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Gasherd anschliessen - Fachgerechte Ausfuehrung

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Axel Gutmann

unread,
Nov 12, 2002, 3:32:58 AM11/12/02
to
Hallo,

natuerlich habe ich nie daran gedacht, unseren neuen Gasherd selbst
anzuschliessen :-)

Nun ist es also professionell erledigt worden, aber ganz gluecklich
bin ich nicht damit und haette, bevor ich die nicht unerhebliche
Rechnung(1) bezahle, doch noch einige Fragen:

1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge, so dass
eine neue Leitung verlegt werden muss...wieso sind diese Schlaeuche
eigentlich so kurz, bzw. stimmt diese Behauptung ueberhaupt?

2. die neue Leitung (inkl. neuer Gassteckdose, da die alte angeblich
den aktuellen Normen nicht entspricht - wegen
Flammenrueckschlagssicherung) wird also verlegt und ist 2 m lang -
dazu nimmt der Fachmann zwei Rohrstücke von 1 m Laenge und und fuegt
diese mit einer Muffe zusammen...
Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich
versucht, die Zahl der Dichtstellen und damit der moeglichen
Leckstellen zu minimieren und hier ein einziges Rohr ausreichender
Laenge verwendet (*das* wird's ja wohl geben :-).
Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?

3. Die alte Gassteckdose hatte einen Absperrhahn, die neue sperrt
automatisch, wenn der Schlauch abgezogen wird, aber auch nur dann...in
der Gebrauchsanweisung des Herdes steht aber, man solle nach jedem
Gebrauch den Gashahn schliessen - aber wie sollte ich das jetzt tun?
Sollte da nicht noch zusaetzlich ein Absperrhahn an das neu verlegte
Rohr? (Zumindest bei laengerer Abwesenheit wuerde ich gern den
Herdanschluss absperren koennen, ohne gleichzeitig die Heizung
stillzulegen :-)

Irgendwelche Meinungen - vielleicht gar mit Links zu Regelwerken und
Normen?

Gruss,
Axel

...der ganz nebenbei evtl. anwesende Handwerker auch noch was anderes
fragen moechte:

(1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
[Gesellen| Lehrling] mit - und wieso soll ich den fuers Zuschauen
bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
und das bei Auftragserteilung bekannt war?

(1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?

(1c) wieso zahlt eigentlich jeder Kunde eine ganze Dose Leckspray -
wirft der Monteur die angefangene Dose vor dem Besuch beim naechsten
Kunden weg? :-)

Klaus Kreider

unread,
Nov 12, 2002, 5:08:06 AM11/12/02
to
"Axel Gutmann" <Axel_G...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3dd0bc9a...@news.btx.dtag.de

> 1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
> des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge

Scheint zu stimmen, bei mir hat es gerade noch gereicht


> 2. die neue Leitung

keine Ahnung

> 3. Die alte Gassteckdose hatte einen Absperrhahn, die neue sperrt
> automatisch,

Das ist so. Mein Gasherd schreibt das auch in der englischen
Beschreibung, in der deutschen nicht :-|

--
Gruß
Klaus


Martin Kienass

unread,
Nov 12, 2002, 8:16:47 AM11/12/02
to
Am Tue, 12 Nov 2002 08:32:58 GMT schrieb Axel Gutmann:

[...]


>1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
>des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge, so dass
>eine neue Leitung verlegt werden muss...wieso sind diese Schlaeuche
>eigentlich so kurz, bzw. stimmt diese Behauptung ueberhaupt?

Gibt's bis afaik 6m Länge. Kostet dann aber jenseits von 250
Fragezeichen (für 6m). Möglicherweise(?) hat man Dir also doch die
preiswertere Variante installiert. Sicherer ist sie allemal.

>2. die neue Leitung (inkl. neuer Gassteckdose, da die alte angeblich
>den aktuellen Normen nicht entspricht - wegen
>Flammenrueckschlagssicherung)

Stimmt. Nicht nur angeblich.

[...]


>Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?

Ja.

>3. Die alte Gassteckdose hatte einen Absperrhahn, die neue sperrt
>automatisch, wenn der Schlauch abgezogen wird, aber auch nur dann...in
>der Gebrauchsanweisung des Herdes steht aber, man solle nach jedem
>Gebrauch den Gashahn schliessen - aber wie sollte ich das jetzt tun?

Es gibt auch Gassteckdosen mit zusätzlichem separaten Absperrhahn.
Hattest Du so ein Modell in Deiner unten erwähnten "Ausschreibung"
denn nicht gefordert ;-)

>Sollte da nicht noch zusaetzlich ein Absperrhahn an das neu verlegte
>Rohr?

Nein, muß nicht. Die Gassteckdose gilt als Geräteabsperrhahn.

>(Zumindest bei laengerer Abwesenheit wuerde ich gern den
>Herdanschluss absperren koennen, ohne gleichzeitig die Heizung
>stillzulegen :-)

Stecker ziehen. Dafür ist eine Gassteckdose ja da.

>Irgendwelche Meinungen - vielleicht gar mit Links zu Regelwerken und
>Normen?

Dürfte sich alles in der TRGI '86/'96 wiederfinden lassen. Die wird
aber kaum online im Netz verfügbar sein?

[...]


>(1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
>[Gesellen| Lehrling] mit

Weil der Lehrling auch die fachgerechte Installation einer
Gasteckdose irgendwann lernen muß.

>- und wieso soll ich den fuers Zuschauen
>bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
>und das bei Auftragserteilung bekannt war?

Weil Dir die Kosten für den Lehrling sonst anderweitig berechnet
werden müssten. Wäre es Dir lieber, etwa über einen Materialaufschlag
einen Lehrling zu bezahlen, den Du nie zu Gesicht bekommen hast? Da
ist die Methode über die Arbeitszeit doch wohl fairer.
Zumal es durchaus Lehrlinge geben soll, die ihrem Gesellen nicht nur
zuschauen, sondern auch hilfreich zur Hand gehen (zugegeben, bei der
Installation einer Gassteckdose gibt's da außer Werkzeug tragen und
Löcher bohren nicht so viel Möglichkeiten).

>(1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
>holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
>eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?

Weil irgendetwas _immer_ fehlt, egal, welchen Kopf man sich vorher
gemacht hat. Murphy gilt auch und gerade bei Handwerkern.



>(1c) wieso zahlt eigentlich jeder Kunde eine ganze Dose Leckspray -
>wirft der Monteur die angefangene Dose vor dem Besuch beim naechsten
>Kunden weg? :-)

Die Position ist in der Rechnung schlecht formuliert. Statt: "1 Dose
Leckfinder" formuliert man besser:"1 Stck Klein- und
Dichtungsmaterial", und schon kann man auch gut und gerne den Betrag
für zwei Dosen Leckfinder einsetzen. >:->
Nicht, daß ich das so machen würde (wenn man Leckfinder gebraucht
hat, schreibt man den auch auf), aber als Idee (aus Sicht des
Installateurs) doch nicht schlecht, oder? Jedenfalls für Kunden, die
hinter jeder Kleinigkeit eine Abzocke vermuten (ja, ich habe den
Smiley gesehen).

--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Nov 12, 2002, 9:16:18 AM11/12/02
to
Martin Kienass schrieb:

>
> Am Tue, 12 Nov 2002 08:32:58 GMT schrieb Axel Gutmann:
>
> [...]

> >- und wieso soll ich den fuers Zuschauen


> >bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
> >und das bei Auftragserteilung bekannt war?
>
> Weil Dir die Kosten für den Lehrling sonst anderweitig berechnet
> werden müssten. Wäre es Dir lieber, etwa über einen Materialaufschlag
> einen Lehrling zu bezahlen, den Du nie zu Gesicht bekommen hast? Da
> ist die Methode über die Arbeitszeit doch wohl fairer.

Hallo Martin,

da geht einem wirklich der Hut hoch!
Zunächst hatte ich gedacht, daß sowas nur in Karlsruhe möglich ist.
Aber Du bist ja wohl aus Hamburg.
Ich als Bauherr würde den Lehring zwar zusehen lassen, aber das doch
niemals auch noch bezahlen. Außerdem kann der die Montage einer
Gassteckdose viel besser in der Werkstatt üben.

> >(1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
> >holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
> >eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?
>
> Weil irgendetwas _immer_ fehlt, egal, welchen Kopf man sich vorher
> gemacht hat. Murphy gilt auch und gerade bei Handwerkern.

Ohne die Handwerker wüssten wir gar nicht, was Murphy überhaupt ist.

> Installateurs) doch nicht schlecht, oder? Jedenfalls für Kunden, die
> hinter jeder Kleinigkeit eine Abzocke vermuten

Ja. Abzocke gepaart mit Pfusch.
Du hast selbst geschreiben, daß es diese Schäuche in größeren Längen
gibt. Und bei einer Entfernung von 1.40m hätte es sicher einer von
2m Länge getan.

Daß die normgerechte neue Steckdose sein mußte, sehe ich auch so.

MfG
hjs

Detlef Neubauer

unread,
Nov 12, 2002, 10:24:51 AM11/12/02
to
Axel_G...@t-online.de (Axel Gutmann) writes:

IANAGWSI[1]

> 2. die neue Leitung (inkl. neuer Gassteckdose, da die alte angeblich
> den aktuellen Normen nicht entspricht - wegen
> Flammenrueckschlagssicherung) wird also verlegt und ist 2 m lang -
> dazu nimmt der Fachmann zwei Rohrstücke von 1 m Laenge und und fuegt
> diese mit einer Muffe zusammen...
> Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich
> versucht, die Zahl der Dichtstellen und damit der moeglichen
> Leckstellen zu minimieren und hier ein einziges Rohr ausreichender
> Laenge verwendet (*das* wird's ja wohl geben :-).

