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Mir reicht's : Flüssiggas !!! Fragen zu Umrüstung auf Heizöl

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Wolfgang Hermann

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Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
So,
Nachdem ich nun 4 Jahre mit Flüssiggas geheizt habe, bin ich der Meinung :
es reicht.
Ich will einfach diesen Horrorpreis nicht mehr bezahlen, den Flüssiggas
kostet.

!!!!! Der Preis für Flüssiggas pro kWh is ca. doppelt so hoch wie für
Heizöl !!!!!

Damals , als wir unser Haus bauten, war es eigentlich die grösste
Fehlentscheidung, sich für Flüssiggas, inklusive teurer Brennwerttechnik zu
entscheiden.
Zumal letztes Jahr entschieden wurde, dass unsere Strasse endgültig nicht an
die Gasleitung angeschlossen wird.
Für mich klingt es inzwischen wie ein Witz, wenn da die Brennwerttechnik
gepriesen wird :
Oh ja, der Brennwert für einen Liter Flüssiggas steigt durch die
Brennwerttechnik von 6,3 kWh/l auf 6.8 kWh/l.
Super.
Aber dass gleichzeitig der untere Brennwert (ohne Brennwerttechnik) von
stinknormalem Heizöl bei 10 kWh/l liegt, und gleichzeitig der Literpreis von
Heizöl um ein Drittel billiger ist als der Literpreis von Flüssiggas, das
erzählt einem keiner.

Also werde ich nächstes Jahr meine Heizung auf Heizöl umrüsten. Dazu habe
ich ein paar Fragen, die mir vielleicht von jemandem beantwortet werden
kann, der ähnliche Problem hat, oder der sich einfach nur besser auskennt :

Tank :

- Ist es möglich , einen Flüssiggas - Erdtank umzubauen, sodass ich Heizöl
darin lagern kann ?
Was muss man dabei berücksichtigen ?

- Was kostet grob ein unterirdischer Heizöltank, sagen wir mal für ca. 5000
Liter ?

- Wie aufwendig ist die Leitungsführung vom Erdtank zum Heizraum ? (Die
jetztige Flüssiggasleitung ist ein WICU- Rohr innerhalb eines
Drainagenrohres verlegt.

- Welche laufenden Kosten entstehen bei einem unterirdischen Öltank ?
(Mehrkosten im Vergleich zu normalen Tanks im Keller , z.B.
Heizölversicheung, 5- oder 10- jährige TÜV-abnahme ..... ich habe z.B.
gehört, dass die 10-jährige Prüfung eines Flüssiggastankes bis zu 2000 DM
kostet) ??

aber wahrscheinlich wird es ein Tank im Haus.
- Darf man Heizöltanks in der Auto-Doppel-Garage lagern ? Wenn man ihn
durch eine Wand abtrennt ?

- eine andere Möglichkeit wäre noch : Auf der Garage, welche ein Satteldach
hat. Dort wird z.B. Brennholz gelagert. Kann ich den Tank dort hinstellen ?

- Muss der Tank frostsicher aufgestellt sein ?..... Dann kann ich nämlich
die Garage vergessen...

Bei Aufstellung im Keller werde ich wohl einen Teil der neben dem Heizraum
liegenden Waschküche opfern : Eine Wand in der Waschküche hochziehen, und
von dem so entstandenen neuen Ölraum die Wand zum Heizraum durchbrechen, um
somit minimum 4000 Liter aufstellen zu können.

- Gibt es ein Problem, wenn der Tank direkt neben dem Heizkessel steht ?

Ich stelle mir vor diese doppelwandigen Tanks aufzustellen, damit ich keine
Wanne brauche. Allerdings ist damit wirklich bei 4000 Liter (4mal 1000)
Schluss. Mehr passen nicht hinein. Und kostet ca. 4000 Mark. Da es aber
nicht ganz sicher ist, dass 4000 Liter für ein ganzes Jahr unter allen
Umständen reicht, würde ich gerne ca. 5000 Liter unterbringen wollen.

- Welche Möglichkeiten gibt es hier ? Ich habe schon von
kellergescheissten ... uhps, sorry KELLERGESCHWEISSTEN gehört, die
sozusagen an Ort und Stelle aufgebaut werden. Gibt es sowas auch in
Kunststoff ? Braucht man eine Wanne ? Was kostet sowas ?

Heizkessel :
Hier ist eigentlich schon klar : es wird ein ganz gewöhnlicher, zwar
moderner , aber preisgünstiger Kessel, der mich grob 4500 Mark kosten wird.
Gott sei Dank ist schon ein Schamottkamin vorhanden. Ich muss nur das
Alurohr , welches für die Gasbrennwertanlage eingebaut wurde, herausziehen,
und den Ölbrenner anschliesen.

Der Rest :
Heizungsregelung, Pumpen, Mischer, Pufferspeicher, blablabla und trallalla
kann ich hoffentlich alles was schon vorhanden ist weiterverwenden, so wie
es ist.

Insgesamt wird mich diese Aktion ca. 10 Kilomark kosten.... und das alles
wegen eines blöden Fehlers beim Hausbau. (Meiner vorsichtigen Schätzung nach
wird sich die Umrüstung innerhalb 5 bis 10 Jahren amortisieren)

Für Tips sehr dankbar,
und bitte : reply auch an Wolfgang...@alpirsbach.netsurf.de
(dummerweise ist diese Newsgroup bei netsurf nicht verfügbar. Deswegen poste
ich über T-online, normalerweise gehe ich aber immer über netsurf ins Netz)

Gruß
Wolfgang

PS:
Ach ja : wer kann einen Super Gasbrennwertkessel gebrauchen, ganz billig und
Wahnsinns Wirkungsgrad : 1000 %

G. Wolmershaeuser

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
Wolfgang Hermann wrote:
>
> ............

