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Rosenholz zu dünnen Brettern schneiden - Wie mache ich das?

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Andreas Böttcher

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Mar 2, 2012, 6:11:37 PM3/2/12
to
Hallo Holzfreaks,

ich habe hier eine Frage:

Im Garten unserer Oma wurde ein Rosengehölz verschrottet. Die Oma sicherte
mir den Hauptstrang, weil ich das gerne so wollte. Es handelt sich um
armdicke Teile, die aber gebogen sind. Maße: Ca. 10 cm dick und ca. 1 m lang
und in einem Bogen mit Radius von ca. 1 m. Das Holz ist rein, also ohne
Störungen, sehr festes gutes Holz.
Mein Ziel ist es, daraus dünne Bretter oder Leisten zu schneiden, die ich
wegen der guten Maserung und wegen der schönen Holzfarbe als Dekorstreifen
verwenden möchte. Ich habe ein heute vielleicht etwas seltenes Hobby: Ich
baue gerne sehr alte Rundfunkempfänger nach, also solche mit Vorkriegsröhren
usw.. Die Gehäuse dafür würde ich gerne mit Rosenholz-Verblendungen
verzieren.

Wie mache ich das am besten? Das zur Verfügung stehende Holz ist gebogen und
ca. 100 mm dick. Ich habe eine Tischkreissäge mit Seitenanschlag. Ich könnte
jetzt diese Säge hernehmen wie eine Brotschneidemaschine und Scheibe für
Scheibe versuchen abzuschneiden. Die dabei entstehenden Bretter sollten
vielleicht 10 mm dick sein, jedoch ist dieses Maß eher egal. Wie gehe ich
dabei am besten vor? Ich suche dazu Empfehlungen.

Viele Grüße,
Andreas


MaWin

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Mar 2, 2012, 7:05:39 PM3/2/12
to
"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f5153a8$0$7623$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

> Wie mache ich das am besten?

Besorge dir eine GUTE Dekupiersäge (z.B. Scheppau).

Schraube das Rundholz auf eine Unterlage damit es nicht wackeln kann.

Damit kannst du nicht nur dünne Brettchen sägen,
sondern auch Bögen und Kanten.

Natürlich müssen die hinterher noch geschliffen werden.

Wenn es wirklich gerade Bretter werden sollten, ist eine Bandsäge besser.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Sabine Merwas

unread,
Mar 2, 2012, 7:35:27 PM3/2/12
to

"Andreas B�ttcher"
> Hallo Holzfreaks,
>

[Schwachfug gesnippt]

Ja nee, is klar!


fox27

unread,
Mar 3, 2012, 3:39:25 AM3/3/12
to
Am Samstag, 3. März 2012 00:11:37 UTC+1 schrieb Andreas Böttcher:
> Hallo Holzfreaks,
>
> i... Rosengehölz ... armdicke Teile, die aber gebogen sind. Maße: Ca. 10 cm dick und ca. 1 m lang
> und in einem Bogen mit Radius von ca. 1 m. Das Holz ist rein, also ohne
> Störungen, sehr festes gutes Holz.
> Mein Ziel ist es, daraus dünne Bretter oder Leisten zu schneiden... Ich habe eine Tischkreissäge mit Seitenanschlag. Ich könnte jetzt diese Säge hernehmen wie eine Brotschneidemaschine und Scheibe für
> Scheibe versuchen abzuschneiden. Die dabei entstehenden Bretter sollten
> vielleicht 10 mm dick sein...
>
> Viele Grüße,
> Andreas

Hallo,
Leider wird das etwas aufwändig für eine Einzelanfertigung, aber möglich ist es.

Für Schnitte durch so dickes Material glaube ich nicht an die Dekupiersäge. 3-4 cm habe ich schon gesehen, aber selbst hingekriegt nicht. Bei Kreis- und Bandsäge werden die Späne viel besser ab geführt und lenken den Schnitt deshalb nicht aus der Bahn.

