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Außenküche mit schlichtem Gasherd möglich?

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Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 4:41:44 AM12/4/16
to
Servus,
ne richtige Outdoorküche ist zwar stylisch, aber doch recht teuer.
Da ich einen kleine Gasgrill und eine Riesenabdeckhaube besitze, kam mir
der Gedanke, bei Ebay oder so einen alten Gasherd zu schießen und Grill
und Herd in friedlicher Koeexistenz auf der Terasse zu parken. Ich frage
mich nur, ob mir der Herd dann unterm Hintern wegrosten würde, oder ob
das ne coole Idee ist. (Ja ich weiß, dass man auf Propandüsen umrüsten muss)

Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?

Meinungen?
Ach soo und ne Idee für ne Arbeitsfläche wäre nicht so schlecht.

Georg Wieser

unread,
Dec 4, 2016, 5:32:48 AM12/4/16
to
Bei den aufgerufenen Preisen würde ich das alte Heimwerkermotto:
"Probieren geht über studieren". empfehlen :-)

Wenn das Zeug trocken steht, und davon gehe ich bei einer Outdoorküche
aus, warum soll das so schnell sterben?

Vielleicht hast Du Glück und schießt sogar einen alten Gewerbeherd aus
Edelstahl.

Volker Neurath

unread,
Dec 4, 2016, 6:27:17 AM12/4/16
to
Lars Wilhelm <la...@invalid.invalid> Wrote in message:

> Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
> einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?
>

Sofern du einen BBQ Grill hast (mit Deckel) reichen hell und Herd.


Gerald Oppen

unread,
Dec 4, 2016, 7:28:19 AM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 10:41 schrieb Lars Wilhelm:
> Servus,
> ne richtige Outdoorküche ist zwar stylisch, aber doch recht teuer.
> Da ich einen kleine Gasgrill und eine Riesenabdeckhaube besitze, kam mir
> der Gedanke, bei Ebay oder so einen alten Gasherd zu schießen und Grill
> und Herd in friedlicher Koeexistenz auf der Terasse zu parken. Ich frage
> mich nur, ob mir der Herd dann unterm Hintern wegrosten würde, oder ob
> das ne coole Idee ist. (Ja ich weiß, dass man auf Propandüsen umrüsten
> muss)
>
> Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
> einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?
>
> Meinungen?

Es dürfte nicht unerheblich sein wo sich diese Außenküche befindet.
Salzige Nordseeluft, feinstaubbelastetes Stuttgart, Zugspitze,
Wochenendhaus auf Mallorca...
Vielleicht auch darüber Gedanken machen was passiert wenn Dir das Teil
um die Ohren fliegt und auch Deine Familie/Gäste verletzt werden und der
Hersteller einen Außenbetrieb nicht freigegeben hat.


Gerald

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 4, 2016, 7:40:20 AM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 13:28 schrieb Gerald Oppen:

> feinstaubbelastetes Stuttgart

Grillparty am Neckartor, direkt neben der Messstation!



CNR, Dieter


Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 8:09:36 AM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 13:28 schrieb Gerald Oppen:
> Am 04.12.2016 um 10:41 schrieb Lars Wilhelm:
>> Servus,
>> ne richtige Outdoorküche ist zwar stylisch, aber doch recht teuer.
>> Da ich einen kleine Gasgrill und eine Riesenabdeckhaube besitze, kam mir
>> der Gedanke, bei Ebay oder so einen alten Gasherd zu schießen und Grill
>> und Herd in friedlicher Koeexistenz auf der Terasse zu parken. Ich frage
>> mich nur, ob mir der Herd dann unterm Hintern wegrosten würde, oder ob
>> das ne coole Idee ist. (Ja ich weiß, dass man auf Propandüsen umrüsten
>> muss)
>>
>> Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
>> einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?
>>
>> Meinungen?
>
> Es dürfte nicht unerheblich sein wo sich diese Außenküche befindet.
> Salzige Nordseeluft, feinstaubbelastetes Stuttgart, Zugspitze,
> Wochenendhaus auf Mallorca...

Ja, schon. :)

> Vielleicht auch darüber Gedanken machen was passiert wenn Dir das Teil
> um die Ohren fliegt und auch Deine Familie/Gäste verletzt werden und der
> Hersteller einen Außenbetrieb nicht freigegeben hat.
Gegenfrage- warum sollte ein Gasherd einem um die Ohren fliegen? Von den
Zulassungsvorschriften sind die Anforderungen im Innenraum erheblich
höher. Draußen ists beinahe wurscht.
(Innenraum: Zünsicherung unabdingbar, Leistungsbegrenzung auf 11 kw
falls mit Flaschengas betrieben)
Wenn Du mit zeigst, wie man mit dem Regelbetrieb ein zündfähiges Gemisch
draußen aufsammeln kann, bekommst DU von mir eine Kiste Hopfenkaltschale
gratis)



Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 8:10:37 AM12/4/16
to
Das ist grundsätzlich kein Problem. Aber die sind leistungsmäßig in der
Liga die für den Hausgebrauch overkill ist.

noebbes

unread,
Dec 4, 2016, 8:55:34 AM12/4/16
to
Alles geht: Gerald kann auch mit einem Reibekuchen die Treppe ölen und
mit einem Reisfladen Fenster waschen.

Gerald Oppen

unread,
Dec 4, 2016, 9:23:32 AM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 14:09 schrieb Lars Wilhelm:
> Am 04.12.2016 um 13:28 schrieb Gerald Oppen:
>> Am 04.12.2016 um 10:41 schrieb Lars Wilhelm:
>>> Servus,
>>> ne richtige Outdoorküche ist zwar stylisch, aber doch recht teuer.
>>> Da ich einen kleine Gasgrill und eine Riesenabdeckhaube besitze, kam mir
>>> der Gedanke, bei Ebay oder so einen alten Gasherd zu schießen und Grill
>>> und Herd in friedlicher Koeexistenz auf der Terasse zu parken. Ich frage
>>> mich nur, ob mir der Herd dann unterm Hintern wegrosten würde, oder ob
>>> das ne coole Idee ist. (Ja ich weiß, dass man auf Propandüsen umrüsten
>>> muss)
>>>
>>> Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
>>> einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?
>>>
>>> Meinungen?
>>
>> Es dürfte nicht unerheblich sein wo sich diese Außenküche befindet.
>> Salzige Nordseeluft, feinstaubbelastetes Stuttgart, Zugspitze,
>> Wochenendhaus auf Mallorca...
>
> Ja, schon. :)
>
>> Vielleicht auch darüber Gedanken machen was passiert wenn Dir das Teil
>> um die Ohren fliegt und auch Deine Familie/Gäste verletzt werden und der
>> Hersteller einen Außenbetrieb nicht freigegeben hat.
> Gegenfrage- warum sollte ein Gasherd einem um die Ohren fliegen? Von den
> Zulassungsvorschriften sind die Anforderungen im Innenraum erheblich
> höher. Draußen ists beinahe wurscht.

Z.B. könnte die Gefahr bestehen dass eine Sicherheitseinrichtung
festfriert, der Gasanschluß (inklusive Dichtungen) nicht
witterungsbeständig ist,...

Auszug aus einer x-beliebigen ergoogelten Anleitung für einen Gasherd:
------------------------------------------------------------------
Das Gerät ist für das Kochen/Backen von Lebens
mitteln in geschlossenem Raum entwickelt worden
und darf nur für diesen Zweck angewendet werden:
jeder andere Gebrauch muss deshalb vermieden
werden, da er unsachgemäß und gefährlich ist.

Der Ofen darf nicht von Personen mit reduzierter
Wahrnehmung und reduzierten körperlichen oder
geistigen Fähigkeiten benutzt werden. Ebenso darf
er nicht von unerfahrenem oder unverantwortlichem Personal
bedient werden, außer wenn diese
von einer für deren Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt und
für den Gebrauch des Apparats gebührend geschult werden
------------------------------------------------------------------
-> Also ausschließlich für den Betrieb in geschlossenen Räumen bestimmt.
Eine Verstoß dagegen könnte man als "unverantwortlich" interpretieren.

