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Suche Rezept 8 SCHÄTZE

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GrJo

unread,
Feb 24, 2002, 1:21:47 PM2/24/02
to
Suche das Rezept wie man in der Chinesischen Küche " 8 Schätze" zubereitet.

Kann mir wer Helfer?

mfg Hans

Rene Gagnaux

unread,
Feb 25, 2002, 12:29:05 AM2/25/02
to

Guten morgen Hans, guten morgen allerseits,

On Sun, 24 Feb 2002 19:21:47 +0100, "GrJo" <gr...@gmx.at> wrote
(<a5bb4e$d9v$1...@newsreader1.netway.at>):

>Suche das Rezept wie man in der Chinesischen Küche " 8 Schätze" zubereitet.
>
>Kann mir wer Helfer?

Es gibt aber mehrere Sachen mit den "acht Kostbarkeiten" (in der
Annahme, dass dies mit "8 Schätze" gemeint wird). Zum Beispiel aus

http://www.tcminter.net/Artikel/kochen_nach_acht.htm

##### Zitat ein
Chinesisches gesundes Kochen mit "Acht"

Ursprünglich steht die Zahl acht in China für die Acht Trigramme des
Yi-Jing, die wiederum die Familie mit 3 Töchtern und 3 Söhnen ebenso
wie die Richtungen, die Jahreszeiten, die acht Himmelspfeiler (=acht
berühmte Bergspitzen Chinas) u.v.a. representieren können. So gibt es
die Acht Unsterblichen des Taoismus, die Acht Symbole des
Konfuzianistischen Gelehrten und ebenso die Acht heiligen Symbole des
Buddhismus. Aus diesem Grunde wurde die acht als glücksbringende Zahl
angesehen und kommt in vielen Namen von Gerichten vor. So gibt es z.B.
acht Schätze Tofu, Acht Juwelen-Gemüse, Acht Unsterblichen-Suppe, Acht
Schätze-Tee und viele andere.

Im heutigen China gibt es häufig auch in den gewöhnlichen Restaurants
"Acht Schätze soundso" (Ba zhen...), von denen ich aber eher abrate,
da sie meist allerlei Reste enthalten, die der Koch je nach
übriggebliebenen immer neu zusammenmischt. Aus "Ba Zhen Doufu" (Tofu
der Acht Juwelen) wird dann leicht "Ba Sheng Doufu" (Tofu der acht
Reste). Damit man aber dennoch in den Genuß der Acht Kostbarkeiten
kommen kann, werden hier nun einige "Achter-Rezepte" aufgeführt, die
man selbst und zuhause einfach zubereiten kann. Auch die Gesundheit
soll hier nicht zu kurz kommen: Die hier vorgestellten Gerichte sind
alle vegetarisch und verwenden alle Zutaten, die aus dem chineischen
Arzneimittelschatz stammen.

Acht Schätze-Tee (Ba Bao Cha)

Der acht Schätze-Tee besteht aus grünem Tee mit chinesischen
Arzneimitteln: in die Tassen kommen ca. 3-5g Grüner Tee, 2-3
Chrysanthemen-Blüten (Ju Hua, Flos Chrysanthemi), 6-8 Wolfbeeren (Gou
Qi Zi, Fructus Zyziphi), 1-2 getrocknete Longgan-Früchte Long Yan
(Fructus ), 6-8 kleine Stücke Mai Men Dong (Tuber Ophiopogonis), 1-3
Stücke Orangenschalen (Ju Pi, Pericarpium aurantii), 4-5 Blüten Jin
Yin Hua (Flos Forsythia) und 1-3 Stücke weißer Kristallzucker. Er wird
solange mit frischem Wasser aufgegossen, bis er keinen Geschmack mehr
hervorbringt. In traditionellen Restaurants in Sichuan wird das Wasser
aus z.T. 2 Kilo schweren Kupferkannen mit langen Tüllen ausgegossen.
Der Wasserstrahl schießt dabei quer über den Tisch in einer bis zu
1,50 langen Fontäne aus der Kanne direkt in die Tasse jedes Gastes
hinein ohne einen Tropfen zu verschütten. Dies machen die Kellner mit
einer lockeren Bewegung des einen Handgelenks. Doch was so einfach
aussieht, muß 2-3 Monate lang täglich geübt werden, bevor man den
Künstler an die Tische der Gäste läßt.

Acht Juwelen Kongee (Ba Zhen Zhou)

Man nimmt je eine Tasse rote, weiße und grüne Bohnen (in China
Mung-Bohnen), gelbe und grüne Erbsen, braune Linsen, 1/2 Tasse Hirse
und 1/2 Tasse Weizenkörner. Dies sind die acht Juwelen. Die Bohnen und
der Weizen werden gewaschen und 12 Stunden in Wasser eingeweicht und
dann 2-3 Std. auf kleinem Feuer gekocht, bis sie weich werden.
Anschließend kommen die anderen Zutaten, sowie eine kleingehackte
halbe Zwiebel, 3-5 Knoblauchzehen, 1/2 TL Kardamom, 1 TL
feingschnittener Zitronenschale, 2 TL brauner Zucker (oder nach
belieben) und 3 TL Soyasauce hinzu. Dieses läßt man nochmals eine
Stunde kochen, bis es eine breiige Konsistenz hat. Zuletzt kann man
wenn gewünscht etwas Zimtpulver darüber streuen. Dieses Mahl gilt als
sehr aufbauend durch die Getreidearten, die Mitte wärmend und stärkend
durch den Zimt, Zucker und den Kardamom, und Qi bewegend durch die
Zitronenschale und den Knoblauch.

