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Bierlack entfernen

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Martina Diel

unread,
Jul 13, 2012, 5:36:57 AM7/13/12
to
Guten Morgen zusammen,

brauche mal eure Expertise

Hintergrund:

Ich habe eine alte Kommode von meiner Großmutter, Alter ca. 80 Jahre
(die Kommode, nicht die Großmutter ;-)), die mit Bierlack überstrichen
war. War wohl damals typisch, Korpus rotbraun, Platte weiß-marmoriert,
um Edelholz und Marmor vorzutäuschen. Die Holzart ist nicht bekannt,
könnte Kiefer sein, aber so gut kenne ich mich nicht aus.
Da ich früher das eine oder andere Möbel restauriert habe, also
abgebeizt und/oder abgeschliffen und anschließend eingewachst, sollte
dieses Schätzchen nun auch an die Reihe kommen

Ist:

Ich habe das Teil mit Abbeizer behandelt, also erst den Abbeizer mit
Spachtel abgeschabt und dann mit Bürste und Schwamm noch weiter gemacht.
Ich hab auch ganz gute Ergebnisse erzielt. Man kann sagen: Die Farbe,
die *drauf* war, ist jetzt bis auf kleine hartnäckige Stellen ab. Jetzt
geht es um die Farbe, die tief eingezogen ist. Wie krieg ich die noch
weg?

Ich habe früher immer, wenn ich was abgeschliffen habe, eine
Bohrmaschine mit so einem Aufsatz benutzt und war immer zufrieden mit
dem Handling und den Ergebnissen. Das ist allerdings lange her und ich
habe die Maschine nicht mehr im Zugriff. Nun hab ich mir vor einer Weile
eine Dreiecksschleifer gekauft (280 Watt) und heute versucht, die
Kommode weiterzubearbeiten. Leider sind die Ergebnisse äußerst mau,
sowohl mit 40er, 60er, 80er und auch noch feinerem Papier. Es geht kaum
was ab mit den feineren Papieren, mit den gröberen auch nicht, bloss
dass ich damit noch die Oberfläche aufrauhe/shreddere.

Was könnte ich jetzt weiter tun, aus eurer Sicht?

a) ein anderes Schleifgerat besorgen, also ein stärkeres, oder wieder so
einen Aufsatz für die Bohrmaschine?

b) andere Scheiben verwenden, oder einen Bürstenaufsatz oder sonstwas?

c) per Hand weiter schleifen

d) nochmal Abbeizer verwenden und ihn ewig einwirken lassen?

e) mit Wasser und Bürste bearbeiten

f) mit irgendwas anderem Chemischen bearbeiten

g) mich mit dem aktuellen Aussehen abfinden (heißt ja heute "shabby
style" - ernsthaft!)

h) etwas ganz anderes (was ihr mir hoffentlich verraten werdet ;-))

Ich kann auch gerne Fotos bereitstellen, wenn das hilft.

Danke für eure Hilfe

Martina
(die das alles viel problemlöser in Erinnerung hat, aber es ist lang her
und vielleicht Nostalgie...)

MaWin

unread,
Jul 13, 2012, 6:48:43 AM7/13/12
to
"Martina Diel" <martina...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnjvvr1p.8u1...@greta.thildkroete.de...

Wahrscheinlich taugt dein Dreieckschleifer nichts.
Chinesische Replik die nur so aussieht, als ob sie funktioniert.

Ob der Dreieckschleifer das passende Gerät für die Form der Farbe
ist, musst du selber wissen. Extenterschleifer, Bandschleifer, Dremel
mit Fächerschleifer Drahtbürsten oder sonstigen Schleifscheeiben,
könnte je nach dem wo sich die Farbe versteckt das passendere sein.

Und wenn man sich keine Geräte kaufen will (leihe lohtn auch nicht,
zumindest nicht wenn man bezahlen muß) macht man es eben per Hand.

Irgendwie habe ich aber Zweifel, daß du das Möbel ordentlich
restauriert bekommst, denn Bierlack war eine hohe Kunst die heute
kaum noch jemand beherrscht. Ein Frevel, so was einfach abzubeizen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Martina Diel

unread,
Jul 13, 2012, 7:32:30 AM7/13/12
to
* MaWin <m...@private.net>:

> "Martina Diel" <martina...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:slrnjvvr1p.8u1...@greta.thildkroete.de...

> Wahrscheinlich taugt dein Dreieckschleifer nichts.
> Chinesische Replik die nur so aussieht, als ob sie funktioniert.

Mag sein.

> Ob der Dreieckschleifer das passende Gerät für die Form der Farbe
> ist, musst du selber wissen. Extenterschleifer, Bandschleifer, Dremel
> mit Fächerschleifer Drahtbürsten oder sonstigen Schleifscheeiben,
> könnte je nach dem wo sich die Farbe versteckt das passendere sein.

> Und wenn man sich keine Geräte kaufen will (leihe lohtn auch nicht,
> zumindest nicht wenn man bezahlen muß) macht man es eben per Hand.

Okay.

> Irgendwie habe ich aber Zweifel, daß du das Möbel ordentlich
> restauriert bekommst, denn Bierlack war eine hohe Kunst die heute
> kaum noch jemand beherrscht. Ein Frevel, so was einfach abzubeizen.

Ich vermute nur, dass es Bierlack ist. Es sah aber sch... aus.