Damit setzt Du dich rechtlichen/versicherungstechnischen Schwierigkeiten
bei einem Unfall aus - selbst wenn Außenbetrieb noch nicht einmal
Ursächlich für den Unfall war.

Gerald

Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 12:09:36 PM12/4/16
to
Frage: Kennst Du bei Campingkochern und Gasgrills für draußen irgenteine
Sicherheitseinrichtung???

Nein, außer dem vorgeschriebenen Druckmiunderer passenden Drucks gibt es
nix. Warum auch- Es kann sich kein Gas ansammeln. In geschlossenen
Räumen ist das ne ganz andere Nummer.


> Auszug aus einer x-beliebigen ergoogelten Anleitung für einen Gasherd:
> ------------------------------------------------------------------
> Das Gerät ist für das Kochen/Backen von Lebens
> mitteln in geschlossenem Raum entwickelt worden
> und darf nur für diesen Zweck angewendet werden:
> jeder andere Gebrauch muss deshalb vermieden
> werden, da er unsachgemäß und gefährlich ist.




> Der Ofen darf nicht von Personen mit reduzierter
> Wahrnehmung und reduzierten körperlichen oder
> geistigen Fähigkeiten benutzt werden. Ebenso darf
> er nicht von unerfahrenem oder unverantwortlichem Personal
> bedient werden, außer wenn diese
> von einer für deren Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt und
> für den Gebrauch des Apparats gebührend geschult werden
> ------------------------------------------------------------------
> -> Also ausschließlich für den Betrieb in geschlossenen Räumen bestimmt.
> Eine Verstoß dagegen könnte man als "unverantwortlich" interpretieren.

So ein Blödsinn. Da hat mal wieder ein Spezialist sich in
Bedienungsanleitungen versucht.
Die kurze Variante:
Die Bestimmung des Herdes ist die Zubereitung von Lebensmitteln, also
zum Beispiel nicht das Einbrennen von Farben oder so. Wer das macht und
so das eine oder andere Unglück prozuziert, weil sich Lösemittel oder so
entzünden, oder Produktreste Lebensmittel vergiften oder oder oder, kann
nicht den Hersteller dafür haftbar machen. Ende der DSiskussion.


> Damit setzt Du dich rechtlichen/versicherungstechnischen Schwierigkeiten
> bei einem Unfall aus - selbst wenn Außenbetrieb noch nicht einmal
> Ursächlich für den Unfall war.
Die berühmt berüchtigten versicherrungstechnischen Gründfen, die da wären?


Georg Wieser

unread,
Dec 4, 2016, 1:25:19 PM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 14:10 schrieb Lars Wilhelm:

> Das ist grundsätzlich kein Problem. Aber die sind leistungsmäßig in der
> Liga die für den Hausgebrauch overkill ist.


die Flamme kleindrehen sollte leichter sein, als sie zu vergrößern....

Georg Wieser

unread,
Dec 4, 2016, 1:27:21 PM12/4/16
to
Achtung: Leben kann Unfälle verursachen.....

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 4, 2016, 1:38:34 PM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 19:27 schrieb Georg Wieser:

> Achtung: Leben kann Unfälle verursachen.....

So viele scheinen nicht zu passieren. In so mancher Schrebergartenlaube
steht ein aus dem Haushalt ausgemusterter Gasherd, seit vielen Jahren schon.


Gruß Dieter

Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 3:00:14 PM12/4/16
to
Ja natürlich. Aber Du kennst die Berufsbedenkenträger. Gas und elektrik
ist niemals nicht für Heimwerker. Am besten einen Elektriker holen, der
Stecker in Steckdosen steckt.

Lars Wilhelm

unread,
Dec 4, 2016, 3:10:40 PM12/4/16
to
Am 04.12.2016 um 19:38 schrieb Dieter Wiedmann:
Natürlich. Was soll denn auch grundsätzlich passieren? Gas ist immer
dann gefährlich, wenn es unbemerkt ausströmt und in einem geschlossenen
Raum es zu Gemischbildungen kommt. Im Freien ist das ausgeschlossen. Aus
diesem Grund haben Campinggaskocher auch keinerlei
Sicherheitseinrichtungen: Gasbuddel-Reduzierer, Regler, Brennstelle, ende.
Und genau aus diesem Grund darf man und sollte man so etwas nicht in
geschlossenen Räumen benutzen. Und aus genau diesem Grund ist der
Betrieb von Gasgeräten in Wohnmobilen und -hängern nur mit Chrashsensor
zulässig.

Wenn ein Gasherd in geschlossenen Räumen betrieben wird, braucht es auch
immer genügend Restsauerstoff. Daher ist eine Mindestraumgröße
vorgeschrieben, bzw. konkrete Lüftungsmöglichkeit Vorschrift.
Dann muss man noch wissen, dass Propoan schwerer als Luft ist, daher
Gasbuddeln nicht im Keller gelagert werden dürfen und andererseits
Erdgas leichter als Luft ist.
NB: Ich würde niemals nicht am Gasnetz rumbasteln. Da habe ich zuviel
Respekt davor, das wirklich dicht zu bekommen.
Aber Propangasflaschen im Garten- Hallo? Seit mehreren Jahrzehnten in
diversen Formen betrieben.


Georg Wieser

unread,
Dec 4, 2016, 3:16:20 PM12/4/16
to
Lach ned pauschal drüber, ich hab schon Sachen gesehen, da hättest Du
Dir genau das gewünscht....

Aber wegen ein/zwei Darwin Aspiranten mussen dann wieder alle leiden :-(

Beispiel? Zigtausend Drohnenflieger werden ihres Hobbys beraubt, weil
eine Handvoll Idioten gegen den Fernsehturm bumst oder irgendein
ähnlicher Mist.


Allerdings scheint bei dem Thema um das es geht wirklich wenig zu
passieren, sonst gäbe es schon lange keine "ohne Lehrgang und Stempel"
frei verkäuflichen Gasflaschen/Herde mehr.

Das "Risiko" jedenfalls einen nicht explizit für den Außenbereich
freigegebenen Gasherd draussen und in einer Außenküche sogar vor
direkten Witterungsunbillen geschützen Umgebung zu betreiben...
Das würde *MIR* exakt null schlaflose Nächte bereiten.

Jürgen Exner

unread,
Dec 4, 2016, 4:46:03 PM12/4/16
to
Lars Wilhelm <la...@invalid.invalid> wrote:
>Wenn man denn sich für ne Außenküche entscheidet, braucht es dann auch
>einen Backofen, oder tut es Grill und Herd?

Das haengt ganz und gar von _DEINEN_ Anspruechen und Erwartungen ab.
Dem einen reicht ein Steinkreis und ein paar Stoecke, um die Wurst ueber
das Feuer zu halten.
Der andere braucht zwingend die Outdoormikrowelle mit Heissluft und
Halogeninfrarotstrahlung, weil der Nachbar ja schon einen einfachen
Outdoorofen hat.
Vielleicht solltest du dir zuerst mal ueberlegen, was du dort ueberhaupt
zubereiten willst. Ein Blechkuchen (z.B. Pflaumenkuchen wird ohne
Backofen recht schwierig. Fuer einen Bohneneintopf (aka Chilli) reicht
dagegen ein Gusseisentopf, den man ueber das offene Feuer stellt (oder
haengt).

jue

Gerald Oppen

unread,
Dec 4, 2016, 5:05:36 PM12/4/16
to
Es geht nicht um Campingkocher und Gasgrills die für den Ausseneinsatz
konstruiert sind...
>
> Nein, außer dem vorgeschriebenen Druckmiunderer passenden Drucks gibt es
> nix. Warum auch- Es kann sich kein Gas ansammeln. In geschlossenen
... und erst zusammen mit dem Druckminderer zu einem vertretbaren
Restrisiko führt...
> Räumen ist das ne ganz andere Nummer.
... sondern um Geräte, die vom Hersteller ausdrücklich nur für die
Verwendung in geschossenen Räumen zugelassen sind.

