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Wie Milch entfetten?

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Carsten Wenzler

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Ich bekomme täglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiß aber nicht so recht was
damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende. Da die Milch
aber wärmebehandelt ist, wird´s wohl keine einfache Art geben, das Fett
loszuwerden, oder?

Was könnte ich sonst sinnvolles damit anfangen? Wofür benötigt man denn
größere Mengen Milch?

Danke,

--
Carsten
--
"Die unverlangte Zusendung von Werbe-e-mails verstoesst gegen § 823
Abs. 1 BGB." [LG Berlin, Beschluss vom 14.05.98 (Az.: 16 O 301/98)]

Thomas Pfaffenbrot

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Carsten Wenzler meinte am 02.02.99 folgendes:
>Ich bekomme taeglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiss aber nicht so recht

>was damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende. Da die
>Milch aber waermebehandelt ist, wird's wohl keine einfache Art geben,
>das Fett loszuwerden, oder?

Verduennen (mit Wasser). Oder weiterverschenken.

Baeaeh, fettarme Milch! Da kann man ja gleich gefaerbtes Wasser trinken.

Gruss
Thomas

--
Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Uebermittlung meiner
Daten fuer Werbezwecke oder fuer die Markt- oder Meinungsforschung
gemaess Par. 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz.


Klaus Littmann

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Carsten Wenzler schrieb am 02.02.99:
>Ich bekomme täglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiß aber nicht so recht was

>damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende. Da die Milch
>aber wärmebehandelt ist, wird's wohl keine einfache Art geben, das Fett
>loszuwerden, oder?

Nach Mischungskreuz einen Liter 3,5%ige mit 1,3333 Liter Wasser mischen,
dann hast Du 1,5%ige.....

SCNR, Klaus


Klaus Littmann
ko...@bigfoot.de
http://privat.schlund.de/kolo/wein.htm

Gabriele Dirks

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Carsten Wenzler <Carsten...@t-online.de> wrote:
> Ich bekomme täglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiß aber nicht so recht was
> damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende.

Warum machst Du das? Kaloriengruende koennen es nicht sein, denn die 2% Fett
mehr machen wirklich keinen Unterschied, bei dem ich mir Gedanken ueber die
schlanke Linie machen wuerde. Geschmack hat das Zeug mMn nach auch keinen
mehr, es taugt nicht einmal dazu, die Koffeinaufnahme zu puffern.


> Da die Milch aber wärmebehandelt ist, wird´s wohl keine einfache Art
> geben, das Fett loszuwerden, oder?

Stimmt.


> Was könnte ich sonst sinnvolles damit anfangen? Wofür benötigt man denn
> größere Mengen Milch?

Pudding, Joghurt, Griesbrei, Milchreis, Muesli.


Gabriele

Ilja Friedel

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Gabriele Dirks <gabr...@sprouts.org> wrote:
: Warum machst Du das? Kaloriengruende koennen es nicht sein, denn die 2% Fett
: mehr

Es sind statt 15g Fett pro Liter 35g Fett pro Liter. Das sind 133%
mehr Fett.

: machen wirklich keinen Unterschied, bei dem ich mir Gedanken ueber die
: schlanke Linie machen wuerde.

Die fettarme Milch hat knapp 200kJ/100ml und normale etwa
300kJ/100ml. Oder anders ausgedrueckt: Eine Tagesration an Kalorien
wird durch etwa 5l fettarme Milch oder gut 3l normale Milch gedeckt.

:> Da die Milch aber wärmebehandelt ist, wird´s wohl keine einfache Art


:> geben, das Fett loszuwerden, oder?

: Stimmt.

Ich verstehe nicht, wie die Milch waermebehandelt worden ist und
wieso man jetzt z.B. nicht Butter draus machen koennte. (Oder ist
sie homogenisiert worden?)

Ilja.

Gunter Thierauf

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Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Klaus Littmann schrieb in Nachricht <7A4A5...@grummel.oche.de>...

>Carsten Wenzler schrieb am 02.02.99:
>>Ich bekomme täglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiß aber nicht so recht was
>>damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende. Da die Milch

>>aber wärmebehandelt ist, wird's wohl keine einfache Art geben, das Fett
>>loszuwerden, oder?
>
>Nach Mischungskreuz einen Liter 3,5%ige mit 1,3333 Liter Wasser mischen,
>dann hast Du 1,5%ige.....
>
>SCNR, Klaus
>


Die Antwort ist sehr "erfrischend".

