ich suche nach einer eleganten Möglichkeit aus über 100 ca. 80 mm dicken,
rechteckigen Styroporplatten eine bestimmte Form auszuschneiden.
Ich habe da mal etwas von einer Methode mit einem heißen Draht gehört. Weiß
jemand, ob es so etwas fertig zu kaufen gibt, oder wie man sich das selber
bauen kann????
Antworten bitte als e-mail (thoma...@rz-online.de)
Vielen Dank
Thomas
>ich suche nach einer eleganten Möglichkeit aus über 100 ca. 80 mm dicken,
>rechteckigen Styroporplatten eine bestimmte Form auszuschneiden.
>Ich habe da mal etwas von einer Methode mit einem heißen Draht gehört. Weiß
>jemand, ob es so etwas fertig zu kaufen gibt, oder wie man sich das selber
>bauen kann????
Im Modellbaugeschäft bekommst Du einen speziellen Widerstandsdraht zum
Styroporschneiden. Du kannst aber auch einen dünnen Stahldraht nehmen
(0,5 - 1mm). Wenn Du an die Enden des Drahtes, eine regelbare Spannung
anlegst (Netzgerät oder ausreichend starker Modellbahntrafo) erhitzt
sich der Draht und Du kannst das Styropor schneiden. In Deinem Falle
würde sich eine Art Bügelsäge mit ausreichend dimensioniertem Bügel
empfehlen, in das Du den Draht (isoliert!) anstelle des Sägeblattes
einspannst. Der Draht soll heiss sein aber nicht rotglühend.
Ausprobieren.
>Antworten bitte als e-mail (thoma...@rz-online.de)
Nö, das kann nicht der Sinn einer Newsgroup sein.
Ciao
Klaus
email: wen...@dialup.nacamar.de
--
drf-workshop Naturfreundehaus Ober-Ramstadt vom 08.01.-10.01.99
>>>>> Allgemeine Informationen, Thema "AUGENBLICKE":
http://www.ndh.net/home/wirmer/treffen.htm
>>>>> Preisliste und Formular für Bettenreservierung:
http://home.t-online.de/home/KWensing/Preise.txt
http://home.t-online.de/home/KWensing/Reserv.txt
>>>>> aktueller Stand der Bettenreservierung:
http://home.t-online.de/home/KWensing/Betten.txt
Sowohl dem Tip mit dem Widerstandsdraht als auch dem Modellbahntrafo kann
ich zustimmen. Ein Stahldraht hat eine hoehere Reissfestigkeit. Dann musst
du allerdings pruefen, ob der Strom durch den Trafo nicht zu gross wird -
die Dinger haben dankenswerterweise meist eine Sicherung und sind
kurzschlussfest.
Als Buegelsaege kann ich eine normale Laubsaege empfehlen. Auf der einen
Seite kann man's direkt einspannen, auf der anderen muss der Draht isoliert
werden, z.B. mit ein paar Lagen Papier. Dann je nach Professionalitaet ein
paar Kroko-Klemmen oder echte Zuleitungen anloeten.
Schoenen Gruss
Martin
Ich hab sowas mal mit einer Messerklinge gemacht, die ich mit ein wenig Draht
an einen Loetkolben "gebunden" habe, so dass sie ausreichend heiss wird.
Erfordert aber ein wenig Experimentieren, bis es gut funktioniert.
Jan
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/ Jan Richling - http://www.informatik.hu-berlin.de/~richling /
/ PhD Student at Computer Architecture and Communication Group - /
/ Department of Computer Science - Humboldt University Berlin /
>Hallo,
>
>ich suche nach einer eleganten Möglichkeit aus über 100 ca. 80 mm dicken,
>rechteckigen Styroporplatten eine bestimmte Form auszuschneiden.
>Ich habe da mal etwas von einer Methode mit einem heißen Draht gehört. Weiß
>jemand, ob es so etwas fertig zu kaufen gibt, oder wie man sich das selber
>bauen kann????
ich hab mal eine Klinge aus nem Teppichmesser mit ner Schelle an nem
starken Lötkolben festgemacht für den Zweck. Vielleicht kannst Du für
die Idee für Deine 80 mm Platten adaptieren.
