Eigentlich paßt die Frage vom Thema her besser in die Haushaltsgruppe,
aber hier sind bestimmt mehr praktizierende Bäcker zu finden.
Ich habe verschiedene Backbleche, die im Laufe der Zeit immer
unansehnlicher werden. Besonders ein verstellbares beschichtetes von
Kaiser hat nach diversen Zwetschgenkuchen eine Schicht von was weiß
ich, die ich nur sehr schwer entfernen kann. Vermutlich handelt es
sich um eine Mischung aus Pflaumensaft und verharztem Fett.
Jedenfalls möchte ich die Praktiker in der Gruppe fragen, wie sie
angesetzte Rückstände wieder von ihren Blechen bekommen. Mein Alublech
für meinen Bosch Gourmet habe ich schon abgeschrieben. Das werde ich
nur noch beim Grillen unterschieben. Aber die anderen Bleche würde ich
gern reinigen. Wichtig wäre mir auch ein Tip aus der Praxis, wie man
es hinbekommt, nicht länger mit der Reinigung hinterher beschäftigt zu
sein als mit dem eigentlichen Backen.
Eine Möglichkeit wäre vermutlich, das Blech sofort "einzuweichen".
Aber da ich den Kuchen auf dem Blech lasse, bis er aufgegessen ist,
fällt das flach. Kennt jemand ein potentes Reinigungsmittel, mit dem
man sich nicht gleich vergiftet? Sonstige Tips aus dem Nähkästchen?
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Genau das Ding hab eich auch. Und schon nach dem
2. Mal war es so fleckig, daß ich es mit normalen
Mitteln nicht mehr blank bekomme. Das kann's doch
nicht sein. Die müssen doch zu reinigen sein.
[...]
> Eine Möglichkeit wäre vermutlich, das Blech sofort "einzuweichen".
> Aber da ich den Kuchen auf dem Blech lasse, bis er aufgegessen ist,
> fällt das flach. Kennt jemand ein potentes Reinigungsmittel, mit dem
> man sich nicht gleich vergiftet? Sonstige Tips aus dem Nähkästchen?
Ja, bitte, die hätte ich auch gerne!
--
Beste Grüße,
Ilka
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>Eine Möglichkeit wäre vermutlich, das Blech sofort "einzuweichen".
Ganz genau...
>Aber da ich den Kuchen auf dem Blech lasse, bis er
>aufgegessen ist,
Ist nicht gut, der Teig wird zu schnell weich, und falls der Boden vor dem
Backen nicht sauber war, überträgt sich der mehr oder komische Geschmack
der angebrannten Stellen auf dem Kuchenboden.
>fällt das flach.
Meine Methode ist uralt, und ganz einfach: ich verwende ganz gewöhnliche
Backbleche, und lege die Backbleche fast immer mit Backpapier aus. "Fast
immer"... Im Moment fällt mir keine Ausnahme ein, bei welcher ich kein
Backpapier verwende. Nach dem Backen nehme ich den Kuchen samt Papier
möglichst gleich vom Blech runter und lege den Kuchen auf Backgitter. So
kriegt die Unterseite Luft, und weicht nicht so schnell ein.
Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse könnte nur kurzfristig existieren.
Um mich sicher zu erreichen: bitte an ReneOnNews AT aolPUNKTcom schreiben.
>> Ich habe verschiedene Backbleche, die im Laufe der Zeit immer
>> unansehnlicher werden. Besonders ein verstellbares beschichtetes von
>> Kaiser hat nach diversen Zwetschgenkuchen eine Schicht von was weiß
>> ich, die ich nur sehr schwer entfernen kann. Vermutlich handelt es
>> sich um eine Mischung aus Pflaumensaft und verharztem Fett.
>
>Genau das Ding hab eich auch. Und schon nach dem
>2. Mal war es so fleckig, daß ich es mit normalen
>Mitteln nicht mehr blank bekomme. Das kann's doch
>nicht sein. Die müssen doch zu reinigen sein.
[...]
Ich würde das Blech ja einfach abschreiben. Aber es hat natürlich
einen Grund, daß ich es gekauft habe. Mein Bosch Gourmet hat Bleche
mit dem ungewöhnlichen Maß 38x32 cm. Die bekommt man nicht an jeder
Ecke. Das von Kaiser paßte, weil es verstellbar ist, und war mit 10
Euro billig.
Allerdings ist das nicht wirklich eine Lösung. Lieber wäre mir ein
Blech, das ich auch wieder sauber bekomme, z.B. ein emailliertes. Noch
dazu sollte es relativ hoch (oder tief?) sein für Blechkuchen, die
stark aufgehen, z.B. Zwetschgenkuchen. Leider bin ich bisher nicht
fündig geworden.
> Jedenfalls möchte ich die Praktiker in der Gruppe fragen, wie sie
> angesetzte Rückstände wieder von ihren Blechen bekommen.
hallo,
Pulver für die Spülmaschine (oder, falls Du keine hast bzw. Pads benutzt:
Waschpulver) draufstreuen, bisschen Wasser dazu (so dass das Blech
bedeckt ist) und das ganze 'ne Weile in den warmen Ofen (ideal ists, wenn
das Wasser heiss wird, soll aber logischerweise nicht komplett
verdampfen).
Danach kriegst Du es mit wischen sauber. Falls richtig dicker Kram
festgebrannt war, musst Du das ganze evtl. wiederholen. Oder das
eingeweichte Blech halt ne Weile stehen lassen.
Gruß Jürgen
>Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
[...]
>>Aber da ich den Kuchen auf dem Blech lasse, bis er
>>aufgegessen ist,
>
>Ist nicht gut, der Teig wird zu schnell weich, und falls der Boden vor dem
>Backen nicht sauber war, überträgt sich der mehr oder komische Geschmack
>der angebrannten Stellen auf dem Kuchenboden.
Ich liebe aufgeweichten Boden, besonders bei Obstkuchen.
>Meine Methode ist uralt, und ganz einfach: ich verwende ganz gewöhnliche
>Backbleche, und lege die Backbleche fast immer mit Backpapier aus. "Fast
>immer"... Im Moment fällt mir keine Ausnahme ein, bei welcher ich kein
>Backpapier verwende. Nach dem Backen nehme ich den Kuchen samt Papier
>möglichst gleich vom Blech runter und lege den Kuchen auf Backgitter. So
>kriegt die Unterseite Luft, und weicht nicht so schnell ein.
Siehe oben. Davon abgesehen habe ich kein Kuchengitter und sehr wenig
Platz. Ich lasse den Kuchen normalerweise auf dem Blech (Backpapier
benutze ich natürlich auch) und im Ofen. Sollte er für 2-3 Tage
reichen, schlage ich ihn in Alufolie ein. Das Weichwerden ist bei mir
erwünscht. Ein Kuchengitter besitze ich gar nicht. Zwar könnte der
Ofenrost dafür herhalten, aber davon abgesehen, daß ich den regelmäßig
brauche, ist es mir zu umständlich, den Kuchen beim Backen, Abkühlen
und Schneiden jeweils umzubetten. Außerdem will ich gar nicht, daß der
Kuchen an der Luft austrocknet - entschuldigung "abkühlt".
;-)
Trotz Auslage mit Backpapier verdrecken Backbleche mit der Zeit, denn
gerade bei Obstkuchen läuft immer wieder mal was über. Oder z.B.
