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Q: Beilagen fuer Fleischkaese

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Doris Deiters

unread,
Jul 28, 2004, 11:43:36 AM7/28/04
to
Hallo mampfer,

ich suche Beilagen für einen Fleischkäse. Für eine kleine Feier (ca.
20 Personen) wird vom Schlachter ein Fleischkäse angeliefert. Was kann
man dazu noch anbieten? Es wird auf jedenfall frisches Weißbrot geben
und für jeden der mag Spiegeleier. Was paßt sonst noch dazu?
Bratkartoffeln?

Viele Grüße,
Doris

Heidi Faul

unread,
Jul 28, 2004, 11:47:45 AM7/28/04
to

Ich würde sagen noch recht viel gemischter Salat (kalte Platte) So
eine Art Barbeque. Heidi

Andreas Neste

unread,
Jul 28, 2004, 11:42:40 AM7/28/04
to
Hallo Doris,
Doris Deiters schrieb:

[Beilage zu Fleischkäse]


> Was paßt sonst noch dazu?

warmen Kartoffelsalat finde ich dazu sehr lecker.

Viele Grüße
Andreas

Ulli Fetzer

unread,
Jul 28, 2004, 12:04:43 PM7/28/04
to
Doris Deiters schrieb:

Hallo Doris,

> ich suche Beilagen für einen Fleischkäse.

[..]

> Was paßt sonst noch dazu?
> Bratkartoffeln?

Zum Beispiel.

Ich würde allerdings einen (schwäbischen) Kartoffelsalat bevorzugen.

Hier zwei Rezepte:

Das von meiner Tante Hilde hat sogar in http://www.kartoffelsalate.de
Eingang gefunden!

Das Rezept von Witzigmann/Biolek ist zwar nicht unbedingt ein schwäbischer
K-Salat, obwohl die Kombination Kartoffeln/Gurken auch im Schwäbischen
gerne gegessen wird!

===== Titelliste (2 Rezepte) =====

SCHWÄBISCHER KARTOFFELSALAT NACH ART DER TANTE HILDE
UNSER KARTOFFELSALAT WITZIGMANN/BIOLEK

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2

Titel: SCHWÄBISCHER KARTOFFELSALAT NACH ART DER TANTE HILDE
Kategorien: Salat, Kalt, Kartoffeln
Menge: 4 Personen

1 kg Kartoffeln; Salatware
1 Zwiebel; gerieben oder gehackt
1 Essl. Fleischbrühe-Pulver (Instant)
1 Essl. Essig
3 Essl. Öl
50 ml Heißes Wasser, nach Bedarf
Salz und Pfeffer
Flüssigwürze, z.B. Maggi

============================== QUELLE ==============================
-- Erfasst *RK* 18.04.1997 von
-- Ilka Spiess + Ulli Fetzer

Ein wirklich guter Schwäbischer Kartoffelsalat gelingt nicht allen,
weil sehr viele Regeln zu beachten sind. Diese Variante aber ist ein
Phänomen. Sämtliche angeblichen Todsünden werden hier begangen,
trotzdem gelingt er immer und schmeckt immer genau wie er schmecken
soll. Ilka nennt ihn wegen der sehr einfachen unkomplizierten
Herstellungsweise übrigens 'Kartoffelsalat lieblos'.

Die Kartoffeln garkochen, in noch warmem Zustand in gleichmäßig
dünne Scheiben schneiden und in eine Salatschüssel geben. Zum
Schneiden eignet sich besonders ein sogenannter Kartoffelschneider,
ein Metallrahmen mit mehreren Schneiddrähten, ähnlich einem
Eierschneider, nur größer (Haushaltswarengeschäft).

Nun werden in praktisch beliebiger Reihenfolge die übrigen Zutaten
auf die Kartoffelscheiben gegeben und anschließend der Salat
durchgemischt, aber Vorsicht, dass die Kartoffelscheiben wegen der
Optik dabei nicht zu sehr zerbrechen. Die Wassermenge richtet sich
in hohem Maae nach der verwendeten Kartoffelsorte. Der Salat darf
weder zu trocken noch zu flüssig werden. Als Kriterium dafür gilt,
dass der Salat beim Durchmischen 'schwätzen' muss, d.h. er muss
regelrecht quietschen. Wer Zwiebeln nicht so gerne roh isst, kann
sie gerne auch zerreiben. Mit Flüssigwürze, Salz und Pfeffer
abschmecken.

Der Salat kann sowohl noch lauwarm als auch zimmerwarm gegessen
werden, sollte aber nicht älter als ca. 3-4 Stunden sein.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2

Titel: UNSER KARTOFFELSALAT WITZIGMANN/BIOLEK
Kategorien: Salat, Kartoffeln
Menge: 1 Rezept

4 Kartoffeln, fest kochend
Ganzer Kümmel
1 Lorbeerblatt
Meersalz
1 Zwiebel
5 Essl. Pflanzenöl
200 ml Geflügelfond
1 Teel. Dijon-Senf
3 Essl. Obstessig
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Salatgurke
4 Radieschen
1 Hart gekochtes Ei
1 Kästchen Gartenkresse

============================== QUELLE ==============================
Biolek/Witzigmann - ISBN 3-89883-074-8
Rezepte, wie wir sie mögen
-- Erfasst *RK* 16.10.2003 von
-- Ilka Spiess

Die Kartoffeln waschen und mit der Schale in einem Topf mit 1 Prise
Kümmel, Lorbeerblatt und Meersalz nicht zu weich kochen, abgießen
und pellen. Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und im Öl
glasig dünsten, Geflügelfond dazugießen, etwas reduzieren lassen.

Geflügelfond mit Senf, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die noch
lauwarmen Kartoffeln in Scheiben schneiden, unter die Zwiebelsauce
mischen und ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Gurke schälen. Der Länge nach halbieren und
mit einem Teelöffel entkernen. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden
und zum Salat geben.

Die Radieschen putzen, waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
Das hart gekochte Ei pellen, Eiweiß und Eigelb getrennt fein hacken.
Die Gartenkresse mit der Schere abschneiden. Den Kartoffelsalat auf
Tellern anrichten, mit den Radieschenscheiben, gehacktem Ei und
Gartenkresse dekorieren und servieren.

=====


Gruß
Ulli
--
http://www.rezkonv.de/ (Ilkas und Ullis Kochecke)
* REZEPTE - KRÄUTER - EIS - TV-COOK
* winREZKONV und RezkonvSuite

Karla Baumann

unread,
Jul 28, 2004, 3:46:57 PM7/28/04
to
Hi,
..einen Berg Röstzwiebeln (ich mach den immer mit Bratkartoffeln,
Kopfsalat, Spiegelei und Röstzwiebeln),
Gruss,
Karla
--
"Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie
sind uninteressant." Zsa Zsa Gabor - Persoenliche mails an
kaba_mix(Klammeraffe)web.de


Ilka Spiess

unread,
Jul 28, 2004, 5:40:41 PM7/28/04
to
Doris Deiters schrieb:

Hallo Doris,

>ich suche Beilagen für einen Fleischkäse. Für eine kleine Feier (ca.

Wenn er frisch gebacken warm angeliefert wird, würde ich nur
Kartoffelsalat, gemischten Salat - den sich jeder selber zusammenstellen
kann - Dressing und eingelegte Gewürzgurken und Paprika bereit stellen.
Manche mögen auch Senf dazu.

Spiegeleier braucht es zu einem ganz frischen warmen Leberkäse
eigentlich nicht. Dazu Baguette und/oder ein schönes Bauernbrot
möglichst frisch vom Bäcker. Und ein schönes Bier!



Gruss,
o
Ilka

--
http://www.rezkonv.de (Ilkas und Ullis Kochecke)
* REZKONV * RkSuite* MMTOOLS * TV-COOK * REZEPTE * KÜCHENKRÄUTER *

nina corda

unread,
Jul 29, 2004, 8:21:20 AM7/29/04
to
Ilka Spiess <is_...@rezkonv.de> wrote:

> Doris Deiters schrieb:
>
> Hallo Doris,
>
> >ich suche Beilagen für einen Fleischkäse. Für eine kleine Feier (ca.
> >20 Personen) wird vom Schlachter ein Fleischkäse angeliefert. Was kann
> >man dazu noch anbieten? Es wird auf jedenfall frisches Weißbrot geben
> >und für jeden der mag Spiegeleier. Was paßt sonst noch dazu?
> >Bratkartoffeln?
>
> Wenn er frisch gebacken warm angeliefert wird, würde ich nur
> Kartoffelsalat, gemischten Salat - den sich jeder selber zusammenstellen
> kann - Dressing und eingelegte Gewürzgurken und Paprika bereit stellen.
> Manche mögen auch Senf dazu.

senf muss!
letztens in karlsruhe gabs auch fleischkaese zum mittag und weit und
breit kein senf! ich war schokiert!

nina
--
we got two declines, two damaged and two jealous agains
i knew you were the one
-no fx-

Gertrud Breuer

unread,
Jul 29, 2004, 10:19:00 AM7/29/04
to
dor...@gmx.de (Doris Deiters) schrieb:

> Hallo mampfer,

Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
Natürlich schwäbischer.
Gutes gelingen!
Gertrud


Raimund Huemmer

unread,
Jul 29, 2004, 10:32:57 AM7/29/04
to
usenet_...@partyrepubliken.de (nina corda) writes:

> > Manche mögen auch Senf dazu.
>
> senf muss!
> letztens in karlsruhe gabs auch fleischkaese zum mittag und weit und
> breit kein senf! ich war schokiert!

Tja, so verschieden sind die Geschmaecker. Ich esse sehr gerne
Leber-/Fleischkaese. Aber wenn mir da jemand Senf draufschmieren
wuerde, koennte ich nichts essen. Ketchup gerne.

Gruss
Raimund

--
Life's too short to read boring signatures

Ilka Spiess

unread,
Jul 29, 2004, 11:06:34 AM7/29/04
to
nina corda schrieb:
Hallo nina

>> Manche mögen auch Senf dazu.

>senf muss!

>letztens in karlsruhe gabs auch fleischkaese zum mittag und weit und
>breit kein senf! ich war schokiert!

Das stell ich mir jetzt gerade mal vor, Nina mit großen ungläubigen
Augen vor einem Brocken Leberkäse - du Ärmste;-)

Du solltest künftig immer eine Tube Senf in der Handtasche mitführen.

Ich mag Senf aber zu Leberkäse nicht, mir reicht in der Regel ein schöner Kartoffelsalat.

Ulli Fetzer

unread,
Jul 29, 2004, 4:01:16 PM7/29/04
to
Gertrud Breuer schrieb:

> Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
> Natürlich schwäbischer.