>Antworten bitte als e-mail (thoma...@rz-online.de)
nee
> Hallo, ich suche nach einer eleganten Möglichkeit aus über 100
> ca. 80 mm dicken, rechteckigen Styroporplatten eine bestimmte
> Form auszuschneiden.
Ich habe mir vor langer Zeit für diesen Zweck eine Laubsäge
umgebaut. Ich weiß nicht mehr, woher ich den Widerstandsdraht hatte,
aber ich habe eine Seite der Sägedrahtaufnahme mit einigen kleinen
Pertinaxstücken isoliert und daran einen Pol eines Eisenbahntrafos mit
angeschlossen. Den anderen Pol habe ich - wer hätte das jetzt erwartet
- an die andere Seite des eingespannten Drahtes gelegt.
Solltest Du keinen Widerstandsdraht bekommen, versuch' es einfach mit
dünnem Kupferdraht und erhöhe die Spannung sehr vorsichtig. Das ist
dann allerdings nicht unbedingt für den Permanentbetrieb geeignet.
[x] ulf
--
> Antworten bitte als e-mail (thoma...@rz-online.de)
Dann frag' auch per e-mail.
Andere Möglichkeit ist mit 'nem heißen Draht, die
Geräte
(vernünftig abgesichert und Isoliert) kosten allerdings
'n paar Mark.
Aber vielleicht hat Dein örtlicher
Elektromaschinenhöker
ja was Gebrauchtes liegen (ich mein' jetzt nicht
irgendwelche
Heimwerkermärkte, sondern Firmen, wo Handwerksbetriebe
Ihre Geräte kaufen; in Hamburg z.B. Hans Sauer GmbH).
Der Nachteil bei dem 'heißen Draht' ist allerdings, daß
es so Butterweich geht, daß es eigentlich unmöglich ist
wirklich genau zu schneiden. Ich hab' so'n Ding, und
es taugt nur für die grobe Form.
Es muß auf jeden Fall nachgearbeitet werden.
Ich würd' nach 'ner günstigen Bandsäge mit
entsprechendem Sägeband
Ausschau halten.
hope that helps
Gruß
Patrick Grochowy
Heissdrahtschneider selber bauen:
Widerstandsdraht aus dem Elektroladen
z.B. Isachrom oder Konstantan (Widerstand ist konstant ueber die Temperatur,
temperaturbestaendig, Isachrom ist besser Korrosionsbestaendig)
Isachrom hat hoehere Widerstandswerte, duerfte fuer so kurze Drahte besser
geeignet sein. (Bezugsquelle z.B. www.conrad.de , viele Filialen Bundesweit)
Stromquelle: ein Auto-Batterieladegeraet oder eine Autobatterie.
Buegel aus Holzlatten (billig, einfach zu bearbeiten, isoliert)
Kabel/Zuleitungen zum Heissdraht muessen je mind. 1.5 qmm haben, besser mehr.
Wenn die Zuleitungen mehr als Handwarm werden, sind sie unterdimensioniert.
Irgendwo gabs mal ne Anleitung im Netz, habs aber verloren. In Buechereien
gibt's ein Buch "Windsurfbretter im Selbstbau" oder so aehnlich. Das ist der
Bau eines Heissdrahtschneiders auch beschrieben.
Ist aber wirklich trivial: Draht, Kabel, Stecker, Latten und ein paar Schrauben.
Mit den Widerstandswerten und der Drahtlaenge musst du etwas spielen,
damit bei der vorgegebenen Spannung der Draht nicht zu heiss wird oder
nicht zu kalt bleibt. 3-5A stelle ich mir als guten Wert bei 12V vor.
weiss aber nicht genau.
Der Isachrom-Draht von Conrad hat 5 Ohm/m, der Heissdraht sollte also
mind. 0.5 Meter lang sein, sonst fliesst bei 12V zu viel Strom.
Wie gesagt etwas experimentieren.
