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Linzertorte ist hart :-(

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Jörg

unread,
Feb 29, 2004, 11:52:11 AM2/29/04
to
Hallo Zusammen,

ich habe gestern mit meiner Frau zusammen versucht Linzertorte zu
machen, Rezept stammt noch von meiner Oma.

Soweit sogut, nach dem backen ist die Linzertorte noch etwas weich,
nach dem Abkühlen dann steinhart.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber muss man die dann nicht erst ein
paar Tage liegen lassen, damit sie wieder weich wird?

Wer kann dazu vielleicht was schreiben?

danke und Grüsse
Jörg

Karla Baumann

unread,
Feb 29, 2004, 1:05:41 PM2/29/04
to
Hi,

Jörg wrote:
> Hallo Zusammen,
>
> ich habe gestern mit meiner Frau zusammen versucht Linzertorte zu
> machen, Rezept stammt noch von meiner Oma.
>
> Soweit sogut, nach dem backen ist die Linzertorte noch etwas weich,
> nach dem Abkühlen dann steinhart.
>
> Ich bin mir nicht mehr sicher, aber muss man die dann nicht erst ein
> paar Tage liegen lassen, damit sie wieder weich wird?
>
jupp, ein paar Tage, z.B. in Folie gepackt, oben auf dem Küchenschrank
liegen lassen,
Gruss,
Karla
--
Persoenliche mails an kaba_mix(Klammeraffe)web.de


Petra Zervikal

unread,
Feb 29, 2004, 3:19:54 PM2/29/04
to
"Jörg" <jo...@lang-iznang.de> schrieb:

> Ich bin mir nicht mehr sicher, aber muss man die dann nicht erst ein
> paar Tage liegen lassen, damit sie wieder weich wird?

Hmmm - hab ich noch nie gehört, dass man die erst mal weichwerden lassen
muss - aber vielleicht reden wir von einer anderen "Linzer Torte" als den
hierzulande üblichen Rezept - ist ein Mürbteig, geht ganz einfach und sollte
gleich nach der Fertigstellung (also ausgekühlt) geniessbar sein....
Hier mal ein Rezept, vielleicht liegts daran:

Linzer Torte
180g Mehl
180 g Zucker
180 g Butter
180 g braun ger.Mandeln
80g ger.Schokolade
1 Msp. Zimt
1 Ei
1/4kg Marmelade (Preiselbeeren)
1 Ei zum Bestreichen

Abgebröselten Mürbteig herstellen, die Hälfte auf einem Tortenboden
ausrollen, mit Marmelade bestreichen. Von der zweiten Teighälfte dünne
Röllchen gitterförmig darübergeben und eine dicke Rolle als Rand. Mit Ei
bestreichen, ca. 1 Std. bei mittlerer Hitze backen.

Ach ja - über Mürbteig findest Du ein paar Infos auf meiner Page:
http://home.pages.at/schmankerl/muerbteig_grundrezept.htm

> Wer kann dazu vielleicht was schreiben?

hth
>
> danke und Grüsse
> Jörg

lg
Pez

--
http://www.schmankerln.at.tt
http://www.mampf.at.tt/

Rene Gagnaux

unread,
Mar 1, 2004, 12:07:31 AM3/1/04
to

Guten morgen Jörg, guten morgen allerseits,

On Sun, 29 Feb 2004 17:52:11 +0100, Jörg <jo...@lang-iznang.de> wrote:

>ich habe gestern mit meiner Frau zusammen versucht Linzertorte zu
>machen, Rezept stammt noch von meiner Oma.
>
>Soweit sogut, nach dem backen ist die Linzertorte noch etwas weich,
>nach dem Abkühlen dann steinhart.
>
>Ich bin mir nicht mehr sicher, aber muss man die dann nicht erst ein
>paar Tage liegen lassen, damit sie wieder weich wird?

