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Tür wieder gängig machen

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Ina Koys

unread,
Jul 1, 2016, 11:35:17 AM7/1/16
to
Hallo,

die neulich von Euch bekicherte Tür auf diesem Bild

http://koys.de/imgs/Schuppiger_Schuppen.jpg

hat ein Problem: 10 Jahre nach dem Foto ist sie sehr schwergängig
geworden. Die Scharniere sind so fest, dass sie deutlich in der
Bretterwand arbeiten, wenn man die Tür bewegt. Ich habe den Scharnieren
schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
und zieht nicht durch Edelstahl durch. Selbstverständlich wäre es toll,
wenn ich die Tür einfach ausheben könnte, kann ich aber nicht. Das war
schon eine Haupt- und Staatsaktion sie seinerzeit einzuhängen, jetzt
würde es entweder gar nicht gehen oder die Scharniere mit abreißen. Die
sind nämlich nur in alte Bretter geschraubt, die so um die 100 Jahre auf
dem Buckel haben.

Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages unfreiwillig in
der Hand habe?

Danke,

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de

Thomas Prufer

unread,
Jul 1, 2016, 11:54:30 AM7/1/16
to
On Fri, 1 Jul 2016 17:35:12 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Ballistol

Draußen? Hmh. Ich tät ja eher was dickflüssigeres, z.B. Öl. Fett ist wegen dem
Aushängen (s.u.) nicht so gut, das kriecht nicht. Eventuell ginge
Kettenfett-Spray vom Motorrad, aber auch nur wenn du das bisserl hast oder
umsonst die Dose "geliehen" bekommst.

>Selbstverständlich wäre es toll,
>wenn ich die Tür einfach ausheben könnte, kann ich aber nicht. Das war
>schon eine Haupt- und Staatsaktion sie seinerzeit einzuhängen, jetzt
>würde es entweder gar nicht gehen oder die Scharniere mit abreißen.


Entweder:

Holz-Klotz bei den Scharnieren auf den Boden, Hebel (breit, stabil -- ich nehm
dafür eine "Wonder Bar", nicht mit Wonderbra zu verwechseln) unter die Türe, und
mit dem Fuß drauf, Gewicht abgeben, dann kommt die Türe genug hoch, um
Schmiermittel reinzubekommen. Falls die Scharniere so fest sind, das die
garnicht hoch will, dann

oder:

Zu zweit. Einer (oder eine) macht die Türe weit auf, nimmt die Türe am Schloß-
bzw.Fallen-Ende zwischen die Knie, Beine leicht gebeugt, packt die Überfalle mit
den Händen, und wackelt seitlich hinundher, währen sich die Knie ein wenig
gerade strecken. Mit Gefühl kommt so die Türe nur ein wenig hoch (der Zweite
kann ja dafür sorgen, dass sie nicht ganz vom Scharnier hüpft). Dann
Schmiermittel rein, hinundher, loslassen, Tür sackt ab (Fett spritzt dabei
Helfer an).

(Hört sich komplizierter an als es ist...)


Thomas Prufer

Stefan U.

unread,
Jul 1, 2016, 11:59:51 AM7/1/16
to
Hallo,

Am 01.07.2016 um 17:35 schrieb Ina Koys:

> Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages unfreiwillig in

> der Hand habe?
lassen sich die Scharniere abschrauben?
Dann Tür fixieren (oder 3. Scharnier besorgen und mit anschrauben)
die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
wieder anschrauben.


Gruß
Stefan.

Ina Koys

unread,
Jul 1, 2016, 12:02:59 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 17:54 schrieb Thomas Prufer:

> Zu zweit. Einer (oder eine) macht die Türe weit auf, nimmt die Türe am Schloß-
> bzw.Fallen-Ende zwischen die Knie, Beine leicht gebeugt, packt die Überfalle mit
> den Händen, und wackelt seitlich hinundher, währen sich die Knie ein wenig
> gerade strecken. Mit Gefühl kommt so die Türe nur ein wenig hoch (der Zweite
> kann ja dafür sorgen, dass sie nicht ganz vom Scharnier hüpft). Dann
> Schmiermittel rein, hinundher, loslassen, Tür sackt ab (Fett spritzt dabei
> Helfer an).
>
> (Hört sich komplizierter an als es ist...)

Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
Öffnen und Schließen.

DonCaron

unread,
Jul 1, 2016, 12:04:57 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 17:35 schrieb Ina Koys:
>
> hat ein Problem: 10 Jahre nach dem Foto ist sie sehr schwergängig
> geworden. Die Scharniere sind so fest, dass sie deutlich in der
> Bretterwand arbeiten,

kriechöl (Caramba oder so)
oder neue Schaniere

dieht nicht so aus das die aus ebelstahl sind, dann wären die silbern,
die sehen wie normal Baumarktschaniere aus, so gelblich/golden. wie das
hier, wegen der Farbe
https://www.amazon.de/Gerollte-Scharniere-halbbreit-Gelb-Verzinkt/dp/B01DR8QFVE/ref=sr_1_2?s=diy&ie=UTF8&qid=1467389024&sr=1-2&keywords=scharnier+verzinkt
probiers mal mit einem Magneten


--
DonCaron

Ina Koys

unread,
Jul 1, 2016, 12:06:05 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:

> die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
> wieder anschrauben.

Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
machen?

Ina Koys

unread,
Jul 1, 2016, 12:09:35 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 18:04 schrieb DonCaron:

> dieht nicht so aus das die aus ebelstahl sind, dann wären die silbern,

Sie sind silbern und Edelstahl. Ist nur ein Farbstich auf dem Foto oder
Dreck auf dem Scharnier.

DonCaron

unread,
Jul 1, 2016, 12:15:56 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 18:06 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:
>
>> die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
>> wieder anschrauben.
>
> Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
> Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
> machen?

wenn du die ab hast normales Schmierfett.
Hast du ergentwo einen Schraubstock? einen flügel einspannen und den
anderen Flügel und hinundher derehen gleichzeitig nach oben ziehen.
evtl machts auch dinn das Schanier aufzuheizen


--
DonCaron

Jürgen Exner

unread,
Jul 1, 2016, 12:17:24 PM7/1/16
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>Hallo,
>
>die neulich von Euch bekicherte Tür auf diesem Bild
>
>http://koys.de/imgs/Schuppiger_Schuppen.jpg
>
>hat ein Problem: 10 Jahre nach dem Foto ist sie sehr schwergängig
>geworden. Die Scharniere sind so fest, dass sie deutlich in der
>Bretterwand arbeiten, wenn man die Tür bewegt.

Wirklich Scharniere oder nicht doch eher ein Tuerband?
Unterschied: Scharniere kann man nicht ausheben.

>Ich habe den Scharnieren
>schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
>und zieht nicht durch Edelstahl durch.

Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
Edelstahl.

>Selbstverständlich wäre es toll,
>wenn ich die Tür einfach ausheben könnte, kann ich aber nicht. Das war
>schon eine Haupt- und Staatsaktion sie seinerzeit einzuhängen, jetzt

Aha, also doch Tuerbaender.

>würde es entweder gar nicht gehen oder die Scharniere mit abreißen. Die
>sind nämlich nur in alte Bretter geschraubt, die so um die 100 Jahre auf
>dem Buckel haben.

Steht der Dorn nach oben oder unten? Normalerweise montiert man die
Baender mit dem Dorn nach oben. Einfach irgendwas in der Mitte
draufspruehen bringt da ueberhaupt nichts, weil dieses WasAuchImmer
nicht von alleine nach oben kriechen wird.

>Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages unfreiwillig in
>der Hand habe?

Tuer mit Hebel soweit anheben, dass der groesste Teil des Dorns
freiliegt und ihn gut einfetten.
Je nach Konstruktion laesst sich bei manchen Tuerbaendern der Dorn auch
von unten her rausschlagen. Wenn das geht, dann Tuer abstuetzen, Dorn
rausschlagen, entrosten, einfetten, und wieder einsetzen. Prozess fuer
zweiten Dorn wiederholen.

jue

Jürgen Exner

unread,
Jul 1, 2016, 12:23:06 PM7/1/16
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:
>Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
>Schmiermittel?

Ganz gewoehnliches Schmierfett, wie es an LKWs, Baumaschinen, usw, usw,
tonnenweise zum Abschmieren verwendet wird.

>Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
>machen?

Das ist eine ganz andere Frage. Dafuer am besten Kriechoel, moeglichst
duennfluessig, WD40 oder aehnliches. Falls gerade da reicht vielleicht
reicht auch schon einfaches Petroleum.

jue

Ina Koys

unread,
Jul 1, 2016, 12:25:46 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 18:17 schrieb J�rgen Exner:

> Wirklich Scharniere oder nicht doch eher ein Tuerband?
> Unterschied: Scharniere kann man nicht ausheben.

Okay. Dann meinetwegen ein Türband.

>> Ich habe den Scharnieren
>> schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
>> und zieht nicht durch Edelstahl durch.
>
> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
> Edelstahl.

Woran erkenne ich den Unterschied?

> Steht der Dorn nach oben oder unten? Normalerweise montiert man die
> Baender mit dem Dorn nach oben.

Hier wohl auch. Aber beschwören würde ich es nicht.

Jürgen Exner

unread,
Jul 1, 2016, 12:32:40 PM7/1/16
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>>> Ich habe den Scharnieren
>>> schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
>>> und zieht nicht durch Edelstahl durch.
>>
>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>> Edelstahl.
>
>Woran erkenne ich den Unterschied?

Daumenregel (es gibt reichlich Ausnahmen): Edelstahl ist nicht
magnetisch und rostet nicht.
Wenn deine Tuerbaender jetzt schwergaengig sind, dann hat der Dorn wohl
Rost angesetzt.....

jue

Frank Müller

unread,
Jul 1, 2016, 12:35:12 PM7/1/16
to
Ina Koys schrieb:
> Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:
>
>> die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
>> wieder anschrauben.
>
> Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
> Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
> machen?