Sage ich doch :-)

Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.

Zu einem gebratenen Leberkäs' (Fellbacher Rostbraten) schmecken natürlich
auch Brägele ;-9

Gruß
Ulli

Peter Hammer

unread,
Jul 29, 2004, 4:04:45 PM7/29/04
to
Ulli Fetzer schrieb:

> Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
> eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.

Hallo,

eine Scheibe frisches, knuspriges, noch warmes Bauernbrot!

--
Scharfe Grüße
Pedro
http://www.chillisauce.de
Scharfe & unscharfe Bilder

Ulli Fetzer

unread,
Jul 29, 2004, 4:58:57 PM7/29/04
to
Peter Hammer schrieb:

>> Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
>> eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.

> eine Scheibe frisches, knuspriges, noch warmes Bauernbrot!

Zusätzlich zum Kartoffelsalat, ganz klar :-)

Hmmmm ;-9

Ich muss mir vom Metzger mal wieder eine Aluschale mit Fleischkäse
mitbringen. Bei uns gibt es groben und feinen. Ich ziehe allerdings den
groben vor. Beim feinen weiß man noch weniger, was drin ist.

Aber egal, schmegga muss es ;-)

Gruß
Ulli

Andreas Neste

unread,
Jul 29, 2004, 5:20:54 PM7/29/04
to
Hallo Ulli
Ulli Fetzer schrieb:

>> Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
>> Natürlich schwäbischer.

> Sage ich doch :-)

ja könn die im Ländle denn überhaupt Kartoffelsalat?

;-)

Viele Grüße
Andreas

Ulli Fetzer

unread,
Jul 29, 2004, 5:52:48 PM7/29/04
to
Andreas Neste schrieb:

>>> Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
>>> Natürlich schwäbischer.

>> Sage ich doch :-)

> ja könn die im Ländle denn überhaupt Kartoffelsalat?

Wer kann ihn denn sonst? Natürlich nur die Ureinwohner, net
d'Reischmeggte ;-)

Vom Urschwaben Vincent Klink stammt folgendes Rezept:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.4

Titel: MAULTASCHEN UND SCHWÄBISCHER KARTOFFELSALAT AUS DER S ...
Kategorien: Teigware, Gefüllt, Salat
Menge: 1 Rezept

============================= NUDELTEIG =============================
250 Gramm Hartweizendunst; (grobes Hartweizenmehl, Semola)
3 Eier; oder 1 Ei und 3 Eigelb
1/2 Essl. Kaltgepresstes Olivenöl
1 Prise Salz

============================= FUELLUNG =============================
200 Gramm Spinat; blanchiert und dann feingehackt
100 Gramm Hackfleisch
20 Gramm Rauchfleisch
1 Brötchen; in Scheiben geschnitten und in
Etwas Warme Milch; eingeweicht
1 Ei
100 Gramm Feingehackter Lauch
1 Zwiebel
Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskat

========================== KARTOFFELSALAT ==========================
500 Gramm Kartoffeln; vorwiegend festkochend
1 klein. Zwiebel
3 Essl. Pflanzenöl
1/4 Ltr. Brühe stark, kräftig, überwürzt
-- (aus Bio-Instant-Gemüsebrühe)
3 Prisen Curry
1 Teel. Feuersenf
Pfeffer und Salz

============================== QUELLE ==============================
Koch-Kunst mit Vincent Klink
Kartoffeln
-- Erfasst *RK* 19.09.2002 von
-- Ilka Spiess

Mehl auf ein Nudelbrett häufen. In ein Mulde Eier einschlagen, das
Olivenöl dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Der Teig
sollte fest sein und darf ruhig an weiche Knetmasse erinnern. So ist
es von Vorteil, zuerst etwas weniger Mehl zu nehmen und den Teig
weich anzukneten, um anschließend soviel Mehl hinzugeben bis die
gewünschte Festigkeit erreicht ist.

Zwiebel und Lauch in Butter gut anrösten und in eine Schüssel geben.
Hackfleisch, ausgedrückte Brötchen und die restlichen Zutaten
dazugeben. Mit Pfeffer, Salz und Muskat gut durchmengen, damit die
Farce eine Bindung bekommt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Für
vegetarische Maultaschen erhöht man den Zwiebel- und Lauchanteil und
gibt etwas dicke Bechamelsauce unter den Spinat.

Nun den ausgerollten Nudelteig auf einem bemehlten Brett ausbreiten
und in zehn Zentimeter lange Rechtecke schneiden. In der Mitte einen
Esslöffel Kloß-Farce platzieren, Ränder mit etwas Ei bepinseln und
ein gleich großes Stück Teig obendrauf legen und die Ränder gut
andrücken.

In leicht kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Kartoffelsalat schnelle Version:

Weichgekochte Pellkartoffeln auf dem Gurkenhobel fein rädeln.
Zerfallen die Scheiben, so macht das nichts, um so mehr Brühe nehmen
sie auf. Kartoffeln mit der Hälfte der Brühe übergießen, Öl, Pfeffer,
Senf und Curry zugeben. Die Zwiebel reiben. Alles miteinander
vermischen, evtl. noch Brühe zugeben. Den Salat warmstellen und am
selben Tag verspeisen. Evtl. muss nach einer halben Stunde
nachgewürzt werden und so viel Brühe nachgegossen, dass der Salat
recht geschmeidig ist.

: O-Titel : Maultaschen und schwäbischer Kartoffelsalat aus der
: > Stuttgarter Wielandshöhe

nina corda

unread,
Jul 29, 2004, 10:34:01 PM7/29/04
to
Ilka Spiess <is_...@rezkonv.de> wrote:

> nina corda schrieb:
> Hallo nina
>
> >> Manche mögen auch Senf dazu.
>
> >senf muss!
>
> >letztens in karlsruhe gabs auch fleischkaese zum mittag und weit und
> >breit kein senf! ich war schokiert!
>
> Das stell ich mir jetzt gerade mal vor, Nina mit großen ungläubigen
> Augen vor einem Brocken Leberkäse - du Ärmste;-)

ich habe schon mehr als einen ganzen leberkaes gesehn, incl garen im
kombi.
an dem tag hatte ich sehr viel hunger, da ich eine erbaermliche zugreise
in einem dieser ir die jetzt ic sein sollen unternommen hatte.
ich dachte, es waere besser, damit zu fahren und um 6 in karlsruhe
anzukommen, asnstatt mit einem nachtzug zu fahren zu fahren und um 5
anzukommen.
im nachtzug haette ich besser schlafen koennen..
in karlsruhe angekommen gab es zwar am bahnhof einen laden, der
behauptete, gleich aufzumachen, aber ich hatte mir ja schon was anderes
am markt ausgekuckt.
auf mein post hier hatte ja keiner geantwortet..
ich musste dann nach ca 3 std fussmarsch kreuz und quer durch karlsruhe
doch mit dem ding am bahnhof vorliebnehmen. dafuer kenn ich ca alles von
karlsruhe, was man zu fuss erreichen kann(meine fuesse!).
der caterer meiner veranstaltung hatte jedenfalls nicht beachtet, das
menschen aus anderen kulturkreisen anwesend sein koennten...

> Du solltest künftig immer eine Tube Senf in der Handtasche mitführen.

wenn ich den senfmenschen in duesseldorf ueberreden kann, mir senf in
eine tube abzufuellen, dann vielleicht....

> Ich mag Senf aber zu Leberkäse nicht, mir reicht in der Regel ein schöner
> Kartoffelsalat.

wir sind hier eher so ausgerichetet, das bratkartoffeln, eier etc
dazukommen.
in karlsruhe gab es ein stueck brot und irgendeinen unakzeptablen salat.
ich habe zwei scheiben fleischkaes verlangt, auch bekommen, aber ohne
senf und sauce war das albern.

abends war ich dann zum glueck in frankfurt auf einem strassenfest, wo
man sich den level an schlechter verpflegung noch auswaehlen konnte.

Heidi Faul

unread,
Jul 30, 2004, 12:18:54 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer wrote:
> Aber egal, schmegga muss es ;-)

Wenner schmeckt no ischor nemme guad. :-)) Heidi

Heidi Faul

unread,
Jul 30, 2004, 12:19:28 AM7/30/04
to
Andreas Neste wrote:
> Hallo Ulli
> Ulli Fetzer schrieb:
>
>>> Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
>>> Natürlich schwäbischer.
>
>> Sage ich doch :-)
>
> ja könn die im Ländle denn überhaupt Kartoffelsalat?

Beleidige die "Schwaben" nicht. Heidi

Heidi Faul

unread,
Jul 30, 2004, 12:26:50 AM7/30/04
to
nina corda wrote:

> Ilka Spiess <is_...@rezkonv.de> wrote:
>>>> Manche mögen auch Senf dazu.
>>> letztens in karlsruhe gabs auch fleischkaese zum mittag und
>>> weit und breit kein senf! ich war schokiert!
> abends war ich dann zum glueck in frankfurt auf einem
> strassenfest, wo man sich den level an schlechter verpflegung
> noch auswaehlen konnte.

Du arme. Aber ich mache das nun schon Jahre mit (auf meine gute
schwäbiche Hauskost) verzichten. Heidi die den Leberkäse mit oder
ohne Senf essen würde wenn sie nur einen bekommen würde. (so wie in
Lienz vor 6j einfach aus der Hand in den Mund)

Ulli Fetzer

unread,
Jul 30, 2004, 1:27:57 AM7/30/04
to
Heidi Faul schrieb:

> Du arme. Aber ich mache das nun schon Jahre mit (auf meine gute
> schwäbiche Hauskost) verzichten. Heidi die den Leberkäse mit oder
> ohne Senf essen würde wenn sie nur einen bekommen würde.

Falls Du die Zutaten bekommen würdest, wie wäre es mit folgendem bayrischen
Schmankerl?