Klar, auf den ersten Blick sieht man da kein Risiko. Auch die
persönliche Erfahrung zeigt meist das nach jahrelangem Betrieb nie was
passiert ist.
Aber einfach zu behaupten dass da überhaupt nichts passieren kann und
einfach die Herstellervorgaben missachten soll ist grob fahrlässig.
Als Beispiel wie auch in vermeintlich sicherer Umgebung schnell etwas
mit begrenzter Gasmenge passieren kann:
Mir ist schon ein Aktenvernichter um die Ohren geflogen. Der Sensor für
den Papiereinzug war durch den Papierstaub verschmutzt und so dass sich
der Einzug nicht mehr selbst abgeschaltet hat. Um den zu reinigen habe
ich - da schlecht zugänglich - zu Dose "Druckluftspray" (so der Aufdruck
- u.a. zu Reinigung von optischen System beworben) gegriffen und damit
die Linse freigeblasen. Stecker in die Steckdose - Motor
erfreulicherweise wieder aus. Zum Testen ein Blatt Papier in den Schlitz
geschickt - Bumm - Der Aktenvernichter-Aufsatz flog mir ins Gesicht und
eine Stichflamme hat mir T-Shirt, Augenbrauen und Haare versengt. Erst
danach war mir dann klar dass diese "Druckluft" ein brennbares Gas und
schwerer als Luft war das in dem oben offenen Behälter ein zündfähiges
Gemisch ergeben hat und durch die Funken an den Motorbürsten gezündet
wurde.

>> Auszug aus einer x-beliebigen ergoogelten Anleitung für einen Gasherd:
>> ------------------------------------------------------------------
>> Das Gerät ist für das Kochen/Backen von Lebens
>> mitteln in geschlossenem Raum entwickelt worden
>> und darf nur für diesen Zweck angewendet werden:
>> jeder andere Gebrauch muss deshalb vermieden
>> werden, da er unsachgemäß und gefährlich ist.
>
>
>
>
>> Der Ofen darf nicht von Personen mit reduzierter
>> Wahrnehmung und reduzierten körperlichen oder
>> geistigen Fähigkeiten benutzt werden. Ebenso darf
>> er nicht von unerfahrenem oder unverantwortlichem Personal
>> bedient werden, außer wenn diese
>> von einer für deren Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt und
>> für den Gebrauch des Apparats gebührend geschult werden
>> ------------------------------------------------------------------
>> -> Also ausschließlich für den Betrieb in geschlossenen Räumen bestimmt.
>> Eine Verstoß dagegen könnte man als "unverantwortlich" interpretieren.
>
> So ein Blödsinn. Da hat mal wieder ein Spezialist sich in
> Bedienungsanleitungen versucht.
Absolut nicht. Der Hersteller hat genau das getan was er tun muss.
Er hat angegeben, für welche Einsatzbedingungen das Gerät entwickelt und
getestet wurde.
Beispiel aus der Elektrotechnik:
Ein Kabel leitet den Strom in geschloßenen Räumen genauso gut wie im
Freien. Warum schreibt dann der Hersteller drauf dass es nicht für außen
geeignet ist? Weil sich ein "Spezialist" an einem Datenblatt versucht
hat und der Hersteller für ein Außenkabel einfach nur mehr verlangen
möchte? Sicher nicht. Den Unterschied merkt man nach einiger Zeit wenn
das Kabel dem Sonnenlicht ausgesetzt war - es fehlt in der Regel die
UV-Bestädigkeit und die Isolierung kann relativ schnell brüchig werden.
Und Du willst jetzt den Mitlesern garantieren dass alle Gasherde völlig
bedenkenlos auch draußen verwendet werden können....

> Die kurze Variante:
> Die Bestimmung des Herdes ist die Zubereitung von Lebensmitteln, also
> zum Beispiel nicht das Einbrennen von Farben oder so. Wer das macht und
> so das eine oder andere Unglück prozuziert, weil sich Lösemittel oder so
> entzünden, oder Produktreste Lebensmittel vergiften oder oder oder, kann
> nicht den Hersteller dafür haftbar machen. Ende der DSiskussion.
Der wesentliche Abschnitt in diesem Zusammenhang ist "...in
geschlossenem Raum entwickelt worden..."
Es steht Dir frei, am vorgesehenen Exemplar selbst eine Materialprüfung
für die Eignung im Außeneinsatz durchzuführen.
>
>> Damit setzt Du dich rechtlichen/versicherungstechnischen Schwierigkeiten
>> bei einem Unfall aus - selbst wenn Außenbetrieb noch nicht einmal
>> Ursächlich für den Unfall war.
> Die berühmt berüchtigten versicherrungstechnischen Gründfen, die da wären?
Grobe Fahrlässigkeit wird von Versicherungen immer gerne als Grund
genommen die Versicherungsleistung zu kürzen.

Gerald

Volker Neurath

unread,
Dec 4, 2016, 6:06:29 PM12/4/16
to
Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> Wrote in message:
> Blechkuchen (z.B. Pflaumenkuchen wird ohne
> Backofen recht schwierig.

Nö. Den backe ich dir nach wunsch wahlweise im Grill oder im

> Gusseisentopf, den man ueber das offene Feuer stellt (oder
> haengt).
>

auch Dutch Oven genannt

--

Uwe St?ckel

unread,
Dec 5, 2016, 6:43:58 AM12/5/16
to
Am 04.12.2016 um 21:00 schrieb Lars Wilhelm:
> Am besten einen Elektriker holen, der Stecker in Steckdosen steckt.

In Australien ist der Wechsel von Leuchtmitteln nur einer Fachkraft
erlaubt...

--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Lars Wilhelm

unread,
Dec 5, 2016, 9:12:21 AM12/5/16
to
Umgekehrt wird ein Schuh raus- die müssen draußen betrieben werden, weil Ihnen den für den Innenbetrieb notwendige Sicherheitsausrüstung fehlt.


> > Nein, außer dem vorgeschriebenen Druckmiunderer passenden Drucks gibt es
> > nix. Warum auch- Es kann sich kein Gas ansammeln. In geschlossenen
> ... und erst zusammen mit dem Druckminderer zu einem vertretbaren
> Restrisiko führt...

Unsinn. Der Druckminderer sorgt dafür, dass der Standardbetriebsdruck für das Gerät bereitgestellt wird. Ohne druckminderer ist die auszuströmende Menge nicht regelbar. Auch ohne Druckminderer gibt es keine Ansammlung von Gas, welches zu einer Explosion führt.

> > Räumen ist das ne ganz andere Nummer.
> ... sondern um Geräte, die vom Hersteller ausdrücklich nur für die
> Verwendung in geschossenen Räumen zugelassen sind.

Nun sollten wir mal ein bisschen Wording betreiben. Zulassen tut der Hersteller nichts. Schreibt er auch nicht. Aber um auf Dein Ursprungsversion zu kommen- andere Gasherde für den Innenbetrieb erwähnen einen Betrieb außen nicht. Aber alle erwähnen die Verwendung zum Kochen. Deswegen ist Dein Beharren, das eine Beispiel sei das Maß aller Dinge nicht haltbar.


