"Ina Koys" <
garten...@iko-web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:nl647i$ha3$2...@dont-email.me...
>> (Hört sich komplizierter an als es ist...)
>
> Kompliziert hört es sich nicht an. Aber es würde die Scharniere aus dem
> alten morschen Holz reißen. Die Gefahr besteht bereits beim schlichten
> Öffnen und Schließen.
Na ja, ohne sie zu öffnen hilft dir die Tür ja nix.
Irgendjemand sagte, man braucht nur 2 Dinge:
Gaffa-Tape für alles was lose ist und fest sein soll
und WD40 für alles was fest ist und lose sein soll.
Ein Körnchen Wahrheit ist drin, du musst deine verrosteten
gelb chromatierten (nix Edelstahl) Eisenbeschläge bloss mal ölen.
Das kann erst mal WD40 oder Caramba Super sein (also das
bekannte rostlösende Kriechöl), das spritzt du in die Fugen
beim Scharnier rein und lässt er reinlaufen, dann nochmal
und nochmal und irgendwann bewegt sich die Tür dann leichter.
Meine Theorie ist, daß die Tür auch deswegen schwer geht,
weil die Scharniere inzwischen schräg nach unten hängen,
vom Gewicht der Tür und den morschen Löchern im Holz und
den billigen Scharnieren.
Ausheben kannst du die Tür wohl nicht, du hast Scharniere
und keine Türbänder wie es aussieht, aber nach dem Caramba/WD40
sollte man noch mal richtiges Öl (Motoröl, notfalls Nahmaschinenöl
also dein Ballistol) in die Scharniere laufen lassen, denn
WD40/Caramba verdunstet nach einiger Zeit von selber wieder.
Das Problem des morschen Holzes bleibt. Da du die Tür nicht
aushängen willst und auch nicht willst daß sie eines Tages
von selbst rausfällt, bohre durch das Scharnier und die
Holzwand ein Loch, z.B. 6mm, feile das Loch im Metall des
Scharniers etwas viereckig und stecke eine Schlosschraube
hindurch, und auf der Rückseite, innen im Haus kommt erst
eine dicke Eisenpülatte mit ebensolchen 2 Löchern unn dann
2 Sprngringe, Unterlegscheiben und Muttern drauf.
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MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net