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Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?

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Lars Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2

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Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?

-- NewsGrazer, a NeXTstep(tm) news reader, posting --
M>UQR=&8P7&%N<VE[7&9O;G1T8FQ<9C!<9FUO9&5R;B!#;W5R:65R.WT*7&UA
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Juergen Ginkel

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Lars Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2 schrieb:

^^^koenntest Du das bitte entweder uebersetzen oder abstellen?!

Hallo Lars,

ja, ich kenne eins (sogar mehrere :-) ).

Ach so, Du wolltest bestimmt, dass man es Dir auch _verraet_? Hier ist es:

MMMMM----- RezeptChaos Version 2.2 - unregistriert, Format Meal-Master

Title: Melone-Tomaten-Suppe
Categories: Gemuese, Vegetarisch
Yield: 4 Portionen

2 tb Olivenöl
1 Zwiebel
1 rote Paprika
500 g frische Suppentomaten
125 ml Gemüsebrühe
1 Netz- oder Honigmelone
125 ml trockener Weißwein
Cayennepfeffer
Ingwerpulver
Kräutersalz
Zucker
200 ml Sahne
1 bn Basilikum

Öl erhitzen, zerkleinerte Zwiebel und Paprika darin andünsten. Tomaten
häuten, ebenfalls zerkleinern, kurz andünsten. Mit der Gemüsebrühe
ablöschen und auf mittlerer Gasflamme kochen lassen.

Die Melone halbieren, entkernen. Die eine Hälfte schälen und in Würfel
schneiden. Die Würfel in die Suppe geben und alles pürieren. Wein und
Gewürze dazugeben, kräftig abschmecken. Aus der anderen Melonenhälfte
Kugeln ausstechen und in Suppentassen verteilen. Die heiße Suppe einfallen.

Mit geschlagener Sahne und gehacktem Basilikum servieren. Die Suppe kann
auch kalt gegessen werden. Dann die Sahne weglassen.
Vorbereitungszeit: ca. 30 Minuten Garzeit: ca. 15 Minuten

Quelle: Erdgas Haushaltskalender 1996
MMMMM

Tschuess,
Juergen

--
### Tierschutz im WWW: http://members.xoom.com/ginkel
### Motorrad zu verkaufen: http://members.xoom.com/ginkel/vx800.html

Petra Holzapfel

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
On 16 Oct 1998 07:11:58 GMT, wach...@dilbert.fr.internet.bosch.de (Lars

Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2) wrote:

>Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?

Hallo Lars,

ich haette eine Bowle zu bieten:

MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.05

Title: Melonen-Basilikum-Bowle
Categories: Getraenk, Alkohol, Melone, Bowle
Yield: 3 Liter

2 Melonen (Cantaloupe- oder
-Honigmelonen a 750 g)
4 bn Basilikum
1400 ml Gewuerztraminer
700 ml Sekt, trocken

MMMMM---------------------------QUELLE--------------------------------
-essen & trinken 5/84
-erfasst von Petra Holzapfel

Die Melonen halbieren, die Kerne mit einem Loeffel herauskratzen. Das
Fruchtfleisch mit einem Kugelausstecher ausloesen. Die Haelfte des
Basilikums mit einem Faden zusammenbinden und in ein Bowlengefaess
haengen. Die Melonenkugeln dazugeben, mit dem Gewuerztraminer
uebergiessen, zudecken und mehrere Stunden kalt stellen. Die Blaetter
der anderen Basilikumbunde von den Stielen zupfen, einige Blaetter
ganz lassen, alle anderen in Streifen schneiden.
Vor dem Servieren die Basilikumbuendel herausnehmen, den gut
gekuehlten Sekt in die Bowle giessen und die Basilikumblaetter
dazugeben.

MMMMM

Gruesse
Petra
--
Petra Holzapfel
Helmutu.Pet...@t-online.de

H.-D. Bialek

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to

Lars Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2 schrieb in Nachricht
<706rju$khm$1...@news.fr.internet.bosch.de>...

>Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?
>
Hallo Lars,

hier sind welche aus meiner Sammlung:

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT Version 1.1.9.2)--------

Title: Melonensalat
Categories: Suessspeise, Kalt, Melone, Schinken, Rum
Yield: 6 Portionen

2 Honigmelonen
6 tb Rum
4 tb Weinessig
Salz
Pfeffer
Zucker
1 tb Oel
125 g Perlzwiebeln
250 g Tomaten; geachtelt
250 g milder roher Schniken

MMMMM--------------------------Quelle:--------------------------------
gepostet von I. Benerts
-10.06.96

Rum, Weinessig, Salz, Pfeffer, Zucker und Oel zur Sosse verruehren.

Melone schaelen und in Wuerfel schneiden. Mit der Sosse uebergiessen.

Den rohen Schinken in Streifen schneiden. Mit den Perlzwiebeln und den
geachtelten Tomaten zur Melone geben und alles zu einem Salat vermengen.

Kuehl stellen.

:Stichworte : Kalt, Melone, Rum, Schinken, Suessspeise
MMMMM

Legende:
tb: El.

MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT Version 1.1.9.2)--------

Title: Melonencocktail
Categories: Vorspeisen, Suppen
Yield: 1 Keine Angabe

MMMMM---------------------Fuer 4 Portionen----------------------------
2 gebratene
-Haehnchenbrueste
1 kl. Honigmelone (400 g)
100 g blaue Weintrauben
140 g Krabbenfleisch
100 g Dosenmandarinen
1 gruener Apfel
50 g Mayonnaise (50 %)
4 tb saure Sahne (80 g)
2 tb Barbecue-Fertigsauce
1 Pr. Zucker
Salz
Pfeffer
Dill

Haehnchenbruestchen wuerfeln. Von der Melone einen Deckel
abschneiden. Fruchtfleisch moeglichst im Ganzen ausloesen, wuerfeln.
Weintrauben halbieren, entkernen. Krabben und Mandarinen abtropfen
lassen. Apfel vierteln und entkernen. Ungeschaelt in Scheiben oder
Wuerfel schneiden. Alles mischen. Marinade aus Mayonnaise, Sahne
und Fertigsauce ruehren, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken,
mit den Cocktailzutaten mischen. Cocktail in die Melone fuellen, mit
Dill garnieren. Mit Toast und Butter servieren.


:Stichworte : Cocktail, Melone, P4, Suppen, Vorspeise, Vorspeisen
MMMMM

Legende:
tb: El.

--
Gruß: Hans-Dieter

Für unverlangte E-mail-Werbung kann Geldtsrafe bis zu 500.000 DM drohen!
LG Berlin, Beschluß vom 14.05.98, Az.: 16 O 301/98
http://www.jura.uni-sb.de/jurpc/rechtspr/19980091.htm


Edgar Warnecke

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Am 16 Oct 1998 12:51:30 GMT, Helmutu.Pet...@t-online.de
(Petra Holzapfel) meinte:

>On 16 Oct 1998 07:11:58 GMT, wach...@dilbert.fr.internet.bosch.de (Lars
>Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2) wrote:
>

>>Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?
>
>Hallo Lars,
>

>ich haette eine Bowle zu bieten:
>
>MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.05
>
> Title: Melonen-Basilikum-Bowle
> Categories: Getraenk, Alkohol, Melone, Bowle
> Yield: 3 Liter

Also Petra,

Deine Rezepte schätze ich sehr, aber das ist ja wohl ein Ding ;-)

Davon auch gleich noch 3 (in Worten DREI) Liter produzieren ????

:-)))

Edgar vorm Huy
- ----------------------------
Keine Rechtsberatung! Keine Steuerberatung !
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater!

Petra Hildebrandt

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to

Edgar Warnecke schrieb über ein von Petra Holzapfel gepostetes Rezept

>> Title: Melonen-Basilikum-Bowle

>Deine Rezepte schätze ich sehr, aber das ist ja wohl ein Ding ;-)
>Davon auch gleich noch 3 (in Worten DREI) Liter produzieren ????

Naja, die Geschmäcker sind halt verschieden (und außerdem sollte man nie über
ein Rezept urteilen, das man nicht probiert hat; alte Küchenweisheit). Es gibt
zum Beispiel Menschen, die Borscht köstlich finden und süßsaure rote Beete
lieben; mir wird speiübel, wenn ich das Zeug nur rieche (Essen steht völlig
außer Frage).

Wo ich schon dabei bin;

was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

fragt sich

Petra


andreas krier

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to
Petra Hildebrandt <phi...@ibm.net> wrote:

> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

ich habe mir in diesem zusammenhang nicht anders zu helfen gewusst und
eine kleine "gaestekartei" mit den jeweiligen abneigungen erstellt. das
liest sich dann ungefaehr so:

alex ist allergisch auf gruenen salat und erdbeeren
margit ekelt sich vor melonen (sic!)
thomas verweigert lachs
susanne ist vegetarierin, mag aber keine sojaprodukte (inkl. tofu)
etc.

meine persoenlichen mega-abneigungen sind eingeweide (ausser leber in
allen varianten) und natuerlich das schlimmste ueberhaupt: gekochter
kohlrabi.

sich schuettelnd,
andreas

--
fuer private mail "replace" durch "st1hobel" ersetzen.
pgp-key auf anfrage.

Diedrich Ehlerding

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to
Petra Hildebrandt schrieb:

>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

zu weich gekochten Kohl (Rot-, Weiß-, Wirsing-); überhaupt viele
Kohlsorten, die beim Zubereiten allzuviel unangenehm dumpfen Kohlgeruch
entwickeln

Milch in Rohform (also vor der Verarbeitung zu Joghurt, Quark oder
Käse).

manche starkriechende Käsesorten (Harzkäse, Rotschmierkäse).

manche Innereien (Hirn, Nieren).

wabbelige Fettränder an gekochtem oder gebratenen Fleisch aller Art.

Gottfried Janik

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to
Lars Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2 schrieb in Artikel
<706rju$khm$1...@news.fr.internet.bosch.de> ueber Kennt jamand ein Rezept mit
Honigmelonen ? folgendes:

> Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?
>

Hier kommen ein paar die ich in meiner Datenbank gefunden habe.

MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Bangkok-Melone
Categories: Dessert, Suessspeisen
Yield: 4

1 sm Honigmelone
140 g Rauke Salat
100 g Mandarinen; a.d. Dose,
-- abgetropft
240 g Bambussprossen
1 tb Oel
3 tb Sojasauce
1/4 ts Zucker
1/4 ts Sambal Oelek
200 g Gekochter Schinken

Melone halbieren, Kerne mit dem Loeffel herausnehmen und mit dem
Kugelausstecher das Melonenfleisch herausloesen. Wer keinen Kugelausstecher
hat, kann das Fruchtfleisch auch mit dem Loeffel herausnehmen, dann
wuerfeln.

Danach mit dem geputzten Salat, Mandarinen, abgetropften Bohnenkeimen und
Bambussprossen vermischen. Aus den restlichen Zutaten ein pikantes
Dressing anruehren, mit dem Salatzutaten, vermengen, in die ausgehoehlten
Melonenhaelften oder dekorativen Schalen fuellen. Schinken in Streifen
schneiden, diese zu Roellchen oder zu kleinen Tueten drehen und den
Bangkok Salat damit dekorieren.

* Quelle: posted and modified by K.-H. Boller, 27.01.96

Erfasser: K.-H.

Datum: 31.03.1996

Stichworte: Dessert, Salat, Fruechte, Asien, P4

MMMMM
MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Dessert vom Grill
Categories: Süßspeisen, Warm, Grillen, Exotisch
Yield: 4 Portionen

1 sm Ananas
2 Bananen
2 Kiwis
8 Litschis
1 Apfel
1 Papaya
1 sm Honigmelone
225 ml Würzmarinade 'Toscana'
- (Flasche)

Ananas, Bananen und Kiwis schälen. Ananas halbieren, Strunk herauslösen,
Fruchtfleisch in Stücke, Bananen und Kiwis in Scheiben schneiden.

Litschis pellen, Stein entfernen, Apfel waschen, Papaya schälen, beide
halbieren, entkernen, in Spalten schneiden.

Obst mindestens 2 Stunden in die Würzmarinade legen. Aus Alufolie kleine
Schalen formen, mit Obst füllen und auf dem Rost ca. 10 bis 15 Minuten
grillen.

MMMMM
MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Ente mit Fruechten
Categories: Fleisch, Gefluegel, Ente, Obst, China
Yield: 4 servings

600 g Entenbrust
3 tb Dunkle Sojasauce
1 tb Trockerner Sherry;
-- oder Reiswein
1 ts Gemahlener Ingwer
2 ts Brauner Zucker
1 pn Salz
1 Knoblauchzehe
4 tb Sesamoel
2 Schalotten
1 Staudensellerie
2 cn Ananasscheiben
1/2 Honigmelone
50 g Lychees;frisch oder
-- aus der cn
2 tb Helle Sojasauce
2 tb Hoisinsauce
125 ml Gefluegelbruehe
2 tb Tomatenmark
75 cl Essig
1 tb Brauner Zucker
2 tb Speisestaerke
4 tb Wasser
; Salz
Pfeffer

Die Entenbrust gruendlich unter fliessendem Wasser waschen mit
Kuechenpapier trockentupfen und in nicht zu dicke Streifen schneiden.

Die Zutaten fuer die Marinade die Sojasauce den Sherry den gemahlenen
Ingwer den Zucker und eine pn Salz in einer Schuessel verruehren und
die Entenbruststreifen 1 Stunde marinieren. Knoblauch schaelen und in
feine sl schneiden.

Das Oel im wok, erhitzen und zuerst den Knoblauch darin anbraten dann
das Entenfleisch mit der Marinade hineingeben und ca. 2 Minuten
pfannenruehren bis das Fleisch hell wird herausnehmen und
warmstellen. Das Oel im wok, lassen.

Die Schalotten schaelen und wuerfeln.

Den Sellerie putzen waschen und in Streifen schneiden auch das Gruen.

Die Schalotten und den Sellerie im wok, 2 Minuten pfannenruehren.

Die Ananas in Wuerfelschneiden.

Die Melone von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch wuerfeln.

Die Ananas- und Melonenwuerfel sowie Lychees zum Gemuese geben und
unter Ruehren aufkochen lassen.

Mit der Sojasauce der Hoisinsauce und der Gefluegelbruehe aufgiessen.

Das Tomatenmark den Essig den Zucker und die in etwas Wasser
angeruehrte Speisestaerke dazugeben und aufkochen lassen bis die
Sauce saemig wird.

Mit Salz und frischgemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Entenstreifen dazugeben nochmals unter Ruehren erhitzen und sofort
heiss servieren.
:Melone gibt dem Koerper Fluessigkeit und Mineralstoffe (Kalium, Kalzium,
Magnesium) zurueck, die er beim Schwitzen verliert.

Extra-Tip:
:Weisse Rosinen als Zugabe staerken die Knochen.

NERVEN-MIX: Wofuer/wogegen:
:Wirkt bei Stress und Nervositaet beruhigend auf den Kreislauf, bringt
Nervenbotenstoffe auf Trab.

Wie es wirkt:
:Die vielen Kohlenhydrate erhoehen eine Ausschuettung der Aminosaeure
Trytophan, die die Nerven beruhigt.

Extra-Tip:
:Ein Loeffel Honig beruhigt das Gehirn zusaetzlich.

VERDAUUNGS-MIX: Wofuer/wogegen:
:Ananas kurbelt die Verdauung an. A-Saft beruhigt ausserdem den Magen.

Wie es wirkt:
:Ananas enthaelt ein Enzym (Bromelin), das die Eiweissverdauung foerdert und
die Magensaeure reguliert.

