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Blutgerichte ..

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Christian Schill

unread,
Dec 8, 2013, 4:56:00 AM12/8/13
to
Moin,

Sonntagsfrᅵhstᅵck mit den Kindern gerade bei strahlendem Sonnenschein
abgeschlossen. Was lief nebenher? Hausmannskost extrem, wie immer. Ich
versuche schon seit Monaten einen Programmwechsel einzufᅵhren aber die
Kurzen, na ja, 1,75 m mit 13 ist der lᅵngere der beiden, bestehen auf
ihrer akustischen Hausmannskost Himmel Herrgott! :-)

Schafshoden haben wir ja schon probiert und waren angenehm ᅵberrascht
wie gut das schmeckt. Als nᅵchstes soll es mal was mit Blut sein. Im
Hᅵrspiel machen sie Blutpfannenkuchen. So was habe ich noch nie
gegessen. Blut- und Schwarzwurst mᅵgen alle gerne und ansonsten kann ich
mir nicht recht vorstellen was man aus Blut alles machen kann. Hat
jemand vielleicht Ideen und Vorschlᅵge?
Das leckerste Blutgericht hatte ich mal vor einem Vierteljahrhundert in
der Auverne. Dort haben meine damalige Frau und ich einem alten
Bauernpaar die Kᅵche neu gestrichen. Zum Dank gab es ein Pfᅵnnchen mit
frisch am Kamin gestockten Entenblut. Stᅵck Baguette dazu das war ein
Gedicht!

Grᅵᅵe und schᅵnen Sonntag.
Christian.
Message has been deleted

Lisa Brill

unread,
Dec 8, 2013, 5:41:39 AM12/8/13
to
Meine damalige Ostpreussische Schwiegermutter "Gotthabsieselig" hatte
immer von "Blutflinsen" geschwᅵrmt.
Leider hat sie hier in der Gegend nicht das Blut (Gᅵnse oder
Enten???)bekommen das sie dafᅵr brᅵuchte - so blieb es immer beim
Schwᅵrmen davon.
Kᅵnnte ja passen, Christian - Vorfahren der Ostpreussen stammen oft aus
Frankreich (als Glaubensflᅵchtlinge/Hugenotten,Waldenser) .

Muss mal nach Blutflinsen gurgeln - LG Li.

Christian Schill schrieb:
Message has been deleted

Schorsch

unread,
Dec 8, 2013, 10:30:06 AM12/8/13
to
Hi Christian,

Am 08.12.2013 10:56, schrieb Christian Schill:

> Sonntagsfrᅵhstᅵck mit den Kindern gerade bei strahlendem Sonnenschein
> abgeschlossen. Was lief nebenher? Hausmannskost extrem, wie immer. Ich
> versuche schon seit Monaten einen Programmwechsel einzufᅵhren aber die
> Kurzen, na ja, 1,75 m mit 13 ist der lᅵngere der beiden, bestehen auf
> ihrer akustischen Hausmannskost Himmel Herrgott! :-)
>
> Schafshoden haben wir ja schon probiert und waren angenehm ᅵberrascht
> wie gut das schmeckt. Als nᅵchstes soll es mal was mit Blut sein. Im
> Hᅵrspiel machen sie Blutpfannenkuchen. So was habe ich noch nie
> gegessen. Blut- und Schwarzwurst mᅵgen alle gerne und ansonsten kann ich
> mir nicht recht vorstellen was man aus Blut alles machen kann. Hat
> jemand vielleicht Ideen und Vorschlᅵge?

Bei Michel (der von Astrid Lingren) machen sie Blutklᅵᅵe.
Ich kenne nur die verschiedenen Blutwurstvarianten, die es aber immer
seltener in wirklich leckerer Qualitᅵt gibt.

Gruᅵ
Schorsch

Tobias Schuster

unread,
Dec 8, 2013, 11:40:34 AM12/8/13
to

> mir nicht recht vorstellen was man aus Blut alles machen kann. Hat
> jemand vielleicht Ideen und Vorschlᅵge?

Nicht jedermanns Sache; ist meist an ein Schlachtfest assoziiert:

Scheinepfeffer http://de.wikipedia.org/wiki/Schweinepfeffer
oder auch Herzpfeffer genannt.

2


Matthias Wendt

unread,
Dec 8, 2013, 12:00:13 PM12/8/13
to
On Sun, 8 Dec 2013 13:17:53 +0100, spam.a...@t-online.de (Daniel
Krebs) wrote:

>
>In Ostpreussen hie�en "Pfannkuchen" "Plinse".
Ich kenns von meinen Eltern auch nur als Flinsen. Ist wohl regional
leicht unterschiedlich.
Gru�
Matthias

Matthias Wendt

unread,
Dec 8, 2013, 12:36:50 PM12/8/13
to
Hallo Christian,
ich habs nie gegessen, aber im Rheinland und Westfalen gibts ne
Variante von Blutwurst, genannt Pannhas (Rheinland) oder Pannasch
(Westfalen), bestehend aus Blut, Br�he und wei�em Specke. Wird in
einer Kastenform gestockt und dann in Scheiben geschnitten gebraten.
In meiner Heimatstadt Wuppertal wurden auch Polizisten gerne als
Pannasch bezeichnet, kann also auch als Schimpfwort gelten.
In D�sseldorf und am Niederrhein gibts das noch fertig auf dem Markt
und in besseren Metzgereien zu kaufen.
Gru�
Matthias
Message has been deleted

Reindl_Wolfgang

unread,
Dec 8, 2013, 2:00:55 PM12/8/13
to
... sind weder koscher noch halal SCNR
Am 08.12.13 10:56, schrieb Christian Schill:


> Als nᅵchstes soll es mal was mit Blut sein.