Mir nicht bekannt: ich kenne nur Linzertorten, die frisch gebacken gegessen
werden (und die hart bzw. trocken werden, wenn man sie aufbewahrt). Ohne das
verwendete Rezept zu kennen, ist es aber kaum möglich zu beurteilen, warum sie
hart geworden ist. Meist werden solche Kuchen zu hart, wenn man den Teig nach
der Mehlzugabe während einer zu langen Zeit verarbeitet hat.

Salut
René

Karla Baumann

unread,
Mar 1, 2004, 2:49:08 PM3/1/04
to
Hi,

Rene Gagnaux wrote:
> Guten morgen Jörg, guten morgen allerseits,
snips

> Mir nicht bekannt: ich kenne nur Linzertorten, die frisch gebacken
> gegessen werden (und die hart bzw. trocken werden, wenn man sie
> aufbewahrt). Ohne das verwendete Rezept zu kennen, ist es aber kaum
> möglich zu beurteilen, warum sie hart geworden ist. Meist werden
> solche Kuchen zu hart, wenn man den Teig nach der Mehlzugabe während
> einer zu langen Zeit verarbeitet hat.
>
ich habe jetzt mal Linzertortenrezepte durchgeflöht, inkl. das meiner Oma
(deren Mutter war Österreicherin)
Eine Originalrezept von 1696 sagt 2 Tage ziehen lassen (Mandel Himbeer)
Mandel-Mehlanteil 40:60. Omas Rezept: 2 Tage ziehen lassen (übrigens auch
Mandel Himbeer ohne Oblate. pi mal Daumen 40:60)
Zeitschrift "Meine Familie u. Ich" sagt 1x in "45 Lieblingskuchen"
Sofortverzehr und in "die besten Rezepte Österreichs" Ziehen lassen 2-3
Tage
Witzigmann sagt, er macht lieber einen weichen Rührteig zum Sofortverzehr
als den sehr festen Teig der ziehen muss. Ziehen immer im Sinne von weicher
werden.
Dann habe ich das Web geflöht, auch hier findet man die unterschiedlichen
Varianten, wobei dann noch solche mit Haselnuss und Johannisbeermarmelade
genannt werden.
Ich schließe daraus: in alten Rezepten (Mandel, Himbeer ohne Oblate) wird
der Teig fester gemacht und in den neumodischen Rezepten mit Backpulver,
ect., ist er zum Sofortverzehr bestimmt.
Ich kenne von zuhause die härtere Variante, die liegen muss und durch das
Einwirken der Marmelade (nicht durch Oblate vom Boden abgegrenzt) und durch
Luftfeuchte erst mürbe wird.
Kommt also absolut auf das Rezept an und nur weil er nach dem Backen sehr
fest ist, muss das kein Fehler sein, ist dann vermutlich ein älteres
Rezept. Im ürbigen kommen die Nelken und der Zimt erst so richtig durch das
Ziehen zur Geltung.

Rene Gagnaux

unread,
Mar 1, 2004, 11:35:23 PM3/1/04
to

Guten morgen Karla, guten morgen allerseits,

On Mon, 1 Mar 2004 20:49:08 +0100, "Karla Baumann" <kaba_...@web.de> wrote:

>Ich schließe daraus: in alten Rezepten (Mandel, Himbeer ohne Oblate) wird
>der Teig fester gemacht und in den neumodischen Rezepten mit Backpulver,
>ect., ist er zum Sofortverzehr bestimmt.

Sehr interessant, war mir nicht bekannt! Danke für die Recherche!

>Kommt also absolut auf das Rezept an und nur weil er nach dem Backen sehr
>fest ist, muss das kein Fehler sein, ist dann vermutlich ein älteres
>Rezept.

Muss wohl sein.

>Zeitschrift "Meine Familie u. Ich" sagt 1x in "45 Lieblingskuchen"
>Sofortverzehr und in "die besten Rezepte Österreichs" Ziehen lassen 2-3
>Tage

Könntest Du vielleicht diese beide Rezepte posten? Es täte mich interessieren
zu sehen, wie beide Zubereitungen sich unterscheiden.

