Gibt es einen Trick, um Blasenbildung bei selbstgemachter Pizza zu
vermeiden ? Mit einer Gabel perforieren hat leider nicht den gewuenschten
Erfolg gebracht !
Vielen Dank im Vorraus !
Cu, Steffen
Steffen Beyer schrieb
>Gibt es einen Trick, um Blasenbildung bei selbstgemachter Pizza zu
>vermeiden ? Mit einer Gabel perforieren hat leider nicht den gewuenschten
>Erfolg gebracht !
Wo genau sind die Blasen ? Schlägt der Teig Blasen oder doch der Käse ? Bei
ersterem sollte der Teig dicker oder "feuchter" sein und die Hitze geringer,
bei zweitem solltest du den Käse weglassen... der zweite Rat war nicht ernst
gemeint !
Verwendest Du Hefeteig ? Dann sollte die Teigschicht dicker sein, damit noch
genügend Restfeuchitgkeit drinne ist. Ausserdem sollte der Teig mindestens
dreimal zum "Gehen" angesetzt und wieder geknetet werden, damit die ganzen
Gase aus dem Teig raus sind.
Oder verwendest Du Quark-Öl-Teig ? Dann sollte Der Teig ziemlich "feucht"
gehalten sein. Ebenso bei der Mürbeteig-Pizza.
Gutes Gelingen
--
Grueße Stefan Stein & Kai Laschet ( lsm...@gmx.de )
> Gibt es einen Trick, um Blasenbildung bei selbstgemachter Pizza zu
> vermeiden ? Mit einer Gabel perforieren hat leider nicht den gewuenschten
> Erfolg gebracht !
Leider kann ich Dir keinen direkten Tip geben, aber meine selbstgemachte
Pizza wirft _leider_ überhaupt keine Blasen, obwohl ich das gern hätte.
Kannst Du mir verraten, wie Du Pizza machst ? Ich hab immer gedacht, dass
es an der Hitze liegt, bzw. mein Ofen mit 250°C nicht ausreicht, um Blasen-
bildung zu erzeugen.
Ciao
Kerstin
>Wo genau sind die Blasen ? Schlägt der Teig Blasen oder doch der Käse ? Bei
>ersterem sollte der Teig dicker oder "feuchter" sein und die Hitze geringer,
>bei zweitem solltest du den Käse weglassen... der zweite Rat war nicht ernst
>gemeint !
Wieso war dieser Rat nicht ernst gemeint? Nachdem der Begriff Pizza
offensichtlich für alles herhalten muß, was an der Unterseite
irgendwie Mehl enthält (Hefeteig, Mürbeteig, Quark-Öl-Teig, Biscuit,
etc.) und auf der Oberseite Beliebiges enthält, spricht doch wenig
dagegen, eventuell Blasen schlagende Scheibletten wegzulassen.
Mein bevorzugtes Pizza-Rezept ist immer noch ein wenig gesüßter
Mürbeteig, dicht belegt mit viel Erdbeeren und wenig grünem Pfeffer.
Den Smiley erspare ich mir jetzt besser.
Viele Grüße,
Ulf Neumann
Ulf Neumann schrieb in Nachricht
<780p5q$6pi$3...@newsserver.rrzn.uni-hannover.de>...
So unterscheiden sich halt die Geschmaecker... da fuer uns komischer Weise
der Kaese zur Pizza gehoert wie die Luft zum Atmen - und wir dieses
faelschlicher Weise auch jedem unterstellen... - sind wir faelschlicher
Weise nur von einer beschraenkten Anzahl von Moeglichkeiten ausgegangen.
Eines ist uns dennoch aufgefallen, als wir Dein Posting lasen... es stimmt,
Scheibletten schlagen IMMER Blasen... geriebener Kaese eigentlich nie.
Zugeben muss man aber : beim Ursprungsposting ist es doch schwer zu erraten,
was da eigentlich Blasen schlaegt... :)
--
Grueße Stefan Stein & Kai Laschet ( lsm...@gmx.de )
>Gibt es einen Trick, um Blasenbildung bei selbstgemachter Pizza zu
>vermeiden ?