Extra-Tip:
:Weizenkleieflocken liefern zusaetzliche Ballaststoffe.

POWER-MIX: Wofuer/wogegen:
:Dieser Mix staerkt die Abwehr, das Herz und die Leistungsfaehigkeit.
Ausserdem festigen Zitrusfruechte das Bindegewebe.

Wie es wirkt:
:Vitamin C-reiche Zitrusfruechte steigern Eisenverwertung um das Dreifache,
wirken somit blutbildend.

Extra-Tip:
:Joghurt dazu essen. Foerdert Bildung von Antikoerpern.

MMMMM
MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Gefuellte Honigmelone
Categories: Suessspeise, Kalt, Melone, Frankreich
Yield: 4 servings

2 Honigmelonen
2 tb Creme Fraiche
2 tb Kokosraspel
1 tb Mandelmus
3 tb Korinthen, ungeschwefelt
1/4 ts Zimt
1 pn Vanille (aus der Schote)
MMMMM------------------------ZUM GARNIEREN----------------------------
200 g Sahne
4 tb Pinienkerne
4 Frische Kirschen

MMMMM---------------------------QUELLE--------------------------------
- Graefe und Unzer, Vege-
- tarische Spezialitaeten
- Gepostet von Karin Foerg
- 2:2480.3508.2 - 08.09.94

Karin Foerg: Dieses erfrischende Dessert schmeckt nicht nur besonders gut,
sondern laesst auch das Auge mitgeniessen und ist zudem unkompliziert und
schnell zubereitet ...

Die Honigmelonen durch den Stielansatz halbieren und zuerst mit einem
Essloeffel die Kerne herausschaelen. Dann das Fruchtfleisch so
herausnehmen, dass ein etwa 1 cm breiter Rand stehen bleibt.

Das Fruchtfleisch in Stuecke schneiden und in einer Schuessel mit der Creme
Fraiche, den Kokosraspeln, dem Mandelmus und den Korinthen vermengen. Den
Saft vorher abgiessen und auffangen (als Getraenk verwenden).

Mit dem Zimt und der Vanille abschmecken. Dann die Masse wieder in die
Melonenschalen einfuellen.

Die Sahne steif schlagen, daraufgeben und die Melonen mit Pinienkernen und
den frischen Kirschen garnieren.

Das Oel im wok, erhitzen und zuerst den Knoblauch darin anbraten dann
das Entenfleisch mit der Marinade hineingeben und ca. 2 Minuten
pfannenruehren bis das Fleisch hell wird herausnehmen und
warmstellen. Das Oel im wok, lassen.

Die Schalotten schaelen und wuerfeln.

Den Sellerie putzen waschen und in Streifen schneiden auch das Gruen.

Die Schalotten und den Sellerie im wok, 2 Minuten pfannenruehren.

Die Ananas in Wuerfelschneiden.

Die Melone von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch wuerfeln.

Die Ananas- und Melonenwuerfel sowie Lychees zum Gemuese geben und
unter Ruehren aufkochen lassen.

Mit der Sojasauce der Hoisinsauce und der Gefluegelbruehe aufgiessen.

Das Tomatenmark den Essig den Zucker und die in etwas Wasser
angeruehrte Speisestaerke dazugeben und aufkochen lassen bis die
Sauce saemig wird.

Mit Salz und frischgemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Entenstreifen dazugeben nochmals unter Ruehren erhitzen und sofort
heiss servieren.

MMMMM
MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Honigmelone mit Kokosmilch, Taeng Thai Naam Gatih
Categories: Dessert, Nachspeisen
Yield: 4

1 Honigmelone; oder
Kantalupmelone
1 cn Kokosmilch; 400 ml
5 tb Palmzucker; oder
-- brauner Zucker
1 Pk. Vanillinzucker

Die Melone schaelen, laengs in Viertel schneiden und die Kerne entfernen.
Die Viertel in mundgerechte Stueckchen schneiden und etwa eine Stunde in
den Kuehlschrank stellen.

Die Kokosmilch mit dem Palm- oder braunen Zucker sowie dem Vanillinzucker
unter Ruehren leicht erhitzen, bis sich der Zucker aufloest. Die Kokosmilch
abkuehlen lassen und ebenfalls in den Kuehlschrank stellen.

Die gekuehlten Melonen in eine Schuessel geben und mit der Kokosmilch
uebergiessen.

Tip! Du kannst die Melone auch laengs halbieren und mit einem
Kugelaustecher runde Kugeln aus dem Fruchtfleisch herausdrehen. Die
Melonenkugeln und die Kokosmilch spaeter dann in der Fruchtschale auf
zerstossenem Eis servieren.

** Gepostet von K.-H. Boller
Date: Sat, 01 Apr 1995

Erfasser: K.-H.

Datum: 24.05.1995

Stichworte: Dessert, Obst, Thailand, P4

MMMMM
MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Himbeer-Melonen-Eis
Categories: Suessspeise, Kalt, Eis, Himbeere, Melone
Yield: 8 servings

1 sm Honigmelone: entkernt
150 g Honig
400 g Magerquark
500 g Himbeeren
150 ml Sahne
1 pk Vanillezucker
100 g Haferkleie-Knusperflocken

MMMMM---------------------------QUELLE--------------------------------
- Eltern 7/91
- Gepostet: Michaela Peschl
- 11.06.1995

Melonenfleisch puerieren. Honig und Quark mit dem Puerierstab
unterruehren und cremig schlagen. Die Haelfte der Himbeeren zugeben
und mitpuerieren. Sahne mit Vanillezucker steifschlagen und unter die
Creme ziehen. Restliche Beeren mit den Haferflocken untermischen.

Eine grosse Kastenform mit kaltem Wasser ausspuelen, die Masse
einfuellen und mindestens 6 Stunden im Gefrierfach gefrieren lassen.

Zum Stuerzen kurz in heisses Wasser tauchen, in Scheiben schneiden
und portionsweise in Tiefkuehlbeutel schweissen. So ist das Eis immer
griffbereit, wenn der suesse Hunger kommt.

MMMMM

MMMMM--- AmiRecipe V0.22, Format Meal-Master

Title: Melonentorte
Categories: Dessert, Torte, Creme, Obst
Yield: 1 Torte

H BISKUIT
3 Eier
3 tb Wasser, warm
150 g Zucker
150 g Mehl
H CREME
12 sl Gelatine, weiss; eingeweicht
1/4 Wassermelone
1/2 Honigmelone
1 Cantaloupemelone
150 g Joghurt
50 g Zucker
1 pk Tortenguss, rot
100 g Sahne; steif geschlagen
1 Baiserschale; aus der
- Konditorei, zerbroeckelt
H LISA KOCHEN&BACKEN 8/97
- notiert: M.Peschl

Eier, Zucker und Wasser schaumig schlagen. Mehl ueber die Masse sieben und
unterheben. Springformboden mit Backpapier auslegen, Teig in die Form
streichen. Im vorgeheizten Rohr bei 180 oC etwa 20 min backen. Aus der
Form loesen, auf ein Gitter stuerzen, Papier abziehen und abkuehlen
lassen.

Fruchtfleisch der Melonen ausloesen. 400 Gramm davon (pro Torte)
puerieren, Rest beiseite stellen. Pueree, Joghurt und Zucker verruehren.
Aufgeloeste Gelatine unterziehen. Im Kuehlschrank halbfest werden lassen.

Biskuit auf eine Tortenplatte legen. Einen etwa 10 cm breiten Streifen
Backpapier und einen Tortenring um den Teigboden legen. Fruchtmasse
aufstreichen. Gut kuehlen und erstarren lassen.

Torte mit Guss ueberziehen. Aus dem restlichen Melonenfruchtfleisch Kugeln
ausstechen und diese in der Mitte der Torte aufhaeufen. Tortenrand duenn
mit Sahne bestreichen und Baiserbroesel andruecken.

Wie auch andere, das tropische und subtropische Klima liebende Pflanzen,
sind die Urspruenge der Melone ebenfalls in Zentralasien zu suchen,
moeglicherweise auch in Afrika. Schon die Griechen und Roemer bauten das in
vielen Varianten spriessende Kuerbisgewaechs an. Heute werden die
grossartigen Durstloescher nicht nur in den Tropen und in Suefrankreich
angebaut, sondern auch im Tessin und im Wallis, waehrend sie noerdlich der
Alpen kaum eine Chance haben, in Freilandkultur erfreulich zu gedeihen. Wer
es trotzdem hier probieren will, muss mindestens auf ein kleines
Gewaechshaus zurueckgreifen koennen, das den Pflanzen das ihnen genehme
Klima vorgaukelt.

MMMMM


Gruss Gottfried

--
go...@zappa.oche.de

sandra schian

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to
On Sat, 17 Oct 1998 08:18:12 +0200, "Petra Hildebrandt"
<phi...@ibm.net> wrote:


>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>

>fragt sich
>
>Petra

rosenkohl
schwarzwurzeln
erbsensuppe
fleisch mit dickem fettrand bzw. den fettrand *würg*
lakritze (wenn ich das rieche, wird mir schlecht)
haferschleim (s. lakritze)
rote bete
naja, und steckrueben ;)
...aber sonst...ausserdem war ich als kind viel waehlerischer, da
mochte ich mehr sachen nicht.
geht euch das auch so?
sandra


Chris Kurbjuhn

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
On Sat, 17 Oct 1998 08:18:12 +0200, "Petra Hildebrandt"
<phi...@ibm.net> wrote:

Schnipp.


>Wo ich schon dabei bin;
>

>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>

Lungenhaschee ist eine Strafe des Himmels!

Schaudernd

Chris Kurbjuhn

Wer zum Teufel ist General Failure?
Und warum liest er auf meiner Festplatte?!

Ulrich Rossmann

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
Petra Hildebrandt schrieb:

> Wo ich schon dabei bin;
> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>
> fragt sich
> Petra

interessiert das äächt?

also:
- innereien jeglicher art (ich hab mal den ausdruck "gelinge" gehört :-O )
- kalbsbries (pfui!)
- sardellen
- heringe egal wie
- kohl in jeglicher form (hui, welch pikantes wortspiel)

ulli (jetzt erstmal nach einer riesenpfanne bratkartoffeln lechzend)

Peter H. Jordan

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to

Chris Kurbjuhn schrieb:

>
>
> Lungenhaschee ist eine Strafe des Himmels!
>
> Schaudernd
>
> Chris Kurbjuhn
>
>

Lungenhaschee ist eine Strafe des Himmels,
für denjenigen der den Kochhimmel nicht kennt und den
ihm sichtbaren Horizont schon für den Himmel hält.
Gruß Peter

--
Peter H. Jordan Weingut JORDAN & JORDAN
(Winemaker)

--- Life is too short to drink bad wine ---

Der Saarwein : "http://www.saarwein.com"
Wein Forum : "http://www.saarwein.com/cgi-bin/Ultimate.cgi"

Petra Holzapfel

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
On 16 Oct 1998 20:03:33 GMT, EWar...@t-online.de (Edgar Warnecke) wrote:

>Am 16 Oct 1998 12:51:30 GMT, Helmutu.Pet...@t-online.de
>(Petra Holzapfel) meinte:

>> Title: Melonen-Basilikum-Bowle


>> Categories: Getraenk, Alkohol, Melone, Bowle
>> Yield: 3 Liter
>
>Also Petra,
>

>Deine Rezepte schätze ich sehr, aber das ist ja wohl ein Ding ;-)
>
>Davon auch gleich noch 3 (in Worten DREI) Liter produzieren ????

Hallo Edgar,

ich wollte ja nicht alles alleine trinken ;-))

Ulf Neumann

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
In <36283...@news3.ibm.net> Petra Hildebrandt wrote:

>Wo ich schon dabei bin;
>
>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Thunfisch, in allen Varianten.

Für Gäste habe ich eine kleine Liste, wer was nicht mag.

Viele Grüße,

Ulf Neumann

Edgar Warnecke

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
Am 18 Oct 1998 14:33:57 GMT, Helmutu.Pet...@t-online.de
(Petra Holzapfel) meinte:

>On 16 Oct 1998 20:03:33 GMT, EWar...@t-online.de (Edgar Warnecke) wrote:
>
>>Am 16 Oct 1998 12:51:30 GMT, Helmutu.Pet...@t-online.de
>>(Petra Holzapfel) meinte:
>
>>> Title: Melonen-Basilikum-Bowle
>>> Categories: Getraenk, Alkohol, Melone, Bowle
>>> Yield: 3 Liter
>>
>>Also Petra,
>>
>>Deine Rezepte schätze ich sehr, aber das ist ja wohl ein Ding ;-)
>>
>>Davon auch gleich noch 3 (in Worten DREI) Liter produzieren ????
>
>Hallo Edgar,
>
>ich wollte ja nicht alles alleine trinken ;-))


Ooops, Bingo.

Wann soll ich vorbeikommen ? ;-)))

Roland Bischoff

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to

Lars Wachenbrunner - Bosch - QI/ASN2 wrote in message
<706rju$khm$1...@news.fr.internet.bosch.de>...

>Kennt jamand ein Rezept mit Honigmelonen ?
>
>-Typisch aus Portugal:

Gekühlte Melonen halbieren, Kerne entfernen.

Mit rotem Portwein auffüllen!!

Herrlich!!

sandra schian

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
On Mon, 19 Oct 1998 09:28:41 +0200, Bettina Lander
<lan...@phil-fak.uni-duesseldorf.de> wrote:

>_Noch_ interessanter finde ich aber Ueberlegungen, wo solche Abneigungen
>(bis zum Ekel) eigentlich herkommen. Was meint Ihr, sind die anerzogen
>nach dem Motto: watt der Buer nich kennt, datt fritt er nich. Oder durch
>"Zwangsfuetterungen" in der Kindheit entstanden?

ich glaube, das haengt beides zusammen. es gibt auf jeden fall eine
grosse kulturelle komponente (um mich mal geschwollen auszudruecken),
will sagen: hier gelten z.b. maden gemeinhin als ekelhaft, in
bestimmten anderen laendern sind sie eine delikatesse. das hat nichts
mit den maden an sich zu tun, sondern mit der kultur, die ein
bestimmtes 'essensverbot' weitertraegt. ueber die gruende und
entstehungsgeschichten dieser verbote wiederum kann man sich lange den
kopf zerbrechen...aber alles, was jenseits der bekannten
nahrungsmittel liegt, hat es erstmal schwer. im kleinen kann ich das
bei meiner mutter verfolgen - ich versuche sie seit zehn jahren davon
zu ueberzeugen, dass knoblauch eigentlich ganz lecker ist, und jetzt
benutzt sie schonmal eine halbe zehe...;)
unbekanntes ist unheimlich, das wird nicht gegessen.(es gibt uebrigens
ein sehr interessantes buch darueber. es heisst 'gaumenkitzel - von
der lust am essen', von jeremy macclancy. ein tb, also guenstig *sorry
schleichwerbung*)
aber persoenliche erfahrungen haben auf jeden fall einen recht grossen
stellenwert. meine abneigung gegen erbsensuppe gab es immer schon,
aber zum ekel wurde sie erst, als meine mutter mich zwingen wollte,
sie aufzuessen und ich deswegen drei stunden nach dem mittag immer
noch am tisch sass (vorher durfte ich ja nicht aufstehen). allerdings
war ich sturer als meine mutter, und nach diesen drei stunden hat sie
die suppe dann weggekippt und nie wieder erbsensuppe gekocht. aber
seitdem kommt es fuer mich nicht in frage, erbsensuppe auch nur zu
probieren, beim geruch wird mir schon uebel.
ich glaube, wenn man einmal etwas unter zwang essen musste, ist es
vorbelastet. nur noch ein beispiel, dann hoer ich auch auf ;): ich
hatte vor drei jahren mal einen kieferbruch und musste mich vier
wochen lang fluessig ernaehren. also habe ich der reihe nach alle
gemuesearten einmal mit kartoffeln in den kochtopf geworfen,
verschieden gewuerzt und ordentlich pueriert. nach drei wochen hatte
ich einen wahnsinnsschmacht nach - na? entenbraten? 10 gaenge-menue?
nein - seltsamerweise hatte ich sehnsucht nach einer scheibe
vollkornbrot mit butter und kaese.
und es hat geschlagene zwei jahre gedauert, bevor ich wieder eine
puerierte suppe zu mir nahm, und ich fuehle mich bis heute ziemlich
seltsam dabei.
oh je, ganz schoen lang...aber ich finde dieses thema aeusserst
interessant...schoenen tach noch,
sandra

--

so this semi-colon walks into a bar and orders a beer.
[...] and the semi-colon says: 'I'm in the wrong joke, aren't I?'
(gesehen in alt.folklore.urban)
sandra...icq 21415341...sandra.schian@metronet.de...

