========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97
Titel: Obatzda (Mit Bier)
Kategorien: Milchproduk, Drinks
Menge: 1 Rezept
500 Gramm Reifer Camembert
250 Gramm Doppelrahmkäse
80 Gramm Butter
2 klein. Zwiebeln
Bier
Salz
Pfeffer
Kümmel
============================== QUELLE ==============================
Quelle:
Das Große Lexikon Vom
Bier
VMA-Verlag
*RK* AM 23.04.01
Erfasst von Micha
Eppendor
Sie zerdrücken Käse und Butter mit einer Gabel. Die sehr klein
gehackten Zwiebeln und die Gewürze geben Sie dazu. Und dann so viel
Bier, dass sich eine streichfähige Masse bildet. In den Kühlschrank
stellen, kalt servieren!
:Stichwort : Snack
:Stichwort : Käse
:Stichwort : Butter
:Stichwort : Bier
:Erfasser : Micha Eppendorf
:Quelle : Quelle:
:Quelle : Das Große Lexikon Vom
:Quelle : Bier
:Quelle : VMA-Verlag
:Quelle : *RK* AM 23.04.01
=====
Was ist Doppelrahmkäse? Die Bezeichnung kenne ich nur bei Schmelzkäse!
Alle schmackhaften Obazten waren etwas rötlich durch den Zusatz von
Paprikapulver! Ein bedauerlicher Lapsus in obigem Rezept?
Wieso Kühlschrank? Ist nicht gerade die Raumtemperatur zwingend für die
geschmackliche Reife?
Hat wer ein besseres Rezept?
Gruß Conny
> ein bedauerlicher Mangel an Rezepten für "Obazter" (nördlich der Donau:
> "Angepatzter") führt bei der Suche nur zu folgendem, dessen Verfasser
> mir nicht gerade vertrauenswürdig scheint:
> Titel: Obatzda (Mit Bier)
> Kategorien: Milchproduk, Drinks
Drinks?
> Hat wer ein besseres Rezept?
Ich würde mir niemals anmaßen, ein _besseres_ Rezept zu präsentieren, zumal
es sich bei Obatztem um eine Zubereitung handelt, das nicht aus meiner
Heimat stammt ;-)
Gruß
Ulli
--
http://www.rezkonv.de/ (Ilkas und Ullis Kochecke)
* REZEPTE - KRÄUTER - EIS - TV-COOK
* winREZKONV und RezkonvSuite
> 500 Gramm Reifer Camembert
Richtig
> 250 Gramm Doppelrahmkäse
Falsch
> 80 Gramm Butter
zu wenig
> 2 klein. Zwiebeln
> Bier
> Salz
> Pfeffer
> Kümmel
... und wo ist der Paprika?
Ich stamme aus der Oberpfalz, und dort besteht man immer noch darauf,
dass hier der Ursprung von Weisswurscht, süssem Senf und Obatzt'm ist.
Und der Ursprung von Weissbier und der Biergärten. Der Frischkäse in
obigem Rezept ist ein Zugeständnis an moderne Zeiten, leider verändert
der dann auch die Konsistenz und den Geschmack ins neuzeitlich-fade.
Ich selber habe noch nie Obatzt'n gemacht (obwohl ich ihn furchtbar
gerne esse), aber meine Schwester lebt noch in Regensburg (genauer: in
Stadtamhof, mit Blick auf die Steinerne Brück'n), und die macht ganz
prima Obatzt'n. Ich werde mir heute das Rezept von ihr holen und dann
hier posten.
Gruß
Tom Berger
--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM)
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung und Höhenkoten
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
> ein bedauerlicher Mangel an Rezepten für "Obazter" (nördlich der Donau:
> "Angepatzter") führt bei der Suche nur zu folgendem, dessen Verfasser
> mir nicht gerade vertrauenswürdig scheint:
Hallo Cornelius!
es gibt wohl bei uns in Franken (org. Nürnberg) kein einheitliches Rezept
für den Obazden.
In manchen Regionen BA od WÜ nehmen die auch Quark dazu, dann heißt er
"Gerupfter",
aber das geht schon ehr in Richtung Ziebeleskäs
Bisher hat noch niemand, selbst meine norddeutsche Verwandschaft
dieses Geheimrezept bekommen.
Ich nehme:
2 Schachteln Camenbert (Champignon Rahmcamenbert 45%, gut reif aber noch
nicht stinkert,
ansonsten einen Tag bei Zimmertemp.lagern)
2 Ecken Velveta Sahne Schmelzkäse
ca. 40 bis 50 g Butter
2 Eigelb
2 kleine Zwiebeln in feinen Würfeln
viel Paprika und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und eine Prise Salz
kein Kümmel! (ist aber Geschmackssache)
Den Camenbert zerkleinern und alle anderen Zutaten dazumanschen, ja am
besten mit den Fingern oder Gabel
und dann 4-6 Std. durchziehen lassen, hält auch 2-3 Tage im Kühlschrank,
wenn überhautp nötig ;-))
Dazu gehören unbedingt Laugenbrezen - gibts die nördlich der Donau
überhaupt!?
Grüsse INgrid
> Was ist Doppelrahmkäse? Die Bezeichnung kenne ich nur bei Schmelzkäse!
> Alle schmackhaften Obazten waren etwas rötlich durch den Zusatz von
> Paprikapulver! Ein bedauerlicher Lapsus in obigem Rezept?
> Wieso Kühlschrank? Ist nicht gerade die Raumtemperatur zwingend für die
> geschmackliche Reife?
> Hat wer ein besseres Rezept?
Aloysius persönlich! Der hat doch einen direkten Draht ;-)
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.3
Titel: OBATZDA NACH CONNY
Kategorien: Käse, Brotzeit, Kultur
Menge: 1 Rezept
1 Camembert, oder Brie
200 Gramm Sahneschmelzkäse
1 Sahne
1 Prise Paprikapulver
1 Zwiebel
============================== QUELLE ==============================
Vom Engel Aloisius als göttliche Botschaft der
bayrischen Regierung überbracht
-- Erfasst *RK* 20.09.2000 von
-- C. Rosenschon
Der Camembert, oder Brie soll sehr reif sein. Eventuell 1-2 Wochen
im Warmen rumliegen lassen. Alle Käsezutaten vermischen. Wer es mild
mag, lässt den reifen Romadur weg. Mit einem Schuss Sahne eine
cremige Konsistenz herstellen und mit Paprikapulver abschmecken.
Ruhen lassen. Nicht in den Kühlschrank. Anrichten mit
feingeschnittenen Zwiebelringen.
Dazu Holzofenbrot.
=====
so gut kann der Draht irgendwie nicht gewesen sein, ich mag bezweifeln dass
in den himmoischen Gefilden Sahneschmelzkäse zum Einsatz käme.
In dem Zusammenhang...
>
> 1 Camembert, oder Brie
> 200 Gramm Sahneschmelzkäse
> 1 Sahne
> 1 Prise Paprikapulver
> 1 Zwiebel
>
<...>
> Wer es mild mag, lässt den reifen Romadur weg.
Welchen Romadur? ;)
Liebe Grüße
Petra
--
Das etwas andere Kaffeeblog bei www.datenhamster.org
Am Tue, 06 Jul 2004 07:29:52 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:
> Hi,
> ein bedauerlicher Mangel an Rezepten für "Obazter" (nördlich der Donau:
> "Angepatzter") führt bei der Suche nur zu folgendem, dessen Verfasser
> mir nicht gerade vertrauenswürdig scheint:
>
[...]
Sorry, aber für das Rezept selbst kann ich nix ;-)
Versuch doch mal dieses:
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97
Titel: Obatzter
Kategorien: Vesper, Camembert, Bier, Zwiebel, Butter
Menge: 4 Portionen
200 Gramm Reifer Camembert (ca.)
3-4 Essl. Bier (oder 1-2 rohe Eigelb)
20 Gramm Weiche Butter
1 mittl. Feingehackte Zwiebel
2 Teel. Grobgemahlener Kümmel
1 Prise Pfeffer
2 Teel. Süßer Paprika
============================== QUELLE ==============================
Rezeptkartenserie "Zeichen guter Gastlichkeit".
Herausgegeben von der Weinbrennerei
Asbach & Co. in Rüdesheim am Rhein
für die Freunde kultivierten Essens und Trinkens
-- Erfasst *RK* 06.07.04 von
-- Michael Eppendorf
Den Käse in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Bier (oder
Eigelb) in eine Rührschüssel geben. Mit einer Gabel kräftig
durcharbeiten, dabei die feingehackte Zwiebel einarbeiten, bis eine
gleichmäßige Käsemasse entsteht Mit Kümmel, Pfeffer und Paprika
würzen, noch einmal durchrühren und als Brotaufstrich zum Bier
servieren.
Anmerkung:
Die Gewürze können auch auf dem Tellerrand evtl. in einem Salatbett
oder in Zwiebelringen serviert werden, jeder würzt sich dann nach
seinem persönlichen Geschmack.
=====
Na, zufrieden?
Gruß
Micha
Das größte Geheimnis ist der richtige Käse: Reif bis überreif sollte
er sein. Ich mag am liebsten einen der schon etwas "scharf" schmeckt.
Ob die äußere Belag dranbleibt ist "Geschmacks"-sache, kann man drüber
streiten.
Probiert mal folgendes einfaches Rezept:
BAYRISCHER OBAZDER
für 4 Personen
300 g Reifer Brie oder Camembert
100 g Butter
1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
Paprika, edelsüß
Paprika, scharf
Käse und Butter auf Raumtemperatur bringen, mit der Gabel zerdrücken
und mit den Zwiebeln und den Gewürzen gut vermischen. Kann danach noch
etwas zum Durcharomatisieren stehen.
Hierzu passt frisches Roggenbrot oder Laugenbrezeln und natürlich ein
Weißbier.
Bitte nie direkt aus dem Kühlschrank essen. Braucht Zeit zur
Aromaentwicklung!
___________________
Mit frischen Grüßen
Thomas Pröller
___________________
www.meat-n-more.info
Infodienst Ernährung
> so gut kann der Draht irgendwie nicht gewesen sein, ich mag bezweifeln dass
> in den himmoischen Gefilden Sahneschmelzkäse zum Einsatz käme.