> Klar, auf den ersten Blick sieht man da kein Risiko. Auch die
> persönliche Erfahrung zeigt meist das nach jahrelangem Betrieb nie was
> passiert ist.
> Aber einfach zu behaupten dass da überhaupt nichts passieren kann und
> einfach die Herstellervorgaben missachten soll ist grob fahrlässig.
> Als Beispiel wie auch in vermeintlich sicherer Umgebung schnell etwas
> mit begrenzter Gasmenge passieren kann:
> Mir ist schon ein Aktenvernichter um die Ohren geflogen. Der Sensor für
> den Papiereinzug war durch den Papierstaub verschmutzt und so dass sich
> der Einzug nicht mehr selbst abgeschaltet hat. Um den zu reinigen habe
> ich - da schlecht zugänglich - zu Dose "Druckluftspray" (so der Aufdruck
> - u.a. zu Reinigung von optischen System beworben) gegriffen und damit
> die Linse freigeblasen. Stecker in die Steckdose - Motor
> erfreulicherweise wieder aus. Zum Testen ein Blatt Papier in den Schlitz
> geschickt - Bumm - Der Aktenvernichter-Aufsatz flog mir ins Gesicht und
> eine Stichflamme hat mir T-Shirt, Augenbrauen und Haare versengt. Erst
> danach war mir dann klar dass diese "Druckluft" ein brennbares Gas und
> schwerer als Luft war das in dem oben offenen Behälter ein zündfähiges
> Gemisch ergeben hat und durch die Funken an den Motorbürsten gezündet
> wurde.



Hattest Du die Inhaltsangabe Deiner Dose gelesen? Nein? Dann wunder Dich nicht. Dieses Beispiel taugt auch nicht als Beispiel für ein Gefahrenszenario eines Herdes, der entgegen der Herstelleridee draußen betrieben wird.
> > So ein Blödsinn. Da hat mal wieder ein Spezialist sich in
> > Bedienungsanleitungen versucht.
> Absolut nicht. Der Hersteller hat genau das getan was er tun muss.
> Er hat angegeben, für welche Einsatzbedingungen das Gerät entwickelt und
> getestet wurde.

Nein, das folgt nicht zwingend daraus. Ein einfaches Gegenbeispiel eines anderen Herdes für den Innenraum konzipiert, reicht dazu aus.



> Beispiel aus der Elektrotechnik:
> Ein Kabel leitet den Strom in geschloßenen Räumen genauso gut wie im
> Freien. Warum schreibt dann der Hersteller drauf dass es nicht für außen
> geeignet ist? Weil sich ein "Spezialist" an einem Datenblatt versucht
> hat und der Hersteller für ein Außenkabel einfach nur mehr verlangen
> möchte? Sicher nicht. Den Unterschied merkt man nach einiger Zeit wenn
> das Kabel dem Sonnenlicht ausgesetzt war - es fehlt in der Regel die
> UV-Bestädigkeit und die Isolierung kann relativ schnell brüchig werden.
> Und Du willst jetzt den Mitlesern garantieren dass alle Gasherde völlig
> bedenkenlos auch draußen verwendet werden können....

Das habe ich nicht behauptet, also ist dieser Einwand sinnlos. Ich hatte Dich aufgefordert Szenarien zu benennen, die einen her für drinnen für außen gefährlich macht.
> > Die kurze Variante:
> > Die Bestimmung des Herdes ist die Zubereitung von Lebensmitteln, also
> > zum Beispiel nicht das Einbrennen von Farben oder so. Wer das macht und
> > so das eine oder andere Unglück prozuziert, weil sich Lösemittel oder so
> > entzünden, oder Produktreste Lebensmittel vergiften oder oder oder, kann
> > nicht den Hersteller dafür haftbar machen. Ende der DSiskussion.
> Der wesentliche Abschnitt in diesem Zusammenhang ist "...in
> geschlossenem Raum entwickelt worden..."

ja natürlich steht das da. Aber der Umkehrschluss ist nicht- daher ist er für außen völlig ungeeignet. Das ist doch die Krux. Es ist schlicht nicht sauber geschrieben und Du definierst da bedenkenträgerhaft wer weiß was für eione Gefahtr, die schlicht nicht vorhanden ist.
> Es steht Dir frei, am vorgesehenen Exemplar selbst eine Materialprüfung
> für die Eignung im Außeneinsatz durchzuführen.


Nö.

> >> Damit setzt Du dich rechtlichen/versicherungstechnischen Schwierigkeiten
> >> bei einem Unfall aus - selbst wenn Außenbetrieb noch nicht einmal
> >> Ursächlich für den Unfall war.
> > Die berühmt berüchtigten versicherrungstechnischen Gründfen, die da wären?
> Grobe Fahrlässigkeit wird von Versicherungen immer gerne als Grund
> genommen die Versicherungsleistung zu kürzen.

auch das ist nichtssagendes Bla Bla, wie ich es mir schon dachte.
EOD

> Gerald

juve

unread,
Dec 5, 2016, 12:11:05 PM12/5/16
to
Kommt drauf an, wir haben einen alten Gasherd, den der Nachbar nicht mehr
brauchte, läuf prima mit Gasflasche, Düsen waren schon so. Zündung
elektr. ist aber defekt. Das Beste, der Backofen ist auch Gas und macht
Pizza von denen man mit E-Herd nur träumen kann! Daneben steht eine
uralte Spüle, die ich ich wieder in Gang setzen konnte und einen Grill
gibt es auch. Überdachung folgt noch und ein Platz für offenes Feuer, um
Kastanien zu machen.

Also wenn man den Platz hat und das überdachen kann, tolle Sache! Macht
viel Spaß und keinen Dreck/Gestank in der guten Stube. Ich denke auch
noch an einen großen Holzofen, für Brot und so weiter. Wichtig ist in
jedem Fall der Regenschutz und die Spüle hilft sehr, WW wäre noch toll.
Sollte aber alles leicht abschaltbar sein, für den Winter.

Georg Wieser

unread,
Dec 5, 2016, 12:17:19 PM12/5/16
to
Am 05.12.2016 um 12:43 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 04.12.2016 um 21:00 schrieb Lars Wilhelm:
>> Am besten einen Elektriker holen, der Stecker in Steckdosen steckt.
>
> In Australien ist der Wechsel von Leuchtmitteln nur einer Fachkraft
> erlaubt...
>

Nee oder? Wer zahlt die 400 Meilen Anfahrt durchs Outback?

Uwe St?ckel

unread,
Dec 5, 2016, 2:29:26 PM12/5/16
to
Ernsthaft...

Ein Segelkollege von Down Under (selber in dem Geschäft tätig) erzählte
mir aber, das die Dienstleistungen proportional zum Abstand zu enger
besiedelten Gegenden weniger werden.
Spätestens ab einer Stunde Anfahrt von Dienstleistern und
Kontrollinstanzen wird mit Schwerpunkt selber am Leuchtmittel geschraubt.

Georg Wieser

unread,
Dec 5, 2016, 2:43:52 PM12/5/16
to
Vor allem wer in aller Welt will kontrollieren wer wann welche Birne
reindreht?

Ich dachte in Aussi kann man sich ne Knarre nehmen und irgendwo auf
Känguru-Jagd gehen oder sonstwas.

Aber für ne Birne reindrehen braucht man einen "Schein"?

Wenn ich in so mancher Doku über Down Under gesehen habe wie die Leben,
dann dürfte das mit den Lampen das einzig regulierte sein :-)

Uwe St?ckel

unread,
Dec 6, 2016, 1:56:22 AM12/6/16
to
Am 05.12.2016 um 20:43 schrieb Georg Wieser:
> Am 05.12.2016 um 20:29 schrieb Uwe St?ckel:
>> Am 05.12.2016 um 18:17 schrieb Georg Wieser:
>>> Am 05.12.2016 um 12:43 schrieb Uwe St?ckel:
>>>> Am 04.12.2016 um 21:00 schrieb Lars Wilhelm:
>>>>> Am besten einen Elektriker holen, der Stecker in Steckdosen steckt.
>>>>
>>>> In Australien ist der Wechsel von Leuchtmitteln nur einer Fachkraft
>>>> erlaubt...
>>>>
>>>
>>> Nee oder? Wer zahlt die 400 Meilen Anfahrt durchs Outback?
>>
>> Ernsthaft...
>>
>> Ein Segelkollege von Down Under (selber in dem Geschäft tätig) erzählte
>> mir aber, das die Dienstleistungen proportional zum Abstand zu enger
>> besiedelten Gegenden weniger werden.
>> Spätestens ab einer Stunde Anfahrt von Dienstleistern und
>> Kontrollinstanzen wird mit Schwerpunkt selber am Leuchtmittel geschraubt.
>>
>
>
> Vor allem wer in aller Welt will kontrollieren wer wann welche Birne
> reindreht?