Um es erstmal auseinander zu bekommen würde ich WD40 oder irgend
ein anderes Kriechöl nehmen, wobei ich eher glaube daß die Scharniere,
wenn sie wirklich aus Edelstahl sind, auseinander gehen wenn sie ab sind.
Danach gut mit Fett einschmieren, ich verwende dafür immer Wälzlagerfett,
ich weiß nicht ob es das auch in kleinen Mengen (z.B. Tube) gibt, ich
habe das in Kartuschen für die Fettpresse.

Frank

Jo Warner

unread,
Jul 1, 2016, 12:46:16 PM7/1/16
to
Am 01.07.2016 um 18:17 schrieb J�rgen Exner:

> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
> Edelstahl.

Sieht wirklich sehr nach brüniertem/chromatiertem 08/15-Beschlag aus

>> Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages unfreiwillig in
>> der Hand habe?
>
> Tuer mit Hebel soweit anheben, dass der groesste Teil des Dorns
> freiliegt und ihn gut einfetten.

Oder abschrauben, wegwerfen, ersetzen durch wirklichen Beschlag aus
Edelstahl oder auch Messing/Bronze. Sowas findet sich reichlich bei
jedem Yachtauusrüster. Und bei der Gelegenheit auch alle drei
Türbeschläge befestigungsseitig so ändern, dass nicht jeder mit
Schraubendreher in der Tasche reinkommt.

Thomas Prufer

unread,
Jul 1, 2016, 12:57:15 PM7/1/16
to
On Fri, 1 Jul 2016 18:02:54 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
>alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
>Öffnen und Schließen.

Eher nicht: das geht mit Übung, Kraft und Geschick fast kräftefrei aus der
Scharnierseite. So kann man alleine eine Türe einhängen (ist aber ein
Kunststück, zu zweit geht es viel leichter). Eventuell eine Kombination beider
Methoden.

Oder: Türe zu, Schloss einhängen, und erst vom Band oben den Teil-Beschlag vom
Türblatt abschrauben, runterkämpfen, fetten, wieder draufschrauben. Dann alles
nochmal, aber unten.



Thomas Prufer

MaWin

unread,
Jul 1, 2016, 2:30:32 PM7/1/16
to
"Ina Koys" <garten...@iko-web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:nl647i$ha3$2...@dont-email.me...

>> (Hört sich komplizierter an als es ist...)
>
> Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
> alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
> Öffnen und Schließen.

Na ja, ohne sie zu öffnen hilft dir die Tür ja nix.

Irgendjemand sagte, man braucht nur 2 Dinge:
Gaffa-Tape für alles was lose ist und fest sein soll
und WD40 für alles was fest ist und lose sein soll.

Ein Körnchen Wahrheit ist drin, du musst deine verrosteten
gelb chromatierten (nix Edelstahl) Eisenbeschläge bloss mal ölen.
Das kann erst mal WD40 oder Caramba Super sein (also das
bekannte rostlösende Kriechöl), das spritzt du in die Fugen
beim Scharnier rein und lässt er reinlaufen, dann nochmal
und nochmal und irgendwann bewegt sich die Tür dann leichter.

Meine Theorie ist, daß die Tür auch deswegen schwer geht,
weil die Scharniere inzwischen schräg nach unten hängen,
vom Gewicht der Tür und den morschen Löchern im Holz und
den billigen Scharnieren.

Ausheben kannst du die Tür wohl nicht, du hast Scharniere
und keine Türbänder wie es aussieht, aber nach dem Caramba/WD40
sollte man noch mal richtiges Öl (Motoröl, notfalls Nahmaschinenöl
also dein Ballistol) in die Scharniere laufen lassen, denn
WD40/Caramba verdunstet nach einiger Zeit von selber wieder.

Das Problem des morschen Holzes bleibt. Da du die Tür nicht
aushängen willst und auch nicht willst daß sie eines Tages
von selbst rausfällt, bohre durch das Scharnier und die
Holzwand ein Loch, z.B. 6mm, feile das Loch im Metall des
Scharniers etwas viereckig und stecke eine Schlosschraube
hindurch, und auf der Rückseite, innen im Haus kommt erst
eine dicke Eisenpülatte mit ebensolchen 2 Löchern unn dann
2 Sprngringe, Unterlegscheiben und Muttern drauf.


--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2016, 2:50:04 AM7/2/16
to
Ina Koys schrieb:
> Am 01.07.2016 um 18:04 schrieb DonCaron:
>
>> dieht nicht so aus das die aus ebelstahl sind, dann wären die
>> silbern,
>
> Sie sind silbern und Edelstahl. Ist nur ein Farbstich auf dem Foto
> oder Dreck auf dem Scharnier.

Dann ist es ungewöhnlich, dass sie klemmen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2016, 2:50:04 AM7/2/16
to
Ina Koys schrieb:

> Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
> Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig
> zu machen?

Ich würde sie zunächst auseinandernehmen, dann den den Rost com Stift
abschmirgeln und so gut wie möglich mit gerolltem Schmirgelpapier die
Hülse entrosten.
Bekommst du sie nicht auseinander kannst du Glück haben mit einem
Kiechöl es lösen zu können. WD40 wird da immer empfohlen, aber bevor
du eine Dose kaufst ist es vermutlich besser neue Scharniere zu
kaufen.
Die würde ich mit Abschmierfett einfetten.
Öl ist untauglich, weil es zu schnell auswäscht.
Kupferpaste wäre auch sehr gut zum Schmieren geeignet.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2016, 2:50:05 AM7/2/16
to
Ina Koys schrieb:
> Am 01.07.2016 um 18:17 schrieb J�rgen Exner:

>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>> Edelstahl.
>
> Woran erkenne ich den Unterschied?

Edelstahl ist silberfarbarbig, brüniert, wäre rostig wenn es länger
dem Wetter ausgesetzt ist, frisch brüniert ist schwarzblau.
Was er wohl meint ist bichromatisiert, das wäre goldfarben.
Verzinkt ist silbern, ähnlich Edelstahl, aber matter.

Grüße Harald


Frank Müller

unread,
Jul 2, 2016, 4:02:38 AM7/2/16
to
Harald Klotz schrieb:

> Was er wohl meint ist bichromatisiert, das wäre goldfarben.
> Verzinkt ist silbern, ähnlich Edelstahl, aber matter.

Wenn es chromatiert ist (goldfarben) wird bei Stahl eigentlich
immer vorher verzinkt. Irgendwo hatte mir ein Ausendienstler
mal den Begriff "gelb verzinkt" genannt für solche Beschläge.

Frank

Marte Schwarz

unread,
Jul 2, 2016, 10:48:56 AM7/2/16
to
Hi Ina,

> Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
> alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
> Öffnen und Schließen.

Dann solltest Du das eigentliche Problem mit der fehlenden Festigkeit
zuerst lösen.

Marte

Andreas Bockelmann

unread,
Jul 2, 2016, 3:55:31 PM7/2/16
to
Frank Müller schrieb:
Ich musste gerade selbst erst einmal nachlesen. Ich kannte die
Oberfläche bisher aus diversen Industriepraktika nur als "Gelb
verzinkt". Der olle Würth nenne seine Schrauben in entsprechender
Ausführung auch "gelb verzinkt".

Um den Klugscheißern den Wind aus den Segeln zu nehmen: "Gelb verzinkt"
ist gar nicht mal so falsch. Der gelbe Farbton entsteht bei er einer
bestimmten Schichtdicke Zinkchromat. Also von chromatiertem Zink.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 7:30:51 AM7/3/16
to
Am 01.07.2016 um 18:02 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 17:54 schrieb Thomas Prufer:
>
>> Zu zweit. Einer (oder eine) macht die Türe weit auf, nimmt die Türe am
>> Schloß-
>> bzw.Fallen-Ende zwischen die Knie, Beine leicht gebeugt, packt die
>> Überfalle mit
>> den Händen, und wackelt seitlich hinundher, währen sich die Knie ein
>> wenig
>> gerade strecken. Mit Gefühl kommt so die Türe nur ein wenig hoch (der
>> Zweite
>> kann ja dafür sorgen, dass sie nicht ganz vom Scharnier hüpft). Dann
>> Schmiermittel rein, hinundher, loslassen, Tür sackt ab (Fett spritzt
>> dabei
>> Helfer an).
>>
>> (Hört sich komplizierter an als es ist...)
>
> Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
> alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
> Öffnen und Schließen.
>
> Ina
Dann erst mal im Abstand von jeweils ein paar Stunden über 2 Tage
Caramba draufspritzen. Wenn sichs dann nicht löst haste eh verloren.

Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 7:36:18 AM7/3/16
to
Am 01.07.2016 um 18:06 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:
>
>> die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
>> wieder anschrauben.
>
> Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
> Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
> machen?
>
> Ina

0815 Schmierfett. Irgendeins, das greifbar ist.

Nix billiges aus der Spraydose!!! Das hilft nur sehr teporär!

Und an HW2000 (heißt jetzt glaub ich anders) von Würth kommst nicht so
gut ran,


Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 7:38:31 AM7/3/16
to
Am 01.07.2016 um 18:09 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 18:04 schrieb DonCaron:
>
>> dieht nicht so aus das die aus ebelstahl sind, dann wären die silbern,
>
> Sie sind silbern und Edelstahl. Ist nur ein Farbstich auf dem Foto oder
> Dreck auf dem Scharnier.
>
> Ina


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen,
ich wette ein Weizen dagegen.

Sie mögen "silbern" aussehen,
sie mögen verchromt sein, oder verzinkt
oder brüniert oder oder oder....

Die Wahrscheinlichkeit, daß Deine Beschläge *Edelstahl*
sind ist minimal. Oder noch weniger.

Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 7:39:38 AM7/3/16
to
Am 01.07.2016 um 18:25 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 18:17 schrieb J�rgen Exner:
>
>> Wirklich Scharniere oder nicht doch eher ein Tuerband?
>> Unterschied: Scharniere kann man nicht ausheben.
>
> Okay. Dann meinetwegen ein Türband.
>
>>> Ich habe den Scharnieren
>>> schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
>>> und zieht nicht durch Edelstahl durch.
>>
>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>> Edelstahl.
>
> Woran erkenne ich den Unterschied?
>

Du hättest hier nicht wegen klemmenden Beschlägen nachgefragt ;-)

Das war einfach.

Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 7:41:22 AM7/3/16
to
Dann sind die Beschläge das teuerste am ganzen Schuppen :-)

Gut gemeinter Tip, aber furchtbar oversized :-)

Matthias Kohrs

unread,
Jul 3, 2016, 7:53:39 AM7/3/16
to
Am 01.07.2016 um 18:06 schrieb Ina Koys:
> Am 01.07.2016 um 17:59 schrieb Stefan U.:
>
>> die Scharniere einzeln abschrauben, gängig machen oder austauschen und
>> wieder anschrauben.
>
> Das könnte gehen. Welches wäre das deiner Ansicht nach beste
> Schmiermittel? Oder sonstiges Mittel, die Scharniere wieder gängig zu
> machen?

Wenn die Scharniere oder Türbänder sauber geputzt sind (innen!) sollten
sie wieder leichtgängig laufen. Ich habe zum putzen von Motorenteilen
mit gutem Erfolg Lampenöl verwendet, nachdem sich meine Nachbarn über
den Caramba-Gestank aus meinem Keller beschwert hatten.

Damit das ganze leichtgängig bleibt, muß dann Fett dran, wie bereits
geschrieben wurde. Universalfett (Wälzlagerfett) aus der Tube, gibt's ab
ca. 250g für ein paar Euro, das ist für den Haushaltsbedarf ein Vorrat
für's Leben.

Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.

CYA! Matthias

Jo Warner

unread,
Jul 3, 2016, 8:02:07 AM7/3/16
to
Am 03.07.2016 um 13:41 schrieb Georg Wieser:

>> Oder abschrauben, wegwerfen, ersetzen durch wirklichen Beschlag aus
>> Edelstahl oder auch Messing/Bronze. Sowas findet sich reichlich bei
>> jedem Yachtauusrüster. Und bei der Gelegenheit auch alle drei
>> Türbeschläge befestigungsseitig so ändern, dass nicht jeder mit
>> Schraubendreher in der Tasche reinkommt.
>>
>
>
> Dann sind die Beschläge das teuerste am ganzen Schuppen :-)
>
> Gut gemeinter Tip, aber furchtbar oversized :-)

So teuer sind VA-Scharniere nun wirklich nicht. Jeder
Gardena-System-Gartengerätestiel im Schuppen ist teurer. Und auch eine
VA-Gewindestange zum abschraubsicheren Durchbolzen der Scharniere durchs
Hüttenholz kostet samt Scheiben und selbstsichernden Muttern weniger als
ne Maß Bier aufm Oktoberfest. Das Teuerste dürfte ein Vorhängeschloss
sein, dass nicht jeder Junkie in weniger Sekunden per Seitenschneider
knackt.

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 3, 2016, 10:23:52 AM7/3/16
to
Am 03.07.2016 um 13:38 schrieb Georg Wieser:
> Ohne Dir zu nahe treten zu wollen,
> ich wette ein Weizen dagegen.
>
> Sie mögen "silbern" aussehen,
> sie mögen verchromt sein, oder verzinkt
> oder brüniert oder oder oder....
>
> Die Wahrscheinlichkeit, daß Deine Beschläge *Edelstahl*
> sind ist minimal. Oder noch weniger.

ACK. Und das imho sinnigste wäre zu schauen ob man die gleichen
Scharniere (Schraubenlochposition) im Baumarkt nachkaufen kann. Vor dem
Einbau kommt Fett in die Bolzenaufnahme und am besten noch jeweils eine
dünne Unterlegscheibe zw. die Scharnierhälften.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Harald Klotz

unread,
Jul 3, 2016, 12:53:21 PM7/3/16
to
Karl Davis schrieb:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
>> Ina Koys schrieb:
>>> Am 01.07.2016 um 18:17 schrieb J�rgen Exner:
>>>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>>>> Edelstahl.
>
> Sowas ist i.A. schon seit Ewigkeiten gelb chromatiert und nicht
> brüniert. Das trifft auch auf die im Bild gezeigten Teile zu.

Und warum schreibst du es mir?

>>> Woran erkenne ich den Unterschied?
>> Edelstahl ist silberfarbarbig, brüniert, wäre rostig wenn es länger
>> dem Wetter ausgesetzt ist, frisch brüniert ist schwarzblau.
>
> Du solltest nicht so mit Kommata um dich werfen, der Satz ist
> vollkommen sinnfrei. Ich vermute mal, daß Du den Satz so gemeint
> hast, wie er sich liest, wenn man das Komma hinter "brüniert"
> weglässt.

Stimmt.
En wirklich wichtiger Hinweis.

Grüße Harald

Georg Wieser

unread,
Jul 3, 2016, 2:15:34 PM7/3/16
to
Am 03.07.2016 um 15:26 schrieb Karl Davis:
> Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> wrote:
>> Und an HW2000 (heißt jetzt glaub ich anders) von Würth kommst nicht so
>> gut ran,
>
> Meinst Du HHS2000 von Würth?
>
> Karl
>

Liest sich so als wäre das der Nachfolger, vermutlich ja.

Beim Sprühen extrem kriechfreudig und dünnflüssig, dann sehr zügig
abdampfend und glibberfettbildend.

Ein Teufelszeug. Geiler Scheiß.

Matthias Kohrs

unread,
Jul 3, 2016, 4:40:56 PM7/3/16
to
Am 03.07.2016 um 13:38 schrieb Georg Wieser:

> Die Wahrscheinlichkeit, daß Deine Beschläge *Edelstahl*
> sind ist minimal. Oder noch weniger.

Unabhängig von der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind Edelstahlscharniere
und -türbänder in zahlreichen Bauformen erhältlich. In der Frage der
Schmierung unterscheiden sie sich nicht.

CYA! Matthias

Uwe St?ckel

unread,
Jul 4, 2016, 2:40:29 AM7/4/16
to
Die Preise aber mal wieder echt Würth...
für die Dose mit 150 ml wollen die € 11,86 (plus Steuer) sehen, für die
große Dose mit 500 ml rufen die € 15,13 auf.
Da muß jeder für sich überlegen, ob die Ausgabe für das Mittel die Zeit-
und Arbeitsersparnis rechtfertigt.

Ansonsten ein Ansatz. wie man die Scharniere von Ina beweglich bekommt:
Die Hülsen mit einem 3 mm Bohrer im oberen Bereich anbohren. Mit ein
wenig Glück und Augenmaß trifft man den Hohlraum über dem
Scharnierstift. Da mit einem dünnen Schlauch oder Spritze dünnes
Schmiermittel eingeben - und warten.
Das Öl folgt der Schwerkraft und mit ein wenig Glück bewegt sich die Tür
bald wieder frei.

--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Thomas Prufer

unread,
Jul 4, 2016, 4:12:31 AM7/4/16
to
On Mon, 4 Jul 2016 08:40:26 +0200, Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:

>Die Preise aber mal wieder echt Würth...
>für die Dose mit 150 ml wollen die € 11,86 (plus Steuer) sehen, für die
>große Dose mit 500 ml rufen die € 15,13 auf.
>Da muß jeder für sich überlegen, ob die Ausgabe für das Mittel die Zeit-
>und Arbeitsersparnis rechtfertigt.

Öha, teuer. Hier 3,75 Euro für Kettenfettspray:

http://www.pollin.de/shop/dt/MDUxOTg0OTk-/Werkstatt/Werkstattbedarf/Spray_Schmierstoffe_Reiniger/Haft_Fettspray_400_ml.html

Beim Sprühen ein schäumender dünnflüssiger Film, der zu einer klebender Schicht
zusammenfällt, gelblich und fädenziehend (etwas wie Pattex). Dieses Zeugs
schmiert mit einmal Einsprühen seit Jahren die offenen Bänder eines Tores. Das
Lagerfett aus der Kartusche war immer schon nach ein paar Monaten rausgewaschen.

Ist halt zzgl Porto und Verpackung -- nur wegen dem Spray zu bestellen lohnt
nicht...


Thomas Prufer

Uwe St?ckel

unread,
Jul 4, 2016, 4:19:51 AM7/4/16
to
Am 04.07.2016 um 10:12 schrieb Thomas Prufer:
> Ist halt zzgl Porto und Verpackung -- nur wegen dem Spray zu bestellen lohnt
> nicht...

Auch wenn der Onlinehandel immer größer wird - es gibt noch immer den
Laden um die Ecke:
- Baumarkt
- Autozubehör
- Motorradzubehör
- ...

Auch da gibt es z. B. Kettenspray mit den hier gesuchten Eigenschaften:
+ Anfangs dünnflüssig mit Kriechfunktion
+ Dickflüssig auftrocknend
+ Wasserabweisend

und wenn man gerade in einem der Läden ist - oder gerade dran vorbei
fährt, kann man ja mal nach dem Produkt schauen

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 12:57:35 PM7/4/16
to
Am 01.07.2016 um 18:32 schrieb J�rgen Exner:
> Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>>>> Ich habe den Scharnieren
>>>> schon Ballistol versucht zu verabreichen, das kann aber auch nicht hexen
>>>> und zieht nicht durch Edelstahl durch.
>>>
>>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>>> Edelstahl.
>>
>> Woran erkenne ich den Unterschied?
>
> Daumenregel (es gibt reichlich Ausnahmen): Edelstahl ist nicht
> magnetisch und rostet nicht.

Also: nicht magnetisch, kein sichtbarer Rost nach 10 Jahren draußen.
Herstellungsdatum vor 1973, die meiste Zeit davon im Schrank gelegen.
Ich hab sie mal fotografiert. Die Schrauben sind übrigens mit Sicherheit
Edelstahl.

https://www.flickr.com/photos/22844347@N07/27982548302
https://www.flickr.com/photos/22844347@N07/27470311763
https://www.flickr.com/photos/22844347@N07/27982540692

Was da dunkel ist, ist ausschließlich Dreck. Draußen eben. Und ich denke
eben, dass auch Dreck reingekrochen ist.