S.Jedath

unread,
Jul 13, 2012, 8:17:26 AM7/13/12
to
Am 13.07.2012 11:36, schrieb Martina Diel:
> Guten Morgen zusammen,
>
> brauche mal eure Expertise
>
> Hintergrund:
>
> Ich habe eine alte Kommode von meiner Großmutter, Alter ca. 80 Jahre
> (die Kommode, nicht die Großmutter ;-)), die mit Bierlack überstrichen
> war. War wohl damals typisch, Korpus rotbraun, Platte weiß-marmoriert,
> um Edelholz und Marmor vorzutäuschen. Die Holzart ist nicht bekannt,
> könnte Kiefer sein, aber so gut kenne ich mich nicht aus.
> Da ich früher das eine oder andere Möbel restauriert habe, also
> abgebeizt und/oder abgeschliffen und anschließend eingewachst, sollte
> dieses Schätzchen nun auch an die Reihe kommen
>
> Ist:
>
> Ich habe das Teil mit Abbeizer behandelt, also erst den Abbeizer mit
> Spachtel abgeschabt und dann mit Bürste und Schwamm noch weiter gemacht.
> Ich hab auch ganz gute Ergebnisse erzielt. Man kann sagen: Die Farbe,
> die *drauf* war, ist jetzt bis auf kleine hartnäckige Stellen ab. Jetzt
> geht es um die Farbe, die tief eingezogen ist. Wie krieg ich die noch
> weg?

Bierlack kenne ich nicht. Bierlasur kenne ich.
Die/ manche der alten Lasuren gehen eine innige Verbindung mit dem Holz
ein. Ähnlich den wasserlöslichen Beizen von Clou und Co. Die es "damals"
auch schon gab.
Da ist nicht viel mit einfachem Abbeizer zu machen, der eigentlich ja
nur oberflächig wirkt.
Guck mal bei Clou ins Angebot. Ach watt, hab ich ja als Link:
http://www.clou.de/industrie-handwerk/produkte/?tx_pxdshop_pi1[cat]=60&cHash=ee6005f912

Da das Bleichmittel 2472.
Bitte das Merkblatt laden und durchlesen.

Danach musst/ solltest du das Holz aber wieder lasieren.


>
> Ich habe früher immer, wenn ich was abgeschliffen habe, eine
> Bohrmaschine mit so einem Aufsatz benutzt und war immer zufrieden mit
> dem Handling und den Ergebnissen. Das ist allerdings lange her und ich
> habe die Maschine nicht mehr im Zugriff. Nun hab ich mir vor einer Weile
> eine Dreiecksschleifer gekauft (280 Watt) und heute versucht, die
> Kommode weiterzubearbeiten. Leider sind die Ergebnisse äußerst mau,
> sowohl mit 40er, 60er, 80er und auch noch feinerem Papier. Es geht kaum
> was ab mit den feineren Papieren, mit den gröberen auch nicht, bloss
> dass ich damit noch die Oberfläche aufrauhe/shreddere.

Um wirklich was abzutragen sind die einfachen Dinger zu schwach.

>
> f) mit irgendwas anderem Chemischen bearbeiten

siehe oben.
>
> g) mich mit dem aktuellen Aussehen abfinden (heißt ja heute "shabby
> style" - ernsthaft!)
>
> h) etwas ganz anderes (was ihr mir hoffentlich verraten werdet ;-))
>
> Ich kann auch gerne Fotos bereitstellen, wenn das hilft.

Ein Bild sagt .... Wäre hilfreich.
>
> Danke für eure Hilfe
>
> Martina
> (die das alles viel problemlöser in Erinnerung hat, aber es ist lang her
> und vielleicht Nostalgie...)
>

;-)

Gruss Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit


Jo Warner

unread,
Jul 13, 2012, 1:19:38 PM7/13/12
to
Am 13.07.2012 11:36, schrieb Martina Diel:
> Guten Morgen zusammen,
>
> brauche mal eure Expertise
>
> Hintergrund:
>
> Ich habe eine alte Kommode von meiner Großmutter, Alter ca. 80 Jahre
> (die Kommode, nicht die Großmutter ;-)), die mit Bierlack überstrichen
> war.


> a) ein anderes Schleifgerat besorgen, also ein stärkeres, oder wieder so
> einen Aufsatz für die Bohrmaschine?

Moin,

für Abtrag auf glatten größeren Flächen finde ich Bandschleifer
unschlagbar. Schleifbänder gibts in allen nötigen Körnungen.

Aufsatz für die Bohrmaschine: Meinst du damit so einen Gummiteller, auf
den Schleifpapier gebackt wird? Damit kann man in Flächen schnell Riefen
bekommen.

Gruß Jo

Martina Diel

unread,
Jul 13, 2012, 1:50:40 PM7/13/12
to
* Jo Warner <kiw...@yahoo.de>:

> Am 13.07.2012 11:36, schrieb Martina Diel:
>> Guten Morgen zusammen,

>> brauche mal eure Expertise

>> Hintergrund:

>> Ich habe eine alte Kommode von meiner Großmutter, Alter ca. 80 Jahre
>> (die Kommode, nicht die Großmutter ;-)), die mit Bierlack überstrichen
>> war.


>> a) ein anderes Schleifgerat besorgen, also ein stärkeres, oder wieder so
>> einen Aufsatz für die Bohrmaschine?

> Moin,

> für Abtrag auf glatten größeren Flächen finde ich Bandschleifer
> unschlagbar. Schleifbänder gibts in allen nötigen Körnungen.

Hmrmrmmm.

> Aufsatz für die Bohrmaschine: Meinst du damit so einen Gummiteller, auf
> den Schleifpapier gebackt wird? Damit kann man in Flächen schnell Riefen
> bekommen.

Ja, sowas meine ich. Das mit den Riefen hab ich auch mal gehabt, aber
nach einer Weile hatte ich dann ziemlich Übung und es ging gut.

S.Jedath

unread,
Jul 13, 2012, 3:06:45 PM7/13/12
to
Hi,
das gehört auch nicht an so ein Möbelstück. Überhaupt, diese Schleiferei
auf Möbelstücken .....
So'ne frühe Beize, wie auch andere Beizen dringen sehr tief ein. Man
feuchtete dafür das Holz an, damit sie tief eindringen können.
Oder man arbeitete direkt mit Chemikalien, die das Holz einfärben.

So was runter zu schleifen ist ein ziemliches Unterfangen. Vielleicht
sollte Martina direkt einen Elektrohobel nehmen. :->

Und, Martina: es gibt keinen Bierlack.
Bierlasur wurde hauptsächlich dazu verwendet um auf was weiss ich für
einem Untergrund (eigentlich jedem), Holz zu immitieren.
Diese Immitation musste dann auf jeden Fall mit einem Lack geschützt
werden. Bierlasur ist nämlich wasserlöslich.