überschüssige Butter oder Sahne, wenn man es beim Butterkuchen mal
wieder zu gut gemeint hat. Diesen Ranz bekomme ich nicht weg, egal was
ich nehme. Schleifpapier kann ja schlecht die Lösung sein.
>Am Tue, 02 Oct 2007 17:40:44 +0200 schrieb Detlef Wirsing:
>
>> Jedenfalls möchte ich die Praktiker in der Gruppe fragen, wie sie
>> angesetzte Rückstände wieder von ihren Blechen bekommen.
>
>hallo,
>
>Pulver für die Spülmaschine (oder, falls Du keine hast bzw. Pads benutzt:
>Waschpulver) draufstreuen, bisschen Wasser dazu (so dass das Blech
>bedeckt ist) und das ganze 'ne Weile in den warmen Ofen (ideal ists, wenn
>das Wasser heiss wird, soll aber logischerweise nicht komplett
>verdampfen).
[...]
An eine ähnliche Lösung, analog zu eingebrannten Pfannen und Töpfen,
hatte ich schon gedacht. Aber das verstellbare Blech ist nicht
wasserdicht. Der Inhalt läuft durch die Verbindungsstelle der beiden
Hälften heraus, so daß ich mir so höchstens den Ofen versauen kann.
Wenn ich es mit heißem Wasser außerhalb des Ofens versuche (Spüle oder
Badewanne), ist die Prozedur wirkungslos. Von einem Versuch in der
Waschmaschine möchte ich lieber absehen.
:-)
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>>>Aber da ich den Kuchen auf dem Blech lasse, bis er
>>>aufgegessen ist,
>>
>>Ist nicht gut, der Teig wird zu schnell weich, und falls der Boden vor dem
>>Backen nicht sauber war, überträgt sich der mehr oder komische Geschmack
>>der angebrannten Stellen auf dem Kuchenboden.
>
>Ich liebe aufgeweichten Boden, besonders bei Obstkuchen.
Dann den Kuchen ganz einfach auf einer Keramikplatte, oder auf einer
Glasplatte, o.ä., aufbewahren.
>>Meine Methode ist uralt, und ganz einfach: ich verwende ganz gewöhnliche
>>Backbleche, und lege die Backbleche fast immer mit Backpapier aus. "Fast
>>immer"... Im Moment fällt mir keine Ausnahme ein, bei welcher ich kein
>>Backpapier verwende. Nach dem Backen nehme ich den Kuchen samt Papier
>>möglichst gleich vom Blech runter und lege den Kuchen auf Backgitter. So
>>kriegt die Unterseite Luft, und weicht nicht so schnell ein.
>
>Siehe oben.
Geht trotzdem, siehe oben! ;-)
>Davon abgesehen habe ich kein Kuchengitter
Es gibt ganz preisgünstige Kuchengitter bzw. ganz günstige Keramik- oder
Glasplatte.
>und sehr wenig Platz.
?? Nimmt doch nicht mehr Platz als der Blech selber. Von mir aus kannst Du
die Platte im Blech legen ;-)
>Ich lasse den Kuchen normalerweise auf dem Blech
Als meine Mutter noch lebte, hätte sie mich die Leviten runtergelesen,
wenn ich einen Kuchen auf einen Blech drauf lasse... Ja, ja... Strenge
Erziehung, aber eine nützliche Erziehung! :-)
>(Backpapier benutze ich natürlich auch) und im Ofen.
Die Platte mit dem Kuchen kannst Du auch im Ofen aufbewahren. Du
schreibst... "Backpapier benutze ich natürlich auch"... D.h. der
Kuchensaft läuft unter dem Papier, wenn Dein Blech verschmutzt wird, oder?
Dann gibt es eine ganz einfache Lösung: nicht nur den Blechboden mit dem
Backpapier auslegen, sondern den Backpapier über den Blechrand hängen
lassen. So kann der Saft nicht unter dem Papier laufen, zumindest nicht
während des Backens.
>Sollte er für 2-3 Tage
>reichen, schlage ich ihn in Alufolie ein. Das Weichwerden ist bei mir
>erwünscht.
Siehe meine obigen Bemerkungen.
>Ein Kuchengitter besitze ich gar nicht. Zwar könnte der
>Ofenrost dafür herhalten,
Ganz genau, den verwende ich auch dafür.
>aber davon abgesehen, daß ich den regelmäßig
>brauche, ist es mir zu umständlich, den Kuchen beim Backen, Abkühlen
>und Schneiden jeweils umzubetten.
Dann musst halt die daraus resultierende Nachteile in Kauf nehmen ;)
>Außerdem will ich gar nicht, daß der
>Kuchen an der Luft austrocknet - entschuldigung "abkühlt".
>;-)
Dann solltest Du ganz einfach eine Keramik- oder Glasplatte verwenden,
siehe oben! ;-)) Kuchen tut man *nicht* auf einer metallischen Oberflächen
aufbewahren, auch nicht wenn es sich um eine rostfreie Unterlage handelt.
> Sonstige Tips aus dem Nähkästchen?
Mach's wie die Bäcker:
Eisenbleche benutzen.
Vor der ersten Benutzung einbrennen
und *nie, nie, niemals* Wasser dran lassen,
sondern mit breitem Spachtel trocken reinigen.
Ciao
Hermann
--
><> Hermann Köller <>< /°\ --- JOIN NOW!!! ---
N49°43'19" E7°23'35" \ / ASCII ribbon campaign
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[...]
>?? Nimmt doch nicht mehr Platz als der Blech selber. Von mir aus kannst Du
>die Platte im Blech legen ;-)
Das Blech kann ich einfach wieder in den Ofen schieben - notfalls
sogar mehrere. Dort bleibt es, bis der Kuchen verputzt ist. Das ist
schlicht praktisch. Da der Kuchen zwangsläufig so groß ist wie das
Blech, kann ich eine Platte eben nicht einfach hinterher auf das Blech
legen und wieder einschieben. Die müßte ich dann schon nach Maß
anfertigen lassen, sonst paßt es nicht.
[...]
>>(Backpapier benutze ich natürlich auch) und im Ofen.
>
>Die Platte mit dem Kuchen kannst Du auch im Ofen aufbewahren. Du
>schreibst... "Backpapier benutze ich natürlich auch"... D.h. der
>Kuchensaft läuft unter dem Papier, wenn Dein Blech verschmutzt wird, oder?
>Dann gibt es eine ganz einfache Lösung: nicht nur den Blechboden mit dem
>Backpapier auslegen, sondern den Backpapier über den Blechrand hängen
>lassen. So kann der Saft nicht unter dem Papier laufen, zumindest nicht
>während des Backens.
So großes Backpapier habe ich noch nicht gesehen. Ich versuche schon,
es vorn und hinten umzuschlagen, aber es reicht nicht ganz. Rechts und
links ist natürlich kein Problem.
[...]
>>aber davon abgesehen, daß ich den regelmäßig
>>brauche, ist es mir zu umständlich, den Kuchen beim Backen, Abkühlen
>>und Schneiden jeweils umzubetten.
>
>Dann musst halt die daraus resultierende Nachteile in Kauf nehmen ;)
Ich würde sie mit Fassung tragen, wenn ich die Backbleche, besonders
das verstellbare, wieder sauber bekäme.