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 12:59:32 PM7/4/16
to
Am 03.07.2016 um 13:39 schrieb Georg Wieser:

>>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>>> Edelstahl.
>>
>> Woran erkenne ich den Unterschied?
>
> Du hättest hier nicht wegen klemmenden Beschlägen nachgefragt ;-)
>
> Das war einfach.

Wäre es, wenn Staub noch nicht erfunden wäre. Ist er aber.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:00:36 PM7/4/16
to
Am 03.07.2016 um 13:41 schrieb Georg Wieser:

>> Oder abschrauben, wegwerfen, ersetzen durch wirklichen Beschlag aus
>> Edelstahl oder auch Messing/Bronze. Sowas findet sich reichlich bei
>> jedem Yachtauusrüster. Und bei der Gelegenheit auch alle drei
>> Türbeschläge befestigungsseitig so ändern, dass nicht jeder mit
>> Schraubendreher in der Tasche reinkommt.
>
> Dann sind die Beschläge das teuerste am ganzen Schuppen :-)

Sie sind es schon lange. Insoweit keine Änderung. Aber sie werden ja
auch nicht ersetzt.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:06:22 PM7/4/16
to
Am 03.07.2016 um 16:23 schrieb Bodo Mysliwietz:
> Am 03.07.2016 um 13:38 schrieb Georg Wieser:
>> Ohne Dir zu nahe treten zu wollen,
>> ich wette ein Weizen dagegen.
>>
>> Sie mögen "silbern" aussehen,
>> sie mögen verchromt sein, oder verzinkt
>> oder brüniert oder oder oder....
>>
>> Die Wahrscheinlichkeit, daß Deine Beschläge *Edelstahl*
>> sind ist minimal. Oder noch weniger.
>
> ACK. Und das imho sinnigste wäre zu schauen ob man die gleichen
> Scharniere (Schraubenlochposition) im Baumarkt nachkaufen kann.

Kann man nicht. Die waren in ihrer Jugend unfassbar wertvoll. Und das
ist mein reiner Ernst. Nur wird kein Beschlag davon nützlicher, dass er
"mal für gut" im Schrank liegt. Und diese Gewichtsklasse gibts nicht im
Baumarkt.

> Vor dem
> Einbau kommt Fett in die Bolzenaufnahme und am besten noch jeweils eine

Über Fett lässt sich reden, aber Unterlegschraube für Senkköpfe ist so
mittel. Rückwärtig sind Hutmuttern drauf und die fassen nur so gerade.
Mit Unterlegscheibe nicht mehr.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:11:56 PM7/4/16
to
Am 04.07.2016 um 08:40 schrieb Uwe St?ckel:

> Ansonsten ein Ansatz. wie man die Scharniere von Ina beweglich bekommt:
> Die Hülsen mit einem 3 mm Bohrer im oberen Bereich anbohren. Mit ein
> wenig Glück und Augenmaß trifft man den Hohlraum über dem
> Scharnierstift. Da mit einem dünnen Schlauch oder Spritze dünnes
> Schmiermittel eingeben - und warten.

Theoretisch ne gute Idee. Praktisch habe ich nichts, dem ich das Bohren
diesen Materials zutraue. Unter Vidia würde wahrscheinlich alles
schlicht abgleiten. Ich werde es erstmal wirklich mit dem Abschrauben
nacheinander probieren. Nur da muss ich das Schmierfett schon haben. Ich
dachte ich hätte, aber das war was anderes. Muss ich bis zum kommenden
WE noch mal zum Baumarkt.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:13:01 PM7/4/16
to
Am 04.07.2016 um 10:12 schrieb Thomas Prufer:

> http://www.pollin.de/shop/dt/MDUxOTg0OTk-/Werkstatt/Werkstattbedarf/Spray_Schmierstoffe_Reiniger/Haft_Fettspray_400_ml.html
>
> Beim Sprühen ein schäumender dünnflüssiger Film, der zu einer klebender Schicht
> zusammenfällt, gelblich und fädenziehend (etwas wie Pattex).

Liest sich jetzt gar nicht, als ob ich das in einem Scharnier oder
Türband haben wollen würde.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:14:40 PM7/4/16
to
Am 03.07.2016 um 13:53 schrieb Matthias Kohrs:

> Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.

Ist vermerkt. Baumarkt oder Kfz-Zubehör?

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:23:56 PM7/4/16
to
Am 01.07.2016 um 20:30 schrieb MaWin:

> Das Problem des morschen Holzes bleibt. Da du die Tür nicht
> aushängen willst und auch nicht willst daß sie eines Tages
> von selbst rausfällt, bohre durch das Scharnier und die
> Holzwand ein Loch, z.B. 6mm, feile das Loch im Metall des
> Scharniers etwas viereckig und stecke eine Schlosschraube
> hindurch, und auf der Rückseite, innen im Haus kommt erst
> eine dicke Eisenpülatte mit ebensolchen 2 Löchern unn dann
> 2 Sprngringe, Unterlegscheiben und Muttern drauf.

Ja, könnte man machen. Nehme ich aber nur dann in Angriff, wenn ich das
Scharnier wirklich nicht mehr leichtgängig bekomme. Dann nämlich wegen
der mechanischen Beanspruchung der Wand. Alle Sicherheitsfragen, die
Leuten hier durch den Kopf gehen, existieren nicht. Der Schuppen soll
seinen Inhalt vor Wettereinflüssen schützen, fertig. Wer immer rein
wollen sollte, kann an beliebiger Stelle durch die Wand gehen und wird
dort am ehesten durch eine dünne Dachbahn aufgehalten. Und kriegt
drinnen einen Wutanfall, dass er sich dafür die Arbeit gemacht hat.
Sicherheit ist kein Kriterium. Ende der Ansage.

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 1:27:06 PM7/4/16
to
Am 03.07.2016 um 13:30 schrieb Georg Wieser:

> Dann erst mal im Abstand von jeweils ein paar Stunden über 2 Tage
> Caramba draufspritzen. Wenn sichs dann nicht löst haste eh verloren.

Ist ja nicht so, dass sich gar nichts bewegt. Ich finde die Idee gut,
die Scharniere nacheinander abzuschrauben, vielleicht sogar nur
einseitig. Nur im Wochenendgarten kann ich das eben nur am Wochenende
machen. Und das letzte musste wegen Mangels an Schmierfett ausgelassen
werden.

Lutz Schulze

unread,
Jul 4, 2016, 1:39:00 PM7/4/16
to
Am Mon, 4 Jul 2016 19:11:49 +0200 schrieb Ina Koys:

> Theoretisch ne gute Idee. Praktisch habe ich nichts, dem ich das Bohren
> diesen Materials zutraue. Unter Vidia würde wahrscheinlich alles
> schlicht abgleiten.

Das sollte jeder übliche Metallbohrer schaffen der nicht gerade stumpf ist.
Speziell gehärtet sind diese Beschläge ja nicht.

> Ich werde es erstmal wirklich mit dem Abschrauben
> nacheinander probieren.

Das scheint mir auch die beste Idee.

Lutz

--
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Georg Wieser

unread,
Jul 4, 2016, 2:29:33 PM7/4/16
to
Am 04.07.2016 um 18:59 schrieb Ina Koys:
> Am 03.07.2016 um 13:39 schrieb Georg Wieser:
>
>>>> Ich wuerde raten, dies ist einfaches brueniertes Eisen und kein
>>>> Edelstahl.
>>>
>>> Woran erkenne ich den Unterschied?
>>
>> Du hättest hier nicht wegen klemmenden Beschlägen nachgefragt ;-)
>>
>> Das war einfach.
>
> Wäre es, wenn Staub noch nicht erfunden wäre. Ist er aber.
>
> Ina


Der Staub den Du da hast bringt die nicht zum blockieren.

Das machen die Zerfallsprodukte deiner Beschläge.....

Thomas Prufer

unread,
Jul 4, 2016, 3:35:10 PM7/4/16
to
On Mon, 4 Jul 2016 19:12:54 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Liest sich jetzt gar nicht, als ob ich das in einem Scharnier oder
>Türband haben wollen würde.

Dochdoch! Motorrad-Kettenfett, und die Kette ist ja auch nix anderes als ganz
viele kleine Scharniere:-) Läuft halt flüssig rein, Lösemittel verdampft, und
ein wetterfester, haftender Fettfilm bleibt zurück. Und der ist wetterfest, was
zumindest *mein* Fett in der Kartusche (diese für die Fettpresse) nicht ist.

Ich hab mal diese Türen geschmiert:
<https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/84/M%C3%BCllersches_Vollksbad_Eingang_1.jpg>

Das Geländer ist in üblicher Höhe, die Türklinken fast in Augenhöhe, und die
Bolzen der Bänder so 40-50mm, Türen aus Eiche. Türe hochhebeln, aushängen, Rost
ausm Band rausmachen, dick Baggerfett rein, und die Türe wieder auf die Bänder
hängen, rausgequollenes Baggerfett wegmachen. (Baggerfett ist graphitiertes
Fett, in der Konsistenz "schneidbar", kam im großen Eimer. Nimm das auf keinen
Fall, ewigschwarzer Papp.)

Für mich schauen die Scharniere nach Edelstahl aus... ein paar Schrauben schauen
aber auch schon etwas locker aus. Wird das Holz sein, das nimmer so ganz fest
ist...

Eventuell raus, Leim wasserfest und Holzspäne (Schaschlikspieße) rein, trocknen
lassen, derweilen Band schmieren, Band wieder festmachen?


Thomas Prufer

Ina Koys

unread,
Jul 4, 2016, 4:15:55 PM7/4/16
to
Am 04.07.2016 um 21:35 schrieb Thomas Prufer:
> On Mon, 4 Jul 2016 19:12:54 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>
>> Liest sich jetzt gar nicht, als ob ich das in einem Scharnier oder
>> Türband haben wollen würde.
>
> Dochdoch! Motorrad-Kettenfett, und die Kette ist ja auch nix anderes als ganz
> viele kleine Scharniere:-) Läuft halt flüssig rein, Lösemittel verdampft, und
> ein wetterfester, haftender Fettfilm bleibt zurück.