Das sind dann so die Geralds dieser Welt, die vorher schon mal warnen,
das sie hinterher schon immer wussten, daß das, was da diese Leute
machen, so unglaublich gefährlich ist, das es nur von zertifizierten
Fachleuten gemacht werden darf und das schon beim Gedanken an eine
solche selbstständige Tat Staatsanwalt, Versicherung lauern. Schließlich
kommt ja das in Beispielen omnipräsente Kind zu Schaden, da die Hütte
abbrennt und der Ofen explodiert!

Gerald Oppen

unread,
Dec 11, 2016, 9:05:11 AM12/11/16
to
Am 06.12.2016 um 07:56 schrieb Uwe St?ckel:

> Das sind dann so die Geralds dieser Welt, die vorher schon mal warnen,
> das sie hinterher schon immer wussten, daß das, was da diese Leute
> machen, so unglaublich gefährlich ist, das es nur von zertifizierten
> Fachleuten gemacht werden darf und das schon beim Gedanken an eine
> solche selbstständige Tat Staatsanwalt, Versicherung lauern. Schließlich
> kommt ja das in Beispielen omnipräsente Kind zu Schaden, da die Hütte
> abbrennt und der Ofen explodiert!

Man sollte schon zwischen der Bedeutung und den möglichen Folgen von
"einfaches Auswechseln eines Leuchtmittels" und dem "(nicht)
bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Gerätes" differenzieren können...

Gerald

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 11, 2016, 9:59:25 AM12/11/16
to
DAS USENET UNBEDINGT NUR BESTIMMUNSGEMÄß BENUTZEN!


Gerald Oppen

unread,
Dec 11, 2016, 10:30:11 AM12/11/16
to
Am 05.12.2016 um 15:12 schrieb Lars Wilhelm:
>>> Frage: Kennst Du bei Campingkochern und Gasgrills für draußen irgenteine
>>> Sicherheitseinrichtung???
>> Es geht nicht um Campingkocher und Gasgrills die für den Ausseneinsatz
>> konstruiert sind...
>
> Umgekehrt wird ein Schuh raus- die müssen draußen betrieben werden, weil Ihnen den für den Innenbetrieb notwendige Sicherheitsausrüstung fehlt.
Das ist eine andere Baustelle, das hat absolut nichts mit dem
bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Gasherdes zu tun!

>
>>> Nein, außer dem vorgeschriebenen Druckmiunderer passenden Drucks gibt es
>>> nix. Warum auch- Es kann sich kein Gas ansammeln. In geschlossenen
>> ... und erst zusammen mit dem Druckminderer zu einem vertretbaren
>> Restrisiko führt...
>
> Unsinn. Der Druckminderer sorgt dafür, dass der Standardbetriebsdruck für das Gerät bereitgestellt wird. Ohne druckminderer ist die auszuströmende Menge nicht regelbar. Auch ohne Druckminderer gibt es keine Ansammlung von Gas, welches zu einer Explosion führt.
Du willst sagen, dass ein ausströmendes Gas im Freien nicht brennen kann?

>>> Räumen ist das ne ganz andere Nummer.
>> ... sondern um Geräte, die vom Hersteller ausdrücklich nur für die
>> Verwendung in geschossenen Räumen zugelassen sind.
>
> Nun sollten wir mal ein bisschen Wording betreiben. Zulassen tut der Hersteller nichts. Schreibt er auch nicht. Aber um auf Dein Ursprungsversion zu kommen- andere Gasherde für den Innenbetrieb erwähnen einen Betrieb außen nicht. Aber alle erwähnen die Verwendung zum Kochen. Deswegen ist Dein Beharren, das eine Beispiel sei das Maß aller Dinge nicht haltbar.
Er schließt durch seine Angaben für den bestimmungsgemäßen Gebrauch eine
Nutzung im Freien aus - Eine Form von (nicht)zulassen. Das hat nichts
damit zu tun ob irgendeine Prüfinstitution eine Zulassung erteilt.
Und nein, es geht nicht speziell um das Kochen sondern erst mal
überhaupt darum, wo gemäß dem bestimmungsgemäßen Gebrauch der Herd
überhaupt betrieben werden darf.


>> Der wesentliche Abschnitt in diesem Zusammenhang ist "...in
>> geschlossenem Raum entwickelt worden..."
>
> ja natürlich steht das da. Aber der Umkehrschluss ist nicht- daher ist er für außen völlig ungeeignet. Das ist doch die Krux. Es ist schlicht nicht sauber geschrieben und Du definierst da bedenkenträgerhaft wer weiß was für eione Gefahtr, die schlicht nicht vorhanden ist.
Ohne entsprechender Prüfung des jeweiligen Modells (und schon gar nicht
pauschal)bist weder Du noch ich in der Lage zu beurteilen ob ein
dauerhafter Verbleib/Betrieb im Freien gefahrlos möglich ist.



Gerald

Gerald Oppen

unread,
Dec 11, 2016, 10:53:01 AM12/11/16
to
Am 11.12.2016 um 15:59 schrieb Dieter Wiedmann:

> DAS USENET UNBEDINGT NUR BESTIMMUNSGEMÄß BENUTZEN!

Warum schreist Du dann hier herum?

HC Ahlmann

unread,
Dec 12, 2016, 12:55:00 AM12/12/16
to
Das gilt auch für Blockschrift, die kennt kein ß.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

frank paulsen

unread,
Dec 12, 2016, 3:17:15 AM12/12/16
to
hc.ah...@gmx.de (HC Ahlmann) writes:

> Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> DAS USENET UNBEDINGT NUR BESTIMMUNSGEMÄß BENUTZEN!
>
> Das gilt auch für Blockschrift, die kennt kein ß.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_%C3%9F

ICH KANN AUCH GROẞBUCHSTABEN! (das kleine waere ß)

--
frobnicate foo

Uwe St?ckel

unread,
Dec 12, 2016, 3:22:41 AM12/12/16
to
Am 11.12.2016 um 15:05 schrieb Gerald Oppen:
Warum sollte man das denn?
Du referierst hier gerade mit missionarischem Eifer über eine diffuse
Gefahrenlage, weil ein "Gerät" an einem Aufstellort betrieben wird, das
in der Betriebsanweisung nicht explizit erwähnt wird.
Also ist davon auszugehen, das vergleichbare Gefahren auch entstehen,
wenn nicht autorisierte Personen Dinge machen, die nicht in den
Anweisungen stehen.
Es kann also in Deiner Denkweise niemand garantieren, das nichts
passiert, wenn eine unqualifizerte Person eine Leuchtmittel wechselt.

Lars Wilhelm

unread,
Dec 12, 2016, 6:47:50 AM12/12/16
to
Am Sonntag, 11. Dezember 2016 16:30:11 UTC+1 schrieb Gerald Oppen:
> Am 05.12.2016 um 15:12 schrieb Lars Wilhelm:
> >>> Frage: Kennst Du bei Campingkochern und Gasgrills für draußen irgenteine
> >>> Sicherheitseinrichtung???
> >> Es geht nicht um Campingkocher und Gasgrills die für den Ausseneinsatz
> >> konstruiert sind...
> >
> > Umgekehrt wird ein Schuh raus- die müssen draußen betrieben werden, weil Ihnen den für den Innenbetrieb notwendige Sicherheitsausrüstung fehlt.
> Das ist eine andere Baustelle, das hat absolut nichts mit dem
> bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Gasherdes zu tun!
>
> >
> >>> Nein, außer dem vorgeschriebenen Druckmiunderer passenden Drucks gibt es
> >>> nix. Warum auch- Es kann sich kein Gas ansammeln. In geschlossenen
> >> ... und erst zusammen mit dem Druckminderer zu einem vertretbaren
> >> Restrisiko führt...
> >
> > Unsinn. Der Druckminderer sorgt dafür, dass der Standardbetriebsdruck für das Gerät bereitgestellt wird. Ohne druckminderer ist die auszuströmende Menge nicht regelbar. Auch ohne Druckminderer gibt es keine Ansammlung von Gas, welches zu einer Explosion führt.
> Du willst sagen, dass ein ausströmendes Gas im Freien nicht brennen kann?
Nein, ich meine, was ich geschrieben habe. Im Freien ist es unmöglich, dass sich ein zündfähiges Gasgemisch irgentwo sammelt, um dann das Berufsbedenkenträger Kind zu schädigen durch ein Verpuffung.