Bettina Lander

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Ulrich Rossmann wrote:
>
> Petra Hildebrandt schrieb:

> > Wo ich schon dabei bin;
> > was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
> >
> > fragt sich
> > Petra
>
> interessiert das äächt?
>
> also:
> - innereien jeglicher art (ich hab mal den ausdruck "gelinge" gehört :-O )
> - kalbsbries (pfui!)
> - sardellen
> - heringe egal wie
> - kohl in jeglicher form (hui, welch pikantes wortspiel)
>
> ulli (jetzt erstmal nach einer riesenpfanne bratkartoffeln lechzend)

Ist ja schon interessant, was verschiedene Leute nicht moegen. Wenn wir
alles zusammennaehmen, muessten wir wohl verhungern. Obwohl es sicher
Haeufungen gibt, z.B. bei Fettraendern am Fleisch (machen mir uebrigens
wenig aus, sind ausserdem Geschmackstraeger).


_Noch_ interessanter finde ich aber Ueberlegungen, wo solche Abneigungen
(bis zum Ekel) eigentlich herkommen. Was meint Ihr, sind die anerzogen
nach dem Motto: watt der Buer nich kennt, datt fritt er nich. Oder durch

"Zwangsfuetterungen" in der Kindheit entstanden? Mein Vater z.B. kann
keine Steckrueben mehr sehen, weil er sie in Krieg und Nachkriegszeit so
haeufig essen musste. Vielleicht ist es dann auch die Assoziation mit
"schlechter Zeit"? Was meint Ihr?

Gruss
Bettina

Ach ja, ich mag keine dicken Bohnen und keinen Essig in der Linsensuppe
(siehe Linsensuppenthread). Und sicher gibt es da noch ein paar andere
Dinge....

Klaus Littmann

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Petra Hildebrandt wrote:
>
> Wo ich schon dabei bin;
>
> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Hallo Petra,

da gibts nur eins: Spinat. (leichtes Scchütteln beim Schreiben, von der
Tastatur nicht übertragen...)

Gruß, Klaus


--
Klaus Littmann Ko...@bigfoot.de
http://privat.schlund.de/kolo/wein.htm

Vera Besse

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
On Sat, 17 Oct 1998 08:18:12 +0200, "Petra Hildebrandt" <phi...@ibm.net>
wrote:

>
>Wo ich schon dabei bin;
>
>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Sellerie in jeglicher Form

Innereien und Meeresgetier sollten nach meiner Meinung auch dort bleiben, wo
sie sind....

und ich habe so eine Antipathie gegen Kamillentee, daß mein Bauch in zwei
Stunden gesund wird, wenn meinn Mann im nach diese Zeit Kamillentee androht
;-)

Vera


---
Homepage: http://unet.univie.ac.at/~a8705125/index_e.html
No Junk-Mail! Replace 'Vera_Besse' with 'a8705125'.....

Carl Stoewahse

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Petra Hildebrandt wrote:
>
> Wo ich schon dabei bin;
>
> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>
> fragt sich
>
> Petra

kalte hartgekochte Eier
(Da reicht schon der Geruch von weitem, daß mir ein kalter Schauer den
Rücken herunterläuft, wie z. B. neulich im Großraumwagen des ICE, als
sich eine rüstige Rentnertruppe daranmachte, ihr zweites Frühstück
einzunehmen. Kleingeschnitten in Salaten kann ich sie merkwürdigerweise
Essen. Wohl wie so oft eine Frage der Konzentration.)

Geleebananen, -ostereier etc.

Teewurst

Graubrot, Gersterbrot u. ä. (das wird immer mehr im Mund)

zu weich gekochte, fade Zucchini

gekochten Schellfisch, so wie ihn meine Mutter macht (schreckliche
Kindheitserinnerung)

und dann gibt es da noch ein paar Sachen, die ich zwar noch nicht bäh
sind, die ich aber auch nie kaufe, koche oder gar esse, wie z. B.

allerlei süße Sachen (Milchreis, Pudding, Bonschen)

Fertiggerichte

Früchtetees

...

Tschüß

Carl

Thorsten Lange

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Bettina Lander <lan...@phil-fak.uni-duesseldorf.de> wrote:

>_Noch_ interessanter finde ich aber Ueberlegungen, wo solche Abneigungen
>(bis zum Ekel) eigentlich herkommen. Was meint Ihr, sind die anerzogen
>nach dem Motto: watt der Buer nich kennt, datt fritt er nich. Oder durch

Diese Ablehnung habe ich auch schon hin und wieder erlebt; dann aber in
der Form, dass ein unbekanntes Gericht gar nicht erst probiert wird.
Oder auch eine "nette" Variante: Ich kenne jemanden, der keine
eingefrorenen und wieder aufgewaermten Mahlzeiten isst (das betrifft
nicht unbedingt dieses Fertigfutter aus dem Supermarkt, sondern auch
selbstgekochte Eintoepfe u.ae.) - jedenfalls dann nicht, wenn er darum
weiss. ;-)

>"Zwangsfuetterungen" in der Kindheit entstanden? Mein Vater z.B. kann
>keine Steckrueben mehr sehen, weil er sie in Krieg und Nachkriegszeit so
>haeufig essen musste. Vielleicht ist es dann auch die Assoziation mit
>"schlechter Zeit"?

Auch das mag ein Grund sein.

Bye,
Thorsten

--
Thorsten Lange <thorste...@hagen.netsurf.de>
PGP Key fingerprint = 3C 00 A7 63 48 26 D4 8D F6 4B A5 19 31 F7 3F E5

FABRICATI DIEM, PVNC

Thomas Wysocki

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>
>fragt sich
>
>Petra
Rosenkohl (allein der penetrante Geruch läßt mich jeden Appetit
vergessen)
Rahmspinat
Matjesheringe
Labskaus
Blutwurst oder gebraten: Schwarze Wurst (würg, das gab es bei meinen
Eltern alle paar Monate mal, ich habe schon in frühester Kindheit
beschlossen, an diesen Tagen zu fasten :-)
Leberkäse (allein der Name sagt alles)
Die Fettschwarte an gekochtem Eisbein (da kann ich das Besteck nur mit
spitzen Fingern anfassen, auch wenn ich das Fleisch am Eisbein ganz
gerne esse)

Genug geekelt fürs erste.
Gruß, Thomas

--
Thomas Wysocki Tel.: +49 (0)231 5599 152
Dr.Materna GmbH, Vosskuhle 37 Mobil: +49 (0)171 8282224
D-44141 Dortmund, Germany Fax: +49 (0)231 5599 272
Thomas....@Materna.DE http://www.materna.de

Ruediger Pawlak

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Mahlzeit!

Vera Besse wrote:

> >was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

> Innereien und Meeresgetier sollten nach meiner Meinung auch dort bleiben, wo
> sie sind....

Für Innereien gibt's ja eine nette Ausrede: "Leber? Weißt Du eigentlich, was
sich da so alles ansammelt?"



> und ich habe so eine Antipathie gegen Kamillentee, daß mein Bauch in zwei
> Stunden gesund wird, wenn meinn Mann im nach diese Zeit Kamillentee androht
> ;-)

Wie praktisch.

Ganz oben auf meiner Ablehnungsliste: Brechbohnen (Nomen est omen ;-)

Tschüß, Rüdiger

--
Rüdiger Pawlak
bl...@gmx.de

Joerg Plate

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Ich bin anscheinend die grosse Ausnahme.. ich habe keine starken
Abneigungen gegen irgendetwas. Es gibt Gerichte die ich lieber mag als
andere, aber Ekel empfinde ich nie.

--
"i'm working on it"

Ulf Neumann

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
In <362a5160...@pop-news.metronet.de> sandra schian wrote:

[...viel gelöscht...]

>oh je, ganz schoen lang...aber ich finde dieses thema aeusserst
>interessant...schoenen tach noch,

Ja, ein durchaus interessantes Thema. Mit einer Reihe Deiner
Überlegungen magst Du sicher recht haben. Es muß aber nicht in jedem
Fall so sein.
Wie ich an anderer Stelle in diesem Thrad schon schrieb: Ich mag
keinen Thunfisch. Und das hat nichts mit frühkindlichen Erlebnissen,
Zwang oder sonstigem zu tun. Man hat mich nie gezwungen, Thunfisch zu
essen, ich war nie in einer Situation, wo es nichts anderes gab oder
ähnliches. Ich weiß nur sehr genau, daß ich mich schon als Kind davor
geekelt habe, obwohl ich ansonsten sehr gerne Fisch esse und auch
schon als Kind gerne aß. Mit der Zubereitung hat es auch nichts zu
tun, Salat mit Thunfisch aus der Dose, frische Thunfisch-Steaks,
Vitello tonnato, egal, mir wird grün im Gesicht.

Viele Grüße,

Ulf Neumann

sandra schian

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
On Mon, 19 Oct 1998 23:02:46 GMT, neu...@stud.uni-hannover.de (Ulf
Neumann) wrote:

>Wie ich an anderer Stelle in diesem Thrad schon schrieb: Ich mag

>keinen Thunfisch. Und das hat nichts mit fr=FChkindlichen Erlebnissen,


>Zwang oder sonstigem zu tun. Man hat mich nie gezwungen, Thunfisch zu
>essen, ich war nie in einer Situation, wo es nichts anderes gab oder

>=E4hnliches. Ich wei=DF nur sehr genau, da=DF ich mich schon als Kind =


>davor
>geekelt habe, obwohl ich ansonsten sehr gerne Fisch esse und auch

>schon als Kind gerne a=DF. Mit der Zubereitung hat es auch nichts zu


>tun, Salat mit Thunfisch aus der Dose, frische Thunfisch-Steaks,

>Vitello tonnato, egal, mir wird gr=FCn im Gesicht.

ich meinte ja auch nicht, daß es immer einen grund geben muss fuer
abneigungen gegenueber bestimmten nahrungsmitteln...aber manche
abneigungen entstehen erst durch einen bestimmten grund. denke ich.
also es gibt sachen wie lakritz, das mag ich nicht. es gab da nie ein
traumatisches erlebnis, ich mag es nur nicht. aber ich denke, wenn man
mit einigen der sachen, die man nicht mag, keine schlechten erlebnisse
verbinden wuerde, wuerde man sie vielleicht moegen...
so annehmbar?
sandra


Ulrich Rossmann

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Peter H. Jordan schrieb:

als antwort auf das posting von chris find ich das ziemlich unfair. was
soll die merkwürdige kritikdaran, das jemand etwas bestimmtes nicht mag?

ist es nicht schön, das es noch unterschiedliche meinungen gibt und das
man so herrlich ungeniert bei den eigenen geistigen ergüssen auch noch
ausreichend eigenwerbung treiben darf? (hat es nicht mal irgendwo ein
posting zu diesem thema gegeben; evtl. mal in der FAQ nachschauen...)

grüsse vom haschee-hasser ulli

Dirk Kadler

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to

Tja,

das mit den "Kennern" ist so eine Sache.

Es gibt ja auch "Weinkenner" die einem erzählen welcher Wein gut
und welcher "schlecht" ist.
Das mag bei einigen Weinen ja auch sein.

Aber für mich ist wichtig das er MIR schmeckt - egal ob ein
"Kenner" sagt er sei "gut" oder "schlecht". Auch wenn der Horizont
dieses "Kenners" noch so groß ist.

Er MUSS mir schmecken - sonst keufe ich Ihn nicht !

Nur gut das nicht alle Menschen den gleichen Geschmack haben !

Gruß

Dirk

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Private Homepage : http://members.aol.com/digibild/index1.htm
- (befindet sich noch im Aufbau - leider zu wenig Zeit)

Mike Heuser

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Am 19 Oct 1998 18:25:34 +0200, gab Joerg Plate <Pl...@Psyche.KN-Bremen.de>
zu Protokoll :

Na, bei mir gibt es eingentlich nur zwei Sachen, die ich nicht mag, bzw.
die ich hasse wie die Pest:

Zwiebeln, in jeglicher Verarbeitung, also roh, gekocht, geröstet... Buäh!
Wenn ich da draufbeisse, kommt mir die Muttermilch wieder hoch.

Da ich weiß, das die Dinger in manches Essen einfach reingehören, koche ich
dann immer ganze Zwiebeln und nehme die später wieder raus.

Nachdem ich dann meine Portion aus dem Topf genommen habe, kommen die
Zwieblen, dann kleingeschnitten, wieder rein.

Und dann noch wabbeliges Fett, z.B. am Eisbein, oder Bauchspeck, brrrrrr

... mir loosse der Dom en Kölle ...

Mike
--
Mike Heuser, Kölle am Rhing
M.O....@netcologne.de ICQ# 139 66 128
Gebt der -T--- keine Chance!
Nutzt die privaten Telcos

Andreas Frantik

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
On Mon, 19 Oct 1998 09:28:41 +0200, Bettina Lander
<lan...@phil-fak.uni-duesseldorf.de> wrote:

[]

>_Noch_ interessanter finde ich aber Ueberlegungen, wo solche Abneigungen
>(bis zum Ekel) eigentlich herkommen. Was meint Ihr, sind die anerzogen
>nach dem Motto: watt der Buer nich kennt, datt fritt er nich. Oder durch

>"Zwangsfuetterungen" in der Kindheit entstanden? Mein Vater z.B. kann
>keine Steckrueben mehr sehen, weil er sie in Krieg und Nachkriegszeit so
>haeufig essen musste. Vielleicht ist es dann auch die Assoziation mit

>"schlechter Zeit"? Was meint Ihr?
>
>Gruss
>Bettina
>

Das mit den Steckrueben geht auch anders: Ich bin Jahrgang 54 und als
Kind gabs oefters Steckrueben. War sehr lecker.
Habe vor ein paar Wochen erstmals wieder Steckrueben gegessen.
Mache ich nie wieder!