- Blutwurst (die zum heiᅵ mit Kraut essen) fᅵllt mir als Bayrische
Variante ein.
- Ein westafrikanisches Hirtenvolk zapft seinen Rindern Blut ab und
vermischt das dann mit Milch, wie dann weiter weiᅵ ich nicht.
- Frᅵhers wurde in ᅵrmeren bᅵuerlichen Schichten gerne mal Blut
(ungestockt) in derPfanne gerᅵstet, kᅵnnte sowas ᅵhnliches ergeben wie:

> Im Hᅵrspiel machen sie Blutpfannenkuchen.


Mahlzeit!
Wolfgang

Werner Sondermann

unread,
Dec 8, 2013, 2:08:47 PM12/8/13
to
Christian Schill wrote:
> Matthias Wendt <wen...@schumann-ga.de> wrote:
>> Hallo Christian,
>> ich habs nie gegessen, aber im Rheinland und Westfalen gibts ne
>> Variante von Blutwurst, genannt Pannhas (Rheinland) oder Pannasch
>> (Westfalen), bestehend aus Blut, Brühe und weißem Specke. Wird in
>> einer Kastenform gestockt und dann in Scheiben geschnitten gebraten.
>> In meiner Heimatstadt Wuppertal wurden auch Polizisten gerne als
>> Pannasch bezeichnet, kann also auch als Schimpfwort gelten.
>> In Düsseldorf und am Niederrhein gibts das noch fertig auf dem Markt
>> und in besseren Metzgereien zu kaufen.
>
> Das Thema scheint einige Leute zu inrmteressieren. Ist es ein
> vergessenes Gericht, erinnert es an Grosseltern, Kindheit? Wieso
> nicht mal beim Metzger 1 l Schweineblut bestellen und probieren? Ich
> mach das, dieses Jahr noch. Christian.

Panhas ist ja durchaus eßbar (da kommt auch noch Buchweizenmehl mit rein
zum Andicken), aber im Lipperland gab es früher[tm] "Braunat", wenn die
Hausschlachtung war.

Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
Schweineohren und evtl. Pfoten.

*Ein Trauma meiner Kindheit*!

w.

Luigi Rotta

unread,
Dec 8, 2013, 3:01:05 PM12/8/13
to
Am Sun, 08 Dec 2013 20:00:55 +0100 schrieb Reindl_Wolfgang
<ete...@reindlwolfgang.eu>:

>- Blutwurst (die zum hei� mit Kraut essen) f�llt mir als Bayrische
>Variante ein.

Hauptsache Blutwurst. Lecker.

>- Ein westafrikanisches Hirtenvolk zapft seinen Rindern Blut ab und
>vermischt das dann mit Milch, wie dann weiter wei� ich nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Tierhaltung_und_Jagd

>- Fr�hers wurde in �rmeren b�uerlichen Schichten gerne mal Blut
>(ungestockt) in derPfanne ger�stet, k�nnte sowas �hnliches ergeben wie:

Wurst mit Gesicht ist ja auch Blut. Sag das mal den M�ttern. Die Kids
finde es h�chstens g**l.


--

Gruss

Luigi

"Dumm geboren, sp�ter nichts gelernt und dann alles
wieder vergessen."

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 8, 2013, 6:42:03 PM12/8/13
to
Am 08.12.13 18:36, schrieb Matthias Wendt:
> In meiner Heimatstadt Wuppertal wurden auch Polizisten gerne als
> Pannasch bezeichnet, kann also auch als Schimpfwort gelten.

Die Bezeichnung f�r Polizisten ist mir (Wuppertaler, vom �lberg) eher
unbekannt. Aber wenn Du gerne mal mit Schwung von Tippen Tappen T�nchen
runterfliegen magst, darfst Du das gerne mal in Wuppertal anbringen.

Gru�
Thomas

Gerald Endres

unread,
Dec 9, 2013, 4:16:54 AM12/9/13
to
On Sun, 8 Dec 2013 20:08:47 +0100, "Werner Sondermann"
<werner_s...@arcor.de> wrote:

>Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
>Schweineohren und evtl. Pfoten.

Das entspricht ungef�hr dem im Norden und fr�heren deutschen Osten
verbreiteten "Schwarzsauer". Von G�nseschwarzsauer schw�rmen besonders
die alten Hinterpommern.

Gru�
Gerald

Frank Nitzschner

unread,
Dec 9, 2013, 9:11:22 AM12/9/13
to
Christian Schill schrieb:

> Schafshoden haben wir ja schon probiert und waren angenehm ᅵberrascht wie gut
> das schmeckt. Als nᅵchstes soll es mal was mit Blut sein.

Ist Tote Oma aka "Verkehrsunfall" zu prollig?
Immer schᅵn krustig anbrennen lassen, das schmeckt dann am besten;-)
Zwiebeln rein und dazu Kartoffeln und Sauerkraut, aber
nur richtig saures.. Und nur *wenig* ᅵl unter die Oma.
Statt Kartoffeln geht auch Arbernmauke, dann das Sauerkraut nicht
zu feucht machen.

Grᅵsse
Frank


Edgar Warnecke

unread,
Dec 9, 2013, 9:34:27 AM12/9/13
to
Am Mon, 09 Dec 2013 15:11:22 +0100 schrieb Frank Nitzschner:

> Statt Kartoffeln geht auch Arbernmauke, dann das Sauerkraut nicht
> zu feucht machen.

Watt issat? Arbern-Fuss..., nie gehoert.