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.4

Titel: SAUERKRAUT MIT FLEISCHKÄSE, LAUGENBREZENKNÖDELN UND S ...
Kategorien: Gemüse, Kraut, Wurst
Menge: 2 Portionen

========================== FÜR DIE KNÖDEL ==========================
2 Laugenbrezen oder -brötchen (150 g)
5 Essl. Milch
1 Ei
1 Eigelb
20 Gramm Flüssige Butter (plus Butter für die Folie)
1/2 Bund Glatte Petersilie, fein gehackt
1 Essl. Durchwachsener Speck, gewürfelt
1/2 Schalotte; fein gewürfelt
Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss

======================== FÜR DAS SAUERKRAUT ========================
2 Schalotten; fein gewürfelt
20 Gramm Butterschmalz (plus Butterschmalz zum Braten)
250 Gramm Mildes Bio-Sauerkraut aus dem Fass (Reformhaus)
200 ml Weißwein
1/2 Teel. Kümmel
1 Lorbeerblatt
1 Essl. Frisch geriebene Kartoffel
Salz, Zucker

============================ FLEISCHKÄSE ============================
2 Scheiben Fleischkäse; a 125 g
Butterschmalz zum Braten

=========================== FÜR DIE SAUCE ===========================
1 Schalotte; fein gewürfelt
20 Gramm Butter
1/2 Teel. Mehl
2 Essl. Süßer Bayerischer Senf
1 Essl. Scharfer Bayerischer Senf
125 ml Bier
80 Gramm Creme fraiche

============================== QUELLE ==============================
Magazin STERN - Klassiker der deutschen Küche
-- Erfasst *RK* 09.04.2002 von
-- Ilka Spiess

Für die Knödel die Brezen grob würfeln. Milch, Ei und Eigelb
verrühren und mit den gewürfelten Brezen, der Butter und der
Petersilie vermengen; Speck auslassen, Schalottenwürfel darin glasig
dünsten, zur Brezenmasse geben, mit Pfeffer und Muskat würzen und
alles gut mischen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Für das Sauerkraut die Schalotten in einem Topf im Butterschmalz
andünsten. Das Kraut dazugeben, mit Wein ablöschen und bei milder
Hitze kochen. Nach 10 Minuten Kümmel und Lorbeerblatt dazugeben und
10-15 Minuten weitergaren. Geriebene Kartoffel zum Binden
unterrühren, weitere 2-3 Minuten kochen. Mit Salz und Zucker
abschmecken.

Ein Stück Alufolie mit Butter einfetten, die Brezenmasse darauf
geben und zu einer 4 cm dicken Rolle formen, dann fest einwickeln
und die Enden gut zudrehen. Die Rolle in siedendem Salzwasser 20
Minuten garen, dann herausnehmen, etwas ruhen lassen, auswickeln und
in Scheiben schneiden.

Fleischkäse in etwas Butterschmalz kross braten, auf Küchenpapier
abtropfen lassen, halbieren und warm stellen.

Für die Sauce die Schalottenwürfel in Butter andünsten und mit Mehl
bestäuben, die Senfsorten einrühren und mit Bier ablöschen. 3
Minuten köcheln, dann alles durch ein Sieb gießen und noch einmal
etwas einkochen. Creme fraiche dazurühren und abschmecken.

Auf jeden Teller etwas Sauerkraut häufen, darauf im Wechsel die
halben Scheiben Fleischkäse und die Knödelscheiben setzen. Das Ganze
mit der Sauce umgießen.

Tipp: Evtl. etwas Salz von den Brezen entfernen, damit die Knödel
nicht versalzen. Sie lassen sich sehr gut einfrieren.

: O-Titel : Sauerkraut mit Fleischkäse, Laugenbrezenknödeln und
: > Senfsauce

Heidi Faul

unread,
Jul 30, 2004, 2:15:16 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer wrote:
> Heidi Faul schrieb:
>> Du arme. Aber ich mache das nun schon Jahre mit (auf meine
>> gute schwäbiche Hauskost) verzichten. Heidi die den
>> Leberkäse mit oder ohne Senf essen würde wenn sie nur einen
>> bekommen würde.
>
> Falls Du die Zutaten bekommen würdest, wie wäre es mit
> folgendem bayrischen Schmankerl?

Hört sich gut an aber tja die Zutaten. Danke und Gruss Heidi

Uwe Hannebauer

unread,
Jul 30, 2004, 3:04:36 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer <uf_...@rezkonv.de> wrote:
>
> > Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.

Ist mir zu weichlich zum eh schon nicht gerade kernigen Lebarkäs.


>
> Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
> eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.

Einspruch.

Karla hat den für mich schmackhaftesten Vorschlag gemacht.
Bratkartoffeln, Röstzwiebeln, kräftiges Brot und - wer mag - frischer
Salat paßt.

Gruß aus Bayern
Uwe

Uwe Hannebauer

unread,
Jul 30, 2004, 3:06:45 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer <uf_...@rezkonv.de> wrote:
>
> > Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.

Ist mir zu weichlich zum eh schon nicht gerade kernigen Leberkäs.


>
> Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
> eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.

Einspruch.

Andreas Neste

unread,
Jul 30, 2004, 3:44:09 AM7/30/04
to
Hallo Ulli
Ulli Fetzer schrieb:

> Andreas Neste schrieb:

>>>> Im Schwabenland gibts Kartoffelsalat dazu.
>>>> Natürlich schwäbischer.

>>> Sage ich doch :-)

>> ja könn die im Ländle denn überhaupt Kartoffelsalat?

> Wer kann ihn denn sonst?

Na die Bayern :-)

Selbst ich als Kind des Ruhrgebiets muss zugeben, dass diese fränkische
Variante die beste ist, die ich bis Dato gegessen habe.

Kartoffelsalat mit Speck

Franken

aus Alfons Schuhbecks: Geniessen erlaubt, Schuhbecks regionale Küche

Für 4 Personen:

800 g festkochende Kartoffeln, am besten Bamberger Hörnle
1 Zwiebel
60 g durchwachsenen Speck (Ich nehme auch gern einen Südtiroler Speck)
1/2 l Rinderbrühe (Ich nehme nur selbstgemachte Brühe, die ich
eigentlich immer auf Vorrat im Gefrierschrank habe)
2 EL Weinessig
4 EL Keimöl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
2 Bund Radieschen (Ist mir persönlich zu viel)
1 Bund Schnittlauch feingeschnitten

1. Kartoffeln waschen und am besten in einem Dämpfer in etwa 30 bis 35
Min. garen. Abdampfen lassen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.

2. Die Zwiebel schälen und wie den Speck in kleine Würfel schneiden. Die
Speckwürfel in der Pfanne kross braten, dann die Zwiebel dazugeben und
bei schwacher Hitze glasig dünnsten.

3. Die Brühe erhitzen und Essig, Öl, Salz und Pfeffer unvermischten.
(Das mach ich anders. Das Öl gebe ich erst später dazu) Über die
Kartoffelscheiben giessen, die Speck und Zwiebelwürfel dazugeben und
alles vorsichtig mischen. Den Salat min. 15 Min. ziehen lassen.

4. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Mit dem
feingeschnittenen Schnittlauch unter den Salat mischen. (Hier füge ich
jetzt erst das Öl hinzu) Falls nötig, ein wenig Brühe hinzufügen und
nochmals kräftig abschmecken.

Das ganze schmeckt am besten, wenn der Kartoffelsalat lauwarm serviert
wird und ist für mich nicht nur zu Leberkäs/Fleischkäs sehr köstlich.
Das man zu sowas Bier trink, ist IMHO klar, oder? ;-)

Viele Grüße
Andreas

Heiner Blett

unread,
Jul 30, 2004, 4:06:50 AM7/30/04
to
Ciao tutti, hallo Andreas,

Am Fri, 30 Jul 2004 09:44:09 +0200 schrieb Andreas Neste:

> Kartoffelsalat mit Speck

Sieht lecker aus, geradezu formatierungswürdig. :-)

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v2.07

Titel: Kartoffelsalat mit Speck
Kategorien: Franken
Menge: 4 Personen

800 Gramm Festkochende Kartoffeln, am besten Bamberger
-- Hörnle
1 Zwiebel
60 Gramm Durchwachsenen Speck (Ich nehme auch gern einen
-- Südtiroler Speck)
1/2 Ltr. Rinderbrühe (Ich nehme nur selbstgemachte Brühe,
-- die ich eigentlich immer auf Vorrat im
-- Gefrierschrank habe)
2 Essl. Weinessig
4 Essl. Keimöl


Salz, frisch gemahlener Pfeffer
2 Bund Radieschen (Ist mir persönlich zu viel)
1 Bund Schnittlauch feingeschnitten

============================== QUELLE ==============================


aus Alfons Schuhbecks: Geniessen erlaubt,
Schuhbecks regionale Küche

gepostet von Andreas Neste in drm
-- Erfasst *RK* 30.07.04 von
-- Christian Schill

1. Kartoffeln waschen und am besten in einem Dämpfer in etwa 30 bis
35 Min. garen. Abdampfen lassen, schälen und in dünne Scheiben
schneiden.

2. Die Zwiebel schälen und wie den Speck in kleine Würfel schneiden.
Die Speckwürfel in der Pfanne kross braten, dann die Zwiebel
dazugeben und bei schwacher Hitze glasig dünnsten.

3. Die Brühe erhitzen und Essig, Öl, Salz und Pfeffer unvermischten.
(Das mach ich anders. Das Öl gebe ich erst später dazu) Über die
Kartoffelscheiben giessen, die Speck und Zwiebelwürfel dazugeben und
alles vorsichtig mischen. Den Salat min. 15 Min. ziehen lassen.

4. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Mit dem
feingeschnittenen Schnittlauch unter den Salat mischen. (Hier füge
ich jetzt erst das Öl hinzu) Falls nötig, ein wenig Brühe hinzufügen
und nochmals kräftig abschmecken.

Das ganze schmeckt am besten, wenn der Kartoffelsalat lauwarm
serviert wird und ist für mich nicht nur zu Leberkäs/Fleischkäs sehr
köstlich. Das man zu sowas Bier trink, ist IMHO klar, oder? ;-)

=====

Gruß
Heiner.

Ulli Fetzer

unread,
Jul 30, 2004, 4:53:30 AM7/30/04
to
Uwe Hannebauer schrieb:

>> Ich würde sogar so weit gehen, dass als Beilage zum warmem Leberkäs'
>> eigentlich gar nichts anderes wirklich passt.
>
> Einspruch.
>
> Karla hat den für mich schmackhaftesten Vorschlag gemacht.
> Bratkartoffeln, Röstzwiebeln, kräftiges Brot und - wer mag - frischer
> Salat paßt.

Schärfster Protest ;-))

Für mich passen Röstzwiebeln zum frischen, warmem Leberkäs überhaut nicht
(zum gebratenen natürlich schon), auch Bratkartoffeln - obwohl ich die
unheimlich gerne esse - eigentlich auch nicht so recht. Der Rest ist OK.

Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden! Gott sei Dank!