Mit der Kreissäge wird es eh schöner. Dabei gilt es aber mehrere Probleme zu umgehen:

- Wenn das Werkstück nicht wirklich schön aufliegt, kann das Sägeblatt ein hängen und es weg schleudern.

- Wenn man nicht mit Stosshölzern vor schiebt, sind die Hände gefährdet, gerade auch bei so einen Wackelding.

- Ein unregelmässiges Stück gerade zu führen geht so nicht.

GENERELL GANZ WICHTIG FÜR DIE SICHERHEIT:
- Auf der Kreissäge gegen die Laufrichtung sägen, damit das Werkstück nicht hinein gerissen wird!

- So stehen, dass man nicht getroffen wird, wenn das Werkstück fliegen lernt.

- Im Anbetracht der kritischen Operation würde ein Sicherheitsfreak wie ich auch Helm und Schutzbrille tragen.

- Sicherheitsmassnahmen überlegen, damit man nicht in die Säge gerissen werden kann, z.B. „Geländer“, an denen man die Arme abstützen kann, etc. Hilfsmittel zum Vorschieben benützen.

Zwei ernsthafte (1 und 2) und eine etwas verrückte (3) Lösungen. Ich würde die Verrückte (3) nehmen.:

1. Kreissäge
Nimm etwas Rechtwinkliges, genügend Grosses, z.B. eine kleine Kiste oder zimmere einen Winkel aus Brettern, der über die volle Länge des Werkstücks geht. Schraube dieses seitlich an mindestens 3 nicht auf einer Linie liegenden Stellen mit der Innenseite des Bogens nach oben daran fest. Eine Schraube wird dem Sägeblatt in den Weg kommen, die nimmst Du vom Winkel her und so kurz, dass das Sägeblatt daran vorbei geht.

Achte darauf, dass Deine Vorrichtung irgend wie und irgend wo an einem Anschlag entlang gleiten kann. Diesen darfst Du auch grosszügig erweitern oder verlängern.

Alles eingerichtet, schneidest Du in den Bogen hinein. Am Ende, wo er angeschraubt ist, lässt Du etwas stehen und sägst es später ab.

2. Bandsäge
Die mögliche Tiefe des Schnittes mit der Kreissäge schränkt ein.
Auf einer möglichst grossen Bandsäge sieht das wesentlich freundlicher aus. Ich empfehle, in einem Handwerksbetrieb an zu fragen, ob Du Ihre benützen darfst.

- Da Du auf der Bandsäge durch alles schneidest, gilt die Sache mit den kurzen Schrauben hier für alle Schrauben.
ACHTUNG: Wenn Du das Sägeband ruinierst, wird es teuer!

Zu 1. und 2.:
Es wäre zu überlegen, ob man das Werkstück in der Ebene des Sägeschnitts drehbar befestigen kann. Dann könnte man nach einem Schnitt nachstellen und weiteres daran anschliessen lassen.

3. Mit einer liegende Kreissäge
Dieses Verfahren gefällt mir am besten.

- Kreissäge auf einem Tisch montieren, so dass das Blatt genau in der Ebene des Tisches liegt.
ACHTUNG: Bitte, daran denken, dass für die Lage der Schnitte entweder der Abstand des Sägeblatte vom Tisch verändert, oder das Werkstück mit Unterlagen angehoben werden muss!

- Die Hilfsvorrichtung, wird jetzt - ohne Winkel - wesentlich einfacher, bis hin zu einem simplen Brett. Sonst ist Ähnliches zu beachten. Wir brauchen keinen Anschlag, müssen aber das Werkstück mit dem Sägeblatt überall erreichen können. Das Brett musst Du deshalb wahrscheinlich bogenförmig zu schneiden.

ACHTUNG, WICHTIG FÜR DIE SICHERHEIT:: Bei diesen Verfahren ist die Versuchung sehr gross, auch zurück zu fahren. Dann lernt das Werkstück fliegen. Es wäre also von Vorteil, wenn es Dich nicht treffen könnte. Abhilfe: Ziehen statt stossen (gibt andere Probleme, mir würde ich es zutrauen), von seitlich vorschieben (finde ich am besten) oder ein Brett, das den Körper schützt, indem es den Schlag etwas verteilt.
Sehr kräftig fest halten und ständig daran denken, dass es nur vorwärts geht.