Ede
--
Einfach ist genial

Frank Hucklenbroich

unread,
Dec 9, 2013, 10:31:04 AM12/9/13
to
Am Sun, 08 Dec 2013 10:56:00 +0100 schrieb Christian Schill:

> Schafshoden haben wir ja schon probiert und waren angenehm �berrascht
> wie gut das schmeckt. Als n�chstes soll es mal was mit Blut sein. Im
> H�rspiel machen sie Blutpfannenkuchen. So was habe ich noch nie
> gegessen. Blut- und Schwarzwurst m�gen alle gerne und ansonsten kann ich
> mir nicht recht vorstellen was man aus Blut alles machen kann. Hat
> jemand vielleicht Ideen und Vorschl�ge?

Rheinischer Sauerbraten vom Pferd mit Blut von Pferd (f�r die Sauce). Ich
habe da aber kein Rezept parat.

Gr��e,

Frank

Lisa Brill

unread,
Dec 9, 2013, 12:28:32 PM12/9/13
to
Gerald Endres schrieb:
> On Sun, 8 Dec 2013 20:08:47 +0100, "Werner Sondermann"
> <werner_s...@arcor.de> wrote:
>
>> Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
>> Schweineohren und evtl. Pfoten.
>
> Das entspricht ungefᅵhr dem im Norden und frᅵheren deutschen Osten
> verbreiteten "Schwarzsauer". Von Gᅵnseschwarzsauer schwᅵrmen besonders
> die alten Hinterpommern.

...und die Ostpreusssen.

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Dec 9, 2013, 12:45:30 PM12/9/13
to
...und meine Mutter - die hat aber mit den Gegenden genau nichts zu tun.
Hieᅵ bei uns nur Gᅵnseschwarz. Gᅵnseblut, Rosinen, Backpflaumen,
Kartoffeln und diverse Gewᅵrze. Und das als Suppe.


:-(*)

Hans-Jᅵrgen

Harald Deichmann

unread,
Dec 9, 2013, 1:45:18 PM12/9/13
to
Am Mon, 09 Dec 2013 18:28:32 +0100, Lisa Brill <"lisa
Brill"@nospam.de> schrieb:

>Gerald Endres schrieb:
>> On Sun, 8 Dec 2013 20:08:47 +0100, "Werner Sondermann"
>> <werner_s...@arcor.de> wrote:
>>
>>> Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
>>> Schweineohren und evtl. Pfoten.
>>
>> Das entspricht ungef�hr dem im Norden und fr�heren deutschen Osten
>> verbreiteten "Schwarzsauer". Von G�nseschwarzsauer schw�rmen besonders
>> die alten Hinterpommern.
>
>...und die Ostpreusssen.

Immer diese obskuren Verallgemeinerungen. Na gut, ich bin weder Ostler
noch Hinternpommerer. Die spinnen doch, diese...

Ciao
Harald
--
Es kommt gewi� nicht blo� auf das �ussere einer Frau an.
Auch die Dessous sind wichtig. Karl Kraus

Harald Deichmann

unread,
Dec 9, 2013, 1:50:33 PM12/9/13
to
Am Mon, 09 Dec 2013 18:45:30 +0100, Hans-J�rgen Meyer
<spamme...@gmx.de> schrieb:

>Am 09.12.2013 18:28, schrieb Lisa Brill:
>> Gerald Endres schrieb:
>>> On Sun, 8 Dec 2013 20:08:47 +0100, "Werner Sondermann"
>>> <werner_s...@arcor.de> wrote:
>>>
>>>> Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
>>>> Schweineohren und evtl. Pfoten.
>>>
>>> Das entspricht ungef�hr dem im Norden und fr�heren deutschen Osten
>>> verbreiteten "Schwarzsauer". Von G�nseschwarzsauer schw�rmen besonders
>>> die alten Hinterpommern.
>>
>> ...und die Ostpreusssen.
>>
>...und meine Mutter - die hat aber mit den Gegenden genau nichts zu tun.
>Hie� bei uns nur G�nseschwarz. G�nseblut, Rosinen, Backpflaumen,
>Kartoffeln und diverse Gew�rze. Und das als Suppe.

Das macht's auch nicht besser.

Ciao
Harald
--
Wohlt�tige Frauen sind oft solche, denen es nicht mehr
gegeben ist, wohlzutun. Karl Kraus

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Dec 9, 2013, 1:56:57 PM12/9/13
to
Am 09.12.2013 19:45, schrieb Harald Deichmann:
> Am Mon, 09 Dec 2013 18:28:32 +0100, Lisa Brill <"lisa
[...]
>>
>> ...und die Ostpreusssen.
>
> Immer diese obskuren Verallgemeinerungen. Na gut, ich bin weder Ostler

...ich hab grad Obstler gelesen :)

Ich folge dem Zeichen und g�nne mir erstmal einen Unterthurner Waldler...

Hans-J�rgen

Lisa Brill

unread,
Dec 9, 2013, 2:03:10 PM12/9/13
to
Harald Deichmann schrieb:
> Am Mon, 09 Dec 2013 18:28:32 +0100, Lisa Brill <"lisa
> Brill"@nospam.de> schrieb:
>
>> Gerald Endres schrieb:
>>> On Sun, 8 Dec 2013 20:08:47 +0100, "Werner Sondermann"
>>> <werner_s...@arcor.de> wrote:
>>>
>>>> Dieses Braunat bestand aus Schweineblut, Backpflaumen, kleingeschnittene
>>>> Schweineohren und evtl. Pfoten.
>>>
>>> Das entspricht ungefᅵhr dem im Norden und frᅵheren deutschen Osten
>>> verbreiteten "Schwarzsauer". Von Gᅵnseschwarzsauer schwᅵrmen besonders
>>> die alten Hinterpommern.
>>
>> ...und die Ostpreusssen.
>
> Immer diese obskuren Verallgemeinerungen. Na gut, ich bin weder Ostler
> noch Hinternpommerer. Die spinnen doch, diese...