>>Außerdem will ich gar nicht, daß der
>>Kuchen an der Luft austrocknet - entschuldigung "abkühlt".
>>;-)
>
>Dann solltest Du ganz einfach eine Keramik- oder Glasplatte verwenden,
>siehe oben! ;-)) Kuchen tut man *nicht* auf einer metallischen Oberflächen
>aufbewahren, auch nicht wenn es sich um eine rostfreie Unterlage handelt.
Wie gesagt liegt der Kuchen auf Backpapier. Eine
Geschmackbeeinträchtigung wurde mir bisher nicht gemeldet. Im
Gegenteil findet mein Kuchen reißenden "Absatz".
Hat denn niemand einen Vorschlag für die Reinigung oder eine
Bezugsquelle für anständig beschichtete Backbleche von ca. 38 x 32-34
cm?
>Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>
>> Sonstige Tips aus dem Nähkästchen?
>
>Mach's wie die Bäcker:
>
>Eisenbleche benutzen.
>
>Vor der ersten Benutzung einbrennen
>und *nie, nie, niemals* Wasser dran lassen,
>sondern mit breitem Spachtel trocken reinigen.
Das wäre perfekt. Aber ich finde keine Bleche in dieser Größe.
Anscheinend gibt es nur das zum Ofen gehörende in Alu, und das ist
scheiße. Oder man nimmt ein verstellbares wie ich und hat besagte
Probleme.
>
> Alu löst sich in Natronlauge unter Wasserstoffentwicklung auf.
Was nichts an der Tatsache ändert, dass Dreck und Blech hinterher
getrennt vorliegen :o)
mfg
ernst
"Detlef Wirsing" schrieb:
> Hat denn niemand einen Vorschlag für die Reinigung
> oder eine Bezugsquelle für anständig beschichtete
> Backbleche von ca. 38 x 32-34 cm?
Versuch´s doch mal auf folgende Weise - vielleicht
hilft das auch, was meine Mutter früher mit
angebrannten Bratpfannen und Töpfen gemacht hat:
Wir haben Seifenlauge (oder Sodalauge) in die Pfanne
oder den Topf getan und das Ganze aufkochen, dann
längere Zeit einwirken lassen.
Das Blech könnte man in die Badewanne tun und mit
kochender Seifen- oder Sodalauge übergießen und
über Nacht einweichen lassen.
Ich habe gerade noch mal in einem meiner schlauen Bücher
nachgelesen - da steht:
Besprühen Sie die heiße Pfanne bzw. den Topf reichlich
mit Spülmittel oder dem Spülmittel für die Waschmaschine
und belegen Sie sie mit feuchten Papiertüchern. Eine
Weile einwirken lassen, dann schrubben und nachspülen.
Oder besprühen Sie den Topf oder die Pfanne mit
Grillreiniger.
Oder reichlich mit Waschpulver bestreuen, mit etwas
Wasser aufkochen und einige Stunden einwirken lassen.
Meistens kann man das Angebrannte dann im Ganzen
herausnehmen.
Aus dem Buch: "3000 tolle Tips für Küche, Haushalt
und Garten" Delphin Verlag
Übrigens kannst Du für solche Fragen auch mal
bei www.frag-mutti.de "das Nachschlagewerk - nicht nur -
für Junggesellen" nachschauen. Da kannst Du u.a. Dein
Problem eingeben oder auch im Forum nachfragen. Ich
habe bei "Angebranntes" ca. 31 Ratschläge gefunden.
Da ist auch von Gebißreinigern und Backpulver als
Hilfsmittel die Rede...
Gruß Barbara
Danke für die vielen Tips. Ich werde mal etwas weiter rumprobieren.
Vieles habe ich ja schon getestet, z.B. Einweichen und
Edelstahlreiniger - wirkt fast gar nicht. Übrigens ist da nicht eine
dicke Schicht Rückstände drin, sondern eher so klebrige Stippen.
Schlecht zu beschreiben.
Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte, würde ich
mir die Arbeit sparen. Aber ich finde nur Rezepte für diese
Blechgröße, nicht die Backbleche selbst. Und Bosch, der Hersteller
dieses Solobackofens, bietet als Zubehör nur Alu oder Glas an. Das
bringt mich nicht weiter.
> Danke für die vielen Tips. Ich werde mal etwas weiter rumprobieren.
> Vieles habe ich ja schon getestet, z.B. Einweichen und
> Edelstahlreiniger - wirkt fast gar nicht.
Nach dem, was du beschrieben hast, wie du die Backbleche "quälst" ;-)
ist da ja auch ziemlich massiv was drin. Ich vermute mal, da wirst du um
mehrfaches Einweichen nicht drumherumkommen. Ich würde mehrfach
hintereinander richtig heftig heißes Spülwasser (Spülwasser dürfte
völlig reichen) empfehlen und danach dann jeweils an den betroffenen
Stellen schrubben. Durchaus mit der "Stahlseite" eines Schwammes, nur
dann halt natürlich nicht drücken wie blöde, damit es nicht Kratzer ohne
Ende gibt. Durch die Hitze und das Spülmittel löst sich der Dreck mit
der Zeit, so dass man ihn wegschrubben kann. Wenn er sehr dick ist, muss
man es halt öfter hintereinander machen, aber dann klappt das schon.
Alle anderen Mittel dürften eher das Blech selbst angreifen, was ja eh
schon nicht die beste Bauart ist.
Im Übrigen würde ich dir auch empfehlen, den Kuchen nach dem Backen aus
dem Blech zu nehmen. Wie René ja schon vorschlug kannst du ihn ja auf
einen anderen Untersetzer packen und mit diesem dann z. B. auf den
Lattenrost in den Ofen schieben. Das Blech kann dann aber wenigstens
sofort sauber gemacht werden und glaube mir: es macht jeweils einen
riesen Unterschied, ob das sofort nach dem Backen passiert, drei Stunden
später, einen Tag später oder drei Tage später. Ich habe mich da selbst
schon grün und blau geärgert.
> bietet als Zubehör nur Alu oder Glas an. Das
> bringt mich nicht weiter.
Was ist gegen Alu einzuwenden?
Gruß,
Conny
--
"Es gibt zwei Männer, denen ich vertraue: der eine bin ich und der
andere sind nicht Sie." Cameron Poe zu Vince Lorkin (Con Air)
[...]
>Was ist gegen Alu einzuwenden?
Das Backblech ist zu flach. Da quillt jeder Kuchen über. Als ich darin
mal Zwetschgenkuchen gebacken habe, gab es eine unglaubliche Sauerei.
Das Blech taugt höchstens für Pizza.
> [...]
>> Was ist gegen Alu einzuwenden?
>
> Das Backblech ist zu flach. Da quillt jeder Kuchen über. Als ich darin
> mal Zwetschgenkuchen gebacken habe, gab es eine unglaubliche Sauerei.
> Das Blech taugt höchstens für Pizza.
Ach so, kein Extra-Hohes. Ich dachte, es spricht genrell etwas gegen
Alu, da hätte mich dann interessiert, was.
Probiere es halt einfach mal mit wiederholtem Einweichen und Schrubben.
Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass das einfach inzwischen so
"Eingeschmoddert" ist, dass es halt eine Weile braucht, bis man es
wieder sauber hat. Und dann halt bei den nächsten Malen möglichst sofort
sauber machen. Vielleicht den Kuchen drin abkühlen lassen, rausholen,
das Blech reinigen, abtrocknen und den Kuchen wieder rein. (Unten noch
ein paar Tücher rein, falls es durchsifft, damit das nicht wieder zu
sehr in das Blech einsickert.) Dann wird das Blech zwar natürlich wieder
ein bischen dreckig, aber der grobe Schmutz ist wenigstens schon mal
draußen und du kannst auf das Hantieren mit den Extra-Brettern
verzichten, wenn dir das gar zu grauselig ist.
Grüßle,
Conny
--
"Also, wenn ich nicht wüsste, Sie wären es, dann würde ich sagen,
Sie sind es." True Lies
am besten er lässt drauf und nimmts als Patina.
Grüßle Karin
> am besten er lässt drauf und nimmts als Patina.
Wäre auch eine Variante, die aber dem Nicht-So-Lecker-Finden entgegen
steht. :-)
Grüßle,
Conny
--
"Sie kommen mir schon wieder zu nah, Sai, ich bin doch nicht
magnetisch." Quincy
>Moin Karin,
>
>> am besten er lässt drauf und nimmts als Patina.
>
>Wäre auch eine Variante, die aber dem Nicht-So-Lecker-Finden entgegen
>steht. :-)
Ich habe zwar meine Kochuntensilien lieber sauber, aber zu pingelig
wäre ich dafür nicht, zumal ich grundsätzlich mit Backpapier arbeite.
Bei meinem jetzigen Alublech habe ich sowieso keine andere Chance
mehr. Das ist statt silbern inzwischen großflächig braun bis schwarz.
> Mach's wie die Bäcker:
>
> Eisenbleche benutzen.
Welcher Bäcker tut (tat) das wann? Meine Erfahrung sind andere,
Edelstahl- und Aluminiumbleche sind die seit langer Zeit in Gebrauch.
> Vor der ersten Benutzung einbrennen
> und *nie, nie, niemals* Wasser dran lassen,
Das wird in einer Bäckerei schlecht gehen, die Bleche müssen gereinigt
werden,
> sondern mit breitem Spachtel trocken reinigen.
und zwar mehr als mit einem breiten Spachtel (besonders wenn
Pflaumenkuchen darauf gebacken wurde).
Grüße,
Myriam
> >Jedenfalls möchte ich die Praktiker in der Gruppe fragen, wie sie
> >angesetzte Rückstände wieder von ihren Blechen bekommen.
> Also in der Kantine in der ich vor einer Weile gearbeitet habe gab es
> dafür ein Tauchbecken mit warmer Natronlauge[1].
> Die hat alles organische aufgefressen bzw in einen Glibber verwandelt
> den man hich dem Hochdruckschlauch abspritzen konnte.
> Möglicherweise ist ja noch welche vom Laugenbrezelbacken über?
>
> Ansonsten: schonmal mit Salz versucht? Etwas Salz nass machen und damit
> abbürsten, das schafft manchen Fleck.
> [1] Die Konzentration weiß ich leider nicht, weil ich nicht
> herausgefunden habe wie konzentriert das Zeug ist das wir da in
> kleiner Dosis in den 200l Tank gegossen haben. Für Haut war es,
> bei sofortigen Abspülen, ungefährlich, für Augen hingegen nicht.
Man verwendet Natronlauge halt weil sie alles organische Gewebe so schön
auflöst, fast von selbst. Also auch Haut, die Hornhaut in den Augen ...
Ich machte das auch schon mal mit NaOH. z.B. jahrelang nicht gereinigte
Emaibleche im Studentenwohnheim wo Pizza stets ohne Unterlage drauf gebacken
wurde, selbst mm dicke Ablagerungen gehen weg. Alu löst sich rasch auf.
Ich würde aber jedem der nicht von selbst darauf kommt und sich auskennt
dringendst davon abraten, es ist recht gefährlich, gerade für die Augen.
Wie du schon schriebst.
z.B. Neigt das Zeug zum Siedeverzug, so könnte wer der das nicht einschätzen
kann und sich in paar Jahren daran erinnert 'das das ja geht' die NaOH in
einem Glas in der Mikrowelle heiß machen 'wirkt schneller'. Blöderweise
sind das prima Vorraussetzungen das die Lauge über den Siedepunkt erhitzt
wird und dann beim rausholen dem Mensch direkt ins Gesicht 'explodiert'.
Oder wenn eins der Kinder erbärmlich zu schreien anfängt, flitzt man
dahin, vergisst alles andere, und evtl. das kleine zweite was sich dann
die heiße Lauge die im Backblech wirkt übergiesst.
Hier lässt sich noch endlos weiter ausdenken warum Natronlauge im
Haushalt problematisch ist.
Nicht umsonst sind Argumente 'Mehr Tote im Haushalt als durch Terroristen'
nicht zu verleugnen.
Peter
> Hehe!
> Was machst Du denn hier?
Ich lese hier schon sehr lange mit und wundere mich häufiger, was hier
so alles an Weisheiten verbreitet wird.
Leider kann ich derzeit wohl keine geraden Sätze mehr schreiben, wie man
an meinem Posting sieht. Sohnemann war letzte Nacht wieder sehr
schlafraubend.
> Sei herzlich gegrüßt!
Danke und zurück.
Myriam
"Detlef Wirsing" schrieb:
> Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
Gibt es da, wo Du wohnst, nicht einen Kundendienst?
Dort bekommt man dann auch diese Bleche, die sie mit
dem Herd geliefert haben.
Auf diese Art und Weise habe ich z.B. das Messer von
meiner Haushaltsmaschine bekommen und von meinem
Staubsauger den Schlauch. Ebenso habe ich den Verschluß
von meiner Rotpunkt-Thermoskanne ersetzt bekommen. Man
muß nicht immer gleich den jeweiligen Apparat
wegschmeißen.
Falls Du jedoch keinen Kundendienst von der Firma Deines
Backofens am Ort hast, kannst Du Dir dann das Blech eben
eventuell per Post schicken lassen.
Wohnst Du zufällig in Berlin?
Da gibt es im Bezirk Steglitz einen Laden, der sich
Mister 1000 Teile nennt. Der kann Dir alles so was
besorgen, was Du brauchst. Der hat Verbindung zu den
verschiedenen Firmen, durch die er so manche schwierig
zu bekommene Dinge besorgen kann.
(Er ist gegen die Wegwerf-Gesellschaft und hat aus
diesem Grunde diese Marktlücke gefunden und so ein
Projekt aufgebaut, was einmalig in Deutschland ist).
Gruß Barbara
> > Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
Das sind die Aussenmaße? Nur um sicher zu gehen.
> Gibt es da, wo Du wohnst, nicht einen Kundendienst?
> Dort bekommt man dann auch diese Bleche, die sie mit
> dem Herd geliefert haben.
Kann sein das die teurer sind als ein neuer bBackofen:-)
muß aber nicht sein. Fragen kost' nix.
[...]
In ebay mal suchen nach (in eine Zeile)
backblech -pizzaform -pizzablech -ausziehbar -antihaft
-beschichtet -Auflaufform -Servierplatte* -Pizza-Ofen
-verstellbar -DELICATA
(Ohne die -xxx kommt viel 'Zeugs')
Versand ist gar nicht so teuer 4-6Eur, hätte gedacht das wäre mehr.