Martina Diel

unread,
Jul 13, 2012, 2:25:58 PM7/13/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> Am 13.07.2012 11:36, schrieb Martina Diel:

>> Ich habe das Teil mit Abbeizer behandelt, also erst den Abbeizer mit
>> Spachtel abgeschabt und dann mit Bürste und Schwamm noch weiter gemacht.
>> Ich hab auch ganz gute Ergebnisse erzielt. Man kann sagen: Die Farbe,
>> die *drauf* war, ist jetzt bis auf kleine hartnäckige Stellen ab. Jetzt
>> geht es um die Farbe, die tief eingezogen ist. Wie krieg ich die noch
>> weg?

> Bierlack kenne ich nicht. Bierlasur kenne ich.
> Die/ manche der alten Lasuren gehen eine innige Verbindung mit dem Holz
> ein.

Das scheint mir auch so, ja.

> Ähnlich den wasserlöslichen Beizen von Clou und Co. Die es "damals"
> auch schon gab.
> Da ist nicht viel mit einfachem Abbeizer zu machen, der eigentlich ja
> nur oberflächig wirkt.
> Guck mal bei Clou ins Angebot. Ach watt, hab ich ja als Link:
> http://www.clou.de/industrie-handwerk/produkte/?tx_pxdshop_pi1[cat]=60&cHash=ee6005f912

> Da das Bleichmittel 2472.
> Bitte das Merkblatt laden und durchlesen.

Okay, schau ich mir an, danke.

> Danach musst/ solltest du das Holz aber wieder lasieren.

Warum?

>> Ich kann auch gerne Fotos bereitstellen, wenn das hilft.

> Ein Bild sagt .... Wäre hilfreich.

Ich habe im Moment gerade Schwierigkeiten, die Fotos von meinem
Smartphone sonstwohin zu kriegen. Ich arbeite daran. :-\

S.Jedath

unread,
Jul 13, 2012, 3:49:09 PM7/13/12
to
Am 13.07.2012 20:25, schrieb Martina Diel:
> * S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:
>
>> Am 13.07.2012 11:36, schrieb Martina Diel:
>
>>> Ich habe das Teil mit Abbeizer behandelt, also erst den Abbeizer mit
>>> Spachtel abgeschabt und dann mit Bürste und Schwamm noch weiter gemacht.
>>> Ich hab auch ganz gute Ergebnisse erzielt. Man kann sagen: Die Farbe,
>>> die *drauf* war, ist jetzt bis auf kleine hartnäckige Stellen ab. Jetzt
>>> geht es um die Farbe, die tief eingezogen ist. Wie krieg ich die noch
>>> weg?
>
>> Bierlack kenne ich nicht. Bierlasur kenne ich.
>> Die/ manche der alten Lasuren gehen eine innige Verbindung mit dem Holz
>> ein.
>
> Das scheint mir auch so, ja.
>
>> Ähnlich den wasserlöslichen Beizen von Clou und Co. Die es "damals"
>> auch schon gab.
>> Da ist nicht viel mit einfachem Abbeizer zu machen, der eigentlich ja
>> nur oberflächig wirkt.
>> Guck mal bei Clou ins Angebot. Ach watt, hab ich ja als Link:
>> http://www.clou.de/industrie-handwerk/produkte/?tx_pxdshop_pi1[cat]=60&cHash=ee6005f912
>
>> Da das Bleichmittel 2472.
>> Bitte das Merkblatt laden und durchlesen.
>
> Okay, schau ich mir an, danke.
>
>> Danach musst/ solltest du das Holz aber wieder lasieren.
>
> Warum?

Hi,
du kennst sicher "blondierte" Frauen? ;-)
Da wird auch erst gebleicht, und dann auf "natürlich" eingefärbt.
(So viel ich weiss)
Also das Holz ist nach der Behandlung schon ziemlich "hell".
(Je nach Intensität deiner Behandlung)
Wenn es dir gefällt ..., entsprechende Beize drauf, und es geht als
weiss durch.
Apropos, ich würde zum Einfärben eine Beize nehmen, und keine Lasur.
Beize ist kratzfester.
>
>>> Ich kann auch gerne Fotos bereitstellen, wenn das hilft.
>
>> Ein Bild sagt .... Wäre hilfreich.
>
> Ich habe im Moment gerade Schwierigkeiten, die Fotos von meinem
> Smartphone sonstwohin zu kriegen. Ich arbeite daran. :-\
>

USB, Bluetooth, W-Lan?
Auf beiden Seiten müssen die entsprechenden Programme installiert sein.
Ups, sorry. ;-)

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 14, 2012, 2:42:01 AM7/14/12
to
On Fri, 13 Jul 2012 19:19:38 +0200, Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote
in de.rec.heimwerken:

>für Abtrag auf glatten größeren Flächen finde ich Bandschleifer
>unschlagbar. Schleifbänder gibts in allen nötigen Körnungen.

Im Prinzip richtig. Aber auf ein "Anwendungsstück" würde ich damit
erst loszugehen empfehlen, wenn man sich im Umgang mit dem Werkzeug
wirklich sicher fühlt. Und weiß, wie man das zum Beispiel an Ecken,
Kanten, Übergängen einsetzen muß. Und wie man...
>
>Aufsatz für die Bohrmaschine: Meinst du damit so einen Gummiteller, auf
>den Schleifpapier gebackt wird? Damit kann man in Flächen schnell Riefen
>bekommen.

... genau diese Riefen bei der Arbeit mit einem Bandschleifer
vermeidet. Damit hat man sie nämlich am sichersten und schnellsten im
Material - und das Auftragsschleifen muß erst noch erfunden werden.

Gruß,
U.

Martina Diel

unread,
Jul 14, 2012, 7:04:30 AM7/14/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> das gehört auch nicht an so ein Möbelstück. Überhaupt, diese Schleiferei
> auf Möbelstücken .....