Egal woher Du kommst, Du bist Vegetarier bzw. Pescarier -
und Blut....bᅵhhh
(find ich auch - bei Schlachtfesten hab ich mich immer verkrochen und
keinen Bissen gegessen)
LG Lisa

Lisa Brill

unread,
Dec 9, 2013, 2:05:00 PM12/9/13
to
Harald Deichmann schrieb:
> Es kommt gewiᅵ nicht bloᅵ auf das ᅵussere einer Frau an.
> Auch die Dessous sind wichtig. Karl Kraus

Gabs das zu Krausen*s Zeiten schon, Dessous???

Matthias Wendt

unread,
Dec 9, 2013, 2:27:47 PM12/9/13
to
On Mon, 09 Dec 2013 00:42:03 +0100, Thomas Erstfeld
<the...@nurfuerspam.de> wrote:


>Die Bezeichnung f�r Polizisten ist mir (Wuppertaler, vom �lberg) eher
>unbekannt. Aber wenn Du gerne mal mit Schwung von Tippen Tappen T�nchen
Naja, welcher Jahrgang bist Du denn? Ich wurde ganz am Anfang der
wilden F�nfziger geboren und da hat man als Kind noch manches b�se
Wort (und Tat) mitgekriegt.
Au�erdem kommst Du ja aus dem rheinischen Teil von Wuppertal, da sagt
man ja wohl eh nicht Pannasch, wonnich?.
Gru�
Matthias

Harald Deichmann

unread,
Dec 9, 2013, 4:14:35 PM12/9/13
to
Am Mon, 09 Dec 2013 20:05:00 +0100, Lisa Brill <"lisa
Brill"@nospam.de> schrieb:

>Harald Deichmann schrieb:
>> Es kommt gewi� nicht blo� auf das �ussere einer Frau an.
>> Auch die Dessous sind wichtig. Karl Kraus
>
>Gabs das zu Krausen*s Zeiten schon, Dessous???

Zweifelst du die Korrektheit des Zitats an?
Er ist mit ihnen gross geworden.

Ciao
Harald
--
Denken ist immer eine schlimme Sache.
Oskar Panizza

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 9, 2013, 6:10:29 PM12/9/13
to
Am 09.12.13 20:27, schrieb Matthias Wendt:
> On Mon, 09 Dec 2013 00:42:03 +0100, Thomas Erstfeld
> <the...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>
>> Die Bezeichnung f�r Polizisten ist mir (Wuppertaler, vom �lberg) eher
>> unbekannt. Aber wenn Du gerne mal mit Schwung von Tippen Tappen T�nchen
> Naja, welcher Jahrgang bist Du denn? Ich wurde ganz am Anfang der
> wilden F�nfziger geboren und da hat man als Kind noch manches b�se
> Wort (und Tat) mitgekriegt.

10 Jahre sp�ter.

> Au�erdem kommst Du ja aus dem rheinischen Teil von Wuppertal, da sagt
> man ja wohl eh nicht Pannasch, wonnich?.

Rheinischer Teil ist gut, muss ich mir glatt merken. Von wo aus dem Tal
kommst Du denn?

Gru�
Thomas

Matthias Wendt

unread,
Dec 10, 2013, 2:37:57 PM12/10/13
to
On Tue, 10 Dec 2013 00:10:29 +0100, Thomas Erstfeld
<the...@nurfuerspam.de> wrote:

>Rheinischer Teil ist gut, muss ich mir glatt merken. Von wo aus dem Tal
>kommst Du denn?
Unterbarmen, das ist exakt die Grenze zwischen Westfalen und
Rheinland, sieht man ja daran, da� die einen Woll sagen, die anderen
Wonnich. Frag mich aber nicht, wer wer war. Ich bin da seit �ber 40
Jahren weg.
Aber das interessiert hier au�er uns keine Sau (womit wir wieder beim
mampfen w�ren;-))
Gru�
Matthias

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 10, 2013, 4:13:34 PM12/10/13
to
Am 10.12.13 20:37, schrieb Matthias Wendt:
> On Tue, 10 Dec 2013 00:10:29 +0100, Thomas Erstfeld
> <the...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>> Rheinischer Teil ist gut, muss ich mir glatt merken. Von wo aus dem Tal
>> kommst Du denn?
> Unterbarmen, das ist exakt die Grenze zwischen Westfalen und
> Rheinland, sieht man ja daran, da� die einen Woll sagen, die anderen
> Wonnich. Frag mich aber nicht, wer wer war. Ich bin da seit �ber 40
> Jahren weg.

Ich bin zwar auch schon fast 25 Jahre weg, aber "Woll" und "Ne" habe ich
bis heute nicht abgelegt. Ich habe im Laufe der jahre aber auch in
verschiedenen Ortsteilen gewohnt. Erst �lberg, dann Barmen, dann
Heckinghausen und die letzten Jahre in der Nordstadt (N�he Mirker Bahnhof).