Salut
René

Peter Leopold

unread,
Mar 2, 2004, 10:18:39 AM3/2/04
to

In meinem (Lieblings-) Wiener Kochbuch der Luise Seleskowitz (16. Aufl.
1914) gibt's vier Varianten 1* braun, 1* gerührt, 1* gerührt mit Schnee und
einmal mit hartgekochten Dottern; Zimt und Nelken sind bei letzteren dreien
überhaupt nicht vorgesehen. Die braune Variante (mit Zimt und Muskat)
braucht erfahrungsgemäß ein bis zwei Tage Ruhe.
mfG
Peter

NMS

unread,
Mar 2, 2004, 3:54:10 PM3/2/04
to
Hallo Peter,
alles klasse-
aber wo sind die Rezepte?
Geheimsache?
LG
NMS

Leopold schrieb:

Peter Leopold

unread,
Mar 3, 2004, 8:14:26 AM3/3/04
to
On Tue, 02 Mar 2004 21:54:10 +0100, NMS wrote:

>> Leopold schrieb:

>> In meinem (Lieblings-) Wiener Kochbuch der Luise Seleskowitz (16. Aufl.
>> 1914) gibt's vier Varianten 1* braun, 1* gerührt, 1* gerührt mit Schnee und
>> einmal mit hartgekochten Dottern; Zimt und Nelken sind bei letzteren dreien
>> überhaupt nicht vorgesehen. Die braune Variante (mit Zimt und Muskat)
>> braucht erfahrungsgemäß ein bis zwei Tage Ruhe.
>> mfG
>> Peter

> Hallo Peter,


> alles klasse-
> aber wo sind die Rezepte?
> Geheimsache?
> LG
> NMS

Wenn Du Interesse hast, dann kommen die noch! Bloß muß ich die abtippen,
denn meine Texterkennung mag/kann keine Frakturschriften.
mfG
Peter

Renate Schininger

unread,
Mar 3, 2004, 2:18:59 PM3/3/04
to

"NMS" <02207910257-00...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4044F472...@t-online.de...

> Hallo Peter,
> alles klasse-
> aber wo sind die Rezepte?
> Geheimsache?
> LG
> NMS
>

Hallo, an alle

folgendes Rezept für eine Linzer Torte stammt aus einem handgeschriebenen
Kochbuch (aus dem Linzer Raum) von ca. 1910:

"Man bröselt 14 dkg Butter mit 14 dkg Mehl ab, mische 3 hartgesottene
passierte Dotter, 14 dkg Zucker, 14 dkg feingeschnittene Mandeln, Zimmt,
Gewürznelken, Neugewürz, Saft und Schale einer halben Zitrone und 1 Dotter
dazu, knetet den Teig nur kurz ab, rolle ihn fingerdick aus, legt den Teig
auf das Blech, bestreiche ihn mit Ribiselmarmelade und mache aus dem übrigen
Teig ein Gitter; bestreiche es mit Ei und backe es im Rohr eine Stunde bei
mäßiger Hitze. "


Anm.:
14 dkg = 140 g
Bei der Ribiselmarmelade verwendet man am besten eine aus schwarzen Ribiseln
(= Johannisbeeren), die man durchaus großzügig (fast könnte man sagen: dick)
aufträgt.
Nach dem Backen ist die Torte ziemlich hart, sollte aber auf jeden Fall ein
paar Tage (evt. bis 1 Woche oder länger) in Alufolie oder einer Keksdose
verpackt abliegen. Sie wird dadurch zwar nicht weich im eigentlichen Sinn,
dafür aber wunderbar mürbe.