Auch wenn da im Moment nix dabei ist, köntne ja noch kommen.
Alternativen:
Etwas kleineres Blech, das dann auf den Rost legen, oder z.B.
eine 'Aulaufform' die ist dann auch meist etwas höher (~5cm?),
oder 2 solche nebeneinander.
Stahlblech selber in Form falten:-)
Peter
>Hallo Detlef!
Hallo Babsi.
>"Detlef Wirsing" schrieb:
>
>> Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
>
>Gibt es da, wo Du wohnst, nicht einen Kundendienst?
>Dort bekommt man dann auch diese Bleche, die sie mit
>dem Herd geliefert haben.
Das gibt es auch im Internet. Aber das dort angebotene Alublech ist
nicht das, was ich suche und brauche.
[...]
>Wohnst Du zufällig in Berlin?
[...]
Manchmal würde ich mir das wünschen, weil es viele Dinge vereinfachen
würde (allerdings weder das Kochen noch die Beschaffung von
Ersatzteilen). Aber ich bin gebürtiger und bekennender Dortmunder. Ich
wohne gern hier.
[...]
>Alu löst sich rasch auf.
[...]
Stimmt. Ich habe einmal Backofenreiniger verwendet, der auch wirkte.
Danach war das Blech nicht sichtbar dünner, aber die
Auflösungserscheinungen waren deutlich sichtbar. Lieber lasse ich die
"Patina" drauf.
Es wäre übrigens schön, wenn man bei Deinen Artikeln feststellen
könnte, welche Kommentare von wem stammen.
> [...]
> >Alu löst sich rasch auf.
> [...]
>
> Stimmt. Ich habe einmal Backofenreiniger verwendet, der auch wirkte.
> Danach war das Blech nicht sichtbar dünner, aber die
> Auflösungserscheinungen waren deutlich sichtbar. Lieber lasse ich die
> "Patina" drauf.
Natronlauge/Abflußreiniger macht schnell Löcher, deutlich sichtbare
Vertiefungen. z.B. wenn man die NaOH Plätzchen auf dem Alu liegen
lässt - Wasser sollte schon bischen dabei sein.
> Es wäre übrigens schön, wenn man bei Deinen Artikeln feststellen
> könnte, welche Kommentare von wem stammen.
Du musst was verwechseln, wenn ich hier mein Posting ansehe ist das
einwandfrei. Ich wüsste nicht was falsch wäre, ausser vielleicht das
mein reader ein '> ' als Quotezeichen nimmt, es kann also zum Beispiel
zu '> >> ' kommen. Mal sehen ob das nach RFCxyz ist.
Peter
>Barbara Langer wrote:
>> "Detlef Wirsing" schrieb:
>
>> > Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
>
>Das sind die Aussenmaße? Nur um sicher zu gehen.
Jein. Das sind die Maße, die ich im Inneren des Ofens gemessen habe,
also ohne die Flanken, die in die Führungen gehen. Ich kann das gern
genau ausmessen (Hoffe ich zumindest. Beim ersten Mal hat es nicht
genauer geklappt). Aber die Suche nach "backblech 32 x 38" ergibt mit
Google diverse Treffer, die darauf schließen lassen, daß dies kein
ungewöhnliches Maß ist. Jedenfalls gibt es viele Rezepte dazu. Leider
nicht die entsprechenden Bleche. Zumindest habe ich keine gefunden.
[...]
>Alternativen:
>Etwas kleineres Blech, das dann auf den Rost legen, oder z.B.
>eine 'Aulaufform' die ist dann auch meist etwas höher (~5cm?),
>oder 2 solche nebeneinander.
[...]
Höchstens eine Notlösung. Die Maße sind eh schon kleiner als üblich.
Natürlich kann ich letztendlich eine Untertasse in den Ofen stellen
und darauf backen. Möchte ich aber nicht.
;-)
>Detlef Wirsing wrote:
[...]
>> Es wäre übrigens schön, wenn man bei Deinen Artikeln feststellen
>> könnte, welche Kommentare von wem stammen.
>
>Du musst was verwechseln, wenn ich hier mein Posting ansehe ist das
>einwandfrei. Ich wüsste nicht was falsch wäre, ausser vielleicht das
>mein reader ein '> ' als Quotezeichen nimmt, es kann also zum Beispiel
>zu '> >> ' kommen. Mal sehen ob das nach RFCxyz ist.
Stimmt, entschuldige bitte. Es ist wohl einfach nur zu spät für mich
heute. War ein harter Tag.
Der Hausmeister eines Gemeindehauses bei Wetzlar, im Hauptberuf Bäcker,
konnte sich furchtbar darüber aufregen, wenn mal wieder "diese Hausfrauen"
mit Wasser über seine Eisenbackbleche hergefallen waren. Und auch die
Backbleche, die aus der Bäckerei kam, wenn Beerdigungskuchen geliefert
wurde, waren Eisenbleche. Daran hab ich mich halt erinnert.
Ciao
Hermann
--
><> Hermann Köller <>< /°\ --- JOIN NOW!!! ---
N49°43'19" E7°23'35" \ / ASCII ribbon campaign
X against HTML
/ \ in mail and news
>snip<
Hallo Conny,
na ja, "quälen" würde ich das nicht unbedingt nennen, das kann beim normalen
Gebrauch schon mal passieren, auch mit Backpapier. Hast du schon mal
Heidelbeermuffins gebacken? Trotz Papiermanschetten ist mir dabei nämlich
genau das passiert, was Detlef beschreibt: ein paar leicht klebrige,
dunkelbraune, einem normalen Spülschwamm (bzw. der blauen Schrubbseite)
gegenüber völlig resistente Flecken. Mehr Druck möchte ich bei der
Beschichtung des Blechs auch nicht ausüben, die Beschichtung sollte schon
noch dran bleiben.
Auch ich wäre jedenfalls für Ideen dankbar, die mein Blech noch ganz lassen
...
Gruß
Angelika
[...]
>Auch ich wäre jedenfalls für Ideen dankbar, die mein Blech noch ganz lassen
Edeka hat zur Zeit Cillit Bang im Angebot. Ich habe mal eine Flasche
geordert und werde berichten, ob ich damit weitergekommen bin.
> Myriam Walter <myri...@gmx.de> wrote:
>
>> und zwar mehr als mit einem breiten Spachtel (besonders wenn
>> Pflaumenkuchen darauf gebacken wurde).
>
> Hehe!
> Was machst Du denn hier?
Baeckerstochter, die gehoert hier hin.
> Sei herzlich gegrüßt!
Von mir/uns auch. Kannst ruhig oefter mal die Klappe aufmachen!
Gruss an den Gatten und Felix.
Edg@r
--
*** Einfach ist genial / fácil es genial ***
Berichte aus Paraguay (Last update: 22. Mai 2007)
http://edgar-warnecke.schmuckfabrik.de
Manchmal unvermeidbare Doppelpostings/-mails, bitte wegschmeissen.
> Das gibt es auch im Internet. Aber das dort angebotene Alublech ist
> nicht das, was ich suche und brauche.
Och Detlef, [mundwinkelrunterzieh]
Warum gehste nicht zum naechsten Schlosser und bittest ihn ein Blech in der
von Dir gewuenschten Dimension abzukanten?