Wenn es anders geht, bin ich auch zufrieden. Ich hab es halt früher mit
erfreulichen Ergebnissen gemacht, daher wollte ich das wieder.

> So'ne frühe Beize, wie auch andere Beizen dringen sehr tief ein. Man
> feuchtete dafür das Holz an, damit sie tief eindringen können.
> Oder man arbeitete direkt mit Chemikalien, die das Holz einfärben.

> So was runter zu schleifen ist ein ziemliches Unterfangen. Vielleicht
> sollte Martina direkt einen Elektrohobel nehmen. :->

*grrr*

> Und, Martina: es gibt keinen Bierlack.

Ich plapper auch nur das nach, was meine Oma damals sagte, was es wäre.

> Bierlasur wurde hauptsächlich dazu verwendet um auf was weiss ich für
> einem Untergrund (eigentlich jedem), Holz zu immitieren.
> Diese Immitation musste dann auf jeden Fall mit einem Lack geschützt
> werden. Bierlasur ist nämlich wasserlöslich.

Okay.

Ich habe jetzt endlich auch Fotos hochladen können:

http://img198.imageshack.us/img198/6756/kommode3.jpg
Das sieht noch ziemlich übel aus. Oben rechts sieht man auch, was ich
mit "shreddern" meinte.

http://img823.imageshack.us/img823/5489/kommode1.jpg
Hier sieht das Holz schon ziemlich gut aus, finde ich, bis auf die 2
kleinen weißen Farbreste

http://img821.imageshack.us/img821/3639/kommode2d.jpg
Hier sind die Unterschiede noch ziemlich deutlich zwischen den Resten
der alten Lasur links und dem Zustand nach Entfernung. Eigentlich ist
das Holz aber noch heller - man sieht es ein bisschen im oberen Bereich

Jo Warner

unread,
Jul 14, 2012, 11:08:55 AM7/14/12
to
Am 13.07.2012 21:49, schrieb S.Jedath:

> Apropos, ich würde zum Einfärben eine Beize nehmen, und keine Lasur.
> Beize ist kratzfester.

Ich würde nach dem Beizen noch das Möbel mit Zelluloselack spritzen,
wird abwischfreundlicher.

Jo

S.Jedath

unread,
Jul 14, 2012, 11:45:26 AM7/14/12
to
Ja, klar muss da noch was drauf. Das Holz ist ja eigentlich noch roh.
Aber man kann auch ölen oder wachsen. Kein Problem.
Wasserlösliche Lacke sind bei einigen Beizen allerdings ein Problem.
Aber das steht dann in der Beschreibung.

S.Jedath

unread,
Jul 14, 2012, 12:30:12 PM7/14/12
to
.... steht in der Beschreibung der Beize!!! Natürlich.

S.Jedath

unread,
Jul 15, 2012, 3:25:33 AM7/15/12
to
Am 14.07.2012 13:04, schrieb Martina Diel:
> * S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:
>

>
> Okay.
>
> Ich habe jetzt endlich auch Fotos hochladen können:
>
> http://img198.imageshack.us/img198/6756/kommode3.jpg
> Das sieht noch ziemlich übel aus. Oben rechts sieht man auch, was ich
> mit "shreddern" meinte.
>
> http://img823.imageshack.us/img823/5489/kommode1.jpg
> Hier sieht das Holz schon ziemlich gut aus, finde ich, bis auf die 2
> kleinen weißen Farbreste
>
> http://img821.imageshack.us/img821/3639/kommode2d.jpg
> Hier sind die Unterschiede noch ziemlich deutlich zwischen den Resten
> der alten Lasur links und dem Zustand nach Entfernung. Eigentlich ist
> das Holz aber noch heller - man sieht es ein bisschen im oberen Bereich
>

Hi,
habe jetzt etwas mehr Zeit. Also:
Da ist nicht mehr viel drauf.
Du kannst jetzt also deine Methode nehmen und abschleifen ....., was ich
nicht empfehle.
Oder du streichst tatsächlich noch Mal Abbeizer drauf, lässt gut
einwirken und dann runter damit.
Tipp: erst mit Spachtelmesser, dann den Rest mit der Nagelbürste, feiner
Wurzelbürste raus bürsten. Das geht mit Drahtbürsten noch besser. Die
sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen Flecken) sondern
aus Messing oder Bronze und fein. Unbedingt eine Schutzbrille
tragen!!!!!! Wenn der Abbeizer zwischendurch zu trocken wird, feuchte
ihn mit dem Pumpsprüher und Wasser vorsichtig an (Wasserflecken!!). Wenn
für deinen Abbeizer was anderes empfohlen wird, natürlich das.
Keine Lösungsmittel in den Pumpsprüher.!!!!
Wenn alles, wirklich alles, runter ist, würde ich noch mal mit
Nitroverdünnung und einem groben Lappen nach waschen und dann, wenn
alles trocken ist, !!von Hand!! schleifen.

Da muss man echt Spass dran haben. Aber ich verstehe das. Wenn aus
so'nem alten Ding wieder ein Schätzchen wird ... Hat was!

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 15, 2012, 4:45:53 AM7/15/12
to
On Sun, 15 Jul 2012 09:25:33 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
wrote in de.rec.heimwerken:

>Tipp: erst mit Spachtelmesser, dann den Rest mit der Nagelb�rste, feiner
>Wurzelb�rste raus b�rsten. Das geht mit Drahtb�rsten noch besser. Die
>sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen Flecken) sondern
>aus Messing oder Bronze und fein.

Wird f�r Martina zar nicht zutreffen, aber was h�ltst Du da von der
Anwendung eines Hochdruckreinigers, fein dosiert?

Gru�,
U.