Grüsse, Hals, Bein- und sonstigen Bruch!

Thomas Prufer

unread,
Mar 3, 2012, 4:15:19 AM3/3/12
to
On Sat, 3 Mar 2012 00:11:37 +0100, "Andreas Böttcher"
<boettche...@arcor.de> wrote:

>Die dabei entstehenden Bretter sollten
>vielleicht 10 mm dick sein, jedoch ist dieses Maß eher egal. Wie gehe ich
>dabei am besten vor? Ich suche dazu Empfehlungen.

Nimm ein Japansäge und machs mit der Hand.

Die Tischsäge verwandelt zuviel Holz in Späne, klemmt und brennt. Rundholz an
der Kreissäge ist kein Spass, am Anschlag schon zweimal nicht, und die Finger
sind gefährdet. Das ist zuviel Aufwand für ein unebenes, angekohltes Stück das
durch den Aufprall an der Werkstattwand zerbröselt ist...

Thomas Prufer

G Wolmershäuser

unread,
Mar 3, 2012, 9:14:59 AM3/3/12
to
Am 03.03.2012 00:11, schrieb Andreas Böttcher:
>
> Im Garten unserer Oma wurde ein Rosengehölz verschrottet. Die Oma sicherte
> mir den Hauptstrang, weil ich das gerne so wollte. Es handelt sich um
> armdicke Teile, die aber gebogen sind. Maße: Ca. 10 cm dick und ca. 1 m lang
> und in einem Bogen mit Radius von ca. 1 m. Das Holz ist rein, also ohne
> Störungen, sehr festes gutes Holz.

Dir ist aber schon bekannt, dass das Holz von Rosen nicht das ist, was
man gemeinhin als Rosenholz (Dalbergia decipularis) bezeichnet?
Beste Grüße
G.W.
Message has been deleted

Ina Koys

unread,
Mar 3, 2012, 12:48:57 PM3/3/12
to
Am 03.03.2012 15:14, schrieb G Wolmershäuser:

> Dir ist aber schon bekannt, dass das Holz von Rosen nicht das ist, was
> man gemeinhin als Rosenholz (Dalbergia decipularis) bezeichnet?

Zwei Gärtner, ein Gedanke :-)

Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
endlich fertig:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de

Andreas Böttcher

unread,
Mar 3, 2012, 5:39:22 PM3/3/12
to
Vielen Dank für Eure vielen Hinweise!!
Das mit dem Begriff "Rosenholz" wusste ich in der Tat nicht. So werde ich
also nicht entäuscht sein, wenn es normal aussieht, so wie Holz eben.

Ich werde es in relativ kurze Stücke zerteilen (vielleicht 30 - 40 cm) und
an einer Seite plan hobeln. Dann könnte ich es auf meiner Tischkreissäge mit
Längsanschlag ähnlich wie auf der Brotschneidemaschine versuchen zu sägen.
Das ist wohl noch am ehesten realistisch durchzuführen.

Vielen Dank und viele Grüße,
Andreas


"Ludger Averborg" <ludger_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:r7d4l7lu305m1ravs...@4ax.com...
> On Sat, 3 Mar 2012 00:11:37 +0100, "Andreas Böttcher"
> <boettche...@arcor.de> wrote:
>
> Warum willst du dich mit meterlangen Teilen rumplagen, wenn du diese
> Länge für deine Radios gar nicht brauchst?
> Erst sinnvoll quer teilen, dann Brettchen sägen.
>
> Übrigens:
>
> "Mit Rosenholz (englisch Brazilian Tulipwood) wird eine einzige
> Holzart (Dalbergia decipularis) aus der Gruppe der Palisanderhölzer
> (Gattung Dalbergia) bezeichnet. Dieses Holz hat nichts mit dem Holz
> von Rosen oder Rosenstöcken aus der Familie der Rosaceae zu tun, denn
> die Gattung Dalbergia wird den Schmetterlingsblütlern (Fabaceae)
> zugeordnet. Der Name Rosenholz leitet sich vom rosenähnlichen Duft des
> frisch aufgeschnittenen Holzes sowie wohl auch von seiner schnell
> verblassenden intensiv rötlichen Farbe ab. "
>
> schreibt Wikipedia.
> (was natürlich nichts aussagt darüber, wie attraktiv das Holz aus
> deinen Rosenstöcken ist).
>
> l.


