1. Brenner bekommt nicht genug Öl-Nachschub?
2. Brenner-Steuerung im Brenner zeigt Aussetzer?
Der Monteur hat am Brenner das Vakuum gemessen, sagt, dies wäre in
Ordnung.
Kommt eigentlich auch eine Ursache der Art in Frage, daß die
Heizungsregelung "Buderus Ecomatic" eine Übertemperatur feststellt,
d.h. Wasser erreicht eine zu hohe Temperatur? Würde dies den Brenner
selbst auf Störung schalten?
Dietrich
>
>Meine Ölzentralheizung mit Steuerung Buderus Ecomatic und Brenner
>Weishaupt WL-10 zteigt folgenden Fehler:
>Der Brenner gewht mal alle paar tage, mal alle paar Wochen 1x auf
>Störung.
>Sowie ich das bemerke (nicht immer gleich), drücke ich denEntstörknopf
>am Brenner.
>Dann springt der Brenner stets SOFORT an, alles läuft einwandfrei
>wieder an.
>Nun würde mich interessieren, welche Ursachen in Frage kommen.
>
>1. Brenner bekommt nicht genug Öl-Nachschub?
1a. Brenner bekommt Oel mit Luft da irgend eine Verschraubung undicht oder,
falls vorhanden, das Filter in der Oelzuleitung ist verstopft.
Möglich, bewirkt 2. und 3.
>2. Brenner-Steuerung im Brenner zeigt Aussetzer?
3. oder zündet nicht rechtzeitig.
>
>Der Monteur hat am Brenner das Vakuum gemessen, sagt, dies wäre in
>Ordnung.
Den Oeldruck hat er auch gemessen? Düse/Filter kontrolliert?
>
>Kommt eigentlich auch eine Ursache der Art in Frage, daß die
>Heizungsregelung "Buderus Ecomatic" eine Übertemperatur feststellt,
>d.h. Wasser erreicht eine zu hohe Temperatur? Würde dies den Brenner
>selbst auf Störung schalten?
>
Ausgenommen ev. bei sehr neuen Anlagen schaltet die Regelung nur den Brenner
ein, und die Störlampe kommt wenn die Ueberwachung(Fotozelle) des Brenners
nicht rechtzeitig eine Flamme sieht, oder die Flamme während des Betriebes
verlöscht und nicht rechtzeitig wieder kommt. Wenn er schlecht zündet/brennt
hört man das am Klappern des Relais, dem Zündgeräusch.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Nein, die Kesseltemperaturregelung macht weder die Ecomatic noch der
Brennerautomat.
Denn die Kesseltemperaturregelung funktioniert auch noch, wenn die Ecomatic
ausgebaut ist (s.u. und entspricht auch den Schaltbildern).
Der Brennerautomat hat noch eine Extra-Übertemperatursicherung. Wenn die
anspricht (bei mir noch nie passiert) muss man eine Plastikkappe abschrauben
und einen Knopf darunter wieder eindrücken. Das wird es bei dir nicht sein,
denn du sagst ja es reicht, den leuchtenden Störungsknopf zu drücken.
>
> Dietrich
>
Hallo Dietrich,
habe auch Buderus Ecomatic UMB aber an einer Gasheizung.
Abgesetzt von der Ecomatic befindet sich der "Brennerautomat". Der hat eine
Störungslampe. Man kann dann draufdrücken um den Betrieb wieder aufzunehmen.
Der Brennerautomat überwacht Gasdruck und Flamme. Er schaltet die Gaszufuhr
und kann zünden.
Falls du bei deiner Ecomatic auch ständig oder zeitweise ein Surren oder
Rattern hörst, dann kann folgendes evtl. weiterhelfen.
Bei mir häufte sich die Störung bis einige Male pro Tag. Aber es war
offenbar nicht der Brennerautomat sondern die Ecomatic. In der Ecomatic sind
einige Relais. Eines bedeutet "Brenner ein/aus" und gibt das Signal an den
Brennerautomaten. Dieses Relais hat nun bei mir oft gesurrt, d.h. es
schaltete ständig hin und her. Da half auch die Schalterstellung Notbetrieb
nicht. Zwar sorgt die dafür, dass der Brennerautomat immer EIN bekommt egal
ob das Relais EIN oder AUS sagt. Aber dieses Rattern unterbricht das Signal
ja doch immer im Umschaltmoment (so jedenfalls meine Vermutung).