Liebe Grüße
Renate


NMS

unread,
Mar 3, 2004, 3:09:54 PM3/3/04
to
Hallo Peter,


> Wenn Du Interesse hast, dann kommen die noch! Bloß muß ich die abtippen,

Ja, bitte, bitte, mach Dir die Mühe!
Danke
NMS

Karla Baumann

unread,
Mar 3, 2004, 3:21:46 PM3/3/04
to
Hi,
hier mal ein paar Varianten

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Linzertorte Anno 1696
Kategorien: Kuchen, Österreich, Nuss, Marmelade
Menge: 1 Torte

225 Gramm + 4 Esslöffel Butter, weich
1 Tasse Zucker
1 1/2 Teel. Sehr feingehackte Zitronenzesten
2 Eier
1 1/4 Tassen Mehl
1/2 Teel. Zimt
1/4 Teel. Nelken
1/4 Teel. Salz
1 1/4 Tassen Mandeln, blanchiert, fein gemahlen
200 ml Himbeermarmelade
Puderzucker

============================== QUELLE ==============================
Amerik. Website angebl. Fremdenverkehrszentrale
Linz
-- Erfasst *RK* 01.03.04 von
-- Karla Baumann

1. Ofen auf 170 Grad vorheizen.

2. Weiche Butter und Zucker hellcremig aufschlagen, Zitronenzesten
und Eier einrühren.

3. Mehl, Mandeln, Gewürze und Salz vermengen, sorgfältig in die Eier-
Butter-Zuckercreme einmengen.

4. Teigmenge halbieren: Eine Hälfte als Boden in die gefettete Form
geben, glatt verstreichen. Himbeermarmelade darauf verstreichen, bis
knapp an den Rand.

5. Restlichen Teig in einen Dressiersack, größte runde Tülle, geben
und gitterförmig auf die Marmelade spritzen. Zuletzt einen Rand
spritzen.

6. Auf mittlerer Schiene 50 min backen. Das Teiggitter sollte gut
gebräunt sein und die Marmelade brodelnd kochen. Danach noch warm
mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen muss 1-2 Tage ziehen, damit er etwas weicher wird.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Linzer Torte (Mit Johannisbeerkonfitüre)
Kategorien: Kuchen, Österreich, Nuss, Marmelade
Menge: 28 Cm Springform

300 Gramm Mehl
200 Gramm Geriebene Haselnüsse
180 Gramm Weiche Butter
150 Gramm Zucker
2 Eier
1/2 Teel. Backpulver
1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1 Teel. Zimt, gemahlen
1 Messersp. Nelkenpulver
1 Essl. Weinbrand oder Kirschwasser
Fett für die Form
1 Backoblate mit 24 cm Durchmesser, oder mehrere
-- kleine
200 Gramm Johannisbeerkonfitüre
1 Eigelb zum Bestreichen
Puderzucker, nach Belieben

============================== QUELLE ==============================
Die besten Rezepte aus Österreich, Meine Familie
& Ich Spezial
-- Erfasst *RK* 03.03.04 von
-- Karla Baumann

1. Mehl und Nüsse in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker, Eier,
Backpulver, Zitronensaft und -schale, Zimt, Nelkenpulver und
Weinbrand hinzufügen. Alles schnell zu einem glatten Mürbeteig
verkneten. Zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und
mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Eine Springform ausfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
2/3 des Teiges in der Größe der Form ausrollen und den Boden damit
belegen. Backoblate darauflegen und mit der Konfitüre bestreichen.
Backofen auf 190 Grad (Gas Stufe 2-3)vorheizen.

3. Den restliche Teig dünn ausrollen. Aus 3/4 des Teigs mit einem
Teigrädchen 1 cm breite Streifen ausrollen und gitterartig über die
Marmelade legen. Aus den Teigresten eine bleistiftdicke Rolle formen,
rund um den Rand legen und leicht andrücken. Das Eigelb mit einem
Esslöffel Wasser verquirlen und das Gitter sowie den Rand damit
bepinseln. Auf mittlerer Schiene in den 190 Grad heißen Ofen
schieben und 45 Minuten backen. Nach Belieben die Torte mit
Puderzucker bestäuben.