Andreas


Michael Stoeckel

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Der Ekel gegen bestimmte Speisen scheint nicht nur regional sondern
auch historisch unterschiedlich zu sein, mal abgesehen von der
persönlich psychologischen Komponente. Vor nicht einmal hundert Jahren
hat man in Deutschland ohne Probleme alle Arten von Innereien,
Kalbsköpfe, Hirn oder Schnepfendreck gegessen. Na ja, da gibt es Bücher
drüber.
Ein thread mit dem Thema "Essen, was andere eklig finden" würde mich
interessieren. Ich bringe mal ein Beispiel:

Einen Wilden Schweinskopf zu kochen

1 Wildschweinkopf; Eier; Rotwein; Essig; Nelkenpfeffer;
Lorbeer; Pfeffer

Man sticht den Kopf auf einen Stock, hält ihn über halbes Feuer,
damit die Haare herunter brennen, alsdann wäscht man ihn rein ab,
Trocknet ihn wieder, schneidet die Zunge heraus, lößt ihn das Maul
ein wenig, macht dann eine Salbe von Haberstrohasche und Weiß von
Ey, reibt damit den Kopf braf ein, damit er recht schwarz wird,
bringt ihn dann mit Wasser, rothen Wein, Eßig, Nelckenpfeffer,
Loorbeerblätter, Pfeffer und Salz zu Feuer, und läßt ihn damit
mürbe kochen, läßt ihn dann in dieser Soße liegen bis man ihn
gebrauchen will, alsdann nimmt man ihn heraus, legt ihn auf eine
Schüssel, und den Kopf braf mit grün. Man kann das Stück welches
nicht gleich gegeßen wird, wieder in die Soße legen, so hält es
sich lange. Auf diese Weise kann man auch einen Zahmen
Schweinskopf zu bereiten. Folgende Soße wird dabey gegeben.
Man nimmt eingekochten dünnen Johannisbeerensaft, rührt dies mit
Senf, Oel, Eßig, und ein wenig Wasser an. Um die schwarze Salbe zu
machen, brennt man eine halbe Handvoll Haberstroh, auf dem
Feuerheerd, Heerd zu Asche, und rührt diese Asche Weiß von Ey an.

(Handgeschriebenes Kochbuch der Familie Mann aus dem Lübecker
Haushalt; Begonnen um 1780; HMA SB 54/6; zitiert nach: Heinrich
Mann 1871-1950; Werk und Leben in Dokumenten und Bildern; Hrsg.:
Sigrid Anger; Aufbau Verlag Berlin und Weimar 1977; p. 7)

Petra Hildebrandt

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to

Michael Stoeckel schrieb

> Ein thread mit dem Thema "Essen, was andere eklig finden" würde mich
>interessieren. Ich bringe mal ein Beispiel:


na, das hättest Du doch unter entsprechendem Header gleich als Startpunkt für
'nen neuen Thread nehmen könne

wundert sich

Petra

Ulf Neumann

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
In <362a8b0d...@pop-news.metronet.de> sandra schian wrote:

>ich meinte ja auch nicht, daß es immer einen grund geben muss fuer
>abneigungen gegenueber bestimmten nahrungsmitteln...aber manche
>abneigungen entstehen erst durch einen bestimmten grund. denke ich.

Ja klar, hast Du ja auch schon an Beispielen dargelegt.

>also es gibt sachen wie lakritz, das mag ich nicht. es gab da nie ein
>traumatisches erlebnis, ich mag es nur nicht. aber ich denke, wenn man
>mit einigen der sachen, die man nicht mag, keine schlechten erlebnisse
>verbinden wuerde, wuerde man sie vielleicht moegen...

Ja bestimmt. Ich kann mit gut vorstellen, daß man Sachen deshalb nicht
mag, weil man beispielsweise als Kind gezwungen wurde, sie zu essen.

Ich wollte eigentlich nur andeuten, daß es eben auch Fälle gibt, wo
solche Erlebnisse nicht existieren. Lakritze bei Dir, Thunfisch bei
mir. Woher kommt so etwas?

>so annehmbar?

Ja, sowieso.

Viele Grüße,

Ulf Neumann

Gerald Endres

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Ulrich Rossmann <rossman...@ratmal.sika.com>
schrieb/wrote/écrivait:

>als antwort auf das posting von chris find ich das ziemlich unfair. was
>soll die merkwürdige kritikdaran, das jemand etwas bestimmtes nicht mag?
>
>ist es nicht schön, das es noch unterschiedliche meinungen gibt

... und noch schöner ist es, daß man diese Meinungen austauschen und
deshalb auch kritisieren darf.

Beim Umgang mit Innereien geht es nicht nur um individuellen
Geschmack, da konstatiere ich (meine Meinung!) eine gewaltige
kulturelle Lücke in Deutschland, speziell im nördlichen Teil.

Es gibt wunderbare Variationen von Kutteln, Lammnierchen in Sherry
sind eine Delikatesse, ein saures Beuscherl mit Semmelknödel ist für
mich der Inbegriff heimatlichen Essens, - aber den Fleischern in
Berlin muß ich extra erklären, daß ich die Kutteln nicht für den Hund
kaufen will, sondern selber esse, und in einer Metzgerei wurde ich
schon mal von den Verkäuferinnen deshalb wie ein Penner behandelt. Es
ärgert mich auch, daß ich herrliche Gerichte fast nie für Gäste
zubereiten kann, weil ansonsten vernünftige Leute auf Innereien mit
"Igitt!" reagieren.
Deshalb kann ich nur zustimmen, wenn Peter Jordan bei Leuten, die kein
Lungenhaschee mögen, einen begrenzten kulinarischen Horizont
diagnostiziert.
...is halt seine und meine Meinung.
Wir Innereienvertilger fühlen uns eben manchmal ein bißchen als
unterdrückte Minderheit, und dann reagiert man ein wenig heftiger.

Gruß
Gerald


--
http://www.snafu.de/~endres/


Ulf Neumann

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
In <70j0fh$igt$1...@unlisys.unlisys.net> Gerald Endres wrote:

>Beim Umgang mit Innereien geht es nicht nur um individuellen
>Geschmack, da konstatiere ich (meine Meinung!) eine gewaltige
>kulturelle Lücke in Deutschland, speziell im nördlichen Teil.

Nun aber mal keine regionalen Animositäten. Ich lebe in
Norddeutschland. Ich esse Innereien. Gerne. Sehr gerne. Ich bin nicht
der einzige. Kulturelle Lücke? Will er beleidigend werden? Sollen wir
Satisfaktion fordern?

SCNR

Viele Grüße,

Ulf Neumann

Sabine Becker

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Hallo Petra,

zu Deinem Artikel vom 17.10.98 muß ich noch was quaken:

>was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Sellerie, Auberginen, fetten Speck, zu stark gesalzenes oder zu scharfes
Essen. Salat mit billigem Essig.

Einen schoenen Gruss quakt der |||
|||
/ | \TARI-FROSCH

Christian Budde

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Vera_...@unet.univie.ac.at (Vera Besse) wrote:
> Innereien und Meeresgetier sollten nach meiner Meinung auch dort bleiben, wo
> sie sind....

Na, das gibt den so zubereiteten Speisen dann eine ganz besondere Note
(SCNR).

Zum Thema:

Ich musste erstmal lange nachdenken. Eigentlich verzehre ich so
ziemlich alles, was auf den Tisch kommt, solange es andere gibt, die
das auch essen (bis auf mit Maggi verwuerzte Suppe u. ae.).

Aber was mir zwar schmeckt, mein Magen aber ueberhaupt nicht
vertraegt, sind Buttercremetorten, speziell Frankfurter Kranz.

Dann gibt es noch ein paar Dinge, die ich mehr aus Ueberzeugung nicht
mag: Z.B. Haifischflossensuppe.

Ach ja, und der Soja-Fleisch-Ersatz in unserer Mensa, den die da auch
noch Tofu nennen!

Gruss,
Christian

Gerald Endres

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Michael Stoeckel <stoe...@berlin.sireco.net> zitierte ein altes
Rezept:

>Einen Wilden Schweinskopf zu kochen

[...]


>Trocknet ihn wieder, schneidet die Zunge heraus, lößt ihn das Maul
>ein wenig, macht dann eine Salbe von Haberstrohasche und Weiß von
>Ey,

[...]


>Um die schwarze Salbe zu
>machen, brennt man eine halbe Handvoll Haberstroh, auf dem
>Feuerheerd, Heerd zu Asche, und rührt diese Asche Weiß von Ey an.

Interessant,
weiß jemand, welche Funktion die Haferstrohasche, bzw diese schwarze
Salbe hatte, mit der der Kopf eingerieben wurde?

Gerald Endres

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
neu...@stud.uni-hannover.de (Ulf Neumann) schrieb/wrote/écrivait:

> Will er beleidigend werden? Sollen wir
>Satisfaktion fordern?

Ganz im Gegenteil, komm er an mein Herz, Bruder!

Gruß
Gerald

P.S. Kann es sein, daß um diese Jahreszeit die Threads besonders stark
driften?

--
http://www.snafu.de/~endres/


Mike Heuser

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Am 20 Oct 1998 15:11:15 GMT, gab andreas...@t-online.de (Andreas
Frantik) zu Protokoll :

>On Mon, 19 Oct 1998 09:28:41 +0200, Bettina Lander
><lan...@phil-fak.uni-duesseldorf.de> wrote:

>>"Zwangsfuetterungen" in der Kindheit entstanden? Mein Vater z.B. kann
>>keine Steckrueben mehr sehen, weil er sie in Krieg und Nachkriegszeit so
>>haeufig essen musste. Vielleicht ist es dann auch die Assoziation mit
>>"schlechter Zeit"? Was meint Ihr?

Diese Steckrübenphobie hat meine Mutter auch. Ich fragte sie mal ob sie die
nicht mal für mich kochen könne, nur so zum probieren. Antwort:

"Ich koche dir alles, aber Steckrüben kommen mir nie wieder ins Haus.
Wir hatten Steckrüben als Gemüse, als Brei, als KArtoffeln, als Fleisch,
als ... nie wieder !"

Nun meine Frage: Steckrüben, wie schmecken denn die ?

... bes demnähx ...

Julia Hummerich

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Petra Hildebrandt (phi...@ibm.net) wrote:

...

> Wo ich schon dabei bin;

> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Rosenkohl, Blumenkohl, Sauerkraut, Brokoli. Wahrscheinlich kenne ich es nur
falsch zubereitet.

Jahrelang mochte ich keine Gemuesesuppe, weil ich nur das Zeug aus der
Tiefkuehltruhe kannte. Mitlerweile weiss ich, wie lecker eine frisch
zubereitete Gemuesesuppe schmecken kann.

An frische Linsensuppe hab ich mich noch nicht herangetraut, weil ich immer
noch durch das Dosenfutter traumatisiert bin.

Gemuesesaefte sind mir auch etwas suspekt, moeglicherweise werde ich mich
irgendwann einmal aergern, sie nicht frueher probiert zu haben.

Erdnuesse und Kokos mag ich ueberhaupt nicht (schon der Geruch... wie beim
Kohl auch), und Innereien sind mir suspekt, obwohl ich als Kind Leber
geliebt habe.

Standardspruch meiner Eltern war damals: "Dir gehoert die Zunge geschabt",
weil ich sehr vorsichtig war bei Essen, das ich noch nicht kannte.


Julia
--
Julia Hummerich *** eMail un...@rz.uni-karlsruhe.de

Diedrich Ehlerding

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Mike Heuser schrieb:


>Nun meine Frage: Steckrüben, wie schmecken denn die ?

Beschreiben ist schwierig (wie beschreibt man überhaupt einen Geschmack
so, dass der Adressat mehr als eine vage Ahnung hat, wie das ungefähr
schmecken könnte?); ich würde sagen wie eine Kreuzung von Kartoffeln und
Kohlrabi.

Das mit der panischen Steckrübenfurcht von Leuten, die die Kriegs- und
frühe Nachkriegszeit miterlebt haben, kenne ich auch von meiner Mutter
(nicht jedoch von meinem Vater; der würde sie wohl gern mal wieder
essen, kriegt sie aber nicht - eben wg. der besagten Panik).

Selber gegessen (nicht selber gekocht) habe ich sie erst zweimal, und
zwar einmal als Bestandteil eines kräftigen Eintopfs aus allerlei
Gemüsen, Hammelfleisch usw. Ich wußte erst gar nicht, was da in der
Suppe rumschwamm; für Kartoffeln schmeckte es komisch. Aber ich konnte
sie gut Essen und hatte wegen vorheriger Freiluftaktivitäten auch guten
Hunger. Erst die Nachfrage beim Koch brachte die Lösung. Ein zweites Mal
habe ich sie bei einem Kochkurs bei einem ambitionierten Restaurant-Koch
gegessen; der dünstete sie in Butter (*viel* Butter) gerade eben gar.
Diese Steckrüben haben mir sogar recht gut geschmeckt.

Es scheint in der Tat wichtig zu sein, die Steckrüben mit ausreichend
Fett zuzubereiten. Rüben sind ja wohl botanisch auch nahe Verwandte des
Kohls; auch der wird mit ausreichend Fett besser. Und darin dürfte auch
die Ursache der Steckrübenphobie mit begründet sein - als die begründet
wurde, gabs eben kein Fett.

Diedrich

Michael Stoeckel

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Hallo Petra,

>na, das hättest Du doch unter entsprechendem Header gleich als
Startpunkt
>für 'nen neuen Thread nehmen könne

ich hab mich nicht getraut und dachte du machst das zum Beispiel Na
gut..

Ich ärgere mich, wenn ich die schönsten Sachen koche und dann auf
Animositäten treffe.

Michael Stoeckel

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Hallo Gerald,

du schriebst:


>weiß jemand, welche Funktion die Haferstrohasche, bzw diese schwarze
>Salbe hatte, mit der der Kopf eingerieben wurde?

ich vermute, die Asche dient zum Würzen und salzt auch ein wenig.
Übrigens soll das Gericht sehr gut schmecken. Du wohnst doch in einer
Gegend, wo solche Viecher rumlaufen. Oder findest du Wildschweinkopf
eklig?

