ich denke, hier ist der richtige Ort für den Post, obwohl ich bezweifle
(aber natürlich hoffe), dass ich das Problem selbst heimwerkend werde
lösen können - aber auch, wenn ich einen Handwerker bestellen muss, kann
es nicht schaden, Ideen zu Ursachen und Lösungen zu haben.
Unsere Etagen-Kombitherme (Junkers ZWR 24-1 AME 23, zugegeben nicht die
Jüngste, aber gut gewartet und vom Schornsteinfeger hochgelobt ob Ihrer
Messwerte) benimmt sich seit einer Woche seltsamst:
Die Heizkörper sind kalt, die Therme aber *sehr* heiß (ca. 90 - 95 Grad
trotz Reglerstellung 4, wo sie normalerweise um die 50 - 60 hat).
Die Pumpe läuft, Pumpe und Vorlaufanschluss an der Therme sind heiß (kaum
anzufassen).
Heißwasser kommt (und wie - als das Problem zuerst auftrat, hat es mich
in der Dusche fast gesotten...).
Ich hab dann, wegen der permanent (d.h. auch ohne Wasserzapfen) hohen
Temperatur über Nacht ganz ausgeschaltet (nicht, dass die irgendwann
überkocht...).
Am nächsten Morgen wieder eingeschaltet - und die HK werden warm, alles
normal...bis zum nächsten Duschen. Danach das selbe Problem :-(
Nach einer Woche Beobachtung stellt sich das so dar, dass die Therme, aus
längerem Schlaf geweckt, meist normal heizt; zieht man Warmwasser, geht
sie oft (nicht immer) in oben beschriebenen Ausnahmezustand, der durch
kurzes Ausschalten nicht verschwindet, nach einigen Stunden Ruhe aber
irgendwann schon.
Da sie in den gesunden Phasen absolut normal funktioniert, vermute ich
ein regelungstechnisches Problem. Irgendwie scheint das Teil nach
Warmwasserbetrieb die Umschaltung zwischen den beiden Wassersystemen
nicht zu packen (?) und die zum Heizen erzeugte Wärme nicht loszuwerden,
wobei das nicht erklärt, wieso das Gerät die extrem (zu) hohe Temperatur
permanent hält.
Hätte jemand eine Idee?
Gruss,
Axel
> Die Heizkörper sind kalt, die Therme aber *sehr* heiß (ca. 90 - 95 Grad
> trotz Reglerstellung 4, wo sie normalerweise um die 50 - 60 hat).
Es könnte sein, dass das Gerät nach WW-Entnahme nicht mehr auf
Heizbetrieb umschaltet. Schuld daran könnte das Wasserteil sein, das
permanent WW anfordert. Deshalb schaltet das Gerät auch nicht über den
Vorlaufthemostaten ab. Der regelt ja nur das Heizungswasser.
Mach mal den Schaltkasten auf und kuck im rechten Bereich nach starken
Verkalkungen. Evtl. siehst du's auch von außen/hinten.
Das Wasserteil ist ein faustgrßer messingfarbener Klops, der hinten am
Schaltkasten angeschraubt ist. Er ragt aber auch in den Schaltkasten
hinein und schaltet dort die Funktion WW ein. Das macht ein Stift, der
nicht mehr wasserseitig durch einen winzigen O-Ring abgedichet wird.
Gruß
Günther
Umschaltventil schadhaft/klemmt.
--
Thomas
Genau.
Dreiwegeventil
Machte meine ZWR18/irgendwas jedes Jahr zu Saisonbeginn.
Ausbauen, reinigen,einbauen, läuft wieder.
Die Arie mit Ersatzbeschaffung bei Junkers (Da biste als Privater der
Oberdepp) habe ich mir nicht mehr gegeben.
Grüße, Reiner (der wegen Junkers toller Ersatzteilversorgung jetzt mit
Brötje heizt)
> Genau.
> Dreiwegeventil
> Machte meine ZWR18/irgendwas jedes Jahr zu Saisonbeginn.
Dann wüsst ich aber gerne, warum der Vorlaufregeler bei A.G. nicht
abschaltet.
Gruß
Günther
Es kann auch der Mikroschalter oder der Schaltstift des
Kaltwasser-Durchflußmesser schadhaft sein.
Schaltet nicht mehr ab und gaukelt somit dauernden Warmwasserbedarf vor.
--
Thomas
> Es kann auch der Mikroschalter oder der Schaltstift des
> Kaltwasser-Durchflußmesser schadhaft sein.
Das Wasserteil schaltet den Mikroschalter im Schaltkasten. Deshalb soll
er ja mal da nachkucken ... oder zuerst mal von außen. Wenn da schon
Kalk zu sehen ist, dann kann es das Wasserteil sein.
> Schaltet nicht mehr ab und gaukelt somit dauernden Warmwasserbedarf vor.
Ja, sach ich doch.
Kann aber auch was ganz anders sein. Vielleicht ist auch die E-Spule vom
Hydraulikschalter defekt. Kann er aber durch EIN/AUS auf Magnetism prüfen.
Gruß
Günther