Tip: Die Linzer Torte sollte erst nach 2-3 Tagen verzehrt werden,
dann ist sie richtig gut durchgezogen.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Linzer Torte Variante 2 Meine Familie&Ich
Kategorien: Kuchen, Nuss, Marmelade, Österreich
Menge: 26 Cm Springform

250 Gramm Butter
1 Prise Salz
150 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillezucker
2 Eigelb
1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Zimt
250 Gramm Mehl
150 Gramm Gemahlene Mandeln
Mehl zum Ausrollen
2 Obstkuchen-Oblaten-Hälften
1 Eigelb
2-3 Essl. Schlagsahne oder Milch
1 Glas Johannisbeer- oder Himbeerkonfitüre
40 Gramm Mandelblättchen
Puderzucker zum Bestäuben

============================== QUELLE ==============================
45 Lieblingskuchen, Meine Familie&Ich Spezial
-- Erfasst *RK* 03.03.04 von
-- Karla Baumann

1. Butter mit Salz sehr schaumig rühren. Dabei nach und nach den
Zucker und Vanillezucker im Wechsel mit Eiern, Zitronenschale und
Gewürzen darunterrühren. Mehl und Mandeln zum Teil darunterrühren,
den Rest schnell darunterkneten, Teig zur Kugel formen, in Folie
gewickelt für 30 min in den Kühlschrank legen.

2. Elektro-Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform (26 oder 28
cm Durchmesser) am Boden mit Backpapier auslegen, die Hälfte des
Teigs darin ausrollen und mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die
Obstkuchen-Oblaten-Hälften so zuschneiden, dass ein 1 cm breiter
Rand frei bleibt, wenn man sie auf den Teigboden legt. Eigelb mit
der Sahne verrühren und diesen Teigrand mit einem Teil davon
bestreichen.

3. Knapp die Hälfte des restlichen Teigs zur Rolle formen, auf den
Teig legen und als Rand andrücken. Die Konfitüre auf den Oblaten
verstreichen, den restlichen Teig zu dünnen Strängen rollen und
gitterartig darauflegen. Die Enden am Rand gut andrücken und den
Rand sowie das Teiggitter mit der übrigen Ei-Sahne-Mischung
bestreichen. Nach Wunsch mit Mandelblättchen bestreuen.

4. Den Kuchen auf der Mittelschiene des heißen Ofens (Gas Stufe 3)
etwa 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 160 Grad (Gas Stufe 1-2)
herunterschalten und die Torte 60-65 Minuten weiterbacken. Dann auf
ein Kuchengitter gleiten lassen und noch lauwarm mit Puderzucker
bestäuben.

=====
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Linzertorte nach Linzer Konditor-Art
Kategorien: Kuchen, Nuss, Österreich, Marmelade
Menge: 22 Cm Tortenform

170 Gramm Butter
120 Gramm Staubzucker
2 Eier
220 Gramm Weizenmehl
1 Messersp. Backpulver
20 ml Rum
140 Gramm Ungeschälte, sehr fein geriebene Mandeln
40 Gramm Helle Biskuitbrösel
50 Gramm Geraspelte Bitterschokolade
1 Prise Salz
20 ml Milch
Je 1 Prise Zimt, Nelkenpulver und Vanillezucker
Etwas Geriebene Zitronenschale (ungespritzt)
250 Gramm Ribiselmarmelade zum Füllen

============================== QUELLE ==============================
3sat, Konditormeister Philipp Wrann, Linz
-- Erfasst *RK* 03.03.04 von
-- Karla Baumann

Die Butter mit dem Staubzucker und den Eiern schaumig rühren, danach
langsam und sorgfältig die anderen Zutaten einrühren. Die Hälfte der
Masse in eine Tortenform füllen und mit Ribiselmarmelade bestreichen.
Den Rest der Masse gitterförmig darüber dressieren und die Torte im
vorgeheizten Rohr bei 175 Grad 1 Stunde backen.