Ack.

> Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?

Wenn es dicht ist. Ist eben nur ein optisches Problem.

> (1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
> [Gesellen| Lehrling] mit

Weil dieser Azubi was fürs Arbeitsleben lernen soll. Das geht in der
Werkstatt beim ausfegen nicht, da muss er schon vor Ort zum Kunden.

> - und wieso soll ich den fuers Zuschauen bezahlen, wenn die Arbeit
> auch von einem allein erledigt werden kann - und das bei
> Auftragserteilung bekannt war?

Für das Zuschauen brauchst du den Azubi nicht zu bezahlen. Wenn er
allerdings kräftig mitgeholfen hat und dir somit weitere teurere
Gesellenstnden erspart blieben, ist es doch in deinem Sinne den Azubi
zu einem niedrigeren Stundensatz als den Gesellen zu bezahlen.

Wobei ich mir bei der Montage von 2 m Rohr und einer Gassteckdose
nicht so richtig vorstellen kann, das es mit Azubi schneller geht.

> (1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
> holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
> eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?

Dieses extra wegfahren, würde ich in dem Falle nicht bezahlen. Bei 2 m
Rohr, einer Gassteckdose und einem Anschlussschlauch solte es möglich
sein alle benötigten Materialien an Bord zu haben.

> (1c) wieso zahlt eigentlich jeder Kunde eine ganze Dose Leckspray -
> wirft der Monteur die angefangene Dose vor dem Besuch beim naechsten
> Kunden weg? :-)

Gute Frage, sowas sollte unter Kleinmaterial verbucht werden.


Mermgfurt
Detlef Neubauer


Footnotes:
[1] I Am Not A Gas-, Wasser, ScheisseInstallateur

--
The only "intuitive" interface is the nipple. After that, it's all
learned.

Martin Kienass

unread,
Nov 12, 2002, 12:15:27 PM11/12/02
to
Am Tue, 12 Nov 2002 15:16:18 +0100 schrieb Hans-Jürgen Schneider:

[...]


>da geht einem wirklich der Hut hoch!
>Zunächst hatte ich gedacht, daß sowas nur in Karlsruhe möglich ist.
>Aber Du bist ja wohl aus Hamburg.

Ja. Ist das was schlimmes? :-)



>Ich als Bauherr würde den Lehring zwar zusehen lassen, aber das doch
>niemals auch noch bezahlen.

Wie geschrieben: Du bezahlst ihn - so oder so. Genau, wie alles
andere, was in dem jeweiligen Betrieb Kosten verursacht. Miete,
Fahrzeugkosten, Verwaltung, Vorhaltung und Bereitstellung von
Maschinen usw. Alles das bezahlst Du mit dem Werklohn und dem
Materialpreis.
Die Frage ist nun, ob es "fairer" ist, den Lehrling diesen
Gemeinkosten zuzuschlagen und ihn damit von allen Kunden anteilig
bezahlen zu lassen, oder ob er nicht doch besser nur von denjenigen
Kunden bezahlt wird, bei denen er auch -in welcher Form auch immer-
zum Einsatz gekommen ist. Ich halte zweitere Form für besser.
Die Höhe des in Rechnung gestellten Lehrlingsstundenlohnes muß
natürlich im Verhältnis zu den für den Kunden erbrachten Leistungen
stehen. Nur "zugucken und Werkzeug reichen" im 1. Lehrjahr kann
selbstverständlich nicht genauso hoch berechnet werden wie
selbstständiges Arbeiten unter Aufsicht im 3. oder 4. Lehrjahr.

Ich bin für andere Vorschläge zur Finanzierung von Ausbildungsstellen
im Handwerk offen, aber das zu diskutieren gehört wohl in eine andere
Gruppe. Welche?

>Außerdem kann der die Montage einer
>Gassteckdose viel besser in der Werkstatt üben.

Nein, das kann er nicht. Oder hast Du Autofahren nur mit Hilfe der
Theoriestunden gelernt?

[...]


>Ohne die Handwerker wüssten wir gar nicht, was Murphy überhaupt ist.

Ohne Handwerker würdest Du Dein Geschäft immer noch über einer
offenen Grube verrichten, Dich am Lagerfeuer wärmen und Strohballen
für perfekte Sitzgelegenheiten halten. :o)

>> Installateurs) doch nicht schlecht, oder? Jedenfalls für Kunden, die
>> hinter jeder Kleinigkeit eine Abzocke vermuten
>
>Ja. Abzocke gepaart mit Pfusch.

Jetzt geht _das_ wieder los. =:o)
Nein, eine feste Gasleitung zum Aufstellungsort eines Gasgerätes zu
legen, ist _kein_ Pfusch.
Daß es neben dieser auch noch andere Möglichkeiten gibt, das Erdgas
an die vorgesehene Stelle zu transportieren, ändert daran nichts.
Ich halte jedenfalls eine fest installierte Leitung auch für besser
als jeden Schlauch.

>Du hast selbst geschreiben, daß es diese Schäuche in größeren Längen
>gibt. Und bei einer Entfernung von 1.40m hätte es sicher einer von
>2m Länge getan.

Möglich. Andererseits schrieb ich auch, daß diese Überlängen nicht
eben billig zu haben sind.

Natasa Krstin

unread,
Nov 12, 2002, 12:45:16 PM11/12/02
to
Das ein Gasherdanschluss so teuer ist, habe ich auch nicht gedacht. Ich habe
auch vor kurzem meine Rechnung bezahlt. Ich habe es auch nur wegen der
Garantie gemacht und natürlich Sicherheit, aber trotzdem empfinde ich 200
EUR wirklich als schmerzhaft.
Dabei ist das Gasschlauch nicht so lang und der Lehrling war nicht auf der
Rechnung aufgeschrieben (hat mir der Handwerker als "goodie" geschenkt).
Allerdings sind die beiden einmal hin und her gefahren, man hatte nicht eine
Steckdose und einen kleinen Schlauch dabei haben können.
Alles in allem 2 Stunden arbeit + Material....

Hat man eigentlich eine Wahl? Wenn man die Garantieansprüche verliert, kann
es einen doch teuer kosten. Und die Folgen nicht fachgerechter Anschliessung
können auch fatal sein.... Leider wissen das die Installateure auch....

Gruß,

Natasa

p.s. Ich tröste mich dadurch, daß ich einen tollen Gasherd habe auf dem es
viel mehr Spass macht zu kochen....


Dirk Salva

unread,
Nov 12, 2002, 2:21:00 PM11/12/02
to
mar...@makienet.de (Martin Kienass) schrieb am 12.11.02:


> Wie geschrieben: Du bezahlst ihn - so oder so. Genau, wie alles
> andere, was in dem jeweiligen Betrieb Kosten verursacht. Miete,
> Fahrzeugkosten, Verwaltung, Vorhaltung und Bereitstellung von
> Maschinen usw. Alles das bezahlst Du mit dem Werklohn und dem
> Materialpreis.

Da hast Du ja nicht Unrecht mit, aber irgendwann wird es so weit gehen,
dass noch mehr Schwarzarbeit verbreitet wird und noch mehr Mittelstaendler
pleitegehen. Ich zumindest bin der Meinung, dass es fuer
Ottonormalendkunde sehr schwierig ist (in der Nachvollziehbarkeit und in
der Sache), fuer eine Handwerksstunde im eigenen Heim das vierfache von
dem zu bezahlen, was man selbst pro Stunde verdient...

> Ich bin fuer andere Vorschlaege zur Finanzierung von Ausbildungsstellen
> im Handwerk offen, aber das zu diskutieren gehoert wohl in eine andere
> Gruppe. Welche?

Weiss ich leider auch nicht. Deshalb lassen wir's lieber gut sein an
dieser Stelle. Obwohl - vielleicht "de.rec.ich-erhoeh'-euch-die-
Steuern"?!;-))


ciao, Dirk

--
» Visit my GSM-related-Homepage: http://www.nutrimatic.ping.de/ «
» FIDO: Dirk Salva 2:244/6305.10 Internet: dsa...@gmx.de «
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Axel Gutmann

unread,
Nov 12, 2002, 4:00:06 PM11/12/02
to
On 12 Nov 2002 09:59:42 GMT, Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

Hallo Martin,

> [Länge Gasschlauch]
>Kann sein - dafuer gibt's Vorschriften. In welchem Bundesland wohnst du?

Baden-Württemberg.

>> "Flickwerk"
>
>Erscheint durchaus zulaessig. Sicher waeren 2 m am Stueck sinnvoller -
>fuer dich. Fuer ihn ist's so leichter transportabel. Ich selbst habe die
>5 m lange Leitung an's Auto geklebt heimtransportiert :-)

2 m hätten auf dem Dachträger (den haben Installateure doch wohl
meistens) aber ohne Prob Platz gehabt...

>Gute Frage - der Installateur haette dir einen zusaetzlichen Absperrhahn
>legen koennen.

...aber offenbar nicht müssen...