> - Darf man Heizöltanks in der Auto-Doppel-Garage lagern ? Wenn man ihn
> durch eine Wand abtrennt ?
> - eine andere Möglichkeit wäre noch : Auf der Garage, welche ein Satteldach
> hat. Dort wird z.B. Brennholz gelagert. Kann ich den Tank dort hinstellen ?
> - Muss der Tank frostsicher aufgestellt sein ?..... Dann kann ich nämlich
> die Garage vergessen...

Das ist nicht nur eine Frage des Dürfens sondern vor allem eine Frage
des Wollens. Wenn Du auch im Winter, wovon in ausgehe, das Öl einsetzen
willst, wirst Du wenig Freude an einer Lagerung (quasi) im Freien haben.
Dann würde es Dir ähnlich ergehen wie so manchem Dieselfahrer im Winter:
bestimmte langkettige Kohlenwasserstoffe, die im Öl enthalten sind,
werden ausfallen und die Leitung verstopfen. Der langen Rede kurzer
Sinn: frostfrei lagern aber nicht deswegen, weil der Tank platzen würde
wie bei Wasser oder ähnlichen Flüssigkeiten sondern s.o.
Gruß
G.W.

--
G. Wolmershaeuser
wolm...@chemie.uni-kl.de

Stefan Wimmer

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
In article <71599u$5cf$1...@news02.btx.dtag.de>, Wolfgang...@t-online.de
(Wolfgang Hermann) wrote:
>- Gibt es ein Problem, wenn der Tank direkt neben dem Heizkessel steht ?

Offensichtlich nicht, denn ich habe nach dem Erwerb meines
Reihenhausscheibchens den nur durch ein ca. 1,2m hohes Mäuerchen vom 1m
danebenstehenden Brenner abgetrennten "kellergescheissten ... uhps, sorry
KELLERGESCHWEISSTEN" Öltank herausgenommen und durch eine Gas-Brennwerttherme
ersetzt, bin also den ungekehrten Weg wie Du gegangen. Allerdings lag bei uns
schon Erdgas in der Straße und die Anschlußgebühren waren billiger als jeder
Tank. Die Mehrkosten durch den (in Berlin exorbitant) höheren Gaspreis
versuche ich durch Warmwasserbereitung im Sommer mittels (geförderter)
Solaranlage zu mildern. Da mein Hausscheibchen keinen Keller hat, war mir der
zusätzlich gewonnene Platz lieb (und leider teuer)...

Viel Erfolg,
Stefan

--
Stefan Wimmer Cellware Broadband
Email s...@cellware.de Rudower Chaussee 5
WWW http://www.cellware.de/ 12489 Berlin, Germany

Visit my private Homepage: Love, Electronics, Rockets, Fireworks!
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/6368/

Steffen Heinz

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to

Wolfgang Hermann schrieb in Nachricht
<71599u$5cf$1...@news02.btx.dtag.de>...

>Also werde ich nächstes Jahr meine Heizung auf Heizöl umrüsten. Dazu
habe
>ich ein paar Fragen, die mir vielleicht von jemandem beantwortet werden
>kann, der ähnliche Problem hat, oder der sich einfach nur besser
auskennt :
>
>Tank :
>
>- Ist es möglich , einen Flüssiggas - Erdtank umzubauen, sodass ich
Heizöl
>darin lagern kann ?
>Was muss man dabei berücksichtigen ?

heizöl kann "einfrieren" teile des heizöls fähllen aus und verstopfen
die leitungen. lösung: fließverbesserer oder tank einbuddeln. außerdem
graucht der tank einen sicherheitsbehälter, ne auffangwanne.
ist der tank überhaupt dir? meistens werden die teile vermietet.

für brenner und kessel wirst du mindestens 5000 dm hinlegen müssen, ohne
einbau. erdtank auch so etwa 5000 oder mehr (?) plus anschluß.

>
>- Welche laufenden Kosten entstehen bei einem unterirdischen Öltank ?
>(Mehrkosten im Vergleich zu normalen Tanks im Keller , z.B.
>Heizölversicheung, 5- oder 10- jährige TÜV-abnahme ..... ich habe
z.B.
>gehört, dass die 10-jährige Prüfung eines Flüssiggastankes bis zu 2000
DM
>kostet) ??

die erdtanks sind wohl sehr sicher. wartungskosten für heizung 250
dm/Jahr versicherung gegen ölunfälle sinnvoll

>
>- Gibt es ein Problem, wenn der Tank direkt neben dem Heizkessel steht
?

haben wir bei uns auch, weis allerdings nicht ob das noch erlaubt ist.
ne auffangwanne brauchst du trotzdem

>
>Ich stelle mir vor diese doppelwandigen Tanks aufzustellen, damit ich
keine
>Wanne brauche.

gibts so was neuerdings?

steffen


Thomas Erstfeld / Dani Boy

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to

Wolfgang Hermann schrieb in Nachricht
<71599u$5cf$1...@news02.btx.dtag.de>...

Hallo Wolfgang,

>snipp


>Bei Aufstellung im Keller werde ich wohl einen Teil der neben dem
Heizraum
>liegenden Waschküche opfern : Eine Wand in der Waschküche hochziehen,
und
>von dem so entstandenen neuen Ölraum die Wand zum Heizraum
durchbrechen, um
>somit minimum 4000 Liter aufstellen zu können.
>

>- Gibt es ein Problem, wenn der Tank direkt neben dem Heizkessel
steht ?

ich hab letztens in einer Bauzeitung (weiss leider nicht mehr welche)
einen Bericht gelesen, dass es inzwischen Tanks gibt, die direkt im
Heizungskeller aufgestellt werden koennen.

>Ich stelle mir vor diese doppelwandigen Tanks aufzustellen, damit ich
keine

>Wanne brauche. Allerdings ist damit wirklich bei 4000 Liter (4mal
1000)
>Schluss. Mehr passen nicht hinein. Und kostet ca. 4000 Mark. Da es
aber
>nicht ganz sicher ist, dass 4000 Liter für ein ganzes Jahr unter
allen
>Umständen reicht, würde ich gerne ca. 5000 Liter unterbringen wollen.