> >>> Räumen ist das ne ganz andere Nummer.
> >> ... sondern um Geräte, die vom Hersteller ausdrücklich nur für die
> >> Verwendung in geschossenen Räumen zugelassen sind.
> >
> > Nun sollten wir mal ein bisschen Wording betreiben. Zulassen tut der Hersteller nichts. Schreibt er auch nicht. Aber um auf Dein Ursprungsversion zu kommen- andere Gasherde für den Innenbetrieb erwähnen einen Betrieb außen nicht. Aber alle erwähnen die Verwendung zum Kochen. Deswegen ist Dein Beharren, das eine Beispiel sei das Maß aller Dinge nicht haltbar.
> Er schließt durch seine Angaben für den bestimmungsgemäßen Gebrauch eine
> Nutzung im Freien aus - Eine Form von (nicht)zulassen. Das hat nichts
> damit zu tun ob irgendeine Prüfinstitution eine Zulassung erteilt.
> Und nein, es geht nicht speziell um das Kochen sondern erst mal
> überhaupt darum, wo gemäß dem bestimmungsgemäßen Gebrauch der Herd
> überhaupt betrieben werden darf.



Und wenn Du noch so mit dem Fuß stampfst. Der Hersteller lässt nicht zu. Ende der Diskussion.

>
> >> Der wesentliche Abschnitt in diesem Zusammenhang ist "...in
> >> geschlossenem Raum entwickelt worden..."
> >
> > ja natürlich steht das da. Aber der Umkehrschluss ist nicht- daher ist er für außen völlig ungeeignet. Das ist doch die Krux. Es ist schlicht nicht sauber geschrieben und Du definierst da bedenkenträgerhaft wer weiß was für eione Gefahtr, die schlicht nicht vorhanden ist.
> Ohne entsprechender Prüfung des jeweiligen Modells (und schon gar nicht
> pauschal)bist weder Du noch ich in der Lage zu beurteilen ob ein
> dauerhafter Verbleib/Betrieb im Freien gefahrlos möglich ist.
Das ist Deine ureigene Interpretation.
Aber ich bin es müde, Deine Ausführungen weiter zu kommnentieren.

Georg Wieser

unread,
Dec 12, 2016, 12:24:54 PM12/12/16
to
Am 12.12.2016 um 12:47 schrieb Lars Wilhelm:

>>>
>>> Unsinn. Der Druckminderer sorgt dafür, dass der Standardbetriebsdruck für das Gerät bereitgestellt wird. Ohne druckminderer ist die auszuströmende Menge nicht regelbar. Auch ohne Druckminderer gibt es keine Ansammlung von Gas, welches zu einer Explosion führt.
>> Du willst sagen, dass ein ausströmendes Gas im Freien nicht brennen kann?
> Nein, ich meine, was ich geschrieben habe. Im Freien ist es unmöglich, dass sich ein zündfähiges Gasgemisch irgentwo sammelt, um dann das Berufsbedenkenträger Kind zu schädigen durch ein Verpuffung.
>

Da! drauf möchte ich jetzt nicht wirklich wetten.

Die Wahrscheinlichkeit daß wegen mimimaler Auströmungen im Freien etwas
passiert ist eher homöopathisch ABER lass mal ne ganze Ladung Gas an
einem windstillen Tag schön in einer Senke... (Fenstermulde Souterrain,
Montagegrube Garage etc etc.)

Da *kann* schon mal was gehen.

Unmöglich ist anders.

Das ganze im Zusammenhang mit einem Gasherd ohne Freiluftgenehmigung zum
Risiko hochzustilisieren ist aber definitiv ein Witz.



Ich vermute eher ganz banale Sachen. Hersteller hat keine Lust auf
Gemaule vom Kunden, weil die Flamme unter Außenbedingungen nicht sauber
brennt, Gerät korrodiert, etc. etc.

Für einen *echten* Außenherd braucht es schon ein paar Dinge auf die man
innen gut verzichten kann.

Lars Wilhelm

unread,
Dec 12, 2016, 11:38:33 PM12/12/16
to
Am 12.12.2016 um 18:24 schrieb Georg Wieser:
> Am 12.12.2016 um 12:47 schrieb Lars Wilhelm:
>
>>>>
>>>> Unsinn. Der Druckminderer sorgt dafür, dass der
>>>> Standardbetriebsdruck für das Gerät bereitgestellt wird. Ohne
>>>> druckminderer ist die auszuströmende Menge nicht regelbar. Auch ohne
>>>> Druckminderer gibt es keine Ansammlung von Gas, welches zu einer
>>>> Explosion führt.
>>> Du willst sagen, dass ein ausströmendes Gas im Freien nicht brennen
>>> kann?
>> Nein, ich meine, was ich geschrieben habe. Im Freien ist es unmöglich,
>> dass sich ein zündfähiges Gasgemisch irgentwo sammelt, um dann das
>> Berufsbedenkenträger Kind zu schädigen durch ein Verpuffung.
>>
>
> Da! drauf möchte ich jetzt nicht wirklich wetten.
>
> Die Wahrscheinlichkeit daß wegen mimimaler Auströmungen im Freien etwas
> passiert ist eher homöopathisch ABER lass mal ne ganze Ladung Gas an
> einem windstillen Tag schön in einer Senke...
> (Fenstermulde
wasndas?
> Souterrain,
im Freiene?
> Montagegrube
im Freien?
Garage
Im Freien?
etc etc.
Im Freien!
>
> Da *kann* schon mal was gehen.

Die von Dir genannten Beispiele sind nicht im Freien.


> Unmöglich ist anders.
>
> Das ganze im Zusammenhang mit einem Gasherd ohne Freiluftgenehmigung zum
> Risiko hochzustilisieren ist aber definitiv ein Witz.
>
>
>
> Ich vermute eher ganz banale Sachen. Hersteller hat keine Lust auf
> Gemaule vom Kunden, weil die Flamme unter Außenbedingungen nicht sauber
> brennt, Gerät korrodiert, etc. etc.
>
> Für einen *echten* Außenherd braucht es schon ein paar Dinge auf die man
> innen gut verzichten kann.

Im Wesentlichen ist es umgekehrt- das schrieb ich bereits. Eigentlich
ist es nur die Korrosionsbeständigkeit und vielleicht ein Abtropfloch
Wenn es dann noch einen Windschutz hat, ist es Luxus. Guckst Du
Campingkocher und du wirst sehen, mehr Low Tec ist kaum noch machbar.