=====

Aber du siehst, mal mit Ziehenlassen, mal ohne,

Peter Leopold

unread,
Mar 3, 2004, 5:12:07 PM3/3/04
to

> On Tue, 02 Mar 2004 21:54:10 +0100, NMS wrote:
>> Hallo Peter,
>> alles klasse-
>> aber wo sind die Rezepte?
>> Geheimsache?
>> LG
>> NMS

Da sind sie, alle im Originalwortlaut! Im dritten Rezept scheint kein
Zucker auf, seltsam oder? Falls daher noch jemand das Buch hat (aus einer
anderen Auflage -die erste erschien 1879) wäre es nett das nachzuprüfen und
ggf. zu posten.

========== RezkonvSuite Rezept ==========

Titel: Braune Linzerteig-Torte

Kategorien:

Menge:

Zutaten:
32 dag Butter,
32 dag schwarzes Mehl,
32 dag Mandeln,
24 dag Zucker,
1 Ms Zitronenschalen,
1 Ms Gewürz (Anmerk.: -Nelken),
1 Ms Muskatnuß,
1 Ms Zimt,
4 Eierdotter
Marmelade

Quelle: Luise Seleskowitz, Wiener Kochbuch, 16. Aufl. 1914
-- Erfasst *RK* 03.03.2004

Zubereitung:
32 Deka Butter werden auf einem Brett mit 32 Deka schwarzem Mehl fein
abgerebelt, 32 Deka mit der Schale fein gestoßene und passierte Mandeln,
dann 24 Deka fein gestoßener Zucker, 1 Messerspitze Zitronenschalen, 1
Messerspitze Gewürz, 1 Messerspitze Muskatnuß, 1 Messerspitze Zimt
dazugeben, in die Mitte eine Grube gemacht, in welche man 4 Eierdotter gibt
und dieses dann zu einem Teig schnell verarbeitet, worauf man ihn zugedeckt
eine halbe Stunde an einem kühlen Orte rasten läßt. Dann walkt man den Teig
auf einem mit Mehl bestaubten Brett fingerdick aus und sticht ihn dann mit
einer Tortenform aus, legt die ausgestochene Platte in eine mit Butter
bestrichene und mit Mehl ausgefehte Tortenform und bestreicht sie mit den
aufgeklopften Eiern; von dem übriggebliebenen Teig werden kleinfingerdicke
Stangeln gewälzt, auf die Platte gitterförmig aufgelegt, mit aufgeklopften
Eiern bestrichen und die Platte nicht ganz am Rand mit einem fingerdicken
Teigstreifen eingefaßt und jene mit aufgeklopften Eiern bestrichen; hierauf
wird die Torte eine halbe bis drei viertel Stunden gebacken,
herausgenommen, und wenn sie vollkommen kalt ist, werden die Gitter mit
beliebiger Marmelade ausgefüllt und der Rand der Torte mit Zucker bestreut.

========== RezkonvSuite Rezept ==========

Titel: Gerührte Linzer Torte

Kategorien:

Menge:

Zutaten:
32 dag Butter,
32 dag Mehl,
16 dag Mandeln,
24 dag Geruchzucker, (Anm.: =Vanille-Zucker)
6 Eierdotter
1 Eierklar
Quelle: Luise Seleskowitz, Wiener Kochbuch, 16. Aufl. 1914
-- Erfasst *RK* 03.03.2004

Zubereitung:
16 Deka abgezogene, und mit 1 Eierklar sehr fein gestoßene Mandeln werden
mit 32 Deka abgetriebener Butter gut vermengt, 24 Deka Geruchzucker und 6
Eierdotter, einer nach dem anderen hinzugegeben und zusammen eine viertel
Stunde gerührt, worauf man 32 Deka Mehl einmischt, das Ganze in eine mit
Butter bestrichene, mit Mehl ausgefehte Tortenform füllt und drei viertel
bis eine Stunde backen läßt.