Wieso meinst Du, dass 4000 l nicht ausreichen? Welches Baujahr hat
Dein Haus und wieviel beheizte Wohn-/Nutzflaeche? Bei einer
Wohnflaeche von 190 qm und Waermedaemmstandard von 1972 reicht bei mir
laut Auskunft mehrere Fachleute und erster praktischer Erfahrung eine
Heizoelmenge von 4000 l inkl. Warmwasserbereitung bei einer modernen
Oelheizung. Der Verbrauch fuer meine 22 kw-Anlage liegt bei ca. 1,5 l
Heizoel pro Betriebsstunde. Dies sind dann bei 4000 l ca. 2667
Betriebsstunden. Dafuer muesste die Heizung jeden Tag im Jahr 7,32
Stunden laufen. Dies ist im Jahresdurchschnitt eher unwahrscheinlich.

>snipp


>Heizkessel :
>Hier ist eigentlich schon klar : es wird ein ganz gewöhnlicher, zwar
>moderner , aber preisgünstiger Kessel, der mich grob 4500 Mark kosten
wird.

Da wuerde ich an Deiner Stelle lieber ein paar Mark drauflegen und mir
ein Markengeraet holen (muss ja nicht gerade Vissmann sein, hat mich
gerade inkl. ein paar Extras und Einbau ohne Wasserspeicher rund TDM
12 gekostet), da die No-Name-Billiggeraete aus dem Baumarkt zum einen
einen Kundendienst haben, welcher gegen Null tendiert und zum anderen
auch die Ersatzteilversorgung bereits nach kurzer Zeit fast unmoeglich
ist. Diese leidige Erfahrung musste ein sparsamer Bekannter von mir
machen und bereits nach knapp 5 Jahren den Heizkessel erneuern, da ein
daemliches Ersatzteil nicht zu besorgen war. Noch nicht mal der
eigentliche Hersteller war zu ermitteln. Da ist dann wahrscheinlich
eine Markenanlage (Kessel/Brenner/Steuerungs-Unit) mit einem Preis
zwischen DM 7000,-- und DM 9.000,-- auf Dauer kostenguenstiger.
Sonst lautet Dein naechstes in einigen Jahre vieleicht:

"Vor einigen Jahren habe ich leider eine schei... Billig-Oelheizung
erworben ....";-))

Gruss
--
Thomas Erstfeld boy-er...@online-club.de
*Die wichtigsten Hilfsmittel des Heimwerkers: 1. gute
Versicherungen -- 2. gutes Werkzeug -- 3. moeglichst etwas Erfahrung*

Joerg Plate

unread,
Oct 31, 1998, 3:00:00 AM10/31/98
to

>> es wird ein ganz gewöhnlicher, zwar moderner , aber preisgünstiger
>> Kessel, der mich grob 4500 Mark kosten wird.
> Da wuerde ich an Deiner Stelle lieber ein paar Mark drauflegen und
> mir ein Markengeraet holen

Dem kann ich mich nur anschliessen. Der erste Brenner hier im Haus
lief 24 (sic) Jahre ohne Probleme. Und als er dann kaputt war
behauptete die Herstellerfirma das sie ihn nie hergestellt hätten
(keine Unterlagen mehr :-) Und der neue Brenner hatte dann beim ersten
Mal schlechtere Meßwerte als der alte bei seiner letzten
Messung. Solche Qualität wird heute leider nicht mehr hergestellt.

--
"i'm working on it"

Wolfgang Hermann

unread,
Oct 31, 1998, 3:00:00 AM10/31/98
to

Steffen Heinz schrieb in Nachricht ...

>heizöl kann "einfrieren" teile des heizöls fähllen aus und verstopfen
>die leitungen. lösung: fließverbesserer oder tank einbuddeln. außerdem
>graucht der tank einen sicherheitsbehälter, ne auffangwanne.
>ist der tank überhaupt dir? meistens werden die teile vermietet.


Der Tank, um den es sich dreht ist ein gemieteter, epoxidharzbeschichteter
Erdtank mit 4850 Liter Inhalt. Da der Mietvertrag nächsten Juni ausläuft,
könnte ich ihn für 3500 Mark kaufen und weiterbenutzen.
Oder ich lass ihn rausnehmen, was mich insgesamt schätzungsweise 1000 Mark
kosten wird.
Aber genau der von Dir angesprochene Punkt "außerdem braucht der tank einen
sicherheitsbehälter, ne auffangwanne" ist mir nicht klar. Wenn ich wirklich
sowas zusätzlich einbauen müsste, kann ichs vergessen. Aber mein
Gasverkäufer meinte so irgendwas, weil er epoxidharzbeschichtet sei,
bräuchte ich keine Wanne.... naja, ich mein der labert sowieso viel , wenn
der Tag lang ist...

>für brenner und kessel wirst du mindestens 5000 dm hinlegen müssen, ohne
>einbau. erdtank auch so etwa 5000 oder mehr (?) plus anschluß.


Ja. so ungefähr ist auch meine Rechnung. Einbauen werde ich den neuen Kessel
grösstenteils selber.

>>Ich stelle mir vor diese doppelwandigen Tanks aufzustellen, damit ich
>keine
>>Wanne brauche.
>

>gibts so was neuerdings?

Jup, dat gibbet

Wolfgang


Wolfgang Hermann

unread,
Oct 31, 1998, 3:00:00 AM10/31/98
to

Thomas Erstfeld / Dani Boy schrieb

>Wieso meinst Du, dass 4000 l nicht ausreichen? Welches Baujahr hat
>Dein Haus und wieviel beheizte Wohn-/Nutzflaeche? Bei einer
>Wohnflaeche von 190 qm und Waermedaemmstandard von 1972 reicht bei mir
>laut Auskunft mehrere Fachleute und erster praktischer Erfahrung eine
>Heizoelmenge von 4000 l inkl. Warmwasserbereitung bei einer modernen
>Oelheizung. Der Verbrauch fuer meine 22 kw-Anlage liegt bei ca. 1,5 l
>Heizoel pro Betriebsstunde. Dies sind dann bei 4000 l ca. 2667
>Betriebsstunden. Dafuer muesste die Heizung jeden Tag im Jahr 7,32
>Stunden laufen. Dies ist im Jahresdurchschnitt eher unwahrscheinlich.