MfG Gunter

Gunter Thierauf

unread,
Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Thomas Pfaffenbrot schrieb in Nachricht
<7A69M...@0309917985-0001.dialin.t-online.de>...

>Carsten Wenzler meinte am 02.02.99 folgendes:
>>Ich bekomme taeglich 3,5%ige Milch geschenkt, weiss aber nicht so recht

>>was damit anzufangen, weil ich sonst nur die fettarme verwende. Da die
>>Milch aber waermebehandelt ist, wird's wohl keine einfache Art geben,
>>das Fett loszuwerden, oder?
>

>Verduennen (mit Wasser). Oder weiterverschenken.
>
>Baeaeh, fettarme Milch! Da kann man ja gleich gefaerbtes Wasser trinken.
>
>Gruss
> Thomas
>
>
>


Das nennt man Magermilch!

MfG Gunter

Gunter Thierauf

unread,
Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Gabriele Dirks schrieb in Nachricht <796fhs$7un$2...@sprouts.org>...
>Carsten Wenzler <Carsten...@t-online.de> wrote:


>> Da die Milch aber wärmebehandelt ist, wird´s wohl keine einfache Art


>> geben, das Fett loszuwerden, oder?
>

>Stimmt.
>
>
>> Was könnte ich sonst sinnvolles damit anfangen? Wofür benötigt man denn
>> größere Mengen Milch?
>
>Pudding, Joghurt, Griesbrei, Milchreis, Muesli.

Alles weiterhin fetthaltig wie bisher!


>

Stimmt so nicht!

Ob erhitzt oder nicht, durch schlagen der Milch entsteht zunächst
"Schlag"sahne und durch weiteres schlagen Butter. Somit ist das
(überflüssige) Fett entfernt und das Problem gelöst. Jetzt stellt sich
allerdings die Frage: "Was mache ich mit der Butter?" Die Milch wäre ja nun
entfettet.

MfG Gunter

Carsten Wenzler

unread,
Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
>Die fettarme Milch hat knapp 200kJ/100ml und normale etwa
>300kJ/100ml. Oder anders ausgedrueckt: Eine Tagesration an Kalorien
>wird durch etwa 5l fettarme Milch oder gut 3l normale Milch gedeckt.
>
>:> Da die Milch aber wärmebehandelt ist, wird´s wohl keine einfache Art

>:> geben, das Fett loszuwerden, oder?
>
>: Stimmt.
>
>Ich verstehe nicht, wie die Milch waermebehandelt worden ist und
>wieso man jetzt z.B. nicht Butter draus machen koennte. (Oder ist
>sie homogenisiert worden?)

Bringt mich auch nicht sonderlich weiter, bis jetzt. Akzeptiert doch
einfach, mir reicht 1,5%ige, ich bin kein Fan von der 3,5%igen Milch, auch
wenn meine Frau Puddings und sowas macht. Meine Frage war nur, gibt es evtl.
was, was mit der 3,5%igen besser oder eben schlechter funktioniert? Damit
ich die so verwenden kann.


Danke nochmal
Carsten


Sabine Becker

unread,
Feb 2, 1999, 3:00:00 AM2/2/99
to
Hallo Carsten,

zu Deinem Artikel vom 02.02.99 muß ich noch was quaken:

>Was könnte ich sonst sinnvolles damit anfangen? Wofür benötigt man
>denn größere Mengen Milch?

Puddeling! :-) Ansonsten könntest Du noch Joghurt machen, oder vielleicht
sogar Käse.

Einen schoenen Gruss quakt der |||
|||
/ | \TARI-FROSCH

Hartwig Steudte

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
On Tue, 2 Feb 1999 21:56:24 +0100, "Gunter Thierauf" <GunterT...@gmx.net>
wrote:

>Ob erhitzt oder nicht, durch schlagen der Milch entsteht zunächst
>"Schlag"sahne und durch weiteres schlagen Butter.

