Hier ein Zeitungsbericht:
http://rhein-zeitung.de/on/00/02/14/topnews/mendig.html :
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Hubschrauber-Absturz fordert zwei Tote
Mendig: Bundeswehr-Helikopter stürzte beim Start ab
Koblenz - Beim Absturz eines Hubschraubers des Heeres sind am Montag
bei Mendig
im Norden von Rheinland-Pfalz die beiden Piloten ums Leben gekommen.
Wie
Oberstleutnant Konrad Koch mitteilte, stürzte der große Helikopter vom
Typ CH 53
beim Start von einem Militärflugplatz ab.
Ein Archivbild des abgestürzten Helikopters.
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Aus noch ungeklärten Gründen sei er so sehr in Schwingung geraten,
dass er
seitlich kippte und sein Hauptrotor mit fast 30 Metern Durchmesser den
Boden
berührte. "Daraufhin ist der Rotor in Teilen davongeflogen und es hat
das Heck
zerrissen", berichtete Koch.
Sechs Insassen
konnten sich retten
Die anderen sechs der insgesamt acht Besatzungsmitglieder konnten sich
selbst
aus dem Wrack retten. Ersten ärztlichen Untersuchungen zufolge hätten
sie "keine
ernsthaften Verletzungen erlitten". Die Piloten seien im Alter
zwischen 30 und
etwa 45 Jahren gewesen. Der Hubschrauber, der bis zu 30 voll
ausgerüstete
Soldaten transportieren könne, habe zu einem Routineflug ohne
Passagiere
aufsteigen sollen.
dpa - Foto: AP
Geändert am 14. Februar 2000 18:14 von sab
Lars
Lars Bamberger <Lars.Ba...@UniBw-Muenchen.de> schrieb in im Newsbeitrag:
38A96D80...@UniBw-Muenchen.de...
> Horst Kehr wrote:
> Soldaten transportieren könne, habe zu einem Routineflug ohne
> Passagiere
> aufsteigen sollen.
Da muß ich leider widersprechen. Laut den BW internen Infos (und ich glaube
ich habe es bei RTL auch schon gehört) startete der CH-53 zu einem
"Überprüfungsflug nach langfristiger Instandsetzung".
Also ein Nachprüfflug / Werkstattflug.
Bei diesen Flügen sind öfter die technischen Mitarbeiter (ziviles und
militärisches Personal) mit an Bord, um eventuelle Störungen direkt
begutachten zu können.
Ist aber nur bei Hubschraubern und der Transall möglich ;-)
(Arbeite leider am Tornado und darf nicht mitfliegen)
Gruß
Markus
Du kennst doch die Medien. Keine Ahnung von nix...
Also: Routineflug ohne Passagiere
- Routineflug: Ist ein Werkstattflug kein Routineflug? Wird doch
regelmäßig durchgeführt (nach Wartungen) also laut Presse eben ein
Routineflug
- ohne Passagiere: Genau, ein Werkstattflug eben. Die Mechs an Bord
gehören dann eben zur Besatzung (steht glaube ich auch im Bericht)
Ich will hier nicht die Berichterstattung in Schutz nehmen. Ich ärgere
mich auch immer über unpräzise Nachichten. Ich wollte nur sagen, daß
der Artikel nicht notwendigerweise im Widerspruch zu Deinen
Informationen sein muß.
Schöne Flugsaison wünscht
Lars
--
There's no place like cloud base.
in de.rec.luftfahrt Lars Bamberger <Lars.Ba...@unibw-muenchen.de> wrote:
> Koblenz - Beim Absturz eines Hubschraubers des Heeres sind am Montag
> bei Mendig
> im Norden von Rheinland-Pfalz die beiden Piloten ums Leben gekommen.
> Die anderen sechs der insgesamt acht Besatzungsmitglieder konnten sich
> selbst
> aus dem Wrack retten. Ersten ärztlichen Untersuchungen zufolge hätten
> sie "keine
> ernsthaften Verletzungen erlitten". Die Piloten seien im Alter
Weiß einer, wie es dazu kam, dass die Piloten ums Leben kamen?
Das Bild in den Nachrichten sah nicht so sehr dramatisch
aus (ebn wie nur umgekippt), das war doch kein richtiger
Aufschlag oder so. Zumal die anderen fast unverletzt sind.