Interessante Kalkulation.
Mein Haus hat insgesamt knapp 300qm , 3 Wohnungen.
Eine davon (80qm) ist zur Zeit unbewohnt.
Also... ich glaube zur Zeit würden 4000 Liter gut reichen, aber wenn die
dritte Wohnung dazu kommt könnte es schon knapp werden. Obwohl in jeder
Wohnung zusätzlich ein Kachelofen steht, der nach Bedarf angeworfen werden
kann und somit den Ölverbrauch senkt.
Ich hätte halt gerne ein bisschen Reserve, damit es sicher ein volles Jahr
reicht, und ich das Öl immer in der Niedrigpreisphase kaufen kann. Insgesamt
kämen dann immer ca 9000 Liter zusammen (mit dem Haus meiner Eltern) und der
Ölpreis ist ganz gut : Der Mittelwert über die letzten 5 Jahre lag bei
meinen Eltern bei 40Pf inklusive Mehrwertsteuer....... beim Flüssiggas
waren es über 60 Pf)

>Da wuerde ich an Deiner Stelle lieber ein paar Mark drauflegen und mir

>ein Markengeraet holen (muss ja nicht gerade Vissmann sein, hat mich
>gerade inkl. ein paar Extras und Einbau ohne Wasserspeicher rund TDM
>12 gekostet), da die No-Name-Billiggeraete aus dem Baumarkt zum einen
>einen Kundendienst haben, welcher gegen Null tendiert und zum anderen
>auch die Ersatzteilversorgung bereits nach kurzer Zeit fast unmoeglich
>ist. Diese leidige Erfahrung musste ein sparsamer Bekannter von mir
>machen und bereits nach knapp 5 Jahren den Heizkessel erneuern, da ein
>daemliches Ersatzteil nicht zu besorgen war. Noch nicht mal der
>eigentliche Hersteller war zu ermitteln. Da ist dann wahrscheinlich
>eine Markenanlage (Kessel/Brenner/Steuerungs-Unit) mit einem Preis
>zwischen DM 7000,-- und DM 9.000,-- auf Dauer kostenguenstiger.
>Sonst lautet Dein naechstes in einigen Jahre vieleicht:


Prinzipiell geb ich Dir recht was die Qualität anbelangt.
Ich habe aber diesen Preis (4500 DM) von dem Heizungsinstallateur hier im
Ort. Ich weiss nicht genau was für eine Marke er mir anbietet, aber sicher
kein "No-Name-Billiggeraete aus dem Baumarkt "
(Bei ihm bekomme ich 20% Rabatt)
Es dreht sich auch wirklich NUR um Kessel + Brenner + Abgasrohr. Alles
andere werde ich von der Gasheizung weiterbenutzen (hoffentlich). Ich werde
auch den Einbau selbst erledigen, soweit wie möglich.

Gruß,
Wolfgang


Rainer Maier

unread,
Nov 1, 1998, 3:00:00 AM11/1/98
to
On 27 Oct 1998 20:09:34 GMT, Wolfgang...@t-online.de (Wolfgang
Hermann) wrote:

>So,
>Nachdem ich nun 4 Jahre mit Flüssiggas geheizt habe, bin ich der Meinung :
>es reicht.
>Ich will einfach diesen Horrorpreis nicht mehr bezahlen, den Flüssiggas
>kostet.

...


> aber wahrscheinlich wird es ein Tank im Haus.

>Bei Aufstellung im Keller werde ich wohl einen Teil der neben dem Heizraum


>liegenden Waschküche opfern : Eine Wand in der Waschküche hochziehen, und
>von dem so entstandenen neuen Ölraum die Wand zum Heizraum durchbrechen, um
>somit minimum 4000 Liter aufstellen zu können.
>
>- Gibt es ein Problem, wenn der Tank direkt neben dem Heizkessel steht ?

Bis 5000 Liter gibts mit der Aufstellung keine Probleme, Tanks und
Heizung könen im gleichen Raum stehen, bei unter 1,0 Meter Abstand
musst du eine kleine Trennmauer, z.B. aus Gasbetonsteinen bauen.
Bei einer Heizleistung bis zu 55 KW (oder ähnlich) gilt auch die
Heizraumverordnung nicht, das kannst du also in jedem Raum
unterbringen, auch mit offenem Holz o.ä.

Es gibt Heizungen und Tanks, die in einem 9 qm Raum Heizung incl.
5000l Heizöl Platz haben.

Heizung und Tank in einem Raum hat den Vorteil, dass durch die
Heizabwärme auch das Heizöl nicht einfrieren kann.

>Ich stelle mir vor diese doppelwandigen Tanks aufzustellen, damit ich keine
>Wanne brauche.

Habe auch doppelwandige Tanks, sind prima alleine in ein paar Stunden
aufzustellen; und platzsparend, da rechteckig.

>- Welche Möglichkeiten gibt es hier ? Ich habe schon von
>kellergescheissten ... uhps, sorry KELLERGESCHWEISSTEN gehört, die
>sozusagen an Ort und Stelle aufgebaut werden. Gibt es sowas auch in
>Kunststoff ? Braucht man eine Wanne ? Was kostet sowas ?

Nimm lieber Doppelwandige, die kann man zur Not auch alleine
umstellen, mitnehmen, entsorgen usw.

Am besten mal mit dem für 30 Mark 2 Minuten arbeiten-Kaminkehrer
reden, die kennen sich mit sowas wirklich aus! Und ausnahmsweise gibts
dort Auskünfte tatsächlich umsonst, äh kostenlos.


Gruss Rainer

Rainer Maier

unread,
Nov 1, 1998, 3:00:00 AM11/1/98
to
On Fri, 30 Oct 1998 21:56:47 -0600, "Thomas Erstfeld / Dani Boy"
<rp1...@online-club.de> wrote:

> Der Verbrauch fuer meine 22 kw-Anlage liegt bei ca. 1,5 l
>Heizoel pro Betriebsstunde.