Gerald Oppen

unread,
Dec 13, 2016, 5:32:03 PM12/13/16
to
Am 12.12.2016 um 09:22 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 11.12.2016 um 15:05 schrieb Gerald Oppen:
>> Am 06.12.2016 um 07:56 schrieb Uwe St?ckel:
>>
>>> Das sind dann so die Geralds dieser Welt, die vorher schon mal warnen,
>>> das sie hinterher schon immer wussten, daß das, was da diese Leute
>>> machen, so unglaublich gefährlich ist, das es nur von zertifizierten
>>> Fachleuten gemacht werden darf und das schon beim Gedanken an eine
>>> solche selbstständige Tat Staatsanwalt, Versicherung lauern. Schließlich
>>> kommt ja das in Beispielen omnipräsente Kind zu Schaden, da die Hütte
>>> abbrennt und der Ofen explodiert!
>>
>> Man sollte schon zwischen der Bedeutung und den möglichen Folgen von
>> "einfaches Auswechseln eines Leuchtmittels" und dem "(nicht)
>> bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Gerätes" differenzieren können...
>
> Warum sollte man das denn?
> Du referierst hier gerade mit missionarischem Eifer über eine diffuse
Der "missionarische Eifer" deshalb, weil Du in einer gewissen
Öffentlichkeit den Eindruck verbreitest, dass man allgemeingültig die
Herstellerangaben völlig bedenkenlos ignorieren kann.
Diese Allgemeingültigkeit ist ohne Kenntnis von Alter, Modell und den
Aufstellungsbedingungen unangebracht. Schon alleine die Aussage "im
Freien" lässt viel Interpretationsspielraum zu und relativiert Deinen
Freibrief "es kann sich im Freien kein zündfähiges Gemisch bilden".

> Gefahrenlage, weil ein "Gerät" an einem Aufstellort betrieben wird, das
> in der Betriebsanweisung nicht explizit erwähnt wird.
Es wird explizit ausgeschlossen:
Das Gerät ist für ...[den Gebrauch] in geschlossenem Raum entwickelt
worden und darf nur für diesen Zweck angewendet werden:
jeder andere Gebrauch muss deshalb vermieden
werden, da er unsachgemäß und gefährlich ist.

> Also ist davon auszugehen, das vergleichbare Gefahren auch entstehen,
> wenn nicht autorisierte Personen Dinge machen, die nicht in den
> Anweisungen stehen.
> Es kann also in Deiner Denkweise niemand garantieren, das nichts
> passiert, wenn eine unqualifizerte Person eine Leuchtmittel wechselt.

Ein riskikofreies Leben ist nicht garantierbar.
Aber ein Risiko lässt sich abschätzen. All zu viel falsch machen kann
man beim Leuchtmittelwechsel nicht. Die Wahrscheinlichkeit dass man
einen Stromschlag bekommt ist bei den heutigen Ausführungen gering und
selbst wenn man eine gewischt bekommt überstehen das die meisten
Personen ohne Schaden. Als weitere Schutzmaßnahme kam zwischenzeitlich
noch der FI dazu.
In diesem Fall kommen als unqualifizierte Personen dann quasi nur noch
solche in Betracht die man allgemein nicht unbeaufsichtigt handeln
lassen kann.



Gerald

Gerald Oppen

unread,
Dec 13, 2016, 5:53:53 PM12/13/16
to
Am 13.12.2016 um 05:38 schrieb Lars Wilhelm:
> Am 12.12.2016 um 18:24 schrieb Georg Wieser:
>> Am 12.12.2016 um 12:47 schrieb Lars Wilhelm:

>>>> Du willst sagen, dass ein ausströmendes Gas im Freien nicht brennen
>>>> kann?
>>> Nein, ich meine, was ich geschrieben habe. Im Freien ist es unmöglich,
>>> dass sich ein zündfähiges Gasgemisch irgentwo sammelt, um dann das
>>> Berufsbedenkenträger Kind zu schädigen durch ein Verpuffung.
>>>
>>
>> Da! drauf möchte ich jetzt nicht wirklich wetten.
>>
>> Die Wahrscheinlichkeit daß wegen mimimaler Auströmungen im Freien etwas
>> passiert ist eher homöopathisch ABER lass mal ne ganze Ladung Gas an
>> einem windstillen Tag schön in einer Senke...
>> (Fenstermulde
> wasndas?
>> Souterrain,
> im Freiene?
>> Montagegrube
> im Freien?
> Garage
> Im Freien?
> etc etc.
> Im Freien!
Im Freien ist eben nicht gleich im Freien.
Hier im Kontext ist es erstmal nur ausserhalb von geschlossenen Räumen.
Wie mein Beispiel mit dem Aktenvernichter zeigt reicht durchaus auch
eine (abstrakt bezeichnet)offene Vertiefung um zu einer zündfähigen
Mischung zu kommen.
>>
>> Da *kann* schon mal was gehen.
>
> Die von Dir genannten Beispiele sind nicht im Freien.
>
>
>> Unmöglich ist anders.
>>
>> Das ganze im Zusammenhang mit einem Gasherd ohne Freiluftgenehmigung zum
>> Risiko hochzustilisieren ist aber definitiv ein Witz.
Das Risiko sehe ich nicht darin, dass man den Herd mal eben schnell auf
die Terrasse stellt um dort was zu bruzzeln sondern im
mehr oder weniger dauerhaften Verbleib und der damit einhergeheden
Änderung der Materialeigenschaften durch die je nach Lage viel härteren
Umgebungsbedingungen die einen an für sich sicheren Herd durchaus
unsicher machen können - und sei es das wegrosten der Füße.


>> Ich vermute eher ganz banale Sachen. Hersteller hat keine Lust auf
>> Gemaule vom Kunden, weil die Flamme unter Außenbedingungen nicht sauber
>> brennt, Gerät korrodiert, etc. etc.
Lebensdauer ist hierbei zum einen ein Thema.
Zum anderen begibt sich ein Hersteller auf sehr dünnes Eis wenn er
Eigenschaften zusichert, auf die das Gerät weder spezifiziert noch
geprüft wurde. Ohne einen sich rechnenden Bedarf hat er auch gar keinen
Grund diese erweiterten Spezifikationen und Prüfungen umzusetzen.

Lars Wilhelm

unread,
Dec 14, 2016, 12:13:43 AM12/14/16
to
Das Beispiel Aktenvernichter zeigt zuallererst einmal Deine Dämlichkeit,
nicht die Dose anzuschauen. Und Georgs Beispiele zeigen alles Orte, die
geschlossenene Räume darstellen.

>>> Da *kann* schon mal was gehen.
>>
>> Die von Dir genannten Beispiele sind nicht im Freien.
>>
>>
>>> Unmöglich ist anders.
>>>
>>> Das ganze im Zusammenhang mit einem Gasherd ohne Freiluftgenehmigung zum
>>> Risiko hochzustilisieren ist aber definitiv ein Witz.
> Das Risiko sehe ich nicht darin, dass man den Herd mal eben schnell auf
> die Terrasse stellt um dort was zu bruzzeln sondern im
> mehr oder weniger dauerhaften Verbleib und der damit einhergeheden
> Änderung der Materialeigenschaften durch die je nach Lage viel härteren
> Umgebungsbedingungen die einen an für sich sicheren Herd durchaus
> unsicher machen können - und sei es das wegrosten der Füße.

Jetzt fang nicht an zurückzurudern- Dein erster Kommentar ging in
Richtung. Das Teil fliegt mir um die Ohren. Wie ein kleines Kind
behauptest Du das über viele Ebenen und begründest das rein formal
anhand einer einzigen willkürlichen Bedienungsanleitung, in der noch
nicht einmal der Betrieb außen explizit ausgeschlossen wird.
Meine Einwände bezüglich der Gesetzeslage und Zulassungsbedingungen für
Herde im Innenraum - da werden nämlich erheblich höhere Anforderungen
gestellt, führst Du immer wieder auf diese eine Anleitung zurück.
Und jetzt auf einmal holst Du einen neuen Strohmann hervor.



>>> Ich vermute eher ganz banale Sachen. Hersteller hat keine Lust auf
>>> Gemaule vom Kunden, weil die Flamme unter Außenbedingungen nicht sauber
>>> brennt, Gerät korrodiert, etc. etc.
> Lebensdauer ist hierbei zum einen ein Thema.
> Zum anderen begibt sich ein Hersteller auf sehr dünnes Eis wenn er
> Eigenschaften zusichert, auf die das Gerät weder spezifiziert noch
> geprüft wurde. Ohne einen sich rechnenden Bedarf hat er auch gar keinen
> Grund diese erweiterten Spezifikationen und Prüfungen umzusetzen.

Nochmals. Du unterliegst dem Irrtum, draußen müssten höhere technische
Anforderungen vorliegen als drinnen. Das ist falsch.