Du hattest geschrieben dass es klebt wie Pattex. Das will ich nicht in
der Tür. Aber ich glaube dir trotzdem :)

> Für mich schauen die Scharniere nach Edelstahl aus... ein paar Schrauben schauen
> aber auch schon etwas locker aus. Wird das Holz sein, das nimmer so ganz fest
> ist...

Nicht "schon", sondern "noch". Ich hab sie nicht tiefer rein bekommen :)
Zumindest an diesen Stellen taugte das Holz noch was.

Uwe St?ckel

unread,
Jul 5, 2016, 12:40:31 AM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:12 schrieb Ina Koys:
> Am 04.07.2016 um 10:12 schrieb Thomas Prufer:
>
>> http://www.pollin.de/shop/dt/MDUxOTg0OTk-/Werkstatt/Werkstattbedarf/Spray_Schmierstoffe_Reiniger/Haft_Fettspray_400_ml.html
>>
>>
>> Beim Sprühen ein schäumender dünnflüssiger Film, der zu einer
>> klebender Schicht
>> zusammenfällt, gelblich und fädenziehend (etwas wie Pattex).
>
> Liest sich jetzt gar nicht, als ob ich das in einem Scharnier oder
> Türband haben wollen würde.

ist aber genau das, was der Funktion gut tut...
Außen herum natürlich gut abputzen, sonst hast du Fliegenleim.

Uwe St?ckel

unread,
Jul 5, 2016, 12:50:54 AM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:11 schrieb Ina Koys:
> Am 04.07.2016 um 08:40 schrieb Uwe St?ckel:
>
>> Ansonsten ein Ansatz. wie man die Scharniere von Ina beweglich bekommt:
>> Die Hülsen mit einem 3 mm Bohrer im oberen Bereich anbohren. Mit ein
>> wenig Glück und Augenmaß trifft man den Hohlraum über dem
>> Scharnierstift. Da mit einem dünnen Schlauch oder Spritze dünnes
>> Schmiermittel eingeben - und warten.
>
> Theoretisch ne gute Idee. Praktisch habe ich nichts, dem ich das Bohren
> diesen Materials zutraue.

Das kann sein.
Die Bohrerkästen vieler nicht allzu engagierter Heimwerker sind in den
kleinen Bohrerstufen leer...

> Unter Vidia würde wahrscheinlich alles
> schlicht abgleiten.

Widia wird wimre nur bei Steinbohrern verwendet. Das gleitet garantiert
ab. Der Praktiker nimmt für eine solche Bohrung einen scharfen Körner,
fängt mit einem leichten Schlag an und setzt dann so lange und mit
Gefühl nach, bis die Delle groß genug ist, um die Bohrerspitze sicher zu
führen. Der Rest ist Übung...
Ack ja, etwas Klebeband hilft, das der Körner beim ersten Schlag nicht
wegrutscht.

> Ich werde es erstmal wirklich mit dem Abschrauben
> nacheinander probieren. Nur da muss ich das Schmierfett schon haben. Ich
> dachte ich hätte, aber das war was anderes. Muss ich bis zum kommenden
> WE noch mal zum Baumarkt.

Ev. hilft der Onlinehandel. Da mußt Du dann nur warten, bist der
Briefkasten klappert und kannst am WE gleich eifrig in Deinem Garten an
das Werk gehen.
Aber in der Tat ist Abschrauben und gründlich machen nicht die
schnellste, aber langfristig die beste Variante.

Uwe St?ckel

unread,
Jul 5, 2016, 12:53:48 AM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Ina Koys:
> Am 03.07.2016 um 13:53 schrieb Matthias Kohrs:
>
>> Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.
>
> Ist vermerkt. Baumarkt oder Kfz-Zubehör?

vermutlich weder noch.
Eher beim Bau- oder Landmaschinenhändler, Schiffsausstatter oder so.
Wäre aber bei Deinem Einsatzfall eher übertrieben.

Uwe St?ckel

unread,
Jul 5, 2016, 12:56:02 AM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:06 schrieb Ina Koys:
> Über Fett lässt sich reden, aber Unterlegschraube für Senkköpfe ist so
> mittel. Rückwärtig sind Hutmuttern drauf und die fassen nur so gerade.
> Mit Unterlegscheibe nicht mehr.

Schrauben mit längerem Schaft sind in allen Baumärkten zu bekommen...

Thomas Prufer

unread,
Jul 5, 2016, 2:23:40 AM7/5/16
to
On Mon, 4 Jul 2016 22:15:49 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Du hattest geschrieben dass es klebt wie Pattex. Das will ich nicht in
>der Tür. Aber ich glaube dir trotzdem :)

Ja, so klebt es, so wie Sanitätsilikon oder wie Sekundenkleber: an den Fingern,
an der Hose, an der Brille, in den Haaren, und in den Lappen zum Fingerabwischen
steigt man rein und der klebt dann am Schuh... Teufelszeug, tut aber was es soll
perfekt!

>
>> Für mich schauen die Scharniere nach Edelstahl aus... ein paar Schrauben schauen
>> aber auch schon etwas locker aus. Wird das Holz sein, das nimmer so ganz fest
>> ist...
>
>Nicht "schon", sondern "noch". Ich hab sie nicht tiefer rein bekommen :)
>Zumindest an diesen Stellen taugte das Holz noch was.

Kein Wunder wenn die Scharniere arbeiten. Also: Schrauben rausdrehen, mit dem
Gewinde über ein Seifenstück oder eine Kerze ziehen, bis es voller Seifenspäne
ist. Locker-flockig reindrehen bis bündig und fest. Nicht zweifeln oder denken
-- ausprobieren, dann glauben (und für das nächste Mal merken).


Thomas Prufer

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 3:29:33 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 08:23 schrieb Thomas Prufer:

>>> Für mich schauen die Scharniere nach Edelstahl aus... ein paar Schrauben schauen
>>> aber auch schon etwas locker aus. Wird das Holz sein, das nimmer so ganz fest
>>> ist...
>>
>> Nicht "schon", sondern "noch". Ich hab sie nicht tiefer rein bekommen :)
>> Zumindest an diesen Stellen taugte das Holz noch was.
>
> Kein Wunder wenn die Scharniere arbeiten.

Jetzt tun sie es. Ursprünglich nicht. Genug andere Schrauben halten fest
genug, wenn das Türband normal gängig ist. Soooo doppel-linkshändig bin
in nun auch wieder nicht.

> Also: Schrauben rausdrehen, mit dem
> Gewinde über ein Seifenstück oder eine Kerze ziehen, bis es voller Seifenspäne
> ist. Locker-flockig reindrehen bis bündig und fest. Nicht zweifeln oder denken
> -- ausprobieren, dann glauben (und für das nächste Mal merken).

Ich werde wohlwollend drüber nachdenken. Aber ich schraub trotzdem erst
die Seite ab, die ich - voraussichtlich - entspannt in Griff bekommen
werde. Drama machen kann ich mir später noch, wenn ich rein gar keine
Herausforderung mehr absehen kann.

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 3:31:54 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 06:50 schrieb Uwe St?ckel:

>> Unter Vidia würde wahrscheinlich alles
>> schlicht abgleiten.
>
> Widia wird wimre nur bei Steinbohrern verwendet.

Und bei Glas. Ich kann/konnte mal Glas bohren.

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 3:33:54 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 06:53 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Ina Koys:
>> Am 03.07.2016 um 13:53 schrieb Matthias Kohrs:
>>
>>> Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.
>>
>> Ist vermerkt. Baumarkt oder Kfz-Zubehör?
>
> vermutlich weder noch.
> Eher beim Bau- oder Landmaschinenhändler, Schiffsausstatter oder so.
> Wäre aber bei Deinem Einsatzfall eher übertrieben.
>
Habe in vertretbarer Entfernung einen Yachtausstatter. Den werde ich mal
fragen.

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 3:39:03 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 06:56 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 04.07.2016 um 19:06 schrieb Ina Koys:
>> Über Fett lässt sich reden, aber Unterlegschraube für Senkköpfe ist so
>> mittel. Rückwärtig sind Hutmuttern drauf und die fassen nur so gerade.
>> Mit Unterlegscheibe nicht mehr.
>
> Schrauben mit längerem Schaft sind in allen Baumärkten zu bekommen...

Aber nicht in Edelstahl. Metallmix in Feuchtigkeitskontakt wollte ich
vermeiden. Und mit den Schrauben in der Tür hab ich auch kein Problem.

Frank Müller

unread,
Jul 5, 2016, 4:17:02 AM7/5/16
to
Karl Davis schrieb:
> Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:
>> Das sollte jeder übliche Metallbohrer schaffen der nicht gerade stumpf
>> ist.
>> Speziell gehärtet sind diese Beschläge ja nicht.
>
> Wenn das dann doch V2A ist, kommt sie mit Deinem "üblichen
> Metallbohrer" aber nicht weit, das hat die Ina schon richtig erkannt.
> Einfach den ganzen thread lesen...

Warum nicht? Ich bohre V2A und V4A immer mit ganz
normalen HSS-Bohrern.

Frank

Jo Warner

unread,
Jul 5, 2016, 5:33:54 AM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:26 schrieb Ina Koys:

> Und das letzte musste wegen Mangels an Schmierfett ausgelassen
> werden.

Früher, als jede Tankstelle noch ne kleine Werkstatthalle hatte, wäre
Fettbesorgen am WE kein Thema gewesen, paar Spritzer aus der Fettpresse
auf Untertasse holen und los. Die heutigen kleinen Supermärkte mit
Zapfsäulen haben Fett nur in der Bistroecke. Aber als Frau hast du doch
bestimmt sowas wie Nivea zu Hause.