Gruß

Michael

sandra schian

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
On Tue, 20 Oct 1998 21:11:47 GMT, neu...@stud.uni-hannover.de (Ulf
Neumann) wrote:


>Ich wollte eigentlich nur andeuten, da=DF es eben auch F=E4lle gibt, wo


>solche Erlebnisse nicht existieren. Lakritze bei Dir, Thunfisch bei
>mir. Woher kommt so etwas?

ach so, jetzt verstehe ich - dir geht es um die nicht so leicht
begruendbaren faelle von abneigungen...hmmm...da kann ich erst mal
auch nur spekulieren - moegen deine eltern thunfisch? (wahrscheinlich
ja - meine moegen ja auch lakritze ;) koennte man koerperliche
ursachen in betracht ziehen, von wegen bei verschiedenen menschen gibt
es verschiedene zusammensetzungen der geschmacksknospen und damit
vielleicht verschiedene wahrnehmungen von geschmack? (verschiedene
farbwahrnehmungen gibt es ja auch)
ich denk nochmal drueber nach, erstmal faellt mir nicht mehr ein.
schoene gruesse,
sandra
--

so this semi-colon walks into a bar and orders a beer.
[...] and the semi-colon says: 'I'm in the wrong joke, aren't I?'
(gesehen in alt.folklore.urban)
sandra...icq 21415341...sandra.schian@metronet.de...

sandra schian

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
On 20 Oct 1998 08:49:05 GMT, Robert Wachinger
<w...@norwich.toptest.mch.sni.de> wrote:


>> ich glaube, das haengt beides zusammen. es gibt auf jeden fall eine
>> grosse kulturelle komponente (um mich mal geschwollen auszudruecken),
>
>Das ist aber individuell ganz verschieden. Ich probiere immer mit Vorliebe
>das, was ich noch nicht kenne (Hund, Schlange, Krokodil und Labskaus steht
>z.B. noch auf meiner Liste ;-))).

ja, individuell schon, aber ich wuerde mal die abenteuerliche these
aufstellen, dass es insgesamt (oder gesamtgesellschaftlich gesehen,
wenn dir das lieber ist ;) eher die devise gibt: ich eß das, was ich
kenne. guck dir jedes jahr an, wie die deutschen touris in andere
laender mit toller kueche einfallen, und was wollen sie essen?
schnitzel mit pommes. (ich gebe zu, das war etwas polemisch ;) die
leute, die mal mehr ausprobieren, sind auf die grosse gruppe
umgerechnet sehr wenig. es gibt zwar tendenzen, dass das mal etwas
anders wird, aber in den naechsten jahren wird das schnitzel mit
pommes wohl noch sehr wichtig bleiben.
labskaus, allerdings, wuerde ich nicht empfehlen. (das ist meine
individuelle meinung, die entgegen einer sehr grossen allgemeinen
zustimmung steht, besonders hier in hamburg ;). es schmeckt mir
genauso, wies aussieht. aber es _ist_ ein abenteuer...;)
>
>
>Und trotzdem gibts Sachen, die ich nicht ausstehen kann (und gezwungen hat
>mich dazu auch noch nie jemand):
>Rucola (obwohl der geschmackskastrierte, den man hierzulande bekommt, noch
>"runterwürgbar" ist, seltsamerweise mag ich Löwenzahn (m.W. ein Verwandter
>vom Rucola) schon), Liebstöckel, Tofu, gekochte Karotten (rohe kann ich essen),
>saure Leber (eine Lieblingsspeise meiner Mutter), durchgebratene Steaks.

also bei tofu (meine persoenliche erfahrung) kanns wirklich an der
zubereitung liegen. eigentlich hat der ja gar keinen eigengeschmack,
und so kann man eigentlich alles mit ihm machen und sollte das auch,
sonst isser fade. aber marinieren und dann mit gemuese im wok...*hmm*
wenn man nix macht, hat man komische pampe ohne geschmack im mund,
nicht schoen.
bei der kopplung roh - lecker und gekocht - nicht lecker faellt mir
noch kohlrabi ein.
>
>
>> aber persoenliche erfahrungen haben auf jeden fall einen recht grossen
>> stellenwert. meine abneigung gegen erbsensuppe gab es immer schon,
>
>Ich hab festgestellt, daß meine Abneigungen aus der Kinderzeit mit zunehmendem
>Alter immer weniger werden (z.B. hatte ich als Kind auch jegliches Fett vom
>Fleisch weggeschnitten, mittlerweile meine ich, daß der Fettrand unbedingt
>dazugehört und auch gut schmeckt).

ih, das mit dem fett hat sich bei mir eher verstaerkt...;)
aber ich verstehe, was du meinst. es gibt dinge, die mochte ich als
kind ueberhaupt nicht und heute sind sie lecker. allerdings habe ich
auch die umgekehrte erfahrung gemacht: ich mochte als kind leberwurst
sehr gerne, das ist heute anders. und leber fand ich auch ganz toll,
heute nur noch in ausnahmefaellen.

sandra schian

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
On Tue, 20 Oct 1998 21:49:01 GMT, end...@snafu.de (Gerald Endres)
wrote:

>Ulrich Rossmann <rossman...@ratmal.sika.com>
>schrieb/wrote/=E9crivait:


>
>>als antwort auf das posting von chris find ich das ziemlich unfair. was

>>soll die merkw=FCrdige kritikdaran, das jemand etwas bestimmtes nicht =
>mag?

<snip>

>Deshalb kann ich nur zustimmen, wenn Peter Jordan bei Leuten, die kein

>Lungenhaschee m=F6gen, einen begrenzten kulinarischen Horizont


>diagnostiziert.
>...is halt seine und meine Meinung.

moment.
wenn jemand kein lungenhaschee mag, dann hat ers wohl mal probiert,
oder? und wenn leute schon was probieren, find ich es ein bisschen
doof, denen einen begrenzten kulinarischen horizont zu unterstellen.
wenn man probiert und etwas nicht mag, kann man meiner meinung nach
nicht verantwortlich gemacht werden fuer angebliche abneigung gegen
innereien in norddeutschland. das sollte dann schon akzeptiert werden.


san *die immer verstehen kann, wenn leute was nicht moegen* dra

Walter Bingemann

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Betreff: Re: Dinge, die man nicht mag
Datum: Mittwoch, 21. Oktober 1998 05:27

>Der Ekel gegen bestimmte Speisen scheint nicht nur regional sondern
>auch historisch unterschiedlich zu sein, mal abgesehen von der
>persönlich psychologischen Komponente.

Der ganze Ursprung scheint wohl in der Schutzmaßnahme unserer Ur- Ur-
Altforderen zu liegen, erst das zu essen was andere vertragen haben oder was
man kennt.

Meine Abneigungen beziehen sich auf geduenstetes.

Gefuellte Paprika
Geduenstete Tomaten
Gefuellte Zwiebel

wobei ich im rohzustand aber alle der genannten Gemüse mag.

MFG Walter.B...@t-online.de


Gerrit Teunis

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

Diedrich Ehlerding wrote in message <70lcbf$oll$1...@news01.btx.dtag.de>...

>Mike Heuser schrieb:
>
>
>>Nun meine Frage: Steckrüben, wie schmecken denn die ?
>
>Beschreiben ist schwierig (wie beschreibt man überhaupt einen Geschmack
>so, dass der Adressat mehr als eine vage Ahnung hat, wie das ungefähr
>schmecken könnte?); ich würde sagen wie eine Kreuzung von Kartoffeln und
>Kohlrabi.


Geht schon in die Richtung. Ich würde noch Mohrrübe sagen, schon wegen der
Farbe.

>Das mit der panischen Steckrübenfurcht von Leuten, die die Kriegs- und
>frühe Nachkriegszeit miterlebt haben, kenne ich auch von meiner Mutter
>(nicht jedoch von meinem Vater; der würde sie wohl gern mal wieder
>essen, kriegt sie aber nicht - eben wg. der besagten Panik).


Meine Mutter hat diese Phobie auch überwunden. Seitdem überrrascht sie gerne
ebenfalls geschädigte Zeitgenossen mit einer Steckrübencremesuppe, also
pürriert und nicht mehr an das Kriegsessen erinnernd. Die Gäste sind immer
ebenso begeistert wie überrascht, wenn sie erfahren, daß sie soeben mit
Genuß das verhaßte Gemüse verspeist haben. Vielleicht läßt sich Deine Mutter
ebenso überrumpeln.

Gerrit


Mikel Reichert

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Gerrit Teunis wrote:

> Meine Mutter hat diese Phobie auch überwunden. Seitdem überrrascht sie gerne
> ebenfalls geschädigte Zeitgenossen mit einer Steckrübencremesuppe, also
> pürriert und nicht mehr an das Kriegsessen erinnernd. Die Gäste sind immer
> ebenso begeistert wie überrascht, wenn sie erfahren, daß sie soeben mit
> Genuß das verhaßte Gemüse verspeist haben. Vielleicht läßt sich Deine Mutter
> ebenso überrumpeln.
>
> Gerrit


Mal so nebenbei ein Rezept für Steckrübeneintopf (aus dem Gedächnis,
da meine leider verstorbene Oma keine Rezepte aufschrieb, sie hatte alle
Mengen in der Hand, bzw. im Gefühl)

Also:
Man nehme
1 mittelgroße Steckrübe
die gleiche Menge Kartoffeln
1 Eisbein, oder ersatzweise die gleiche Menge Pfötchen und Schweineohren
Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Wachholderbeeren, Senf

Aus dem Fleisch und den Gewürzen eine Brühe kochen,
Zur Menge der Brühe,soviel Wasser ,das das Fleisch bedeckt ist
Die Rübe und die Kartoffelen in gleichgrosse Würfel schneiden
in der Brühe garen, nebenbei das Fleisch zerkleinern.
Wenn die Rübe weich ist, kurz mit einem groben Stampfer etwas zerkleinern
(nicht zu klein)
nochmal mit Salz, Pfeffer und reichlich Senf abschmecken.
Nun das Fleisch wieder dazugeben, kurz aufkochen und servieren.
Aufgewaermt kann man es auch essen, nur halt nicht Einfrieren.

Dieses Gericht war bei uns immer ein Winteressen, weil halt Steckrüben immer im
Keller waren.
Vieleicht kann man das ganze auch mit Rind kochen, dann mueste noch Fett dazu

Guten Hunger

Mikel

PS:
Falls jemand Interesse an solchen Omarezepten hatt, so zwei bis drei krieg ich
vielleicht
noch zusammen.


Peter H. Jordan

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
sandra schian schrieb:

> On Tue, 20 Oct 1998 21:49:01 GMT, end...@snafu.de (Gerald Endres)
> wrote:
>
> >Ulrich Rossmann <rossman...@ratmal.sika.com>
> >schrieb/wrote/=E9crivait:
> >
> >>als antwort auf das posting von chris find ich das ziemlich unfair. was
> >>soll die merkw=FCrdige kritikdaran, das jemand etwas bestimmtes nicht =
> >mag?
>
> <snip>
>
> >Deshalb kann ich nur zustimmen, wenn Peter Jordan bei Leuten, die kein
> >Lungenhaschee m=F6gen, einen begrenzten kulinarischen Horizont
> >diagnostiziert.
> >...is halt seine und meine Meinung.
>
> moment.
> wenn jemand kein lungenhaschee mag, dann hat ers wohl mal probiert,
> oder? und wenn leute schon was probieren, find ich es ein bisschen
> doof, denen einen begrenzten kulinarischen horizont zu unterstellen.
> wenn man probiert und etwas nicht mag, kann man meiner meinung nach
> nicht verantwortlich gemacht werden fuer angebliche abneigung gegen
> innereien in norddeutschland. das sollte dann schon akzeptiert werden.
>
> san *die immer verstehen kann, wenn leute was nicht moegen* dra
>
>

Jetzt muß ich doch noch mal meinen Senf dazu geben. Ich gebe zu, daß meine
Äußerung vielleicht etwas polemisch war - ich nehme aber an und behaupte das
aus eigener Erfahrung, daß der überwiegende Teil der Leute, die sagen
Lungenhaschee (Lüngerl oder wie auch immer) mag ich nicht, diese Gerichte nie
probiert haben. Die meisten Aversionen halten sich hartnäckig bei denen, die
diese Gerichte entweder nur vom Hörensagen kennen oder einmal eine mäßige
Zubereitung erhalten haben. Wenn ersteres der Fall ist, dann beruht ein
solches Urteil auf einem "Vor"Urteil und wenn zweites zutrifft, dann kann ich
höchsten behaupten so, wie der X. das Gericht gemacht hat, schmeckt es mir
nicht.

Ein ganz klassisches Beispiel die Kutteln - viele mögen Kuttel nicht, aber
wenn es in Italien Trippa gibt, dann schmeckt es plötzlich und bei
Andouillete denken sie dann, daß sie im kulinarischen Himmel sind. Und wenn
ich dann zu Hause Gästen Pansen vorsetzen würde, dann sagt jeder - nee das
mag ich nicht ....

Und noch einmal - ich bin nicht gegen Abneigungen - ich bin schlicht gegen
Vorurteile.

Gerald Endres

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
sandra...@metronet.de (sandra schian) schrieb/wrote/écrivait:

> wenn jemand kein lungenhaschee mag, dann hat ers wohl mal probiert,
>oder? und wenn leute schon was probieren, find ich es ein bisschen
>doof, denen einen begrenzten kulinarischen horizont zu unterstellen.

Hallo Sandra,
hören wir einfach mal mit der Herumplänkelei auf und denken darüber
nach, was da schiefgegangen sein kann, wenn jemand eine Speise, die er
natürlich mal probiert hat, nicht mag. (- und behalten dabei den
kulinarischen Horizont im Auge ;-))

Zum einen spielt natürlich eine Rolle, daß viele das jeweilige Gericht
in einer wirklich nicht schmackhaften Form ausprobiert haben.
Klassisches Beispiel in unserem Kulturkreis ist der Spinat. Die
meisten Spinatverächter haben die unsäglichen schlappen Pampen in
Erinnerung, die ihnen in ihrer Kindheit vorgesetzt wurden. Manche sind
dann ganz erstaunt und begeistert, wenn sie irgendwann gedünsteten
Blattspinat mit kräftig Knoblauch kennenlernen, andere schmecken auch
bei besserer Zubereitung das verhaßte Gemüse ihrer Kindheit durch, -
und mögen es immer noch nicht.
So etwas scheint mir häufig bei Innerereien der Fall zu sein. Sie
gelten bei uns als Not- und Armeleute-Essen, und es fehlt (und da sind
wir wieder bei Norddeutschland) die Tradition einer liebevollen und
schmackhaften Zubereitung. Also haben viele diese Gerichte nur in
einer Form probiert, die mir auch nicht zusagen würde. Mancher wird
dann über das Essen in anderen Ländern, zum Beispiel von Callos
madrilenos oder tripes al la mode de Caen bekehrt.

Dann gibt es noch Geschmäcker, die ich einfach gewöhnungsbedürftig
finde. Mir ging es zum Beispiel mit Koriandergrün so. Ich habe mir nur
sehr allmählich dran gewöhnt, und nur langsam diesen Geschmack
schätzen gelernt.
Wenn ich mir die neueren Rezepte in "Brigitte" usw ansehe, habe ich
allerdings den Eindruck, daß Koriander demnächst zum Modegewürz wird.

Und da sind wir noch bei einem (eher unwichtigen) Faktor: Der Mode,
die dann dazu führt, daß man auch etwas überbekommt. Mir geht es
allmählich so mit dem Basilikum. -Ein wunderbares Kraut, aber seit
Hinz, Kunz und Paula glauben, sie wären Feinschmecker, weil es bei
Ihnen kein Essen mehr ohne reichlich Basilikum gibt , hängt mir das
Grünzeug dezent zum Hals heraus. Was in den 50ern der Goudawürfel mit
der reingesteckten Salzstange war, ist heute der Mozzarella mit
Tomatenscheibe und Basilikum.

Lars Immisch

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Peter H. Jordan wrote:
<snip>

> Jetzt muß ich doch noch mal meinen Senf dazu geben. Ich gebe zu, daß meine
> Äußerung vielleicht etwas polemisch war - ich nehme aber an und behaupte das
> aus eigener Erfahrung, daß der überwiegende Teil der Leute, die sagen
> Lungenhaschee (Lüngerl oder wie auch immer) mag ich nicht, diese Gerichte nie
> probiert haben. Die meisten Aversionen halten sich hartnäckig bei denen, die
> diese Gerichte entweder nur vom Hörensagen kennen oder einmal eine mäßige
> Zubereitung erhalten haben. Wenn ersteres der Fall ist, dann beruht ein
> solches Urteil auf einem "Vor"Urteil und wenn zweites zutrifft, dann kann ich
> höchsten behaupten so, wie der X. das Gericht gemacht hat, schmeckt es mir
> nicht.

Es ist vielleicht komplizierter als das. Gerade bei Fleisch essen die
meisten Leute das, was sie als Kinder bekommen haben und sind instinktiv
sehr vorsichtig bei allem, was sie nicht kennen. Ich würde sagen, die
Evolution hat diese Vorsicht (deren Nützlichkeit klar sein sollte), in
seiner ausgeprägtesten Form als Ekel implementiert.

Dieser Mechanismus wird durch Vergiftungen auch aktiviert. Ich habe
einige Jahre keine Muscheln gegessen nach einer Nacht über der
Kloschüssel nach Muschelgenuss. Dieser Ekel läßt sich wieder überwinden,
durch positive Erfahrungen, es braucht aber mehr als eine positive
Erfahrung.

Wenn also Leute Lungenhaschee nicht mögen, dann sicher häufig, weil sie
die Konsistenz und den Geschmack nicht gewöhnt sind und mit ziemlich
spitzen Zähnen essen (an der Grenze zum Ekel).

