Wir wohnen neuerdings im Schwabenlaendle und mussten am eigenen Gaumen erfahren, dass die das
wohl nicht so drauf haben mit dem Brot.......
Und deshalb... JA, IHR HABT ES ERRATEN!!!
Und deshalb wollen wir jetzt unser eigenes Brot backen, moeglichst vollkornig... und vor allem
lecker.
Wer hat Rezepte? Zum Beispiel fuer das Schrotkerndl von der Hofpfisterei! Oder so was aehnliches!
Vielen Dank!
Gruss!
Hans-Stefan
Lieber Hans-Stefan,
auch wenn ich mich derzeit noch am Pfister-Brot laben kann, wird meine
Zeit hier doch einmal zu Ende gehen. Deshalb bitte ich herzlich um
Beteiligung an eingehenden Rezepten.
Danke sagt die Anke.
Die Hofpfisterei in Muenchen baeckt runde Brote (Durchmesser ca 20 cm) aus Getreiden, die
ausschliesslich aus rein biologischem Anbau stammen. Ein Brot wiegt 2 kg. Brote gibt es von ganz
hell (reines Weizenvollkornbrot) bis zu Broten, bei denen Korn an Korn ist.
Ein frisches Brot moechte man am liebsten nur mit Butter bestrichen sofort komplett aufessen.
Die Preise gehen bei ca DM 10 los und hoeren bei ca DM 14 auf. (PRO BROT!!) Als Ausgleich halten
diese Brote aber fast zwei Wochen ...und sind dann immernoch essbar.
Hier im Laendle zahlen wir ja schon fuer ein "stinknormales" weisses Brot DM 7-8! (max. 1 kg)
Naja... was hilft das Trauern...
Schickt mir lieber Rezepte, ja?
Danke!
Hans-Stefan
Hi Andreas,
> haben mit Abstand das beste Brot weit und breit. Ist zwar
> recht teuer, aber wer es einmal gegessen hat, dem ist es der
> Preisunterschied wert.
>
> Wo es ueberall Pfisterbrot zu kaufen gibt, kann ich dir leider
> nicht sagen, aber die haben jede Menge Filialen, zumindest in
> Bayern.
Also ne Großbaeckerei ? Nee, dann lieber zum Baecker um die
Ecke...
-rh
## CrossPoint v3.11 ##
>To : Andreas Miehle (ra...@frump.augusta.de)
>Hi Andreas,
Leider kenn ich das Pfisterbrot nicht. Wenns aber tatsaechlich das
(s.o.) "mit Abstand beste Brot weit und breit" ist und "den
Preisunterschied wert" ist, also dann isses mir herzlich egal, obs ne
Grossbaeckerei ist oder der Baecker um die Ecke.
>-rh
>## CrossPoint v3.11 ##
--
Diedrich Ehlerding <Diedrich....@t-online.de>
phone +49 511 5419644
> breit" ist und "den Preisunterschied wert" ist, also dann
> isses mir herzlich egal, obs ne Grossbaeckerei ist oder der
> Baecker um die Ecke.
Geschmack ist nicht alles. Und wenn es von eienr Grossbaeckerei
ist, sind auch entsprechend "Haltbarkeitsmechanismen" getroffen
worden, um den laengeren Transport besser ueberstehen zu koennen.
Ausserdem halte ich nichts davon, Grundnahrungsmittel durch die
halbe BRD zu karren, bloss um "sein " Brot weiter bekommen zu
koennen.
au revoir
Rainer
## CrossPoint v3.11 ##
> find ich auch, die "kleinen" Baecker um meine Ecke, backen
> meist auch mit Fertigbackmischungen. Da kauf ich lieber
> Pfisterbrot.
Sieht man meistens schon von aussen.
> Ich bin auch kein Freund davon, Grundnahrungsmittel ohne
> hinreichenden Grund durch die halbe BRD zu karren. Der
> Alpenmilch-Joghurt in der Lueneburger Heide ist natuerlich
> Unsinn, wenn er genauso schmeckt wie der Heide-Joghurt. Aber
> hier geht es ja gerade um einen hinreichenden Grund zum Hin-
> und Her-karren, naemlich den angeblich so guten Geschmack.
Ich bin der Meinung, dass diejenigen, die auf ein bestimmtes Brot
fixiert sind, dies in einem Kontest gar nicht erkennen, wenn ich
die anderen Brotsorten aussuchen darf. Das habe ich bereits mit
Bier des oefteren erfolgreich durchgezogen : Diejenigen, welche
am heftigsten auf "ihre" Marke fixiert waren, waren nicht in der
Lage, dies aus einem Angebot von 5 unterschiedlichen Bieren
herauszuschmecken. Jedensfalls nicht ueber die statistischen
Treffer hinaus.