>Weil's der Kunde zahlt. Und wenn er zuvor einen Kostenvoranschlag oder
>Fixpreis will, dann sucht man sich lieber einen duemmeren Kunden :-/

So einen wie mich meinst Du? :-)
Ehrlich gesagt, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, für eine
"Bagatelle" wie den Anschluss eines Gasherds einen Voranschlag zu
verlangen - konnte ich ahnen, dass es mehr kostet als die Gaskochmulde
selbst? :-(

>Ich musste meine Gasleitung selbst verlegen -

Und wie sieht das haftungsmäßig aus?

Gruss,
Axel

Axel Gutmann

unread,
Nov 12, 2002, 4:25:50 PM11/12/02
to
On 12 Nov 2002 13:16:47 GMT, Martin Kienass <mar...@makienet.de>
wrote:

Hallo Martin,

> [Rohr statt Schlauch]


>preiswertere Variante installiert. Sicherer ist sie allemal.

Prinzipiell habe ich auch keine Probleme mit dem Rohr - hätte nur
nicht gestückelt sein müssen.

>>Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?
>Ja.

Kurz und knapp - du bist vom Fach?

>Es gibt auch Gassteckdosen mit zusätzlichem separaten Absperrhahn.
>Hattest Du so ein Modell in Deiner unten erwähnten "Ausschreibung"
>denn nicht gefordert ;-)

Da wusste ich ja noch nicht mal, dass ich eine neue kriege...ich
wollte doch nichts weiter als einen Schlauch!
Außerdem - kann ich wissen, dass es welche ohne Hahn gibt? Ich dachte,
in Gasleitungen baut man lieber eine Absperrung mehr als weniger ein -
und außerdem hätte der ausführende Betrieb ja auch fragen können,
welche Bauform ich will - Beratung gehört zum Service, und schließlich
haben die die Kataloge...

>Nein, muß nicht. Die Gassteckdose gilt als Geräteabsperrhahn.

> [...]


>Stecker ziehen. Dafür ist eine Gassteckdose ja da.

Vorher war aber eben die Leitung quasi doppelt absperrbar -
zugedrehtes Ventil / Schlauch / angeschlossener, abgestellter Herd.
Jetzt liegt zwischen der Leitung und Außenwelt nur ein Ventil -
entweder das des Herds am Ende des Schlauchs oder das der Gassteckdose
wenn der Schlauch weg ist...und ich bin ein Anhänger mehrfach
gestaffelter Sicherheitssysteme :-)

>Dürfte sich alles in der TRGI '86/'96 wiederfinden lassen. Die wird
>aber kaum online im Netz verfügbar sein?

...und dann vermutlich schwer verständlich - aber eigentlich hätte ich
die Regelwerke auch nur gebraucht, wenn normwidrig gearbeitet wurde,
und das scheint ja nicht der Fall zu sein.

>> [Bezahlung von untätigen Lehrlingen]

Das Argument mit den Lehrlingen als Gemeinkostenfaktor klingt gut -
aber ich fände es fairer, wenn das auf alle Kunden über
Gemeinkostenzuschlag verteilt wird - er lernt das Montieren der Dose
ja nicht für mich (hoffentlich :-)

>Zumal es durchaus Lehrlinge geben soll, die ihrem Gesellen nicht nur
>zuschauen, sondern auch hilfreich zur Hand gehen (zugegeben, bei der
>Installation einer Gassteckdose gibt's da außer Werkzeug tragen und
>Löcher bohren nicht so viel Möglichkeiten).

Eben - wenn nicht klar ist, was zu tun ist, würde ich auch zwei Leute
schicken, aber die Leitung liegt so hinter der Küchenzeile, dass eh
nur einer arbeiten kann.

>Jedenfalls für Kunden, die
>hinter jeder Kleinigkeit eine Abzocke vermuten (ja, ich habe den
>Smiley gesehen).

Ich halte mich eigentlich nicht für unfair Handwerkern gegenüber -
zugegeben schaue ich meist schon genau hin, und sage was mir nicht
passt (und völlig technisch unbedarft bin ich ja nicht...) - aber gute
Arbeit weiß ich durchaus zu würdigen.

Wenn einer hinter seiner Arbeit steht, dürften ihm Fragen und Kritik
ja wohl auch nichts ausmachen.

Bisher habe ich auch noch nie eine Rechnung gekürzt
- obwohl ich seit einem Praktikum in einem Handwerksbetrieb vor 10
Jahren Stundenzettel und Materialrechnungen sehr viel gründlicher
lese, bevor ich unterschreibe :-)

Gruss,
Axel

Axel Gutmann

unread,
Nov 12, 2002, 4:36:45 PM11/12/02
to
On 12 Nov 2002 17:15:27 GMT, Martin Kienass <mar...@makienet.de>
wrote:

Hallo Martin,

>Die Frage ist nun, ob es "fairer" ist, den Lehrling diesen


>Gemeinkosten zuzuschlagen und ihn damit von allen Kunden anteilig
>bezahlen zu lassen, oder ob er nicht doch besser nur von denjenigen
>Kunden bezahlt wird, bei denen er auch -in welcher Form auch immer-
>zum Einsatz gekommen ist. Ich halte zweitere Form für besser.

Wenn die Lehrlingsausbildung allen Kunden zugute kommt, sollte Sie
auch von allen bezahlt werden - aber das ist ja praktisch so, denn es
ist ja immer einer dabei :-)

Übrigens geht es mir gar nicht um die paar Euro - das war mehr so eine
prinzipielle Frage "Was ich schon immer mal wissen wollte..."

Gruss,
Axel

Axel Gutmann

unread,
Nov 12, 2002, 4:52:17 PM11/12/02
to
On 12 Nov 2002 16:24:51 +0100, Detlef Neubauer <200...@wzrz.de>
wrote:

Hallo Detlef,

>> Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich

>> versucht, die Zahl der Dichtstellen [...] zu minimieren

>Ack.

Das heißt, du hättest auch ein einteiliges Rohr verlegt?

>Wenn es dicht ist.

Eben dieses Wörtchen "wenn" stört mich - Martin hatte doch Murphy im
Zusammenhang mit dem Handwerk erwähnt...

> Ist eben nur ein optisches Problem.

Da die Muffe hinter der Küchenzeile liegt, ist es das nicht.

>Wobei ich mir bei der Montage von 2 m Rohr und einer Gassteckdose
>nicht so richtig vorstellen kann, das es mit Azubi schneller geht.

...und das war eben vorher klar - aber wenn er wenigstens gut
aufgepasst und was gelernt hat...

>Bei 2 m
>Rohr, einer Gassteckdose und einem Anschlussschlauch solte es möglich
>sein alle benötigten Materialien an Bord zu haben.

Den Schlauch musste er nicht holen, da hat er den von unserem über 20
Jahre alten Herd, der früher vor der alten Dose stand, genommen.

Alte Schläuche sind also noch zulässig? :-)

>Gute Frage, sowas sollte unter Kleinmaterial verbucht werden.

Sowas gibts auf dieser Rechnung nicht, da ist jeder Dübel drauf - aber
das finde ich eigentlich sympathischer als Pauschalposten wie
"Kleinmaterial".

Gruss,
Axel

Martin Kienass

unread,
Nov 12, 2002, 4:58:05 PM11/12/02
to
Am 12 Nov 2002 21:21:00 +0200 schrieb Dirk Salva:


>mar...@makienet.de (Martin Kienass) schrieb am 12.11.02:
>
>
>> Wie geschrieben: Du bezahlst ihn - so oder so. Genau, wie alles
>> andere, was in dem jeweiligen Betrieb Kosten verursacht. Miete,
>> Fahrzeugkosten, Verwaltung, Vorhaltung und Bereitstellung von
>> Maschinen usw. Alles das bezahlst Du mit dem Werklohn und dem
>> Materialpreis.
>
>Da hast Du ja nicht Unrecht mit, aber irgendwann wird es so weit gehen,
>dass noch mehr Schwarzarbeit verbreitet wird und noch mehr Mittelstaendler
>pleitegehen.

Es ist jetzt schon schwer genug, irgendwie klarzukommen.
In letzter Konsequenz findet Berufsausbildung im Handwerk irgendwann
nicht mehr statt, weil niemand mehr bereit ist, einen
Ausbildungsplatz anteilig mit zu finanzieren? Das kann's ja wohl auch
nicht sein.

>Ich zumindest bin der Meinung, dass es fuer
>Ottonormalendkunde sehr schwierig ist (in der Nachvollziehbarkeit und in
>der Sache), fuer eine Handwerksstunde im eigenen Heim das vierfache von
>dem zu bezahlen, was man selbst pro Stunde verdient...

Full Ack. Vergiß' aber dabei nicht, daß fast die Hälfte
von dem, was Du bezahlst, wiederum in Form von Steuern und
Sozialabgaben gleich wieder an Staat und Sozialversicherungsträger
abgeführt werden.....
...es gibt ja schon Vorschläge, wie man dieser Problematik begegnen
könnte, bspw. verminderter Mehrwertsteuersatz auf
Handwerkerleistungen oder steuerliche Absetzbarkeit der Leistungen
auch für Privatpersonen.
Ich fürchte aber, daß diese Vorschläge, wenn überhaupt, eher
langfristig umgesetzt werden.