> Gruß aus Bayern
> Uwe

Gruß aus dem Schwabenland (Schwaben haben sich die Bayern ja unter den
Nagel gerissen ;-)

Ulli Fetzer

unread,
Jul 30, 2004, 5:25:46 AM7/30/04
to
Andreas Neste schrieb:

>>> ja könn die im Ländle denn überhaupt Kartoffelsalat?
>
>> Wer kann ihn denn sonst?
>
> Na die Bayern :-)

Ja, die machen ihn auch nicht schlecht. Aber es halt wie bei den Brezen
(hier Brezeln genannt), so richtig halt auch nicht ;-))



> Selbst ich als Kind des Ruhrgebiets muss zugeben, dass diese fränkische
> Variante die beste ist, die ich bis Dato gegessen habe.
>
> Kartoffelsalat mit Speck

Der liest sich wirklich nicht schlecht (kein Wunder, ist ja schließlich vom
Bazi Alfons Schuhbeck ;-), aber es ist kein schwäbischer K-Salat.

Einen wie er sein soll wirst Du aber in einem heutigen Restaurant nur noch
schwerlich finden, da er im Kühlschrank oder der gekühlten Salattheke
nichts verloren hat, sondern frisch aus den noch warmen Kartoffeln
zubereitet werden muss und auch noch warm-lauwarm gegessen werden sollte.

Uwe Hannebauer

unread,
Jul 30, 2004, 6:04:11 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer <uf_...@rezkonv.de> wrote:
>
> Schärfster Protest ;-))

ritorno ;-)


>
> Für mich passen Röstzwiebeln zum frischen, warmem Leberkäs überhaut nicht

Gut, zum warmen Leberkäs müssen sie nicht sein. Es sei denn, man ißt sie
so gern wie unsereins.

> (zum gebratenen natürlich schon), auch Bratkartoffeln -

Unbedingt.

> Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden! Gott sei Dank!

Unterstrichen. Und die letzten drei Worte doppelt ;)


>
> Gruß aus dem Schwabenland (Schwaben haben sich die Bayern ja unter den
> Nagel gerissen ;-)

Kriegen Schwaben deshalb immer sooon' Hals, wenn sie auf einen Bayern
treffen :-)) ?

Jo mei, dös kloane Stuck holt. Aber Österreich ging ja auch mal bis zum
Schwazwald :-)
Und unter dem gern zitierten württembergischen König waren die
geographischen Ausmaße weit geringer als heutzutag.

Gruß
Uwe

Andreas Neste

unread,
Jul 30, 2004, 5:58:46 AM7/30/04
to
Hallo Ulli,
Ulli Fetzer schrieb:

> Einen wie er sein soll wirst Du aber in einem heutigen Restaurant nur noch
> schwerlich finden, da er im Kühlschrank oder der gekühlten Salattheke
> nichts verloren hat, sondern frisch aus den noch warmen Kartoffeln
> zubereitet werden muss und auch noch warm-lauwarm gegessen werden sollte.

mein reden :-)

Deshalb haben wir ja hier zusammengefunden, damit man sich nicht so viel
über das Essen in Restaurants echauffieren muss ;-)

Ich bin ja jetzt bestens Ausgerüstet und kann die hier geposteten
Rezepte sammeln :-)

So steht jetzt nix mehr im Wege, um mich mal an den und über den
schwäbischen Kartoffelsalat ranzuwagen/herzumachen ;-)

Ich bin zwar ein Liebhaber der italienischen Küche, aber die zu vielen
Pfunde kommen eindeutig aus den leckeren Sachen der deutschen regionalen
Küche, die ich dann meist auch beidhändig in mich hineinschaufel ;-)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Andreas

Rolf Hartwig

unread,
Jul 30, 2004, 6:05:53 AM7/30/04
to
Hallo Ulli

Am Fri, 30 Jul 2004 10:53:30 +0200 schrieb Ulli Fetzer:

> Gruß aus dem Schwabenland (Schwaben haben sich die Bayern ja unter den
> Nagel gerissen ;-)

Huh? Die versuchen höchstens, die gute schwäbische Küche zu imitieren, IMO
mit eher mässigem Erfolg. :-))

Aber noch ein Rezept, so ganz minimalistisch.

Grüsse
Rolf und Hera

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Kartoffelsalat (Camping/Outdoor)
Kategorien: Kartoffeln, Salat, Camping, Deutschland
Menge: 2 Personen oder 1 Schwabe

500 Gramm Fertige Pellkartoffeln*
1 Pack. Fleischer-Fix für Kartoffelsalat
1 klein. Zwiebel
Etwas Schnittlauch, frisch oder gefriergetrocknet
Öl, Menge nach Gusto

============================== QUELLE ==============================
Marke Eigenlob


-- Erfasst *RK* 30.07.04 von

-- Rolf Hartwig

* Die fertigen Kartoffeln gibt es saisonal im Penny-Markt oder im
Grossmarkt. 2Stück in Folie = 500 Gramm.

Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Aus dem Tütenpulver
mit Wasser nach Vorschrift die Sosse mischen und in einem Topf
aufkochen. Kartoffeln zugeben und min 20 Min ziehen lassen, entweder
in einer Thermo-Box oder zwischendurch mal kurz erhitzen. Inzwischen
die Zwiebel fein würfeln und zugeben. Abschmecken mit etwas Maggi,
ÖL und den Schnittlauch zugeben und untermischen. Abkühlen lassen.

Man kann natürlich auch noch Gurke oder Radieschen oder angebratenen
Speck zugeben, aber ich habe das Gericht bewusst minimalistisch
gehalten, damit es auch noch Rucksacktauglich ist.

=====

--
Meine Adressen im Nachrichtenkopf dienen als Spamfalle.
Per Mail bin ich unter R_Hartwig KLAMMERAFF t-online.de erreichbar.

Andreas Neste

unread,
Jul 30, 2004, 6:03:01 AM7/30/04
to
Hallo Heiner,
Heiner Blett schrieb:

> Am Fri, 30 Jul 2004 09:44:09 +0200 schrieb Andreas Neste:

>>Kartoffelsalat mit Speck

> Sieht lecker aus, geradezu formatierungswürdig. :-)

[konvertiertes Rezept]

jaaaa, danke :-) Ich bin ja jetzt selbst bestens Ausgerüstet und gelobe
Besserung ;-)

Ich muss mich da allerdings erst mal ein wenig mit befassen. Da wir aber
grade mal ein paar echte Sommertage haben, möchte ich die erst mal
geniessen. Ich bitte um Verständnis 8-)

Michael Brandtner

unread,
Jul 30, 2004, 10:34:55 AM7/30/04
to
Am Wed, 28 Jul 2004 17:43:36 +0200 schrieb Doris Deiters:

> Hallo mampfer,
>
> ich suche Beilagen für einen Fleischkäse. Für eine kleine Feier (ca.
> 20 Personen) wird vom Schlachter ein Fleischkäse angeliefert. Was kann
> man dazu noch anbieten? Es wird auf jedenfall frisches Weißbrot geben
> und für jeden der mag Spiegeleier. Was paßt sonst noch dazu?
> Bratkartoffeln?


Auf jeden Fall darf der süsse Senf nicht dazu fehlen!


Gruss

Michael

nina corda

unread,
Jul 30, 2004, 10:38:46 AM7/30/04
to
Ulli Fetzer <uf_...@rezkonv.de> wrote:

> Heidi Faul schrieb:
>
> > Du arme. Aber ich mache das nun schon Jahre mit (auf meine gute
> > schwäbiche Hauskost) verzichten. Heidi die den Leberkäse mit oder
> > ohne Senf essen würde wenn sie nur einen bekommen würde.
>
> Falls Du die Zutaten bekommen würdest, wie wäre es mit folgendem bayrischen
> Schmankerl?
>
> ========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.4
>
> Titel: SAUERKRAUT MIT FLEISCHKÄSE, LAUGENBREZENKNÖDELN UND S ...

brezenknoedel, lecker!

Ulli Fetzer

unread,
Jul 30, 2004, 2:15:50 PM7/30/04
to
Michael Brandtner schrieb:

> Auf jeden Fall darf der süsse Senf nicht dazu fehlen!

Gschmäcker send halt verschieda ;-)

Dr oine goht gern en Kirch,
dr andere isst gern Backstoikäs ;-))

Nichts für ungut!
Viele Grüße
Ulli

Michael Brandtner

unread,
Jul 30, 2004, 8:31:25 PM7/30/04
to
Am Fri, 30 Jul 2004 20:15:50 +0200 schrieb Ulli Fetzer:

> Michael Brandtner schrieb:
>
>> Auf jeden Fall darf der süsse Senf nicht dazu fehlen!
>
> Gschmäcker send halt verschieda ;-)
>
> Dr oine goht gern en Kirch,
> dr andere isst gern Backstoikäs ;-))

Klar ;-)

Ich habe nur sehr irritiert festgestellt, dass nur wenige
Kilometer weiter nördlich meiner Heimat Leberkäs (aka Fleischkäs)
mit mittelscharfem Senf genossen wird.
Auch nicht schlecht, kommt aber nicht an den Geschmack mit
süssem Senf hin.
Sehr empfehlenswert ist immer der Regensburger Händlmeier-Senf.
Einfach probieren!

> Nichts für ungut!

Nö, natürlich nicht ;-)

Gruss

Michael

Heidi Faul

unread,
Jul 31, 2004, 1:59:40 AM7/31/04
to

Selten so gelacht. Gruss Heidi

Uwe Hannebauer

unread,
Jul 31, 2004, 4:48:29 AM7/31/04
to
Rolf Hartwig <muell...@canis-germanicus.de> wrote:
>
> Huh? Die versuchen höchstens, die gute schwäbische Küche

Hm. Spätzle & Co.?
Du warst mal im Rheinland, Franken, der Pfalz usw. zum Essen?

Gruß
Uwe

Message has been deleted

Doris Wiederhake

unread,
Jul 31, 2004, 7:54:38 AM7/31/04
to
Konrad Wilhelm wrote:

> On Fri, 30 Jul 2004 16:34:55 +0200, Michael Brandtner
> <m.bra...@gmx.de> wrote:
>
>>> ich suche Beilagen für einen Fleischkäse.

>> Auf jeden Fall darf der süsse Senf nicht dazu fehlen!
>>
> Für mich ist Leberkäs Urlaub. Und zwar in München in einer
> Fleischerei, auf einem Stück Pergamentpapier, schon im passende
> Streifen geschitten, mit einer Semmel dazu und süßem Sempf.

! Aber Hallo,
...*in* die Semmel kommt der "Fleischkäse", richtiger dort "Leberkäs"
genannt, "amStück", das gelbe Zeug dazu heisst auch bei uns in Bayern:
Senf ;-)
>
> Z. B. bei dem Fleischer am Fäkalienmarkt...

