Ein Film aus "besseren" Zeiten :-)

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Thorolf

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Mar 6, 2021, 11:23:02 AMMar 6
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Moin, moin,

der Film lief am 15.01.21 im Fernsehen, gedreht wurde er aber ganz
sicher schon viel früher, vor Corona und als die Tante Ju noch flog,
also 2018 oder früher *).

Ist sogar ein mir bekannter Pilot dabei :-) (der seit Corona-Beginn
leider "gegrouded" ist und vermutlich nie wieder Ju52, SuperConnie oder
A380 fliegen wird :-( ).


Das Tor zum Himmel (verfügbar bis 15.01.22)
<https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Das-Tor-zum-Himmel,dienordstory718.html>


*) Siehe:
<https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/lufthansa-ju52-ist-in-paderborn-16975109.html>

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

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Mar 6, 2021, 12:20:37 PMMar 6
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Thorolf schrieb:
>
> der Film lief am 15.01.21 im Fernsehen, gedreht wurde er aber ganz
> sicher schon viel früher, vor Corona und als die Tante Ju noch flog,
> also 2018 oder früher *).

im Abpann steht (c) 2012 - so alt soll das schon sein?

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Mar 6, 2021, 7:07:28 PMMar 6
to
Thorolf schrieb:
> Das Tor zum Himmel (verfügbar bis 15.01.22)

gerade in 'nem Podcast gehört, eine 707 aus Hamburg steht zum Verkauf?
Ist das die, die im Film gezeigt wird?

Sind die Boingboings so wertlos, dass man sie verrotten lässt und dann
nur noch wegschmeißen kann?

Wenn ich sehe, wieviel Aufwand (in besseren Zeiten) in die Restaurierung
der Tante Ju oder der SuperConnie gesteckt wurden, kann ich das
irgendwie nicht glauben.

--

Gruesse,

Thorolf

Ulf Kutzner

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Mar 7, 2021, 7:56:34 AMMar 7
to
Thorolf schrieb am Sonntag, 7. März 2021 um 01:07:28 UTC+1:

> gerade in 'nem Podcast gehört, eine 707 aus Hamburg steht zum Verkauf?
> Ist das die, die im Film gezeigt wird?
>
> Sind die Boingboings so wertlos, dass man sie verrotten lässt und dann
> nur noch wegschmeißen kann?
>
> Wenn ich sehe, wieviel Aufwand (in besseren Zeiten) in die Restaurierung
> der Tante Ju oder der SuperConnie gesteckt wurden,

Da träumte man von der Reaktivierung einer zunehmend maroden Maschine
im Jahre 2023.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Super_Constellation#Verbleib

> kann ich das
> irgendwie nicht glauben.

Was würdest Du damit machen wollen? Fliegen?

Dröhnung und Kraftstoffverbrauch sind nicht unerheblich,
das tut sich weltweit keine Zivilfluggesellschaft mehr an.
2008 gab es zudem Zuverlässigkeitsprobleme, in deren Folge die letzte
zivile Betreibergesellschaft aufgelöst wurde.

Gruß, ULF

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 8, 2021, 5:37:53 AMMar 8
to
Als AWACS-Version ist die 707 noch unterwegs. Ich war 2017 mal in einer
drin. Und ja, die Dinger sind ziemlich laut.

Grüße,

Frank

Thorolf

unread,
Mar 8, 2021, 8:24:45 AMMar 8
to
Ulf Kutzner schrieb:
> Da träumte man von der Reaktivierung einer zunehmend maroden Maschine
> im Jahre 2023.

nein, ich spreche von dieser hier:

<https://www.flugrevue.de/klassiker/lufthansa-super-star-150-millionen-euro-und-doch-nicht-fertig/>
<https://www.flugrevue.de/klassiker/lufthansa-super-star-connie-in-paderborn/>

Gab vor Jahren bei 3sat hitec mal die Doku "Restaurierung einer
Luftfahrtlegende - Comeback der Super Star".

Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.

Aber war wohl die berühmte 80 - 20 Regel, hat Lufthansa wohl auch so
gesehen und das Projekt beendet :-(


>> kann ich das
>> irgendwie nicht glauben.
> Was würdest Du damit machen wollen? Fliegen?

Mitfliegen, wie ich das auch gerne in der Super Connie gemacht hätte
oder der Tante Ju.

Deren Ende hat mich doch _sehr_ überrascht, weil sie bis auf
reparaturbedürftige Motorträger in einem guten Zustand war (im Gegensatz
zu den Ju52 in der Schweiz).


> Dröhnung und Kraftstoffverbrauch sind nicht unerheblich,
> das tut sich weltweit keine Zivilfluggesellschaft mehr an.

Ist doch bei einem Oldtimer egal, der soll nicht lang und auch nicht
weit fliegen, sondern einfach überhaupt fliegen.