> Aber das interessiert hier au�er uns keine Sau (womit wir wieder beim
> mampfen w�ren;-))

Hier ist so viel OT, da kommt es auf die paar Postings auch nicht an.
Zur Not schiebe ich noch eine Anleitung f�r Kottenbutter nach. ;-)

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 10, 2013, 4:20:49 PM12/10/13
to
Am Tue, 10 Dec 2013 22:13:34 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Hier ist so viel OT, da kommt es auf die paar Postings auch nicht an.
> Zur Not schiebe ich noch eine Anleitung f�r Kottenbutter nach. ;-)

Dat mach ma
Message has been deleted

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 11, 2013, 1:55:48 PM12/11/13
to
Am 10.12.13 22:20, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Tue, 10 Dec 2013 22:13:34 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>
>> Hier ist so viel OT, da kommt es auf die paar Postings auch nicht an.
>> Zur Not schiebe ich noch eine Anleitung f�r Kottenbutter nach. ;-)
>
> Dat mach ma

Grau- oder Schwarzbrot mit Butter bestreichen, ger�ucherte Mettwurst
(Mettenden) in Scheiben schneiden, das Brot damit belegen. Mit Senf
bestreichen und zum Schluss mit Zwiebelringen belegen. Gerne auch mit
einer zweiten Scheibe Brot mit Butter oben drauf.

War fr�her eine Arme-Leute-Essen. Weitere Erl�uterungen z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kottenbutter.

Und zu Hause gab es dann als Erg�nzung Pillekuchen (auch Piller oder
Pillekooken genannt). Da hab ich auf die Schnelle mal dieses Rezept
gefunden:

1 - 1,5 kg gesch�lte Kartoffeln
2-3 Eier
1-2 Essl�ffel Mehl
4 gro�e geriebene Zwiebeln
etwas Muskat
Salz und Pfeffer
Fett f�r die Pfanne

Zubereitung:
Die gesch�lten Kartoffeln mit einer groben Raspel zu "Streifen" hobeln.
Eier, Mehl, Zwiebeln, Muskat, Salz und Pfeffer untermengen. In einer
gro�en Pfanne mit Fett backen und einmal wenden.

Man kann auch erst etwas gew�rfelten Speck in der Pfanne auslassen, die
W�rfel anschlie�end unter die Kartoffelmasse geben und dann alles im
ausgelassenen Fett braten.

Die Kartoffeln werden dabei zu Streifen gerieben bzw. zu Stiften
geschnitten. Also deutlich gr�ber, als bei Reibekuchen, eher so in
Richtung R�sti.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 11, 2013, 4:58:37 PM12/11/13
to
Am Wed, 11 Dec 2013 19:55:48 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 10.12.13 22:20, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Tue, 10 Dec 2013 22:13:34 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>>
>>> Hier ist so viel OT, da kommt es auf die paar Postings auch nicht an.
>>> Zur Not schiebe ich noch eine Anleitung f�r Kottenbutter nach. ;-)
>>
>> Dat mach ma
>
> Grau- oder Schwarzbrot mit Butter bestreichen, ger�ucherte Mettwurst
> (Mettenden) in Scheiben schneiden, das Brot damit belegen. Mit Senf
> bestreichen und zum Schluss mit Zwiebelringen belegen. Gerne auch mit
> einer zweiten Scheibe Brot mit Butter oben drauf.

STOPP!
Da fehlen die Gewuerzgurkenscheiben.

> War fr�her eine Arme-Leute-Essen. Weitere Erl�uterungen z.B. hier:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kottenbutter.

Haeh?
Dann habe ich schon immer gerne prekaer gegessen.

> Und zu Hause gab es dann als Erg�nzung Pillekuchen (auch Piller oder
> Pillekooken genannt).

Klingt ja erstmal unanstaendig, gefaellt mir.
Bodenstaendig.
Passt.

Danke
Du buessoch kein Rheinlaender, Du buess Westfale

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 11, 2013, 6:30:06 PM12/11/13
to
Am 11.12.13 22:58, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Wed, 11 Dec 2013 19:55:48 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>
>> Am 10.12.13 22:20, schrieb Edgar Warnecke:
>>> Am Tue, 10 Dec 2013 22:13:34 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>>>
>>>> Hier ist so viel OT, da kommt es auf die paar Postings auch nicht an.
>>>> Zur Not schiebe ich noch eine Anleitung f�r Kottenbutter nach. ;-)
>>>
>>> Dat mach ma
>>
>> Grau- oder Schwarzbrot mit Butter bestreichen, ger�ucherte Mettwurst
>> (Mettenden) in Scheiben schneiden, das Brot damit belegen. Mit Senf
>> bestreichen und zum Schluss mit Zwiebelringen belegen. Gerne auch mit
>> einer zweiten Scheibe Brot mit Butter oben drauf.
>
> STOPP!
> Da fehlen die Gewuerzgurkenscheiben.

Nicht im bergischen Original.

> Du buessoch kein Rheinlaender, Du buess Westfale

Ich war immer Rheinl�nder. Wuppertal ist schlie�lich die letzte Bastion
des Rheinlands vor Westfalen. ;-p

Gru�
Thomas

Cornelius Rosenschon

unread,
Dec 12, 2013, 3:26:21 AM12/12/13
to
Edgar Warnecke schrieb:

> Klingt ja erstmal unanstaendig, gefaellt mir.

Um mein Gedankengut hier noch reinzuquetschen:
Die beste Blutwurst hat meine Mutter mal gemacht. Wir hatten eine
Gans gemᅵstet. Am Tag der Freude setzte sich mein Vater auf sie und
zog ihr hinter dem Kopf das Messer durch den Hals. Das Blut wurde in
einem Topf aufgefangen, womit der kleine Conny zur Mutter eilte. Ab
da gings in der Bratpfanne weiter. Mehr weiᅵ ich nicht. War kᅵstlich!

Gruᅵ Conny

Edgar Warnecke

unread,
Dec 12, 2013, 6:28:15 AM12/12/13
to
Am Thu, 12 Dec 2013 00:30:06 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 11.12.13 22:58, schrieb Edgar Warnecke:

>>> Grau- oder Schwarzbrot mit Butter bestreichen, ger�ucherte Mettwurst
>>> (Mettenden) in Scheiben schneiden, das Brot damit belegen. Mit Senf
>>> bestreichen und zum Schluss mit Zwiebelringen belegen. Gerne auch mit
>>> einer zweiten Scheibe Brot mit Butter oben drauf.
>>
>> STOPP!
>> Da fehlen die Gewuerzgurkenscheiben.
>
> Nicht im bergischen Original.