>> Ich bin fuer andere Vorschlaege zur Finanzierung von Ausbildungsstellen
>> im Handwerk offen, aber das zu diskutieren gehoert wohl in eine andere
>> Gruppe. Welche?
>
>Weiss ich leider auch nicht. Deshalb lassen wir's lieber gut sein an
>dieser Stelle. Obwohl - vielleicht "de.rec.ich-erhoeh'-euch-die-
>Steuern"?!;-))

In dem Fall würde sicher auch de.sci.biologie.krötenwanderung.misc
sehr gut passen. :-))

Volkmar Rau

unread,
Nov 12, 2002, 5:05:59 PM11/12/02
to

"Axel Gutmann" <Axel_G...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3dd0bc9a...@news.btx.dtag.de...

> Hallo,
>
> natuerlich habe ich nie daran gedacht, unseren neuen Gasherd selbst
> anzuschliessen :-)
>
> Nun ist es also professionell erledigt worden, aber ganz gluecklich
> bin ich nicht damit und haette, bevor ich die nicht unerhebliche
> Rechnung(1) bezahle, doch noch einige Fragen:
>
> 1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
> des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge, so dass
> eine neue Leitung verlegt werden muss...wieso sind diese Schlaeuche
> eigentlich so kurz, bzw. stimmt diese Behauptung ueberhaupt?

1m max.


>
> 2. die neue Leitung (inkl. neuer Gassteckdose, da die alte angeblich
> den aktuellen Normen nicht entspricht - wegen
> Flammenrueckschlagssicherung) wird also verlegt und ist 2 m lang -
> dazu nimmt der Fachmann zwei Rohrstücke von 1 m Laenge und und fuegt
> diese mit einer Muffe zusammen...
> Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich
> versucht, die Zahl der Dichtstellen und damit der moeglichen
> Leckstellen zu minimieren und hier ein einziges Rohr ausreichender
> Laenge verwendet (*das* wird's ja wohl geben :-).
> Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?

Da hast Du zwar recht, aber gegen die Verwendung von Muffen ist nichts
einzuwenden. Ist teurer wie ein ganzes Rohstück und sieht eventuell
nicht so gut aus.


>
> 3. Die alte Gassteckdose hatte einen Absperrhahn, die neue sperrt
> automatisch, wenn der Schlauch abgezogen wird, aber auch nur dann...in
> der Gebrauchsanweisung des Herdes steht aber, man solle nach jedem
> Gebrauch den Gashahn schliessen - aber wie sollte ich das jetzt tun?
> Sollte da nicht noch zusaetzlich ein Absperrhahn an das neu verlegte
> Rohr? (Zumindest bei laengerer Abwesenheit wuerde ich gern den
> Herdanschluss absperren koennen, ohne gleichzeitig die Heizung
> stillzulegen :-)

Die Gassteckdose mit Tae ist Stand der Technik absperren nach jeder
Benutzung ist Schwachsinn und nicht gefordert. Du hast einen Neuen
Gasherd mit Zündsicherung? Einen anderen hätte ich nicht mehr
angeschlossen.


>
> Irgendwelche Meinungen - vielleicht gar mit Links zu Regelwerken und
> Normen?

TRGI Technische Regeln Gasinstallation.
Es ist vielleicht mich Elegant aber Korrekt.
Dichtheitsprüfung setze ich mal vorraus.


>
> ...der ganz nebenbei evtl. anwesende Handwerker auch noch was anderes
> fragen moechte:
>
> (1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
> [Gesellen| Lehrling] mit - und wieso soll ich den fuers Zuschauen
> bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
> und das bei Auftragserteilung bekannt war?

Wo soll den der Lehrling deiner Meinung nach was lernen. Durftest Du
auch
nicht mit zum Kunden. Er kann ja den Lehrling immer erst zur Firma
zurück
bringen und dann für den nächsten Kunden wieder abholen.
Arbeiten an Gasanlagen sollten auch immer 2 Leute ausführen und nicht
einer.
Und als Monteur wird er ja wohl nicht abgerechnet. Teilweise wird er
die erste Zeit gar mit abgerechnet.
Wie hoch war den die Rechnung. Wieviel kostet eigentlich eine
Ing-stunde. Für die Dimensionierung der Herdleitung bestimmt 200 €.

> (1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
> holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
> eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?

Das sollte bei so einer simplen Angelegenheit nicht vorkommen.


>
> (1c) wieso zahlt eigentlich jeder Kunde eine ganze Dose Leckspray -
> wirft der Monteur die angefangene Dose vor dem Besuch beim naechsten
> Kunden weg? :-)

Das Handhabe ich Pauschal. Wieviel wurden den dafür in Rechnung
gestellt.

Nunja, so kann es laufen sollte es aber nicht. Bei der Arbeitsweise
wird das Unternehmen keinen grossen Gewinn pro Auftrag erwirtschaften.
Es sei denn Du zahlst 2x KFZ und Fahrzeit fürs 2. mal teile holen.

Volkmar Rau

Volkmar Rau

unread,
Nov 12, 2002, 5:45:34 PM11/12/02
to

"Axel Gutmann" <Axel_G...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3dd17483...@news.btx.dtag.de...

>
> Den Schlauch musste er nicht holen, da hat er den von unserem über 20
> Jahre alten Herd, der früher vor der alten Dose stand, genommen.
>
> Alte Schläuche sind also noch zulässig? :-)

Nur Metallummantelte. Plastumhüllte nicht.

Volkmar


Volkmar Rau

unread,
Nov 12, 2002, 5:47:34 PM11/12/02
to

"Volkmar Rau" <volkm...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aqru0k$dch$04$1...@news.t-online.com...

>
> "Axel Gutmann" <Axel_G...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:3dd0bc9a...@news.btx.dtag.de...
> > Hallo,
> >
> > natuerlich habe ich nie daran gedacht, unseren neuen Gasherd selbst
> > anzuschliessen :-)
> >
> > Nun ist es also professionell erledigt worden, aber ganz gluecklich
> > bin ich nicht damit und haette, bevor ich die nicht unerhebliche
> > Rechnung(1) bezahle, doch noch einige Fragen:
> >
> > 1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
> > des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge, so dass
> > eine neue Leitung verlegt werden muss...wieso sind diese Schlaeuche
> > eigentlich so kurz, bzw. stimmt diese Behauptung ueberhaupt?
>
> 1m max.
Falsch von mir bis 1,5 m Lagermässig beim Händler. Preisunterschied zu
1 m 20 Euro.

Volkmar

Volker Neurath

unread,
Nov 12, 2002, 6:02:43 PM11/12/02
to
Hans-Jürgen Schneider wrote:

>Ja. Abzocke gepaart mit Pfusch.

Wieso Pfusch?

>Du hast selbst geschreiben, daß es diese Schäuche in größeren Längen
>gibt. Und bei einer Entfernung von 1.40m hätte es sicher einer von
>2m Länge getan.

Eine feste Leitung ist *immer* besser und sicherer, als ein Schlauch.

Insofern hat der Mann keineswegs gepfuscht.
Uebrigens auch nicht in Bezug auf das "Stueckeln" der leitung.

Volker
--
In dang ist es da ähnlich wie im Bundestag. Nur gibt's hier für
Unflätigkeiten keine Ordnungsrufe, sondern Plonks.
[Uwe Tetzlaff in d.a.n.g]

Martin Kienass

unread,
Nov 13, 2002, 2:06:24 AM11/13/02
to
Am Tue, 12 Nov 2002 21:25:50 GMT schrieb Axel Gutmann:


>On 12 Nov 2002 13:16:47 GMT, Martin Kienass <mar...@makienet.de>
>wrote:
>
>Hallo Martin,
>
>> [Rohr statt Schlauch]
>>preiswertere Variante installiert. Sicherer ist sie allemal.
>
>Prinzipiell habe ich auch keine Probleme mit dem Rohr - hätte nur
>nicht gestückelt sein müssen.

Ack. Sein _müssen_ hätte das nicht.

>>>Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?
>>Ja.
>
>Kurz und knapp - du bist vom Fach?

Ja.

>>Es gibt auch Gassteckdosen mit zusätzlichem separaten Absperrhahn.
>>Hattest Du so ein Modell in Deiner unten erwähnten "Ausschreibung"
>>denn nicht gefordert ;-)
>
>Da wusste ich ja noch nicht mal, dass ich eine neue kriege...ich
>wollte doch nichts weiter als einen Schlauch!

Und genau den hast Du gar nicht bekommen, wie ich eben in einem
anderen posting gelesen habe. Den alten Schlauch hätte _ich_ nicht
weiter verwendet.



>Außerdem - kann ich wissen, dass es welche ohne Hahn gibt? Ich dachte,
>in Gasleitungen baut man lieber eine Absperrung mehr als weniger ein -
>und außerdem hätte der ausführende Betrieb ja auch fragen können,
>welche Bauform ich will - Beratung gehört zum Service, und schließlich
>haben die die Kataloge...

Stimmt. Andererseits würde ich als Fachhandwerker ebenfalls davon
ausgehen, daß eine "normale" Gassteckdose -die ja alle Anforderungen
erfüllt- zum Anschluß eines Küchenherdes ausreicht. Daß dort
Beratungsbedarf bestehen könnte, darauf würde ich nicht von selbst
kommen.