Mein Ladegeraet hat einen 6V Schalter, da waeren 25 cm machbar.
Patrick Schelauske
Patrick Schelauske schrieb:
> In article <01be23bb$516850c0$4e82bdc3@default>, "Thomas Marx" <thoma...@rz-online.de> writes:
> >Hallo,
> >
> >ich suche nach einer eleganten Möglichkeit aus über 100 ca. 80 mm dicken,
> >rechteckigen Styroporplatten eine bestimmte Form auszuschneiden.
> [...]
>
> Heissdrahtschneider selber bauen:
> Widerstandsdraht aus dem Elektroladen
> z.B. Isachrom oder Konstantan (Widerstand ist konstant ueber die Temperatur,
> temperaturbestaendig, Isachrom ist besser Korrosionsbestaendig)
> Isachrom hat hoehere Widerstandswerte, duerfte fuer so kurze Drahte besser
> geeignet sein. (Bezugsquelle z.B. www.conrad.de , viele Filialen Bundesweit)
>
> Stromquelle: ein Auto-Batterieladegeraet oder eine Autobatterie.
>
> [...]
Der schon genannte Eisenbahntrafo ist eher zu empfehlen, hier kann man naemlich die Spannung regeln.
Je nach gewuenschter Schnittgeschwindigkeit mehr oder weniger Spannung.
Falls Du winklig schneiden moechtest, ist auch die Variante ohne Buegel sehr attraktiv:
Widerstandsdraht oben an etwas griffguenstigem befestigen und unten an dem Draht ein Gewicht
befestigen, das ihn gespannt haelt. Bei Deiner Blockgroesse kann man dann recht bequem die Hand auf
den Styropor gleiten lassen und so recht genau am Anriss entlangfuehren. Wenn man ein sehr glattes
Lineal (am besten Stahl) verwendet kann man sogar sehr saubere Flaechen schneiden.
Die Abstimmung von Schnittgeschwindigkeit und Spannung am besten bei einem Testschnitt ausprobieren
(jemanden von der Seite gucken lassen, da der Draht unten immer etwas nachhaengt).
mbG
Michael
Kann der soviel Strom treiben?
So ein kleiner Zug zieht doch nichtmal 1 Ampere, oder?
Schaetze aber das Merklin/Fleischmann die Dinger gut abgesichert haben.
Insofern wuerde ich persoenlich es auch riskieren. Aber eben Vorsicht.
Der Trafo sollte innerhalb seiner Spezifikationen betrieben werden!
Gleiches gilt fuer Ladegeraete, Halogentrafos usw.
Man nehme halt was da ist: Ladegeraet, Motoradbatterie, Autobatterie
oder von mir aus auch Eisenbahntrafos.
Das Ladegeraet hat den Vorteil, das es den Strom anzeigt und man die
Ueberlastung der Quelle leicht sehen/ablesen kann. Ausserdem sind schon
gleich zwei praktische (aber kuzschlussgefaehrdete) Klemmen dran.
Wenn man den Draht ueberlastet brennt der nur duch und man muss einen
neuen einsetzen. Kein Problem. Ein "verbrannter" Eisenbahntrafo ist
schon richtig teuer (IMHO waren das an die 80 DM ?).
Langsam rantasten.
Wenn es stark qualmt oder der Draht glueht ist er zu warm bzw. es fliesst
viel Strom. Die Stromquelle auch oefter anfassen. Wird es schnell waermer
als handwarm, dann ist der Trafo ueberlastet.
Wer messen kann ist im Vorteil, wobei das ziemlich "tricky" ist, da die
normalen Messgeraete im hohen Strombereicht fast immer nicht abgesichert
sind und bei Ueberlast einfach kaputtgehen.
Orientierung:
10A Stromfluss ist garantiert zu viel, aber das Messgeraet sollte mind.
bis dahin messen koennen. Zeigt das Messgeraet nur bis 2A kann man die
Messung damit gleich vergessen.
Auf jedem Trafo ist der Watt- bzw. Strombereich den er verkraftet angegeben,
auch auf den Eisenbahntrafos.