"Fäkalien" sind Ausscheidungen (also Kacke), der Markt heisst
"Viktualienmarkt", sonst kommt du nicht mehr nach München ´rein <grins>
Trotzdem, freundliche Grüße
Doris

Rolf Hartwig

unread,
Jul 31, 2004, 8:40:32 AM7/31/04
to
Hallo Konrad

Am Sat, 31 Jul 2004 13:42:36 +0200 schrieb Konrad Wilhelm:

> Für mich ist Leberkäs Urlaub. Und zwar in München in einer
> Fleischerei, auf einem Stück Pergamentpapier, schon im passende
> Streifen geschitten, mit einer Semmel dazu und süßem Sempf.

Für mich ist Leberkäs alltäglich, sogar zum Vesper in der Firmenkantine.
2x die Woche, und in einer Qualität, die kaum ein Metzger macht.
Rindfleisch ist halt teuer, deshalb kriegst Du fast nur noch dieses
blassrosa Zeug mit Standardgeschmack.

> Z. B. bei dem Fleischer am Fäkalienmarkt, der so Richtung Peterskirche
> liegt.

Echt jetzt? Verkaufen die Münchner den Preissn jetzt schon Fäkalien?
Oder heisst der Markt vielleicht Viktualienmarkt :-))

Grüsse
Rolf und Hera

Rolf Hartwig

unread,
Jul 31, 2004, 8:52:16 AM7/31/04
to
Hallo Uwe

Am Sat, 31 Jul 2004 10:48:29 +0200 schrieb Uwe Hannebauer:

>> Huh? Die versuchen höchstens, die gute schwäbische Küche
>
> Hm. Spätzle & Co.?

Na ja, die Schwaben kennen auch noch Knödel und Maultaschen! :-))
Aber generell wird im Schwabenland recht gut gekocht.

> Du warst mal im Rheinland, Franken, der Pfalz usw. zum Essen?

Im Rheinland weniger, nur ein paar Mal in Kölln, sowohl im Maritim (wo die
Preise jenseits von Gut und Böse liegen) wie auch an der Imbissbude vor dem
Bahnhof. Dort gibt es recht brauchbare Puffer.
In der Pfalz (Region Pirmasens) bin ich ab und zu. Dort stimmen sowohl die
Preise, wie auch die Qualität.

Grüsse
Rolf und Hera

Message has been deleted
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Doris Wiederhake

unread,
Jul 31, 2004, 4:57:26 PM7/31/04
to
Konrad Wilhelm wrote:

> On Sat, 31 Jul 2004 13:54:38 +0200, "Doris Wiederhake"
> <D.H.Wie...@gmx.de> wrote:
>
>>>>> ich suche Beilagen für einen Fleischkäse.

>


>> "amStück", das gelbe Zeug dazu heisst auch bei uns in Bayern:
>> Senf ;-)
>

> Hör doch einfach mal genau hin! Jeder in B. sagt Sempf.

;-) ..lies doch mal genau hin: da steht immer "Leberkäs *im* Semmel"


> Warst du überhaupt schon mal in B., mit deinem "Fleischkäse-Hotdog"?
>


Konrad, i c h wohn´da.


>>> Z. B. bei dem Fleischer am Fäkalienmarkt...
>>

>> "Viktualienmarkt",
>
> Na, Spaß muss doch sein bei der Leich! (Stammt nicht von mir, sondern
> natürlich von Münchner Baieren).
>
> Und dass das Eine verwendet wird, um das Andere zu produzieren ist ja
> auch klar.

...na, jetzt weiß ich wenigstens, dass du "provozieren" gemeint hast
;-)
"Luschtig sanss scho, die Preissn..."

Grüße, Doris
Liegt Havixbek bei Gütsel?

Uwe Hannebauer

unread,
Jul 31, 2004, 4:58:40 PM7/31/04
to
Rolf Hartwig <muell...@canis-germanicus.de> wrote:

Hallo Rolf - - oder Hera?


>
> Na ja, die Schwaben kennen auch noch Knödel

Die schmecken mir bei den Franken besser.

> und Maultaschen! :-))

Kommt auf das Lokal an. Ab und an bestelle ich sie.

> Aber generell wird im Schwabenland recht gut gekocht.

Wenn man nicht zu mindestens jedem zweiten Fleischgericht Spätzle
offerieren würde. - So lange der Kellner bereit ist, sie gegen eine
passende Form von Kartoffeln oder gegen Reis zu tauschen, bleibe ich.
Es gibt große regionale Unterschiede; im Unterland geht es kulinarisch
anders zu als kurz vorm Bodensee. Trotzdem würde ich des Essens wegen
kaum nach Schwaben fahren.
Fahre ich durch Nürnberg, richte ich es dagegen immer so ein, daß es um
die Mittagszeit ist. Heilig-Geist-Spital ist ein Muß.
Und bei fast dem gleichen Namen (Heilig-Gieist-Hospital) ist man in
Lübeck dabei. Oder besser noch: dort in der Schiffergesellschaft. Die
servieren nicht nur gute Fischgerichte. Ich hab dort das beste Lamm der
letzten Jahre bekommen.
Und unbedingt: einmal im "Kartoffelkeller" essen. Das hat uns animiert,
auch zuhause die Kartoffel nicht mehr nur als Beilage zuzubereiten.
Hauptgericht!
>
> ... in Köln, sowohl im Maritim (wo die Preise jenseits von Gut und Böse
> liegen)

Kenne ich leider - oder dann 'zum Glück' ? - nicht.

> wie auch an der Imbissbude vor dem Bahnhof. Dort gibt es recht brauchbare
> Puffer.

Lecker. Und etwas Solides für den kleinen Hunger. - Im August werde ich
wohl mal dort sein.

> In der Pfalz .... stimmen sowohl die Preise, wie auch die Qualität.

Das stimmt. Und trifft - zwar eine andere Küche - aber auch mit diesen
Kriterien auf eine andere Region zu: das Münsterland. Herzhaft und gut.
Überhaupt hätte ich mal Lust, mich einen Urlaub lang von Koblenz bis
nach Osnabrück 'durchzufressen'.

Allerdings nicht dieses Jahr: es gibt Wiener Küche.

Weiterhin guten Appetit
und Grüsse
Uwe

Werner Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 5:46:22 PM7/31/04
to
Doris Wiederhake wrote:
>
> "Luschtig sanss scho, die Preissn..."

Münsteraner sans keine Prußen net!

Das kapiert ihr Bayern niemals nicht.

Gell?

w.

*Üble Angewohnheiten*

LIESL KARLSTADT: Ja, wer kommt denn da daher, der Herr Gruber!
KARL VALENTIN: Ja, grüß Gott, Frau Eisele! Darf ich Ihnen meinen Freund
vorstellen?
FREUND: Gell!
L. K.: Sehr angenehm, Eisele; ja und wie geht's Ihnen immer, Herr
Gruber?
K. V.: Ja mei - an Mordsschnupfen hab ich ghabt vor acht Tagen, gell, da
bin ich in den Zug gekommen, gell, war erhitzt, gell, und schon hab ich
an Schnupfen ghabt, gell. Dann hab ich mir eine Schnupfensalbe gekauft,
gell, und gnützt hat s' nichts, gell, da kann ich mich so ärgern, gell;
an Telefon ham s' erfunden, gell, an Telegrafen, gell, an Radio, gell,
einen Fernsehapparat, gell, aber für an einfachen Schnupfen ham s' heut
noch nichts erfunden, gell, die gescheiten Menschen, gell!
L. K.: Ja, Sie, Herr Gruber, ich merke ja da, daß Sie eine furchtbare
Angewohnheit haben; Sie sagen ja bei jedem dritten Wort: gell! Ist
Ihnen das noch nicht aufgefallen?
K. V.: Stimmt, das haben mir schon mehr Leute gsagt, gell.
L. K.: Da, jetzt ham Sie's schon wieder gsagt! Das müssen Sie sich
abgewöhnen, denn das wird immer ärger. Das haben jetzt soviel Leute -
dieses Gell-Sagen. Das wird schon bald eine Krankheit, eine Eptimedie.
K. V.: Deptimechi! Das ist ja schrecklich, gell!
L. K.: Da habn Sie's schon wieder gsagt! - Schaun Sie, im Jahre 1845
wütete in München die Cholera. Seit dieser Zeit sind wir Gott sei Dank
von Pesten verschont geblieben. Es gibt gefährliche und ungefährliche
Pesten und Seuchen. Seit einigen Jahren wütet nun in München und
Umgebung, beinahe in ganz Bayern, die Gellpest. Der davon Befallene
weist körperlich und seelisch nicht die geringsten krankhaften Symptome
auf, hab ich glesen in der Zeitung, der Blutdruck ist normal, alle
Körperteile sind intakt bis auf die Zunge. Man könnte diese Pest statt
Gellpest auch Zungenpest betiteln, hab ich glesen in der Zeitung. Ob
es eine krampfhafte Vibration des Sprachmuskelgewebes ist, ist noch
nicht festgestellt. In der Klinik Abteilung Sprachstörungen können die
von der Gellpest Befallenen schon seit Jahren wegen Platzmangel nicht
mehr aufgenommen werden.
K. V.: Ja, um Gottes willen, glauben Sie, daß ich die Gellpest schon
habe?
L. K.: Ja, noch nicht so stark. Sie sagen nach jedem Satz gell, aber da
gibt's ja Menschen, die können schon bald überhaupt nichts mehr sagen
wie gell.
K. V.: No, mei Freund, der Wimmer, der hat dann schon die Gellpest.
L. K.: Ja, heißen denn Sie Wimmer? Sie haben sich doch vorgestellt als
Gell!
K. V.: Ja, weil er nichts mehr anderes sagen kann als gell! - Red amal,
Wimmer!
FREUND: Gell gell gell gell gell gell gell gell gell gell gell gell
gell.
L. K.: Das ist ja schrecklich! Der Herr kann ja wirklich nichts anderes
mehr sagen als gell! - Gell?
K. V.: Jetzt sagn Sie auch schon gell! - Gell!

[© Valentin Fey]


Peter Hammer

unread,
Jul 31, 2004, 7:23:47 PM7/31/04
to
Werner Sondermann schrieb:

> Doris Wiederhake wrote:
>
>>"Luschtig sanss scho, die Preissn..."
>
>
> Münsteraner sans keine Prußen net!
>
> Das kapiert ihr Bayern niemals nicht.

Ähmm,

warum heißt Euer Fußballverein:

"Preußen Münster" ?