Ich habe den Notbetrieb jetzt optimiert, indem ich die Regelung ausgebaut
habe und die Kontakte für den Brennerautomat so überbrückt habe, dass es der
Relaisstellung AUS entspricht. Seitdem arbeitet die Heizung im Notbetrieb
wieder einwandfrei. Die Kesseltemperatur auf Minimum gestellt (60°C).
Der Nachteil gegenüber Normalbetrieb ist jetzt gering: Nachtabsenkung
manuell (Heizkörperventile runterdrehen) und keine
Außentemperaturabhängigkeit.
Jetzt habe ich Zeit um die Ursache für das Relais-Surren zu suchen. Oder
kennt die Lösung hier schon jemand?
Gruß Jens
>3. oder zündet nicht rechtzeitig.
Hallo, Ernst,
herzlichen Dank für deine Hilfe.
>>Der Monteur hat am Brenner das Vakuum gemessen, sagt, dies wäre in
>>Ordnung.
>
>Den Oeldruck hat er auch gemessen? Düse/Filter kontrolliert?
Kann ich nicht beurteilen.
Aber vielleicht kannst du es beurteilen, wenn ich dir sage, daß der
Monteur rechts an der Ölpumpe ZWEI Manometer angeschraubt hat?
Düse kontrolliert.
Ölfilter, der große Filz(?)filter ist ok, das feine Metallsieb bei der
Ölpumpe völlig sauber.
>>Kommt eigentlich auch eine Ursache der Art in Frage, daß die
>>Heizungsregelung "Buderus Ecomatic" eine Übertemperatur feststellt,
>>d.h. Wasser erreicht eine zu hohe Temperatur? Würde dies den Brenner
>>selbst auf Störung schalten?
>>
>Ausgenommen ev. bei sehr neuen Anlagen schaltet die Regelung nur den Brenner
>ein, und die Störlampe kommt wenn die Ueberwachung(Fotozelle) des Brenners
>nicht rechtzeitig eine Flamme sieht, oder die Flamme während des Betriebes
>verlöscht und nicht rechtzeitig wieder kommt. Wenn er schlecht zündet/brennt
>hört man das am Klappern des Relais, dem Zündgeräusch.
Der Ölbrenner, ein Weishaupt WL10 arbeitet offenbar so:
Ecomatic schaltet Brenner ein. Geschätzte 20 sec lang wird das Öl
vorgewärmt. Dann wird geschätzte 10 Sekunden lang das Öl über die Düse
zerstäubt, ehe mit einem Klack die Flamme zündet.
Nach meiner Erinnerung macht die Steuerung nur genau einen
Zündversuch, sonst geht der brenner auf Störung.
Und das konnte ich nur dann beobachten, wenn Luft in der Ölleitung
war, z.B. weil zuvor an der Ölleitung oder Filter geschraubt war.
NIE war ich dabei, wenn der Brenner im Normalbetrieb auf Störung ging.
Diese Info wäre doch aber für eine Fehlerdiagnose wichtig.
Wenn ich doch bloß eine Idee hätte, wie ich die Vorgeschichte
protokollieren könnte!
Ich habe leider keine Idee, die ich die Heizung mit nicht zu
schwierigen technischen Mitteln überwachen könnte.
Videokamera und Videorecorder?
MP3-Recorder mit Mikrofonaufnahmefunktion?
Der Fehler ist vielleicht 12x in 6 Monaten aufgetreten,
in der Spitze kürzlich 2x an einem Tag.
Als ich mal aus diesem Grunde den Monteur bestellte, hat er alles
überprüft (Filter, Düse, Druck, etc.), aber nichts zu finden.
Gruß
Dietrich
>"Dietrich Jordan" <d-jo...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:dl5epv4unb8nsm1a6...@4ax.com...
Hallo, Jens,
>Falls du bei deiner Ecomatic auch ständig oder zeitweise ein Surren oder
>Rattern hörst, dann kann folgendes evtl. weiterhelfen.
Das kannte ich früher:
Das Rattern kam von jenem Relais in der Ecomatic, welches den Brenner
einschaltet.
Das Rattern kam durch einen defekten Lade-Elko (470uF/35V), der die
24V-Spannungsversorgung aus dem Netzteil glättet. Der hatte seine
Kapazität verloren. Die Spannung hat dann eine üble Brummspannung
drauf. Die LEDs flackerten ebenfalls.