>>Nein, muß nicht. Die Gassteckdose gilt als Geräteabsperrhahn.
>> [...]
>>Stecker ziehen. Dafür ist eine Gassteckdose ja da.
>
>Vorher war aber eben die Leitung quasi doppelt absperrbar -
>zugedrehtes Ventil / Schlauch / angeschlossener, abgestellter Herd.
>Jetzt liegt zwischen der Leitung und Außenwelt nur ein Ventil -
>entweder das des Herds am Ende des Schlauchs oder das der Gassteckdose
>wenn der Schlauch weg ist...und ich bin ein Anhänger mehrfach
>gestaffelter Sicherheitssysteme :-)

Ja ich weiß. Ingenieure rechnen immer mit Sicherheiten von 2,5. ;-)
Ich kann mich nur wiederholen: Diese zusätzliche Absperrmöglichkeit
ist nicht gefordert und imo auch nicht nötig, oder jedenfalls wäre
sie es dann nicht, wenn man den Gebrauchtschlauch nicht weiter
verwendet hätte.

>>Dürfte sich alles in der TRGI '86/'96 wiederfinden lassen. Die wird
>>aber kaum online im Netz verfügbar sein?
>

>....und dann vermutlich schwer verständlich - aber eigentlich hätte ich


>die Regelwerke auch nur gebraucht, wenn normwidrig gearbeitet wurde,
>und das scheint ja nicht der Fall zu sein.

[...]


>>Jedenfalls für Kunden, die
>>hinter jeder Kleinigkeit eine Abzocke vermuten (ja, ich habe den
>>Smiley gesehen).
>
>Ich halte mich eigentlich nicht für unfair Handwerkern gegenüber -

War auch nicht auf Dich persönlich bezogen. Hintergrund dieser
Formulierung war mein gestriges Erlebnis mit einem Kunden
-gleichzeitig Mitarbeiter einer bekannten großen Baumarktkette- der
mir allen Ernstes ankreidete, daß eine Heizungspumpe, die bei ihm im
Laden 121 EUR kostet, bei mir auf der Rechnung mit 141 EUR + MwSt
auftaucht....
...er hatte vergessen, daß Kostenstrukturen und Einkaufskonditionen
bei einem Baumarkt ein wenig anders aussehen als bei einem
Handwerksbetrieb. Wer aufgrund des Mehrpreis eine Abzocke
wittert, der muß die Pumpe eben im Baumarkt kaufen. Und sich dann
ggf. bei der Montage derselben auf Stundenlohnbasis _wirklich_
abzocken lassen.

[...]


>Wenn einer hinter seiner Arbeit steht, dürften ihm Fragen und Kritik
>ja wohl auch nichts ausmachen.

Ack.

>Bisher habe ich auch noch nie eine Rechnung gekürzt
>- obwohl ich seit einem Praktikum in einem Handwerksbetrieb vor 10
>Jahren Stundenzettel und Materialrechnungen sehr viel gründlicher
>lese, bevor ich unterschreibe :-)

Das empfiehlt sich sowieso. Auch ohne böse Absichten entstehen häufig
Ungereimtheiten, die wesentlich besser und entspannter vor dem
Schreiben der offiziellen Rechnung zu klären sind.

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Nov 13, 2002, 3:40:14 AM11/13/02
to
Martin Kienass schrieb:

Hallo Martin,

> >Aber Du bist ja wohl aus Hamburg.
> Ja. Ist das was schlimmes? :-)

Nö, nicht wirklich. :-)



> >Ich als Bauherr würde den Lehring zwar zusehen lassen, aber das doch
> >niemals auch noch bezahlen.
>

> Die Frage ist nun, ob es "fairer" ist, den Lehrling diesen
> Gemeinkosten zuzuschlagen und ihn damit von allen Kunden anteilig
> bezahlen zu lassen, oder ob er nicht doch besser nur von denjenigen
> Kunden bezahlt wird, bei denen er auch -in welcher Form auch immer-
> zum Einsatz gekommen ist. Ich halte zweitere Form für besser.

Also ich bin für die Gemeinkosten. Sonst könnte ich den Klempner ja
scheinheilig fragen, wann der Lehrling Berufsschule hat. Sollen die
anderen doch die höhere Rechnung bezahlen.

> >Außerdem kann der die Montage einer
> >Gassteckdose viel besser in der Werkstatt üben.
>
> Nein, das kann er nicht. Oder hast Du Autofahren nur mit Hilfe der
> Theoriestunden gelernt?

Gasanschluß in der Werkstatt üben ist keine Theorie. Es ist Vormachen,
Nachmachen, Üben, Wiederholen.

> >Ja. Abzocke gepaart mit Pfusch.
>
> Jetzt geht _das_ wieder los. =:o)

Entschuldigung! Ich hätte besser "Murks" schreiben sollen.
Aber der Handwerker sagt ja auch "gibsnich" und meint "hammanich".

> Ich halte jedenfalls eine fest installierte Leitung auch für besser
> als jeden Schlauch.

Nur ist es hier so, daß ein Schlauch zusätzlich benötigt wurde.
Selbst dann, wenn der längere Schlauch erst besorgt werden müßte,
wäre diese Lösung für mich die bessere. Möglicherweise sind die
Mehrkosten für den längeren Schlauch sogar geringer, als die der
ausgeführten Installationsarbeiten.
Und noch was: Nur weil es möglich und zulässig ist und auch sonst
gegen keine derzeit gültigen Normen verstößt, sehe ich nicht gern
tatenlos zu, wenn der Handwerker seinen Leitungskanal quer durch
die Intarsienarbeiten stemmt.

MfG
hjs

Maximilian Gauger

unread,
Nov 13, 2002, 3:47:04 AM11/13/02
to
Dirk Salva schrieb:


> Ich zumindest bin der Meinung, dass es fuer
> Ottonormalendkunde sehr schwierig ist (in der Nachvollziehbarkeit und in
> der Sache), fuer eine Handwerksstunde im eigenen Heim das vierfache von
> dem zu bezahlen, was man selbst pro Stunde verdient...

Wenn ich mir das Verhältnis zwischen (Lohnabrechnung erste Zeile [brutto])
und (Lohnabrechnung letzte Zeile [netto]) so anschaue, mir überlege, dass
der Handwerker noch MWSt draufschlagen muss, sein Auto und seine Werkstatt
auch anteilig finanziert werden müssen, kann ich das leider verstehen. Weh
tut es trotzdem.

Für das Geld erwarte ich dann aber auch solide Arbeit - leider nicht
selbstverständlich.

Grüße,

Max

--
Aus Sparsamkeit bin ich dagegen, * http://dpt.bahntarif.de *
mich über andre aufzuregen, * *
und suche es mir einzuschärfen: * Maximilian Gauger *
Das kostet schließlich meine Nerven. * Lichtenbergstr. 39, 64289 Darmstadt *

Thorsten Nitz

unread,
Nov 13, 2002, 4:09:09 AM11/13/02
to
Axel Gutmann schrieb:

>>Ich musste meine Gasleitung selbst verlegen -
>
> Und wie sieht das haftungsmäßig aus?

Kein Schaden: kein Problem. Wenns in die Luft fliegt: Nachkommen
schlagen das Erbe aus.

--
Tschö, wa!
Thorsten

Detlef Neubauer

unread,
Nov 13, 2002, 5:30:39 AM11/13/02
to
Axel_G...@t-online.de (Axel Gutmann) writes:

> On 12 Nov 2002 16:24:51 +0100, Detlef Neubauer <200...@wzrz.de>
> wrote:
>
> Hallo Detlef,
>
> >> Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich
> >> versucht, die Zahl der Dichtstellen [...] zu minimieren
>
> >Ack.
>
> Das heißt, du hättest auch ein einteiliges Rohr verlegt?

Ja. Ich bin zwar kein GWS-Installateur sondern Elektromeister aber
auch bei einer Elektroleitung würde ich nicht 2 ein Meterenden mit
einer Abzweigdose dazwischen, sondern gleich ein zwei Meter Stück
installieren.

> >Wenn es dicht ist.
>
> Eben dieses Wörtchen "wenn" stört mich - Martin hatte doch Murphy im
> Zusammenhang mit dem Handwerk erwähnt...

Deine obige Aussage zu den Dichtstellen ist schon korrekt. Je mehr
Verbindungsstellen vorhanden sind, je mehr können auch undicht
werden.

> > Ist eben nur ein optisches Problem.
>
> Da die Muffe hinter der Küchenzeile liegt, ist es das nicht.

Ok, dann ist es in dem Falle kein optisches Problem, aber trotzdem
fachgerechtes Flickwerk. ;-)

[1 Dose Leckspray berechnet]

> >Gute Frage, sowas sollte unter Kleinmaterial verbucht werden.
>
> Sowas gibts auf dieser Rechnung nicht, da ist jeder Dübel drauf - aber
> das finde ich eigentlich sympathischer als Pauschalposten wie
> "Kleinmaterial".

Jeden Dübel und jede Schraube einzeln zu berechnen finde ich etwas
umständlich. Ich würde das anders kalkulieren. In dem Preis für 1 m
Rohr a.P. verlegt, würde ich gleich die benötigten Dübel, Schrauben
und Rohrschellen einrechnen.

z.B. bei 1 m NYM 3 x 1,5 mm² a.P. an die Wand genagelt braucht man bei
vorgeschriebenem max. Befestigungsabstand von 25 cm exakt 4
Nagelschellen. Also ist der Gesamtpreis für 1 m NYM 3 x 1,5 mm² a.P.,
der reine Leitungspreis plus 4 Nagelschellen.

Keine Ahnung ob das im Handwerk so gehandhabt wird. Bin nicht als
selbständiger Elektromeister auf dem Markt. Ist eben meine Vorstellung
der Preisgestaltung.