-Mäkel an-
Meine 21 KW-Anlage verbraucht nach Herstellerangabe 1,9kg pro Stunde,
was ca 2,3 Litern entspricht (und das bei über 90% Wirkungsgrad). Mit
deinen Angaben müsste der Wirkungsgrad bei ca. 150% liegen?
-Mäkel wieder aus-

>,da die No-Name-Billiggeraete aus dem Baumarkt zum einen


>einen Kundendienst haben, welcher gegen Null tendiert und zum anderen
>auch die Ersatzteilversorgung bereits nach kurzer Zeit fast unmoeglich
>ist. Diese leidige Erfahrung musste ein sparsamer Bekannter von mir
>machen und bereits nach knapp 5 Jahren den Heizkessel erneuern, da ein
>daemliches Ersatzteil nicht zu besorgen war. Noch nicht mal der
>eigentliche Hersteller war zu ermitteln. Da ist dann wahrscheinlich
>eine Markenanlage (Kessel/Brenner/Steuerungs-Unit) mit einem Preis
>zwischen DM 7000,-- und DM 9.000,-- auf Dauer kostenguenstiger.

Diesen Fehler hätte ich auch fast gemacht. Habe dann aber alle
grösseren Heizungshändler in der Gegend abgeklappert und zum
Baumarktpreis+1000DM ein Top-Buderus-Gerät incl. Abnahme, Beratung
usw. bekommen.

Und noch was für alle angehenden Heizungsbauer: NIEMALS diesen
überteuerten Baumarktschrott von Fittinge, Ventile usw. kaufen,
mancher Fachhändler hat zum kleineren Preis echte Qualitätsware!
Höchstens die nackten Heizkörper beim Sonderangebot im Praktiker.


Gruss Rainer

Edwin Cremer

unread,
Nov 1, 1998, 3:00:00 AM11/1/98
to
Wolfgang Hermann <Wolfgang...@t-online.de> wrote:
> So,
> Nachdem ich nun 4 Jahre mit Flüssiggas geheizt habe, bin ich der Meinung :
> es reicht.
> Ich will einfach diesen Horrorpreis nicht mehr bezahlen, den Flüssiggas
> kostet.

yep, und deshalb tanke ich jetzt hollaendisches Gas und zahle nur
noch 1/3 des deutschen Preises. Das dumme sind nur die Knebelvertraege
der Gasgesellschaften. :-(


Eddy


--
PGP Key fingerprint = 22 D7 06 43 3E 04 3F FA D4 7A 67 EA 6B 70 60 25
+-----------------------------------------------------------------------+
"Software is like sex: it's best if it's free"
Linus Torvalds

Thomas Erstfeld / Dani Boy

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to

Rainer Maier schrieb in Nachricht <363c2cbc...@news.swol.de>...

>On Fri, 30 Oct 1998 21:56:47 -0600, "Thomas Erstfeld / Dani Boy"
><rp1...@online-club.de> wrote:
>
>> Der Verbrauch fuer meine 22 kw-Anlage liegt bei ca. 1,5 l
>>Heizoel pro Betriebsstunde.
>
>-Mäkel an-
>Meine 21 KW-Anlage verbraucht nach Herstellerangabe 1,9kg pro Stunde,
>was ca 2,3 Litern entspricht (und das bei über 90% Wirkungsgrad). Mit
>deinen Angaben müsste der Wirkungsgrad bei ca. 150% liegen?
>-Mäkel wieder aus-
>snipp

Hallo Rainer,

hab nochmal in den Unterlagen zum Brenner nachgelesen (man soll eben
nicht alles glauben, was einem der Monteur erzaehlt :-(). Der Vi**mann
Bluetwin-Oelbrenner verbraucht in der 22kW-Einstellung ca. 2 kg/h (also
2,4 l/h). Der Wirkungsgrad der Kessel/Brenner-Einheit wird mit 93%
angegeben.

Jetzt moechte ich ja nicht wissen, was die alte Anlage (Kessel mit 40,7
kW von 1973-No Name- und Brenner von Weishaupt von 1991) ohne jede
Regelung (hatte nur einen Drehknopf zur Einstellung der Vorlauftemp.)
verbraucht hat. Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben? Die Angabn
der Vorbesitzerin waren etwas wage (2x im Jahr tanken bei 6000 l
Oeltanks?).

Ach so, hast Du schon praktische Erfahrungen mit dem Jahresoelverbrauch
Deiner Anlage und wie gut ist Dein Haus waermegedaemmt?

Helmut Schlager

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
Sagtest du 1/3 ? wieviel ist das ?
Hier in Österreich sind die Flüssiggaspreise auch ein echter
Hammer
Holländisches Gas Kann ich mir hier herunten leider nicht
liefern lassen
aber ich suche schon verzweifelt einen tschechischen
Lieferanten.
Hat jemand eine Ahnung wer in Tschechien Flüssiggas
anbietet?

Wie könnte man sich Regionenweise organisieren um
gemeinschaftlich entweder
die heimischen Anbieter zu besseren Preisen zu überreden bzw
tankzügeweise in billigeren Nachbarländern einzukaufen?

hat jemand einen Vorschlag wie man das organisieren kann?
[Mailingliste ? , eigene Newsgroup für frustrierte(sich
gerupft vorkommene) Flüssiggasheizer , etc. ....)


Veröffentliche doch bitte mal den genauen Preis .

Aufruf zum Start einer konzertierten Aktion

KNOW HOW TRANSFER : Was kostet wo wieviel?
Wer braucht
wann was?
Wieviele
brauchen dasselbe?
Wer ist
der Bestbieter?


Laßt uns das Netz endlich wirklich nutzen


Heli

Steffen Heinz

unread,
Nov 4, 1998, 3:00:00 AM11/4/98
to

Wolfgang Hermann schrieb in Nachricht
<71fhkm$m9q$1...@news02.btx.dtag.de>...