--
Scharfe Grüße
Pedro
http://www.chillisauce.de
Scharfe & unscharfe Bilder

Werner Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 8:36:17 PM7/31/04
to
Doris Wiederhake wrote:
> Werner Sondermann wrote:

Die Nachricht konnte nicht gesendet werden, da einer der Empfänger vom
Server nicht akzeptiert wurde. Die nicht akzeptierte E-Mail-Adresse ist
"DorisWi...@gmx.de". Betreff 'Re: Q: Beilagen fuer Fleischkaese',
Konto: 'pop3.freenet.de', Server: 'mx.freenet.de', Protokoll: SMTP,
Serverantwort: '550 authentication required', Port: 25, Secure (SSL):
Nein, Serverfehler: 550, Fehlernummer: 0x800CCC79

>> Doris Wiederhake wrote:
>>>
>>> "Luschtig sanss scho, die Preissn..."
>>
>> Münsteraner sans keine Prußen net!
>>
>> Das kapiert ihr Bayern niemals nicht.
>>
>> Gell?
>

> [Text]
>
> Hallo,
> lieber Herr Sondermann,
>
> nach so einem netten, etwas provokanten Text "muss" man einfach
> etwas über den Menschen googeln.
> Ihre Homepage-Seite hat mich berührt, und alles, was ich so über Sie
> "angelesen" und "quergelesen! habe auch. Meine ehrliche Hochachtung -
> und privat deshalb auch das "Sie".
> Sind Sie "Münsteraner"?
> Bin 1949 in Gütersloh geboren, und ich fühle mich einfach als
> "Mensch" - deshalb meine private Mail an Sie, möchte auf keinen Fall
> irgendeinen Menschen in "eine Schublade" wie "Preusse" oder "Bayer"
> legen.
> Wenn "Tim" Ihr Enkelkind ist, wunderbar. Unser Sohnemann heisst auch
> Tim.

Ich 'abe aber doch gar kein Homepage und Enkel gleich gar nicht?

Aber egal!

'bin im *Lippischen* geboren worden und aufgewachsen - da, wo die Vögel
nur mit dem Rücken nach unten drüber flogen, damit sie das nackte Elend
nicht sehen müssen.

"*Singvögel Rückwärts*" gewissermaßen.

Die herzlichsten Grüße ins begüterte Gütersloh!

Ciao ciao
Werner

Ach ja, fast vergessen: noch ein saftiges, allerliebstes *PLONK*
auf Lebenszeit!
(w.g. *Hinterfotzigkeit* der übelsten Sorte)

--
Werner Sondermann
Königin-Elisabeth-Str. 55
14059 Berlin, Tel. 030-3025150
werner-ern...@freenet.de

Inge Mueller

unread,
Jul 31, 2004, 8:56:35 PM7/31/04
to
Konrad Wilhelm <konrad_...@web.de> schrieb:

>Warst du überhaupt schon mal in B., mit deinem "Fleischkäse-Hotdog"?

Zumindest in und um München (habe 11 Jahre da gewohnt) heißt
der "Fleischkäse-Hotdog" LKS (Leberkäs-Semmel) und ist die
normale Version, Fleisch- bzw. Leberkäse zu sich zu nehmen.
Und zwar mit süßem Senf.

Gruß,
INge

Werner Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 9:27:18 PM7/31/04
to
Peter Hammer wrote:
> Werner Sondermann schrieb:
>> Doris Wiederhake wrote:
>>>
>>> "Luschtig sanss scho, die Preissn..."
>>
>> Münsteraner sans keine Prußen net!
>>
>> Das kapiert ihr Bayern niemals nicht.
>
> Ähmm,
>
> warum heißt Euer Fußballverein:
>
> "Preußen Münster" ?

'weiß herzlich wenig von Münster, außer, daß Frauen aus Münster was ganz
besonderes haben. :)

Arminia Bielefeld forever!
S04 natürlich auch.

w.

--
Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, daß wir so
offenbare Dinge nicht gewußt haben. (Seneca)

Peter Hammer

unread,
Jul 31, 2004, 10:07:32 PM7/31/04
to
Werner Sondermann schrieb:

> S04 natürlich auch.

Ruhrpottderby Schalke gegen BVB. Die Schalke-Arena ist ausverkauft. In
der Halbzeit soll die Miss Ruhrgebiet gekürt werden. Der Stadionsprecher
bittet sie in den Mittelkreis und sagt:
"Frau Kowalski, beantworten Sie mir die Frage, wieviel 3 mal 3 ist, und
Sie sind Miss Ruhrgebiet." Spontane Antwort: "Zehn".
Das ganze Stadion brüllt: "Gib ihr noch eine Chance."
Sie überlegt und sagt: "Acht".
Das Stadion brüllt wieder: "Gib ihr noch eine Chance."
Der Stadionsprecher erbarmt sich und sagt:
"Jetzt muß die Antwort aber stimmen, sonst wird's nichts mit dem Titel!"
Frau Kowalski überlegt lange, dann sagt sie: "Neun!"
Das ganze Stadion brüllt: "Gib ihr noch eine Chance.

--
"Scheiße 04". Robbie Williams in "Wetten daß", als er die
Bundesligaergebnisse auf deutsch vortragen mußte.

Werner Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 10:57:10 PM7/31/04
to
Peter Hammer wrote:
> Werner Sondermann schrieb:
>> ....

>> S04 natürlich auch.
>
> Ruhrpottderby Schalke gegen BVB. Die Schalke-Arena ist ausverkauft.
> In der Halbzeit soll die Miss Ruhrgebiet gekürt werden. Der
> Stadionsprecher bittet sie in den Mittelkreis und sagt:
> "Frau Kowalski, beantworten Sie mir die Frage, wieviel 3 mal 3 ist,
> und Sie sind Miss Ruhrgebiet." Spontane Antwort: "Zehn".
> Das ganze Stadion brüllt: "Gib ihr noch eine Chance."
> Sie überlegt und sagt: "Acht".
> Das Stadion brüllt wieder: "Gib ihr noch eine Chance."
> Der Stadionsprecher erbarmt sich und sagt:
> "Jetzt muß die Antwort aber stimmen, sonst wird's nichts mit dem
> Titel!" Frau Kowalski überlegt lange, dann sagt sie: "Neun!"
> Das ganze Stadion brüllt: "Gib ihr noch eine Chance.

'*Rot-Weiß Essen* fast vergessen? ;)

Sagen die Leut' in Essen, wenn sie essen, eigentlich auch "Mahlzeit"?

w.

Doris Wiederhake

unread,
Aug 1, 2004, 3:53:19 AM8/1/04
to
Werner Sondermann wrote:
> Doris Wiederhake wrote:

> Die Nachricht konnte nicht gesendet werden...
Privatmail an W.ESon...@freenet.de..
========

"mein" Text an Sie war privat (gehörte ja wohl nicht hierhin)
-----------------------------------------------------------------------
---------
----


>> Hallo, lieber Herr Sondermann,
>> nach so einem netten, etwas provokanten Text "muss" man einfach
>> etwas über den Menschen googeln.
>> Ihre Homepage-Seite hat mich berührt, und alles, was ich so über Sie

>> "angelesen" und "quergelesen! habe auch. Meine ehrliche Hoch-
>> achtung und privat deshalb auch das "Sie"....

> Die Nachricht konte nicht gesendet werden....
> war eine Privatmail an W.E.Son...@freenet.de

> Ich 'abe aber doch gar kein Homepage und Enkel gleich gar nicht?


...und warum haben dann S I E diese Privat-Mail erhalten?
...und warum veröffentlichen S I E diesen privaten Text, der sehr nett
ist?

> Ach ja, fast vergessen: noch ein saftiges, allerliebstes *PLONK*
> auf Lebenszeit!
> (w.g. *Hinterfotzigkeit* der übelsten Sorte)

...und was sollte dieser dumme Text am Ende Ihres Posting?
Doris Wiederhake

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Inge Mueller

unread,
Aug 1, 2004, 5:43:27 PM8/1/04
to
Konrad Wilhelm <konrad_...@web.de> schrieb:

>On Sun, 01 Aug 2004 02:56:35 +0200, Inge Mueller
><inge-m...@freenet.de> wrote:
>
>>Konrad Wilhelm <konrad_...@web.de> schrieb:
>>
>>>Warst du überhaupt schon mal in B., mit deinem "Fleischkäse-Hotdog"?
>>
>>Zumindest in und um München (habe 11 Jahre da gewohnt) heißt
>>der "Fleischkäse-Hotdog" LKS (Leberkäs-Semmel) und ist die
>>normale Version, Fleisch- bzw. Leberkäse zu sich zu nehmen.
>>

>Naja, und ich bevorzuge eben die unnormale Version

Ich möchte Dir Deine bevorzugte Version auch nicht ausreden,
aber Deine Frage


>>>Warst du überhaupt schon mal in B., mit deinem "Fleischkäse-Hotdog"?

legte die Annahme nahe, dass Du Deine Version für die in
Bayern "normale" hältst. Und _dem_ wollte ich widersprechen,
nicht Deiner Art Fleisch-/Leberkäse zu essen.

Gruß,
INge

Juergen Marbacher

unread,
Aug 1, 2004, 6:11:04 PM8/1/04
to
Konrad Wilhelm <konrad_...@web.de> wrote:

>Das Telefonbuch und die topografische Karte 1:200 000 kennen Gütsel
>nicht.

Mit Gütsel, gesprochen Chützel, bezeichnen die Eingeborenen von
Gütersloh in plattdeutschem Dialekt ihre Heimatstadt. Ob das so
gemeint war, kann ich allerdings nicht sagen. Von München aus gesehen
liegt es geographisch schon recht dicht bei Münster.

jm

Sigi Gassner

unread,
Aug 1, 2004, 6:14:29 PM8/1/04
to
Hallo Konrad,

>> Fahre ich durch Nürnberg, richte ich es dagegen immer so ein, daß es um
>> die Mittagszeit ist.
>

> Wenn ich durch Nürnberg fahre, richte ich es so ein, dass ich zur
> Mittagszeit in Erlangen-West runterfahre und dort in einem Dorfgasthof
> gebackenen Aischgründer Karpfen essen kann.

wo gehst du da denn hin? Ich kenne nämlich (fast) jeden Gasthof :-)

Grüße

Sigi

Doris Wiederhake

unread,
Aug 1, 2004, 6:16:03 PM8/1/04
to
Konrad Wilhelm wrote:
>> Grüße, Doris
>> Liegt Havixbek bei Gütsel?
>
> Das Telefonbuch und die topografische Karte 1:200 000 kennen Gütsel
> nicht.
> Und falls es ein Witz ist bin ich zu dumm um ihn zu kapieren.

Nein, nein, Konrad,
weder Witz noch Ironie, sowas mache ich nicht.
Da "dein" Havixbek (lt.Signatur wohnst du doch da) die PLZ 48329 trägt,
dachte ich natürlich, du müsstest "Gütersloh" ("Gütsel") kennen.
Vergebung!
Liebe Grüße
Doris

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Edgar Warnecke

unread,
Aug 2, 2004, 6:27:26 AM8/2/04
to
Am Mon, 02 Aug 2004 11:17:27 +0200 schrieb Konrad Wilhelm:

> Hast du einen Vorschlag, den ich mir merken sollte?