Mermgfurt
Detlef Neubauer

Thomas Gruber

unread,
Nov 13, 2002, 6:17:39 AM11/13/02
to
On Tue, 12 Nov 2002 21:25:50 GMT, Axel_G...@t-online.de (Axel
Gutmann) wrote:

>On 12 Nov 2002 13:16:47 GMT, Martin Kienass <mar...@makienet.de>
>wrote:
>
>Hallo Martin,
>
>> [Rohr statt Schlauch]
>>preiswertere Variante installiert. Sicherer ist sie allemal.
>
>Prinzipiell habe ich auch keine Probleme mit dem Rohr - hätte nur
>nicht gestückelt sein müssen.

siehst Du das evtl. nicht etwas kleinlich? Das ist nun mal die Praxis.
Bis meine Gasleitung an der Küchenwand rauskommt ist sie bestimmt 5
mal gestückelt. Wenn das der Fachmann gemacht hat, ist das Teil für
100+X Jahre dicht.

Gruss,
Thomas

Martin Kienass

unread,
Nov 13, 2002, 8:26:51 AM11/13/02
to
Am Wed, 13 Nov 2002 09:40:14 +0100 schrieb Hans-Jürgen Schneider:

[...]


>Also ich bin für die Gemeinkosten. Sonst könnte ich den Klempner ja
>scheinheilig fragen, wann der Lehrling Berufsschule hat. Sollen die
>anderen doch die höhere Rechnung bezahlen.

:-)
Allerdings hätten dann ausbildende Betriebe grundsätzlich einen
Wettbewerbsnachteil gegenüber ihren nicht-ausbildenden Wettbewerbern,
weil tendenziell für dieselbe Leistung mehr berechnet werden müsste.
Und der Vorteil, den Lehrling als Helfer kostenmindernd (statt eines
zweiten Gesellen) einzusetzen, würde dann ja eigentlich auch
wegfallen müssen.

>> >Außerdem kann der die Montage einer
>> >Gassteckdose viel besser in der Werkstatt üben.
>>
>> Nein, das kann er nicht. Oder hast Du Autofahren nur mit Hilfe der
>> Theoriestunden gelernt?
>
>Gasanschluß in der Werkstatt üben ist keine Theorie. Es ist Vormachen,
>Nachmachen, Üben, Wiederholen.

Werkstatt ist für Bauhandwerker immer Theorie. Das merkst Du
spätestens dann, wenn Du z.B. Nähte in Zwangslage statt mundgerecht
am Schraubstock löten oder schweißen musst.
Auf den Gasanschluß bezogen ist es z.B. auch wichtig, den Zustand der
vorhandenen, alten Gasleitung beurteilen zu können (Dichtigkeit,
Funktion, Korrosion usw.) und dann zu entscheiden, ob diese überhaupt
weiter betrieben werden kann oder ggf. stillgelegt werden muß. Grau
ist da alle Theorie, wenn man erstmal einige "interessante
Kunstwerke" des Alltags genauer betrachtet hat.

>> >Ja. Abzocke gepaart mit Pfusch.
>>
>> Jetzt geht _das_ wieder los. =:o)
>
>Entschuldigung! Ich hätte besser "Murks" schreiben sollen.

Na gut. Gefällt mir zwar auch nicht, trifft aber schon ein bißchen
besser den Sachverhalt.

>Aber der Handwerker sagt ja auch "gibsnich" und meint "hammanich".

Der Spruch geht anners: "Geht nich' gib's nich'!" :o)

>> Ich halte jedenfalls eine fest installierte Leitung auch für besser
>> als jeden Schlauch.
>
>Nur ist es hier so, daß ein Schlauch zusätzlich benötigt wurde.

Stimmt nicht ganz. Er _ist_ zusätzlich verwendet worden. Man _hätte_
den Gasherd auch mit starrer Leitung fest anschließen können. Dann
allerdings mit Geräteabsperrhahn statt der Gassteckdose und ohne
Schlauch.

>Selbst dann, wenn der längere Schlauch erst besorgt werden müßte,
>wäre diese Lösung für mich die bessere. Möglicherweise sind die
>Mehrkosten für den längeren Schlauch sogar geringer, als die der
>ausgeführten Installationsarbeiten.

Das allerdings trifft sehr wahrscheinlich zu.

>Und noch was: Nur weil es möglich und zulässig ist und auch sonst
>gegen keine derzeit gültigen Normen verstößt, sehe ich nicht gern
>tatenlos zu, wenn der Handwerker seinen Leitungskanal quer durch
>die Intarsienarbeiten stemmt.

OK, bei Intarsienarbeiten im Verlauf der geplanten Leitungstrasse wäre
dann vielleicht doch die Schlauchlösung vorzuziehen. Denn merke: "Ein
Wanddurchbruch muß immer so groß sein, daß ein Klempner mit
Werkzeugkiste bequem hindurchpasst." =:-)

Volker Neurath

unread,
Nov 13, 2002, 5:13:11 PM11/13/02
to
Axel Gutmann wrote:

>Den Schlauch musste er nicht holen, da hat er den von unserem über 20
>Jahre alten Herd, der früher vor der alten Dose stand, genommen.

Autsch!

Darf man fragen, wie alt der Schlauch ist? Etwa auch 20 Jahre?

Axel Gutmann

unread,
Nov 13, 2002, 5:13:16 PM11/13/02
to
On 13 Nov 2002 10:28:01 GMT, Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

Hallo Martin,

>Widerspruch bei dir: Du haettest einerseits gerne moeglichst wenige
>Un-Dicht-Stellen, gleichzeitig aber einen zusaetzlichen, nach Norm nicht
>erforderlichen Absperrhahn. Auch dieser bringt extra Leckstellen ins
>System.

Nicht, wenn er Bestandteil der Gassteckdose selbst ist - was wir
vorher hatten und was es wohl auch noch gibt.

Aber mehr als die Insallation einer normgerechten Dose kann man vom
Installateur kaum erwarten, wenn der Kunde selbst nicht weiß, daß er
Sonderwünsche hat :-)

Gruss,
Axel

Lutz Illigen

unread,
Nov 14, 2002, 12:03:10 PM11/14/02
to
Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:

> Nein, muß nicht. Die Gassteckdose gilt als Geräteabsperrhahn.
>

> Stecker ziehen. Dafür ist eine Gassteckdose ja da.

Nur das ich in unserer Küche den Unterschrank auseinander nehmen
müsste um daran zu kommen.

Lutz

Marian Aldenhövel

unread,
Nov 15, 2002, 1:51:04 AM11/15/02
to
Hi,

> Das ein Gasherdanschluss so teuer ist, habe ich auch nicht gedacht.

Mein Installateur hat mich vor Auftragserteilung darauf aufmerksam gemacht,
daß Gasinstallation teurer ist als andere "Rohrverlegerei". Er hat das
unter anderem mit seiner hohen Haftpflichtprämie begründet.

Ich finde das guten Stil, auch wenn ich mir das vorher schon so gedacht
habe.

> Hat man eigentlich eine Wahl?

Ich denke nicht wirklich.

Unser Küchenlieferant hat erklärt, er würde seine Aufsteller den Gasherd
selber anschließen lassen, das wäre ja keine "Installation", und im Preis
inbegriffen.

Das halte ich mindestens für grob fahrlässig. Als Kunde kann man durchaus
der Meinung sein, das hätte alles seine Richtigkeit, was einfach nicht
stimmt.

Insbesondere als sich dann herausgestellt hat, daß der Mann wohl nur in
solchen Jahren Gasherde verkauft, in denen der Halleysche Komet
vorbeischaut. Und genau so oft werden seine Zusammenschrauber auch welche
anschließen...

Ciao, MM
--
Marian Aldenhövel, Hainstraße 8, 53121 Bonn
Mein Flug um die Welt (aktuelle Position: Furnace Creek, Death Valley, NV)
http://www.marian-aldenhoevel.de/ATW

Marian Aldenhövel

unread,
Nov 15, 2002, 2:13:28 AM11/15/02
to
Hi,

>> einen zusaetzlichen, nach Norm nicht erforderlichen Absperrhahn.
>> Auch dieser bringt extra Leckstellen ins System.
>
> Nicht, wenn er Bestandteil der Gassteckdose selbst ist - was wir
> vorher hatten und was es wohl auch noch gibt.

Wie baut der Herr Inschenör einen Absperrhahn, der nicht mindestens ein
neues Loch ins System bringt, das dicht werden und, falls möglich, auch so
bleiben soll? Und das obwohl der Absperrhahn - bei Befolgung der
Bedienungsanleitung für jeden kurzen Kaffee auf- und zugedreht werden soll
:-).

Zusätzliche Verbindungsstellen bringt die Kombination in einem Teil nicht,
das ist richtig, aber neue und aufregende Möglichkeiten des Versagens
schon.

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2002, 3:03:24 AM11/15/02
to
On Fri, 15 Nov 2002 07:51:04 +0100, Marian Aldenhövel
<mar...@mba-software.de> wrote:

>Unser Küchenlieferant hat erklärt, er würde seine Aufsteller den Gasherd
>selber anschließen lassen, das wäre ja keine "Installation", und im Preis
>inbegriffen.
>
>Das halte ich mindestens für grob fahrlässig. Als Kunde kann man durchaus
>der Meinung sein, das hätte alles seine Richtigkeit, was einfach nicht
>stimmt.

Naja: vielleicht heißt "anschließen" ja auch "Gasstecker in die
Gassteckdose".

