Hi Bodo,
> Nehmen wir 2 Betriebsstati (bei konstanter Speichertemp.):
>
> A: Pumpe läuft schnell
> B: Pumpe läuft langsam
>
> Bei A ist der Wärmeverlust insgesamt höher --> erhöhter Erdgasverbrauch.
> B: geringerer Wärmeverlust und geringerer Stromverbrauch.
Der Wärmeverlust ändert sich nicht wirklich viel. Solange das Wasser in
der Zirkulationsleitung warm bleibt, hast Du irrsinnig hohe
Wärmeverluste. Beim Speicher packt man eine vergleichweise kleine
Oberfläche 10 cm in Watte und die Rohre durcha ganze Haus bekommen geade
mal 2 cm Isolierung drum herum, Dabei ist deren Oberfläche insgesamt
auch enorm. Energie spart man also, indem man die Zirkulation dann
stoppt, wenn sie nicht gebraucht wird. Das geht mit Bedarfsanforderung
eigentlich ganz leicht. Weil aber die holden Schönheiten in der Familie
nicht in der Lage sind, diesen technischen Höhepunkt bedientechnisch in
den Griff zu bekommen muss man eine "Behaviouranalyse" mit einbauen. Der
Zirkulationskontroller lernt also, wann Warmwasser üblicherweise im
Wochenrhythmus gezapft wird und schaltet davor routinehalber die
Umwälzpumpe an, um sie nach dem Zapfvorgang wieder abzuschalten. BEi
einem durchschnittlichen Einfamilienhaushalt kann man so den Tag mit 3
bis 5 Zeiten abdecken, in denen die Umwälzpumpe für 3 Minuten läugt,
ohne dass auch nur eine Person im Haushalt etwas vermisst. In der
Restlichen Zeit kühlt die Leitung aus und entsprechend wenig Energie
wird unnötig abgegeben.
Das ist zugegebenermaßen ein wenig teurer als eine Regelung, die nur
darauf aus ist, die Drehzahl einer Pumpe zu reduzieren...
Marte