Vielleicht muss man bei den Multimilliardären der Erde mal relevante
Summen enteignen (man darf ja mal träumen), die häufen Ihren Reichtum ja
sowieso nur auf Kosten der "allgemeinen" Weltbevölkerung an.

Und mit einem Teil davon könnte man eine Stiftung gründen, die mit
ausreichend Geld ausgestattet, solche Schätzchen für die Allgemeinheit
am Leben halten könnte :-D

Kommerzielle Airlines und andere Firmen, die vor allem auf ihr Geld und
ihr Image schauen, sind dafür ja eher ungeeignet, wie sich immer wieder
zeigt :-(

--

Gruesse,

Thorolf

Ulf Kutzner

unread,
Mar 8, 2021, 9:18:18 AMMar 8
to
Thorolf schrieb am Montag, 8. März 2021 um 14:24:45 UTC+1:
> Ulf Kutzner schrieb:

> > Da träumte man von der Reaktivierung einer zunehmend maroden Maschine
> > im Jahre 2023.
> nein, ich spreche von dieser hier:
>
> <https://www.flugrevue.de/klassiker/lufthansa-super-star-150-millionen-euro-und-doch-nicht-fertig/>
> <https://www.flugrevue.de/klassiker/lufthansa-super-star-connie-in-paderborn/>

"Wir und unsere Partner nutzen Cookies oder andere Technologien und verwenden
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Daten übermitteln wir zu folgenden Zwecken auch an unsere Partner."


> Gab vor Jahren bei 3sat hitec mal die Doku "Restaurierung einer
> Luftfahrtlegende - Comeback der Super Star".
>
> Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
> wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
> dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.
>
> Aber war wohl die berühmte 80 - 20 Regel, hat Lufthansa wohl auch so
> gesehen und das Projekt beendet :-(

So ungewöhnlich nicht, lief beim früheren DB-Flaggschiff genauso:
https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_VT_11.5

> >> kann ich das
> >> irgendwie nicht glauben.
> > Was würdest Du damit machen wollen? Fliegen?
> Mitfliegen, wie ich das auch gerne in der Super Connie gemacht hätte
> oder der Tante Ju.

Da und im Concorde setztte man wohl auf das besondere Mitfliegegefühl.


Gut, hatte ich auch in der An-24, ist aber nicht sehr westlich.

> Deren Ende hat mich doch _sehr_ überrascht, weil sie bis auf
> reparaturbedürftige Motorträger in einem guten Zustand war (im Gegensatz
> zu den Ju52 in der Schweiz).
> > Dröhnung und Kraftstoffverbrauch sind nicht unerheblich,
> > das tut sich weltweit keine Zivilfluggesellschaft mehr an.
> Ist doch bei einem Oldtimer egal, der soll nicht lang und auch nicht
> weit fliegen, sondern einfach überhaupt fliegen.

Du brauchst aber schon einen Airport, wo man dat Dingens noch abheben läßt.


Irgendeine Wüstenei auf der Erdrückseite könnte sich da schon finden, aber
da fehlt es dann am zahlungskräftigen Publikum.

> Vielleicht muss man bei den Multimilliardären der Erde mal relevante
> Summen enteignen (man darf ja mal träumen), die häufen Ihren Reichtum ja
> sowieso nur auf Kosten der "allgemeinen" Weltbevölkerung an.
>
> Und mit einem Teil davon könnte man eine Stiftung gründen, die mit
> ausreichend Geld ausgestattet, solche Schätzchen für die Allgemeinheit
> am Leben halten könnte :-D
>
> Kommerzielle Airlines und andere Firmen, die vor allem auf ihr Geld

So ähnlich kennt man es auch von der Eisenbahn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Airport-Express#/media/Datei:403-LH.jpg

Eine Privatbahn hat so etwas aus Kanada zurückgekauft und wollte es aufbauen,
aber ich glaube an den Erfolg erst, wenn er hier durchfährt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Airport-Express#/media/Datei:403-LH.jpg

> und
> ihr Image schauen, sind dafür ja eher ungeeignet, wie sich immer wieder
> zeigt


Es müßte sich nur ein Multimilliardär mit einem Faible für alte Verkehrsmaschinen
finden.

Hm. Am Ende ist der aber so exklusiv, daß er keine Publikumsplätze verkauft.

Gruß, ULF

Uwe Klein

unread,
Mar 8, 2021, 9:19:35 AMMar 8
to
Am 08.03.21 um 14:24 schrieb Thorolf:
> Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
> wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
> dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.
>
> Aber war wohl die berühmte 80 - 20 Regel, hat Lufthansa wohl auch so
> gesehen und das Projekt beendet :-(

Ich denke LH wurde da von den Restaurateuren vor Ort
eingeschäumt und rasiert.
( es ging wohl wenig voran. immer neue Problem mit anhängigen
Geldwünschen und final dann
der Schaumgau durch eine Fehlauslösung der Hangar eigenen Löschanlage.)

Deswegen wurden die Reste dann wohl auch "ruckartig" nach good old
Europe verfrachtet.

Uwe

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 8, 2021, 10:52:38 AMMar 8
to
In so einer bin ich mal in China mitgeflogen, danach war ich halb taub.

Grüße,

Frank

Thorolf

unread,
Mar 8, 2021, 11:55:55 AMMar 8
to
Ulf Kutzner schrieb:
> "Wir und unsere Partner nutzen Cookies oder andere Technologien und verwenden
> personenbezogenen Daten, um dir relevante Inhalte und Werbung anzuzeigen. Diese
> Daten übermitteln wir zu folgenden Zwecken auch an unsere Partner."

privater/inkognito Modus, ja, mach' einfach und nerv' nicht, Browser zu,
alles weg.

Hab' ich kein Problem mit ...

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Mar 8, 2021, 12:00:28 PMMar 8
to
Uwe Klein schrieb:
>> Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
>> wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
>> dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.
>>
>> Aber war wohl die berühmte 80 - 20 Regel, hat Lufthansa wohl auch so
>> gesehen und das Projekt beendet:-(
> Ich denke LH wurde da von den Restaurateuren vor Ort
> eingeschäumt und rasiert.

ja, irgendwie war das auch mein Gefühl, dass sich da manche "Firmen" bis
zur Rente beschäftigen lassen wollten.

Schade eigentlich, wäre sicher toll gewesen (einen der möglichen Piloten
kenne ich auch, der war natürlich etwas "angefressen" :-) ).

--

Gruesse,

Thorolf

Uwe Klein

unread,
Mar 8, 2021, 12:10:56 PMMar 8
to
Am 08.03.21 um 18:00 schrieb Thorolf:
> Schade eigentlich, wäre sicher toll gewesen (einen der möglichen Piloten
> kenne ich auch, der war natürlich etwas "angefressen" :-) ).
>

die Turbo Compunds am Leben halten dürfte eine ganz eigene Klasse an
Aufgabe sein.

so für zu Hause würde ich mich ja auf JUMO 207.. oder Napier Deltic
einschießen :-)

Uwe

Steffen

unread,
Mar 9, 2021, 5:58:03 AMMar 9
to
On 8. Mar 2021, Thorolf wrote
(in article <iammsr...@mid.individual.net>):

> Gab vor Jahren bei 3sat hitec mal die Doku "Restaurierung einer
> Luftfahrtlegende - Comeback der Super Star".
>
> Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
> wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
> dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.

Man kann natürlich am Ende wirklich einfach jedes Problem mit Geld
erschlagen. Ich kann ja aber mal einige Probleme aufzählen.

- Felgen: die originalen Felgen der Conny waren aus einer Speziellen
Magnesium Legierung die nicht mehr verwendet wird. Auch die Maschinen zur
Herstellung aus der Zeit existieren nicht mehr.

- Motoren: Jeder Motor hat IMHO ca. 60l spezial Öl. Vor dem Anlassen sollte
dieses Öl auf 60° erwärmt werden. Man kann auch ohne dieses Erwärmen
anlassen, aber, das reduziert die Standzeiten des Triebwerkes enorm. Lösung:
an jeder Destination einen separaten Ölwärmer für jedes der Triebwerke
bereitstellen.

- Kraftstoff: die Motoren brauch hochoktaniges AvGas in großzügigen Mengen.
Man hätte an jeder Destination üppigen Mengen bereitstellen müssen die
dann „overwing“ hätten betankt werden müssen. Problem: keine
Berufsgenossenschaft versichert mehr Personal welches Flugzeuge dieser
Größe auf diese Art betankt.

Diese Liste geht weiter und weiter. Mein Schwager arbeitet in einen Betrieb
hier in HH die extra Neue Schweißverfahren für die Alu Legierung
zertifiziert hat, um die Türen in den Rumpf einzubauen.

Jetzt fragt man sich: wie schaffen die Schweizer das. Nun ja, IMHO ist das
ein Verein der dieses Flieger in einer art „experimental „ Zulassung
betreibt. Damit kann man z.B. ähnliche Felgen andere Flugzeuge nutzen. Man
macht i.d.R. nur Rundflüge, das löst schon einige der Probleme. Um
mitzufliegen wird man per Unterschrift Mitglied in dem Verein aber
unterschreibt auch eine Enthaftungserklärung.

Die SuperConny aber sollte, wie die Ju auch, nicht nur Rundflüge
veranstalten, sondern ebenso durch D oder E fliegen und als Botschafter der
Airline dienen. Man sollte sich einfach nur ein Ticket kaufen können und
mitfliegen gehen können.

Die Kosten der Zulassung und Betrieb für eine derartige airlinemässigen
Operation und Zulassung wären einfach zu groß geworden.

>
> > > kann ich das
> > > irgendwie nicht glauben.
> > Was würdest Du damit machen wollen? Fliegen?
>
> Mitfliegen, wie ich das auch gerne in der Super Connie gemacht hätte
> oder der Tante Ju.
>
> Deren Ende hat mich doch _sehr_ überrascht, weil sie bis auf
> reparaturbedürftige Motorträger in einem guten Zustand war (im Gegensatz
> zu den Ju52 in der Schweiz).

Eigentlich ähnliches Problem wie oben, hier jedoch zusätzlich eine Frage
der Statistik. Man wollte nicht der nächste Betreiber sein, der einen Unfall
mit einer Ju52 macht.
--
Grüße Steffen

----
@SteffenA380


Thorolf

unread,
Mar 9, 2021, 6:23:36 AMMar 9
to
Steffen schrieb:
> Die SuperConny aber sollte, wie die Ju auch, nicht nur Rundflüge
> veranstalten, sondern ebenso durch D oder E fliegen und als Botschafter der
> Airline dienen. Man sollte sich einfach nur ein Ticket kaufen können und
> mitfliegen gehen können.
>
> Die Kosten der Zulassung und Betrieb für eine derartige airlinemässigen
> Operation und Zulassung wären einfach zu groß geworden.

das hätte man ja "irgendwie" anders lösen können, aber hier hat die
"deutsche Gründlichkeit" dem Projekt leider final das Bein gestellt :-(

Ich finde, dass mein bei so einem Flieger echt mehr als "ein Auge"
zudrücken kann, wenn der in einem technisch einwandfreien Zustand
gehalten wird und die Piloten ordentlich ausgebildet sind.

Ist doch egal, was für Felgen drauf sind, Hauptsache die passen und
haben eine Spezifikation, die nicht relevant schlechter ist als die der
Original-Felgen.

Die Maschine wird ja nicht im Alltagsbetrieb genutzt, sondern
"gelegentlich" als "Sonntagsflieger". Ich finde, dass man da andere
Maßstäbe anlegen muss als bei Geräten, die tagtäglich, bei jedem Wetter
und jeder Lage durchgenudelt werden.


Meine XL von '87 mit "systembedingtem ABS" (Trommelbremsen) und Licht,
dass schlechter ist als das eines Fahrrads aus dem Discounter, hätte
nicht mal die Chance auf eine Zulassung nach modernen Gesichtspunkten,
einfach weil sie technisch Schrott ist.

Trotzdem bekommt sie TÜV (ohne Mängel) und ich kann sie fahren,
natürlich anderes als ein halbwegs modernes Mopped mit Scheibenbremse,
ABS, Halogen/LED-Licht und was weiß ich noch alles.

Aber das weiß man und verhält sich entsprechend.


> Eigentlich ähnliches Problem wie oben, hier jedoch zusätzlich eine Frage
> der Statistik. Man wollte nicht der nächste Betreiber sein, der einen Unfall
> mit einer Ju52 macht.

Aber da waren nicht technische Probleme der Grund (obwohl die eindeutig
vorlagen), sondern "systematische" Pilotenmängel - "Hochriskante
Flugführung" sagt ja schon alles und die traue ich "unseren" Piloten
sicher nicht zu.

Vielleicht ist es keine sooo gute Idee Militärpiloten vorne in ein
Passagierflugzeug zu setzen, mental sind die vermutlich eher für
Kunstflug, Lösch- oder Sprühflugzeuge oder die Buschfliegerei zu gebrauchen.

--

Gruesse,

Thorolf

Ulf Kutzner

unread,
Mar 9, 2021, 7:10:17 AMMar 9
to
Steffen schrieb am Dienstag, 9. März 2021 um 11:58:03 UTC+1:
> On 8. Mar 2021, Thorolf wrote
> (in article <iammsr...@mid.individual.net>):
> > Gab vor Jahren bei 3sat hitec mal die Doku "Restaurierung einer
> > Luftfahrtlegende - Comeback der Super Star".
> >
> > Für mich "sah" es damals so aus, Rumpf, Flächen, Motoren usw. waren da
> > wieder Instand gesetzt (naja, eigentlich in großen Teilen erneuert),
> > dass der Flieger "bald" wieder in die Luft könne.
> Man kann natürlich am Ende wirklich einfach jedes Problem mit Geld
> erschlagen. Ich kann ja aber mal einige Probleme aufzählen.
>
> - Felgen: die originalen Felgen der Conny waren aus einer Speziellen
> Magnesium Legierung die nicht mehr verwendet wird. Auch die Maschinen zur
> Herstellung aus der Zeit existieren nicht mehr.
>
> - Motoren: Jeder Motor hat IMHO ca. 60l spezial Öl. Vor dem Anlassen sollte
> dieses Öl auf 60° erwärmt werden. Man kann auch ohne dieses Erwärmen
> anlassen, aber, das reduziert die Standzeiten des Triebwerkes enorm. Lösung:
> an jeder Destination einen separaten Ölwärmer für jedes der Triebwerke
> bereitstellen.

Start jeweils in Warmwater-Gegenden zur späten Mittagszeit, Start
verschieben, wenn die Sonne nicht knallt.

Gut, *etwas* unpraktisch.

> - Kraftstoff: die Motoren brauch hochoktaniges AvGas in großzügigen Mengen.
> Man hätte an jeder Destination üppigen Mengen bereitstellen müssen die
> dann „overwing“ hätten betankt werden müssen. Problem: keine
> Berufsgenossenschaft versichert mehr Personal welches Flugzeuge dieser
> Größe auf diese Art betankt.
>
> Diese Liste geht weiter und weiter. Mein Schwager arbeitet in einen Betrieb
> hier in HH die extra Neue Schweißverfahren für die Alu Legierung
> zertifiziert hat, um die Türen in den Rumpf einzubauen.
>
> Jetzt fragt man sich: wie schaffen die Schweizer das.

Zur HB-RSC stand in meinem Link:

"Nach der zweijährigen Flugpause waren für das Jahr 2019 wieder Vorführungen
geplant. Geforderte Nachweise durch das BAZL verhinderten das."


> Nun ja, IMHO ist das
> ein Verein der dieses Flieger in einer art „experimental „ Zulassung
> betreibt. Damit kann man z.B. ähnliche Felgen andere Flugzeuge nutzen. Man
> macht i.d.R. nur Rundflüge, das löst schon einige der Probleme. Um
> mitzufliegen wird man per Unterschrift Mitglied in dem Verein aber
> unterschreibt auch eine Enthaftungserklärung.
>
> Die SuperConny aber sollte, wie die Ju auch, nicht nur Rundflüge
> veranstalten, sondern ebenso durch D oder E fliegen und als Botschafter der
> Airline dienen. Man sollte sich einfach nur ein Ticket kaufen können und
> mitfliegen gehen können.
>
> Die Kosten der Zulassung und Betrieb für eine derartige airlinemässigen
> Operation und Zulassung wären einfach zu groß geworden.

Völlig überraschend, wenn *alle* Zivilluftfahrtgesellschaften schon vor
Jahrzehnten ähnlich dachten.

> > > > kann ich das
> > > > irgendwie nicht glauben.
> > > Was würdest Du damit machen wollen? Fliegen?
> >
> > Mitfliegen, wie ich das auch gerne in der Super Connie gemacht hätte
> > oder der Tante Ju.
> >
> > Deren Ende hat mich doch _sehr_ überrascht, weil sie bis auf
> > reparaturbedürftige Motorträger in einem guten Zustand war (im Gegensatz
> > zu den Ju52 in der Schweiz).
> Eigentlich ähnliches Problem wie oben, hier jedoch zusätzlich eine Frage
> der Statistik. Man wollte nicht der nächste Betreiber sein, der einen Unfall
> mit einer Ju52 macht.

DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).

Ulf Kutzner

unread,
Mar 9, 2021, 7:16:54 AMMar 9
to
Thorolf schrieb am Dienstag, 9. März 2021 um 12:23:36 UTC+1:
> Steffen schrieb:
> > Die SuperConny aber sollte, wie die Ju auch, nicht nur Rundflüge
> > veranstalten, sondern ebenso durch D oder E fliegen und als Botschafter der
> > Airline dienen. Man sollte sich einfach nur ein Ticket kaufen können und
> > mitfliegen gehen können.
> >
> > Die Kosten der Zulassung und Betrieb für eine derartige airlinemässigen
> > Operation und Zulassung wären einfach zu groß geworden.
> das hätte man ja "irgendwie" anders lösen können, aber hier hat die
> "deutsche Gründlichkeit" dem Projekt leider final das Bein gestellt :-(
>
> Ich finde, dass mein bei so einem Flieger echt mehr als "ein Auge"
> zudrücken kann, wenn der in einem technisch einwandfreien Zustand
> gehalten wird und die Piloten ordentlich ausgebildet sind.
>
> Ist doch egal, was für Felgen drauf sind, Hauptsache die passen und
> haben eine Spezifikation, die nicht relevant schlechter ist als die der
> Original-Felgen.
>
> Die Maschine wird ja nicht im Alltagsbetrieb genutzt, sondern
> "gelegentlich" als "Sonntagsflieger".

Wie viele Piloten willst Du dafür vorhalten?

Möchtest Du dafür noch einen hochmodernen Simulator bauen?

Uwe Klein

unread,
Mar 9, 2021, 9:24:28 AMMar 9
to
Am 09.03.21 um 12:23 schrieb Thorolf:
> Trotzdem bekommt sie TÜV (ohne Mängel) und ich kann sie fahren,
> natürlich anderes als ein halbwegs modernes Mopped mit Scheibenbremse,
> ABS, Halogen/LED-Licht und was weiß ich noch alles.
>
> Aber das weiß man und verhält sich entsprechend.

Privat gegen kommerziell.

Dein Mopped fürs WE und 1max2 Personen
gegen
einen Bus aus den 40ern der im Linienverkehr eingesetzt werden soll.

Ich habe ein wenig mit (semi)Berufsschiffahrt zu tun.

Die Anforderungen an die Schiffe sind gigantisch und wachsen
.. und es ist relativ egal ob der Kahn schon seit 100 Jahren so lief.
nachrüsten, nachrüsten, nachrüsten..

( Da könnte man ev. Feindeinwirkung vom CSU geführten Bayern fördernden
Bundes-Verkehrsministerium unterstellen. dito der Murks am Kielkanal.)

Uwe

Steffen

unread,
Mar 9, 2021, 6:03:33 PMMar 9
to
Thorolf <tho...@individual-de.local> wrote:

> das hätte man ja "irgendwie" anders lösen können, aber hier hat die
> "deutsche Gründlichkeit" dem Projekt leider final das Bein gestellt :-(

Das hat nicht mit Deutsch oder Gründlichkeit, bitte lese mein Posting
nochmals.

>
> Ist doch egal, was für Felgen drauf sind, Hauptsache die passen und
> haben eine Spezifikation, die nicht relevant schlechter ist als die der
> Original-Felgen.

Würdest es egal empfinden welche Felgen auf einem A320 auf Deinem Flug nach
Malle moniert sind?

Entweder man betreibt ein Flugzeug nach den Regularien für gewerbsmäßigen
Betrieb oder experimentellen Vereins Betrieb.

LH will den Weg eines Vereins nicht gehen. Ich kann das verstehen. Steht ja
der Airline Name auf dem Heck. Da sollte dann auch die Airline drin sein.

Und, Klar, Geld wäre auch hier die Lösung für alles. Geld ist aber auf
absehbar lange Zeit wirklich nicht vorhanden.

Grüße Steffen

----------------

steffenbr*****-bei-gmx.de

@SteffenA380

Steffen

unread,
Mar 9, 2021, 6:06:11 PMMar 9
to
Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
>
> DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
> en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
> produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).


Mit Sicherheit.

Machen das den Airlines die due DC3 früher geflogen sind?

--

Ulf Kutzner

unread,
Mar 10, 2021, 2:30:19 AMMar 10
to
Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 00:06:11 UTC+1:
> Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> >
> > DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
> > en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
> > produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).
> Mit Sicherheit.
>
> Machen das

Was jetzt genauer?

> den Airlines die due DC3 früher geflogen sind?

Du meinst, ob sich jede davon eine DC3 leistet? Wohl nicht.

Aber in Kanada soll es noch eine geben, die damit Linie fliegt.

Steffen

unread,
Mar 10, 2021, 3:07:19 AMMar 10
to
Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 00:06:11 UTC+1:
>> Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
>>>
>>> DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
>>> en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
>>> produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).


>> Mit Sicherheit.

....ist es einfacher eine DC3 zu unterhalten!


>> Machen das
>
> Was jetzt genauer?
>
>> den Airlines die due DC3 früher geflogen sind?

Du hast aus einer Frage zwei Aussagen gemacht.

LH würde keine DC3 betreiben, hatte ja auch historisch keine.

Die Frage war: gibt es andere Airlines die quasi eine alte DC3 als einen
Teil der Flotte weiter betreiben und damit Gäste, wenn auch nur aus
Entertainment Gründen, fliegen.

> Aber in Kanada soll es noch eine geben, die damit Linie fliegt.

Möglicherweise vielleicht sogar noch mehr, ich bin, ist aber auch schon 20
Jahre her, mit Air Kenia einmal in einer DC3 geflogen!

Heutzutage eher als Frachter...

https://www.flightradar24.com/blog/the-future-is-bright-for-the-dc-3/


Grüße Steffen

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 10, 2021, 3:54:33 AMMar 10
to
1995 sah ich eine in Venezuela im Einsatz, Airline war "Servivensa". Aber
das ist nun auch schon wieder verdammt lange her.

Grüße,

Frank

Ulf Kutzner

unread,
Mar 10, 2021, 6:12:48 AMMar 10
to
Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 09:07:19 UTC+1:
> Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> > Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 00:06:11 UTC+1:
> >> Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> >>>
> >>> DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
> >>> en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
> >>> produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).
>
>
> >> Mit Sicherheit.
> ....ist es einfacher eine DC3 zu unterhalten!
> >> Machen das
> >
> > Was jetzt genauer?
> >
> >> den Airlines die due DC3 früher geflogen sind?
> Du hast aus einer Frage zwei Aussagen gemacht.
>
> LH würde keine DC3 betreiben, hatte ja auch historisch keine.

Betrieben hatten sie schon welche.

> Die Frage war: gibt es andere Airlines die quasi eine alte DC3

Kleiner Einschub: Konzipiert ursprünglich als fliegender Schlafwagen (DST)...

> als einen
> Teil der Flotte weiter betreiben und damit Gäste, wenn auch nur aus
> Entertainment Gründen, fliegen.

Hm. Von den Airlines in der Liste hier ist keine in der
Liste der aktuellen Betreiber:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_original_DC-3_operators
Scheint man sich nicht ans Bein binden zu wollen, zieht
das Image von Modernität für manchen runter.

> > Aber in Kanada soll es noch eine geben, die damit Linie fliegt.
> Möglicherweise vielleicht sogar noch mehr,

Ich vergaß Neuseeland.

> ich bin, ist aber auch schon 20
> Jahre her, mit Air Kenia einmal in einer DC3 geflogen!
>
> Heutzutage eher als Frachter...
>
> https://www.flightradar24.com/blog/the-future-is-bright-for-the-dc-3/

Das Afred-Wegener-Institut für Polarforschung betreibt
zwei Maschinen mit verbessertem und stark geändertem Antrieb:
https://de.wikipedia.org/wiki/Basler_BT-67
https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-3#Umrüstung_auf_Propellerturbinen

Thorolf

unread,
Mar 10, 2021, 8:50:17 AMMar 10
to
Steffen schrieb:
> Würdest es egal empfinden welche Felgen auf einem A320 auf Deinem Flug nach
> Malle moniert sind?

abgesehen davon dass ich nie nach Malle fliegen würde, klar, wenn
"irgendwie" sichergestellt ist, dass die Felgen nicht schlechter sind
als die originalen, auf jeden Fall.

Die "Absegnung" könnte man ja vereinfacht durchführen, ich muss die
Funktion ja nicht z.B. bei -50 bis + 50 °C nachweisen, wenn ich sowieso
nur bei "Schönwetter" fliegen will.

Das schränkt natürlich ein, spielt bei solchen Schätzchen aber keine
Rolle, meine XL fahre ich auch nicht mehr bei Eis und Schnee, weil sie
mir nach dem Neuaufbau dafür zu schade ist.

> Entweder man betreibt ein Flugzeug nach den Regularien für gewerbsmäßigen
> Betrieb oder experimentellen Vereins Betrieb.

Es hätte ja noch was "dazwischen" geben können.

Auf der Straße werden ja auch noch einige Oldtimer-Dosen gewerblich
"betrieben", ist natürlich nicht wirklich vergleichbar, aber ich finde
dass dies kein Argument ist. Das ist ein "Problem" des Luftrechts.

> LH will den Weg eines Vereins nicht gehen. Ich kann das verstehen.
> Steht ja der Airline Name auf dem Heck. Da sollte dann auch die
> Airline drin sein.

Kann man verstehen, oder auch nicht, denn wenn ich explizit mit einem
Oldtimer fliegen will, werde ich kaum den Komfort eines A350 erwarten.

Aber natürlich verlange ich, dass die Piloten anständig geschult sind
(und sich an die Regeln halten) und das der Flieger in möglichst gutem
Zustand ist - die Schweizer haben aber leider "bewiesen", dass die nicht
nur bei der Auslegung des "Bankenrechts" großzügig sein können :-(

Und natürlich erwarte ich nicht die gleiche "Sicherheit" wie beim Flug
mit einem modernen Airliner, mir reicht das, was ich von einem VFR-SEP
erwarten kann. Aber die fliegt man ja auch auch nur bei Schönwetter.


Aber klar, am Ende muss das jemand bezahlen, deshalb schlug ich ja vor,
die Multimilliadäte der Welt "zu enteignen" :-)

--

Gruesse,

Thorolf

Uwe Klein

unread,
Mar 10, 2021, 12:29:03 PMMar 10
to
Am 10.03.21 um 12:12 schrieb Ulf Kutzner:
> Das Afred-Wegener-Institut für Polarforschung betreibt
> zwei Maschinen mit verbessertem und stark geändertem Antrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Basler_BT-67
> https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_DC-3#Umrüstung_auf_Propellerturbinen
>
Basler liefert ganze DC3 mit Turboprop und verlängertem Rumpf "like new".
Wenn ich das richtig verstanden habe können die alles "neu" liefern.
Die Antriebe ja eh.

Uwe

Steffen

unread,
Mar 12, 2021, 1:30:11 PMMar 12
to
On 10. Mar 2021, Thorolf wrote
(in article <ias14n...@mid.individual.net>):

> Steffen schrieb:
> > Würdest es egal empfinden welche Felgen auf einem A320 auf Deinem Flug nach
> > Malle moniert sind?
>
> abgesehen davon dass ich nie nach Malle fliegen würde, klar, wenn
> "irgendwie" sichergestellt ist, dass die Felgen nicht schlechter sind
> als die originalen, auf jeden Fall.

Also die „Nachbauten“ Zertifizieren. Da schließt sich der Kreis.
>
> Die "Absegnung" könnte man ja vereinfacht durchführen, ich muss die
> Funktion ja nicht z.B. bei -50 bis + 50 °C nachweisen, wenn ich sowieso
> nur bei "Schönwetter" fliegen will.

Wieso will man nur bei Schönwetter fliegen?

Mit Gästen vielleicht, aber Ferry nicht.

>
> > Entweder man betreibt ein Flugzeug nach den Regularien für gewerbsmäßigen
> > Betrieb oder experimentellen Vereins Betrieb.
>
> Es hätte ja noch was "dazwischen" geben können.

Ja, die Zulassung so wie sie der Schweizer Verein Betreibt.

Selbst wenn man das macht, bleiben die operationelle Logistik Kosten bei
einem nicht nicht Punkt zu Punkt Betrieb.

>
> Auf der Straße werden ja auch noch einige Oldtimer-Dosen gewerblich
> "betrieben", ist natürlich nicht wirklich vergleichbar, aber ich finde
> dass dies kein Argument ist. Das ist ein "Problem" des Luftrechts.
>
> > LH will den Weg eines Vereins nicht gehen. Ich kann das verstehen.
> > Steht ja der Airline Name auf dem Heck. Da sollte dann auch die
> > Airline drin sein.
>
> Kann man verstehen, oder auch nicht, denn wenn ich explizit mit einem
> Oldtimer fliegen will, werde ich kaum den Komfort eines A350 erwarten.

Ich meinte nicht den Komfort. Den kann man eh nicht machen.

Sondern die OPS.

Wenn die Airline, so wie sie die Ju auch betrieben hatte, das Flugzeug als
Botschafter der Airline durch die Welt fliegen lassen will, dann kannst Du
beim Ticketkauf nicht von den Gästen unterschreiben lassen: Ach übrigens,
Sie werden für den Zeitpunkt Gast eines Flugzeuges, das nicht mehr den
Zulassungsvoraussetzungen von damals entspricht, bitte unterschreiben Sie
hier die Enthaftungserklärung.

> Und natürlich erwarte ich nicht die gleiche "Sicherheit" wie beim Flug
> mit einem modernen Airliner, mir reicht das, was ich von einem VFR-SEP
> erwarten kann. Aber die fliegt man ja auch auch nur bei Schönwetter.

Der Airline aber nicht. Auch dieses Flugzeug würde dann in die
Sicherheitsstatistik mit eingehen.
>
> Aber klar, am Ende muss das jemand bezahlen, deshalb schlug ich ja vor,
> die Multimilliadäte der Welt "zu enteignen" :-)

Da bin ich sofort bei Dir. Denke aber, das Geld sollte man für andere Dinge
ausgeben.

Grüße Steffen

----
@SteffenA380


Steffen

unread,
Mar 12, 2021, 1:44:50 PMMar 12
to
On 10. Mar 2021, Ulf Kutzner wrote
(in article<878dcb5a-48c6-4309...@googlegroups.com>):

> Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 09:07:19 UTC+1:
> > Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> > > Steffen schrieb am Mittwoch, 10. März 2021 um 00:06:11 UTC+1:
> > > > Ulf Kutzner <Ulf.K...@web.de> wrote:
> > > > >
> > > > > DC3 soll einen Vorteil haben: Es gibt noch heute originalverpackte Teile
> > > > > en masse. Zu Kriegszeiten hatte man schlicht etwas mehr von den Teilen
> > > > > produziert, um nicht einem unnötigen Mangel anheimzufallen (DC-47).
> >
> >
> > > > Mit Sicherheit.
> > ....ist es einfacher eine DC3 zu unterhalten!
> > > > Machen das
> > >
> > > Was jetzt genauer?
> > >
> > > > den Airlines die due DC3 früher geflogen sind?
> > Du hast aus einer Frage zwei Aussagen gemacht.
> >
> > LH würde keine DC3 betreiben, hatte ja auch historisch keine.
>
> Betrieben hatten sie schon welche.

Warte mal, stimmt. Ich glaube aber selbst angeschafft waren aber nur 3 DC2.

Die DC3 waren alle mehr oder weniger die Flieger der überfallenden Länder.
Also etwas, auf das man Heute eher weniger Stolz ist und andere nicht nur
extra erinnern möchte.

Grüße Steffen

----
@SteffenA380


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