>Ich bin der Meinung, dass diejenigen, die auf ein bestimmtes Brot
>fixiert sind, dies in einem Kontest gar nicht erkennen, wenn ich
>die anderen Brotsorten aussuchen darf. Das habe ich bereits mit
>Bier des oefteren erfolgreich durchgezogen : Diejenigen, welche
>am heftigsten auf "ihre" Marke fixiert waren, waren nicht in der
>Lage, dies aus einem Angebot von 5 unterschiedlichen Bieren
>herauszuschmecken. Jedensfalls nicht ueber die statistischen
>Treffer hinaus.
Erinnert mich an einen Mineralwasservergleich, von dem ich mal gehoert
habe.
Der Vetreter der Ardey-Werke sagte beim Probieren eines Wassers
sinngemaess, dass er dieses Wasser seinen Kunden nie anbieten wuerde. (Es
war Ardey-Wasser!)
Fast uebereinstimmend wurde damals ein Wasser zum geschmacklich besten
gekuert. Dieses Wasser stellte sich damals als mit Kohlensaeure versetztes
Leitungswasser heraus.
:-)
Claudius Machate
> Wassers sinngemaess, dass er dieses Wasser seinen Kunden nie
> anbieten wuerde. (Es war Ardey-Wasser!)
> Fast uebereinstimmend wurde damals ein Wasser zum
> geschmacklich besten gekuert. Dieses Wasser stellte sich
> damals als mit Kohlensaeure versetztes Leitungswasser heraus.
Vollkommen legitim. Wasser darf als Mineralwasser verkauft
werden, sobald der Mineralgehalt 1300 (?) mg ueberschreitet. Zu
diesen "Mineralien" gehoert jedoch auch Hydrogencarboant. Das
entsteht aber zwangslauefig, wenn ich CO2 in Wasser aufloese. Ich
brauche also lediglich genug CO2 in Wasser zu pumpen, einige
Grenzwerte unterschreiten (Chlor, Nitrit, Pflanzenschutzmittel
etc), um das Zeug als Mineralwasser zu verkaufen. Und da
Leitungswasser ja Trinkwasser ist, unterschreitet dies auch die
gesetzlichen Grenzwerte (von Ausnahmen/Unfaellen abgesehen).
>Vollkommen legitim. Wasser darf als Mineralwasser verkauft
>werden, sobald der Mineralgehalt 1300 (?) mg ueberschreitet. Zu
>diesen "Mineralien" gehoert jedoch auch Hydrogencarboant. Das
>entsteht aber zwangslauefig, wenn ich CO2 in Wasser aufloese. Ich
>brauche also lediglich genug CO2 in Wasser zu pumpen, einige
>Grenzwerte unterschreiten (Chlor, Nitrit, Pflanzenschutzmittel
>etc), um das Zeug als Mineralwasser zu verkaufen. Und da
>Leitungswasser ja Trinkwasser ist, unterschreitet dies auch die
>gesetzlichen Grenzwerte (von Ausnahmen/Unfaellen abgesehen).
Sollte das wirklich so einfach sein ?
Gibt es nicht noch mehr Richtlinien, wann sich ein Getraenk Mineralwasser
nennen darf?
Dass die Richtlinien fuer Leitungswasser strenger sind, ergibt sich ja
m.E. aus der Annahme, dass der normale Mensch mehr Leitungs- als
Mineralwasser trinkt. Oder?
Claudius Machate
Aus den Leitungen der Stadt Dortmund: eau lala!
Hi Claude,
> Sollte das wirklich so einfach sein ?
Wieso gibt es im Supermarkt Mineralwasser fuer DM 1,49 ? Und das
muss noch nicht einmal schlechter sein als so manch teures. Bloss
steht auf den ganz billigen so gut wie drauf, was drin ist. Was
sollen sie auch drauf schreiben ? 1200 mg HCO3 ; 100 mg Ca ?
>Wieso gibt es im Supermarkt Mineralwasser fuer DM 1,49 ? Und das
>muss noch nicht einmal schlechter sein als so manch teures. Bloss
>steht auf den ganz billigen so gut wie drauf, was drin ist. Was
>sollen sie auch drauf schreiben ? 1200 mg HCO3 ; 100 mg Ca ?
Ich nehme an, das sollte *so gut wie NIE drauf* heissen.
Ist denn nicht jeder Hersteller verpflichtet, eine Analyse auf dem Etikett
zu verewigen?
Claudius
> Ich nehme an, das sollte *so gut wie NIE drauf* heissen.
> Ist denn nicht jeder Hersteller verpflichtet, eine Analyse auf
> dem Etikett zu verewigen?
Das weiss ich zwar nicht mit Sicherheit, ich habe aber schon
genügend Etiketten ohne Analyse gesehen. Und viele Analysen sind
schon steinalt. Und da jedes Kation/Anion in der Analyse viel
Geld kostet, wird auch gar nicht nach allem gesucht.Sondern
lediglich nach dem, was man muss (Kontrolle ja, Angabe ? ) und
was sich auszahlt.