Wenn dann die Zubereitung nicht sehr gut war, dann wird es sicher auch
nichts werden mit dem Mögen von Haschee, aber die Leute haben es
probiert und es ist nicht gerecht, ihre Erfahrung als Vorurteil zu
bezeichnen.

Daß viele Leute zu krüsch sind, ist auch klar. Aber das ist deren Pech
und mir tun sie nicht leid und ich lade sie kein zweites Mal zum Essen
ein ;-)

Grüße,

Lars Immisch

BTW, ich mag parfürmierten Tee nicht

Eva "Urmele" Mirbeth

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
> Wo ich schon dabei bin;
> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

*Endlose Liste schreiben könnt*
Man kanns auch vereinfachen, die meisten Sachen die rot sind mag ich nicht,
so z.B.:
Erdbeeren (auch alles andere das auf Beeren endet nicht)
Kirschen
Paprika (den grünen und gelben auber auch nicht)
Tomaten (Ketchup, Tomatensauce und Tomatensuppe schon)
...
Was aber eigentlich nix mit der farbe rot an sich zu tun hat (obwohl, rot
die Farbe ist die ich am wenigsten mag, naja, auch egal) es ist eben Zufall,
daß viele Sachen die ich nicht mag, rot sind.

Sowie Karotten und dieses ganze eklige Obst aus ewig weit entfernt liegenden
Ländern daß ich nicht kenne usw. (was ich nicht kenne, esse ich nicht
*grins* )

Aber eines wundert mich ja schon, nachdem in diesem Thread ja doch recht
viele postings gab, wieso versuchen Leute einen dann immer wieder zu
überzeugen, etwas zu probieren?
Wenn mir schon vom Greuch von erdbeeren übel wird, dann esse ich das doch
nicht?
Und auch noch lange nicht, nur weil das viele Leute lecker finden...Wie wärs
mit ein bißchen mehr Toleranz in diesem Bereich. Wenn man wo eingeladen ist
und irgendwas nicht mag, hat man jedesmal wieder Mühe, den Gastgeber davon
zu überzeugen, daß seine Kreationen echt wunderbar aussehen, man aber leider
gerade vorher sooo viel gegessen hat und pappsatt ist. Man kann nicht
einfach sagen "Tut mir Leid, aber ich mag das und das einfach nicht" Fertig,
Aus, Ende. Mögen diese Leute denn alles???

Hehe, aber ich mag dafür Spinat und sogar seeeeehr gerne!

Mail: the-rea...@gmx.de
http://www.bingo.baynet.de/~em740
ICQ-UIN: 3577570
~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-
Ich kann machen daß die Luft stinkt, soll ich?

Petra Hildebrandt

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

Peter H. Jordan schrieb

>... ich nehme aber an und behaupte das


>aus eigener Erfahrung, daß der überwiegende Teil der Leute, die sagen
>Lungenhaschee (Lüngerl oder wie auch immer) mag ich nicht, diese Gerichte nie
>probiert haben. Die meisten Aversionen halten sich hartnäckig bei denen, die
>diese Gerichte entweder nur vom Hörensagen kennen oder einmal eine mäßige
>Zubereitung erhalten haben.

Das ist sicher ein gutes Argument. Ich kann mich lebhaft erinnern, als Kind
bei einer Großtante Sauerbraten gegessen zu haben, den ich einfach als
scheußlich empfand, und der vermutlich aus sehr billigem Fleisch irgendwo im
Supermarkt vorgepackt eingekauft worden war. Unnötig zu erwähnen, daß es Jahre
brauchte, bevor ich wieder Sauerbraten anrührte.

Es gibt die Erfahrung dann mit guter Zubereitung aber auch in die andere
Richtung: in Österreich bei einem österreichischen Koch und dessen ebenfalls
kochender Gattin aus der französischen Schweiz aß ich zum ersten Mal,
ebenfalls als Kind, Milzschnittensuppe - himmlisch! Und dabei wäre in meiner
Familie NIE jemand auf die Idee gekommen, daß man aus Milz was eßbares machen
könnte ...

Petra


Joachim Kromm

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

Julia Hummerich schrieb in Nachricht
<70ld4q$46c$2...@news.rz.uni-karlsruhe.de>...

>Petra Hildebrandt (phi...@ibm.net) wrote:
>
>...
>
>> Wo ich schon dabei bin;
>
>> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?
>
>Rosenkohl, Blumenkohl, Sauerkraut, Brokoli. Wahrscheinlich kenne ich
es nur
>falsch zubereitet.


Rosenkohl mag ich auch nicht, Brokoli - naja.
Blumenkohl jetzt ja, Sauerkraut schon immer....

>Gemuesesaefte sind mir auch etwas suspekt, moeglicherweise werde ich
mich
>irgendwann einmal aergern, sie nicht frueher probiert zu haben.


Gemuesesaft "verfeinere" ich mit etwas Tabasco und Pfeffer - mmmh.

>Erdnuesse und Kokos mag ich ueberhaupt nicht (schon der Geruch... wie
beim
>Kohl auch), und Innereien sind mir suspekt, obwohl ich als Kind Leber
>geliebt habe.


Damit habe ich keine Probleme.

beim Bund gab es in Hannover "Kallenberger Pfannenschlag" (kennt das
jemand?)
würg.....

Gruss
Joachim Kromm
«
--
"Die unverlangte Zusendung von Werbe-e-mails verstoesst gegen § 823
Abs. 1 BGB." [LG Berlin, Beschluss vom 14.05.98 (Az.: 16 O 301/98)]
--> http://www.jura.uni-sb.de/jurpc/rechtspr/19980091.htm

Gernot Katzer

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
sandra schian wrote:
>
> ja, individuell schon, aber ich wuerde mal die abenteuerliche these
> aufstellen, dass es insgesamt (oder gesamtgesellschaftlich gesehen,
> wenn dir das lieber ist ;) eher die devise gibt: ich eß das, was ich
> kenne. guck dir jedes jahr an, wie die deutschen touris in andere
> laender mit toller kueche einfallen, und was wollen sie essen?
> schnitzel mit pommes. (ich gebe zu, das war etwas polemisch ;) die

Ich finde das nicht polemisch, sondern zutreffend.
Ich bin 13 Monate mit dem Rucksack durch Suedost- und Suedasien
gelaufen (jeder Tag ein kulinarisches Fest!), aber mit meiner
Begeisterung fuer lokale Kueche stand ich allein da. Einer meiner
schlimmsten Tiefpunkte: In Kargil, einem ziemlich haeszlichen
Himalayakaff in Kashmir, halten alle Busse zwischen Leh und
Srinagar zum Uebernachten. Ein lokaler Gastwirt warb mit
"French, German, Italian, Indian, Chinese, ..... cooking" --
ich glaube, es waren insgesamt acht Laender. Bereits sein
indisches Essen war ziemlich grausig, aber mit welcher Begeisterung
die deutschen Rucksackler ein widerlich aussehendes Kartoffelpueree
aszen, kann man sich kaum vorstellen!

In den meisten Laendern haben Rucksacktouristen ein standardisiertes
Angebot zu erwarten, das sich aus bastardisierten einheimischen
Gerichten und einer Auswahl "internationaler Grauslichkeiten"
zusammensetzt: Keine Schaerfe, keine exotischen Aromen, keine
merkwuerdigen Zutaten. Fast so wie daheim.

Dasz man gleich oft in naechster Naehe zur Touristenbude
ums halbe Geld wesentlich besser essen kann, wird gar nicht
erst zur Kenntnis genommen.

Gernot

Mirko Driller

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
Petra Hildebrandt <phi...@ibm.net> wrote:

> was für Sachen mögt Ihr denn alle ü-bär-haupt nicht?

Dicke Bohnen
Muscheln

--
Mirko Driller PGP Key ID 0x8ABBDC78

"Use tact, poise and reason
And gently squeeze them." (Steely Dan)

sandra schian

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
On Thu, 22 Oct 1998 12:34:06 GMT, end...@snafu.de (Gerald Endres)
wrote:


>h=F6ren wir einfach mal mit der Herumpl=E4nkelei auf und denken dar=FCber


>nach, was da schiefgegangen sein kann, wenn jemand eine Speise, die er

>nat=FCrlich mal probiert hat, nicht mag. (- und behalten dabei den


>kulinarischen Horizont im Auge ;-))

und dann sind wir wieder an einer oberen stelle des threads angelangt
- warum moegen leute bestimmte dinge nicht? ;)) es scheint da so eine
leere, unerklaerbare stelle zu geben, was geschmack angeht...;)

>
>Zum einen spielt nat=FCrlich eine Rolle, da=DF viele das jeweilige =


>Gericht
>in einer wirklich nicht schmackhaften Form ausprobiert haben.

>bei besserer Zubereitung das verha=DFte Gem=FCse ihrer Kindheit durch, -
>und m=F6gen es immer noch nicht.

in der tat. als ich irgendwann bemerkte, dass mit der kochkunst meiner
mutter die allgemeinen grenzen der kochkunst so ueberhaupt nicht
erreicht waren, begann ich, einige in meiner kindheit verhasste
zutaten und speisen nochmal durchzuprobieren. bei einigen dingen lag
meine abneigung tatsaechlich an der zubereitung, die ich durch meine
mutter kannte, und mit etwas sachkenntnis zubereitet ;) (zum beispiel:
gemuese mal _nicht_ verkochen lassen...) schmeckte es auf einmal. bei
anderen dingen ist es hoffnungslos...rosenkohl probiere ich immer mal
wieder, in verschiedenen versionen - aber mir wird einfach schlecht,
wenn ich ihn nur rieche. nichts zu machen.

>So etwas scheint mir h=E4ufig bei Innerereien der Fall zu sein. Sie


>gelten bei uns als Not- und Armeleute-Essen,

das wiederum habe ich zum ersten mal hier (in der ng) so erfahren.
also es gab bei uns (familie mein ich jetzt) ab und zu mal
kaninchennieren und -lebern, nach dem schlachten eben, und das war
sehr lecker. gebraten mit zwiebeln...hmm...ansonsten kamen innereien
bei uns nicht vor. ausser als leber. aber dadurch, dass sie einfach
nicht existent waren, gab es auch keine besondere abneigung dagegen -
auf dem speiseplan meiner mutter kamen soviele dinge nicht vor, das
war nur eins unter vielen, und es wurde nie mit besonders viel
abneigung oder ekel belegt. aber das ist meine persoenliche
norddeutsche geschichte mit innereien, andere haben sicher
andere...;))

und es fehlt (und da sind
>wir wieder bei Norddeutschland) die Tradition einer liebevollen und
>schmackhaften Zubereitung. Also haben viele diese Gerichte nur in

>einer Form probiert, die mir auch nicht zusagen w=FCrde. Mancher wird
>dann =FCber das Essen in anderen L=E4ndern, zum Beispiel von Callos


>madrilenos oder tripes al la mode de Caen bekehrt.

also ich habe da eher probleme mit dingen wie muscheln, schnecken,
meeresfrüchten...ich bin am meer aufgewachsen, daran kanns nicht
liegen ;), und meine eltern haben sowas auch immer gerne gegessen,
aber mich ekelt es einfach. mich ekelt die vorstellung von schnecken
sehr stark an; wahrscheinlich ist die konsistenz nicht so, wie ich sie
mir vorstelle, aber ich kann auch nichts dagegen machen.
aber vor ein paar jahren hab ich noch nicht mal fisch gemocht, jetzt
esse ich sogar krabben und sowas - manchmal braucht es einfach zeit,
um den kulinarischen horizont zu erweitern...;)

>
>Dann gibt es noch Geschm=E4cker, die ich einfach gew=F6hnungsbed=FCrftig
>finde. Mir ging es zum Beispiel mit Koriandergr=FCn so. Ich habe mir nur
>sehr allm=E4hlich dran gew=F6hnt, und nur langsam diesen Geschmack
>sch=E4tzen gelernt.


>Wenn ich mir die neueren Rezepte in "Brigitte" usw ansehe, habe ich

>allerdings den Eindruck, da=DF Koriander demn=E4chst zum Modegew=FCrz =
>wird.

meine spekulation ist, dass die das nicht mitessen. dafuer ist es
(meiner meinung nach) zu intensiv, als dass man auf einmal
koriandergruen in derartigen massen mitessen wuerde, da muss man sich
schon dran gewoehnen. der mode-verdacht ist da durchaus angebracht,
finde ich.

>
>Und da sind wir noch bei einem (eher unwichtigen) Faktor: Der Mode,

>die dann dazu f=FChrt, da=DF man auch etwas =FCberbekommt.

ich weiss nicht, ob das wirklich so unwichtig ist...kochbuecher kaufen
liegt im moment ungeheuer im trend, und zwar nicht irgendwelche,
sondern die prachtschinken mit hochglanzfotos, moeglichst gross und
moeglichst dick. und eben meist so exotisch, wies geht. hab ich
jedenfalls so das gefuehl. dafuer braucht man natuerlich auch
entsprechende zutaten, und ich weiss ganz genau, dass man bestimmte
dinge vor ein paar jahren noch nicht im supermarkt bekam...(das haengt
auch mit anderen, wirtschaftlichen gruenden zusammen, klar...aber eben
auch mit mode)
und die kaesewuerfel waren eben auch mal mode. ;)
san*mist, wieder so lang* dra


Carmen Bartels

unread,
Oct 25, 1998, 2:00:00 AM10/25/98
to
Joachim Kromm <Joachi...@t-online.de> wrote:
>
> beim Bund gab es in Hannover "Kallenberger Pfannenschlag" (kennt das
> jemand?)
> würg.....
>

Calenberger bitte ;-)
Klar kenn ich das, nicht so gut, wie das, was meine Verwandten beim
Schlachten selbst hergestellt haben (Thymian und Majoran fehlt
*mindestens*), aber okay. Schmeckt gut auf Brot als Frühstück oder über
Salzkartoffeln als Mittag, aber nur wenn es ziemlich kalt ist.
Es sieht unappetitlich aus (aber das sieht meine Bohnensosse für Nudeln
auch *grins*) und die Zutaten sind halt die Reste beim Schlachten, aber
ungeniessbar ist davon nichts ;-)

Carmen,
die sich so ziemlich als einziges an *kalten* Wintertagen
auf Grünkohl oder Pfannenschlag (Knipp, Pottwurst) freut und ansonsten
bibbert.

--
Carmen Bartels elfgar@NightFall, elfgar@Xyllomer
ca...@squirrel.han.de caba@irc

Susanne Schaeck

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to

jups. was uns zu neuem Thread "Kochen was andre nicht moegen" fuehren
konnte....
was hab ich mich geaergert, als mein freund den gratinierten chicoree
scheusslich fand... *mumpf*
susanne


----------------------------------------
Susanne Schaeck
susanne...@rzmail.uni-erlangen.de
-----------------------------------------


Michael Stoeckel

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
ich würde mal versuchen die Abneigungen einzuteilen. Zum Beispiel so:

Altersspezifisch:
kleine Kinder lieben oft Nudeln mit Tomatensauce aber keine exotisch
gewürzten Gerichte, nichts Fremdes. Der Ekel gegen bestimmte Gerichte
wird erst nach ein paar Jahren überwunden.