Uwe St?ckel

unread,
Dec 14, 2016, 3:04:15 AM12/14/16
to
Am 13.12.2016 um 23:32 schrieb Gerald Oppen:
> Ein riskikofreies Leben ist nicht garantierbar.
> Aber ein Risiko lässt sich abschätzen.

Stimmt - bei Leuchtmitteln ebenso wie bei Gasherden...

Georg Wieser

unread,
Dec 14, 2016, 12:33:52 PM12/14/16
to
Der abgeböschte Hang zum Souterrain-Fenster ist so im Freien, mehr geht
nicht.

Oder nimm einem Lichtschacht neben der Terrasse. Eignet sich vorzüglich
für so ein Experiment.

Gerald Oppen

unread,
Dec 14, 2016, 5:43:45 PM12/14/16
to
Am 14.12.2016 um 06:13 schrieb Lars Wilhelm:

> Das Beispiel Aktenvernichter zeigt zuallererst einmal Deine Dämlichkeit,
> nicht die Dose anzuschauen. Und Georgs Beispiele zeigen alles Orte, die
> geschlossenene Räume darstellen.
Die "Dämlichkeit" bestand nicht darin den Dosenaufdruck genau zu lesen
Originaltext:
--
Das Druckluftspray eignet sich ausgezeichnet zum Reinigen und Entstauben
an unzugänglichen Stellen, wie z.b. Nähten, Ritzen, Fugen und Spalten bei
- Computertastaturen und elektronischen Bauteilen
- Zubehörteilen von Maschinen
- Fotoaperaten und Kameras
- Uhrwerken für Medizin- und Mestechnik
usw.
Das Druckluftspray besteht aus einem brennbaren Treibgas und darf nicht
zur Reinigung unter Druck an feuergefährlichen Stellen angewandt werden.
--
sondern darin, einen Aktenvernichter nicht als sowas wie einen "unter
Druck stehenden feuergefährlichen Gegenstand" zu erkennen.
Klar das Du das jetzt wieder als Steilvorlage zu erkennen glaubst und
das selbstverständlich bei diesem Aufdruck niemand sonst auf die Idee
gekommen wäre das "Druckluftspray"(Originalbezeichnung) für diesen
Anwendungsfall zu verwenden.

>
>>>> Da *kann* schon mal was gehen.
>>>
>>> Die von Dir genannten Beispiele sind nicht im Freien.
>>>
>>>
>>>> Unmöglich ist anders.
>>>>
>>>> Das ganze im Zusammenhang mit einem Gasherd ohne Freiluftgenehmigung
>>>> zum
>>>> Risiko hochzustilisieren ist aber definitiv ein Witz.
>> Das Risiko sehe ich nicht darin, dass man den Herd mal eben schnell auf
>> die Terrasse stellt um dort was zu bruzzeln sondern im
>> mehr oder weniger dauerhaften Verbleib und der damit einhergeheden
>> Änderung der Materialeigenschaften durch die je nach Lage viel härteren
>> Umgebungsbedingungen die einen an für sich sicheren Herd durchaus
>> unsicher machen können - und sei es das wegrosten der Füße.
>
> Jetzt fang nicht an zurückzurudern- Dein erster Kommentar ging in
> Richtung. Das Teil fliegt mir um die Ohren. Wie ein kleines Kind
> behauptest Du das über viele Ebenen und begründest das rein formal
> anhand einer einzigen willkürlichen Bedienungsanleitung, in der noch
> nicht einmal der Betrieb außen explizit ausgeschlossen wird.
> Meine Einwände bezüglich der Gesetzeslage und Zulassungsbedingungen für
> Herde im Innenraum - da werden nämlich erheblich höhere Anforderungen
> gestellt, führst Du immer wieder auf diese eine Anleitung zurück.
Exemplarisch aufgeführt, das herumreiten auf einer Anleitung deinerseits
belegt nur das Du Dir offenbar nicht die Mühe gemacht selbst mal in ein
paar Anleitungen zu schauen - Ich habe bei mindestens 10 willkürlich
ausgewählten Anleitungen keinen Hinweis darauf gefunden, dass ein
Betrieb im Freien vorgesehen ist, aber in jeder der Anleitungen standen
Sicherheitshinweise wie "Nur für die Verwendung im Haushalt", "Nicht für
den Betrieb im Freien", "Schützen Sie das Gerät vor Umwelteinflüssen.
Setzen Sie es niemals Einflüssen wie Sonne, Regen, Schnee oder Staub
usw. aus."

>> Zum anderen begibt sich ein Hersteller auf sehr dünnes Eis wenn er
>> Eigenschaften zusichert, auf die das Gerät weder spezifiziert noch
>> geprüft wurde. Ohne einen sich rechnenden Bedarf hat er auch gar keinen
>> Grund diese erweiterten Spezifikationen und Prüfungen umzusetzen.
>
> Nochmals. Du unterliegst dem Irrtum, draußen müssten höhere technische
> Anforderungen vorliegen als drinnen. Das ist falsch.
Es ist richtig, das für den Innenraum andere Bedingungen gelten.
Aber es ist ein ganz grober Irrtum zu glauben, dass diese teilweise(!!!)
erheblich höhere Anforderungen automatisch auch die Anforderungen für
den Außenbetrieb mit abdecken.


Gerald

Gerald Oppen

unread,
Dec 14, 2016, 5:51:16 PM12/14/16
to
Am 14.12.2016 um 09:04 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 13.12.2016 um 23:32 schrieb Gerald Oppen:
>> Ein riskikofreies Leben ist nicht garantierbar.
>> Aber ein Risiko lässt sich abschätzen.
>
> Stimmt - bei Leuchtmitteln ebenso wie bei Gasherden...
Richtig - nur wenn Du bei diesem Vergleich zur gleichen
Risikobewertung kommst hast Du in Deiner Risikoanalyse etwas falsch
gemacht...

Gerald


Lars Wilhelm

unread,
Dec 15, 2016, 12:01:39 AM12/15/16
to
Am 14.12.2016 um 23:43 schrieb Gerald Oppen:
> Am 14.12.2016 um 06:13 schrieb Lars Wilhelm:
>
>> Das Beispiel Aktenvernichter zeigt zuallererst einmal Deine Dämlichkeit,
>> nicht die Dose anzuschauen. Und Georgs Beispiele zeigen alles Orte, die
>> geschlossenene Räume darstellen.
> Die "Dämlichkeit" bestand nicht darin den Dosenaufdruck genau zu lesen
> Originaltext:
> --
> Das Druckluftspray eignet sich ausgezeichnet zum Reinigen und Entstauben
> an unzugänglichen Stellen, wie z.b. Nähten, Ritzen, Fugen und Spalten bei
> - Computertastaturen und elektronischen Bauteilen
> - Zubehörteilen von Maschinen
> - Fotoaperaten und Kameras
> - Uhrwerken für Medizin- und Mestechnik
> usw.
> Das Druckluftspray besteht aus einem brennbaren Treibgas und darf nicht
> zur Reinigung unter Druck an feuergefährlichen Stellen angewandt werden.
> --
> sondern darin, einen Aktenvernichter nicht als sowas wie einen "unter
> Druck stehenden feuergefährlichen Gegenstand" zu erkennen.
> Klar das Du das jetzt wieder als Steilvorlage zu erkennen glaubst und
> das selbstverständlich bei diesem Aufdruck niemand sonst auf die Idee
> gekommen wäre das "Druckluftspray"(Originalbezeichnung) für diesen
> Anwendungsfall zu verwenden.


Die Aktion ist und bleibt dämlich, zumal die Dose mit Sicherheit auch
einen Orangenen Aufdruck hat. Ich will damit aber nicht ausschließen,
dass ich genauso dämlich gewesen wäre.
Im Allgemeinen könnte ich diesem Statement zustimmen, im Speziellen
aber nicht. Dazu kenne ich zuviele Herde.


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