Wenn Du schon in Erlangen bist, kannste auch kurz um die Ecke zum
Konni nach Forchheim zirkeln.

http://www.roter-ochs.de

Ich stehe auf die Schaeufele, kannst aber auch selbst auf die Karte
schauen.

HTH

Edg@r
--
Einfach ist genial
Die FAQ für de.etc.beruf.selbstaendig: www.debs-faq.de

Uwe Hannebauer

unread,
Aug 6, 2004, 3:46:11 PM8/6/04
to
Konrad Wilhelm <konrad_...@web.de> wrote:
> >
> Der Westfale hat das Feuer erst sehr spät entdeckt (-> sehr gute
> lufttrockne Schinken und Mettwürste).
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Schon ein Grund, hinzufahren (die dritte Variante neben jamon serrano
und Bündner Fleisch hmmmmmmm)!

> Danach hat er lange Zeit beim Vieh mitgefressen

Das ist jetzt aber nicht sehr lieb gesagt :--/

> (-> Töttchen, Stielmus heist wo anders Markstammkohl und ist fürs Vieh),
> (Saubohnen,
Na ja ...

> Grünkohl kommt sonst auch in die Silage).

Nicht bei mir. Seit ich Kohl mit Pinkel schätzen gelernt habe.

Gruß
Uwe

Hartmut Mühlenbein

unread,
Aug 7, 2004, 9:28:52 PM8/7/04
to
Konrad Wilhelm schrieb:

> On Sat, 31 Jul 2004 22:58:40 +0200, kein...@gmx.com (Uwe Hannebauer)
> wrote:
>
>>Überhaupt hätte ich mal Lust, mich einen Urlaub lang von Koblenz bis
>>nach Osnabrück 'durchzufressen'.
>>
>
> Der Westfale hat das Feuer erst sehr spät entdeckt (-> sehr gute
> lufttrockne Schinken und Mettwürste). Danach hat er lange Zeit beim
> Vieh mitgefressen (-> Töttchen, Stielmus (heist wo anders
> Markstammkohl und ist fürs Vieh), Saubohnen, Grünkohl (kommt sonst
> auch in die Silage).
>
> Also mach einen Bogen.
>
> k.

Tja, was soll ich, als alter Sauerländer dazu sagen?
Ich bin hier aufgewachsen und habe mich prächtig entwickelt...

Gerüchteweise haben manche von uns Westfalen sogar schon einen
Internetanschluss.

Weisst Du überhaupt, was Töttchen sind?

Hartmut

Peter Hammer

unread,
Aug 7, 2004, 11:19:22 PM8/7/04
to
Hartmut Mühlenbein schrieb:

> Konrad Wilhelm schrieb:

>> Der Westfale hat das Feuer erst sehr spät entdeckt

> Tja, was soll ich, als alter Sauerländer dazu sagen?


> Ich bin hier aufgewachsen und habe mich prächtig entwickelt...

Hi Hartmut,

wir Siegerländer haben schon Eisen geschmiedet, als sie in Konrads
Gegend noch mit Feuersteinen ihre Beute zerlegt haben! :-)

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Erndtebrücker Kartoffel-Lauch-Suppe mit Geräucherter ...
Kategorien: Regional, Siegerland, Suppe, Kartoffeln
Menge: 4 Personen

============================== ZUTATEN ==============================
500 Gramm Mehlige Kartoffeln
2 Stangen Lauch
Salz, Curry
2 Essl. Butter
100 Gramm Doppelrahm Frischkäse
750 ml Hühnerbrühe
100 Gramm Entenbrust

============================== QUELLE ==============================
"Echt lecker" NRW TV
-- Erfasst *RK* 05.01.03 von
-- Peter Hammer

Zubereitung: Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen. In der
Zwischenzeit den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Die
Butter in einem Topf erhitzen, den Lauch darin andünsten und mit
Curry würzen. Wenn die Kartoffeln gar sind das Kartoffelwasser und
die Hühnerbrühe zum Lauch geben, die Kartoffeln dämpfen, durch die
Kartoffelpresse drücken und zu dem Lauch geben. Zehn Minuten köcheln
lassen. Bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugeben, die Suppe sollte
jedoch sämig sein. Den Frischkäse und die fein gehackte Petersilie
mit dem Schneebesen unterrühren bis sich der Käse aufgelöst hat.
Nach der Zugabe des Frischkäses die Suppe nicht mehr aufkochen
lassen. Die Suppe mit einer Haube geschlagener Sahne servieren.

: O-Titel : Erndtebrücker Kartoffel-Lauch-Suppe mit geräucherter
: > Entenbrust

=====

H. W. Hans Kuntze

unread,
Aug 8, 2004, 1:41:01 AM8/8/04
to
Peter Hammer wrote:

> Hartmut Mühlenbein schrieb:
>
>> Konrad Wilhelm schrieb:
>
>
>>> Der Westfale hat das Feuer erst sehr spät entdeckt
>>
>
>> Tja, was soll ich, als alter Sauerländer dazu sagen?
>> Ich bin hier aufgewachsen und habe mich prächtig entwickelt...
>
>
> Hi Hartmut,
>
> wir Siegerländer haben schon Eisen geschmiedet, als sie in Konrads

> Gegend noch mit Feuersteinen ihre Beute zerlegt haben! :-) [...]

Hi Pedro Martillo.

Da tue ich mir lieber den Kommentar versagen, obwohl ich auch Hartmut
heisse, nur ohne das Bein.

Aber Siegerland war wohl eine wertvolle Provinz der Preussen als die
noch den dicken Gustav in Massen gebaut haben. :-)

Hoffentlich hat man sich inzwischen die Konjunktur etwas vom Eisen
abgewoehnt.

Obwohl ich mich da auchmal hin verirrt habe (in einem Rausch die Abfahrt
auf der A7 vermasselt, wo ich noch bei Herta spielte), bin gleich wieder
suedlich (gen Hessen) gefahren weil da zu viele Ugly-Sticks an den
Haeusern haengten. :-)
Seit dem berausche ich mich nur noch in 100% vertraubarer Gesellschaft,
das heisst nur wenn der Mond blau ist..

--
Grue$$e.

C=¦-)§ H. W. Hans Kuntze, CMC, S.g.K. (_o_)
" Strive for excellence in your life & reject being a doormat to others. Serve God. "
http://www.cmcchef.com , chef1[AT]cmcchef.com
_/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/

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Uwe Hannebauer

unread,
Aug 8, 2004, 4:39:22 AM8/8/04
to
Uwe Hannebauer <kein...@gmx.com> wrote:

> Und unbedingt: einmal im "Kartoffelkeller" essen.

Fiel mir zwischendrin ein: der Kartoffelkeller ist in Kiel, nicht in
Lübeck. Habs durcheinandergebracht.

Gruß
Uwe

Rene Gagnaux

unread,
Aug 8, 2004, 4:58:38 AM8/8/04
to

Guten Tag Hartmut, guten Tag allerseits,

On Sun, 08 Aug 2004 03:28:52 +0200, Hartmut Mühlenbein <k8t4...@freenet.de>
wrote:

[Hartmut an Konrad]


>Weisst Du überhaupt, was Töttchen sind?

;-) Klar weisst er, was Töttchen sind: darüber hatten wir hier vor Jahren
eine ganz nette Diskussion... ;-))

MMMMM----- Meal-Master via MERE7

Title: Toettchen... (Westfalen) Teil 1 von 4
Categories: Fleisch, Innereien, Deutschland
Yield: 1 Kompilat

MMMMM-------------------------1. REZEPT------------------------------
700 g Kalbsschulter; schier
1 Zwiebel; ganz
1 tb Zwiebelwuerfel
1 Lorbeerblatt
2 tb Pflanzenfett
1 Nelke
1 1/2 l Wasser
2 tb Mehl
1 ts Salz
1 tb Senf
Worcestersauce

MMMMM------------------NACH VERSCH. NACHRICHTEN-----------------------
-- aus de.rec.mampf, von
-- Rene Gagnaux kompiliert

##Konrad Wilhelm, 21.01.99

:>Ach kommt, nun lasst mich nicht dumm
:>sterben: Was sind Toettchen?

:Ich denke, es ist nur deshalb so geheim, weils sonst
:keiner mehr essen wuerde.

##Rene Gagnaux, 23.01.99

:Wieso??? Die Zubereitung, die mir bekannt ist, schmeckt
:doch ausgezeichnet?? Kalbsschulter oder -brust mit Zwiebel,
Lorbeerblatt und Nelke in dem Wasser garkochen (etwa 1 1/2 Stunden).

Das Fleisch aus dem Fond nehmen, etwas abkuehlen und von Fett und
Sehnen befreien. Den Kalbfleischfond durchsieben und zurueckstellen.

Das Fleisch in ca. 1-2 cm grosse Wuerfel schneiden.

Aus Pflanzenfett, Mehl und Zwiebelwuerfeln eine Mehlschwitze bereiten
und mit dem Kalbfleischfond auffuellen. Alles kurz aufkochen.

Das in Wuerfel geschnittene Fleisch hinzufuegen und mit Senf, Salz
und - je nach Geschmack - mit Worcestersauce abschmecken.

Dazu reicht man frische Broetchen und ein kuehles Bier.

Nach: Muensterlaendische Kuechenschaetze; ISBN 3-88117-326-9. Leicht
abgewandelt und erfasst: Herbert Schmitt 23.03.95.

##Konrad Wilhelm, 27.01.99

:Ganz ohne Zweifel.
:Edle Rezepte gibst bestimmt, Papier ist ja geduldig.
:Aber was jeweils in diesem grauen Geheimnis drin ist,
:was man hier im Muensterland bekommt, und was zweifellos
:manchmal gut schmeckt, ahnt man ebensowenig wie bei
:Leberwurst.
:Ich _wills_ gar nicht wissen!

##Ruediger Pawlak, 29.01.99

:>>Schiere Kalbsschulter ist es bei einem _echten_
:>>Toettchen jedenfalls nicht.

:> Wie ist das Rezept vom _echten_ Toettchen?

AFAIK ist Toettchen eigentlich Schlachtreste- und Abfallverwertung,
was genau reinkommt, weiss ich jetzt auf Anhieb auch nicht.
Natuerlich kann stattdessen auch "edleres" Fleisch verwendet werden.

:> Woher kommt uebrigens diese Benennung
:> "Toettchen", welche Etymoligie hat sie?