S.Jedath

unread,
Jul 15, 2012, 5:26:12 AM7/15/12
to
Am 15.07.2012 10:45, schrieb Ulrich G. Kliegis:
> On Sun, 15 Jul 2012 09:25:33 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
> wrote in de.rec.heimwerken:
>
>> Tipp: erst mit Spachtelmesser, dann den Rest mit der Nagelbürste, feiner
>> Wurzelbürste raus bürsten. Das geht mit Drahtbürsten noch besser. Die
>> sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen Flecken) sondern
>> aus Messing oder Bronze und fein.
>
> Wird für Martina zar nicht zutreffen, aber was hältst Du da von der
> Anwendung eines Hochdruckreinigers, fein dosiert?
>
> Gruß,
> U.
>

Hi,
zu viel Wasser/ Feuchtigkeit. Damit die Gefahr von
Feuchtikeits-Schlieren/ Flecken. Ausserdem besteht die Gefahr das
Holzteile, die so durchnässt werden, beim Trocknen reissen.
Feuchtigkeit> Holz > Anstrich ist immer seeeehr gefährlich. Besonders
bei den für Möbel gebräuchlichen Nitrozellulose- Lacken. Da reicht ein
feuchter Raum oder zu hohe Luftfeuchtigkeit und der Lack wird Grau.

Wenn bei der Restaurierung von "das Holz wässern" die Rede ist, ist
nicht der Gartenschlauch gemeint. ;-)

Martina Diel

unread,
Jul 15, 2012, 6:18:32 AM7/15/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> Am 14.07.2012 17:08, schrieb Jo Warner:
>> Am 13.07.2012 21:49, schrieb S.Jedath:

>>> Apropos, ich würde zum Einfärben eine Beize nehmen, und keine Lasur.
>>> Beize ist kratzfester.

>> Ich würde nach dem Beizen noch das Möbel mit Zelluloselack spritzen,
>> wird abwischfreundlicher.

>> Jo

> Ja, klar muss da noch was drauf. Das Holz ist ja eigentlich noch roh.
> Aber man kann auch ölen oder wachsen. Kein Problem.

Ja, wachsen wäre mir das Liebste. Hab ich schon mal gemacht und das
Ergebnis gefiel mir gut.

Martina Diel

unread,
Jul 15, 2012, 8:56:30 AM7/15/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> Da ist nicht mehr viel drauf.

Ja, ich habe schon ein bisschen gewerkelt.

> Du kannst jetzt also deine Methode nehmen und abschleifen ....., was ich
> nicht empfehle.

Nein, ist mir auch zu mühselig. Und für den geringen Effekt ist es ganz
schön laut - will ja auch die Nachbarn nicht zu sehr strapazieren.

> Oder du streichst tatsächlich noch Mal Abbeizer drauf, lässt gut
> einwirken und dann runter damit.
> Tipp: erst mit Spachtelmesser,

Spachtelmesser = Spachtel?

> dann den Rest mit der Nagelbürste,

Du meinst so etwas, was ich neben dem Waschbecken liegen habe?

> feiner Wurzelbürste raus bürsten. Das geht mit Drahtbürsten noch
> besser. Die sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen
> Flecken) sondern aus Messing oder Bronze und fein.

Okay, dann werde ich Montag mal den Baumarkt heimsuchen.

> Unbedingt eine Schutzbrille tragen!!!!!!

Hab ich hier noch von der Fliesenfarbe-Aktion, kein Problem.

> Wenn der Abbeizer zwischendurch zu trocken wird, feuchte
> ihn mit dem Pumpsprüher und Wasser vorsichtig an (Wasserflecken!!). Wenn
> für deinen Abbeizer was anderes empfohlen wird, natürlich das.
> Keine Lösungsmittel in den Pumpsprüher.!!!!

Okay.

> Wenn alles, wirklich alles, runter ist, würde ich noch mal mit
> Nitroverdünnung und einem groben Lappen nach waschen und dann, wenn
> alles trocken ist, !!von Hand!! schleifen.

Mit feinem Schleifpapier, vermute ich?

Okay, kommt auf den Zettel für den Baumarkt.

> Da muss man echt Spass dran haben. Aber ich verstehe das. Wenn aus
> so'nem alten Ding wieder ein Schätzchen wird ... Hat was!

Ohja, da hab ich Spass dran. Wenn ich weiß, ich bin auf dem richtigen
Weg, dann kann ich mich da schon rein versenken. Ist doch sehr
meditativ, wenn man als Kopfmensch sein ganzes Hirn in Hand und Auge
verlagert und nichts mehr denkt...

Danke für deine Hinweise!

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 15, 2012, 9:25:30 AM7/15/12
to
On Sun, 15 Jul 2012 11:26:12 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
wrote in de.rec.heimwerken:

>
>zu viel Wasser/ Feuchtigkeit.

Stimmt. Also den Vorschlag streichen!

Gru�,
U.

S.Jedath

unread,
Jul 15, 2012, 9:58:51 AM7/15/12
to
Am 15.07.2012 14:56, schrieb Martina Diel:
> * S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:
>
>> Da ist nicht mehr viel drauf.
>
> Ja, ich habe schon ein bisschen gewerkelt.
>
>> Du kannst jetzt also deine Methode nehmen und abschleifen ....., was ich
>> nicht empfehle.
>
> Nein, ist mir auch zu mühselig. Und für den geringen Effekt ist es ganz
> schön laut - will ja auch die Nachbarn nicht zu sehr strapazieren.
>
>> Oder du streichst tatsächlich noch Mal Abbeizer drauf, lässt gut
>> einwirken und dann runter damit.
>> Tipp: erst mit Spachtelmesser,
>
> Spachtelmesser = Spachtel?

Si, yes
>
>> dann den Rest mit der Nagelbürste,
>
> Du meinst so etwas, was ich neben dem Waschbecken liegen habe?

Si. Möglichst mit Naturborsten.
>
>> feiner Wurzelbürste raus bürsten. Das geht mit Drahtbürsten noch
>> besser. Die sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen
>> Flecken) sondern aus Messing oder Bronze und fein.
>
> Okay, dann werde ich Montag mal den Baumarkt heimsuchen.
>
>> Unbedingt eine Schutzbrille tragen!!!!!!

