Letztes Jahr wurde bei mir vor dem Haus unsere Einfriedungsmauer zwecks
Gehweg versetzt. Leider hatte sich die Baufirma vertan und das Fundament
für den einen Mauerpfosten des Tores erst an falscher Stelle errichtet.
Das sieht jetzt also etwa so aus:
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* * +
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**** steht für die Mauer samt Pfosten.
+++ markiert das überflüssige Fundament.
### die hinter der rund 50 cm hohe Mauer, der Pfosten ist etwa 1,1 Meter
hoch, gepflanzte Hecke.
Das Problem ist nun, dass wir die Hecke aufgrund der noch vorhandenen
Fundamentplatte nicht so dicht an den Mauerpfosten pflanzen können, wie
wir es gerne hätten. Der Vorarbeiter sah damals keine Möglichkeit, das
Stück unnötiges Fundament zu entfernen, er hatte Angst, dass dabei das
nötige Fundament unter der Mauer Risse bekommt.
Ich habe mir nun überlegt, mir bei nächster Gelegenheit bei Aldi, Lidl,
Norma oder so eine der billigen 230 mm-Winkelschleifer samt
Diamanttrennscheibe zu kaufen und damit "Schichtweise" mein Glück zu
versuchen. Also immer einen senkrechten 9 cm tiefen Schnitt einbringen
und in 9 Zentimeter Tiefe einen waagrechten Schnitt. Dabei dürfte es ja
wohl keine Risse geben. Zu entfernen hätte ich eine Ecke von
schätzungsweise 30*40 Zentimetern. Erscheint mein Vergehen
erfolgversprechend?
cu.
Juergen
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> Ich habe mir nun überlegt, mir bei nächster Gelegenheit bei Aldi, Lidl,
> Norma oder so eine der billigen 230 mm-Winkelschleifer samt
> Diamanttrennscheibe zu kaufen
Und dann noch einen und noch einen und noch ... :-)
Ich würde im engen Abstand Bohrungen durch das Fundament machen und dann
(evtl. mehrere) Spitzmeißel in die Löcher treiben. Das haben schon die
alten Griechen so gemacht. Armierungseisen sind im Fundament wohl keine
drinnen.
Gruß,
Nick
--
Description forthcoming.
Genau das würde ich lassn, denn die Vibrationen richten in der Umgebung eben
Schaden an.
Beim Werkzeugverleiher gibts einen richtigen Trennschleifer mit Diamantscheibe.
Ansonsten würde ich nach 1 Jahr mal mit Garantie usw kommen. Ist schleißlich
Problem der Baufirma, ob sie nach Zeichnung treffen oder nicht - wenn die Vorgabe
nachweisbar klar war oder so verkehrt, daß die das hätten merken und nachfragen
müssen.
der übliche Disclaimer für den 2. Teil: IANAL.
Viele Grüße
Werner
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>Ansonsten würde ich nach 1 Jahr mal mit Garantie usw kommen. Ist schleißlich
>Problem der Baufirma, ob sie nach Zeichnung treffen oder nicht - wenn die Vorgabe
>nachweisbar klar war oder so verkehrt, daß die das hätten merken und nachfragen
>müssen.
Das war etwas kompliziert: Wir hatten ein altes, recht breites
Eingangstor, das ursprünglich wieder hin sollte. Nach dessen Maß wurde
das Fundament ursprünglich gelegt. Am gleichen Abend des gleichen Tages
kam ein Mitarbeiter des Bauamtes zu uns und bot uns an, die Stadt werde
ein neues aber schmäleres Tor als "Angleichung" anfertigen lassen.
(Leider war uns damals nicht bewußt, dass wir von dieser Angleichung
wiederum 70 Prozent als Ausbaubeitrag für den Gehweg zahlen müssen).
Deshalb wurde am nächsten Tag das Fundament noch etwas erweitert.
vergiss das mit dem Winkelschleifer oder auch mit der "richtigen" Flex.
Einzig sinnvolle Möglichkeit die ich sehe ist eine Kernbohrung neben die
andere zu setzen. und wie tief Du damit gehst bleibt Dir überlassen.
Gruß,
Robert
Juergen Kamm wrote:
> .... Erscheint mein Vergehen
> erfolgversprechend?
stimmt, es wäre ein "Vergehen". :-)
>[Betonschneidproblem]
Servus,
wenn Du Dir Ärger und sinnlose Arbeit mit Kleingeräten sparen willst,
schau mal im Brachenbuch unter Betonbearbeitung.
Ein Bekanter hat kürzlich zwecks Anbau das Hausfundament schneiden
lassen. Saubere Sache.
mfg, Hans
Hallo Juergen,
> Ich habe mir nun ueberlegt, mir bei naechster Gelegenheit bei Aldi,
> Lidl,
> Norma oder so eine der billigen 230 mm-Winkelschleifer samt
> Diamanttrennscheibe zu kaufen und damit "Schichtweise" mein Glueck zu
> versuchen. Also immer einen senkrechten 9 cm tiefen Schnitt
> einbringen
> und in 9 Zentimeter Tiefe einen waagrechten Schnitt. Dabei duerfte es
> ja
> wohl keine Risse geben. Zu entfernen haette ich eine Ecke von
> schaetzungsweise 30*40 Zentimetern. Erscheint mein Vergehen
> erfolgversprechend?
Ich hatte zwei Durchbrueche durch 55 cm starken, armierten
Fundamentbeton, jeweils 0,80 x 1,10 m. Nur die Abgrenzung habe ich mit
der Flex gemacht (aber sehr gute Scheibe, "Master" zu DM 180.-). Der
Rest ging mit 'nem Boschhammer. Die Scheibe hat gut durchgehalten und
laeuft nun im Usenet (hallo Hannes ,-)); den Boschhammer mit 8
Meisseln und ueberholtem neuwertigen Schlagwerk kannst du bei Bedarf
gern haben. Kannst sie naechstesjahr (nach Arbeitsende) ja
weiterverkaufen!
-> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd