Wäre doch was: Kunstflugausbildung am heli...
Zweifelnd am TV
Markus
ich weiß zwar nicht vom welchem KAMPF-Hubschrauber Du von der Bundeswehr
redest, aber die Bo 105 kann einen Looping fliegen.
Ciao...Robert
>Kennt jemand noch andere Helis, die das können?
Ich weiß nicht, welchen Du gesehen hast.
Die Bo105 kann's auf jeden Fall
Ciao,
Franky
Apex inbound
Also, das mit dem Looping und der Bo 105 stimmt schon. Obwohl es natürlich
in der Truppe nicht so gern gesehen wird, denn nach einem Looping steht das
Teil erst mal wieder Jahre in der Inst.
Die CH53 z. B kann auch sehr wohl eine ganze Rolle fliegen. Und wenn mich
nicht alles täuscht, dann kann der Tiger (neuer Kampfhubschrauber der Bw)
auch Loopings fliegen, der ist sogar so gebaut, daß er mehr g-Kräfte
verträgt als sein Pilot
Ok, falls du noch was wissen willst, pil...@gmx.de, bin nämlich auch
Heeresfliegerpilot
bestimmte Heli´s können sehr wohl "Kunstflug" machen. Allerdings ist ein
Hubi so wendig und flexibel, daß man sowas in der Realität kaum braucht. Da
gibt es andere Manöver, um mal schnell in die andere Richtung zu fliegen.
Gruß
Bernd
Apache AH-64
Eurocopter Tiger (persönlich auf der ILA '98 gesehen,
hat 2 od. 3 hintereinander gemacht)
--
Bernhard Küpper |Tel.: (49)-(30)-20192310
AGr Quantenchemie |Fax.: (49)-(30)-20192302
Humboldt-Universität |Mail: b...@qc.ag-berlin.mpg.de
Jägerstr. 10/11, D-10117 Berlin|WWW: http://www.chemie.hu-berlin.de
> Habe gerade in der Nachrichten beim Bay. Fernsehen gesehen, wie ein
> Kampfhubschrauber der BWehr einen Looping gemacht hat. (real Video: letztes
> Bild bei http://129.26.120.58:7777/brtv/32858/).
> Ich habe bei meinem phpl noch gelernt, dass das gnz unmöglich ist, weil die
> Belastung des Rotorkopfes zu stark wäre. Geht das nun also??
> Kennt jemand noch andere Helis, die das können?
>
> Wäre doch was: Kunstflugausbildung am heli...
>
> Zweifelnd am TV
> Markus
Ich glaube irgendein Typ bei der Bundeswehr hat das vor ca. 10 Jahren
mal mit einer BO 105 vorgemacht und dann auf allen moeglichen
Veranstaltungen vorgefuehrt. Seitdem aber nichts mehr davon gehoert.
Vielleicht etwas OT, aber in dem Film "Das fliegende Auge" mit Roy
Scheider entscheidet sich auch alles, weil der eine Hubi loopen kann und
der andere nicht.
Gruss,
Carmine
Sein Name war Charly Zimmermann. Mehrfacher Weltmeister im
Hubschrauberkunstflug.
War der Erste, der sowas überhaupt mal bei einer Weltmeisterschaft gezeigt
hat.
Als die Hubschrauber-Weltmeisterschaften Mitte der achtziger Jahre in
Rußland waren, haben die Russen ganz schnell ein Gesetz erlassen, welches
das Fliegen von Loopings verbietet.
Sie konnten dadurch aber trotzdem nicht verhindern, daß Zimmermann
Weltmeister wurde.
Das Geheimnis der ganzen Sache liegt im starren Rotorkopf.
Übrigens kann man das mit der Westland Lynx auch machen.
Die Grenze dürfte bei Hubschraubern mit starren Rororkopf einfach nur beim
Gewicht liegen.
Deswegen fliegt wahrscheinlich keiner einen Loop mit der CH-53.