Tue es wirklich. Ist kein Spass wenn man das Zeug's in die Augen kriegt.
>
> Hab ich hier noch von der Fliesenfarbe-Aktion, kein Problem.
>
>> Wenn der Abbeizer zwischendurch zu trocken wird, feuchte
>> ihn mit dem Pumpsprüher und Wasser vorsichtig an (Wasserflecken!!). Wenn
>> für deinen Abbeizer was anderes empfohlen wird, natürlich das.
>> Keine Lösungsmittel in den Pumpsprüher.!!!!
>
> Okay.

Okay!
>
>> Wenn alles, wirklich alles, runter ist, würde ich noch mal mit
>> Nitroverdünnung und einem groben Lappen nach waschen und dann, wenn
>> alles trocken ist, !!von Hand!! schleifen.
>
> Mit feinem Schleifpapier, vermute ich?

120er, 180er
>
> Okay, kommt auf den Zettel für den Baumarkt.
>
>> Da muss man echt Spass dran haben. Aber ich verstehe das. Wenn aus
>> so'nem alten Ding wieder ein Schätzchen wird ... Hat was!
>
> Ohja, da hab ich Spass dran. Wenn ich weiß, ich bin auf dem richtigen
> Weg, dann kann ich mich da schon rein versenken. Ist doch sehr
> meditativ, wenn man als Kopfmensch sein ganzes Hirn in Hand und Auge
> verlagert und nichts mehr denkt...
>
> Danke für deine Hinweise!
>

2000 qm Rauhfaser, dann spricht man mich an, wegen einer schönen
Haustür, .... das mach ich fast für umsonst.

Jo Tin

unread,
Jul 16, 2012, 2:51:52 PM7/16/12
to
Hallo,

Ulrich G. Kliegis wrote:

> On Sun, 15 Jul 2012 09:25:33 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
> wrote in de.rec.heimwerken:
>
>>Tipp: erst mit Spachtelmesser, dann den Rest mit der Nagelbürste, feiner
>>Wurzelbürste raus bürsten. Das geht mit Drahtbürsten noch besser. Die
>>sollten aber nicht aus Stahl sein (oxidieren und machen Flecken) sondern
>>aus Messing oder Bronze und fein.
>
> Wird für Martina zar nicht zutreffen, aber was hältst Du da von der
> Anwendung eines Hochdruckreinigers, fein dosiert?
>


Genau so wird von vielen Firmen abgelaugt. Teil in großes Laugenbecken, Teil
raus, abdampfen, trocknen lassen, fertig. Das Holz wird dabei überraschend
hell/sauber.

MfG Jo

S.Jedath

unread,
Jul 16, 2012, 3:21:12 PM7/16/12
to
Ja, wenn die das können.
Ist gar nicht so teuer.
Aber ich habe schon schöne alte Türen mit gerissenen Füllungen,
stümperhaft eingefügtem Holz usw. gesehen.
Ich würde da ein schönes Einzelstück nicht unbedingt hingeben.

Und nicht vergessen:
Der Weg ist das Ziel!

Sind doch noch in 'Heimwerken' ?

:-)

Martina Diel

unread,
Jul 16, 2012, 4:19:15 PM7/16/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> Am 16.07.2012 20:51, schrieb Jo Tin:

>> Genau so wird von vielen Firmen abgelaugt. Teil in großes
>> Laugenbecken, Teil raus, abdampfen, trocknen lassen, fertig. Das Holz
>> wird dabei überraschend hell/sauber.

> Ja, wenn die das können. Ist gar nicht so teuer. Aber ich habe schon
> schöne alte Türen mit gerissenen Füllungen, stümperhaft eingefügtem
> Holz usw. gesehen. Ich würde da ein schönes Einzelstück nicht
> unbedingt hingeben.

...zumal ich auch gar nicht wüsste, wer sowas macht bzw. wie sich sowas
im Branchenbuch nennen würde.

> Und nicht vergessen: Der Weg ist das Ziel!

Genau. Ich war heute im Baumarkt und hab mich mit den empfohlenen
Mittelchen und Werkzeugen ausgerüstet und schon mal die Platte
bearbeitet - hat Spass gemacht und schon gut Erfolge gebracht. Da dürfte
ich auf dem richtigen Weg sein. Leider hab ich bis Freitag nicht nur
Tages- sondern auch Abendtermine, sodass ich nicht sofort weitermachen
kann, aber jetzt war es so viele Jahrzehnte bemalt, dass es auf ein paar
Tage auch nicht mehr ankommt.

Siggi jedenfalls schon mal vielen Dank für die praktikable Empfehlung!


S.Jedath

unread,
Jul 16, 2012, 4:40:59 PM7/16/12
to
Danke, dir. Martina.

Gruss Siggi

Jo Tin

unread,
Jul 16, 2012, 5:20:20 PM7/16/12
to
Hallo,

S.Jedath wrote:

>>
>
> Ja, wenn die das können.
> Ist gar nicht so teuer.

Stimmt.

> Aber ich habe schon schöne alte Türen mit gerissenen Füllungen,
> stümperhaft eingefügtem Holz usw. gesehen.
> Ich würde da ein schönes Einzelstück nicht unbedingt hingeben.

Ich habe da schon Schränke gesehen, die würde man von Hand kaum so
hinbekommen.

>
> Und nicht vergessen:
> Der Weg ist das Ziel!
>
> Sind doch noch in 'Heimwerken' ?

Das habe ich auch nicht in Abrede gestellt, es ging mir nur um deine Aussage
dass das grundsätzlich falsch sei.