Wie gesagt kann man auch anhand der Laenge und dem Widerstand des Drahtes
den Strom ausrechenen der ungefaehr fliessen wird bei X Volt.
I=U/R
Patrick Schelauske
>Kann der soviel Strom treiben?
>So ein kleiner Zug zieht doch nichtmal 1 Ampere, oder?
>Schaetze aber das Merklin/Fleischmann die Dinger gut abgesichert haben.
Modellbahntrafos gelten als Spielzeugtrafos und muessen nach Vorschrift
so abgesichert sein, dass sie Ueberlast und Kurzschluss schadlos
vertragen.
Bei oben genannten Herstellern darfst Du das voraussetzen.
Ueblich sind Auslegungen von ca. 0,5 - 1 A Dauerstrom.
>Man nehme halt was da ist: Ladegeraet, Motoradbatterie, Autobatterie
Hiermit wird es BEI WEITEM gefaehrlicher!
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
>Modellbahntrafos gelten als Spielzeugtrafos und muessen nach Vorschrift
>so abgesichert sein, dass sie Ueberlast und Kurzschluss schadlos
>vertragen.
>
>Bei oben genannten Herstellern darfst Du das voraussetzen.
>
>Ueblich sind Auslegungen von ca. 0,5 - 1 A Dauerstrom.
IMHO etwas duenne.
Reicht das denn zum Heissdrahtschneiden?
>
>>Man nehme halt was da ist: Ladegeraet, Motoradbatterie, Autobatterie
>
>Hiermit wird es BEI WEITEM gefaehrlicher!
Beim Ladegeraet kaum, mit den Batterien sollte man aber schon vorsichtig
sein. Aber normal gibt spaetestens eine der 1.5qmm Zuleitungen auf.
Wenn man allerdings einen Schraubenschluessel ueber die Pole legt ...
Man beachte die Sicherheitsbestimmungen!
Was fuer Sicherheits-Anleitungen legen eigentlich die Amis Hämmern bei?
Patrick Schelauske
Funktioniert bei mir seit Jahren. Es reicht doch, das der Drah >warm<
wird.
>>>Man nehme halt was da ist: Ladegeraet, Motoradbatterie, Autobatterie
>>Hiermit wird es BEI WEITEM gefaehrlicher!
>Beim Ladegeraet kaum, mit den Batterien sollte man aber schon
vorsichtig
>sein. Aber normal gibt spaetestens eine der 1.5qmm Zuleitungen auf.
>Wenn man allerdings einen Schraubenschluessel ueber die Pole legt ...
Ähm, wenn eine der Zuleitungen den Geist aufgibt bei dem Querschnitt,
ist dir der Konstantandraht längst verdunstet ;-)
Allerdings wäre mir persönlich ein Bleiakku wesentlich zu riskant... der
hat nämlich keinen eingebauten Überstromschutz...
>Man beachte die Sicherheitsbestimmungen!
>Was fuer Sicherheits-Anleitungen legen eigentlich die Amis Hämmern bei?
Dieselbe wie bei uns: Vor Inbetriebnahme Gehirn einschalten und Daumen
wegnehmen ;-))
>Patrick Schelauske
MfG Frank
>Ähm, wenn eine der Zuleitungen den Geist aufgibt bei dem Querschnitt,
>ist dir der Konstantandraht längst verdunstet ;-)
Besser Isachrom statt Konstantan.
klar, wenn man nichts falsch gemacht hat gibts auch keinen Kurzschluss.
Ich war von einem eher warscheinlichen Fehler ausgegangen. Der Draht
ist natuerlich die flinkere Sicherung.
>Allerdings wäre mir persönlich ein Bleiakku wesentlich zu riskant... der
>hat nämlich keinen eingebauten Überstromschutz...
deshalb die Kupfersicherung mit 1.5 qmm Querschnitt :)
Patrick Schelauske
ROTFL !
Frank
Ich hab zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber warum nicht
einfach einen Draht in einen Lötkolben stecken ?
bis denne...
scholly