Chris
>Deswegen fliegt wahrscheinlich keiner einen Loop mit der CH-53.
Hmmm - zumindest das Rotorsystem des CH-53 ist nicht der limitierende
Faktor. Aus den dynamischen Komponenten des CH-53 wurde Ende der
Sechziger der S-67 Blackhawk entwickelt (in etwas das westliche
Gegenstück zum MIL Mi-24) - und der war vollkunstflugtauglich.
Eine zu tief angesetzte Rolle (mit anschließendem Abfangversuch
mittels Abschwung) endete auf dem Aero Salon leider mit einem Crash.
Bye
Andreas
die CH 53 ist sehr wohl in der Lage einen Looping zu
fliegen. Man sieht es ihr nicht an und ich muß auch nochmal
nach der Quelle suchen, melde mich dann nochmal.
Gruß Stefan K.
Habe ich mal in einem Video im Air and Space Museum in Washington
gesehen. Allerdings wurden die Loopings und Rollen mit einem
Prototypen in den USA erflogen und soviel ich weiß nicht bei der BW.
Ebenfalls Loopings oder Rollen fliegen können meines Wissen
mindestens: (Live gesehen oder auf Videos, Fotos)
Bo 105
Lynx
Ch-53
Black Hawk
S76
Tiger
Bell 430 ( zumindest der Vorläufer, eine Bell 222 experimentell mit
4-Blatt-Rotor ausgerüstet)
Neben der Art des Rotorsystems hängt es wohl u.a. auch noch von der
Auslegung der Kraftstoffzufuhr / Tanks ab, ob ein Heli Rollen- oder
Loopingtauglich ist.
MfG Philip
In der Truppe nicht gern gesehen ?
Manch einer fragt sich nun bestimmt ob seine Steuern bei der BW richtig
angelegt sind.
Behalte diese Internas besser fuer Dich, Alex.
Markus Schillinger schrieb:
>
> Habe gerade in der Nachrichten beim Bay. Fernsehen gesehen, wie ein
> Kampfhubschrauber der BWehr einen Looping gemacht hat. (real Video: letztes
> Bild bei http://129.26.120.58:7777/brtv/32858/).
> Ich habe bei meinem phpl noch gelernt, dass das gnz unmöglich ist, weil die
> Belastung des Rotorkopfes zu stark wäre. Geht das nun also??
Habe ich mal auf einem Tag der offenen Tuer am heutigen Baden-Airport
(damals Kanadischer
Militaerflugplatz) vor schaetzungsweise 15 Jahren mit einem BO105
gesehen.
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Alex
was kann die ec-135 (ADAC-Ausführung) eigentlich so an Kunstflug? (und
wofür ist sie zugelassen?)
Ich habe Christoph Europa 1 (ist bei uns in EDKA stationiert) neulich
mal über meinem Wohnort rumturnen sehen -- natürlich deutlich unter 450m
und ca. 10km vom Platz und den Augen des BfL entfernt ;-)
War wahrscheinlich Neid auf den Segelkunstfluglehrgang der FVA.
Habe leider nicht alles mitgekriegt, aber -- was ist möglich? Ich meine:
was bekommen wir hier vielleicht noch zu sehen, wenn die mal wieder 'nen
guten Tag haben?
Oliver
Wenn man nachfragt, war das wohl sicherlich nur eine 0-g-Parabel, um den
Patienten einfacher umbetten zu koennen? :o)
Gruesse,
Seck
>as kann die ec-135 (ADAC-Ausführung) eigentlich so an Kunstflug? (und
>wofür ist sie zugelassen?)
Heute morgen habe ich im Fruehstuecksfernsehen den Kampfhubschrauber Tiger
gesehen, wie er einen Looping geflogen hat. Echt witzig wie den denn
rumbekommen haben ;-)
Gruss
Rainer
die EC135 kann mit Sicherheit einiges an Kunstflug, nur ist sie dafür nicht
zugelassen (FAR 27 für Drehflügler sieht sowas meines Wissens auch überhaupt
nicht vor).