Hallo Gunter,
hast Du dir die Methode schon patentieren lassen? SCNR

mfg --- Harry ---

Gunter Thierauf

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
Hartwig Steudte schrieb in Nachricht <7986iq$e06$2...@news03.btx.dtag.de>...

Noch nicht, werde aber mal Informationen dazu einholen.
Vieleicht hilft dir das weiter.

Durch zentrifugieren kann man ebenfalls das schwerere (FETT ist hier
gemeint) trennen. Etwas umständlich, zugegebenermassen, ist das Rühren oder
Schlagen.

MfG Gunter

Gabriele Dirks

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
Ilja Friedel <ifri...@rhrk.uni-kl.de> wrote:
> Gabriele Dirks <gabr...@sprouts.org> wrote:
> : Warum machst Du das? Kaloriengruende koennen es nicht sein, denn die 2% Fett
> : mehr

> Es sind statt 15g Fett pro Liter 35g Fett pro Liter. Das sind 133%
> mehr Fett.

Tatsaechlich, gut 20 Kalorien mehr. Ein Hunderstel des Tagesbedarfs.
Als Fett in nur einem Liter Milch! Tut mir leid, so ganz ernst kann ich das
nicht nehmen.


> Ich verstehe nicht, wie die Milch waermebehandelt worden ist und
> wieso man jetzt z.B. nicht Butter draus machen koennte. (Oder ist
> sie homogenisiert worden?)

Wenn sie nur pasteurisiert worden ist, hast Du vieleicht eine Chance, dass
sich die Fettphase von der Fluessigkeit absetzt. Wetten wuerde ich nicht
darauf. Ich glaube auch nicht, dass sich das lohnt, da das Resultat im
Geschmack wohl eher maessig sein wuerde, denn egal, wie schonend erhitzt
wird, einige Stoffe denaturieren dabei immer.


Gabriele, Fan unbehandelter Rohmilch mit ca 5% Fett

Gabriele Dirks

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
Gunter Thierauf <GunterT...@gmx.net> wrote:

>>>Ob erhitzt oder nicht, durch schlagen der Milch entsteht zunächst
>>>"Schlag"sahne und durch weiteres schlagen Butter.

>>hast Du dir die Methode schon patentieren lassen? SCNR
>>
>>mfg --- Harry ---

> Noch nicht, werde aber mal Informationen dazu einholen.
> Vieleicht hilft dir das weiter.

Oh ja, ich waere auch sehr interessiert.


> Durch zentrifugieren kann man ebenfalls das schwerere (FETT ist hier
> gemeint) trennen. Etwas umständlich, zugegebenermassen, ist das Rühren oder
> Schlagen.

Ich denke, bevor er sich eine Zentrifuge kauft oder bastelt, kippt er die
Milch wohl besser einfach weg. ;-)
Ich denke auch nicht, dass er seine Kuechemaschine mit etlichen Litern Milch
stundenlang beschaeftigen moechte.

Im Uebrigen ist Fett die leichtere Phase der Milch.


Gabriele

Ilja Friedel

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
Gabriele Dirks <gabr...@sprouts.org> wrote:
: Ilja Friedel <ifri...@rhrk.uni-kl.de> wrote:

:> Es sind statt 15g Fett pro Liter 35g Fett pro Liter. Das sind 133%
:> mehr Fett.

: Tatsaechlich, gut 20 Kalorien mehr. Ein Hunderstel des Tagesbedarfs.
: Als Fett in nur einem Liter Milch! Tut mir leid, so ganz ernst kann ich das
: nicht nehmen.

100g Fett haben zwischen 3600kJ und 4200kJ. Also haben 20g Fett ca.
4000kj/5 = 800kJ oder knapp 200 Kalorien. Also knapp ein Zehntel des
Tagesbedarfes.

: Gabriele, Fan unbehandelter Rohmilch mit ca 5% Fett
^^^^^^^^
Ziegenmilch?

Wenn ich Deinen Taschenrechner haette wuerde ich die vermutlich
auch trinken.

Ilja.