Jo Warner

unread,
Jul 5, 2016, 5:37:03 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 09:38 schrieb Ina Koys:

>> Schrauben mit längerem Schaft sind in allen Baumärkten zu bekommen...
>
> Aber nicht in Edelstahl. Metallmix in Feuchtigkeitskontakt wollte ich
> vermeiden. Und mit den Schrauben in der Tür hab ich auch kein Problem.

VA-Gewindestange kaufen, passend ablängen.

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 6:22:40 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 11:33 schrieb Jo Warner:

> Aber als Frau hast du doch
> bestimmt sowas wie Nivea zu Hause.

Ich bin bekennender Fan des Beiersdorf-Konzerns. Aber den Gestank von
Nivea hasse ich wie die Pest. Kommt mir nicht über die Schwelle.

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 6:23:18 AM7/5/16
to
Aber wozu? Die Schrauben reichen knapp, aber sie reichen.

Jo Warner

unread,
Jul 5, 2016, 11:18:42 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 12:22 schrieb Ina Koys:

>> Aber als Frau hast du doch
>> bestimmt sowas wie Nivea zu Hause.
>
> Ich bin bekennender Fan des Beiersdorf-Konzerns. Aber den Gestank von
> Nivea hasse ich wie die Pest. Kommt mir nicht über die Schwelle.

Dann such mal nach sowas wie Vaseline DAB7. Haben angeblich viele Frauen
im Nachttisch als sowas wie Kolbenfresservermeidung. Labello ist auch
nix anderes.

Jo Warner

unread,
Jul 5, 2016, 11:39:22 AM7/5/16
to
Am 05.07.2016 um 10:03 schrieb Frank Müller:

> Warum nicht? Ich bohre V2A und V4A immer mit ganz
> normalen HSS-Bohrern.

Wie oft, und wie wenige Löcher je Bohrer?

Ina Koys

unread,
Jul 5, 2016, 12:41:12 PM7/5/16
to
Dicht daneben: ich hab mir Vaseline für die Türgummis im Auto zugelegt.
Sollte ich die echt für das Türband nehmen? Nicht, dass da irgendwas
Kontraproduktives drin ist. Morgen werde ich voraussichtlich ohnehin
neben dem Yachtbedarf parken. Eine schönere Gelegenheit für Seilfett
oder ähnliches kommt nicht rum...

Frank Müller

unread,
Jul 5, 2016, 1:03:24 PM7/5/16
to
Jo Warner schrieb:
So oft wie man das im Fasadenbau gebraucht hat.
Der Edelstahl war da meist 0,7 - 2 mm stark und
die Löcher 3 - 5 mm Durchmesser für Schrauben
oder Nieten. Bei größeren Objekten hat man da schon
mal 50-100 Löcher mit der Handbohrmaschine gebohrt,
So nach rund 15-20 Löchern mußte der Bohrer
nachgeschliffen werden...

Frank

Matthias Kohrs

unread,
Jul 5, 2016, 6:07:39 PM7/5/16
to
Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Ina Koys:
> Am 03.07.2016 um 13:53 schrieb Matthias Kohrs:
>
>> Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.
>
> Ist vermerkt. Baumarkt oder Kfz-Zubehör?

Aufzugs- und Förderanlagenbauer... oder Amazonien.

CYA! Matthias

Uwe St?ckel

unread,
Jul 6, 2016, 1:41:15 AM7/6/16
to
Am 05.07.2016 um 08:23 schrieb Thomas Prufer:
>> Nicht "schon", sondern "noch". Ich hab sie nicht tiefer rein bekommen:)
>> >Zumindest an diesen Stellen taugte das Holz noch was.
> Kein Wunder wenn die Scharniere arbeiten. Also: Schrauben rausdrehen, mit dem
> Gewinde über ein Seifenstück oder eine Kerze ziehen, bis es voller Seifenspäne
> ist. Locker-flockig reindrehen bis bündig und fest. Nicht zweifeln oder denken
> -- ausprobieren, dann glauben (und für das nächste Mal merken).

und vorbohren hilft in hartem Holz. Die Schraube geht rein, hält, das
Holz reißt (meist) nicht

Uwe St?ckel

unread,
Jul 6, 2016, 1:57:52 AM7/6/16
to
Am 05.07.2016 um 09:33 schrieb Ina Koys:
> Am 05.07.2016 um 06:53 schrieb Uwe St?ckel:
>> Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Ina Koys:
>>> Am 03.07.2016 um 13:53 schrieb Matthias Kohrs:
>>>
>>>> Wer es besonders wetterfest haben will, nimmt Seilfett.
>>>
>>> Ist vermerkt. Baumarkt oder Kfz-Zubehör?
>>
>> vermutlich weder noch.
>> Eher beim Bau- oder Landmaschinenhändler, Schiffsausstatter oder so.
>> Wäre aber bei Deinem Einsatzfall eher übertrieben.
>>
> Habe in vertretbarer Entfernung einen Yachtausstatter. Den werde ich mal
> fragen.

Ruf am Besten vorher an, um eine Leerfahrt zu vermeiden.
Seilfett wird auf Stahlseilen für Hebe- und Windenanlagen verwendet. So
was gibt es in der Berufsschifffahrt, aber eher nicht im Freizeitbereich.

Thomas Prufer

unread,
Jul 6, 2016, 2:56:33 AM7/6/16
to
On Tue, 5 Jul 2016 09:29:25 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Ich werde wohlwollend drüber nachdenken. Aber ich schraub trotzdem erst
>die Seite ab, die ich - voraussichtlich - entspannt in Griff bekommen
>werde. Drama machen kann ich mir später noch, wenn ich rein gar keine
>Herausforderung mehr absehen kann.


"Lassen" ist nicht verkehrt, grad wenn die anderen Schrauben halten.

Für "Drama" brauchst nur eine Schraube abzureissen...


Thomas Prufer

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2016, 6:15:05 AM7/6/16
to
Am 01.07.2016 um 17:35 schrieb Ina Koys:

> Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages unfreiwillig in
> der Hand habe?

Noch mal Frage an alle: soll ich echt Vaseline für das Türband nehmen?

Thomas Prufer

unread,
Jul 6, 2016, 6:48:22 AM7/6/16
to
On Wed, 6 Jul 2016 12:15:02 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Noch mal Frage an alle: soll ich echt Vaseline für das Türband nehmen?

Ja, geht schon...

Thomas Prufer

H.-P. Schulz

unread,
Jul 6, 2016, 6:50:16 AM7/6/16
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> schrieb:

>Hallo,
>
>die neulich von Euch bekicherte Tür auf diesem Bild
>
>http://koys.de/imgs/Schuppiger_Schuppen.jpg

Entschuldige, dass ich grundsätzlich werde ...

Dass das eine für ein Türband leicht .... ääh ... ungewöhnliche
Montage ist, ist dir aber schon klar, ja?

Wahrscheinlich ist diese "Tür" ein bisschen dünne, so dass eine
ordentliche Anbringung eines Türbands nicht in Frage kommt.

Für solche Fälle gibt es Ladenbänder (+ Kloben). Diese Bänder da auf
dem Foto sind für diesen Zweck Murks. Zwei Ladenbänder plus Kloben
kosten nicht die Welt, es müssen ja auch gar keine großen sein, die
Tür ist ja nicht schwer.

Die schuppige Außenverkleidung ist etwas problematisch bei der
Klobenanbringung, am besten wäre wohl ein Schraubkloben (meint: nicht
einer auf Platte).

Jo Warner

unread,
Jul 6, 2016, 7:03:05 AM7/6/16
to
Am 06.07.2016 um 12:15 schrieb Ina Koys:

> Noch mal Frage an alle: soll ich echt Vaseline für das Türband nehmen?

Ja, weil das ein Weichparaffin ist und nicht verharzt. Butter wäre
kontraproduktiv, und hochscherfestes Zeug wie Seilfett brauchst du nicht.

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2016, 9:15:35 AM7/6/16
to
Am 06.07.2016 um 12:50 schrieb H.-P. Schulz:
> Ina Koys <garten...@iko-web.de> schrieb:
>
>> Hallo,
>>
>> die neulich von Euch bekicherte Tür auf diesem Bild
>>
>> http://koys.de/imgs/Schuppiger_Schuppen.jpg
>
> Entschuldige, dass ich grundsätzlich werde ...
>
> Dass das eine für ein Türband leicht .... ääh ... ungewöhnliche
> Montage ist, ist dir aber schon klar, ja?

Ja, und das hatten wir hier schon ausführlich durch. Im Grundsatz habt
ihr alle Recht, in meinem Spezialfall ist das komplett egal. Daran wird
nichts geändert.

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2016, 9:16:26 AM7/6/16
to
Okay. Dann bekommt die jetzt ihren großen Auftritt. Danke!

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 9:52:02 AM7/6/16
to
Ina Koys schrieb:
> Am 01.07.2016 um 17:35 schrieb Ina Koys:
>
>> Was kann ich machen, dass ich die Tür nicht eines Tages
>> unfreiwillig in der Hand habe?
>
> Noch mal Frage an alle: soll ich echt Vaseline für das Türband
> nehmen?

Wenn du nichts besseres hast, dann geht Vaseline eben so gut wie
Butter oder altes Frittenfett.

Mein Rat, das Beste ist Kupferpaste.
Das Zeug wurde speziell dafür entwickelt Wasser abzweisen und Rost
langfrisitg zu verhindern.
Die Schmierfähigkeit ist eher mäßig aber für den Zwelck mehr als
ausreichend.
Öle schmieren besser, sind für den Zweck aber ungeeignet, weil sie
schnell auswaschen. Das Kupferzeug haftet sehr gut am Material, auch
an den Fingern.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 9:52:02 AM7/6/16
to
Jo Warner schrieb:

>> Noch mal Frage an alle: soll ich echt Vaseline für das Türband
>> nehmen?
>
> Ja, weil das ein Weichparaffin ist und nicht verharzt.

Wóbei würde verharzen in der Anwendung stören?

> Butter wäre kontraproduktiv,

Warum?

> und hochscherfestes Zeug wie Seilfett brauchst du nicht.