Hallo Steffen,
*vermeiden* wieso vermeiden? Gib mir sofort Dein Rezept! Ich versuche schon
seit Jahren Blasen in meine Pizzaränder zu bekommen, keine Chance, ich
schaffe es nicht. Liegt wahrscheinlich daran das ich keinen Holzkohleofen
habe ;-)
Man Schreibt sich
--- Harry ---
Hi Harry,
geht mir genauso. Ich hab schon alles probiert, den Ofen auf allergrößte Hitze
gestellt,
Blech mit heißwerde lassen, Teig ein paar Minuten sepatat vorbacken, damit nicht
das Gewicht des Belags für mangelnde Blasenbildung verantwortlich ist, aber nix
zu machen.
Wenn ich den Teig zwei-drei tage vorher im Kühlschrank gehen lassen, erreiche
ich damit ansatzweise ein paar Bläschen.
Aber leider rückt Steffen sein rezept nicht raus, oder, Steffen ?
Ciao
Kerstin
Nana, nicht so ungeduldig; ich lese nicht den ganzen Tag lang News ! ,)
Also der Teig ist ein ganz einfacher Hefeteig, nichts besonderes dran. Was
ich allen Pizzabaeckern aber nur empfehlen kann ist ein Pizzastein (obwohl
ich nicht sagen kann, ob sich der auf die Blasenbildung auswirkt): eine
etwa 1-2 cm dicke, runde Steinplatte. Den Ofen dann 1-2 Stunden vorheizen,
um den Stein auf Temperatur zu bringen.
Leider kenne ich keine Quelle fuer solche Steine in Deutschland. Wir haben
ihn damals in den USA bestellt, wobei dann natuerlich astronomisch hohe
Versandkosten dazu kamen (wiegt schon einiges so ein Stein). Seit einiger
Zeit haben wir allerdings einen neuen Ofen, der gleich eine massive
Steinplatte mit eigener Heizung integriegt hat; funktioniert ausgezeichnet !
Die Temperatur betraegt normalerweise nicht mehr als 270 C. Bei 300 C wird
die Pizza nicht besser, aber eher schwarz von unten...
Das Teigrezept kann ich auch gerne noch durchgeben, glaube aber eigentlich
nicht, dass das ausschlaggebend ist !
Cu, Steffen
Um das mal aufzuklaeren: der Teig hat das Blasenproblem ! .)
Falls Kaese auf die Pizza kommt, dann Geriebener, der macht keine
Probleme...
Cu, Steffen
Hallo Steffen,
habe meinen vor einiger Zeit bei Habitat gekauft, rund, ca. 30 cm
Durchmesser, ungefähr DM 25.-.
Grüße, Sylvia
s.ma...@bluewin.de
On Sun, 24 Jan 1999 00:15:51 GMT, "Konrad Wilhelm" <wil...@uni-muenster.de>
in <36b24d01...@news.uni-muenster.de> wrote:
>Bis vor kurzem hab ich noch geglaubt, Lasagne werde mit Nudelteig
>hergestellt, bis ich hier einen Kohleintopf als "Wirsinglasagne"
>angepriesen las.
Na ja: halt neumodisch... Sobald etwas zwischen blätterartigen Gebilde
versteckt werden kann, spricht man heute von Lasagne.
>Oder: Ich dachte bisher, Raclette sei eine Käsesorte aus dem schweizer
>Jurra,
Aaaaoouuaaaa... Dafür würdest Du hier Prügelschläge bekommen!!! Raclette ist
eine Käseart aus dem Wallis, nicht aus dem Jura.
>die sich auch gut am halben Rad am offenen Feuer anschmelzen
>läßt, wobei man das Geschmolzene abstreichen und mit Pellkartoffeln
oder Roggenbrot, das ist wieder richtig ;-)
>Jetzt lerne ich, dass man unter Raclette auch eine Art Bratäpfel unter
>einem Tischgrill versteht.
Dies ist barbarisches Missbrauch des Begriffes Raclette.
>Fondue heiß aus dem Romanischen übersetzt: das Geschmolzene.
>Es scheint sich aber auch einzubürgern, diesen Ausdruck für Gemüse,
>dass in einem Gemüsefond angewärmt wurde, zu verwenden.
Tja, irgendwie müssen ja auch die Veganer Fondue essen können! ;)
Salut ,
Rene