Sabine und Stefan

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to

>Puddeling! :-) Ansonsten könntest Du noch Joghurt machen, oder vielleicht
>sogar Käse.
>
NAch ausreichend wenig weiterbringenden Vorschlägen ist da doch nun wirklich
die Lösung, oder?
Frischkäse oder Quark ist wirklich ganz einfach:
Milch ansäuern (Zitronensaft) oder "einlaben" (aber wer hat das schon...)
erhitzen. Dann gerinnt die Milch, abkühlen lassen und über einem Mulltuch
oder dünnen Geschirrtuch abtropfen lassen. Je nachdem, wie lange Du
abtropfen läßt, wird der Quark Frischkäse oder auch nicht.
Das ist jetzt meine Wildwaldwiesenmethode.
Wie das Ganze mit Hausmitteln "fachmännisch" geht, dazu gibt´s - glaub ich -
gerade ein Hobbythek-Buch. Mit etwas Glück müßte der Hobbytip dazu noch
unter www.wdr.de zu finden sein.

Noch ´ne andere Lösung wäre: Schaff Dir Kinder an! 1l Liter Milch ist bei
uns ratzfatz weg!

Tschüß und Mahlzeit.......................Sabine

Gabriele Dirks

unread,
Feb 3, 1999, 3:00:00 AM2/3/99
to
Ilja Friedel <ifri...@rhrk.uni-kl.de> wrote:

> : Tatsaechlich, gut 20 Kalorien mehr. Ein Hunderstel des Tagesbedarfs.
> : Als Fett in nur einem Liter Milch! Tut mir leid, so ganz ernst kann ich das
> : nicht nehmen.

> 100g Fett haben zwischen 3600kJ und 4200kJ. Also haben 20g Fett ca.
> 4000kj/5 = 800kJ oder knapp 200 Kalorien. Also knapp ein Zehntel des
> Tagesbedarfes.

Hm, also, eine Kalorientabelle habe ich mir das letzte Mal vor knapp zwanzig
Jahren angeschaut. Ich habe da so eine Erinnerung an 600 bis 700 Kalorien
pro 100g Butter. Als auf Joule umgestellt wurde, hat mich das schon nicht
mehr interessiert. Mein Alzheimer koennte zugeschlagen haben.


> : Gabriele, Fan unbehandelter Rohmilch mit ca 5% Fett
> ^^^^^^^^
> Ziegenmilch?

Nein, Angeliter Kuehe. Die geben zwar viel weniger (<25l/Tag) Milch als
Holsteiner (bis zu 40l/Tag), aber die _schmeckt_.


> Wenn ich Deinen Taschenrechner haette wuerde ich die vermutlich
> auch trinken.

*lach* Also, ich weiss nicht, ich zaehle keine Kalorien, denn davon werden
die auch nicht weniger und ich haette staendig das Gefuehl, mir etwas zu
versagen, wenn ich es dank seines Brennwerts von der Liste streichen
muesste. Entfettete, entzuckerte oder sonstwie entwertete Lebensmittel
koennen meiner Meinung nach nur Hunger auf richtiges Essen hinterlassen,
verlangen also eine Disziplin, die ich nicht habe, so dass ich lieber die
Finger davon lasse. Sagte ich schon, dass meine Familie trotzdem schlank
ist?


Gabriele

Maria Johanna Schinagl

unread,
Feb 4, 1999, 3:00:00 AM2/4/99
to

Konrad Wilhelm schrieb in Nachricht
<36bf7796...@news.uni-muenster.de>...

>On Tue, 2 Feb 1999 06:27:28 +0100, Carsten...@t-online.de
>(Carsten Wenzler) wrote:

>>Was könnte ich sonst sinnvolles damit anfangen? Wofür benötigt man denn
>>größere Mengen Milch?

>Jogurt, Sauermilch oder Quark draus machen.

Halt, Konrad, Du hast etwas vergessen: Vanillepudding ohne Kochen, dafür mit
(oder doch ohne?) Petersilienwurzel. ;-)

Maria


Andreas Höveler

unread,
Feb 4, 1999, 3:00:00 AM2/4/99
to
On 3 Feb 1999 10:08:03 GMT, Ilja Friedel <ifri...@rhrk.uni-kl.de>
wrote:

gelöscht

>: Gabriele, Fan unbehandelter Rohmilch mit ca 5% Fett
> ^^^^^^^^
> Ziegenmilch?
>

Nee, nee auch in unseren Breiten ist es keine Seltenheit das die Milch
einen Fettgehalt von weit über 4,5 % hat, wenn sie aus der Kuh gezogen
wird.