========== RezkonvSuite Rezept ==========

Titel: Gerührte Linzer Torte mit Schnee

Kategorien:

Menge:

Zutaten:
32 dag Butter,
32 dag Mehl,
16 dag Mandeln,
32 dag Geruchzucker,
8 Eierdotter
8 Eierklar
1 Ms Zitronenschale
1 Limonensaft

Quelle: Luise Seleskowitz, Wiener Kochbuch, 16. Aufl. 1914
-- Erfasst *RK* 03.03.2004

Zubereitung:
16 Deka abgezogene, mit dem Safte einer Limone sehr fein gestoßene Mandeln
werden mit 32 Deka Butter und ebensoviel Geruchzucker gut vermengt und
dieses nach und nach mit 8 Eierdottern und einer Messerspitze
Zitronenschale eine viertel Stunde lang gerührt, worauf man den Schnee von
8 Eierklar mit 32 Deka Mehl leicht einmischt, das Ganze in eine mit Butter
bestrichene, mit Mehl ausgefehte Tortenform füllt und drei viertel bis eine
Stunde backen läßt.


========== RezkonvSuite Rezept ==========

Titel: Linzer Torte von hartgekochten Eierdottern

Kategorien:

Menge:

Zutaten:
32 dag Butter,
32 dag Mehl,
16 dag Mandeln,
10 Eierdotter
2 Eierklar
1 Zitronensaft
Marmelade

Quelle: Luise Seleskowitz, Wiener Kochbuch, 16. Aufl. 1914
-- Erfasst *RK* 03.03.2004

Zubereitung:
16 Deka abgezogene, mit 2 Eierklar sehr fein gestoßene Mandeln werden mit
10 hartgekochten, passierten Eierdottern und 32 Deka Butter in einem Mörser
fein gestoßen, worauf man es auf ein Brett gibt und mit dem Safte einer
halben Zitrone und 32 Deka Mehl zu einem Teige bearbeitet, welchen man
zugedeckt eine halbe Stunde an einem kühlen Orte rasten läßt. Nach dieser
Zeit wird der Teig auf einem mit Mehl bestaubten Brett fingerdick
ausgewalkt, dann sticht man mit einer Tortenform eine runde Scheibe aus,
welche man in eine mit Butter bestrichene, mit Mehl ausgefehte Tortenform
gibt und mit Eingesottenem soweit bestreicht, daß rundherum ein
fingerbreiter Rand freibleibt, welchen man mit aufgeklopften Eiern
bestreicht. Von dem noch übrigen Teig wird über dem Eingesottenen ein
Gitter geflochten, welches man rundherum mit einem kleinfingerdicken Reifen
von denselbem Teig befestigt, das Ganze hierauf mit aufgeklopften Eiern
bestrichen und bei geringer Hitze beiläufig 1 Stunde in der Röhre gebacken.

H. W. Hans Kuntze

unread,
Mar 3, 2004, 6:30:43 PM3/3/04
to
Peter Leopold wrote:

>
>
>>On Tue, 02 Mar 2004 21:54:10 +0100, NMS wrote:
>>
>>
>>>Hallo Peter,
>>>alles klasse-
>>>aber wo sind die Rezepte?
>>>Geheimsache?
>>> LG
>>>NMS
>>>
>>>

>Da sind sie, alle im Originalwortlaut![...]
>
>========== RezkonvSuite Rezept ==========
>

Yo Peter.

Wieso hast Du das ===== Endzeichen vom RKS REZ abgeschnitten?

Poste es wie es aus dem RKS rauskommt, dann kann man das auch
importieren, ohne neu zu formatieren.

Oder bist Du auch so einer mit Sonderwurscht? Unentdecktes Talent.
Die Kaba hat das am Anfang auch gerne so gemacht, die Platzhirsche
irritieren. :-)
Das treibt die RKS Crew aber in die Stratosphaere, wie das HB-Maennchen.

Thank's.

BTW, interessante Rezepte.

--
Grue$$e.