Acht Schätze Reis (Ba Bao Fan)

Hierzu nimmt man den Südchina und Thailand wachsenden Klebreis (chin.
Nuo-Mi, jap. mochi) der mind.eine Stunde eingeweicht werden muß (ca. 2
Tassen). Die anderen "Sieben Schätze" sind je 1/4 Tasse feingehackte
Mandeln, Walnüsse, Cashew-Kerne, Rosinen, Datteln, Feigen und entweder
Lychee-Früchte und Longan-Früchte (wer sie im Asien-Laden bekommt)
oder als Ersatz Trockenfrüchte wie Aprikosen und Pflaumen oder gar
kandierte Früchte. Die Nüsse und Früchte müssen natürlich vorher
gewaschen werden, besonders wenn sie gesalzen sind. Dann wird alles
gemischt und entweder im Reiskocher oder im Wasserbad auf kleiner
Flamme etwas 30 min. gekocht werden, bis kein Dampf mehr aufsteigt.
Der Klebreis muß mit etwas mehr Wasser bedeckt werden als normaler
Reis, da er mehr Wasser zieht. Der Wasserstand zu Kochbegin sollte
aber mindestens zwei Fingerbreiten oberhalb des Reises stehen. Man
kann nach dem Kochen einen großen TL Kokosfett oder Kokospaste
hinzufügen. Dieser duftige Reis wirkt im Sommer kühlend, die Mitte
stärkend und die Nieren wärmend. Bei Menschen Nässe oder
Schleim-Syndrom sollte er aber nicht zu oft gegessen werden.

Gemüsepfanne der Acht Unsterblichen (Ba Xian Cai)

Dieses Gericht verwendet die Hoisin-Soße (hochchinesisch Ba Xian Jiang
= Acht Unsterbliche Soße), eine dicke süß-salzige Soße aus süßen
Bohnen, Knoblauch und Zucker, die es in den meisten Asien-Läden ebenso
wie in den westlichen Chinarestaurants gibt. Wer Glück hat, bekommt
dort auch Gingko-Nüsse (Bai Guo), die aber auch durch Erdnüsse oder
Cashewkerne ersetzt werden können. Die Zutaten sind: 4 EL Pflanzenöl,
1/4 Pfund oder eine kleine Schachtel Tofu, der in etwa eiswürfelgroße
Stücke geschnitten wird, 3-4 kleingeschnittene Knoblauchzehen, 1/2
Tasse geschälte Pinienkerne, 1 Tasse grüne Bohnen, halbiert und die
Zipfel entfernt, eine Karotte, in runde Stücke geschnitten, 1/2 Tasse
geschnittene Austernpilze, 1/2 Tasse in Wasser eingeweichte und
geschnittene Shiitake-Pilze (Xiang Gu), 1/2 Tasse chinesischer
Knopfchampignons oder normale kleine Champignons, 1/2 Pfund
Gingko-Nüsse oder Cashews, 6-8 kleine Babymaiskolben und 1/2 Tasse
Wasserkastanien (im Asien-Laden meist in der Dose erhältlich). Ferner
braucht man 1 EL der oben erwähnten Hoisin-Soße und 1 EL Reiswein oder
milden Weißwein, 1 EL Maizena oder Maisstärke, 1 TL Shoyu oder anderer
leichter Soyasauce, und 1 EL Sesamöl (Xiang You).

Man gibt das Öl in den heißen Wok (oder Pfanne) und bräunt den Tofu
bis er auf allen Seiten fest ist. Dann kommt er wieder heraus und man
gibt den Knoblauch, die Bohnen und die Karotte hinein und brät diese
unter Umrühren an. Dann läßt man es etwa 3 min. weiterköcheln bevor
man die anderen Gemüse, die Hoisin-Sauße und den Wein hinzugibt. Dies
läßt man dann einige Minuten auf kleinem Feuer köcheln. Währenddessen
mischt man das Einweichwasser der Shiitake-Pilze, die Maisstärke, das
Sesamöl und einen kleinen Schuß Wein zusammen und läßt dies im Topf
etwa eine halbe Minute lang unter Rühren eindicken. Zuletzt werden das
Gemüse auf einem Teller arrangiert und mit der Soße übergossen. Dieses
Gericht ist durch die Shiitake-Pilze sicher krebsvorbeugend und durch
Gingko, Knoblauch und Wein blutbelebend. Sicher lassen sich auch noch
andere gesunde Eigenschaften finden, aber man soll es nicht
übertreiben. Denn wenn es so gut schmeckt, dann schmeichelt es auf
jeden Fall der Seele. Und das darf man bei aller Gesundheitsliebe beim
Essen ja auch nicht vergessen...
##### Zitat aus

Was ist mit der Frage genau gemeint?

Salut
René

Ilka Spiess

unread,
Feb 25, 2002, 4:49:23 AM2/25/02
to
In <a5bb4e$d9v$1...@newsreader1.netway.at> GrJo schrieb:
Hallo Hans

>Suche das Rezept wie man in der Chinesischen Küche " 8 Schätze" zubereitet.

Es gibt eine Fülle von 8 Schätze-Rezepten. Je nach persönlicher Vorliebe mit
Fleisch oder ohne, Suppen, Süßspeisen was auch immer.

Gib einmal im Google 'Eight-Treasure' ein, da findest du speziell auf englischen
Seiten sehr viele Rezepte. es lohnt sich ein bißchen zu stöbern.



Gruss,
o
Ilka
--
http://home.t-online.de/home/ufetzer (Ilkas und Ullis Kochecke)
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