MfG
Andreas


Hartwig Steudte

unread,
Feb 5, 1999, 3:00:00 AM2/5/99
to
On Wed, 3 Feb 1999 02:18:31 +0100, "Gunter Thierauf" <GunterT...@gmx.net>
wrote:

>Durch zentrifugieren kann man ebenfalls das schwerere (FETT ist hier


>gemeint) trennen. Etwas umständlich, zugegebenermassen, ist das Rühren oder
>Schlagen.

Hallo Gunter,
Die Milch durch eine Zentrifuge zu jagen ist schon ok, aber wer hat so ein
Teil schon zu Hause rumstehen :-) Die billigste kostet rund 900 DM.

Die Milch zu Rühren oder zu Schlagen ist nicht nur umständlich sondern Du
erreichst damit das genaue Gegenteil von dem was Du vorhast. Auf die Art
Homogenisierts Du sie, wenn auch nicht dauerhaft, das schafft nur die
Industrie mit etwas mehr Aufwand.

Rohmilch fließt von der Melkmaschine in Kühltanks und wird von den Molkereien
einmal am Tag abgeholt. Wenn die gekühlte Rohmilch (Vorzugsmilch) in der
Molkerei ankommt durchläuft sie eine Reihe von Verfahren bis sie
weiterverarbeitet werden kann:
1. Qualitätskontrollen
2. Separieren
3. Standardisieren
4. Wärmebehandlung
5. Homogenisieren

Im Separator befindet sich die Zentrifuge. Hier wird die Magermilch vom Rahm
getrennt. Durch die Fliehkraft wandert die Milch nach außen, der leichte Rahm
bleibt im Inneren. Mikroorganismen und Schmutzrückstände werden dabei gleich
mit ausgesondert.

Beim Standardisieren wird die Magermilch (0,3 % Fett) durch hinzufügen von
Rahm auf die unterschiedlichen Fettgehaltstufen eingestellt.
Vollmilch 3,5 %, Fettarme Milch 1,5 % usw.

Die Wärmebehandlung unterscheidet sich in Pasteurisieren: Die Milch fließt
hierbei innerhalb 15-30 Sekunden durch dünne Röhrchen, wobei sie auf ca. 75
Grad erhitzt wird.
Ultrahocherhitzen (H-Milch) : Wie Pasteurisieren aber Erhitzung dabei für
mindestens eine Sekunde auf 135 Grad.
Sterilisieren: Erwärmung für 10 - 30 Minuten auf 110 - 120 Grad (totgekocht)

Bei der Homogenisierung wird die Milch unter sehr hohem Druck durch
microfeine Düsen gejagt, dadurch werden die einzelnen Fetttröpfchen ultrafein
zerteilt und die Milch kann nicht mehr Aufrahmen. Neueste, -von der
*allmächtigen Wissenschaft* noch nicht bestätigte- Erkenntnisse sagen, das
diese microfeinen Fetttröpfchen unverdaut und direkt von der Magenschleimhaut
ins Blut gehen und dort großen Schaden im Körper anrichten.

Der Prozess des Homogenisieren´s ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Daher ist ein Entfetten von 3,5% Industriemilch unmöglich.

Handelt es sich um Roh- oder Vorzugsmilch, die mittlerweile auch in jedem
gutem Supermarkt erhältlich ist, genügt das Aufstellen der Milch über Nacht
in einer möglichst flachen Schüssel an einem kalten Ort (12 - 14Grad), damit
sich der Rahm auf der Oberfläche absetzt. Er kann dann mit einem Schaumlöffel
(oder einem teuren Rahmlöffel) abgeschöpft werden. 1 Liter Rohmilch ergibt
auf diese Weise ca. 160-200 Gramm Rahm, der Rest ist ca. 1% Magermilch.

Soll der Rahm nicht sofort weiterverarbeitet (Schlagsahne) werden, empfiehlt
es sich die Milch vor dem Entrahmen bei max. 65 Grad 20 Minuten zu
Pasteurisieren. Zum Buttern sollte dem Rahm Milchsäurekulturen (z.B. ein
Esslöffel Buttermilch) zugefügt werden damit er säuert.

Man schreibt sich
--- Harry ---

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