C=¦-)§ H. W. Hans Kuntze, CMC, S.g.K. (_o_)
" Strive for excellence in your life & reject being a doormat to others. Serve God. "
http://www.cmcchef.com , chef[AT]cmcchef.com
_/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/

NMS

unread,
Mar 3, 2004, 8:28:57 PM3/3/04
to
Hallo Peter,
herzlichen Dank!
LG
NMS

Peter Leopold schrieb:

Peter Leopold

unread,
Mar 4, 2004, 6:12:53 AM3/4/04
to
On Wed, 03 Mar 2004 15:30:43 -0800, H. W. Hans Kuntze wrote:

> Yo Peter.
>
> Wieso hast Du das ===== Endzeichen vom RKS REZ abgeschnitten?
Da ich dachte, daß den ==== bestenfalls dekorative Bedeutung zukäme, hab'
ich sie gekappt. Schienen mir schlichtweg überflüssig.
Vielleicht hätte ich doch den Warnhinweis anbringen sollen, daß ich die
RKS eigens zur Erstellung dieses Postings runtergeladen hatte und daher
meine Erfahrungen damit gegen Null konvergieren. Na ja wieder was gelernt.
BTW nach welchen Kriterien wählt Ihr die Kategorien und Stichworte, frei
nach Intuition oder sind die irgendwo (in der RKS?) normiert?

> Poste es wie es aus dem RKS rauskommt, dann kann man das auch
> importieren, ohne neu zu formatieren.
¡A sus ordenes!

> Oder bist Du auch so einer mit Sonderwurscht? Unentdecktes Talent.
> Die Kaba hat das am Anfang auch gerne so gemacht, die Platzhirsche
> irritieren. :-)
Sonderwurst ist nicht so meine Sache, aber ein guter "Platz"hirschschinken,
mmmhh!

> Das treibt die RKS Crew aber in die Stratosphaere, wie das HB-Maennchen.
Ich kenne zwar weder die RKS Crew noch das HB-Männchen, aber sind die
wirklich so abgehoben? ;-)
> Thank's.
>
> BTW, interessante Rezepte.
Danke + mfG
Peter

Ilka Spiess

unread,
Mar 4, 2004, 6:47:14 AM3/4/04
to
Peter Leopold schrieb:

>> Wieso hast Du das ===== Endzeichen vom RKS REZ abgeschnitten?
>Da ich dachte, daß den ==== bestenfalls dekorative Bedeutung zukäme, hab'
>ich sie gekappt. Schienen mir schlichtweg überflüssig.

Überflüssig ist eigentlich nichts was ausgegeben wird, im Falle der
End-Tags sogar 'sehr' wichtig, irgendwie muß das Programm doch wissen wo
ein Rezept aufhört und ein anderes anfängt, ist ja schließlich nur eine
Software und kein kleines Männchen was da im PC sitzt;-)

Was anderes ist es wenn man das 'erfasst von' wegmacht, das kann man
zwar, nimmt sich dann aber die Möglichkeit bei der Suche nach einem
genauen Erfasser suchen zu können - ist uns aber wurscht solange uns
hinterher keiner schreibt, es wäre doch eine super Idee, wenn man nach
dem Erfasser suchen könnte (alles schon passiert).

>> Das treibt die RKS Crew aber in die Stratosphaere, wie das HB-Maennchen.
>Ich kenne zwar weder die RKS Crew noch das HB-Männchen, aber sind die
>wirklich so abgehoben? ;-)

Nö eigentlich nicht, nur nach der tausendsten Frage - kann man da auch
Bilder einbinden, etc. - neige zumindest ich zu einer leichten Krise -
weil ja auch eine Hilfe dabei ist, die man vor der Fragerei mal lesen
könnte, soviel Zeit sollte man schon investieren - aber das scheint
irgendwie gegen die Anwender-Ehre zu gehen.



Gruss,
o
Ilka

--
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Ilka Spiess

unread,
Mar 5, 2004, 5:33:47 AM3/5/04
to
Edgar Warnecke schrieb:

Hallo Edgar,

>Gebrauchsanweisungen lesen?
>Wo kaemen wir denn da hin? Dassoch was fuer Weicheier.

Ach deswegen!

>Aechte Maenner koennen das ohne! Notfalls mit Hammer, Schraubenzieher
>und Kombizange.

Oder sie fragen dir ein Loch in den Bauch;-)

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