Verzeihe mir mein Versäumnis - ich habe vergessen, *SCHERZ* vor das vom OP
(Fragesteller) selbst erfasste Rezept zu schreiben.
Mamma mia ....
Ulli
> Obazder hat nichts mit Frischkäse, Dickmilch, Joghurt, Creme Double
> oder gar Schmelzkäse zu tun, auch wenn hier in der Newsgroup immer
> wieder solche Rezepte auftauchen.
Danke, daß es einer mal sagt :-)
Hier in Mittelfranken gibt es Gegenden (Höchstadt), da machen sie ihn mit
Margarine! Im Biergarten, wo erstklassiges Bier (Kleinstbrauerei)
ausgeschenkt wird, trauen sie sich, so was zu servieren, man faßt es nicht.
Ich frage mittlerweile immer nach, wie er gemacht ist.
Grüße
Sigi
in meiner unterfränkischen Heimat (eindeutig nördlich der Donau) gibt
es in jeder Weinstube (!!) entweder Obazter oder angemachten Camenbert
auf der Vesperkarte. "Angepatzter" halte ich für einer Versuch der
Einhochdeutschung, also ein Patzer.
Meine Mutter hatte folgendes Rezept als Verwertung von fliesend
weichem Camenbert oder Brie:
1 sehr reifer Camenbert (ca. 250g)
1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten
50 g weiche Butter
1 Eigelb
1/2 Teelöffel Paprika edelsüß
1 Prise Salz
Pfeffer, Rosenpaprika nach Belieben
Den Käse bei Raumtemperatur mit der Gabel in einer Schüssel
zerdrücken, es sollen feine Stückchen der äußeren Edelschimmelschicht
erhalten bleiben. Dabei Butter Eigelb, Butter, Zwiebel und die Gewürze
unterarbeiten. Etwas ruhen lassen und zimmerwarm zu kräftigem
Bauernbrot (enthält Kümmel, Koriander, Anis) servieren. Falls
gewünscht, sehr feine Zwiebelringe dazu reichen.
Wie gesagt typischerweise zum Wein, aber auch Bier.
Gruß
Stephan
--
Kontakt über http://www.jazz4you.net
>Ich würde mir niemals anmaßen, ein _besseres_ Rezept zu präsentieren, zumal
>es sich bei Obatztem um eine Zubereitung handelt, das nicht aus meiner
>Heimat stammt ;-)
>
>
Das siehst Du viel zu eng;-) Bist doch sonst nicht so schüchtern;-)
Gruß Conny
>Stadtamhof, mit Blick auf die Steinerne Brück'n), und die macht ganz
>prima Obatzt'n. Ich werde mir heute das Rezept von ihr holen und dann
>hier posten.
>
>
Prima! *freu*
Gruß Conny
Ingrid Horn schrieb:
>"Gerupfter",
>aber das geht schon ehr in Richtung Ziebeleskäs
>
>
Könnte auch interessant sein, hast Du da vielleicht ein Rezept?
>Bisher hat noch niemand, selbst meine norddeutsche Verwandschaft
>dieses Geheimrezept bekommen.
>
>
>2 Ecken Velveta Sahne Schmelzkäse
>
>
Aha! Also die Ostfriesen;-))
>2 Eigelb
>
>
Salmonellen? Der Obazte darf dann aber nur kühl und kurz gelagert werden.
>Dazu gehören unbedingt Laugenbrezen - gibts die nördlich der Donau
>überhaupt!?
>
>
Wohl kaum;-) Ich mag am liebsten frische Roggensemmeln (Riemische,
Römer). Aber die gibts vermutlich auch nicht nördlich der Donau;-)
Gruß Conny
>
>>Hat wer ein besseres Rezept?
>>
>>
>
>Aloysius persönlich! Der hat doch einen direkten Draht ;-)
>
>
*Hust* So holen einen die Jugendsünden ein;-)
Übrigens: Was macht Euer Ami? Jagd er seine mexikanische Küchenhilfe
wieder um den Herd? ;-)
Gruß Conny
Michael Eppendorf schrieb:
>Sorry, aber für das Rezept selbst kann ich nix ;-)
>
>
War nicht ernst gemeint;-)
>Versuch doch mal dieses:
>
>========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97
>
> Titel: Obatzter
>Kategorien: Vesper, Camembert, Bier, Zwiebel, Butter
> Menge: 4 Portionen
>
>
Sicher o.k. Scheint die Standardversion zu sein
>Na, zufrieden?
>
>
Ja Sir! Danke;-)
Gruß Conny
>Obazder hat nichts mit Frischkäse, Dickmilch, Joghurt, Creme Double
>oder gar Schmelzkäse zu tun, auch wenn hier in der Newsgroup immer
>wieder solche Rezepte auftauchen.
>
>
Als ich noch in München wohnte, bekam man an der Käsetheke im Supermarkt
nur die norddeutsche Version: Quark, etwas Paprikapulver, keine
Zwiebeln. und kein "anrüchiger" *huch* Käse;-(
>Das größte Geheimnis ist der richtige Käse: Reif bis überreif sollte
>er sein. Ich mag am liebsten einen der schon etwas "scharf" schmeckt.
>
>
Genau! Ich habe auch schon überreifen Romadur reingemischt.
>Probiert mal folgendes einfaches Rezept:
>
>BAYRISCHER OBAZDER
>für 4 Personen
>
> 300 g Reifer Brie oder Camembert
> 100 g Butter
> 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
> Paprika, edelsüß
> Paprika, scharf
>
>
Synergieeffekte in den Beiträgen werden demnächst dazu führen, daß drm
über das ultimative Obaztn-Rezept verfügt;-)
>Käse und Butter auf Raumtemperatur bringen, mit der Gabel zerdrücken
>und mit den Zwiebeln und den Gewürzen gut vermischen. Kann danach noch
>etwas zum Durcharomatisieren stehen.
>
>
Das ist wichtig.
>Hierzu passt frisches Roggenbrot oder Laugenbrezeln und natürlich ein
>Weißbier.
>
>Bitte nie direkt aus dem Kühlschrank essen. Braucht Zeit zur
>Aromaentwicklung!
>
>
Genau!
Gruß Conny
...
> tatsächlich rohes Eigelb, warum?
Am Tartar schmeckt's doch auch gut, oder?
Edg@r
--
Einfach ist genial
Die FAQ für de.etc.beruf.selbstaendig: www.debs-faq.de
Im Tartar dient es der Feuchte und einem gewissen Mouthfeeling - nicht,
dass ich das essen würde, ein paar mal probiert, aber nicht mein Ding. Ich
wüsste jetzt nicht, wie sich das Eigelb irgendwie positiv beim Obatzden
bemerkbar machen sollte. Der fette Käse und die Butter macht das ganze
cremig und stabil genug (ist auch lecker), da braucht es keinen Emulgator,
außer dass man das Zeugs noch anfälliger gegen Bakterien macht. Es ist mir
auch nicht ganz klar, wie man das relativ schleimige Ei in die Butter und
den Käse einarbeitet, der sich ja, bedingt durch den Fettgehalt, eher gegen
die Verbindung wehrt, zumal nur mit der Gabel gearbeitet wird und die
Käserinde noch in Stückchen rumtrudeln soll - also kein Pürieren. Da darf
man doch mal fragen, schmeckt es dann runder? Mildert es den evtl. scharfen
Käsegeschmack? Also, was macht das rohe Ei im Obatzden? Kannte ich bis dato
so überhaupt nicht,
Am Tue, 06 Jul 2004 20:53:05 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:
>>
> War nicht ernst gemeint;-)
>
Hatte ich so ernst auch nicht aufgefaßt ;-)
>>
> Sicher o.k. Scheint die Standardversion zu sein
...sagen wir besser "eine" ;-)
>
>>Na, zufrieden?
>>
>>
> Ja Sir! Danke;-)
Da nich für, wie wir auf Platt sagen.
Übrigens: entweder Moin Moin oder Moin und Anrede,
wir wollen uns ja nicht überanstrengen ;-)
>
> Gruß Conny
dito
Micha
Hallo Karla,
um ehrlich zu sein, an diesem Rezept habe ich nie groß experimentiert.
Ich habe aber schon den Eindruck, dass wegen der Rinden- und
Zwiebelstückchen die Masse mit Eigelb irgendwie homogener wird. Gerade
die äußere Käseschicht ist doch etwas trocken und mag sich mit dem
Käseinneren nicht recht verbinden.
Wegen der Bakterien: Wenn man den angemachten noch etwas lagern will.
kommt er natürlich in den Kühlschrank, er sollte nur beim Verzehr
zimmerwarm sein, weil sich der Geschmack besser entfaltet.
Du hast geschrieben:
> er sein. Ich mag am liebsten einen der schon etwas "scharf" schmeckt.
Wenn Du darauf bestehsr, hast Du schon mal Obazter mit Weißlacker (ist
trotz seines Geschmacks ein Frischkäs) gemacht?
Gruß
Holger
--
Meine Geowanderungen: http://www.geo-guide.net/
Meine Bierwanderungen: http://www.Bier-Tourist.de/
icq# 173956603
Hallo Holger!
> um ehrlich zu sein, an diesem Rezept habe ich nie groß experimentiert.
> Ich habe aber schon den Eindruck, dass wegen der Rinden- und
> Zwiebelstückchen die Masse mit Eigelb irgendwie homogener wird. Gerade
> die äußere Käseschicht ist doch etwas trocken und mag sich mit dem
> Käseinneren nicht recht verbinden.
Versuch's mal mit dem Mixer. Erst die Zwiebeln, dann den Kaese,
evtl.(!) etwas weiche Butter (oder Sahne) und den Rest. Ohne Ei.
Klappt wunderbar (auch mit eher antikem Kaese, der schon eingefroren
war, damit er keine Wanderung ohne Aufsicht unternimmt),
schmeckt super - und ist etwas leichter.
Kuemmel nehme ich keinen, Ei - wie gesagt - auch nicht, Butter
nur im Notfall - aber *Dein* Rezept entspricht tatsaechlich dem Original.