Ist da ein Stück Rotor durch's Fenster gekommen oder sowas?
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Irren ist menschlich, aber für das totale Chaos braucht man den Computer.
(MA...@tmb.in-berlin.de)
Koblenz
Piloten von abgelöstem Rotorblatt erschlagen?
Der Hubschrauberunfall auf dem Militärflugplatz Mendig bei Koblenz ist
vermutlich
von einem abgelösten oder abgeknickten Rotorblatt verursacht worden,
das in der
Kanzel eingeschlagen und die beiden Piloten getötet hat. Die
entgültige Klärung der
Ursache steht noch aus, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft
Koblenz mitteilte.
Die übrigen sechs Soldaten, die sich während des Vorfalls am
Montagnachmittag mit in
der Maschine befanden, erlitten leichte Verletzungen.
(aus "DIE WELT", 16.02.2000)
>in de.rec.luftfahrt Lars Bamberger <Lars.Ba...@unibw-muenchen.de> wrote:
>> Koblenz - Beim Absturz eines Hubschraubers des Heeres sind am Montag
>> bei Mendig
>> im Norden von Rheinland-Pfalz die beiden Piloten ums Leben gekommen.
>> Die anderen sechs der insgesamt acht Besatzungsmitglieder konnten sich
>> selbst
>> aus dem Wrack retten. Ersten ärztlichen Untersuchungen zufolge hätten
>> sie "keine
>> ernsthaften Verletzungen erlitten". Die Piloten seien im Alter
>Weiß einer, wie es dazu kam, dass die Piloten ums Leben kamen?
>Das Bild in den Nachrichten sah nicht so sehr dramatisch
>aus (ebn wie nur umgekippt), das war doch kein richtiger
>Aufschlag oder so.
Dafür ist aber vom Cockpit nicht mehr viel übrig (Treffer vom Rotor,
stand glaub ich auch schon irgendwo im Thread...). Das konnte man auf
den Bildern im TV nicht sehen...
So long,
Tobias
>
> Du kennst doch die Medien. Keine Ahnung von nix...
Stimmt! Lange genug in einem anderen Posting durchdiskutiert! ;-))
> Also: Routineflug ohne Passagiere
> - Routineflug: Ist ein Werkstattflug kein Routineflug? Wird doch
> regelmäßig durchgeführt (nach Wartungen) also laut Presse eben ein
> Routineflug
> - ohne Passagiere: Genau, ein Werkstattflug eben. Die Mechs an Bord
> gehören dann eben zur Besatzung (steht glaube ich auch im Bericht)
Na, ja, daß kann man so oder so auslegen.
Wie´s halt grad passt.
Aber strenggenommen ist nach "BW-Norm" ein Nachprüfflug kein Routineflug.
Aber, was soll man darüber streiten, bei dem Laden ist alles genormt und
nichts Routine.
> Ich will hier nicht die Berichterstattung in Schutz nehmen. Ich ärgere
> mich auch immer über unpräzise Nachichten. Ich wollte nur sagen, daß
> der Artikel nicht notwendigerweise im Widerspruch zu Deinen
> Informationen sein muß.
Alles klar! ;-)
Ciao,
Markus
stimmt, hab ich gar nicht gemerkt.
Sorry!
Bis dann,
Markus
Horst Kehr <ho....@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
88cl2v$4b2$1...@news07.btx.dtag.de...
> von einem abgelösten oder abgeknickten Rotorblatt verursacht worden,
> das in der
> Kanzel eingeschlagen und die beiden Piloten getötet hat. Die
Das ist ja mal korrekt!
Durch die Drehung des Helikopters um die Längsachse haben die Rotorblätter
den Boden berührt.
Dadurch wurden diese abgerissen und flogen wie eine Splitterbombe umher.
Die Rotorblätter haben nicht nur das Cockpit "zerschlagen", sondern auch den
Heckausleger abgetrennt.
Blöde Sache...
Muß zum Glück nicht hin und aufräumen - ist zu weit weg.
> (aus "DIE WELT", 16.02.2000) (ausgenommen meiner Zusätze / Markus)
>
> Lars
Markus
CrashCrew - Mitglied aus Leidenschaft