>Aber genau der von Dir angesprochene Punkt "außerdem braucht der tank
einen
>sicherheitsbehälter, ne auffangwanne" ist mir nicht klar. Wenn ich
wirklich
>sowas zusätzlich einbauen müsste, kann ichs vergessen. Aber mein
>Gasverkäufer meinte so irgendwas, weil er epoxidharzbeschichtet sei,
>bräuchte ich keine Wanne

du brauchst eine auffangwanne! laß dir nichts erzählen, oder
doppelwandtanks. (hab mich erkundigt :-)

ich hab von einem heizölkessel erfahren, der sich auf gas umstellen läßt
.... vielleicht hast du glück und dein kessel läßt sich auf öl umbauen ?

steffen


Helmut Schlager

unread,
Nov 5, 1998, 3:00:00 AM11/5/98
to
snip

Insgesamt
>kämen dann immer ca 9000 Liter zusammen (mit dem Haus
meiner Eltern) und der
>Ölpreis ist ganz gut : Der Mittelwert über die letzten 5
Jahre lag bei
>meinen Eltern bei 40Pf inklusive Mehrwertsteuer.......
beim Flüssiggas
>waren es über 60 Pf)
>
snip

das wären pro Kg Flüssiggas dann ungefähr ca 1,1 DM , das
ist auch der Preis hier in Österreich.

"eddy" (dessen Nachricht mein mailprogramm inzeischen leider
entfernt hat)schrieb, das er aus Holland Flüssiggas zu einen
Drittel des Deutschen Preises bezieht.
Das wären dann ungefähr 20 Pf pro Liter bzw 40 Pf pro kg.

zu diesem Preis möchte ich auch heizen, da ich mir (nach
Niederösterreich) aus Holland leider meinen 1000Kg (ca
2000l ) Tank nicht befüllen lassen kann, sollte man die
Bildung einer Einkaufsgemeinschaft (im bayrisch/
österreichischen Raum) ins Auge fassen und einen
tschechischen Flüssiggaslieferanten ausfindig machen der den
niederländischen Preis wahrscheinlich unterbieten kann.

Wer macht mit ?

bitte um zahlreiche Rückmeldungen aus dem bayrisch/
östereichischen Raum


Wie könnte man sich Regionenweise organisieren um
gemeinschaftlich entweder
die heimischen Anbieter zu besseren Preisen zu überreden bzw
tankzügeweise in billigeren Nachbarländern einzukaufen?
hat jemand einen Vorschlag wie man das organisieren kann?
[Mailingliste ? , eigene Newsgroup für frustrierte

(sich gerupft vorkommene) Flüssiggasheizer , etc. ....]


heli


Frank Dettmann

unread,
Nov 5, 1998, 3:00:00 AM11/5/98
to

Helmut Schlager schrieb:

> "eddy" (dessen Nachricht mein mailprogramm inzeischen leider
> entfernt hat)schrieb, das er aus Holland Flüssiggas zu einen
> Drittel des Deutschen Preises bezieht.
> Das wären dann ungefähr 20 Pf pro Liter bzw 40 Pf pro kg.
>

Wobei man prima den deutschen Fiskus umgeht und dem Kadi zu neuer Arbeit
verhilft......:-)))


Edwin Cremer

unread,
Nov 5, 1998, 3:00:00 AM11/5/98
to
Helmut Schlager <schl...@via.at> wrote:

> das wären pro Kg Flüssiggas dann ungefähr ca 1,1 DM , das
> ist auch der Preis hier in Österreich.

yep, zahlt man hier auch (habt Ihr auch eine GAS-Mafia ? ;-) )

> Das wären dann ungefähr 20 Pf pro Liter bzw 40 Pf pro kg.

yep, kommt in etwa hin.

> zu diesem Preis möchte ich auch heizen, da ich mir (nach
> Niederösterreich) aus Holland leider meinen 1000Kg (ca
> 2000l ) Tank nicht befüllen lassen kann, sollte man die
> Bildung einer Einkaufsgemeinschaft (im bayrisch/
> österreichischen Raum) ins Auge fassen und einen
> tschechischen Flüssiggaslieferanten ausfindig machen der den
> niederländischen Preis wahrscheinlich unterbieten kann.

> Wer macht mit ?

das ist gefaehrlich. Ein fremdbefuellen nicht erlaubt, sagt der
Gaslieferrant. Ob das rechtlich OK ist weiss ich nicht.

Vielleicht kann ein Jurist mal dazu Stellung nehmen.
Man sagt zwar "wo kein Klaeger da kein Richter" aber ich wuesste es
doch gerne was genauer.

Hannes Birnbacher

unread,
Nov 6, 1998, 3:00:00 AM11/6/98
to
Steffen Heinz wrote:
>
> du brauchst eine auffangwanne! laß dir nichts erzählen, oder
> doppelwandtanks. (hab mich erkundigt :-)
>
Yep, so kenn ichs auch (bin kein Heizungsfachmann).


> ich hab von einem heizölkessel erfahren, der sich auf gas umstellen läßt

M.W. Kessel immer, Brenner nein.

--
Hannes Birnbacher, Windhagen

Spamfilter: Sorry, Leute, keine E-Mails von hotmail, bigfoot, gmx.de

Frank Spreer

unread,
Nov 6, 1998, 3:00:00 AM11/6/98
to

Frank Dettmann schrieb in Nachricht <3641AF56...@grs.de>...
--------------------------

>> "eddy" (dessen Nachricht mein mailprogramm inzeischen leider
>> entfernt hat)schrieb, das er aus Holland Flüssiggas zu einen
>> Drittel des Deutschen Preises bezieht.
>> Das wären dann ungefähr 20 Pf pro Liter bzw 40 Pf pro kg.
>>
>
>Wobei man prima den deutschen Fiskus umgeht und dem Kadi zu neuer
Arbeit
>verhilft......:-)))
>
Warum hat der Kadi damit was zu tun ? EU-Ausland = freier Einkauf für
Privatpersonen ? <kopfkraz> Oder hab ich da was verwechselt ?