Natürlich verabschiedete sich nach kurzer zeit das entsprechende
Relais, da es das unvermeinbaren Dauerfeuer des Schaltkontaktes nicht
abkonnte (Kontakt verschmort).
Nach Austausch von dem Elko und relais war das Schnarren wie
weggeblasen.
1000 DM für eine neue Ecomatic gespart.
>Bei mir häufte sich die Störung bis einige Male pro Tag. Aber es war
>offenbar nicht der Brennerautomat sondern die Ecomatic. In der Ecomatic sind
>einige Relais. Eines bedeutet "Brenner ein/aus" und gibt das Signal an den
>Brennerautomaten. Dieses Relais hat nun bei mir oft gesurrt, d.h. es
>schaltete ständig hin und her. Da half auch die Schalterstellung Notbetrieb
>nicht. Zwar sorgt die dafür, dass der Brennerautomat immer EIN bekommt egal
>ob das Relais EIN oder AUS sagt. Aber dieses Rattern unterbricht das Signal
>ja doch immer im Umschaltmoment (so jedenfalls meine Vermutung).
>Jetzt habe ich Zeit um die Ursache für das Relais-Surren zu suchen. Oder
>kennt die Lösung hier schon jemand?
Bitte prüfe doch mal, ob bei dir auch der Elko defekt ist, einfach auf
verdacht tauschen und das Relais auch.
>Gruß Jens
Gruß
Dietrich
Doch eine Idee:
Kann vielleicht die Ölvorwärmungsheizung des WL10-Brenners defekt
sein?
Oder prüft das der Brenner und versucht gar nicht zu starten mit
kaltem Öl?
Dietrich
>On Thu, 23 Oct 2003 11:53:05 +0200, Ernst Keller <e.ke...@bluewin.ch>
>wrote:
>
>>3. oder zündet nicht rechtzeitig.
>
>Hallo, Ernst,
>herzlichen Dank für deine Hilfe.
>
>>>Der Monteur hat am Brenner das Vakuum gemessen, sagt, dies wäre in
>>>Ordnung.
>>
>>Den Oeldruck hat er auch gemessen? Düse/Filter kontrolliert?
>
>Kann ich nicht beurteilen.
>Aber vielleicht kannst du es beurteilen, wenn ich dir sage, daß der
>Monteur rechts an der Ölpumpe ZWEI Manometer angeschraubt hat?
>
Da wird ja sicher eines für den Düsendruck sein.
>Düse kontrolliert.
>Ölfilter, der große Filz(?)filter ist ok, das feine Metallsieb bei der
>Ölpumpe völlig sauber.
>
Vor der Düse hat es noch ein Filter, da er die Düse kontrolliert hat, hat er
eigentlich alles kontrolliert was mir gerade so einfällt.
>>Ausgenommen ev. bei sehr neuen Anlagen schaltet die Regelung nur den Brenner
>>ein, und die Störlampe kommt wenn die Ueberwachung(Fotozelle) des Brenners
>>nicht rechtzeitig eine Flamme sieht, oder die Flamme während des Betriebes
>>verlöscht und nicht rechtzeitig wieder kommt. Wenn er schlecht zündet/brennt
>>hört man das am Klappern des Relais, dem Zündgeräusch.
>
>Der Ölbrenner, ein Weishaupt WL10 arbeitet offenbar so:
>Ecomatic schaltet Brenner ein. Geschätzte 20 sec lang wird das Öl
>vorgewärmt. Dann wird geschätzte 10 Sekunden lang das Öl über die Düse
>zerstäubt, ehe mit einem Klack die Flamme zündet.
>Nach meiner Erinnerung macht die Steuerung nur genau einen
>Zündversuch, sonst geht der brenner auf Störung.
>Und das konnte ich nur dann beobachten, wenn Luft in der Ölleitung
>war, z.B. weil zuvor an der Ölleitung oder Filter geschraubt war.
>
Das kann ich nicht so recht glauben, ich kenne zwar nur 2 Fabrikate, aber mit
dem Oeffnen des Oelventils geht die Zündung an und sie wird wenn erfolgreich
gezündet wurde abgeschaltet und nicht 1x, wenn die Flamme ausgeht wird sofort
wieder gezündet bis sie brennt oder die Zeit abgelaufen ist und der Brenner auf
Störung geht. 10s zerstäuben ohne zünden ist eine lange Zeit, da knallt es.
Schau mal ob du Schaum/Blasen in der Filterglocke siehst(während des Betriebs).
>NIE war ich dabei, wenn der Brenner im Normalbetrieb auf Störung ging.
>Diese Info wäre doch aber für eine Fehlerdiagnose wichtig.
>
Das Problem ist auch noch, du weisst nicht mal ob der Fehler beim Starten oder
während des Betriebs auftritt.
>Wenn ich doch bloß eine Idee hätte, wie ich die Vorgeschichte
>protokollieren könnte!
>Ich habe leider keine Idee, die ich die Heizung mit nicht zu
>schwierigen technischen Mitteln überwachen könnte.
>Videokamera und Videorecorder?
Ich weiss nicht ob/wie man die fernsteuern kann und ob das Bild durch kleine
Oeffnung etwas aussagt.
>MP3-Recorder mit Mikrofonaufnahmefunktion?
>
Bei den Kassettenrekorder gab es welche die konnte per Geräusch gestartet
werden.
Richtig, der Brenner ist gesperrt, bis die Ölvorwärmung ihre Solltemp
erreicht hat.
>Dann wird geschätzte 10 Sekunden lang das Öl über die Düse
> zerstäubt, ehe mit einem Klack die Flamme zündet.
Nein, er bläst 10 Sekunden nur Luft durch die Brennkammer, dann wird
die Ölzufuhr freigegeben und gezündet. Damit wird verhindert, dass
in der Brennkammer zündfähiges Gemisch explosionsartig zündet (z.B.
verdampftes Öl eines vorherigen Startversuchs).
> Nach meiner Erinnerung macht die Steuerung nur genau einen
> Zündversuch, sonst geht der brenner auf Störung.
Meiner macht mehrere, aber ist glaube ich zeitgesteuert, nicht
nach Anzahl. Er versucht also eine bestimmte Zeit lang eine Verbrennung
zu bekommen.
> Und das konnte ich nur dann beobachten, wenn Luft in der Ölleitung
> war, z.B. weil zuvor an der Ölleitung oder Filter geschraubt war.
>
> NIE war ich dabei, wenn der Brenner im Normalbetrieb auf Störung ging.
> Diese Info wäre doch aber für eine Fehlerdiagnose wichtig.
>
> Wenn ich doch bloß eine Idee hätte, wie ich die Vorgeschichte
> protokollieren könnte!
> Ich habe leider keine Idee, die ich die Heizung mit nicht zu
> schwierigen technischen Mitteln überwachen könnte.
> Videokamera und Videorecorder?
> MP3-Recorder mit Mikrofonaufnahmefunktion?
>
> Der Fehler ist vielleicht 12x in 6 Monaten aufgetreten,
> in der Spitze kürzlich 2x an einem Tag.
> Als ich mal aus diesem Grunde den Monteur bestellte, hat er alles
> überprüft (Filter, Düse, Druck, etc.), aber nichts zu finden.
>
> Gruß
> Dietrich
So, jetzt komme ich zu der möglichen Fehlerursache: Mein Brötje
hatte ein ähnliches Problem, immer mal wieder ging der Brenner auf
Störung. Da ich meine Werkstatt im Heizraum habe, war ich einmal
'live' dabei. Ursache war eine Eigenart der Thermostate im Kessel:
Wenn der Kesselthermostat den Brenner _abschaltete_, hat unmittelbar
danach der Brauchwasserthermostat den Brenner wieder eingeschaltet.
Die extrem kurze Zeit hat dem teilweise mechanischem Feuerungsautomat
des Brenners nicht gereicht, in seinen Ausgangszustand zu gelangen.
Der nächste Brennerstart ging also in die Hose, weil gar nicht
gezündet wurde. Komischerweise haben sich die Thermostate oft so
verhalten, ich habe dafür keine rechte Erklärung (Erschütterungen
beim Abschalten des Brenners?). Ich habe dann mit einem Zeitrelais
eine Sperrzeit eingebaut, der Brenner konnte frühestens nach 10 sec
wieder gestartet werden. Damit war das Problem weg...
HTH Ralf
>
>So, jetzt komme ich zu der möglichen Fehlerursache: Mein Brötje
>hatte ein ähnliches Problem, immer mal wieder ging der Brenner auf
>Störung. Da ich meine Werkstatt im Heizraum habe, war ich einmal
>'live' dabei. Ursache war eine Eigenart der Thermostate im Kessel:
>Wenn der Kesselthermostat den Brenner _abschaltete_, hat unmittelbar
>danach der Brauchwasserthermostat den Brenner wieder eingeschaltet.