Mode, historisch.
Knoblauch wurde in den fünfziger Jahren abgelehnt, frischer Koriander,
Rauke, Löwenzahn sind erst vor ein paar Jahren wieder entdeckt worden,
waren aber mal Bestandteil der deutschen Küche. Innereien, Gehirn,
Schweineohren und -schwänze werden heute meist abgelehnt, waren aber
ebenfalls geschätzte Gerichte.

kulturell:
Fisch gemischt mit Fleisch ist immer noch tabu, Gemüse gemischt mit Obst

fängt an erlaubt zu sein, rohes Fleisch ist tabu (bis auf Ausnahmen).
Schlange, Insekten, Hühnerfüße, Köpfe (Fischköpfe zum Beispiel),
Schafsaugen sind tabu (= Ekel), man ißt so etwas nicht als
Mitteleuropäer.

Berührungsangst mit toten Tieren, Angst vor dem Rohen und Ungekochten:
Ich kenne viele Leute, die sich ekeln einen Fisch auszunehmen, rohes
Fleisch zu essen oder anzufassen. Manche essen dann keinen gekochten
Fisch, weil er sie noch anblickt oder angeblickt hat. Man muß dann den
Fisch filetieren oder zumindest den Kopf abschneiden, damit er gegessen
wird. Man will das Tier essen, aber nichts davon wissen, daß es gelebt
hat und getötet wurde.

Anale Ängste: Ekel vor dem was an Exkremente, Ausscheidung erinnert.
Darm, Gehirn, Brei, ich vermute der Spinat gehört auch zu dieser
Kategorie von widerlichen Breien. Das mag aber individuell
unterschiedlich sein. Die Speisen sollen frisch sein. Gärung und
Schimmel werden oft als eklig empfunden (Sauerteig) Mir ist aufgefallen,

daß viele Kochrezepte zu einem großen Teil aus hygienischen Anweisungen
bestehen, obwohl das viele Waschen meist gar keinen Sinn hat oder sich
von selbst versteht.

Schließlich gibt es sicher auch noch individuelle Abneigungen, die mit
dem oben Beschriebenen nicht zu erklären sind, sondern nur aus der
Geschichte der jeweiligen Person

Ich vermute irgendjemand hat das schon mal besser auseinandergegliedert
(Foucault hat, glaube ich, auch darüber geschrieben).

M.

P.S.: ich ekele mich vor gekochten Schafsaugen, schwarzen panierten
chinesischen Hühnerfüßen und vor dem trippa, den ich mal in Napoli am
Bahnhof aus der Hand gegessen habe.


Gernot Katzer

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
Michael Stoeckel wrote:
>
> ich würde mal versuchen die Abneigungen einzuteilen. Zum Beispiel so:

Eine recht ueberzeugende Einteilung. Dazu noch ein paar Gedanken:


>
> Altersspezifisch:
> kleine Kinder lieben oft Nudeln mit Tomatensauce aber keine exotisch
> gewürzten Gerichte, nichts Fremdes. Der Ekel gegen bestimmte Gerichte
> wird erst nach ein paar Jahren überwunden.

Als Kind iszt man wohl mehr mit den Augen als mit den
Geschmacksknospen (ich erinnere mich, wie ich mich damals
vor Tintenfischen gefuerchtet habe!)

> Mode, historisch.
> Knoblauch wurde in den fünfziger Jahren abgelehnt, frischer Koriander,
> Rauke, Löwenzahn sind erst vor ein paar Jahren wieder entdeckt worden,
> waren aber mal Bestandteil der deutschen Küche. Innereien, Gehirn,
> Schweineohren und -schwänze werden heute meist abgelehnt, waren aber
> ebenfalls geschätzte Gerichte.

Ich wuerde das z.T. weniger Mode als "Standesduenkel" nennen.
Innereien gelten als ein Armeleuteessen, weil sie einmal billig
waren (heute nur noch zum Teil -- die Konkurrenz durch Hunde
hat die Preise fuer Magen wieder in die Hoehe getrieben.}
Dasselbe gilt fuer Klacheln (=Schweinszehen), die frueher
auch eher unter "Schlachtabfaelle" liefen. Und dasz Frau von
Welt nicht nach Knofel, sondern nach Parfuem stinkt, versteht
sich wohl von selbst ...

Eher gewohnheitsbedingt ist wohl die Abneigung gegen Koriander oder
Rauke zu verstehen. Wer sich daran gewoehnt hat, dem schmeckt's
normalerweise, aber die ersten Versuche sind eben schwer.
Wird man nicht regelmaeszig mit gewissen Geschmaeckern konfrontiert,
stehen die Chancen gering, dasz man den erstmaligen Unwillen
ueberwindet (haette es in Vietnam nicht ueberall Korianderkraut
gegeben, wer weisz, ob es mir heute so schmecken wuerde!).



>
> kulturell:
> Fisch gemischt mit Fleisch ist immer noch tabu, Gemüse gemischt mit Obst
>
> fängt an erlaubt zu sein, rohes Fleisch ist tabu (bis auf Ausnahmen).
> Schlange, Insekten, Hühnerfüße, Köpfe (Fischköpfe zum Beispiel),
> Schafsaugen sind tabu (= Ekel), man ißt so etwas nicht als
> Mitteleuropäer.

Ja, wie gut Fisch-Fleisch-Kombinationen schmecken, lernt man
heutzutage auch nur in Asien. Und von meiner gebratenen Ratte in
Indonesien habe ich auch schon in diesem Forum wohl oft genug
geschwaermt...

> Berührungsangst mit toten Tieren, Angst vor dem Rohen und Ungekochten:
> Ich kenne viele Leute, die sich ekeln einen Fisch auszunehmen, rohes
> Fleisch zu essen oder anzufassen. Manche essen dann keinen gekochten
> Fisch, weil er sie noch anblickt oder angeblickt hat. Man muß dann den
> Fisch filetieren oder zumindest den Kopf abschneiden, damit er gegessen
> wird. Man will das Tier essen, aber nichts davon wissen, daß es gelebt
> hat und getötet wurde.

Ja, das ist wohl wahr. Die besten Fische sind die viereckigen von Iglo.
Eine Heuchelei mit ungluecklichen kulinarischen Folgen.

> Anale Ängste: Ekel vor dem was an Exkremente, Ausscheidung erinnert.
> Darm, Gehirn, Brei, ich vermute der Spinat gehört auch zu dieser
> Kategorie von widerlichen Breien. Das mag aber individuell
> unterschiedlich sein.

Ekel vor schleimigen Dingen scheint Kindern auch tief innezuwohnen.
Wer mag schon Quallen essen? Das koente auch mit Deiner "analen"
Kategorie zusammenhaengen. Andererseits werden gWer mag schon Quallen essen? Das koente auch mit Deiner "analen"
Kategorie zusammenhaengen. Andererseits werden gerade in Europa
bedauerlicherweise Gemuese traditionell nicht biszfest, sondern
eben sehr "musig" gekocht -- sieht nicht gut aus und schmeckt
auch recht erbaermlich. Warum wohl?

> Die Speisen sollen frisch sein. Gärung und
> Schimmel werden oft als eklig empfunden (Sauerteig)

Der Abwechslung halber ist *das* ein biologisch sinnvoller
Reflex. Von Bakterien/Pilzen bearbeitete Speisen sind eben im
allgemeinen nicht harmlos.

> Mir ist aufgefallen, daß viele Kochrezepte
> zu einem großen Teil aus hygienischen Anweisungen
> bestehen, obwohl das viele Waschen meist gar keinen Sinn hat oder sich
> von selbst versteht.

Mir wird da auch immer zu viel gewaschen. Bakterien koche ich ohnehin
tot, Erde ist ungiftig und Pestizide ... naja, zumindest bei Produkten
aus dem eigenen Garten kein Thema, ansonsten tendiere ich dazu, das
etwas leichter zu nehmen: Chemie habe ich studiert, das wird mich nicht
umbringen ;-)

> Schließlich gibt es sicher auch noch individuelle Abneigungen, die mit
> dem oben Beschriebenen nicht zu erklären sind, sondern nur aus der
> Geschichte der jeweiligen Person

Auch die sind biologisch relativ sinnvoll, auch wenn viele davon in
der Zivilisation nicht mehr gebraucht werden.

Meine Schwester hat jahrelang keine Rosinen gegessen (als Kind),
weil ihr einmal jemand erklaert hatte "Das sind getrocknete
Fliegen". Sie hat es natuerlich nicht geglaubt, aber die
Assoziation sasz trotzdem fest: Ekel.

Laszt Euch nicht den Appetit verderben,
Gernot

Christian Budde

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
Michael Stoeckel <stoe...@berlin.sireco.net> wrote:
> kulturell:
> Fisch gemischt mit Fleisch ist immer noch tabu, Gemüse gemischt mit Obst
> fängt an erlaubt zu sein, rohes Fleisch ist tabu (bis auf Ausnahmen).

Ich denke mal, das Obst mit Gemuese nicht gerade was ganz neues ist.

> Berührungsangst mit toten Tieren, Angst vor dem Rohen und Ungekochten:
> Ich kenne viele Leute, die sich ekeln einen Fisch auszunehmen, rohes
> Fleisch zu essen oder anzufassen. Manche essen dann keinen gekochten
> Fisch, weil er sie noch anblickt oder angeblickt hat. Man muß dann den
> Fisch filetieren oder zumindest den Kopf abschneiden, damit er gegessen
> wird. Man will das Tier essen, aber nichts davon wissen, daß es gelebt
> hat und getötet wurde.

Schade eigentlich. Ich finde es stets ausserordentlich spannend, den
Prozess vom Urzustand zu einem fertigen Gericht zu verfolgen oder
selber durchzufuehren. Und irgendwie sieht fuer mich eine ganze
Forelle appetitlicher aus als die Panierflossler aus dem Kuehlregal.

Als Kind habe ich mit Koepfen von Aalen gespielt (also nachdem sie
abgetrennt worden waren). Wenn man die an der Seite drueckt, geht der
Kiefer auseinander und schliesst sich dann wieder (oder war es
andersherum? Ist schon lange her). Ich bin heute noch der festen
Ueberzeugung, dass das nichts mit dem Rest des Fisches und dem
Herausspringen aus der Pfanne zu tun hatte (ein Erlebnis, was man bei
Fisch aus dem Eisfach wohl kaum haben kann). Das einzige, was bei mir
grosse Ueberwindung kostet, ist der Toetungsakt selber. Da muss ich
mich fragen, ob ich wirklich hungrig bin, und das scheint mir eine
gesunde Einstellung zu sein.

Ausserdem wird jeder, der mal einen Fasan ausgenommen hat,
Fischausnehmen zu seinen Lieblingsbeschaeftigungen zaehlen, es sei
denn, der Fisch ist mit Schrot geschossen worden. ;-)

Gruss,
Christian

Gami

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
Gernot Katzer wrote:Eine recht ueberzeugende Einteilung. Dazu noch ein
paar Gedanken:

> Eher gewohnheitsbedingt ist wohl die Abneigung gegen Koriander oder


> Rauke zu verstehen. Wer sich daran gewoehnt hat, dem schmeckt's
> normalerweise, aber die ersten Versuche sind eben schwer.
> Wird man nicht regelmaeszig mit gewissen Geschmaeckern konfrontiert,
> stehen die Chancen gering, dasz man den erstmaligen Unwillen
> ueberwindet (haette es in Vietnam nicht ueberall Korianderkraut
> gegeben, wer weisz, ob es mir heute so schmecken wuerde!).
>

Hallo,
eine Frage....wie schmeckt denn Rauke??? Ist doch das Gleiche wie
Rucola, oder??? Habs aber noch nie probiert....ach
ja...ekeln tuts mich, wenn ich an Innereien denke...Leber...puh...aber
probiert hab ich das schon, mag es aber
wirklich nicht...aber so pauschal kann ich das auch wieder nicht
sagen...weil....saure Kutteln..hmmm....die sind
lecker...Gruß Gaby

Michael Stoeckel

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
>Ekel vor schleimigen Dingen scheint Kindern auch tief innezuwohnen.
>Wer mag schon Quallen essen? Das koente auch mit Deiner "analen"
>Kategorie zusammenhaengen. Andererseits werden Wer mag schon Quallen

>essen? Das koente auch mit Deiner "analen"
>Kategorie zusammenhaengen. Andererseits werden gerade in Europa
>bedauerlicherweise Gemuese traditionell nicht biszfest, sondern
>eben sehr "musig" gekocht -- sieht nicht gut aus und schmeckt
>auch recht erbaermlich. Warum wohl?

War wohl eine andere Zeit; ich nehme an, die Leute hatten soviel Lust
mit dem Brei wie es heute nur ein zweijähriges Kind noch hat (das ekelt
sich übrigens nicht vor dem Schleim).

Gruß
M.

Ulrich Dembski

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
Carmen Bartels schrieb:

> Calenberger bitte ;-)
> Klar kenn ich das, nicht so gut, wie das, was meine Verwandten beim
> Schlachten selbst hergestellt haben (Thymian und Majoran fehlt
> *mindestens*), aber okay. Schmeckt gut auf Brot als Frühstück oder über
> Salzkartoffeln als Mittag, aber nur wenn es ziemlich kalt ist.
> Es sieht unappetitlich aus (aber das sieht meine Bohnensosse für Nudeln
> auch *grins*) und die Zutaten sind halt die Reste beim Schlachten, aber
> ungeniessbar ist davon nichts ;-)

Hey...ist das etwa das komisch aussehende Zeug, daß es in Niedersachsen
als "Grützwurst" oder "Kräutelse" gibt und in Magdeburg als "Lose
Wurst". Zugegeben, es sieht schon etwas merkwürdig aus...dunkelgraue bis
schwarze Masse von fragwürdiger Konsistenz, allerlei durchgedrehte Reste
vom Schlachten halt. Aber gut gewürzt ist das Zeug einfach göttlich.
Also ich mag's....und hier im Rheinland, wohin es mich verschlage hat,
kennt keiner dieses Zeug und ich kann es auch nirgendwo
kaufen...kulinarische Diaspora halt.
Wie gesagt, ich liebe das Zeug, aber in meinem Bekanntenkreis gab es nur
einen, den ich zu loser Wurst einladen durfte....selbst meine Frau
weigerte sich, das Zeug zu essen...die Leute lassen sich aber auch viel
zu sehr vom äüßeren Schein in ihrer Entscheidung beeinflussen...das Zeug
_ist_ gut. Ich hab's schon seit über zwei Jahre nicht mehr gegessen...Du
bist zu beneiden, Carmen...:-)

Ulrich

Mirko Driller

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
sandra schian <sandra...@metronet.de> wrote:

> also bei tofu (meine persoenliche erfahrung) kanns wirklich an der
> zubereitung liegen. eigentlich hat der ja gar keinen eigengeschmack,
> und so kann man eigentlich alles mit ihm machen und sollte das auch,
> sonst isser fade. aber marinieren und dann mit gemuese im wok...*hmm*
> wenn man nix macht, hat man komische pampe ohne geschmack im mund,
> nicht schoen.

Widerspruch - ich kenne kaum etwas Köstlicheres als rohen Tofu in
Scheiben. Wenn ich welchen zubereite, kaufe ich zwei Würfel, denn einer
geht beim Kochen drauf.

Mirko Driller

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
Mike Heuser <M.O....@netcologne.de> wrote:

> Nun meine Frage: Steckrüben, wie schmecken denn die ?

Wunderbar, IMHO. Geht in Richtung Kohlrabi, Kürbis, Möhre. Hol Dir
einfach mal eine, würfel sie und mach einen Auflauf mit Kartoffeln,
Semmelbrösel, Käse ...

Edgar Warnecke

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
Am 27 Oct 1998 19:41:46 +0100, Christian Budde
<christi...@uni-essen.de> meinte:

>Michael Stoeckel <stoe...@berlin.sireco.net> wrote:
>> kulturell:
>> Fisch gemischt mit Fleisch ist immer noch tabu, Gemüse gemischt mit Obst
>> fängt an erlaubt zu sein, rohes Fleisch ist tabu (bis auf Ausnahmen).