Da gibt es vermutlich soviele Oiginale wie es Menschen gibt die sowas
moegen.

>> Du buessoch kein Rheinlaender, Du buess Westfale
>
> Ich war immer Rheinl�nder. Wuppertal ist schlie�lich die letzte Bastion
> des Rheinlands vor Westfalen. ;-p

Seit wann fliesst der Rhein durch Wuppertal?
Haben die schon wieder was geaendert?

Im Ernst, Bergisch wuerde ich noch gelten lassen, aber Rheinland?
Wart Ihr irgendwann mal preussisch. Zu der Zeit ging ja alles
durcheinander.

Matthias Wendt

unread,
Dec 12, 2013, 2:05:00 PM12/12/13
to
On Thu, 12 Dec 2013 12:28:15 +0100, Edgar Warnecke <ewar...@web.de>
wrote:


>Im Ernst, Bergisch wuerde ich noch gelten lassen, aber Rheinland?
>Wart Ihr irgendwann mal preussisch. Zu der Zeit ging ja alles
>durcheinander.
Elberfeld geh�rt eindeutig zum Rheinland, schon zu Napoleonszeit. Oder
schau mal unter Niederrheinische Musikfeste nach, die gabs seit Anfang
des 19. Jahrhunderts abwechselnd in K�ln und Ddorf, aber eben auch in
Elberfeld und Aachen (was man ja heute auch nicht so unbedingt zum
Rheinland rechnen w�rde).
Pillekuchen ist auch in D�sseldorf verbreitet, also wohl ei
rheinisches Gericht.
Gru�
Matthias

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 12, 2013, 2:07:23 PM12/12/13
to
Am 12.12.13 12:28, schrieb Edgar Warnecke:
Wuppertal geh�rt zum Regierungsbezirk D�sseldorf und war fr�her auch zum
Teil preussisch.

Westfalen f�ngt in Schwelm (n�chster Ort) an.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 12, 2013, 4:07:52 PM12/12/13
to
Am Thu, 12 Dec 2013 20:07:23 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

>> Im Ernst, Bergisch wuerde ich noch gelten lassen, aber Rheinland?
>> Wart Ihr irgendwann mal preussisch. Zu der Zeit ging ja alles
>> durcheinander.
>
> Wuppertal geh�rt zum Regierungsbezirk D�sseldorf und war fr�her auch zum
> Teil preussisch.

Ich fasse das jetz zusammen.
Das Rheinland geht also von Aachen bis Elberfeld auf der Ost-West Linie.

> Westfalen f�ngt in Schwelm (n�chster Ort) an.

Also von knapp vor ;-) Wuppertal bis Petershagen. Sued-Nord.
Da muss ich mir einen geografischen und kulinarischen Globus basteln.

Heute: Spirelli mit Omas Tomatenauce (Mehlschwitze), karamellisierten
Zwiebeln und angeroesteten Speckwuerfeln.
Natuerlich habe ich Pfosten wieder 6 Portionen gebaut. Was fuer ein Unfug.
Gurkensalat, danach das neue Dessert von ALDI im Glas.
Von Letzterem kann ich auf vielfachen Wunsch einer einzelen Dame morgen
eine ganze Palette ranschaffen.

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 12, 2013, 5:56:50 PM12/12/13
to
Am 12.12.13 22:07, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Thu, 12 Dec 2013 20:07:23 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>
>>> Im Ernst, Bergisch wuerde ich noch gelten lassen, aber Rheinland?
>>> Wart Ihr irgendwann mal preussisch. Zu der Zeit ging ja alles
>>> durcheinander.
>>
>> Wuppertal geh�rt zum Regierungsbezirk D�sseldorf und war fr�her auch zum
>> Teil preussisch.
>
> Ich fasse das jetz zusammen.
> Das Rheinland geht also von Aachen bis Elberfeld auf der Ost-West Linie.
>
>> Westfalen f�ngt in Schwelm (n�chster Ort) an.
>
> Also von knapp vor ;-) Wuppertal bis Petershagen. Sued-Nord.
> Da muss ich mir einen geografischen und kulinarischen Globus basteln.
>

Ach, als Wuppertaler lebst Du halt mit dem Verlauf des Tals. Und wenn Du
im Osten (eher Ost-Nordost) aus dem Tal raus f�hrst, bist Du in Schwelm
und damit in Westfalen.

Wenn man nach Norden rauf f�hrt, kommen viele D�rfer und sp�ter mal
Hattingen und Sprockh�vel (eigentlich auch D�rfer). Ist alles Westfalen,
aber wer will schon aufs Dorf. ;-)

Ansonsten zieht es den Wuppertaler eher nach Westen, in das gro�e Dorf
am Rhein, wo die Bewohner meinen, sie w�ren in einer Stadt. ;-)

Gru�
Thomas



Frank Nitzschner

unread,
Dec 13, 2013, 6:22:20 AM12/13/13
to
Edgar Warnecke schrieb:

>
> Watt issat? Arbern-Fuss..., nie gehoert.
>

Dann ist wohl dein Google kaputt;-)
http://www.via-gustica.de/kulinarisches/gerichte/oberlausitzer-abernmauke/

Grᅵsse
Frank


Ignatios Souvatzis

unread,
Dec 13, 2013, 6:33:56 AM12/13/13
to
Matthias Wendt wrote:

> Elberfeld gehört eindeutig zum Rheinland, schon zu Napoleonszeit. Oder
> schau mal unter Niederrheinische Musikfeste nach, die gabs seit Anfang
> des 19. Jahrhunderts abwechselnd in Köln und Ddorf, aber eben auch in
> Elberfeld und Aachen (was man ja heute auch nicht so unbedingt zum
> Rheinland rechnen würde).