Oder dem, wie meine Mutter selig ihn immer gamacht hat.
Nur nicht das Eigelb.
Etwas Paprikapulver obendrauf sieht auch noch huebsch aus.
Gruss aus Muenchen!
Ciao, Susanne.
Du hast geschrieben:
> jazz...@freenet.de (SH) wrote in message news:<b6c00c3c.04070...@posting.google.com>...
>
> Hallo Holger!
>
> > um ehrlich zu sein, an diesem Rezept habe ich nie groß experimentiert.
> > Ich habe aber schon den Eindruck, dass wegen der Rinden- und
> > Zwiebelstückchen die Masse mit Eigelb irgendwie homogener wird. Gerade
> > die äußere Käseschicht ist doch etwas trocken und mag sich mit dem
> > Käseinneren nicht recht verbinden.
Das da oben hab ich nicht geschrieben.
> > Hallo Holger!
Diesmal stimmt's ...
> Das da oben hab ich nicht geschrieben.
<mental note> nie vor dem ersten Kaffee posten ...
Entschuldigung. Keine Ahnung, wie ich auf Deinen Namen kam.
Ich meinte natuerlich Stephan.
Ist ja zum Glueck nicht passiert - nur gut, dass es nicht um
ueberreifen *korsischen* Kaese geht! ;-)
Ciao, Susanne.
On Tue, 6 Jul 2004 13:23:07 +0200, "Thomas Pröller" <Tho...@Proeller.de>
wrote:
>Obazder hat nichts mit Frischkäse, Dickmilch, Joghurt, Creme Double
>oder gar Schmelzkäse zu tun, auch wenn hier in der Newsgroup immer
>wieder solche Rezepte auftauchen.
Mit Frischkäse und Joghurt/Rahm/Milch kenne ich es als Liptauer Käse, viele
- auch Gaststätte... - verwechseln fröhlich Liptauer Käse und O'batzter
(Eigentlich dürfte es ja auch nicht "Liptauer Käse" heissen, sondern etwa
"Käse nach Liptauer Art". Wird aber trotzdem "Liptauer Käse" genannt).
Hier zwei Beispiele aus dem "Bayerisches Kochbuch":
MMMMM----- Meal-Master via MERE7
Title: Liptauer Kaese
Categories: Vesper, Kalt, Kaese
Yield: 4 Servings
30 g Butter
150 g Frischer Magerquark
4 tb Milch; +/-
-- o.(Sauer)Rahm, o.Joghurt
125 g Reifer Camembert
;Salz
1 Zwiebel; fein gewiegt
Paprika
Pfeffer
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Maria Hofmann, Helmut
-- Lydtin, Bayerisches
-- Kochbuch, 1998
-- Vermittelt von R.Gagnaux
Butter schaumig ruehren, Quark falls noetig durch Sieb streichen,
unterruehren, Milch (o. Joghurt, o. (Sauer)Rahm) zugeben, sehr gut
abruehren. Reifen Camembert mit Gabel sehr fein zerdruecken, mit
uebrigen Geschmackszutaten unter den Quark schlagen, pikant mit
Paprika oder Pfeffer bestreut anrichten.
MMMMM
MMMMM----- Meal-Master via MERE7
Title: O'batzter
Categories: Vesper, Kalt, Kaese, Deutschland
Yield: 4 Servings
50 g Butter
200 g Reifer Camembert
1 Zwiebel; feingehackt
3 tb Bier; +/-, oder Rahm
-- oder Milch
Pfeffer
Salz
1 ts Paprika
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Maria Hofmann, Helmut
-- Lydtin, Bayerisches
-- Kochbuch, 1998
-- Vermittelt von R.Gagnaux
Butter schaumig ruehren, reifen Camembert mit Gabel fein zerdruecken,
mit uebrigen Geschmackzutaten pikant abschmecken, mit Paprika oder
Pfeffer bestreut anrichten.
Zum Garnieren: Zwiebelringe. Dazu: Schwarzbrot.
MMMMM
Jetzt habe ich aber Lust auf Camembert gekriegt... ;-9...
Salut
René
> Zum Garnieren: Zwiebelringe. Dazu: Schwarzbrot.
Rhaaaahhhh....
Dazu gehoert a frisches Bretz'n und a Weißbier... ;-)
--
François
Le travail, c'est la santé ...
Mais à quoi sert alors la médecine du travail ? (Pierre Dac)
So machen's wir:
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97
Titel: Angemachter Camembert
Kategorien: Unklar
Menge: 2 Portionen
160 Gramm Camembert, reif, z.B. Geramont
30 Gramm Butter, zimmerwarm
1 Schalotte, sehr fein gehackt
2 Essl. Doppelrahm-Frischkäse
2 Essl. Schnittlauch-Röllchen
2 Essl. Weißwein
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
Edelsüßpaprika
Kümmel
============================== QUELLE ==============================
-- Erfasst *RK* 08.07.04 von
-- Achim Schiwek
Alles mit einer Gabel zusammendrücken, abschmecken.
=====
--
Gepostete Rezepte sind ausprobiert
und für gut befunden.
>Ich selber habe noch nie Obatzt'n gemacht (obwohl ich ihn furchtbar
>gerne esse), aber meine Schwester lebt noch in Regensburg (genauer: in
>Stadtamhof, mit Blick auf die Steinerne Brück'n), und die macht ganz
>prima Obatzt'n. Ich werde mir heute das Rezept von ihr holen und dann
>hier posten.
Also:
400 Gramm Camembert
1 große Zwiebel, sehr fein gehackt
1,5 Esslöffel Rosenpaprika
125 Gramm Butter
evtl ein wenig Salz
Solange zusammen batzen, bis alles obatzt ist :-)
Gruß
Tom Berger
--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM)
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung und Höhenkoten
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
On Thu, 8 Jul 2004 20:03:49 +0200, fran...@despammed.com (François Leloup)
wrote:
>> Zum Garnieren: Zwiebelringe. Dazu: Schwarzbrot.
>
>Rhaaaahhhh....
>
>Dazu gehoert a frisches Bretz'n und a Weißbier... ;-)
Weissbier braucht da doch nicht extra erwähnt zu werden, ist doch
selbstverständlich! ;-9...
Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
Herstellungen?
Salut
René
>Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
>Herstellungen?
Hallo Rene,
das "Weiß-" von Weißbier hat eine andere etymologische Herkunft. Es
kommt von "Weizen-", weil es ja auch aus Weizenmalz gebraut wird. In
vielen Gegenden Bayerns, zum Beipiel da, wo ich herkomme, heißt es ja
auch ganz einfach "Weizenbier".
Dass es in Frankreich obergäriges, aus Weizen gebrautes Bier gibt,
bezweifle ich.
Gruß
Gerald
--
Aus einem Posting in uk.food+drink.misc:
When I was a child, olive oil was simply something you bought
from the chemist in a little bottle and poured in your ear <sigh>
>das "Weiß-" von Weißbier hat eine andere etymologische Herkunft. Es
>kommt von "Weizen-", weil es ja auch aus Weizenmalz gebraut wird. In
>vielen Gegenden Bayerns, zum Beipiel da, wo ich herkomme, heißt es ja
>auch ganz einfach "Weizenbier".
Oder noch einfacher: ein Weizen, bittschön :-)
AFAIK wurde das Weizenbier zuallerst in einer Klosterbrauerei in
Riedenburg im Altmühltal gebraut. Und ich bin gerade mal 20 km von
Riedenburg entfernt aufgewachsen.
Weizenbier war damals in meiner Kindheit nur ein Bier für Sonntags,
und es war außerhalb dieses Teils von Bayern praktisch völlig
unbekannt. Die Bestellung eines "Weizen" impliziert in Bayern übrigens
automatisch, dass ein Hefeweizen gemeint ist. Das Kristallweizen wurde
auch als Champagnerweizen bezeichnet.
Ich selber bin Rotweintrinker, normales Bier trinke ich nie. Nur im
Sommer trinke ich gerne mal ein Hefeweizen, Kristallweizen kann ich
aber auch nicht ausstehen. Übrigens: mein Bruder hat eine Brauerei in
Köln, wo er neben dem obligatorischen Kölsch auch Hefeweizen braut.
On Fri, 09 Jul 2004 10:55:47 +0200, Gerald Endres <g.en...@gmx.de> wrote:
>>Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
>>Herstellungen?
>das "Weiß-" von Weißbier hat eine andere etymologische Herkunft.
Trotzdem heisst "Weissbier" in der französischen Sprache in der Tat "bière
blanche", zumindest in der französischsprachigen Schweiz. François wird uns
sicher sagen können, ob Weissbier in Frankreich auch "bière blanche" genannt
wird.
Ein ähnlicher Fall gibt es zum Beispiel mit dem Schwarzpulver. Heisst
nämlich "Schwarz" nicht weil von schwarzer Farbe, sondern weil von einem
Mensch wieder entdeckt, der eben Schwarz hiess. Und die französische
Uebersetzung heisst nicht "poudre de Schwarz", sondern "poudre noire",
obwohl der Name ursprünglich nichts mit der Farbe zu tun hatte.
>kommt von "Weizen-", weil es ja auch aus Weizenmalz gebraut wird.
Ist denn "Weiss" als eine Deformation von "Weizen" zu verstehen?
>Dass es in Frankreich obergäriges, aus Weizen gebrautes Bier gibt,
>bezweifle ich.
Warum nicht? Insbes. in Nordfrankreich, da es Weissbier auch in Belgien
gibt, wenn ich mich richtig erinnere? Da ich leidenschaftlich gerne
Weissbier trinke (meine Lieblingsmarke ist Erdinger, es gibt aber viele,
lokale, gute Marken), interessiert es mich! In Frankreich habe ich bisher
allerdings nur Importmarken gekriegt.
Salut
René
>>auch ganz einfach "Weizenbier".
>
>Oder noch einfacher: ein Weizen, bittschön :-)
Da kannze je nach Gegend ganz schon auf die Nase mit fallen.
SCNR,
Ul "Ein Bier und ein Weizen, bittschön" rich.