MfG Jo


jodr...@web.de

unread,
Jul 17, 2012, 3:42:40 PM7/17/12
to use...@thildkroete.de
Am Freitag, 13. Juli 2012 11:36:57 UTC+2 schrieb Martina Diel:
> Guten Morgen zusammen,
>
> brauche mal eure Expertise

Wie schön ist es doch, dass manche Dinge bleiben, wie sie sind!
So stelle ich nach Jahren der Newsabstinenz fest, dass der gute Siggi immer noch sein Herzblut in dieser Gruppe verteilt, ... Hallo Siggi! ;-)

Aber zum Möbelstück von Martina, denn da bleibt manchmal auch alles, wie es ist, bzw. wie es gedacht war!
Was ich meine ist: Manch ein Möbelstück wurde mit dem Hintergedanken hergestellt, mit einem Anstrich versehen zu werden.
Somit ergab es sich oft, dass der Schreiner bei der Auswahl des Holzes nicht ganz so pingelig sein musste. Auch die Holzverbindungen waren dann oft nicht sooooo sorgfältig gearbeitet!
Nicht, dass ich Dich von Deiner Arbeit abhalten möchte, dennoch solltest Du darauf eingestellt sein, dass das Ergebniss nicht ganz Deinen Wünschen entsprechen könnte, eben weil der vorhandene Anstrich mitunter tief ins Material eingedrungen ist.
Das heißt, es bleiben gerne Schatten am Holz haften, die den Gesamteindruck des guten Stückes zumindest in Ansätzen trüben könnten!
Nichts desto trotz ist es eine schöne Arbeit und ich wünsche natürlich, dass der Erfolg Deine Arbeit krönen wird, vielleicht sehen wir ja noch das eine oder auch das andere Bild!

Was die Beratung hier betrifft, so bist Du bei Siggi in jedem Falle in besten Händen!

Allen geneigten Lesern einen schönen Abend!

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 18, 2012, 3:27:44 AM7/18/12
to
On Mon, 16 Jul 2012 21:21:12 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
wrote in de.rec.heimwerken:

>
>Und nicht vergessen:
>Der Weg ist das Ziel!
>
>Sind doch noch in 'Heimwerken' ?


Badewanne voll Lauge ist aber auch schecht, der St�psel sollte
zumindest eine lange Kette haben! :)

Gru�,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 18, 2012, 3:30:41 AM7/18/12
to
On Mon, 16 Jul 2012 22:19:15 +0200, Martina Diel
<martina...@web.de> wrote in de.rec.heimwerken:

>Ich war heute im Baumarkt und hab mich mit den empfohlenen
>Mittelchen und Werkzeugen

Guck mal, ob Ihr ein Farben-Fachgesch�ft in der N�he habt. Was Du im
Baumarkt heute noch als Abbeizer bekommst, zieht nicht mal die Wurst
vom Brot. Das Profizeug ist zwar aggressiver, aber man bekommt damit
wenigstens alte Farbe ab.

Und gleiches gilt f�r viele Lacke, Werkzeuge etc. Nicht, da� die nicht
auch aus China kommen (Werkzeuge zumindest), aber die Auswahl ist
anders. Hier jedenfalls.

Gru�, und good Lack!

U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jul 18, 2012, 3:34:10 AM7/18/12
to
On Mon, 16 Jul 2012 22:40:59 +0200, "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de>
wrote in de.rec.heimwerken:

>
>> Siggi jedenfalls schon mal vielen Dank f�r die praktikable Empfehlung!
>>
>>
>
>Danke, dir. Martina.


Was mich daran erinnert, mich f�r die Hilfe und den guten Rat aller
Beteiligten beim Tisch-Lack-�l-Thread noch einmal zu bedanken,
besonders bei Siggi, den anderen, mit �l etc. nicht zum Zuge
gekommenen nat�rlich auch, und allen stillen Mitdenkern sowieso.

Heute sollen die Zargenwinkel kommen, dann wird das Werk langsam
vollendet.

Gru�,
U.

Martina Diel

unread,
Jul 29, 2012, 12:37:57 PM7/29/12
to
* jodr...@web.de <jodr...@web.de>:

> Am Freitag, 13. Juli 2012 11:36:57 UTC+2 schrieb Martina Diel:

>> brauche mal eure Expertise

> Wie schön ist es doch, dass manche Dinge bleiben, wie sie sind! So
> stelle ich nach Jahren der Newsabstinenz fest, dass der gute Siggi
> immer noch sein Herzblut in dieser Gruppe verteilt, ... Hallo Siggi!
> ;-)

:-)

> Aber zum Möbelstück von Martina, denn da bleibt manchmal auch alles,
> wie es ist, bzw. wie es gedacht war! Was ich meine ist: Manch ein
> Möbelstück wurde mit dem Hintergedanken hergestellt, mit einem
> Anstrich versehen zu werden. Somit ergab es sich oft, dass der
> Schreiner bei der Auswahl des Holzes nicht ganz so pingelig sein
> musste.

Das ist wohl so, das ist mir klar. Meine Großeltern gehörten nicht zu
den Großverdienern im Lande, sonst hätten sie sich eine Kommode mit
echter Marmorplatte geleistet statt eine mit weiß gestrichener
Holzplatte mit "Marmoreffekt". Insofern gehe ich davon aus, dass auch
das Holz der Kommode nicht das edelste ist.

> Auch die Holzverbindungen waren dann oft nicht sooooo
> sorgfältig gearbeitet! Nicht, dass ich Dich von Deiner Arbeit
> abhalten möchte, dennoch solltest Du darauf eingestellt sein, dass das
> Ergebniss nicht ganz Deinen Wünschen entsprechen könnte, eben weil der
> vorhandene Anstrich mitunter tief ins Material eingedrungen ist. Das
> heißt, es bleiben gerne Schatten am Holz haften, die den
> Gesamteindruck des guten Stückes zumindest in Ansätzen trüben könnten!

Ich habe heute den letzten von Siggi vorgeschlagenen Arbeitsschritt
erledigt, das Schleifen von Hand. Das hat nochmal Spass gemacht!

Mir gefällt das Ergebnis gut, auch wenn du natürlich recht hast: da und
dort sieht man, dass das Teil nicht immer so aussah. Ist aber nicht
schlimm, das darf auch so sein.

> Nichts desto trotz ist es eine schöne Arbeit und ich wünsche
> natürlich, dass der Erfolg Deine Arbeit krönen wird, vielleicht sehen
> wir ja noch das eine oder auch das andere Bild!

Würde ich gerne einstellen, sobald meine letzte Frage beantwortet ist:
Was muss ich bei der Wahl eines Wachs oder Öls beachten?

> Was die Beratung hier betrifft, so bist Du bei Siggi in jedem Falle in
> besten Händen!