Schnipp

>Ausserdem wird jeder, der mal einen Fasan ausgenommen hat,
>Fischausnehmen zu seinen Lieblingsbeschaeftigungen zaehlen, es sei
>denn, der Fisch ist mit Schrot geschossen worden. ;-)

Schließe mich an !
Eine *geschrotete* Ente ausnehmen, das hat's.
Da *könnte* (Achtung, Konjunktiv) man wirklich zum Vegetarier werden.
Eine gesunde Arbeitsteilung ist allerdings in der Lage es zu
verhindern ;-)

Edgar vorm Huy
- ----------------------------
Keine Rechtsberatung! Keine Steuerberatung !
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater!

Andreas Hirsch

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to
On 27 Oct 1998 19:41:46 +0100, Christian Budde
<christi...@uni-essen.de> wrote:

[...]


>Ausserdem wird jeder, der mal einen Fasan ausgenommen hat,
>Fischausnehmen zu seinen Lieblingsbeschaeftigungen zaehlen, es sei
>denn, der Fisch ist mit Schrot geschossen worden. ;-)
>

>Gruss,
>Christian

Meine Mutter hatte mal ein traumatisches Erlebnis mit einem
(ungerupften) Fasan: Wenn Du ihr heute einen in die Hand druecken
wuerdest, wuerde das Teil eher in der Muelltonne als im Ofen
landen......

P.S.: Meine kulinarischen turn-offs:
- Rosenkohl
- Erbsen (im Urzustand als Gemuese, Erbsen_suppe _ mag ich dagegen
gerne)
- Nieren
- weichgekochte Karotten (die werden so eklig suess)
- Spiegeleier (vor allem, wenn das Eiweiss so richtig braun angebraten
ist *schauder*)

Andy

Petra Hildebrandt

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to

Ulrich Dembski schrieb

>Carmen Bartels schrieb:
>
>> Calenberger bitte ;-)

>Hey...ist das etwa das komisch aussehende Zeug, daß es in Niedersachsen
>als "Grützwurst" oder "Kräutelse" gibt und in Magdeburg als "Lose
>Wurst".

In Hamburg ebenfalls als Grützwurst; auch mit Rosinen (??), in Hessen,
zumindest in Nordhessen, als Weckewerk oder Weckewurst zu haben. Die Amis bzw.
Penndutch nennen das Scrapple.

Petra


walter opree

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to
Hoie,

das mit der Ente im Schrot ist gut. Aber die mag ich auch nicht
besonders. Viel schöner (!!!???):.))) ist ein SchussFehler eines Jägers.
Wildschwein abgeschossen - schön getroffen in die Lunge und ich als
Lehrling durfte das Tier aus der Decke hauen. Och der Geruch war mh.....
Nun ja mehr sag ich nicht.

Was ich nicht mag:
Gräten im Fisch - keine einzige bitte !
Kutteln, Pansen und wie die Sauerei heisst
(hab mein Praktikum im Schlachthof gemacht und auch die Sauerei
kennengelernt ! )
Kümmel in jeder Form !

tschüss vom Walter

--
Ich bin ein Koch aus Leidenschaft - dem das kochen Leiden schafft !
diesisteindiabetikerausspruchvonmeinereiner

mailto:lacu...@wxs.nl
mailto:lacu...@topmail.de

http://www.smulweb.nl/pages/walter
http://www.i-nieuws.vuurwerk.nl


Thomas Erstfeld / Dani Boy

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to

Ulrich Dembski schrieb in Nachricht <36379C90...@ndh.net>...
>snipp

>Hey...ist das etwa das komisch aussehende Zeug, daß es in
Niedersachsen
>als "Grützwurst" oder "Kräutelse" gibt und in Magdeburg als "Lose
>Wurst". Zugegeben, es sieht schon etwas merkwürdig aus...dunkelgraue
bis
>schwarze Masse von fragwürdiger Konsistenz, allerlei durchgedrehte
Reste
>vom Schlachten halt. Aber gut gewürzt ist das Zeug einfach göttlich.
>Also ich mag's....und hier im Rheinland, wohin es mich verschlage
hat,
>kennt keiner dieses Zeug und ich kann es auch nirgendwo
>kaufen...kulinarische Diaspora halt.
>snipp

Hallo Ulrich,

Du hast gerade verdraengte(?) Jugenderinnerungen in mir geweckt.
Frueher (zuletzt ca. vor 15 Jahren selber gegessen) haben meine Eltern
Gruetzwurst immer von unseren Verwandtenbesuchen in Niedersachsen
mitgebracht. Ich haet mich an dem Zeug totfressen koennen (schluck,
sabber, HUNGER!). Bin wohl zu fueh zu Hause ausgezogen. Ist das
Rheinland (bin seit 7 Jahren Neurheinlaender) wirklich
Gruetzwurst-Diaspora? Aber zum Glueck ist man ja in spaetestens zwei
Autostunden in Niedersachsen und da meine Eltern mindestens einmal im
Jahr hinfahren, geb ich wohl demnaechst mal eine Bestellung auf.

Aber als kulinarischer Tip fuer verregnete Wochenenden im Rheinland
und keine Lust zum Mittagessenkochen rate ich zu einem Trip ins
Bergische Land mit 'Bergischem Kaffetrinken'. Ist vor allem in und um
Schloss Burg a.d.Wupper sehr stilvoll mit Kaffee aus der Droeppelminna
(so eine Art Samowar fuer Kaffee) und fuer den grossen Hunger
zwischendurch geeignet (ersetzt also Mittagessen, Kaffeetrinken und
Abendbrot) und zur Verdauung ist ein kleiner Spaziergang in der
reizvollen Landschaft (bzw. bei den dortigen 363 Regentagen im Jahr
besser doch eine Schlossbesichtigung) ratsam.

Als gebuertiger Wuppertaler (gibt es inoffiziel nicht, also ICH bin
Elberfelder vom Oelberg) kann ich dies aus mehrfacher eigener
Erfahrung nur empfehlen. Uebrigens, Wuppertal ist die 'Hauptstadt' des
Bergischen Landes (auch wenn das die umliegenden Staedte und Gemeinden
anders sehen) und die Kinder werden dort mit einem Regenschirm in der
Hand geboren. Da ich meiner Frau diese Schmerzen ersparen wollte, sind
wir ins Rheinland (natuerlich auf die richtige Seite) gezogen ;-).
Falls Du (Ihr) dann noch immer nicht genug habt, empfehle ich in
Wuppertal eine Fahrt mit der Schwebebahn (sicherstes Verkehrsmittel
der Welt) und einen Zoobesuch (durch die Hanglage zwar etwas
anstrengend, aber von der Gesamtanlage her sicher einer der schoensten
in Deutschland). Fuer abends empfehle ich einen Besuch der Elberfelder
Nordstadt (Achtung,Autonome Szene, fuer Normalbuerger ungefaehrlich,
fuer Skins ungeeignet:-)) mit ihren (original) tuerkischen Restaurants
(werden meist Kulturzentrum genannt) sowie dem besten Spanier (Neue
Friedrichstr., Ecke Wiesenstr.) den ich kenne (nicht ganz preiswert,
aber die Empfehlung des Chefs ist immer ihr Geld Wert; Luxuskarossen
aus 150 km Umkreis koennen nicht irren, oder?). Aber Achtung, der
letzte Tip ist ein paar Jahre alt, also ohne Gewaehr.

Gruss
--
Thomas Erstfeld boy-er...@online-club.de
*Die wichtigsten Hilfsmittel des Heimwerkers: 1. gute
Versicherungen -- 2. gutes Werkzeug -- 3. moeglichst etwas Erfahrung*

P.S.: Ich mag keine Innereien, keinen Fenchel und kein Pferdefleisch,
probier aber (bis auf Pferdefleisch, da kann ich auch direkt
Hund/Katze essen) ansich alles, bevor ich mir eine Meinung bilde.


Klaus Szepanowski

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to

Thomas Erstfeld / Dani Boy schrieb in Nachricht
<71arii$3o4$2...@news2.du.gtn.com>...

>
>P.S.: Ich mag keine Innereien, keinen Fenchel und kein Pferdefleisch,
>probier aber (bis auf Pferdefleisch, da kann ich auch direkt
>Hund/Katze essen) ansich alles, bevor ich mir eine Meinung bilde.
>
Salut,

ich müsste Dich vielleicht mal mit meinem Pferdemetzger bekannt
machen: Die einzige Fleischwurst weit und breit, die den Namen
verdient! Dann: Pferdefilet als Korianderbraten! Und weiter:
Sauerbraten vom Pferd, IMHO der einzig wahre Sauerbraten.
Dann noch: Pferdesalami, hmmm...
Schließlich: Rouladen aus Pferdefleisch - so zart wird kein Rind.

Gruss
Klaus

Dirk Kadler

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
Thomas Erstfeld / Dani Boy wrote:
> Als gebuertiger Wuppertaler (gibt es inoffiziel nicht, also ICH bin
> Elberfelder vom Oelberg) kann ich dies aus mehrfacher eigener
> Erfahrung nur empfehlen. Uebrigens, Wuppertal ist die 'Hauptstadt' des
> Bergischen Landes (auch wenn das die umliegenden Staedte und Gemeinden
> anders sehen) und die Kinder werden dort mit einem Regenschirm in der
> Hand geboren. Da ich meiner Frau diese Schmerzen ersparen wollte, sind
> wir ins Rheinland (natuerlich auf die richtige Seite) gezogen ;-).
> Falls Du (Ihr) dann noch immer nicht genug habt, empfehle ich in
> Wuppertal eine Fahrt mit der Schwebebahn (sicherstes Verkehrsmittel
> der Welt) und einen Zoobesuch (durch die Hanglage zwar etwas
> anstrengend, aber von der Gesamtanlage her sicher einer der schoensten
> in Deutschland).

Ha ha ha,

der Wuppertaler Zoo ist ja wohl einer der häßlichsten und Tier-
unwürdigsten in Deutschland.

Alle Tiere werden dort in kleinen Betonbecken mit ca. 2 bis 3 Meter
hohen Mauern gehaltenen, in denen es nicht mal ein kleines Stück
grüne Wiese oder gar einen Baum gibt.

Dort sitzt dann ein z.B. Braunbär in einem winzigen, 5 mal 6 Meter
kleinen Betonloch und hat nicht mal einen Teich zum schwimmen.

Nein Danke !!!

Wenn jemand mal einen wirklich schön angelegten Zoo besuchen möchte,
in dem die Tiere in großen, grünen Freilaufgehegen gezeigt werden
sollte er mal den Dortmunder Tierpark besuchen.

Geparden z.B. werden dort nur durch einen Maschendrahtzaun und einem
ca. 1 Meter breiten Grünstreifen mit einem Holzbalken davor von den
Besuchern getrennt. Fläche ca. 40 mal 15 Meter.

Ich habe in den letzten zwei Jahren ca. 30 Zoo-Anlagen besucht
und kann mir daher dieses Urteil erlauben.

War wohl off topic, mußte aber mal sein.

Dirk

--
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Private Homepage : http://members.aol.com/digibild/index1.htm
- (befindet sich noch im Aufbau - leider zu wenig Zeit)
N 51°29'49'' E 007°21'33''

Gunter Thierauf

unread,
Oct 31, 1998, 3:00:00 AM10/31/98
to
Klaus Szepanowski schrieb in Nachricht <71b08o$h93$1...@news.online.de>...

Hallo Klaus,

wie heißt denn Dein Pferdemetzge?

MfG Gunter
gunter....@pironet.de


Sabine Kuhnwald

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
> und die Kinder werden dort mit einem Regenschirm in der
> Hand geboren.

Und ich dachte, das ist nur in Paderborn so! <grins>
Gruß
Sabine

Wolfram Umlauf

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
In article <362d957...@pop-news.metronet.de>, sandra schian wrote:
>On 20 Oct 1998 08:49:05 GMT, Robert Wachinger
><w...@norwich.toptest.mch.sni.de> wrote:
>
>
>labskaus, allerdings, wuerde ich nicht empfehlen.
[...]
>es schmeckt mir genauso, wies aussieht. aber es _ist_ ein abenteuer...;)

Ist das nicht diese helle schleimige Pampe aus Fischkoepfen und
Schlachtabfaellen, die riecht und aussieht als ob sie schon mal von
jemand anderem gegessen worden waere? Da sind ja gegrillte Weisswuerste
aus der Dose (schauder!) mit Ketchup noch eine Delikatesse dagegen ;-)

cu, wum

Hein Ruehle

unread,
Nov 4, 1998, 3:00:00 AM11/4/98
to

>Ist das nicht diese helle schleimige Pampe aus Fischkoepfen und
>Schlachtabfaellen, die riecht und aussieht als ob sie schon mal von
>jemand anderem gegessen worden waere? Da sind ja gegrillte Weisswuerste
>aus der Dose (schauder!) mit Ketchup noch eine Delikatesse dagegen ;-)

Hallo Wolfram,

ich stehe auf dem Standpunkt, erst mal probieren und dann eventuell
meckern. Wenn Du einmal einen richtigen Bremerhavener Labskaus
gegessen hast, kann es durchaus sein, daß es zu Deinen
Lieblingsgerichten wird.

Überdies ist hier vor garnicht allzu langer Zeit ein Thread zu diesem
Thema gelaufen. Schau mal bei Deja News rein.

Gruesse

Hein ;-))

Wolfram Umlauf

unread,
Nov 7, 1998, 3:00:00 AM11/7/98
to
In article <71oten$96f$1...@news01.btx.dtag.de>, Hein Ruehle wrote:
>
>>[Labskaus = uaerrks]

>
>ich stehe auf dem Standpunkt, erst mal probieren und dann eventuell
>meckern.

So vor etwa 30 Jahren musste ich das Zeugs des oefteren im Internat
runterwuergen und selbst beim Barras blieb ich nicht davor verschont.
Das praegt einen halt. Mit Endiviensalat geht's mir nicht anders.

>Wenn Du einmal einen richtigen Bremerhavener Labskaus

>gegessen hast, kann es durchaus sein, dass es zu Deinen
>Lieblingsgerichten wird.

Theoretisch gut moeglich, wenn es lecker riecht und Du mir die Augen
verbindest, ansonsten wuerde ich mir wohl die Vorspeise noch mal durch
den Kopf gehen lassen. Im Falle von Labskaus ist, um zum Thema des Threads
zurueckzukommen, wohl eher Psychologie als Geschmack ausschlaggebend da
ich mittlerweile auch vor Andouillette nicht Halt mache obwohl ich weiss
woraus diese (Brat)Wurst besteht und warum sie so hmmmm... "duftet" ;-)

cu, wum


Stefan Wagner

unread,
Nov 7, 1998, 3:00:00 AM11/7/98
to
Mahlzeit!

Wolfram Umlauf wrote:
> den Kopf gehen lassen. Im Falle von Labskaus ist, um zum Thema des Threads
> zurueckzukommen, wohl eher Psychologie als Geschmack ausschlaggebend da
> ich mittlerweile auch vor Andouillette nicht Halt mache obwohl ich weiss
> woraus diese (Brat)Wurst besteht und warum sie so hmmmm... "duftet" ;-)

Bitte nicht nur andeuten, schliesslich wollen wir ja auch was lernen :-)

Wenn es all zu arg ist, kannst du es ja rot13-codieren.

Grüße,

Stefan
--
The first time Microsoft makes something that doesn't suck is when they
start making vacuum cleaners. (Unbekannt)

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