Beim liefern eine Waschmaschine wollten die Herren
Waschmaschinenschlepper auch anschließen, aber nur wenn Wasserhahn,
Steckdose und Ablauf mundgerecht vorhanden wären. Kann schon sein, das
sowas nicht "Installation" ist...

Thomas Prufer

Thoralf Winkler

unread,
Nov 15, 2002, 3:14:39 AM11/15/02
to
Thomas Prufer schrieb:

> Naja: vielleicht heißt "anschließen" ja auch "Gasstecker in die
> Gassteckdose".
>
> Beim liefern eine Waschmaschine wollten die Herren
> Waschmaschinenschlepper auch anschließen, aber nur wenn Wasserhahn,
> Steckdose und Ablauf mundgerecht vorhanden wären. Kann schon sein, das
> sowas nicht "Installation" ist...

Hängt wohl wie ich hörte mit rechtlichen Fragen zusammen:
Wenn vom Lieferanten Arbeiten zum Anschließen vorgenommen werden (ich
nehme an, alles was über Stecker in die Steckdose und Schlauch an
Wasserhahn) hinausgeht, sind das handwerkliche Tätigkeiten, die nur von
dafür ausgebildeten Handwerkern durchgeführt werden dürfen. Ansonsten
gäbe es sicher Ärger mit der Handwerkskammer.
Es sei denn, derjenige ist ein entsprechender Handwerker, das bieten
manche Küchenfirmen etc. auch an, allerdings gegen Aufpreis.

Viele Grüße
Thoralf

Juergen Hannappel

unread,
Nov 15, 2002, 3:16:48 AM11/15/02
to
Marian Aldenhövel <mar...@mba-software.de> writes:

> Hi,
>
> >> einen zusaetzlichen, nach Norm nicht erforderlichen Absperrhahn.
> >> Auch dieser bringt extra Leckstellen ins System.
> >
> > Nicht, wenn er Bestandteil der Gassteckdose selbst ist - was wir
> > vorher hatten und was es wohl auch noch gibt.
>
> Wie baut der Herr Inschenör einen Absperrhahn, der nicht mindestens ein
> neues Loch ins System bringt, das dicht werden und, falls möglich, auch so
> bleiben soll? Und das obwohl der Absperrhahn - bei Befolgung der

... wie waere es denn, wenn man das Gasrohr mal NICHT aus Eisen macht,
einen Vorrat aus einem Ferromagnetischen Fluid einbringt und zum
Absperren ein Magnetfeld anlegt, das das Fluid dazu bringt den ganzen
Rohrquerschnitt zu blockieren? Dann gint es keine extra dichtstelle
fuer die Absperrung...
--
Dr. Juergen Hannappel http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
Physikalisches Institut der Uni Bonn Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: ..77930 Bat. 892-R-A13 CH-1211 Genève 23

Elmar K. Bins

unread,
Nov 15, 2002, 3:59:26 AM11/15/02
to
Quoting Juergen Hannappel <hann...@lisa2.physik.uni-bonn.de>:

>... wie waere es denn, wenn man das Gasrohr mal NICHT aus Eisen macht,
>einen Vorrat aus einem Ferromagnetischen Fluid einbringt und zum
>Absperren ein Magnetfeld anlegt, das das Fluid dazu bringt den ganzen
>Rohrquerschnitt zu blockieren? Dann gint es keine extra dichtstelle
>fuer die Absperrung...

Das wäre ja wohl ein unglaubliches Sicherheitsrisiko
(Problem mit dem Gas, alle raus aus dem Haus, Strom-
ausfall, *bumm*). Wenn, dann mußt du das Magnetfeld
anlegen, um das Rohr zu _öffnen_. Und mal abgesehen
davon, daß das eine unglaubliche Energieverschwendung
ist, würde ich so einem Gebastel nicht wirklich
trauen, was z.B. Druckfestigkeit angeht.

Elmi.

Juergen Hannappel

unread,
Nov 15, 2002, 4:04:12 AM11/15/02
to
"Elmar K. Bins" <el...@detebe.org> writes:

> Quoting Juergen Hannappel <hann...@lisa2.physik.uni-bonn.de>:
>
> >... wie waere es denn, wenn man das Gasrohr mal NICHT aus Eisen macht,
> >einen Vorrat aus einem Ferromagnetischen Fluid einbringt und zum
> >Absperren ein Magnetfeld anlegt, das das Fluid dazu bringt den ganzen
> >Rohrquerschnitt zu blockieren? Dann gint es keine extra dichtstelle
> >fuer die Absperrung...
>
> Das wäre ja wohl ein unglaubliches Sicherheitsrisiko
> (Problem mit dem Gas, alle raus aus dem Haus, Strom-
> ausfall, *bumm*). Wenn, dann mußt du das Magnetfeld
> anlegen, um das Rohr zu _öffnen_. Und mal abgesehen

Das waere sicher empfehlenswert, es ging mir jedoch darum dass ein
Hahn nicht notwendig eine neue Dichtstelle bedeutet!

> davon, daß das eine unglaubliche Energieverschwendung

Nicht mit einem Permanentmagnet, obwohl der z.B. bei einem Brand auch
sein Feld verloere und dann noch Gas ins Feuer schickte...

Axel Gutmann

unread,
Nov 15, 2002, 5:03:30 AM11/15/02
to
"Volkmar Rau" <volkm...@t-online.de> wrote in message news:<aqs0at$orh$01$1...@news.t-online.com>...

[Alte Schläuche zulässig?]

> Nur Metallummantelte. Plastumhüllte nicht.

Metallummmantel ist er - aber uralt - Problem?

Gruss,
Axel

Axel Gutmann

unread,
Nov 15, 2002, 5:11:47 AM11/15/02
to
Volker Neurath <nean...@gmx.de> wrote in message news:<aquij5$dl4r1$1...@ID-29596.news.dfncis.de>...

> Darf man fragen, wie alt der Schlauch ist? Etwa auch 20 Jahre?

Keine Ahnung - ich wohne in der Wohnung 15 Jahre und der Schlauch war
vor mir da...

Der Vormieter dürfte IIRC ca. 1980 da eingezogen sein und den Herd
angeschlossen haben, den er mir dann überlassen hat. Aber da das ein
armer Student war, der den Gasherd gebraucht gekriegt haben dürfte,
weiß ich natürlich nicht, ob der Schlauch damals neu war.

Was kann denn mit so einem Schlauch passieren, wenn er friedlich
hinter der Küchenzeile hängt - Metall altert doch nicht...?

Aber wenn es da ein Problem gibt, würde ich ihn austauschen lassen
(hoffentlich für reine Materialkosten, wenn das eigentlich gleich
hätte gemacht werden müssen).

Gibts eigentlich auch kürzere Schläuche als 1 m?
- nach Versetzen der Steckdose ist er jetzt eigentlich eh zu lang :-)

Gruss,
Axel

Axel Gutmann

unread,
Nov 15, 2002, 8:38:10 AM11/15/02
to
Marian Aldenhövel <mar...@mba-software.de> wrote in message news:<pq62ra...@www.mba-software.de>...

> Wie baut der Herr Inschenör einen Absperrhahn, der nicht mindestens ein
> neues Loch ins System bringt, das dicht werden und, falls möglich, auch so
> bleiben soll?

Da hätte ich schon ein paar Ideeen - bezweifle aber, dass irgendwas in
der Art in existierenden Bauteilen verwendet wird...

> Und das obwohl der Absperrhahn - bei Befolgung der
> Bedienungsanleitung für jeden kurzen Kaffee auf- und zugedreht werden soll
> :-).

...zumal diese Bedingung bei etlichen ursprünglich lochfreien
Konstruktionen welche produzieren dürfte :-)

Insofern hast Du recht, wenn Du mit...

> [...] neue und aufregende Möglichkeiten des Versagens

rechnest.

Ich hätte das allerdings auch nicht nach jeder Kaffeetasse zugemacht,
aber wenigstens vor der Urlaubsreise.
Wäre doch z.B. schön, wenn ich die in der Gassteckdose ohnehin
enthaltene Absperrung betätigen könnte, ohne den Schlauch abziehen zu
müssen (ohne zusätzliches Loch :-)

Gruss,
Axel

...dessen Studienschwerpunkt *nicht* Konstruktionstechnik war :-)

Thomas Prufer

unread,
Nov 15, 2002, 12:31:55 PM11/15/02
to
On Fri, 15 Nov 2002 09:14:39 +0100, Thoralf Winkler
<Thoralf...@gmx.de> wrote:

>Wenn vom Lieferanten Arbeiten zum Anschließen vorgenommen werden (ich
>nehme an, alles was über Stecker in die Steckdose und Schlauch an
>Wasserhahn) hinausgeht, sind das handwerkliche Tätigkeiten, die nur von
>dafür ausgebildeten Handwerkern durchgeführt werden dürfen. Ansonsten
>gäbe es sicher Ärger mit der Handwerkskammer.

Ja -- auch wegen der Haftung wenn was schiefgeht. Einstecken in die
Gassteckdose, Stromstecker einstecken, den Ablaufbogen in das
Waschbecken hängen, sowas darf der Laie. Bei der Lampe an der Decke
anklemmen bin ich mir schon nicht mehr ganz sicher...

Thomas Prufer

Volker Neurath

unread,
Nov 15, 2002, 1:28:00 PM11/15/02
to
Axel Gutmann wrote:

>> Nur Metallummantelte. Plastumhüllte nicht.
>
>Metallummmantel ist er - aber uralt - Problem?