>
>Oder noch einfacher: ein Weizen, bittschön :-)
So kenn' ich es auch (Region Kaufbeuren-Augsburg). Nach meinen
Beobachtungen wird das aber zunehmend durch das aus Oberbayern
kommende "a Weißbier" oder "a Weiße" verdrängt.
>Weizenbier war damals in meiner Kindheit nur ein Bier für Sonntags,
Irgendwann habe ich mal gehört - es mag eine Legende sein -, dass es
in 19 Jhd. eine Zeit gab, in der Weizenbier nur für die königliche
Familie gebraut werden durfte. Man wollte dadurch verhindern, dass die
Bayern das knappe Brotgetreide vor allem in flüssige Nahrung
umsetzten.
>und es war außerhalb dieses Teils von Bayern praktisch völlig
>unbekannt.
So war das auch noch in Berlin, als ich 1974 dorthin kam. Kneipen mit
Hefeweizen waren eine Rarität. Als erstes gab es Weizen übrigens nicht
in Studentenlokalen, sondern in gewöhnliche Eckkneipen. "Valentins",
ein eher nicht so gutes Zeug, war da der Pionier bei der Vermarktung.
>Die Bestellung eines "Weizen" impliziert in Bayern übrigens
>automatisch, dass ein Hefeweizen gemeint ist.
So gehört sich das auch.
>Ich selber bin Rotweintrinker, normales Bier trinke ich nie. Nur im
>Sommer trinke ich gerne mal ein Hefeweizen, Kristallweizen kann ich
>aber auch nicht ausstehen.
Ausgerechnet ich leidenschaftlicher Hefeweizentrinker habe seit ein
paar Jahren ein Problem damit. Ich reagiere inzwischen allergisch auf
fast alle naturtrüben Biere und kriege von den meisten Hefeweizen
heftige Kopfschmerzen. Zum Gespött meiner Kinder, denen ich immer
erzählt hatte, ein richtiges Weizen sei ein Hefeweizen, trinke ich
jetzt, wenn's mich im Sommer nach einem Weizen gelüstet, schon mal
notgedrungen so ein Kristallgesöff.
>Übrigens: mein Bruder hat eine Brauerei in
>Köln, wo er neben dem obligatorischen Kölsch auch Hefeweizen braut.
Dürfte ich um familiäre Schleichwerbung und eine genauere Angabe
bitten? Da meine Frau von dort kommt, verschlägt es mich öfter nach
Köln.
>Ist denn "Weiss" als eine Deformation von "Weizen" zu verstehen?
Hallo Rene,
so ist es.
>Warum nicht? Insbes. in Nordfrankreich, da es Weissbier auch in Belgien
>gibt, wenn ich mich richtig erinnere?
In Belgien werden ja viele für meinen Geschmack oft etwas kühne Biere
gebraut. Da könnte es möglich sein.
>In Frankreich habe ich bisher
>allerdings nur Importmarken gekriegt.
Naja, immerhin. Von dieser Segnung des gemeinsamen Marktes wusste ich
bisher nicht. Gerade kam meine Tochter von einem Jahr Aufenthalt in
Bordeaux zurück und jammerte doch ziemlich heftig über das Bier in
Frankreich. Aber Studenten können (und sollen, von meinem Geld) sich
auch keine teuren Importspezialitäten leisten.
On Fri, 09 Jul 2004 16:07:26 +0200, Gerald Endres <g.en...@gmx.de> wrote:
>>Ist denn "Weiss" als eine Deformation von "Weizen" zu verstehen?
>so ist es.
Interessant, war mir nicht bekannt!
>>Warum nicht? Insbes. in Nordfrankreich, da es Weissbier auch in Belgien
>>gibt, wenn ich mich richtig erinnere?
>
>In Belgien werden ja viele für meinen Geschmack oft etwas kühne Biere
>gebraut.
Allerdings... ;-) Man kann aber auch ganz interessante Experimente erleben,
einfach schauen, dass man in der Nähe einer Kübelpflanze ist ;)
>Da könnte es möglich sein.
Auch in der Schweiz gibt es kleinere Brauereien, die - fast hobbymässig -
Weissbier brauen. Wenn ich mich recht erinnere, war es im Baslerland und im
Appenzell. Sie sind aber nur lokal zu bekommen.
>>In Frankreich habe ich bisher
>>allerdings nur Importmarken gekriegt.
>
>Naja, immerhin.
Hierzu muss ich aber vermerken, dass man sie wirklich suchen musst!
>Von dieser Segnung des gemeinsamen Marktes wusste ich
>bisher nicht. Gerade kam meine Tochter von einem Jahr Aufenthalt in
>Bordeaux zurück und jammerte doch ziemlich heftig über das Bier in
>Frankreich.
Kann ich gut verstehen. Frankreich hat halt eine andere Trinkkultur.
>Aber Studenten können (und sollen, von meinem Geld) sich
>auch keine teuren Importspezialitäten leisten.
Kommt auch noch dazu.
Salut
René
> Oder noch einfacher: ein Weizen, bittschön :-)
Na ya...
Beim eintreten sagt man einfach a "Griaß Gott", sodann "a Maß" und "no a
Maß". Beim Verlassen nur a "Zoin bitte" und "Pfiat Eich". Spricht man
mehr gilt man als Schwätzer.
> Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
> Herstellungen?
Leider nicht... So wie so gibt es kein Reinheitsgebot in Frankreich;-)
Ich glaube dass Kronenbourg braut "Belgische" Bieren wie Grimbergen oder
Hoegarden. Hoegarden is ein sogenannte "bière blanche".
Aber dies hat nichts zu tun mit ein echtes Ayinger zum Beispiel...
>> Übrigens: mein Bruder hat eine Brauerei in
>> Köln, wo er neben dem obligatorischen Kölsch auch Hefeweizen braut.
>
> Dürfte ich um familiäre Schleichwerbung und eine genauere Angabe
> bitten? Da meine Frau von dort kommt, verschlägt es mich öfter nach
> Köln.
Damit Tom keine Schleichwerbung machen muss hier die Adresse:
Weissbräu zu Köln
* Am Weidenbach 24/Pantaleonswall
* 50676 Köln (Innenstadt)
* Tel. 0221/23 18 23
* 11-1 h geöffnet.
Für mich läuft das unter regionalem Gaststättentip, auch wenn ich es
selber noch nicht dahin geschafft habe. Leider ist die HP z.Zt. nicht zu
erreichen (www.weiss-braeu.de - kommt leider nur ein Denic-Hinweis).
Gruß
Thomas
--
Das Ergebnis neuerer DNA-Untersuchungen zeigt, dass die Neandertaler
nicht mit dem Menschen verwandt sind. Aber das kann eh jeder bestätigen,
der einen Düsseldorfer kennt. ;-))
>Damit Tom keine Schleichwerbung machen muss hier die Adresse:
>
>Weissbräu zu Köln
>
> * Am Weidenbach 24/Pantaleonswall
> * 50676 Köln (Innenstadt)
> * Tel. 0221/23 18 23
> * 11-1 h geöffnet.
>
>Für mich läuft das unter regionalem Gaststättentip, auch wenn ich es
>selber noch nicht dahin geschafft habe. Leider ist die HP z.Zt. nicht zu
>erreichen (www.weiss-braeu.de - kommt leider nur ein Denic-Hinweis).
Danke, Thomas,
dieser Link funktioniert
http://www.thementeam.de/restaurants/koeln/weissbraeu/weissbraeu.htm.
Viel Info gibt's da allerdings auch nicht.
Gruß
Moin Moin,
>
> Weissbier braucht da doch nicht extra erwähnt zu werden, ist doch
> selbstverständlich! ;-9...
>
Mal wieder Dummfug.
Ich weiß aus Erfahrung, daß es - gerade in Bayern -
noch viele Orte mit eigener Brauerei gibt, die kein
Weißbier, sondern Expoert brauen und dieserhalb evtl. Weißbier,
wenn überhaupt, nur von "Fremdbarauereien" in Flaschen führen
- und in den Gaststätten O'batzten anbieten.
Und klassisch, da es sich um einen Brotaufstrich handelt,
zusammen mit Schwarzbrot = Roggenbrot.
Wie einige Leute dabei auf die Brezel kommen -
ist mir - wg. "Aufstrich" unverständlich...
Entspricht auch, weil man "zweihändig" essen müßte,
der bayerischen Tradition, da eine Hand für die Maß
freibleiben muß. (Letzteres ist unabdingbar.)
Herzlichst
Micha
--
Big Brother is still watching ;-)
Wie denn sonst?
w.
--
Wo Lärm vorherrscht, da gibt es Geld,
wo Stille einkehrt, ist Muße sicher.
[aus China]
Du hast geschrieben:
> Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
> Herstellungen?
Selbst wenn's das gäbe, bestimmt wäre das weitgehend ungenießbar (grad
mach ich ein Glas Weizenbier leer :-))
Gibt übrigends für mich in dieser schönen warmen Sommerzeit nix besseres
als eine Weisse. Egal zu was (selbst zu Gsälsbrot:-))
On Sat, 10 Jul 2004 08:02:57 +0200, Holger Reuchlin
<Holger.Reuchl...@gmx.de> wrote:
>> Weissbier... Bière blanche... Gibt es eigentlich auch französische
>> Herstellungen?
>
>Selbst wenn's das gäbe, bestimmt wäre das weitgehend ungenießbar
Wieso? Du hast es doch nie probiert... Vorurteil nennt man dies! ;-)
Deutsche Biere sind - zumindest meiner Meinung nach - wohl die besten Biere
der Welt überhaupt, in anderen Ländern gibt es aber auch gute Biersorten.
>(grad mach ich ein Glas Weizenbier leer :-))
Mache ich auch täglich am Abend. Gestern habe ich übrigens gerade ein paar
Flaschen Appenzeller Weizenbier gekauft: ist gut, gehört allerdings nicht zu
meinen Lieblingssorten.
>Gibt übrigends für mich in dieser schönen warmen Sommerzeit nix besseres
>als eine Weisse.
Meine ich auch ;-9... Pur, ohne was dazu.
Salut
René
Moin Moin,
Am Sat, 10 Jul 2004 04:05:05 +0200 schrieb Werner Sondermann:
> Michael Eppendorf wrote:
>> [...]
>> Ich weiß aus Erfahrung, daß ...
>> [...]
>
> Wie denn sonst?
>
> w.
Na, Gehirn einschalten, Quizfrage:
Welche Möglichkeiten gibt es, um Wissen zu erwerben?
...und erst nach Beantwortung posten.
M.
> Michael Eppendorf wrote:
>> [...]
>> Ich weiß aus Erfahrung, daß ...
>> [...]
>
> Wie denn sonst?
z.B. aus Druckwerken, dem Internet, Postings usw.
Gruß
Ulli
>Am Fri, 09 Jul 2004 04:45:22 +0200 schrieb Rene Gagnaux:
>Ich weiß aus Erfahrung, daß es - gerade in Bayern -
>noch viele Orte mit eigener Brauerei gibt, die kein
>Weißbier, sondern Expoert brauen und dieserhalb evtl. Weißbier,
>wenn überhaupt, nur von "Fremdbarauereien" in Flaschen führen
Natürlich gibt es das, es gibt aber auch viele, die sowohl normales
Helles ("Export" ist eher selten) und Weizenbier brauen, - und einige
sind innerhalb der Region berühmt für ihr Weizen. (für ein Mehringer
Schloßbräu-Weizen bin ich früher ziemlich weit geradelt)
>Und klassisch, da es sich um einen Brotaufstrich handelt,
>zusammen mit Schwarzbrot = Roggenbrot.
>Wie einige Leute dabei auf die Brezel kommen -
>ist mir - wg. "Aufstrich" unverständlich...
>Entspricht auch, weil man "zweihändig" essen müßte,
>der bayerischen Tradition, da eine Hand für die Maß
>freibleiben muß. (Letzteres ist unabdingbar.)
Ach, wir Bayern haben
1. rausgekriegt, dass man Brezen aufschneiden und bestreichen kann,
sei es mit Butter oder mit Obatzdem.
2. unsere Hand-Hirn-Auge-Koordination so gut entwickelt, dass wir
durchaus mit Messer und Gabel essen und dazwischen auch noch einen
frechen Zugroasten an beiden Ohrwascheln zauseln können, während das
Auge wohlgefällig auf dem Maßkrug ruht.
... und wenn andere Leut in fernen Ländern, Schwaben oder so, glauben,
dass wir nicht Brezgn und Obatzdn miteinander essen können, dann is
uns das auch wurscht.
>Und klassisch, da es sich um einen Brotaufstrich handelt,
>zusammen mit Schwarzbrot = Roggenbrot.
>Wie einige Leute dabei auf die Brezel kommen -
>ist mir - wg. "Aufstrich" unverständlich...
In Bayern isst man den Obatzten selbstverständlich sowohl zur Brez'n
als auch zum Brot. Bemerkenswert dabei ist, dass man sich da
keineswegs eine "Stulle" schmiert, sondern beide Unterlagen auf
dieselbe Weise verwendet: man nimmt mit dem Messer etwas vom Obatzt'n
und streicht dies auf die Bißkante der Brez'n oder auf eine Ecke der
Brotscheibe und beisst dann genau dieses Stück ab.
Ähnlich verfährt man übrigens auch mit den anderen Brotauflagen, wie
z.B. Schinken oder Hartkäse. wobei dabei aber immer nur ein
mundgerechtes Stück abgeschnitten und mit der Messerspitze zum Mund
geführt wird.
Dabei kann der gemeine Bayer auch den Maßkrug problemlos aufnehmen,
ohne das Messer zur Seite legen zu müssen. Dass sich dabei jemand ein
Auge ausgesochen hätte, habe ich noch nie gehört :-)
>>(grad mach ich ein Glas Weizenbier leer :-))
>
> Mache ich auch täglich am Abend.
Holger macht das aber morgens um 8.
Das nenne ich hart :-)
Edg@r
--
Einfach ist genial
Die FAQ für de.etc.beruf.selbstaendig: www.debs-faq.de
Du hast geschrieben:
> Wieso? Du hast es doch nie probiert... Vorurteil nennt man dies! ;-)
Richtig. Bis jetzt hab ich nur Export oder Pils oder sonstwas aus der
Richtung aus Frankreich probiert. War alles ziemlich ungenießbar.
> Deutsche Biere sind - zumindest meiner Meinung nach - wohl die besten Biere
> der Welt überhaupt, in anderen Ländern gibt es aber auch gute Biersorten.
Glaub ich Dir.
> >Gibt übrigends für mich in dieser schönen warmen Sommerzeit nix besseres
> >als eine Weisse.
>
> Meine ich auch ;-9... Pur, ohne was dazu.
Sowieso pur.
On Tue, 13 Jul 2004 14:39:17 +0200, Holger Reuchlin
<Holger.Reuchl...@gmx.de> wrote:
>> Deutsche Biere sind - zumindest meiner Meinung nach - wohl die besten Biere
>> der Welt überhaupt, in anderen Ländern gibt es aber auch gute Biersorten.
>
>Glaub ich Dir.
In den letzten Tagen habe ich regelmässig vom Appenzeller Weizenbier
getrunken. Schmeckt ganz gut, für manche wird die Sorte vielleicht zu würzig
schmecken: würzige Biere habe ich aber besonders gerne. Ist aber nicht so
stark würzig, wie einigen Marken aus dem östlichen Teil von Deutschland.
Wird in der altmodischen Bügelflasche verkauft. Die Brauerei Locher hat
natürlich eine WEB-Seite: www.appenzellerbier.ch. Lautsprecher abstellen,
die Musik ist etwas nervig ;-)
Salut
René
>In den letzten Tagen habe ich regelmässig vom Appenzeller Weizenbier
>getrunken.
Kann man wirklich trinken, stimmt.
Durfte das Zeug mal auf einem Empfang der Schweizer Botschaft im
Anschluss an einen Historikerkongress verkosten. Zusammen mit
Schweizer Weinen, die ich auch vorher nicht probiert hatte.
Maria
--
Alles ist wie immer, nur schlimmer. MIST!
___________________________________(Bernd das Brot)
http://www.maria-winter.de
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/447985
On Wed, 14 Jul 2004 08:06:52 +0200, Manfred Daeumling
<mdaeu...@hotmail.com> wrote:
>wenn du würziges Weizenbier magst, dann mag dir auch die dänische
>Weizenbiervariante (Hvede) von Carlsberg munden.
Interessant! Dann schaue ich demnächst, ob ich diese Sorte in Luzern oder
Zürich finde: in Dänmark habe ich in nächster leider keine Besuche zu
machen.
Ich habe übrigens von alkoholfreiem Weissbier aus München (Paulaner und
Franziskaner, meine ich) vor einiger Zeit gelesen, diese Art aber noch nicht
ausprobieren können: hat jemand hier alhoholfreies Weissbier schon mal
ausprobiert?! Wenn ja, wie schmeckt's?
Salut
René
>Ich habe übrigens von alkoholfreiem Weissbier aus München (Paulaner und
>Franziskaner, meine ich) vor einiger Zeit gelesen, diese Art aber noch nicht
>ausprobieren können: hat jemand hier alhoholfreies Weissbier schon mal
>ausprobiert?! Wenn ja, wie schmeckt's?
Naja, es erinnert schon noch an Weizenbier, aber schmecken ...
In meiner süddeutschen Umgebung ziemlich populär ist jedoch inzwischen
die "leichte Weiße". Da ist noch Alkohol drin aber weniger (und auch
weniger Kalorien), und der "leichtere", weniger malzige Geschmack ist
an einem heißen Sommertag eher angenehm.
> In den letzten Tagen habe ich regelmässig vom Appenzeller Weizenbier
> getrunken.
Die machen das nicht schlecht!
> Schmeckt ganz gut, für manche wird die Sorte vielleicht zu würzig
> schmecken: würzige Biere habe ich aber besonders gerne.
Dann sollte dir ev. auch das Hanfbier von der selben Brauerei schmecken.
Interessante Geschmackserfahrung zumindest.
Zum alkoholfreien Weißbier kann ich nur sagen, dass man das als Getränk
durchaus trinken kann, wenn man im Augenblick des Schmeckens und
Schluckens psychisch in der Lage ist, die Begriffe "Bier" und besonders
"Weißbier" auszublenden.
Dazu noch ein sehr lesenswerter Buchtipp:
Michael Rudolf: 2000 Biere, Der endgültige Atlas für die ganze Bierwelt
ISBN3-935792-02-6
Der Autor - Braumeister und Schriftsteller - trifft völlig subjektiv und
in äusserster Polemik meist auf den Punkt:-)
Grüße aus dem Bierparadies Franken,
Peter
Rene Gagnaux schrieb:
>
>
> Ich habe übrigens von alkoholfreiem Weissbier aus München (Paulaner und
> Franziskaner, meine ich) vor einiger Zeit gelesen, diese Art aber noch nicht
> ausprobieren können: hat jemand hier alhoholfreies Weissbier schon mal
> ausprobiert?! Wenn ja, wie schmeckt's?
>
>
Hallo alle zusammen,
also ich kenne nur ein alkoholfreies Weizen, das diesen scheußlichen
Alkoholfrei-Geschmack nicht hat: Schneider-Weizen aus Kelheim
http://www.schneider-weisse.de/
Wer Gelegenheit hat, das mal zu probieren, sollte das unbedingt tun.
Gruß Klaus
On Wed, 14 Jul 2004 20:22:51 +0200, Manfred Daeumling
<mdaeu...@hotmail.com> wrote:
>ich weiss nicht, ob das Hvede ausserhalb von Dänemark erhältlich ist.
Ich konnte noch nicht danach schauen (etwas ist mir dazwischen gekommen),
mache es aber demnächst.
>Ich habe es in Kopenhagen getrunken. Es erinnert an eine Mischung aus
>Pils und bayrischem Weizenbier - die Dänen mögen gerne würziges Bier,
>dH auch das Hvede ist ein bisschen bitter.
Dürfte mir schmecken... ;-9...
>Es gibt übrigens auch sehr gutes holländisches Weizenbier - ich habe
>es dort getrunken, weiss nicht ob die auch was exportieren.
Jedenfalls nicht in der Schweiz, soweit ich bisher feststellen konnte. Diese
holländische Sorten kenne ich von dort (bin regelmässig in Holland). Einige
sind ganz schön mit Alkohol geladen... In der Art Doppelbock...
>Ich wusste gar nicht, dass es alkoholfreies Weizenbier gibt - habe
>wohl noch nie danach geschaut. Da ich sehr gerne Weizen trinke, den
>Alkohol aber gerne weglassen würde, werde ich mal welches besorgen,
>und dann berichten.
Wird mir *sehr* interessieren. Falls ich inzwischen solche Sorten
ausprobieren sollte, melde ich mich auch! Gute alkoholfreie - oder
alkoholarme - Biere interessieren mich grundsätzlich.
Salut
René
On Thu, 15 Jul 2004 20:53:42 +0200, "Peter Wittwer"
<peter....@t-online.de> wrote:
>> In den letzten Tagen habe ich regelmässig vom Appenzeller Weizenbier
>> getrunken.
>
>Die machen das nicht schlecht!
Ja, wirklich! Etwas von Nachteil finde ich allerdings, dass Appenzeller
Weizenbier in Bügelflaschen verkauft wird. Sieht zwar hübsch altmodisch aus,
ich habe aber ein paar Mal Flaschen gehabt, die nicht ganz dicht waren.
Kommt zwar bei den heutigen Flaschen mit Kapsel auch gelegentlich vor, mMn
aber weniger oft.
>> Schmeckt ganz gut, für manche wird die Sorte vielleicht zu würzig
>> schmecken: würzige Biere habe ich aber besonders gerne.
>
>Dann sollte dir ev. auch das Hanfbier von der selben Brauerei schmecken.
>Interessante Geschmackserfahrung zumindest.
Appenzeller Hanfbier habe ich vor längerer Zeit ausprobiert: ist vom
Geschmack her interessant, allerdings nicht von meinem Geschmack. Der
Hanfgeschmack dieser Biersorte ist sehr penetrant.
>Dazu noch ein sehr lesenswerter Buchtipp:
>Michael Rudolf: 2000 Biere, Der endgültige Atlas für die ganze Bierwelt
>ISBN3-935792-02-6
Muss ich mal danach schauen...
>Grüße aus dem Bierparadies Franken,
Kriege Durst, ist aber noch zu früh für Weissbier... ;-) Bin ausserdem im
Zug (heute 10h-Fahrt, halbe Schweiz hin- und zurück), und da gibt es nur
Wasser.
Salut
René
>> Ich wusste gar nicht, dass es alkoholfreies Weizenbier gibt - habe
>> wohl noch nie danach geschaut. Da ich sehr gerne Weizen trinke, den
>> Alkohol aber gerne weglassen würde, werde ich mal welches besorgen,
>> und dann berichten.
>
> Wird mir *sehr* interessieren. Falls ich inzwischen solche Sorten
> ausprobieren sollte, melde ich mich auch! Gute alkoholfreie - oder
> alkoholarme - Biere interessieren mich grundsätzlich.
Hallo Rene und Manfred,
die Sache mit dem alkoholfreien Weizenbier ist absolut geschmacksache.
Bekannte von mir trinken sehr gerne das alkfreie Erdinger. Ich habe es
dann auch ausprobiert und beschlossen entweder das alkohöllische
Weizenbier oder alternativ Mineralwasser oder Apfelschorle zu trinken. Mir
hat es überhaupt nicht geschmeckt.
--
Viele Grüße aus dem Ruhrpott
Petra
On Fri, 16 Jul 2004 10:35:56 +0200, "Petra Westib" <no_rep...@web.de>
wrote:
>> Wird mir *sehr* interessieren. Falls ich inzwischen solche Sorten
>> ausprobieren sollte, melde ich mich auch! Gute alkoholfreie - oder
>> alkoholarme - Biere interessieren mich grundsätzlich.
>die Sache mit dem alkoholfreien Weizenbier ist absolut geschmacksache.
Ganz sicher, und auch Einstellungssache: manche lehnen alkoholfreies Bier
ganz einfach ab, weil ohne Alkohol. Man muss dann aber gerecht sein, und es
auch so zugeben. Von den mir bisher bekannten alkoholfreien Biersorten finde
ich vielleicht 1/4 bis 1/3 davon im Geschmack gut, aber eben zu *meinem*
Gschmack.
>Bekannte von mir trinken sehr gerne das alkfreie Erdinger.
Erdinger... Normales Erdinger gehört zu meinen Lieblingssorten... Ich muss
unbedingt versuchen, von der alkoholfreien Ausführung probieren zu können.
>Ich habe es dann auch ausprobiert und beschlossen entweder das
>alkohöllische Weizenbier
^^^^^
Mit Absicht so geschrieben? ;-) Erdinger schmeckt nämlich schon höllisch gut
;-)
>oder alternativ Mineralwasser oder Apfelschorle zu trinken. Mir
>hat es überhaupt nicht geschmeckt.
Interessant zu wissen, danke für Deine Meinung!
Salut
René
> Mir hat es überhaupt nicht geschmeckt.
Damit bin ich ganz einverstanden.
Bleifrei trinken gefaellt mir ueberhaupt nicht.
Am liebsten Wasser trinken. Und man weißt ja daß Wasser mit Pastis
laesst sich trinken... Pros't :-)
--
François
Le travail, c'est la santé ...
Mais à quoi sert alors la médecine du travail ? (Pierre Dac)
> Normales Erdinger gehört zu meinen Lieblingssorten...
Salü René,
Hast Du mal Ayinger probiert ? Ist ganz lecker :-9
> Erdinger... Normales Erdinger gehört zu meinen Lieblingssorten... Ich
> muss
> unbedingt versuchen, von der alkoholfreien Ausführung probieren zu
> können.
>
>> Ich habe es dann auch ausprobiert und beschlossen entweder das
>> alkohöllische Weizenbier
> ^^^^^
> Mit Absicht so geschrieben? ;-) Erdinger schmeckt nämlich schon höllisch
> gut ;-)
vor allen Dingen das Dunkele!
Mit Absicht so geschrieben, Rene. Wenn gleich zuviel Alkohol manchmal auch
die Hölle ist.
Ich bin eigentlich überhaupt kein Biertrinker da mir Pils, das hier im
Ruhrgebiet vorrangig gebraut wird, nicht schmeckt. Ein Urlaub im Allgäu
hat mich dann auf den Geschmack von Weizenbier gebracht. Die Alternative
für mich ist eigentlich nur Köstritzer, das Schwarzbier aus Deutschlands
Osten.
On Fri, 16 Jul 2004 09:12:52 +0200, Klaus Weichinger
<bp.wei...@t-online.de> wrote:
>> Ich habe übrigens von alkoholfreiem Weissbier aus München (Paulaner und
>> Franziskaner, meine ich) vor einiger Zeit gelesen, diese Art aber noch nicht
>> ausprobieren können: hat jemand hier alhoholfreies Weissbier schon mal
>> ausprobiert?! Wenn ja, wie schmeckt's?
>also ich kenne nur ein alkoholfreies Weizen, das diesen scheußlichen
>Alkoholfrei-Geschmack nicht hat:
Handelt es sich da wirklich um einen "scheusslichen Alkoholfrei-Geschmack",
oder nicht eher, dass der Geschmack fehlt? Oder wie würdest Du diesen
Alkoholfrei-Geschmack umschreiben?
>Schneider-Weizen aus Kelheim
>http://www.schneider-weisse.de/
>Wer Gelegenheit hat, das mal zu probieren, sollte das unbedingt tun.
Muss ich mal danach schauen! Die normale Schneider trinke ich noch gerne, es
ist auch eine der Sorten, die man in der Schweiz öfters kriegt (zu den
anderen häugigsten Sorten gehören Franziskaner und Erdinger).
Franziskaner kriegt man hier übrigens auch in der Dose, schmeckt noch ganz
gut. Wehe aber, wenn die Dose nicht schön kühl ist...
Salut
René
On Fri, 16 Jul 2004 16:56:09 +0200, fran...@despammed.com (François Leloup)
wrote:
>> Normales Erdinger gehört zu meinen Lieblingssorten...
>Hast Du mal Ayinger probiert ? Ist ganz lecker :-9
Ich kann mich nicht an dieser Marke erinnern, möglicherweise noch nicht
ausprobiert. Wo befindet sich die "Hochburg" der Ayinger?
Salut
René
> Wo befindet sich die "Hochburg" der Ayinger?
Na ja... Aying, bei München.
On Fri, 16 Jul 2004 17:15:18 +0200, "Petra Westib" <no_rep...@web.de>
wrote:
>>> alkohöllische Weizenbier
>> ^^^^^
>> Mit Absicht so geschrieben? ;-) Erdinger schmeckt nämlich schon höllisch
>> gut ;-)
>
>vor allen Dingen das Dunkele!
Kriegt man in der Schweiz leider kaum. Aber auch in Deutschland sind dunkle
Weizenbiere leider nicht so leicht zu bekommen. Zuletzt vor zwei Wochen in
Karlsruhe gekriegt...
>Mit Absicht so geschrieben, Rene.
;-)
>Ich bin eigentlich überhaupt kein Biertrinker
Früher war ich Weissweinfan: Deutschland ist Schuld daran, dass ich nun eher
zu den Bierfans gehöre ;-) Wobei ich Rotwein auch gerne trinke, dann eher
die kräftige Sorten, wie Merlot und Chianti.
>da mir Pils, das hier im Ruhrgebiet vorrangig gebraut wird, nicht schmeckt.
Mir auch nicht (habe vor vielen Jahren eine Zeitlang in Duisburg studiert):
wenn Pils, dann lieber Pilsner UrQuell.
>Ein Urlaub im Allgäu hat mich dann auf den Geschmack von Weizenbier gebracht.
>Die Alternative für mich ist eigentlich nur Köstritzer, das Schwarzbier aus
>Deutschlands Osten.
Auch eine Sorte, die mir sehr schmeckt, wie überhaupt viele Sorten aus
Deutschland Osten.
>Viele Grüße aus dem Ruhrpott
Schon eine Weile her, dass ich nicht im Ruhrpott war... Habe gute
Erinnerungen von dort :-)
Salut
René
Rene Gagnaux schrieb:
> >also ich kenne nur ein alkoholfreies Weizen, das diesen scheußlichen
> >Alkoholfrei-Geschmack nicht hat:
>
> Handelt es sich da wirklich um einen "scheusslichen Alkoholfrei-Geschmack",
> oder nicht eher, dass der Geschmack fehlt? Oder wie würdest Du diesen
> Alkoholfrei-Geschmack umschreiben?
>
Also wenn ich mal diese ganzen alkoholfreien Biere nehme, die haben doch den
typisch alkoholfreien Geschmack. Nicht zu vergleichen mit alkoholhaltigem Bier. Ist
da zuviel Malz drin? Keine Ahnung. Wenn ich mal Claustaler erwähnen darf, da tritt
dieser "alkoholfrei-Geschmack" sehr stark hervor. Man kann sich selbstverständlich
auch daran gewöhnen. Jedenfalls möchte ich gerne ein alkoholfreies Bier trinken,
das wie alkoholhaltiges schmeckt und "süffig" ist- und das ist beim alkoholfreien
Schneider Weizen ziemlich gut geglückt.
> Muss ich mal danach schauen! Die normale Schneider trinke ich noch gerne, es
> ist auch eine der Sorten, die man in der Schweiz öfters kriegt (zu den
> anderen häugigsten Sorten gehören Franziskaner und Erdinger).
>
Würde mich interessieren, ob es alkoholfreies Schneider auch bei euch gibt. Ist
nämlich bei uns nicht mal so gängig.
Gruß Klaus
>Muss ich mal danach schauen! Die normale Schneider trinke ich noch gerne, es
>ist auch eine der Sorten, die man in der Schweiz öfters kriegt (zu den
>anderen häugigsten Sorten gehören Franziskaner und Erdinger).
Die Schneiderweisse hatte in den 70ern einen außerordentlich guten Ruf
und war einer der Protagonisten der Weizen-Renaissance in Bayern.
Schneider galt weithin als das beste Weizen überhaupt. Es ist dann
ruhiger geworden darum, vielleicht ist auch einfach das Marketing
nicht mehr so gut.
Mir wurde es irgendwann zu malzig-würzig-schwer, gerade im Sommer. Ich
bevorzuge inzwischen leichtere Weizen mit mehr säuerlich-obergärigem
Geschmack.
Aber in Berlin kriege ich meistens auch nur das, was in die großen
Getränkeketten kommt.
>Franziskaner kriegt man hier übrigens auch in der Dose, schmeckt noch ganz
>gut. Wehe aber, wenn die Dose nicht schön kühl ist...
Das mag ein Vorurteil sein oder beginnender Altersstarrsinn, aber dem
Büchsenbier verweigere ich mich seit vielen Jahren konsequent*, und
Dosenweizen habe ich noch nie getrunken.
*Naja, wenn ich irgendwo in einer Wüste oder sonst in einer heißen
Region säße und es gäbe kein anderes Bier als Büchsenbier, dann würde
ich es schon trinken, aber in diese Notlage bin ich noch nicht
gekommen.
On Fri, 16 Jul 2004 19:59:39 +0200, Gerald Endres <g.en...@gmx.de> wrote:
>Die Schneiderweisse hatte in den 70ern einen außerordentlich guten Ruf
>und war einer der Protagonisten der Weizen-Renaissance in Bayern.
>Schneider galt weithin als das beste Weizen überhaupt. Es ist dann
>ruhiger geworden darum, vielleicht ist auch einfach das Marketing
>nicht mehr so gut.
>Mir wurde es irgendwann zu malzig-würzig-schwer, gerade im Sommer.
Es ist auch das, was mir bei der Schneider nicht ganz passt, schmeckt mir zu
stumpf. Jetzt haben die auch noch damit angefangen, Bier nicht mehr in
Pfandflaschen, sondern in Wegwerfflaschen zu verkaufen (zumindest hier in
der Schweiz: in Deutschland dürfte dies nicht mehr möglich sein, oder?). Und
dies gefällt mir nicht. Wobei mir bekannt ist, dass ob ökologisch das
Zurücknehmen, Waschen, usw., der Pfandflaschen besser ist, eine heikle Frage
ist.
>Aber in Berlin kriege ich meistens auch nur das, was in die großen
>Getränkeketten kommt.
Wir haben in der Schweiz ein paar Geschäfte, die eine grosse Auswahl haben,
befinden sich an den Bahnhöfen von u.a. Bern, Luzern, Zürich. Aber eben, das
anschliessende Schleppen der Flaschen... Darum ziehe ich es vor, meist in
der Nachbarortschaft (Altdorf) Erdinger oder Appenzeller Weissbier zu
kaufen, und nur ausnahmsweise - mit Reisekoffer ausgerüstet ;-) - in Zürich
oder Luzern.
>>Franziskaner kriegt man hier übrigens auch in der Dose, schmeckt noch ganz
>>gut. Wehe aber, wenn die Dose nicht schön kühl ist...
>
>Das mag ein Vorurteil sein oder beginnender Altersstarrsinn, aber dem
>Büchsenbier verweigere ich mich seit vielen Jahren konsequent*, und
>Dosenweizen habe ich noch nie getrunken.
;-) Dosenbier trinke ich auch nur wenn ich nichts anderes kriegen kann.
>*Naja, wenn ich irgendwo in einer Wüste oder sonst in einer heißen
>Region säße und es gäbe kein anderes Bier als Büchsenbier, dann würde
>ich es schon trinken, aber in diese Notlage bin ich noch nicht
>gekommen.
In meinem Fall ist es nicht in der Wüste - in den mir bekannten Wüsten gab
es auch kaum die Möglichkeit, an gescheites Bier zu kommen ;-) - oder in
einer heissen Region, sondern ganz einfach in einer Ortschaft, wo ich
regelmässig übernachten muss, und wo es zwar ein sehr gutes Restaurant gibt,
aber ohne gescheites Bier. Dafür gibt es nebenan den Konsum, mit
Franziskaner in der Dose, und auch noch gekühlt ! :-)
Ich muss mal eine Blindprobe Dose contra Flasche machen!
Salut
René
>Ich muss mal eine Blindprobe Dose contra Flasche machen!
Hallo Rene,
vor vielen Jahren habe ich das mal mit Freunden gemacht, und das
Ergebnis sprach eindeutig gegen die Büchse. Allerdings ist das
wirklich schon lange her, und vielleicht haben wir die falschen
Brauereien ersischt.
Mir hat mal jeamnd erzählt, das Büchsenbier würde im Interesse der
langen Haltbarkeit einfach so heftig erhitzt, dass das zu Lasten des
Geschmacks ginge.
Das klingt einleuchtend, aber angeregt durch diesen Thread und das
Wetter habe ich gerade eben im Supermarkt zwei Flaschen Hefeweizen
mitgenommen, um wieder mal zu testen, was mein Kopf dazu sagt, und
jetzt eben habe ich auf das Haltbarkeitsdatum geschaut: Oetinger bis
01.05 und Franziskaner bis 06.05. Das scheint mir sehr lang zu sein,
und lässt vermuten, dass zumindest die überregional vertriebenen
Weizenbiere in der Flasche inzwischen auch auf extrem lange
Haltbarkeit getrimmt werden. Der Vorteil gegenüber der Büchse wäre
damit weg, - wenn die Erhitzungsthese stimmen sollte.
Ich werde bei nächster Gelegenheit mal nachsehen, wie lange so ein
Dosenweizen haltbar ist.
Gruß
Gerald
Hallo Gerhard,
> Mir hat mal jeamnd erzählt, das Büchsenbier würde im Interesse der
> langen Haltbarkeit einfach so heftig erhitzt, dass das zu Lasten des
> Geschmacks ginge.
Ich habe das auch so im Hinterkopf. Die Dose alleine wird den
Unterschied nicht ausmachen. "Normales" Bier wird vor Abfüllung
aufwändig filtriert (u.a. durch feinstes Kreidepulver) um eine gewisse
Haltbarkeit ohne Erhitzen zu gewährleisten. Diese Anlage ist
schweineteuer. Das ist auch das Problem der kleinen Brauereien: das Bier
hält gerade im Sommer im Extremfall nur wenige Tage, weil sie über
solche Anlagen nicht verfügen. Kann mich an einen Gertränkemarkt
erinnern, der u.a. auch auf mein Betreiben fantastische Biere von
Kleinbrauereien aufnahm. Leider ist zuviel davon "umgekippt", sprich
sauer geworden. Übrigens ein vorzügliches Abführmittel :-)
> Das klingt einleuchtend, aber angeregt durch diesen Thread und das
> Wetter habe ich gerade eben im Supermarkt zwei Flaschen Hefeweizen
> mitgenommen, um wieder mal zu testen, was mein Kopf dazu sagt, und
> jetzt eben habe ich auf das Haltbarkeitsdatum geschaut: Oetinger bis
> 01.05 und Franziskaner bis 06.05. Das scheint mir sehr lang zu sein,
> und lässt vermuten, dass zumindest die überregional vertriebenen
> Weizenbiere in der Flasche inzwischen auch auf extrem lange
> Haltbarkeit getrimmt werden. Der Vorteil gegenüber der Büchse wäre
> damit weg, - wenn die Erhitzungsthese stimmen sollte.
Nein, muss nicht - s.o. kann auch durch eine gute Filteranlage so
hinbekommen werden. Allerdings bei Oettinger ... Ich zitiere kurz aus
meinem Buch der 2000 Biere dazu:
"... diverse Brauereiselbsthilfegruppen im Lohnbrauverfahren, sind
zweifellos noch nicht die letzte Antwort auf die Frage nach dem
schlechtesten Bier der Welt. Aber man gibt sich Mühe."
> Ich werde bei nächster Gelegenheit mal nachsehen, wie lange so ein
> Dosenweizen haltbar ist.
Hält ewig. Brauchst du gar nicht nachsehen. Hatte sowas auch schon im
Noteinsatz. Selbst wochenlange Hitze macht dem nix aus. Da lebt nichts
mehr. Das ist steril wie ein Verbandspäckchen.