Sie braucht etwas was Wasser von der Schmierstelle möglichst
langfristig abhält.

Bei den gewöhnlichen Fetten ist das eher wenige gut gegeben.
Wenn man jährlich nachfettet spielt die Art des Fettes überhaupt keine
Rolle.
Wenn man langfristig Ruhe haben will, dann Kuoferpaste.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 9:52:02 AM7/6/16
to
H.-P. Schulz schrieb:

> Entschuldige, dass ich grundsätzlich werde ...
>
> Dass das eine für ein Türband leicht .... ääh ... ungewöhnliche
> Montage ist, ist dir aber schon klar, ja?

Ist aber so.

> Wahrscheinlich ist diese "Tür" ein bisschen dünne, so dass eine
> ordentliche Anbringung eines Türbands nicht in Frage kommt.

Warum auch immer, es ist so.

> Für solche Fälle gibt es Ladenbänder (+ Kloben).

Was welches Problem löst oder was besser macht?

Genau, nichts, ausser das es noch besser festgammeln kann.

> Diese Bänder da auf dem Foto sind für diesen Zweck Murks. Zwei
> Ladenbänder plus Kloben
> kosten nicht die Welt, es müssen ja auch gar keine großen sein, die
> Tür ist ja nicht schwer.

Daher reichen auch die verwendeten Bänder.
Die Ladenbänder sind für Türen und Laden die aus Brettern bestehen und
haben den Zweck in mehreren Brettern zu greifen um auch die Bretter
zusammenzuhalten.

Das haben wir hier nicht.

> Die schuppige Außenverkleidung ist etwas problematisch bei der
> Klobenanbringung, am besten wäre wohl ein Schraubkloben (meint:
> nicht einer auf Platte).

Und wie willst du den befestigen?
Das erfordert entsprechend stabiles Fleisch, was hier nicht vorhanden
ist.

Einziger Fehler der hier passiert ist, die Bänder wurden vermutlich
nie geschmiert.

Grüße Harald


H.-P. Schulz

unread,
Jul 6, 2016, 11:50:21 AM7/6/16
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb:


>Genau, nichts, ausser das es noch besser festgammeln kann.

Ich habe noch nie "festgegammelte" Ladenbänder erlebt.

>Daher reichen auch die verwendeten Bänder.
>Die Ladenbänder sind für Türen und Laden die aus Brettern bestehen und
>haben den Zweck in mehreren Brettern zu greifen um auch die Bretter
>zusammenzuhalten.

Das ist ein erwünschter Nebeneffekt.
Allgemein gehen Ladenbänder für jede nach außen öffnende "grobe" Tür.
Sie sind dafür gemacht, "nach außen", ins Wetter also, zu zeigen, -
was man von den dort verwendeten Bändern nun wirklich *nicht* sagen
kann.

>Das erfordert entsprechend stabiles Fleisch, was hier nicht vorhanden
>ist.

Keine Ahnung, wie dick und aus welchem Material die Schuppenwand ist.
Aber einen Kloben, ob nun mit oder ohne Platte, kriegt man immer
irgendwie fest.
>
>Einziger Fehler der hier passiert ist, die Bänder wurden vermutlich
>nie geschmiert.

Schmieren müsste da dann alle Vierteljahr erfolgen.
Ladenband braucht gar keine Schmierung.

Georg Wieser

unread,
Jul 6, 2016, 3:39:39 PM7/6/16
to
Was'n das für nen Dreck :-) Ich kenne Kranfett. Da langt man ab und zu
mal rein, wenn man nächtens auf Baukranausleger klettert, um dann den
Blick über die Lichter der Großstadt.... gepaart mit dem sanften auf und
ab des Auslegers im Wind.....

Ach war das früher schön, ganz alleine oder mit nem guten Kumpel die
Lichter anheulen :-) Heute nennt sich das roofing oder so und ist was
für Durchgeknallte mit Gopro-Cam für YouTube...

Früher war alles anders. Auch mit der Freundin im Kranführerhäuschen...
Sensationell. Vergess ich mein leben lang nicht :-)

Auf den Ausleger hat sie sich damals nicht getraut... Gott sei Dank :-)

Zurück zum Thema. Die Kranbauer diese Schweine haben ihre Schmiere
anscheinend immer so mit der Spachtel als "Depot" an den Schraubstellen
angelegt.

Wenn Du da Nachts reingelangt hast, dann war das ne echte
Scheißgeschichte die Pfoten wieder griffig zu bekommen. Und das mussten
sie sein um entweder weiter oder schlimmstenfalls zurück zu kommen.

Das Fett klebte da über ein Jahr dran (am Kran) bei Wind, Wetter, Schnee
und Regen...

Georg Wieser

unread,
Jul 6, 2016, 3:46:28 PM7/6/16
to
Am 03.07.2016 um 22:06 schrieb Karl Davis:
> Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> wrote:
>> Liest sich so als wäre das der Nachfolger, vermutlich ja.
>
> Glaube ich nicht. Eine Google-Suche nach Würth HW2000 ist erfolglos.
> Sicher, daß es das überhaupt jemals gegeben hat? Mit diesem Namen?
>
> Karl
>


Hast Recht, hab die Dose heute angekuckt, HHS2000 allerdings noch die 10
Jahre alte Dose :-) Noch halb voll.

Ist nicht nur gut, sondern auch echt ergiebig!

Georg Wieser

unread,
Jul 6, 2016, 3:46:30 PM7/6/16
to
Am 06.07.2016 um 17:50 schrieb H.-P. Schulz:

> Ladenband braucht gar keine Schmierung.
>

Weil?

Nur weil die Scherkräfte so groß sind, daß es sich halt einfach bewegt,
wenn es öfter als alle 50 Jahre einmal bewegt wird heißt das nicht, daß
ein bisschen Schmiere die Sache nicht deutlich vereinfacht.

Allerdings habe ich schon öfter erlebt, daß ein leichter Lauf dediziert
NICHT erwünscht war, weil es so praktisch ist, wenn die Türe da stehen
bleibt, wo man sie stehen lässt.

Mit Schmiere wäre das wenn überhaupt, dann nur zufällig der Fall.

Matthias Kohrs

unread,
Jul 6, 2016, 7:23:30 PM7/6/16
to
Am 06.07.2016 um 21:39 schrieb Georg Wieser:
> Am 06.07.2016 um 07:57 schrieb Uwe St?ckel:

>> Seilfett wird auf Stahlseilen für Hebe- und Windenanlagen verwendet. So
>> was gibt es in der Berufsschifffahrt, aber eher nicht im Freizeitbereich.
>>
>>
>
> Was'n das für nen Dreck :-) Ich kenne Kranfett.

Ist tendenziell das gleiche, wie auch an Zahnradbahnen oder
Schwenkbrückengetrieben. Eine zähe, klebrige schwarze Pampe, nicht ganz
so flutschig wie Universalfett, aber sehr haftfähig und wetterfest.

> Das Fett klebte da über ein Jahr dran (am Kran) bei Wind, Wetter, Schnee
> und Regen...

Eben.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 8:34:53 PM7/6/16
to
H.-P. Schulz schrieb:

>> Daher reichen auch die verwendeten Bänder.
>> Die Ladenbänder sind für Türen und Laden die aus Brettern bestehen
>> und haben den Zweck in mehreren Brettern zu greifen um auch die
>> Bretter zusammenzuhalten.
>
> Das ist ein erwünschter Nebeneffekt.

Kein Nebenffekt, sondern der Sinn des Konstrukts.

> Allgemein gehen Ladenbänder für jede nach außen öffnende "grobe"
> Tür.

Auch für nach innen zu öffnende Tpren. ;-)

> Sie sind dafür gemacht, "nach außen", ins Wetter also, zu
> zeigen, - was man von den dort verwendeten Bändern nun wirklich
> *nicht* sagen kann.

Warum kann man es nicht sagen?
Die Ladenbänder haben eine Hohe Toleranz im Gelenk, was für Schlösser
und Fallen eher zum Problem wird.

Ladenbänder sind speziell für Brettkonstruktionen, womit ich nicht
sagen will, dass man sie auch anders verwenden kann.

>> Das erfordert entsprechend stabiles Fleisch, was hier nicht
>> vorhanden ist.
>
> Keine Ahnung, wie dick und aus welchem Material die Schuppenwand
> ist.

So ist es, wenn sich einklinkt ohne den Thread gelesen zu haben.

> Aber einen Kloben, ob nun mit oder ohne Platte, kriegt man
> immer irgendwie fest.

ROTFL
Du weißt nicht worum es hier geht.

>> Einziger Fehler der hier passiert ist, die Bänder wurden vermutlich
>> nie geschmiert.
>
> Schmieren müsste da dann alle Vierteljahr erfolgen.

Welch ein Unsinn.
Es gibt geeignete Schmierstoffe.

> Ladenband braucht gar keine Schmierung.

Damit es schön quietscht?
Es braucht keine, das sit richtig, dafür haben sie reichlich Luft
Gelenk

Es wäre auch hier möglich.
Aber warum umstellen, wenn alles was fehlt ein geeignetes
Schmiermittel ist.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 8:34:53 PM7/6/16
to
Georg Wieser schrieb:
> Am 06.07.2016 um 17:50 schrieb H.-P. Schulz:
>
>> Ladenband braucht gar keine Schmierung.
>>
>
> Weil?

Mind. 1mm Luft im Gelenk.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 6, 2016, 8:34:54 PM7/6/16
to
Karl Davis schrieb:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
>> Mein Rat, das Beste ist Kupferpaste.
>> Das Zeug wurde speziell dafür entwickelt Wasser abzweisen und Rost
>> langfrisitg zu verhindern.
>
> Kupferpaste wurde als Trennmittel entwickelt, und wenn das eine
> "echte" mit Kupferanteilen ist frage ich mich, was dieses
> schwachsinnige "Empfehlung" soll?

Ich kann ja nichts dafür, dass du keine Ahnung hst.

Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
davor zu schützen.
Genau dieses brauchen wir hier.