Jürgen Exner

unread,
Mar 3, 2012, 5:49:33 PM3/3/12
to
"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> wrote:
>Vielen Dank für Eure vielen Hinweise!!
>Das mit dem Begriff "Rosenholz" wusste ich in der Tat nicht. So werde ich
>also nicht entäuscht sein, wenn es normal aussieht, so wie Holz eben.
>
>Ich werde es in relativ kurze Stücke zerteilen (vielleicht 30 - 40 cm) und
>an einer Seite plan hobeln. Dann könnte ich es auf meiner Tischkreissäge mit
>Längsanschlag ähnlich wie auf der Brotschneidemaschine versuchen zu sägen.

Bandsaege erzeugt erheblich weniger Verlust, weil das Saegeblatt
deutlich duenner und damit die Menge an Spaenen sehr viel kleiner ist.

jue

Andreas Böttcher

unread,
Mar 3, 2012, 6:35:05 PM3/3/12
to
Hallo Jürgen,

das stimmt zweifellos, aber ich habe keine Bandsäge. Ich habe auch keinen
Kontakt zu einer entsprechenden Tischlerei.
Eine Bandsäge zu kaufen lohnt sich für mich nicht, weil ich zu wenig mit
Holz arbeite heute. (Vor Jahren noch tischlerte ich sehr viel, habe aber nun
mein Hobby gewechselt und bastel nun mit Röhrenelektronik.) Eine billige
Bandsäge aus dem Baumarkt für vielleicht 200,- Euro dürfte nicht wirklich
Freude machen.
Es stimmt schon, dass Kreissägen viel Späne machen und das "kostbare"
Rosenholz nicht so gut ausgenutzt wird.

Bei meinem Vorhaben spielt natürlich auch viel Persönliches mit: Die Oma bat
den Gärtner, der ihren Rosenstock entfernte, das Stammholz sorgsam und in
großen Stücken für mich beiseite zu legen, um mir damit eine Freude zu
machen. Nun kann ich es doch nicht in den Kamin legen. Vielmehr will ich der
Oma gerne mal irgendwann ein schönes altes 3-Röhren-Audion mit Schwenkspulen
vorführen, dessen Korpus aus ihrem Rosenstock gemacht ist.

Viele Grüße,
Andreas

"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:gt75l7h7airdqer9o...@4ax.com...

Olaf Kaluza

unread,
Mar 4, 2012, 2:14:02 AM3/4/12
to
"Andreas B?ttcher" <boettche...@arcor.de> wrote:

>Ich werde es in relativ kurze St?cke zerteilen (vielleicht 30 - 40 cm) und
>an einer Seite plan hobeln. Dann k?nnte ich es auf meiner Tischkreiss?ge mit

Sagt mal Leute, ich habe zwar nicht viel Ahnung von Holz, aber muss
man das nicht erstmal Monate oder Jahre unter definierten Bedingungen
trocken lassen bevor man es verarbeitet?

Olaf

Jochen Kriegerowski

unread,
Mar 4, 2012, 2:24:48 AM3/4/12
to
Am 03.03.2012 23:39, schrieb Andreas Böttcher:

> Dann könnte ich es auf meiner Tischkreissäge mit
> Längsanschlag ähnlich wie auf der Brotschneidemaschine versuchen zu sägen.
> Das ist wohl noch am ehesten realistisch durchzuführen.