Glaube mir, billiger kommste da nicht ran. Kannst sogar selbst am "Design"
;-) mitarbeiten.
Seit dem wir in Paraguay sind gibt es "gips nicht" nicht mehr.
Wenn es "so rum nicht geht, geht es meistens andersrum". Und siehe da, es
geht.
> Manchmal würde ich mir das wünschen, weil es viele Dinge vereinfachen
> würde (allerdings weder das Kochen noch die Beschaffung von
> Ersatzteilen). Aber ich bin gebürtiger und bekennender Dortmunder. Ich
> wohne gern hier.
Nach der Konversion des Potts noch irgendwelche "Metaller" vor Ort?
Viel Glueck, wird schon.
[...]
>Warum gehste nicht zum naechsten Schlosser und bittest ihn ein Blech in der
>von Dir gewuenschten Dimension abzukanten?
Erstens wüßte ich nicht, welches Metall in Frage käme.
>Glaube mir, billiger kommste da nicht ran. Kannst sogar selbst am "Design"
>;-) mitarbeiten.
Zweitens rechne ich damit, daß ich bei den heutigen Lohnkosten
günstiger einen neuen Ofen bekomme.
>Seit dem wir in Paraguay sind gibt es "gips nicht" nicht mehr.
Drittens sind wir hier in Deutschland. Hier geht fast nichts. Würde
mich nicht wundern, wenn der Schlosser mir kein Blech herstellen
dürfte, weil das gegen irgendeinen Paragraphen des
Lebensmittelgesetzes verstößt, oder wie das heißt.
[...]
>Nach der Konversion des Potts noch irgendwelche "Metaller" vor Ort?
Und fünftens sind Metaller hier inzwischen dünn gesäht.
> na ja, "quälen" würde ich das nicht unbedingt nennen, das kann beim normalen
> Gebrauch schon mal passieren, auch mit Backpapier.
Also erst mal: die Formulierung war auch nicht böse gemeint, deswegen
erstens die "" und zweitens das Grinsegesicht dahinter. Aber ich denke,
Detlef weiß auch schon, wie er es einzuordnen hat. Ansonsten: Klar kenne
ich die Klebeschmierereien, die insbesondere durch fruchtige Backereien
entstehen. Genau deswegen ja mein eindringlicher Rat, dass er die
Backbleche grunsätzlich so schnell wie möglich reinigen sollte und eben
nicht erst, wenn er den Kuchen aufgegessen hat. Er würde sich damit
einiges an Arbeit erleichtern - wie ich nur zu gut aus eigener Erfahrung
weiß.
> Auch ich wäre jedenfalls für Ideen dankbar, die mein Blech noch ganz lassen
Es gab bei Aldi (?) mal so Radierschwämme: anfeuchten, auswringen und
sanft damit über die verschmutzen Stellen reiben. Vielleicht
funktionieren die?
Gruß,
Conny
--
"Sie sind eine Frau, Seven." "Ist das eine Beobachtung oder eine
Diagnose?" Seven und der Doktor (Star Trek Voyager)
Schwarzblech, Alu oder Edelstahl. Ist garnicht so teuer, und so eine
übliche Blechform kantet man dir in ein paar Minuten. Oft haben die noch
irgendeinen Rest rumliegen.
- Carsten
"Peter Büttner" schrieb:
> Barbara Langer wrote:
> > "Detlef Wirsing" schrieb:
> > > Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
> Das sind die Aussenmaße? Nur um sicher zu gehen.
> > Gibt es da, wo Du wohnst, nicht einen Kundendienst?
> > Dort bekommt man dann auch diese Bleche, die sie mit
> > dem Herd geliefert haben.
> Kann sein das die teurer sind als ein neuer Backofen:-)
Nein, da irrst Du Dich sicher.
Bei den Ersatzteilen von Haushaltsartikeln, die ich beim
Kundendienst gekauft habe, konnte ich feststellen, daß
die Preise durchaus recht günstig sind.
z.B. das Messer bei meiner Haushaltsmaschine kostete
damals ca. 8 Euro - eine neue Haushaltsmaschine wäre
da wohl wesentlich teurer gewesen.
Und der Verschluß meiner Rotpunkt-Thermoskanne, den
bekam ich per Post sogar geschenkt.
[Ich hatte in meinem Schreiben die Kanne von Rotpunkt
sehr gelobt. Hatte sich doch gelohnt....;-)]
Gruß Barbara
> Der Hausmeister eines Gemeindehauses bei Wetzlar, im Hauptberuf Bäcker,
> konnte sich furchtbar darüber aufregen, wenn mal wieder "diese Hausfrauen"
> mit Wasser über seine Eisenbackbleche hergefallen waren. Und auch die
> Backbleche, die aus der Bäckerei kam, wenn Beerdigungskuchen geliefert
> wurde, waren Eisenbleche. Daran hab ich mich halt erinnert.
Tja, man muss wissen wie man Eisenbackbleche oder Formen behandelt.
Man kann sie mit Spachtel reinigen und dabei Gefahr laufen sie nicht
richtig zu reinigen. Kann Probleme mit den Menschen geben, die
Bäckereien auf Sauberkeit kontrollieren. Unsere alten Eisenbackformen
von Großvater wurden aus Sauberkeitsgründen bei (Pflaumen)Kuchen lange
in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht, danach mit richtigen
Werkzeug gesäubert (was der eingebranten Patina keinen Abbruch tat),
danach kaman sie in den heißen Ofen zum Trocknen und wurden vor dem
Wegstellen wieder eingefettet, damit sie nicht rosteten.
Heutzutage gibt es eben andere Materialien, die man dann auch benutzen
sollte, um sich das Leben einfacher zu machen.
Gruß,
Myriam
Ja, der Detlef stellt sich manchmal ein bisschen unbeholfen ;-)
Aber ruhig bleiben, bei meinen Soehnen waere das nicht anders.
Ich wuerde, Detlef haette es, wenn ich es richtig verstand, gerne
preiswert, fuer geboerdeltes Schwazblech plaedieren. Alu kriegt zu schnell
Dellen, Edelstahl ist schwer und teuer.
Ich wuerde und werde Schwarzblech mit einer Staerke von 1,5mm (drunter
"wabbelt's") verwenden. Auf ausreichende Kantenhoehe (fuer Pflaumenkuchen)
achten!
Detlef: Einfach mal ausprobieren, viel kannste nicht verlieren.
Ein Tipp nebenbei: Bei vielen Blechen ist die kurze Seite angeschraegt. Das
halte ich fuer unpraktisch. Das Backwerk klebt, insbesondere
Pflaumenkuchen, manchmal sehr stark. Dann ist es einfacher von der
Laengsseite mit einem Bratenwender drunter zu fahren und das widerspenstige
Teil zu entnehmen.
Myriam,
> Unsere alten Eisenbackformen von Großvater wurden aus Sauberkeitsgründen
> bei (Pflaumen)Kuchen lange in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht,
> danach mit richtigen Werkzeug gesäubert (was der eingebranten Patina
> keinen Abbruch tat), danach kaman sie in den heißen Ofen zum Trocknen
> und wurden vor dem Wegstellen wieder eingefettet, damit sie nicht
> rosteten.
klingt sehr gut. Was ist fuer Dich "Eisen"?