MfG Frank


Bernward Nolte

unread,
Nov 6, 1998, 3:00:00 AM11/6/98
to

> Ich habe mich vor drei Jahren für Erdgas entschieden (auch wegen dem
> angeblichen umweltfreundlichen Heizen) doch ich habe mir schon die gleichen
> Gedanken gemacht wie du. Erdöl kann man im Sommer für ca. 34 Pfennig kaufen,
> doch beim Gas tut sich mit dem Preis nichts, außerdem kommen hier noch
> monatliche Grundgebühren hinzu.

Da die Umrüstung aber sehr teuer ist (neuer Brenner, Tanks, eventuell Raum) habe
ich bis jetzt noch nichts unternommen.Jetzt zu deinem Flüssiggas. Es klingt
vermutlich wie ein Witz, doch mein Bruder, der vor drei Jahren gebaut hat und
auch mit Flüssiggas heizt, ist einem Schweinezuchtverein beigetreten und bekommt
das Gas seit diesem Zeitpunkt für einen Preis der erheblich unter den
Marktpreisen liegt. Ich weiß nicht, in welchem Bundesland du wohnst, aber hier
in NRW gibt es so etwas und erkundigen kostet ja nichts.
Falls du nähere Angaben brauchst, schreib zurück.
Gruß B.N.

Wolfgang Hermann

unread,
Nov 7, 1998, 3:00:00 AM11/7/98
to

Edwin Cremer schrieb in Nachricht <90994290...@m120.omikron.de>...

>Wolfgang Hermann <Wolfgang...@t-online.de> wrote:
>> So,
>> Nachdem ich nun 4 Jahre mit Flüssiggas geheizt habe, bin ich der Meinung
:
>> es reicht.
>> Ich will einfach diesen Horrorpreis nicht mehr bezahlen, den Flüssiggas
>> kostet.
>

>yep, und deshalb tanke ich jetzt hollaendisches Gas und zahle nur
>noch 1/3 des deutschen Preises.

Sehr interessant !
Das wusste ich bisher nicht. Ich habe zwar vor längerer Zeit mitbekommen,
dass der Gaspreis bei einer bestimmten Firma in Friedrichshafen sehr günstig
ist :
Stand Ende August 98 :
Abnahmemenge 20.000 Liter (Sammeleinkauf): ca. 40 Pf
3000 bis 4000 Liter (mein Bedarf) : 50 Pf
Nur durch diese Information (50Pf) war es mir übrigens möglich, den
Gaspreis, den ich jetzt kürzlich bezahlt habe bei Scharr von 58 Pf auf 51 Pf
zu drücken....
Meinen Entschluss, auf Öl umzusteigen, hat sich aber durch die "möglichen"
40 Pf nicht geändert, weil selbst 40Pf immer noch mindestens 10 bis 15
Pfennig zu viel sind.
Bei 30 Pfennig wüde ich sagen , ich bleib beim Gas.

Jetzt sagst Du, Du kaufst für 1/3 des deutschen Preises.
Kannst Du mal nähere Informationen rüberwachsen lassen ? Wieviel genau ?
Bei mir stellt sich, auch wie schon bei anderen Lesern, die Frage der
Legalität. Wie sieht es denn aus mit der Mineralölsteuer
(....Gassteuer??...) Ist es nicht so, dass Du beim Einkauf in Holland diese
Steuer umgehst ?

In welchen Umkreis liefern diese holländischen Gasmänner denn ?
Wenn man z.B. ein Sammeleinkauf macht , 20000 Liter , den Liter für 20 Pf
bekommt und 30 Pf akzeptiert, dürfte der Transport immerhin 2000 Mark
kosten, was denk ich mal ein ganzes Stück weit reichen würde.

>Das dumme sind nur die Knebelvertraege der Gasgesellschaften. :-(

Meinst Du jetzt die Knebelverträge bei uns (z.B. Scharr, Südgas, Primagas
usw.?).
Dann hätte ich ja kein Problem, weil ich nächsten Juli den Tank für 3500 DM
kaufen könnte, und somit mich aus der Knebelung befreien.... Allerdings mit
dem Problem, dass in 5 Jahren eine relativ teure TÜV-Prüfung des Tankes auf
mich zukommen würde.

Danke im voraus für weitere Information.

Gruß,
Wolfgang


Rainer Maier

unread,
Nov 8, 1998, 3:00:00 AM11/8/98
to
On Mon, 2 Nov 1998 21:18:04 -0600, "Thomas Erstfeld / Dani Boy"
<rp1...@online-club.de> wrote:


>Ach so, hast Du schon praktische Erfahrungen mit dem Jahresoelverbrauch
>Deiner Anlage und wie gut ist Dein Haus waermegedaemmt?

Wärmedämmung (noch) durchschnittlich bis miserabel. Das letzte
Einscheiben-Fenster wird aber noch vorm Winter ersetzt.
Ist halt so ne alte Fachwerkhütte, teilweise mit irgendwelchen Steinen
vermauert, was eben garnicht dämmt.

Was den Ölverbrauch angeht, hab ich noch keine Erfahrung, aber nach
dem Verbrauch der letzten Wochen zu schliessen, sollten eigentlich
2000..2500 Liter bei einer Wohnfläche von 100 qm reichen. Allerdings
müssen nochmals 100 qm im Winter frostgeschützt werden, ich nehme an,
das kostet auch noch mal 300 Liter extra.


Gruss Rainer


Edwin Cremer

unread,
Nov 9, 1998, 3:00:00 AM11/9/98
to
Wolfgang Hermann <Wolfgang...@t-online.de> wrote:

> Jetzt sagst Du, Du kaufst für 1/3 des deutschen Preises.
> Kannst Du mal nähere Informationen rüberwachsen lassen ? Wieviel genau ?
> Bei mir stellt sich, auch wie schon bei anderen Lesern, die Frage der
> Legalität. Wie sieht es denn aus mit der Mineralölsteuer
> (....Gassteuer??...) Ist es nicht so, dass Du beim Einkauf in Holland diese
> Steuer umgehst ?

da ich auch nicht weiss wie da Rechtlich zu bewerten ist moechte
erstmal bei meinem Lieferanten nachfragen.