Gruß,
Peter
>Ich glaube du hast recht: Flaschenbier ist nicht gleich Flaschenbier,
>auch von der gleichen Brauerei.
Ich glaube, Bier ist nicht gleich Bier, auch wenn der
gleiche Name draufsteht ;-) (auch wenn ich selbst das Zeug
überhaupt nicht mag)
Bist Du Dir sicher, dass das Bier, das Du unter "deutschem
Label" in Amerika getrunken hast, nicht in Lizenz dort
irgendwo gebraut wurde - nach "für den amerikanischen
Geschmack angepasstem" Rezept?
Wenn Du in Irland (ok, liegt nicht in Amerika ;-) ) z.B.
Fürstenberg Bier trinkst, kommt das aus der Guinness-
Brauerei in Dublin. Umgekehrt kommt in Deutschland
verkauftes Guinness aus der Fürstenberg-Brauerei in
Donaueschingen - mit jeweils dem Landesgeschmack (oder was
die Brauer dafür halten) angepasster Rezeptur. [Die Info
stammt von meinem Vater, der vor einiger Zeit eine
Brauerei-Führung bei Fürstenberg mitgemacht hat und dort
"selbstgemachtes" Guinness ausgeschenkt bekam mit
gleichzeitiger Erläuterung des Geschäftsabkommens.]
Und ich kann mir vorstellen, dass solche Vereinbarungen eher
die Regel sind als die Ausnahme.
Gruß,
INge
> Kriegt man in der Schweiz leider kaum. Aber auch in Deutschland sind dunkle
> Weizenbiere leider nicht so leicht zu bekommen. Zuletzt vor zwei Wochen in
> Karlsruhe gekriegt...
Ja, wenn wir schon bei Dunklen sind: In Braunschweig gab's in einer
Kneipe Schierlings Roggen, das trank ich zu der Zeit sehr viel lieber
als Hefeweizen, weil süffiger. Leider verursachten zwei oder mehr davon
Kopfweh.
Munterbleiben
HC
Nachdem Das Weizenbier hauptsächlich in Bayern getrunken wird, gibts da auch
das meiste Angebot. Hier wird fast in jeder kleinen Kneipe ein dunkles
Weizen Angeboten.
Zum einen von den Großbrauereien ( Erdinger, Schneider Weiße), zum anderen
gibts aber bei manchen Kneipen sogar ein lokales Weizenangebot, das meist
viel besser schmeckt und bekömmlicher ist, als das von den Großbrauereien.
Mein Tipp: Einfach mal bei der Bedienung anfragen, was denn so auf dem
"Weizenprogramm" steht.
Gruß,
Rüdiger
On Fri, 16 Jul 2004 19:15:20 +0200, Klaus Weichinger
<bp.wei...@t-online.de> wrote:
>> >also ich kenne nur ein alkoholfreies Weizen, das diesen scheußlichen
>> >Alkoholfrei-Geschmack nicht hat:
>>
>> Handelt es sich da wirklich um einen "scheusslichen Alkoholfrei-Geschmack",
>> oder nicht eher, dass der Geschmack fehlt? Oder wie würdest Du diesen
>> Alkoholfrei-Geschmack umschreiben?
>Also wenn ich mal diese ganzen alkoholfreien Biere nehme, die haben doch den
>typisch alkoholfreien Geschmack. Nicht zu vergleichen mit alkoholhaltigem Bier.
>Ist da zuviel Malz drin? Keine Ahnung.
Ich muss mal darauf achten.
>Wenn ich mal Claustaler erwähnen darf, da tritt dieser "alkoholfrei-Geschmack"
>sehr stark hervor.
Claustaler gehört eben zu den alkoholfreien Marken, die mir überhaupt nicht
schmecken.
>Man kann sich selbstverständlich auch daran gewöhnen.
Klar, wenn es überhaupt nichts anderes gibt bzw. man nichts anderes trinken
darf: der Mensch ist ein Gewöhnheitstier ;-)
>Jedenfalls möchte ich gerne ein alkoholfreies Bier trinken, das wie
>alkoholhaltiges schmeckt und "süffig" ist- und das ist beim alkoholfreien
>Schneider Weizen ziemlich gut geglückt.
Ich werde wohl warten müssen, bis ich mal wieder in Deutschland bin, denn...
>Würde mich interessieren, ob es alkoholfreies Schneider auch bei euch gibt.
>Ist nämlich bei uns nicht mal so gängig.
... ich habe bisher noch keine alkoholfreie Weizenbiere in der Schweiz
bekommen können. Zuletzt am Sonntag im Zürcher Hauptbahnhof gekuckt: dort
gibt es ein Geschäft mit recht vielen Biersorten (wie auch in Bern und
Luzern). Zum Trost bin ich mit Weihenstephaner, Maisel's Weisse, Erdinger
Dunkel und Köstritzer beladen zurückgefahren ;-9... Beim nächsten Mal nehme
ich den Reisekoffer mit ;-)
Falls jemand in der Schweiz alkoholfreie Weizenbiere in einem Geschäft sehen
sollte, die Adresse täte mich interessieren!
Salut
René
On Sun, 18 Jul 2004 15:01:08 +0200, Inge Mueller <inge-m...@freenet.de>
wrote:
>>Ich glaube du hast recht: Flaschenbier ist nicht gleich Flaschenbier,
>>auch von der gleichen Brauerei.
>
>Ich glaube, Bier ist nicht gleich Bier, auch wenn der
>gleiche Name draufsteht ;-)
Kann man auch von Wein, von Wasser, usw., usw. sagen... ;))
>Wenn Du in Irland (ok, liegt nicht in Amerika ;-) ) z.B.
>Fürstenberg Bier trinkst, kommt das aus der Guinness-
>Brauerei in Dublin. Umgekehrt kommt in Deutschland
>verkauftes Guinness aus der Fürstenberg-Brauerei in
>Donaueschingen - mit jeweils dem Landesgeschmack (oder was
>die Brauer dafür halten) angepasster Rezeptur. [Die Info
>stammt von meinem Vater, der vor einiger Zeit eine
Dürfte aber auch auf der Flasche irgendwo aufgeschrieben sein, meist in
recht kleiner Schrift. Zumindest ist es mir nur so bekannt, müsste sicher
auch vom Gesetz her - Herkunfsbezeichnung&Co - vorgeschrieben sein.
>Und ich kann mir vorstellen, dass solche Vereinbarungen eher
>die Regel sind als die Ausnahme.
Nicht bei den mir bekannten Hefeweizenbieren: gemäss Etikette handelt es
sich ausnahmslos um Originalabfüllungen aus Deutschland. Ich lese die
Etiketten nämlich immer sehr genau!
Salut
René
On Sun, 18 Jul 2004 20:05:05 +0200, "Rüdiger Galle"
<Ruedige...@t-online.de> wrote:
>Mein Tipp: Einfach mal bei der Bedienung anfragen, was denn so auf dem
>"Weizenprogramm" steht.
Tue ich auch immer, bin immer für neue Tests zu haben! So habe ich auch
schon manche köstliche Sachen geniessen können! Wenn ich unterwegs bin, dann
will ich immer zuerst Sachen aus der jeweiligen Gegend essen/trinken.
Salut
René
Das Ducksteiner schmeckt aber besser in Braunschweig. :-)
Das Roggenbier muß man gewöhnt sein.
Tschö,
Rainer der lieber KLD trinkt
--
Verletzungen der Kausalitaet ermoeglichen Voodoo und Windows.
-> Lutz Donnerhacke
Rene Gagnaux <rene98c64est563...@ch.inter.net>
schrieb:
>>Wenn Du in Irland (ok, liegt nicht in Amerika ;-) ) z.B.
>>Fürstenberg Bier trinkst, kommt das aus der Guinness-
>>Brauerei in Dublin.
>Dürfte aber auch auf der Flasche irgendwo aufgeschrieben sein, meist in
>recht kleiner Schrift. Zumindest ist es mir nur so bekannt, müsste sicher
>auch vom Gesetz her - Herkunfsbezeichnung&Co - vorgeschrieben sein.
Vermutlich schon; da ich - wie bereits erwähnt - dieses Zeug
nicht trinke, habe ich da keine Erfahrung.
>>Und ich kann mir vorstellen, dass solche Vereinbarungen eher
>>die Regel sind als die Ausnahme.
>
>Nicht bei den mir bekannten Hefeweizenbieren: gemäss Etikette handelt es
>sich ausnahmslos um Originalabfüllungen aus Deutschland. Ich lese die
>Etiketten nämlich immer sehr genau!
Dann sieh Dir das Etikett mal genauer an, wenn Du das
nächste Mal in D/CH Guinness kaufst; bei denen bin ich mir
sicher, es zu wissen ;-)
Gruß,
INge
>[....] roher Schinken darf
>drüben ja bekanntlich auch nicht verkauft werden.......
>
"drüben" ist vermutlich USA, Manfred?
Und warum ist das mir und den Haendlern hier (drüben) nicht bekannt?
Begebe ich mich damit in Lebensgefahr wenn ich den von z.B dem
Aldigeschaeft Trader Joe's kaufe?
Oder etwa Prosciutto von Parma, oder spanischen Rohschinken?
Oder koennte es sein dass die von der FDA zertifikiert sind?
--
Grue$$e.
C=¦-)§ H. W. Hans Kuntze, CMC, S.g.K. (_o_)
" Strive for excellence in your life & reject being a doormat to others. Serve God. "
http://www.cmcchef.com , chef1[AT]cmcchef.com
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> >>> alkohöllische Weizenbier
> >> ^^^^^
> >> Mit Absicht so geschrieben? ;-) Erdinger schmeckt nämlich schon höllisch
> >> gut ;-)
> >
> >vor allen Dingen das Dunkele!
>
> Kriegt man in der Schweiz leider kaum. Aber auch in Deutschland sind dunkle
> Weizenbiere leider nicht so leicht zu bekommen. Zuletzt vor zwei Wochen in
> Karlsruhe gekriegt...
Ur-Schwarze Falkensteiner von Bischoff gibt es auch noch.
http://www.bischoff-bier.de/produkte/weizenbier.html
Gruß, ULF