Grüße Harald

Uwe St?ckel

unread,
Jul 7, 2016, 2:27:19 AM7/7/16
to
Am 06.07.2016 um 21:46 schrieb Georg Wieser:
> Allerdings habe ich schon öfter erlebt, daß ein leichter Lauf dediziert
> NICHT erwünscht war, weil es so praktisch ist, wenn die Türe da stehen
> bleibt, wo man sie stehen lässt.

und das Geräusch in der Bewegung kann man an den Produzenten von
Guselfilmen verkaufen...

Hans Wein

unread,
Jul 7, 2016, 2:56:16 AM7/7/16
to
Am 06.07.2016 um 23:45 schrieb Harald Klotz:

> Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
> davor zu schützen.

Oh großer Tribologieguru und Korrosialrat, nenne uns doch bitte die
Quelle deiner Weisheit...

Hans

Frank Müller

unread,
Jul 7, 2016, 4:19:55 AM7/7/16
to
Harald Klotz schrieb:
> Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
> davor zu schützen.

Nicht ganz. Eigentlich ist die nur als Trennmittel und
Korrosionsschutz gedacht für hohe Temperaturen,
wie z.B. für die Schrauben der Auspuffhalterung am
Auto. Es hat zwar auch eine gewisse Schmierwirkung,
aber die ist eher ein Nebeneffekt des darin meist
enthaltenen Silikonfett.

> Genau dieses brauchen wir hier.

Wenn der nächste Feuersturm kommt, und die
Scharniere 1000°C haben wird sie sicherstellen
daß die Scharniere nicht fest sind...

Frank

Harald Klotz

unread,
Jul 7, 2016, 9:38:02 AM7/7/16
to
Hans Wein schrieb:

>> Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
>> davor zu schützen.
>
> Oh großer Tribologieguru und Korrosialrat, nenne uns doch bitte die
> Quelle deiner Weisheit...

Ich habe es ein paar Jahrzehnte zu dem Zweck erfolgreich eingsetzt und
verwende es bis heute zu dem Zweck um festgammeln an kritischen
Stellen zu verhindern.

Grüße Harald


Harald Klotz

unread,
Jul 7, 2016, 9:38:02 AM7/7/16
to
Frank Müller schrieb:

> Harald Klotz schrieb:
>> Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
>> davor zu schützen.
>
> Nicht ganz. Eigentlich ist die nur als Trennmittel und
> Korrosionsschutz gedacht

Du meinst ein Schutz vor Korrosion ist kein Schutz vor rostanfälligen
Dingen?

> für hohe Temperaturen,

Hohe Temperaturen sind nicht erforderlich.

> wie z.B. für die Schrauben der Auspuffhalterung am
> Auto.

Ja, dafür ist es auch sehr gut geeignet. Es ist recht
temperaturbeständig.

Aber du kannst es ebenso gut im kalten Bereich einsetzen.
Frühere LKW Bremsbacken liefen über einen Bolzen, der in der Halterung
gern festgammelte.
Mit Kupferpaste eingesetzt war lösen nie ein Problem.

> Es hat zwar auch eine gewisse Schmierwirkung,
> aber die ist eher ein Nebeneffekt des darin meist
> enthaltenen Silikonfett.

Stimmt, für ein Türscharnier ist es mehr als ausreichend.

>> Genau dieses brauchen wir hier.
>
> Wenn der nächste Feuersturm kommt, und die
> Scharniere 1000°C haben wird sie sicherstellen
> daß die Scharniere nicht fest sind...

Du meinst, es geht nicht, wenn die Bänder kühl bleiben.

Denk mal drüber nach was du geschrieben hast.
Weil es auch für höhere Temperaturen geeignet ist machst du hohe
Temperaturen zur Vorraussetzung?

Kupferpaste ist hier vorzüglich geeignet!
Besser als alle anderen handeslüblichen Schmierstoffe.

Grüße Harald

Frank Müller

unread,
Jul 7, 2016, 11:13:31 AM7/7/16
to
Harald Klotz schrieb:
> Frank Müller schrieb:
>> Harald Klotz schrieb:
>>> Kupferpaste wurde entwickelt um Verbindungen die Rostanfällig
>>> davor zu schützen.
>>
>> Nicht ganz. Eigentlich ist die nur als Trennmittel und
>> Korrosionsschutz gedacht
>
> Du meinst ein Schutz vor Korrosion ist kein Schutz vor rostanfälligen
> Dingen?

Nein, ich meine das Zeug ist eigentlich kein Schmierstoff.

>> Es hat zwar auch eine gewisse Schmierwirkung,
>> aber die ist eher ein Nebeneffekt des darin meist
>> enthaltenen Silikonfett.
>
> Stimmt, für ein Türscharnier ist es mehr als ausreichend.

Es ist da eher eine Notlösung wenn man nichts
anderes hat.

> Kupferpaste ist hier vorzüglich geeignet!
> Besser als alle anderen handeslüblichen Schmierstoffe.

Wälzlagerfett ist für den Zweck besser geeignet.

Frank

Hans Wein

unread,
Jul 7, 2016, 5:45:47 PM7/7/16
to
Am 07.07.2016 um 13:03 schrieb Harald Klotz:

> Ich habe es ein paar Jahrzehnte zu dem Zweck erfolgreich eingsetzt und
> verwende es bis heute zu dem Zweck um festgammeln an kritischen Stellen
> zu verhindern.

Und du meinst, damit hast du die Paste im Sinne des Erfinders
eingesetzt. Kann man natürlich machen, aber gedacht ist das Zeug
tatsächlich für Schraubverbindungen gedacht, die
a) bei Bedarf ohne Klimmzüge wieder gelöst werden sollen und
b) sehr hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
Trifft b) nicht zu, nimmt man andere Produkte des gleichen
Herstellers.... Molykote (die haben den Stoff AFAIK auch entwickelt).

Hans

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 8, 2016, 6:30:34 AM7/8/16
to
Am 07.07.2016 um 23:45 schrieb Hans Wein:
> Am 07.07.2016 um 13:03 schrieb Harald Klotz:
>
>> Ich habe es ein paar Jahrzehnte zu dem Zweck erfolgreich eingsetzt und
>> verwende es bis heute zu dem Zweck um festgammeln an kritischen Stellen
>> zu verhindern.
>
> Und du meinst, damit hast du die Paste im Sinne des Erfinders
> eingesetzt. Kann man natürlich machen, aber gedacht ist das Zeug
> tatsächlich für Schraubverbindungen gedacht, die
> a) bei Bedarf ohne Klimmzüge wieder gelöst werden sollen und

Ich stimme der Trennmittelthese zu. Mache ich seit vielen jahren immer
auf die Achsaufnahme der Felgen. Da ist das "Öl" längst weg, sprich die
Stelle trocken, das kupfer aber noch da und die Felgen gehen gut runter.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 8, 2016, 6:42:51 AM7/8/16
to
Am 07.07.2016 um 13:12 schrieb Harald Klotz:
> Frank Müller schrieb:

> Frühere LKW Bremsbacken liefen über einen Bolzen, der in der Halterung
> gern festgammelte.
> Mit Kupferpaste eingesetzt war lösen nie ein Problem.

Weil ja der feine Kupfstaub als Trennmittel noch existiert.

Der Pizzabäcker nimmt dazu Mehl ;-)

> Kupferpaste ist hier vorzüglich geeignet!
> Besser als alle anderen handeslüblichen Schmierstoffe.

Aus meiner Sicht ist es vorallem wichtig das der großteil des alten
(übermässige) Rost erst mal aus den Scharnieren kommt. Deshalb würde ich
die ausgebauten Scharniere erstmal mit irgendeinem 0815-Öl schmieren und
gangbar machen. Dann mit einem Lappen/Tuch/"Stäbchen" die Hülsen
reinigen. Anschl. kann so ziemlich alles nicht hochfliessfähiges rein -
vorzugsweise Staufferfett. Aber auch Wälzlagerfett, PTFE-Spray etc. tun
ihre Dienset dann sicherlich lang und gut.

Kupferpaste stehe ich insofern skeptisch gegenüber das sie, meiner
Erfahrung nach, zu schnell abdampft (bzw. das Öl darin).

Habe den Thread nicht komplett und aufmerksam gelesen. Bevor Ina aber
irgendwas extra kauft kann ich Ihr nur den Rat geben mit den ausgebauten
und gangbar gemachten Scharnieren vielleicht mal bei einer Autowerke
borbeizuschauen und fragen ob sie Ihr da etwas Fett rein machen. Fette
für Lager, homokinetische Gelenke, Kardangelenke ezc. werden die wohl in
Tuben so rumfliegen haben.

Jo Warner

unread,
Jul 8, 2016, 8:40:15 AM7/8/16
to
Am 06.07.2016 um 15:15 schrieb Ina Koys:

> Ja, und das hatten wir hier schon ausführlich durch. Im Grundsatz habt
> ihr alle Recht, in meinem Spezialfall ist das komplett egal. Daran wird
> nichts geändert.

Die Menge Postings für eine simple klemmende Gartenschuppentür ohne
Werte dahinter ist beeindruckend.

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 8, 2016, 8:42:05 AM7/8/16
to
Am 08.07.2016 14:40, schrieb Jo Warner:

> Die Menge Postings für eine simple klemmende Gartenschuppentür ohne
> Werte dahinter ist beeindruckend.

Alleine die Scharniere sind schon sehr wertvoll! Sind schließlich aus V2A.



CNR, Dieter

Ina Koys

unread,
Jul 8, 2016, 1:00:34 PM7/8/16
to
Am 08.07.2016 um 14:44 schrieb Dieter Wiedmann:
> Am 08.07.2016 14:40, schrieb Jo Warner:
>
>> Die Menge Postings für eine simple klemmende Gartenschuppentür ohne
>> Werte dahinter ist beeindruckend.
>
> Alleine die Scharniere sind schon sehr wertvoll!

Wertvoller als die meisten der Einzelteile, die sie einsperren, sind sie
allemal.
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