Wenn ich mal nach Hause fahre, frage ich jemanden, der sich damit
auskennt.

##Helga Janak, 02.02.99

soweit ich mich erinnere in einem Kochbuch gelesen zu haben ist
Toettchen auf die Verballhornung der franzoesischen Bezeichnung fuer
Kopf - tete ? zurueckzufuehren. Dazu kommt noch die Bezeichnung fuer
Kalb [...] Waere also ein Gericht aus Kalbskopf.

Weiter: siehe Teil 2 von 2

MMMMM

MMMMM----- Meal-Master via MERE7

Title: Toettchen... (Westfalen) Teil 2 von 4
Categories: Fleisch, Innereien, Deutschland
Yield: 1 Kompilat

MMMMM-------------------------2. REZEPT------------------------------
1 Kuechenfertiger Kalbskopf
-- von 6 kg
-- Fleischanteil mit Zunge
-- und Hirn 800 g
3 l Wasser
1 lg Zwiebel; a 80 g
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
3 Pfefferkoerner
3 Pimentkoerner
Salz
Weisser Pfeffer

MMMMM-----------------------FUER DIE SOSSE----------------------------
30 g Margarine
1 md Zwiebel; a 40 g
30 g Mehl
1/2 l Heisse Kochbruehe
2 ts Senf
Salz
Weisser Pfeffer
4 Zitronenscheiben

MMMMM------------------NACH VERSCH. NACHRICHTEN-----------------------
-- aus de.rec.mampf, von
-- Rene Gagnaux kompiliert

Anfang: siehe Teil 1.

##Helga Janak, 04.02.99

Wer suchet, der findet:

"Das Muensterlaender Toettchen ist eine Abwandlung des Kalbskopf auf
Schildkroetenart, einem der klassischen Rezepte der franzoesischen
Kueche, das in Frankreich T'ete de veau en tortue heisst.
Franzoesische Soldaten sollen das Rezept mitgebracht und aus dem en
tortue das Toettchen gemacht haben."

Hirn und Zunge aus dem Kalbskopf loesen. Kalbskopf und Zunge unter
kaltem Wasser waschen. Abtropfen lassen. Wasser in einem Topf
aufkochen. Geschaelte Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelke, Pfeffer- und
Pimentkoerner reingeben. Den Kalbskopf auch. Mit Salz und Pfeffer
wuerzen. In ca. 100 Minuten gar kochen.

Nach 30 min Kochzeit die Zunge zufuegen. Hirn unter kaltem Wasser
abspuelen, bis kein Blut mehr austritt. 5 Minuten in kochendes Wasser
legen. Rausnehmen. Haeuten und die Aederchen entfernen. Hirn 20 Min.
vor Ende der Kalbskopf-Garzeit in den Topf geben.

Kalbskopf, Zunge und Hirn rausnehmen. Zunge sofort unter kaltem Wasser
abschrecken und haeuten. Mit dem Fleisch und Hirn etwas abkuehlen
lassen. Dann durch den Fleischwolf drehen.

Kochbruehe durch ein Sieb giessen und 0,5 l abmessen - warm stellen.

Fuer die Sosse: Margarine in einem Topf erhitzen. Zwiebel schaelen.
Fein hacken. In der heissen Margarine in 3 Min. glasig werden lassen.
Mehl darueberstreuen. Mit der heissen Kochbruehe aufgiessen. 5 Min.
kochen lassen. Mit Senf, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Durchgedrehtes Fleisch reingeben. 5 Min. erhitzen aber nicht mehr
kochen lassen. In eine vorgewaermte Schuessel oder in
Portionsschaelchen geben. Mit den Zitronenscheiben garniert servieren.

Beilage: Broetchen, Weiss- oder Toastbrot. Es passen dazu: Bier und
Korn.

PS. Zum Muensterlaender Toettchen koennen Sie prima Fleischreste
verwenden und - wenn noetig - noch mit fluessigen Fleischextrakt
wuerzen.

aus: Menue, das moderne Kochlexikon, Bd. 7 Moeh-Pol, Bertelsmann (ca.
1975)

Weiter: siehe Teil 3

MMMMM

MMMMM----- Meal-Master via MERE7

Title: Toettchen... (Westfalen) Teil 3 von 4
Categories: Fleisch, Innereien, Deutschland
Yield: 1 Kompilat

MMMMM-------------------------3. REZEPT------------------------------
1 Kalbskopf mit Zunge und Hirn
2 Stangen Porree
500 g Sellerie
1 Kalbsherz
4 Zwiebeln
2 Lorbeerblaetter
1/2 ts Thymian
Salz
80 g Butter
40 g Mehl
Gekoernte Bruehe
2 tb Kapern
20 ml Madeira oder Sherry

MMMMM------------------NACH VERSCH. NACHRICHTEN-----------------------
-- aus de.rec.mampf, von
-- Rene Gagnaux kompiliert

Anfang: siehe Teile 1 und 2.

##Barbara Beke, 04.02.99

Ueber die Bedeutung des Namens Toettchen konnte ich leider nichts in
Erfahrung bringen. Nachfolgendes Rezept spricht fuer die These von
Helga Janak.

Wie _echt_ dieses Rezept nun ist, kann ich allerdings nicht sagen, da
ich noch niemals Toettchen gegessen habe.

Ausserdem fehlt im Rezept eine Angabe ueber die weitere Verwendung des
gewuerfelten Fleisches. Vielleicht sollte es zusammen mit dem Hirn
wieder zugefuegt werden.

Also: Alle Angaben ohne Gewaehr :-)

Muensterlaender Toettchen

Den Kalbskopf gut waschen. Den gewaschenen Porree in Ringe schneiden.
Den Sellerie schaelen, waschen und wuerfeln. Den Kalbskopf, das Herz,
das Suppengemuese, 2 Zwiebeln und die Kraeuter in 9 bis 10 l
Salzwasser etwa 2 Stunden garen. Dann das Fleisch herausnehmen, von
den Knochen loesen und wuerfeln.

Die Butter zerlassen, die restlichen Zwiebeln kleinschneiden und in
der Butter glasig braten, mit dem Mehl bestaeuben, kurz
durchschwitzen lassen und mit 3/4 l von der Kalbsbruehe loeschen. Mit
gekoernter Bruehe kraeftig nachwuerzen. Das Hirn mit einer Gabel
zerdruecken und in den Topf geben. Jetzt gehackte Kapern und Madeira
zugeben, eventuell noch mit Pfeffer aus der Muehle abschmecken. Die
Suppe etwa 10 Minuten auf milder Hitze ziehen lasen. Dann in eine
vorgewaermte Terrine umfuellen und servieren.

Zu dieser muensterschen Spezialitaet, die von fern an ein Ragout fin
erinnert, jedoch viel feuriger als dieses gewuerzt werden sollte,
reicht man Petersilienkartoffeln oder kraeftiges Schwarzbrot. Auf
jeden Fall aber viel Mostert (Senf) und Altbier.

Unvergessene Kueche. Die schoensten Rezepte aus den deutschen
Landschaften. Hrsg.: Zeitschrift essen & trinken, Gruner + Jahr,
Hamburg, Sonderausgabe 1979

Weiter: siehe Teil 4.

MMMMM

MMMMM----- Meal-Master via MERE7

Title: Toettchen... (Westfalen) Teil 4 von 4
Categories: Fleisch, Innereien, Deutschland
Yield: 1 Kompilat

MMMMM-------------------------4. REZEPT------------------------------
2 Zwiebeln
700 g Kalbsbrust o. Kabsschulter
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
2 tb Planzenoel
3 tb Mehl
Senf
Salz
Worcestershiresauce

MMMMM------------------NACH VERSCH. NACHRICHTEN-----------------------
-- aus de.rec.mampf, von
-- Rene Gagnaux kompiliert

Anfang: siehe Teile 1, 2 und 3.

##Gunter Thierauf, 28.01.99

Das Toettchen ist eine typische Muensterlaender Speise und wurde
urspruenglich beim Schlachtfest aus Kalbskopf, Lunge und Herz
zubereitet. Heutzutage servieren die Westfalen das Toettchen meist
als kroenenden Abschluss eines festlichen Ereignisses. Es wird nach
einem Schuetzenfest gegessen oder als "Magenschliesser" am Ende eines
Hochzeitsessens gereicht. In den zahlreichen Kneipen Muensters
bekommt man das Toettchen als Imbiss zu einem kuehlen Glas Bier.

Die Zwiebeln wuerfeln. Die Kalbsbrust mit der haelfte der
Zwiebelwuerfel, dem Loorbeerblatt und der Nelke in 1 1/2 l Wasser 90
Minuten kochen. Danach das Fleisch zum Abkuehlen herausnehmen und die
Bruehe durchsieben und zurueckstellen.

Das erkaltete Fleisch in Wuerfel schneiden. Das Pflanzenoel in der
Pfanne erhitzen, die restlichen Zwiebelwuerfel hinzufuegen und mit
dem Mehl eine Mehlschwitze zubereiten.

Die haelfte der Bruehe hinzufuegen und aufkochen und mit dem Senf,
Salz und Worcestershiresauce abschmecken. Das Toettchen wird mit
frischem Brot oder Broetchen und frisch gezapftem Bier serviert.

Nach altem REZ nimmt man gleiche Gewichtsanteile vom Kalbskopf, Lunge
und Herz (alles gewuerfelt). Wie diese zu behandeln sind brauch ich
dir wohl nicht erklaeren. Diese Speise ist nicht nur in Westfalen
bekannt. Sie wird auch in Sachsen gegessen. Leider komme ich nicht
auf den Namen. Vergleiche auch Lungenhaschee.

MMMMM

Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse existiert nur kurzfristig. Um mich
sicher zu erreichen: bitte an renato<at-Zeichen>domain wie bei obiger Adresse schreiben.

Uwe Hannebauer

unread,
Aug 8, 2004, 8:24:11 AM8/8/04
to
Edgar Warnecke <ewar...@gmx.net> wrote:

Gebackner Karpfen ist notiert, Hemhofen auch.
Da ist man natürlich sozusagen schon bei Konni um die Ecke.


>
> Ich stehe auf die Schaeufele, kannst aber auch selbst auf die Karte
> schauen.
>

Ist zwar schon über ein Jahr her, ist aber bestimmt noch immer so: die
schmecken bei ihm bestens! -

Vor zwei Wochen um die Mittagszeit bei Bayreuth: Hunger!
Ich war noch nie in Bad Berneck, also raus. In den 'Marktplatzstuben'
Schäufele bestellt (mit rohen Klößen). Es hat sich gelohnt!

Gruß
Uwe

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