Alles eine Frage des Rhein- (oder Nordsee-)Pegels.

-is

--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/

Edgar Warnecke

unread,
Dec 13, 2013, 8:00:33 AM12/13/13
to
Am Thu, 12 Dec 2013 23:56:50 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 12.12.13 22:07, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Thu, 12 Dec 2013 20:07:23 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>>
>>>> Im Ernst, Bergisch wuerde ich noch gelten lassen, aber Rheinland?
>>>> Wart Ihr irgendwann mal preussisch. Zu der Zeit ging ja alles
>>>> durcheinander.
>>>
>>> Wuppertal geh�rt zum Regierungsbezirk D�sseldorf und war fr�her auch zum
>>> Teil preussisch.
>>
>> Ich fasse das jetz zusammen.
>> Das Rheinland geht also von Aachen bis Elberfeld auf der Ost-West Linie.
>>
>>> Westfalen f�ngt in Schwelm (n�chster Ort) an.
>>
>> Also von knapp vor ;-) Wuppertal bis Petershagen. Sued-Nord.
>> Da muss ich mir einen geografischen und kulinarischen Globus basteln.
>>
>
> Ach, als Wuppertaler lebst Du halt mit dem Verlauf des Tals.

Das habe ich soweit verstanden. Um wieder die Kuve zu kratzen, was isst man
denn im Wupper Tal? Bin bloss zweimal kurz durchgefahren da blieb keine
Zeit zum Studium einer Speisekarte.

Edgar Warnecke

unread,
Dec 13, 2013, 8:03:02 AM12/13/13
to
Auweia. Da soll nun einer draufkommen.
Danke!

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 13, 2013, 1:38:40 PM12/13/13
to
Am 13.12.13 14:00, schrieb Edgar Warnecke:
Alles, was Rheinland und Bergisches Land so hergeben.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 14, 2013, 8:28:49 AM12/14/13
to
Am Fri, 13 Dec 2013 19:38:40 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 13.12.13 14:00, schrieb Edgar Warnecke:

>> Das habe ich soweit verstanden. Um wieder die Kuve zu kratzen, was isst man
>> denn im Wupper Tal? Bin bloss zweimal kurz durchgefahren da blieb keine
>> Zeit zum Studium einer Speisekarte.
>
> Alles, was Rheinland und Bergisches Land so hergeben.

Wenn man jetzt wuesste das sein mag.

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 14, 2013, 6:27:15 PM12/14/13
to
Am 14.12.13 14:28, schrieb Edgar Warnecke:
Google ist dir noch bekannt?

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 15, 2013, 7:35:41 AM12/15/13
to
Sogar Wiki P.

Die Definitionen sind so unscharf, dass ich die kulinarisch nicht
auf/seinanderbekomme.
Hier isses doch genauso. Vier Kulturraeume im 50km Umkreis.
Hinter dem Berg Pickert u.ae.. Linkes Weserufer Michsuppe mit
Bratkartoffeln, rechtes Weserufer ziemlich gemischt mit viel Fisch, etwas
weiter noerdlich Pinkel.
Die Grenzen sind ziemlich klar. Hinter mir die Berge, links der Fluss, nach
oben die komische Wetterscheide. Das schlaegt sich auch beim Essen nieder.
(Passt ja ;-)

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 15, 2013, 2:09:16 PM12/15/13
to
Am 15.12.13 13:35, schrieb Edgar Warnecke:
Viel schlimmer finde ich die unterschiedlichen Namen f�r ein und
dieselbe Sache, an die man sich in wenigen Kilometern Entfernung
gew�hnen muss.

Wenn ich in Wuppertal Mettenden (ger�ucherte Mettwurst) wollte, habe ich
beim Metzger "Schnittw�rstchen" bestellt. 50 km westlich von dort kann
mit dem Begriff niemand etwas anfangen.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 15, 2013, 4:20:42 PM12/15/13
to
Am Sun, 15 Dec 2013 20:09:16 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 15.12.13 13:35, schrieb Edgar Warnecke:

>> Die Definitionen sind so unscharf, dass ich die kulinarisch nicht
>> auf/seinanderbekomme.

> Viel schlimmer finde ich die unterschiedlichen Namen f�r ein und
> dieselbe Sache, an die man sich in wenigen Kilometern Entfernung
> gew�hnen muss.

So isses. Selbst wenn man sich bemueht das gewuenschte Produkt moeglichst
genau zu beschreiben kriegste doch immer was anderes.

> Wenn ich in Wuppertal Mettenden (ger�ucherte Mettwurst) wollte, habe ich
> beim Metzger "Schnittw�rstchen" bestellt. 50 km westlich von dort kann
> mit dem Begriff niemand etwas anfangen.

Haette ich jetzt auch nicht gewusst.
Hat das einen -historischen- Hintergrund?

IMVHO wurde es schon reichen wenn man Herkunft und Machart beschreiben
wuerde.

Hilft Dir aber auch nix, wenn Du in Wuppertal Pinkel bestellst.
Kannst froh sein wenn Du nicht hochkant aus dem Laden fliegst.

8tung: Wenn ich im innerdeutschen Ausland bin futter ich meistens regional.
Nachfragen was ist das, was ist da drin.
Das erweitert den kulinarischen Horizont.
Wenn es nix taucht (Linsen mit Saitling und Spaetzle) verwerfen.
Das Ausland lasse ich mal aussen vor.

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 15, 2013, 5:19:36 PM12/15/13
to
Am 15.12.13 22:20, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Sun, 15 Dec 2013 20:09:16 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:
>
>> Am 15.12.13 13:35, schrieb Edgar Warnecke:
>
>>> Die Definitionen sind so unscharf, dass ich die kulinarisch nicht
>>> auf/seinanderbekomme.
>
>> Viel schlimmer finde ich die unterschiedlichen Namen f�r ein und
>> dieselbe Sache, an die man sich in wenigen Kilometern Entfernung
>> gew�hnen muss.
>
> So isses. Selbst wenn man sich bemueht das gewuenschte Produkt moeglichst
> genau zu beschreiben kriegste doch immer was anderes.
>
>> Wenn ich in Wuppertal Mettenden (ger�ucherte Mettwurst) wollte, habe ich
>> beim Metzger "Schnittw�rstchen" bestellt. 50 km westlich von dort kann
>> mit dem Begriff niemand etwas anfangen.
>
> Haette ich jetzt auch nicht gewusst.
> Hat das einen -historischen- Hintergrund?

Kann ich nur raten. Auf die Kottenbutter kommen schlie�lich in Scheiben
geschnittene Mettw�rstchen, also Schnittw�rstchen.

> IMVHO wurde es schon reichen wenn man Herkunft und Machart beschreiben
> wuerde.
>
> Hilft Dir aber auch nix, wenn Du in Wuppertal Pinkel bestellst.
> Kannst froh sein wenn Du nicht hochkant aus dem Laden fliegst.

Wobei sich der Begriff doch inzwischen in ganz D (in Zusammenhang mit
Gr�nkohl) verbreitet hat, auch wenn Pinkel dort nicht zu bekommen ist.

> 8tung: Wenn ich im innerdeutschen Ausland bin futter ich meistens regional.
> Nachfragen was ist das, was ist da drin.
> Das erweitert den kulinarischen Horizont.
> Wenn es nix taucht (Linsen mit Saitling und Spaetzle) verwerfen.
> Das Ausland lasse ich mal aussen vor.

Ich habe schon Saumagen in der Pfalz gegessen, bevor Kohl Kanzler wurde.
Und er hat mir sogar geschmeckt.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 16, 2013, 6:55:25 AM12/16/13
to
Am Sun, 15 Dec 2013 23:19:36 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

>> Haette ich jetzt auch nicht gewusst.
>> Hat das einen -historischen- Hintergrund?
>
> Kann ich nur raten. Auf die Kottenbutter kommen schlie�lich in Scheiben
> geschnittene Mettw�rstchen, also Schnittw�rstchen.

Das macht Sinn.
Von den Fruehstuecksstullen fuer die Mitarbeiter in den Schmieden das
Fruehstuecksbrot.

>> Hilft Dir aber auch nix, wenn Du in Wuppertal Pinkel bestellst.
>> Kannst froh sein wenn Du nicht hochkant aus dem Laden fliegst.
>
> Wobei sich der Begriff doch inzwischen in ganz D (in Zusammenhang mit
> Gr�nkohl) verbreitet hat, auch wenn Pinkel dort nicht zu bekommen ist.

Das Beschaffungsproblem loest Du ueber Monse. Die kamen tatsaechlich
richtig kalt und frisch hier an. Der Vorrat fuer Weihanchten liegt schon.

Bei Kohl ist das so eine Sache.
Es gibt solchen und solchen.
Schau auf Wiki. Regional ist der sehr verschieden.
Hier geht besser grob, weiter suedlich eher fein wie Spinat aus der TK.
Das muss jeder fuer sich oder seine Kundschaft entscheiden.
Der Letzte von ALDI-Nord war ein Mittelding, durchaus essbar, vor allem
ungewuerzt. Das mache ich lieber selbst.

>> 8tung: Wenn ich im innerdeutschen Ausland bin futter ich meistens regional.

> Ich habe schon Saumagen in der Pfalz gegessen, bevor Kohl Kanzler wurde.
> Und er hat mir sogar geschmeckt.

Scheint ein typisch sueddeutsches Gericht zu sein. Hier oben brauchste
danach nicht zu fragen, bekannt aber nicht zu bekommen.

Thomas Erstfeld

unread,
Dec 16, 2013, 1:28:46 PM12/16/13
to
Am 16.12.13 12:55, schrieb Edgar Warnecke:
>
> Bei Kohl ist das so eine Sache.
> Es gibt solchen und solchen.
> Schau auf Wiki. Regional ist der sehr verschieden.
> Hier geht besser grob, weiter suedlich eher fein wie Spinat aus der TK.
> Das muss jeder fuer sich oder seine Kundschaft entscheiden.
> Der Letzte von ALDI-Nord war ein Mittelding, durchaus essbar, vor allem
> ungewuerzt. Das mache ich lieber selbst.

IGLO hat den blanchiert und halbwegs grob gehackt als TK-Ware
(ungew�rzt). Den habe ich schon mehrfach genommen.

Gru�
Thomas

Edgar Warnecke

unread,
Dec 16, 2013, 2:48:10 PM12/16/13
to
Am Mon, 16 Dec 2013 19:28:46 +0100 schrieb Thomas Erstfeld:

> Am 16.12.13 12:55, schrieb Edgar Warnecke:
> >
>> Bei Kohl ist das so eine Sache.

> IGLO hat den blanchiert und halbwegs grob gehackt als TK-Ware
> (ungew�rzt). Den habe ich schon mehrfach genommen.

Jepp, der ist gut.
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