Schwarzblech, Guss...?
Letzterer ist doch sehr schwer zu handhaben.
> Heutzutage gibt es eben andere Materialien, die man dann auch
> benutzen sollte, um sich das Leben einfacher zu machen.
Detlef moechte es doch preiswert.
[...]
>Ich wuerde, Detlef haette es, wenn ich es richtig verstand, gerne
>preiswert, fuer geboerdeltes Schwazblech plaedieren. Alu kriegt zu schnell
>Dellen, Edelstahl ist schwer und teuer.
[...]
Alu hätte für mich aber einen gewaltigen Vorteil, weil mein Backofen
zusätzlich eine Mikrowelle hat. Alubleche kann man auch damit
verwenden. Ich werde mal sehen, ob hier in der Nähe irgendwo ein
Schlosser ansässig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
>Hallo Detlef,
>langsam geht mir dieser thread auf die Nerven.
[...]
Dann lies ihn nicht. Das ist nämlich keine Pflicht.
Genau so sieht's bei mir auch aus. Die klebrigen
Stellen ist meines Erachtens nach Fett. Das kriege
ich auch ab, aber das Blech ist einfach nur
fleckig. Keine eingebrannte Schicht, sondern
eingebrannte Flecken!
Übrigens hat meine Kaiser-Form mehr gekostet als
10 Euro. Der Preis macht's also auch nicht. Ich
habe nämlich auch das Problem, daß in meinen
Miele-Herd nichts andere reinpaßt wegen der Maße
und der Schienen.
--
Beste Grüße,
Ilka
Was ist eigentlich Schwarzblech? Einfaches Eisen schwarz angemalt? Oder
ist das so eine selbstgemachte Patina wie bei Gusseisenpfannen?
Die meisten meiner Backbleche sind Alu, aber ich hab auch noch so ein
rundes schwarzes, wahrscheinlich aus jenem Schwarzblech, das backt
irgendwie besser als Alu. Die Alubleche sind recht gut zu reinigen, das
schrubbt man halt und die paar Kratzer sind nicht schlimm, Alu bildet
gleich wieder eine Oxidschutzschicht. Nur die Laugenbrezeln die ich mal
probiert hab bekamen dem Alu nicht so gut.
--
J. Dollinger Uni Ulm | zeitnot@irc | http://zeitnot.home.pages.de
What did you do to the cat? It looks half-dead. -Schroedinger's wife
manchmal wird der Filter im Kopf ziemlich strapaziert, besonders dann,
wenn ich mich wundere, wieso etwas so simples ein Problem darstellen
soll und ein so ellenlanger thread daraus wird.
Und was ist nun mit meinem einfachsten aller Vorschläge?
Gruß
NMS
[...]
Es sind gerade mal 14 Stunden seit deinem weltbewegenden Vorschlag her. So
wichtig bist du nicht, als daß du dich darüber mokieren könntest, daß der
OP noch nicht darauf geantwortet hast. Es gibt Wichtigeres als das Usenet.
Gruß
Robert
--
化肥会挥发。
黑化肥发灰,灰化肥发黑。
黑化肥发灰会挥发,灰化肥挥发会发黑。
黑化肥发灰挥发会发黑。
> Es sind gerade mal 14 Stunden seit deinem weltbewegenden Vorschlag her. So
> wichtig bist du nicht, als daß du dich darüber mokieren könntest, daß der
> OP noch nicht darauf geantwortet hast.
Hat er doch; hat zum sachlichen Vorschlag aber keine Äußerung getan, mir
lediglich den liebevollen Rat gegeben, ich müßte den ellenlangen thread
doch nicht lesen.
> Es gibt Wichtigeres als das Usenet.
Schade, daß ich keine signatur verwende. Den Satz könnte ich sonst nehmen.
Gruß
NMS
Ursprünglich ging es mir um das Reinigen meiner Bleche. Wie sich
zeigte, bin ich nicht der Einzige, der Probleme damit hat.
Daß ich mir nicht eine quadratische Backform hole liegt daran, daß
mein Ofen mit 32 x 38 cm ohnehin schon nicht besonders groß ist. Wenn
ich dann noch eine Backform nehme, die ich auf den Rost stellen kann,
bleibt noch weniger Platz für Kuchen oder Pizza. Ein passendes,
stabiles Blech wäre mir allemal lieber.
Der Tip, ein Blech vom Schlosser biegen zu lassen, hört sich gar nicht
schlecht an. Aus Alu wird es vielleicht gar nicht mal so teuer und
funktioniert auch mit zugeschalteter Mikrowelle.
Ja, der Detlef stellt sich manchmal ein bisschen unbeholfen ;-)
Aber ruhig bleiben, bei meinen Soehnen waere das nicht anders.
Ich wuerde, Detlef haette es, wenn ich es richtig verstand, gerne preiswert
fuer geboerdeltes Schwazblech plaedieren. Alu kriegt zu schnell Dellen,
Edelstahl ist schwer und teuer.
Ich wuerde und werde Schwarzblech mit einer Staerke von 1,5mm (drunter
"wabbelt's") verwenden. Auf ausreichende Kantenhoehe (fuer Pflaumenkuchen)
achten!
Detlef: Einfach mal ausprobieren, viel kannste nicht verlieren.
Ein Tipp nebenbei: Bei vielen Blechen ist die kurze Seite angeschraegt. Das
halte ich fuer unpraktisch. Das Backwerk klebt, insbesondere
Pflaumenkuchen, manchmal sehr stark. Dann ist es einfacher von der
Laengsseite mit einem Bratenwender drunter zu fahren und das widerspenstige
Teil zu entnehmen.
Edg@r
Myriam,
> Unsere alten Eisenbackformen von Großvater wurden aus Sauberkeitsgründen
> bei (Pflaumen)Kuchen lange in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht,
> danach mit richtigen Werkzeug gesäubert (was der eingebranten Patina
> keinen Abbruch tat), danach kaman sie in den heißen Ofen zum Trocknen
> und wurden vor dem Wegstellen wieder eingefettet, damit sie nicht
> rosteten.
klingt sehr gut. Was ist fuer Dich "Eisen"?
Schwarzblech, Guss...?
Letzterer ist doch sehr schwer zu handhaben.
> Heutzutage gibt es eben andere Materialien, die man dann auch
> benutzen sollte, um sich das Leben einfacher zu machen.
Detlef moechte es doch preiswert.
Edg@r
Schon ok. Ausserdem war deine Kritik ja freundlich.
Peter
Ich häng mich mal hier ein
> >> > Wenn ich ein vernünftiges Blech in 38 x 32 finden könnte,
> >
> >Das sind die Aussenmaße? Nur um sicher zu gehen.
>
> Jein. Das sind die Maße, die ich im Inneren des Ofens gemessen habe,
> also ohne die Flanken, die in die Führungen gehen. Ich kann das gern
Ich würde aber mal vermuten das das was 'offiziell' als Maße gilt die
Gesamtbreite des Blechs, also mit den Führungsschienen. Aber das müsste
man mal prüfen.
> genau ausmessen (Hoffe ich zumindest. Beim ersten Mal hat es nicht
> genauer geklappt). Aber die Suche nach "backblech 32 x 38" ergibt mit
> Google diverse Treffer, die darauf schließen lassen, daß dies kein
> ungewöhnliches Maß ist. Jedenfalls gibt es viele Rezepte dazu. Leider
> nicht die entsprechenden Bleche. Zumindest habe ich keine gefunden.