> In welchen Umkreis liefern diese holländischen Gasmänner denn ?
> Wenn man z.B. ein Sammeleinkauf macht , 20000 Liter , den Liter für 20 Pf
> bekommt und 30 Pf akzeptiert, dürfte der Transport immerhin 2000 Mark
> kosten, was denk ich mal ein ganzes Stück weit reichen würde.

muss ich auch nachfragen.

> >Das dumme sind nur die Knebelvertraege der Gasgesellschaften. :-(

> Meinst Du jetzt die Knebelverträge bei uns (z.B. Scharr, Südgas, Primagas
> usw.?).

yep,

> Dann hätte ich ja kein Problem, weil ich nächsten Juli den Tank für 3500 DM
> kaufen könnte, und somit mich aus der Knebelung befreien.... Allerdings mit
> dem Problem, dass in 5 Jahren eine relativ teure TÜV-Prüfung des Tankes auf
> mich zukommen würde.

TUEV ist kein Problem wenn Dein Tank leer ist (oder leer gemacht
werden kann). Mein Schwager ist beim TUEV und er hat mir gesagt das
sich an der Pruefung fuer Privatleute sich einiges getan hat.
Die zweijaehrige Pruefung kann ein Sachkundiger machen und auf eine
innere Besichtigung alle 10 Jahe wird verzichtet. Bleib nur noch
das leer machen um Anschluesse zu tauschen. Aber was spricht dagegen
den Tank im Sommer mal ganz leer zu machen, Anschluesse zu tauschen
und dann den TUEV kommen zu lassen ?


> Danke im voraus für weitere Information.

kommen, muss mich aber erst mal (am Wochenende) schlau machen.

Wolfgang Hermann

unread,
Nov 18, 1998, 3:00:00 AM11/18/98
to
On 9 Nov 1998 22:41:25 GMT, Edwin Cremer <ed...@m120.omikron.de> wrote:


>TUEV ist kein Problem wenn Dein Tank leer ist (oder leer gemacht
>werden kann). Mein Schwager ist beim TUEV und er hat mir gesagt das
>sich an der Pruefung fuer Privatleute sich einiges getan hat.
>Die zweijaehrige Pruefung kann ein Sachkundiger machen und auf eine
>innere Besichtigung alle 10 Jahe wird verzichtet. Bleib nur noch
>das leer machen um Anschluesse zu tauschen. Aber was spricht dagegen
>den Tank im Sommer mal ganz leer zu machen, Anschluesse zu tauschen
>und dann den TUEV kommen zu lassen ?
>
>

Ein Arbeitskollege , welcher kein Newszugang hat hat ein paar fragen.
Ich poste sie mal für ihn :

_________________________
Nach einem Telefongespräch mit dem hiesigen TÜV bei der mir gesagt
wurde das für die 10 jährige Prüfung des 2700 l Erdtanks eine Prüfung
nur nach Entlerrung (Abpumpen des Restgases durch einen Tankwagen
>auch bei lerrem Tank da in dem Tank immer Reste blieben und der
zuständige TÜV Prüfer für die "nötige Innenprüfung in den Tank
einsteigen müsse) weis ich nicht mehr was Sache ist ?

Hier nun meine "laienhafte" Fragen hierzu:

1.) Was muß bei der 10 Jahres Prüfung gemacht werden?
2.) Muß zu der 10 Jahres Prüfung wirklich eine Innenprüfung gemacht
werden?
3.) Wenn ja, muß der Tank hierzu abgesaugt werden?
4.) Wer macht solche Prüfungen wenn man einen eigenen Tank besitzt und
keinen
festen Gaslieferant besitzt der normalerweise mit Subunternehmen
solche
Prüfungen durchführt?
>
Danke im Vorraus für die Info.

FRANZ RITTER
-------------------------------------------------


Gruß,
Wolfgang

Edwin Cremer

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Wolfgang Hermann <Wolfgang...@alpirsbach.netsurf.de> wrote:
> Ein Arbeitskollege , welcher kein Newszugang hat hat ein paar fragen.
> Ich poste sie mal für ihn :

> _________________________
> Nach einem Telefongespräch mit dem hiesigen TÜV bei der mir gesagt
> wurde das für die 10 jährige Prüfung des 2700 l Erdtanks eine Prüfung
> nur nach Entlerrung (Abpumpen des Restgases durch einen Tankwagen
> >auch bei lerrem Tank da in dem Tank immer Reste blieben und der
> zuständige TÜV Prüfer für die "nötige Innenprüfung in den Tank
> einsteigen müsse) weis ich nicht mehr was Sache ist ?

> Hier nun meine "laienhafte" Fragen hierzu:

> 1.) Was muß bei der 10 Jahres Prüfung gemacht werden?

kann ich im einzelnen nicht sagen da ich die TUEV Vorschriften nicht
voeliegen haben.
Bei mir wurden die Amaturen getauscht (wegen automatischer Abschaltung
wenn voll ist) und mit einer Sonde hinneingeschaut.

> 2.) Muß zu der 10 Jahres Prüfung wirklich eine Innenprüfung gemacht
> werden?

yep, ist Vorschrift.

> 3.) Wenn ja, muß der Tank hierzu abgesaugt werden?

yep, wie will man ihn sonst aufmachen ?

> 4.) Wer macht solche Prüfungen wenn man einen eigenen Tank besitzt und
> keinen
> festen Gaslieferant besitzt der normalerweise mit Subunternehmen
> solche
> Prüfungen durchführt?

der TUEV, im Raum Kassel kann ich meine Schwager schicken. ;-)


Eddy

--
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Es zeugt von einem beschraenkten Geist wenn Mensch sich zu einem Wort
nur eine Schreibweise vorstellen kann. ;-)


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