So ein Kwatsch
Carsten
> So ein Kwatsch
stimmt, wo es doch schon in der Luft war. Es h�tte also hei�en m�ssen:
"wollte Flugzeug aus der Luft sprengen".
--
Diedrich
X'Post: de.etc.sprache.deutsch,de.rec.luftfahrt
F'Up2 : de.etc.sprache.deutsch
in de.rec.luftfahrt Juergen Nieveler <juergen.nie...@arcor.de> wrote:
> > So ein Kwatsch
> Er hat doch nur sein Bein angezᅵndet - ist das etwa verboten?
Das mit "in die Luft sprengen" ist sowieso Quatsch der Journaille.
Das stimmt nie (nicht mal bei Silvesterrakten). Auch Hᅵuser werden
nur gesprengt, nicht "in die Luft gesprengt". Das ist reine
Rhetorik, um es dramatischer zu machen.
Genauso ein Quatsch ist, dass - wenn irgendein Verkehrsmittel nicht
beizeiten zum Stehen kam - es "in ein Haus gerast" ist. Das war kurz
vor dem Haus bestimmt schon recht langsam. Auch Flugzeuge, die es
am Rollbahnende nicht schaffen, rasen da lᅵngst nicht mehr (meistens).
Die Presse benutzt einen Haufen Metaphern, die sie nicht verstehen.
Natᅵrlich wird es dadurch nicht sachlicher.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Werbung fᅵr einen Schᅵtzenverein:
"Lernen Sie bei uns schieᅵen und treffen Sie gute Freunde!"
Rauchen ist Abbrennen zum Zwecke des Inhalierens. Er wollte das Bein
hoffentlich nicht rauchen. Ein Holzbein war es auch nicht.
Das Inhalieren von verbranntem Weihrauch verstᅵrkt (bei einigen Leuten)
die religiᅵsen Gefᅵhle.
Kᅵnnte es sein, das das Inhalieren von verbranntem eigenen Fleisch die
terroristischen Gefᅵhle (Al-Qaida-Wahn) verstᅵrkt hat?
Friedliche Grᅵsse vom sonnigen Fusse der Berner Alpen
Christopher
--
Das Leben wird selten besser, es wird nur weniger.
Sibylle Berg in
http://www.dasmagazin.ch/index.php/man-kann-nicht-schluss-machen/
> Das mit "in die Luft sprengen" ist sowieso Quatsch der Journaille.
> Das stimmt nie (nicht mal bei Silvesterrakten). Auch Häuser werden
> nur gesprengt, nicht "in die Luft gesprengt". Das ist reine
> Rhetorik, um es dramatischer zu machen.
Vor grauer Urzeit gab es zu "sprengen" (also mit Sprengstoff, nicht den
Rasen mit Wasser) die Metapher "in die Luft jagen". Die beiden Ausdrücke
sind dann irnkwie eine Ehe eingegangen.
vG
--
"Es geht um die letzten Reste menschlichen Anstandes in einer
Überflußgesellschaft. Wenn einer 40 Stunden arbeitet und sich dabei Mühe
gibt, soll er auch davon leben können. Da gibt es doch nichts zu
diskutieren! Entweder Sie sind für den Mindestlohn, oder Sie sind ein
Arschloch, fertig, aus!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
in de.rec.luftfahrt Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:
> Vor grauer Urzeit gab es zu "sprengen" (also mit Sprengstoff, nicht den
> Rasen mit Wasser) die Metapher "in die Luft jagen". Die beiden Ausdrᅵcke
> sind dann irnkwie eine Ehe eingegangen.
Stᅵmpt. Genau wie "die Kohlen aus dem Feuer holen" oder "ich habe
es mir nicht einfach gemacht".
(irnkwie.net hast du aber nicht!)
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Hinter dem Berg leben auch Menschen. (Fontane)
> > Vor grauer Urzeit gab es zu "sprengen" (also mit Sprengstoff, nicht den
> > Rasen mit Wasser) die Metapher "in die Luft jagen". Die beiden Ausdrücke
> > sind dann irnkwie eine Ehe eingegangen.
>
> Stümpt. Genau wie "die Kohlen aus dem Feuer holen" oder "ich habe
> es mir nicht einfach gemacht".
> (irnkwie.net hast du aber nicht!)
Und du hast irnkwie.net mitgekriegt, daß "vor grauer Urzeit"
auch nicht so ganz sauber ist :)
vG
--
"Der Sprecher der CSU hat mal gesagt, wenn wir die Tabaksteuer zu sehr
erhöhen, gefährden wir Arbeitsplätze in der Zigarettenindustrie. Und das
meinen die auch nicht ironisch! Also, Herr Schäuble, wenn Sie das Ausüben
von Anschlägen zu sehr erschweren, gefährden Sie Arbeitsplätze in der
Dynamitstangenindustrie!" (Volker Pispers, "Bis neulich")