>Die extrem kurze Zeit hat dem teilweise mechanischem Feuerungsautomat
>des Brenners nicht gereicht, in seinen Ausgangszustand zu gelangen.
>Der nächste Brennerstart ging also in die Hose, weil gar nicht
>gezündet wurde. Komischerweise haben sich die Thermostate oft so
>verhalten, ich habe dafür keine rechte Erklärung (Erschütterungen
>beim Abschalten des Brenners?). Ich habe dann mit einem Zeitrelais
>eine Sperrzeit eingebaut, der Brenner konnte frühestens nach 10 sec
>wieder gestartet werden. Damit war das Problem weg...
>
Bei mir schaltet der Brauchwasserthermostat nur die Boilerladepumpe ein.
Abgesehen davon, wenn der Brenner normal funktioniert hat ist das Störrelay in
der Grundstellung, es wird logischerweise abgeschaltet wenn die Fotozelle
"Brenner brennt" meldet(ob es noch etwas geheizt wird während der Brenner
brennt weiss ich nicht), ich weiss nicht wieviele sec/min der Brenner brennen
muss dass es abgekühlt ist. Meinen Brenner konnte ich problemlos sofort wieder
einschalten(ausser wenn er nur kurz brannte).
Der Brötje hatte noch keine elektronische Regelung. Wenn der Brauchwasser-
thermostat eingeschaltet hat, wurde der Kesselthermostat fix auf 85°
geschaltet. Da ich meistens nur mit 55° Kesseltemperatur 'gefahren'
bin, hat dann der Brenner sofort wieder eingeschaltet (oder auch
nicht...). Das Störrelais ist Bestandteil des Feuerungsautomats, der
den gesamten Brenner steuert. Das Problem war, dass der Feuerungsautomat
nach dem Abschalten eine kurze Zeit benötigt, um wieder in seiner Grund-
stellung zu sein. Bei mir wurde bei zu kurzer 'Aus'-zeit kein Lüfter-
vorlauf durchgeführt sondern sofort wieder Öl eingespritzt, allerdings
ohne Zündung. Somit keine Flammenbildung und dann Störung.
Ralf
>
>Der Brötje hatte noch keine elektronische Regelung. Wenn der Brauchwasser-
>thermostat eingeschaltet hat, wurde der Kesselthermostat fix auf 85°
>geschaltet. Da ich meistens nur mit 55° Kesseltemperatur 'gefahren'
>bin, hat dann der Brenner sofort wieder eingeschaltet (oder auch
>nicht...). Das Störrelais ist Bestandteil des Feuerungsautomats, der
>den gesamten Brenner steuert. Das Problem war, dass der Feuerungsautomat
>nach dem Abschalten eine kurze Zeit benötigt, um wieder in seiner Grund-
>stellung zu sein. Bei mir wurde bei zu kurzer 'Aus'-zeit kein Lüfter-
>vorlauf durchgeführt sondern sofort wieder Öl eingespritzt, allerdings
>ohne Zündung. Somit keine Flammenbildung und dann Störung.
>
Ich sehe den Unterschied, bei der Heizung mit Mischer ist die Kesseltemperatur
fest, ändert nicht für die WW Bereitung, bei der anderen Heizung habe ich
gleitende Kesseltemperatur(habe ich übersehen) da wäre es möglich, da ich aber
die WW Bereitung auf ca. 2h begrenzt habe tritt deine Erscheinung natürlich
nicht auf(genaugenommen ist es nur Unwahrscheinlich da der Fall nur 1x/Tag
auftreten kann).
Kein Lüftervorlauf und keine Zündung? ist da nicht der Automat defekt? Da "wenn
Oel aber keine Flamme dann Zündung"?
Habs schnell ausprobiert, keinen Lüftervorlauf gibt es nur wenn die
Ausschaltzeit ganz ganz kurz ist(so ca.<1s), aber Zündung kommt immer.
Tja, kann evtl. sein. Feuerungsautomat war von '85. Ansonsten lief das
Teil aber problemlos.
Ich habe allerdings seit ca. 4 Jahren einen neuen Viessmann-Kessel,
somit ist das Thema eh gegessen. Dessen elektronische Steuerung 'kennt'
auch eine Sperrzeit für den Brenner (Nachtigall ...). War ja nur eine
Idee für Jens' Problem.
Ralf