Das denke ich auch. :-)

S.Jedath

unread,
Jul 31, 2012, 12:13:00 PM7/31/12
to
Am 17.07.2012 21:42, schrieb jodr...@web.de:
> Am Freitag, 13. Juli 2012 11:36:57 UTC+2 schrieb Martina Diel:
>> Guten Morgen zusammen,
>>
>> brauche mal eure Expertise
>
> Wie sch�n ist es doch, dass manche Dinge bleiben, wie sie sind!
> So stelle ich nach Jahren der Newsabstinenz fest, dass der gute Siggi immer noch sein Herzblut in dieser Gruppe verteilt, ... Hallo Siggi! ;-)
>

Hi, Jo.
Ich dachte der Thread w�re fertig. :)
Und watt is ....? Der alte Dressel postet wieder.
Wie geht es dir. Wenn es geht, melde dich bei mir und erz�hl was los war.

Gruss Siggi


--
Der Maler - Garant f�r Schutz und Sch�nheit

S.Jedath

unread,
Jul 31, 2012, 12:39:21 PM7/31/12
to
Am 29.07.2012 18:37, schrieb Martina Diel:

>
> Mir gefällt das Ergebnis gut, auch wenn du natürlich recht hast: da und
> dort sieht man, dass das Teil nicht immer so aussah. Ist aber nicht
> schlimm, das darf auch so sein.
>
>> Nichts desto trotz ist es eine schöne Arbeit und ich wünsche
>> natürlich, dass der Erfolg Deine Arbeit krönen wird, vielleicht sehen
>> wir ja noch das eine oder auch das andere Bild!
>
> Würde ich gerne einstellen, sobald meine letzte Frage beantwortet ist:
> Was muss ich bei der Wahl eines Wachs oder Öls beachten?
>
>> Was die Beratung hier betrifft, so bist Du bei Siggi in jedem Falle in
>> besten Händen!
>
> Das denke ich auch. :-)
>

Ihr übertreibt da, denn zu Ölen und Wachsen kann ich nicht viel sagen.
Ist ja auch reine Geschmackssache, was man da nimmt.
Man sollte sich vielleicht fertige Möbel anschauen und dann entscheiden.
Fest steht, dass ich niemals reines Leinöl nehmen würde. Und Küchenöle
gehören in die Küche, nicht auf Möbel.
Aber vielleicht helfen dir ein paar Links weiter:

http://www.clou.de/bau-heimwerker/produkte/oele-wachse/

http://www.zweihorn.com/de/produkte/naturtrend.html

Und hier ein Technisches Merkblatt zu Hartöl.
http://www.zweihorn.com/download/nhwo_D_02032011.pdf

Öle können das Holz anfeuern (Die Farbe des Holzes wird stark
intensiviert). Wenn man das nicht will, alle Hersteller haben Produkte
im Sortiment, die das nicht tun oder es verhindern.
Öl sollte immer 2x aufgetragen werden. Auftragen, einziehen lassen,
überschüssiges Öl abwischen, trocknen lassen, leicht schleifen (240er
Papier). Aber das steht ja in den Merkblättern, die du lesen solltest.

Zu Wachs kann ich dir nix sagen. Ich habe meine Gehirnschubladen
durchsucht ...., ich habs noch nicht gemacht. Sorry.

Aber hier gibts ja genug professionelle Heimwerker die sicher Erfahrung
damit haben.

Gruss Siggi





--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Horst Scholz

unread,
Jul 31, 2012, 1:59:06 PM7/31/12
to

"S.Jedath" <S.Je...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a7qeg9...@mid.individual.net...

> Hi, Jo.
> Ich dachte der Thread w�re fertig. :)
> Und watt is ....? Der alte Dressel postet wieder.
> Wie geht es dir. Wenn es geht, melde dich bei mir und erz�hl was los
> war.
>
> Gruss Siggi


Du lernst es nie, wohin du deine Antworten posten sollst?
Lieber f�r jede Antwort einen neuen Thread aufmachen.

1

S.Jedath

unread,
Jul 31, 2012, 2:02:22 PM7/31/12
to
Wat is, alter Meckerb�r ? ;)

Martina Diel

unread,
Jul 31, 2012, 6:04:24 PM7/31/12
to
* S.Jedath <S.Je...@t-online.de>:

> Am 29.07.2012 18:37, schrieb Martina Diel:

>> Würde ich gerne einstellen, sobald meine letzte Frage beantwortet ist:
>> Was muss ich bei der Wahl eines Wachs oder Öls beachten?

[..]

> Ihr übertreibt da, denn zu Ölen und Wachsen kann ich nicht viel sagen.
> Ist ja auch reine Geschmackssache, was man da nimmt.

Na, dann ist es ja nicht schlimm, dass ich in der Zwischenzeit zu
Selbstjustiz gegriffen habe und zu IKEA gefahren bin und
Bienenwachsbalsam gekauft und auch aufgetragen habe.

Ein bisschen gruselig finde ich es ja, dass da so Sachen stehen wie
"Gefahr der Selbstentzündung", aber okay...

> Öle können das Holz anfeuern (Die Farbe des Holzes wird stark
> intensiviert). Wenn man das nicht will, alle Hersteller haben Produkte
> im Sortiment, die das nicht tun oder es verhindern.
> Öl sollte immer 2x aufgetragen werden. Auftragen, einziehen lassen,
> überschüssiges Öl abwischen, trocknen lassen, leicht schleifen (240er
> Papier). Aber das steht ja in den Merkblättern, die du lesen solltest.

Ja, ich habe jetzt das Wachsbalsam einmal aufgetragen, allerdings nicht
soo dick, dass da was abzuwischen gewesen wäre. Morgen abend werde ich
es ein zweites Mal auftragen, wenn mir nicht vorher der Himmel auf den
Kopf fällt.

> Zu Wachs kann ich dir nix sagen. Ich habe meine Gehirnschubladen
> durchsucht ...., ich habs noch nicht gemacht. Sorry.

Nicht schlimm.

Danke trotzdem!

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