Wenn die Maserung wirklich ganz gerade ist: Warum nicht mit einem
geeigneten Messer Spalten, wie Schindeln?

Gruß
Jochen

Tobias Schuster

unread,
Mar 4, 2012, 6:06:43 AM3/4/12
to
> Oma gerne mal irgendwann ein schönes altes 3-Röhren-Audion mit Schwenkspulen vorführen, dessen Korpus aus ihrem Rosenstock gemacht
> ist.

Da outet sich tatsächlich ein Gestriger. ;-)

Ich denke zurück an Zeit als ich nach einer Schaltung aus dem
Kosmos Radiomann einen Ein-Röhren-Empfänger zum "glimmen" brachte.

Deine Schwenkspulen werden wohl auch filigrane Kunstwerke. Ist
dann im Schwingkreis das "C" fest oder ist doch ein Drehko?

Gibt's im Netz eigentlich neben den kommeriellen auch Gruppen,
die sich mit Röhrenendstufen befassen?


Hans Wein

unread,
Mar 4, 2012, 3:00:50 AM3/4/12
to
"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> schrieb:

> Vielmehr will ich der Oma gerne mal irgendwann ein schönes altes
> 3-Röhren-Audion mit Schwenkspulen vorführen, dessen Korpus aus ihrem
> Rosenstock gemacht ist.

Du meinst wahrscheinlich einen Einkreiser mit *einer* Audionstufe. Gibt es
inzwischen überhaupt noch Sender dafür? Hier im Südwesten wird der Sender
Mühlacker jetzt abgebaut, SWIW.

Hans

Andreas Böttcher

unread,
Mar 4, 2012, 4:12:19 PM3/4/12
to
Schau mal bei Jogi's Röhrenbude, as ist ein Füllhorn!

Grüße,
Andreas



"Tobias Schuster" <7e0f...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jivibu$k9l$1...@dont-email.me...

Stefan

unread,
Mar 5, 2012, 11:04:06 AM3/5/12
to
Am 03.03.2012 00:11, schrieb Andreas Böttcher:

> Wie mache ich das am besten? Das zur Verfügung stehende Holz ist gebogen und
> ca. 100 mm dick. Ich habe eine Tischkreissäge mit Seitenanschlag. Ich könnte
> jetzt diese Säge hernehmen wie eine Brotschneidemaschine und Scheibe für
> Scheibe versuchen abzuschneiden. Die dabei entstehenden Bretter sollten
> vielleicht 10 mm dick sein, jedoch ist dieses Maß eher egal. Wie gehe ich
> dabei am besten vor? Ich suche dazu Empfehlungen.

Ich hab jetzt nicht wirklich Ahnung, aber eine Idee:
Den Knüppel in einen rechteckigen Kasten legen und den Leerraum mit
möglichts hartem Bauschaum ausschäumen, aushärten lassen und entformen.
Anschließend den so entstandenen Quader in dünne Scheiben schneiden,
Bauschaum abbröseln und die krummen Brettchen weiterverarbeiten.

Gruß

Stefan

Georg Wieser

unread,
Mar 5, 2012, 11:16:05 AM3/5/12
to
Am 03.03.2012 00:11, schrieb Andreas Böttcher:
> Hallo Holzfreaks,
>
> ich habe hier eine Frage:
>
> Im Garten unserer Oma wurde ein Rosengehölz verschrottet. Die Oma sicherte
> mir den Hauptstrang, weil ich das gerne so wollte. Es handelt sich um
> armdicke Teile, die aber gebogen sind. Maße: Ca. 10 cm dick und ca. 1 m lang
> und in einem Bogen mit Radius von ca. 1 m. Das Holz ist rein, also ohne
> Störungen, sehr festes gutes Holz.

in Wasserdampf ein paar Stunden garen lassen dann versuchen unter
Spannung den Bogen so weit möglich rauszudrücken bis relativ gerade
Stücke übrigbleiben. Diese lassen sich dann besser verarbeiten.
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