Könnte ja noch kommen.
> [...]
> >Alternativen:
> >Etwas kleineres Blech, das dann auf den Rost legen, oder z.B.
> >eine 'Aulaufform' die ist dann auch meist etwas höher (~5cm?),
> >oder 2 solche nebeneinander.
> [...]
>
> Höchstens eine Notlösung. Die Maße sind eh schon kleiner als üblich.
> Natürlich kann ich letztendlich eine Untertasse in den Ofen stellen
> und darauf backen. Möchte ich aber nicht.
Nee, das wird nicht kleiner.
Die 'Mulde' die ein richtiges Blech hat kann ja nicht größer sein
als eine Form (ohne Führungsschienen). Stell dir einen Pizzakarton ohne
Deckel vor der gerade so reinpasst (5mm Spiel). Das ist das Maxmimum.
Und wenn du was 2cm schmäleres finden würdest: so what.
Du solltest nicht an 'Auflaufformen' denken, also Keramik, rundlich,
ausladend, unten schmäler. Sondern an genannten Pizzakarton, senkrechte
Wände, 3cm+ hoch. Alles 90° Winkel.
_Ich_ würde
1) zuerst mal beim Hersteller fragen, könnta ja preiswert sein.
2) Dann nach meinem Vorschlag: ein oder zwei Reinstelldinger
3) Oder halt einen Metallbauer, doch die Stundenlöhne in de sind hoch.
Bei 3) könnte man dem einen Karton mit den genauen Maßen in die Hand
drücken, das spart dem Zeit. Aber wenn man keinen Bekannten hat wird
das wohl teuer. Von der Form würde ich es Pizzakartonig machen, also
zum auf den Rost stellen, das macht die Form einfacher. Fragen kost'
nix, und wenn du das Modell zeigst ist das erklären in 1min erledigt
(was den Handwerker freuen und freundlich stimmen dürfte)
15min kosten sicher schon mal 10Euro.
Das Material: du schriebst das nur Alu ok wäre wegen Mikrowelle. Doch
ich wüsste keine Grund gegen andere Metalle, das elektrisch leitend ist
das Problem. Also Stahlblech wäre wohl auch ok. Problematisch dürfte
eher die Form sein, an Spitzen und Ecken könnte die höhere Feldstärke
zu Funken führen(?)
Alu reinigen macht IMHO viel Dreck - wenn man z.B. mit dem Edelstahl-
schwamm drangeht. Lauge mag das Zeug auch nicht. Aber ok, zur Not.
Emailliertes Blech ist mir lieber, oder evtl. ein Silikoneinsatz
(diese schwabbeligen Dinger)
Peter
> Ursprünglich ging es mir um das Reinigen meiner Bleche. Wie sich
> zeigte, bin ich nicht der Einzige, der Probleme damit hat.
dazu gibt es nun eine erheblich Anzahl an Möglichkeiten. Meine
Möglichkeit ist die, daß zu viel Reinigung das Blech, die Backform,
schlechter macht. Mit den Backformen meiner Mutter aus den 50ern habe
ich immer noch die besten Ergebnisse.
Diese Weissblechformen haben ein wolkiges braun als Farbe angenommen.
Sie werden mit heißem Wasser und Rauschwamm (scharz) gereinigt. Mehr ist
nicht nötig.
> Daß ich mir nicht eine quadratische Backform hole liegt daran, daß
> mein Ofen mit 32 x 38 cm ohnehin schon nicht besonders groß ist.
Deshalb hat mein größter Ofen 2*60*90 cm. Zwei kleinere, 60*38 und 38*38
sind auch im Einsatz.
> Wenn ich dann noch eine Backform nehme, die ich auf den Rost stellen kann, bleibt noch weniger Platz für Kuchen oder Pizza. Ein passendes,
stabiles Blech wäre mir allemal lieber.
Klar, den Platz sollte man maximal ausnutzen. Ein gewisses Spiel mußt Du
allerdings auch berechnen. 1 bis 0.5 cm Abstand mußt Du allerdings
einräumen, sonst backst Du an der Ofenwand und nicht auf dem Blech.
> Der Tip, ein Blech vom Schlosser biegen zu lassen, hört sich gar nicht
> schlecht an.
Es gibt auch Autoschlosser, die gekonnt Karosserieblech bearbeiten.
> Aus Alu wird es vielleicht gar nicht mal so teuer
Materialkosten sind fast unerheblich.
> und funktioniert auch mit zugeschalteter Mikrowelle.
Das kann ich mir physikalisch nicht erklären.
>
ebenso
Mit freundlichen Grüßen
NMS
[...]
>> Aus Alu wird es vielleicht gar nicht mal so teuer
>
>Materialkosten sind fast unerheblich.
>
>> und funktioniert auch mit zugeschalteter Mikrowelle.
>
>Das kann ich mir physikalisch nicht erklären.
Ich auch nicht, stand aber so in der Bedienungsanleitung meines Bosch
Gourmet, der extra für die Benutzung mit der Kombi-Mikrowelle ein
Backblech aus Alu hat.
> Am Sat, 6 Oct 2007 00:52:50 +0200 schrieb Myriam Walter:
>
> Myriam,
>
> > Unsere alten Eisenbackformen von Großvater wurden aus Sauberkeitsgründen
> > bei (Pflaumen)Kuchen lange in heißem Wasser mit Spülmittel eingeweicht,
> > danach mit richtigen Werkzeug gesäubert (was der eingebranten Patina
> > keinen Abbruch tat), danach kaman sie in den heißen Ofen zum Trocknen
> > und wurden vor dem Wegstellen wieder eingefettet, damit sie nicht
> > rosteten.
>
> klingt sehr gut. Was ist fuer Dich "Eisen"?
Nun, Eisen kenne ich zunächst als chemisches Element. Die
Eisenbackformen waren sicher eine Legierung aus verschiedenen Metallen,
da sie aber bei falscher Behandlung rosteten, müssen sie einen hohen
Eisenanteil gehabt haben.
Vielleicht nennt man sowas Schwarzblech, den Begriff kennen ich aber
nicht.
> Schwarzblech, Guss...?
> Letzterer ist doch sehr schwer zu handhaben.
Gusseisen war es sicher nicht, dazu waren sie zu leicht.
Myriam
Brüniertes Eisen?
Gernot
--
Dieses Posting wurde ausschließlich für das Usenet verfasst.
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Gernot Griese <ne...@esslingen-neckar.de> wrote:
>> Vielleicht nennt man sowas Schwarzblech, den Begriff kennen ich aber
>> nicht.
>
>Brüniertes Eisen?
;-) Schwarzblech ist warmgewaltztes Blech, der für Teile ohne besonderen
Anforderungen verwendet wird. Also Kohlenstoffstahl ohne genau spezifierte
Zusammensetzung, der zum Warmwalzen geeignet ist. "Schwarz" weil nach dem
Warmwalzen nicht mehr oberflächenbehandelt, die dünne Zunderschicht vom
Warmwalzen ist also noch dran.
Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse könnte nur kurzfristig existieren.
Um mich sicher zu erreichen: bitte an ReneOnNews AT aolPUNKTcom schreiben.