Zu früheren Zeiten hat man mit Hubschraubern auch Kunstflug probiert. Aber
die Hersteller (damals MBB) haben wohl aus Haftungsgründen kalte Füsse
bekommen und ohne Genehmigung des Herstellers (Flughandbuch) is nix mit
Kunstflug.
Wenn Du wissen willst was alles möglich ist (oder besser: wäre), dann schau
Dir alte Aufnahmen von Carly Zimmermann auf BO105 der Heeresfliegertruppe an
oder vergleich mal mit einer guten Demonstration eines Modellhubschraubers
(Beschleunigungen, Schub zu GewichtsVerhältnis, Drehraten, Negative
Blattanstellwinkel,.. bei der Grossausführung nicht so hoch).
Zur Vergleichbarkeit von Hubschraubern solltest Du aber wissen, dass das
Programm eines Modellbauhelis nur von Hubschraubern mit sogenanntem starren
Rotorkopf zu fliegen ist (es gibt auch noch andere Arten, die dann nur
Figuren im positivem g-Bereich zulassen).
Ach ja, zur EC: die hat einen starren Rotorkopf, der zudem keine
konventionellen Lager mehr enthält (man tordiert das Blatt im mastnahen
Bereich, daher nennt sich das ganze dann gelenk- und lagerlos):-)
Ich hoffe, ich konnte auftretende Klarheiten restlos beseitigen;-)
Gruss Robert
PS.: Wer weiss wo man gute Videos zu Carly Zimmermann herkriegt, bitte Mail
an mich.
Oliver Kaleske schrieb in Nachricht <3826CDA7...@gmx.net>...
>Hallo zusammen,
>
>was kann die ec-135 (ADAC-Ausführung) eigentlich so an Kunstflug? (und
>wofür ist sie zugelassen?)
>
> die EC135 kann mit Sicherheit einiges an Kunstflug, nur ist sie dafür nicht
> zugelassen (FAR 27 für Drehflügler sieht sowas meines Wissens auch überhaupt
> nicht vor).
hm, wenn das so ist, hab ich mich wohl nur verguckt ;-) bzw. es war
tatsächlich
nur eine 0g-Parabel zum besseren Umbetten des Patienten...
> Ich hoffe, ich konnte auftretende Klarheiten restlos beseitigen;-)
Und ich hatte schon Angst, ich könnte es womöglich verstehen ;-) Wie
abwegig.
*10q*
Oliver
--
El Duffo O Muerte!
-- Che Guevara
Requiescat in pace
das mit dem Vergucken glaub ich weniger.
Das Problem hier ist, dass man mit Buchstaben Flugmanöver schlecht
beschreiben kann. Ausnahmen sind standardisierte Manöver/Verfahren.
Nach Deiner Schilderung zu urteilen denke ich aber, dass dieses Manöver
(eine "Null g Parabel") alles andere als standardisiert war.
Das weitere Problem ist die Definition von Kunstflug: Sprich reden wir drei
(Du, ich und das Flughandbuch) in der gleichen Tonart?
Dennoch: Wenn man das Manöver als rapides Wegdruecken des Helis nach unten
beschreiben kann, dann ist das bei einem Hubschrauber dieser Bauart und
derart viel Leistungreserve (Reiseflug mit nur einem Triebwerk möglich) grob
gefasst kein Problem.
Ohne genaue Kenntnis der Flug-Parameter (Fahrt), des Windes, des Geländes
(Abstand zum Boden....) und vor allem Absicht des Piloten ("Umbetten",
Showdemonstration, zu spät eingeleiteter Landeanflug,...???) lässt sich rein
aus der Spektakularität der Aktion für einen Untenstehenden nicht mehr
sagen.
MfG Robert
Oliver Kaleske schrieb in Nachricht <383C61F1...@gmx.net>...