ich habe vor langer Zeit mal Westerwälder Krüstchen gegessen - kann
mich erinnern, daß es sehr lecker war, weiss aber nicht mehr was es
war??? ;-(
Vielleicht kann mir ja jemand helfen! Danke
Schöne Grüsse
Eugen
> ich habe vor langer Zeit mal Westerwälder Krüstchen gegessen - kann
> mich erinnern, daß es sehr lecker war, weiss aber nicht mehr was es
> war??? ;-(
Hallo Eugen,
bei uns hier gibt es das sogenannte "Siegerländer Krüstchen", es ist
ein Schnitzel auf Toastbrot mit Spiegelei und meistens Fritten dazu.
Das könnte ja was ähnliches sein, der Westerwald ist ja gleich nebenan.
Gruß Dirk.
> bei uns hier gibt es das sogenannte "Siegerländer Krüstchen", es ist
> ein Schnitzel auf Toastbrot mit Spiegelei und meistens Fritten dazu.
Und hier noch ein wundersames Krüstchen. ;-)
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Krüstchen-Gulasch
Wenn auf einer "kölschen Foderkaat" von einem "Krüstchen" die Rede ist,
ist der Auswärtige fassungslos, denn der Begriff assoziiert ihm
allenfalls eine Brotkruste. Als Schlaukopf meint er dann vielleicht, er
bekäme sein Gulasch in einem Brotlaib serviert. Mitnichten!
Der Begriff stammt aus dem 16. Jahrhundert, als in den Zeiten der
Gegenreformation die Jesuiten in Köln ihre erste zentrale Niederlassung
für Deutschland einrichteten und dafür warben, das Fastengebot wieder
strenger einzuhalten: Abends sollte man sich mit einem kleinen Imbiß
begnügen, den man "Krustgin" nannte. Daraus- und so tief sind in Köln
manchmal auch die kulinarischen Wurzeln- ist dann das "Krüßje"
entstanden, im feinen Anzug des Hochdeutschen zum "Krüstchen" mutiert.
Quelle: Kölsches Kochbuch von Barbara Lutterbeck, Joachim Römer und
Klaus Höhn.
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"kölschen Foderkaat" -> Kölner Speisekarte
MfG Gunter