Die Schlauchseele kann poroes sein. Schliesslich altern Elastomere
auch, erst recht, wenn sie Jahre / jahrzehnte hinter einem Herd
gelegen haben und der Backofenhitze ausgesetzt waren (ja ich weis
*ganz* so heiss, wie *im* Backofen wird's da nicht ,-)) )

Volker Neurath

unread,
Nov 15, 2002, 1:28:01 PM11/15/02
to
Marian Aldenhövel wrote:

>Unser Küchenlieferant hat erklärt, er würde seine Aufsteller den Gasherd
>selber anschließen lassen, das wäre ja keine "Installation", und im Preis
>inbegriffen.
>
>Das halte ich mindestens für grob fahrlässig.

Warum? Den Gasschlauch in die Gassteckdose stecken ist tatsaechlich
keine Installation, das duerfen die.

*SCNR*

Volker Neurath

unread,
Nov 15, 2002, 1:28:01 PM11/15/02
to
Axel Gutmann wrote:

>Keine Ahnung - ich wohne in der Wohnung 15 Jahre und der Schlauch war
>vor mir da...
>
>Der Vormieter dürfte IIRC ca. 1980 da eingezogen sein und den Herd
>angeschlossen haben, den er mir dann überlassen hat. Aber da das ein
>armer Student war, der den Gasherd gebraucht gekriegt haben dürfte,
>weiß ich natürlich nicht, ob der Schlauch damals neu war.

Also ist davon auszugehen, dass der Schlauch _mindestens_ 22 Jahre alt
ist...

>Was kann denn mit so einem Schlauch passieren, wenn er friedlich
>hinter der Küchenzeile hängt - Metall altert doch nicht...?

Metall nicht - aber es besteht ja nicht der gesamte Schlauch aus
Metall (meines wissens).
Und wenn der Schlauch eine Seele aus Elastomer hat, was ich annehme:
delastomere altern, ganz besonders, wenn sie in eoner Kuechenzeile
hinter dem Herd liegen und einen Teil der Backofenhitze abbekommen =>
Schlauch wird poroes.

>Gibts eigentlich auch kürzere Schläuche als 1 m?

60cm IIRC

Volkmar Rau

unread,
Nov 15, 2002, 1:22:58 PM11/15/02
to

"Axel Gutmann" <Axel_G...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:76a74a9c.02111...@posting.google.com...

Wenn eine Dichtheitsprüfung gemacht wurde ist es kein
Problem.

Volkmar

Volkmar Rau

unread,
Nov 15, 2002, 3:42:39 PM11/15/02
to

"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ar3e4u$epmb1$1...@ID-29596.news.dfncis.de...
> Axel Gutmann wrote:

>
> >Gibts eigentlich auch kürzere Schläuche als 1 m?
>
> 60cm IIRC

500, 800, 1000, 1250, 1500 mm
Preisliste Bär& Ollenroth

Volkmar

Volkmar Rau

unread,
Nov 15, 2002, 3:53:22 PM11/15/02
to

"Thomas Prufer" <pru...@i-dial.de> schrieb im Newsbeitrag
news:vu79tu49eahapacht...@4ax.com...

> On Fri, 15 Nov 2002 07:51:04 +0100, Marian Aldenhövel
> <mar...@mba-software.de> wrote:
>
> >Unser Küchenlieferant hat erklärt, er würde seine Aufsteller den
Gasherd
> >selber anschließen lassen, das wäre ja keine "Installation", und im
Preis
> >inbegriffen.
> >
> >Das halte ich mindestens für grob fahrlässig. Als Kunde kann man
durchaus
> >der Meinung sein, das hätte alles seine Richtigkeit, was einfach
nicht
> >stimmt.
>
> Naja: vielleicht heißt "anschließen" ja auch "Gasstecker in die
> Gassteckdose".

Das darf dann jeder, aber den Schlauch an den Gasherd darf er nicht
so ohne weiteres anschrauben.

Volkmar

Volkmar Rau

unread,
Nov 15, 2002, 3:55:06 PM11/15/02
to

"Thoralf Winkler" <Thoralf...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3DD4ACEF...@gmx.de...

Dann haben diese einen Konssesionsträger in der Firma.

Volkmar

Volkmar Rau

unread,
Nov 15, 2002, 3:55:50 PM11/15/02
to

"Marian Aldenhövel" <mar...@mba-software.de> schrieb im Newsbeitrag
news:pg52ra...@www.mba-software.de...

> Hi,
>
> > Das ein Gasherdanschluss so teuer ist, habe ich auch nicht gedacht.
>
> Mein Installateur hat mich vor Auftragserteilung darauf aufmerksam
gemacht,
> daß Gasinstallation teurer ist als andere "Rohrverlegerei". Er hat das
> unter anderem mit seiner hohen Haftpflichtprämie begründet.

Die ist je nach Vertragsabschluß für Sanitär/Heizung gleich ob mit oder
ohne Gas.
Das kann nicht der wahre Grund sein.

Volkmar

Volker Neurath

unread,
Nov 16, 2002, 12:59:47 PM11/16/02
to
Volkmar Rau wrote:

>> 60cm IIRC
>
>500, 800, 1000, 1250, 1500 mm

Ich koennte schwoeren, dass wir in meiner SHK-GH zeit auch 600er
Schlaeuche verkauft haben - allerdings:

>Preisliste Bär& Ollenroth

Sacht mir nix, wir hatten Schlaeuche mit Aufdruck "Seppelfricke" ;-))

Volkmar Rau

unread,
Nov 16, 2002, 3:49:51 PM11/16/02
to

"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ar60s0$fdu9d$2...@ID-29596.news.dfncis.de...

> Volkmar Rau wrote:
>
> >> 60cm IIRC
> >
> >500, 800, 1000, 1250, 1500 mm
>
> Ich koennte schwoeren, dass wir in meiner SHK-GH zeit auch 600er
> Schlaeuche verkauft haben - allerdings:

Das kann gut sein.


>
> >Preisliste Bär& Ollenroth
>
> Sacht mir nix, wir hatten Schlaeuche mit Aufdruck "Seppelfricke" ;-))
>

Großhandel Sanitär Heizung in Berlin und Brandenburg gehört zur
GC-Gruppe.

Volkmar

Marian Aldenhövel

unread,
Nov 17, 2002, 3:33:58 AM11/17/02
to
Hi,

> Warum? Den Gasschlauch in die Gassteckdose stecken ist tatsaechlich
> keine Installation, das duerfen die.

Das darf ich ja sogar alleine :-).

Soweit ich weiß, wird so ein Gasherd allerdings ohne Schlauch geliefert, das
heißt, dieser muss herdseitig auch noch eingedichtet werden...

Und dort hätte ich meine Sorgen.

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2002, 6:32:22 AM11/17/02
to
Axel_G...@t-online.de (Axel Gutmann) wrote:
>(1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
>[Gesellen| Lehrling] mit - und wieso soll ich den fuers Zuschauen
>bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
>und das bei Auftragserteilung bekannt war?
>
>(1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
>holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
>eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?

Der Elektriker, der mir Strom für Spül- und Waschmaschine aus dem
Herdanschluss gezogen hat (und dabei die gesamte Wohnungsverteilung
umbauen musste), war alleine und hatte alles, was er brauchte dabei.
Inklusive dem Dreifachautomaten mit gemeinsamem Abschaltbügel.

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Beginning of Wisdom " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fax: *49 721 966 31 29

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2002, 6:34:09 AM11/17/02
to
Thorsten Nitz <t...@ivu-ac.de> wrote:
>Axel Gutmann schrieb:
>>>Ich musste meine Gasleitung selbst verlegen -
>>
>> Und wie sieht das haftungsmäßig aus?
>
>Kein Schaden: kein Problem. Wenns in die Luft fliegt: Nachkommen
>schlagen das Erbe aus.

Und wenn es in die Luft fliegt, während Du nicht daheim bist?

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2002, 6:37:25 AM11/17/02
to
Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:

>Am Tue, 12 Nov 2002 08:32:58 GMT schrieb Axel Gutmann:
>>(1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
>>[Gesellen| Lehrling] mit
>
>Weil der Lehrling auch die fachgerechte Installation einer
>Gasteckdose irgendwann lernen muß.

Das ist gar kein Problem. Nur will ich den Lehrling nicht dafür
bezahlen, dass er lernt. So lange ich nur einen Menschen bezahlen
muss, dürfen die gerne mit der ganzen Berufsschulklasse aufkreuzen.

Warum ist es eigentlich in den letzten Jahren Mode geworden, die
Anfahrt voll als Arbeitszeit zu berechnen _UND_ zusätzlich
Kilometergeld zu verlangen? Das haben sowohl zwei unabhängige
Klimatechnikfirmen gegenüber meiner Firma als auch der Elektriker, der
meine Küche umgebaut hat, getan. Ich meine mich daran zu erinnern,
dass das nicht zulässig sei.

Marc Haber

unread,
Nov 17, 2002, 6:39:21 AM11/17/02
to
Martin Kienass <mar...@makienet.de> wrote:
>Am Tue, 12 Nov 2002 15:16:18 +0100 schrieb Hans-Jürgen Schneider:
>>Außerdem kann der die Montage einer
>>Gassteckdose viel besser in der Werkstatt üben.
>
>Nein, das kann er nicht. Oder hast Du Autofahren nur mit Hilfe der
>Theoriestunden gelernt?

Was spricht dagegen, ihn in der Werkstatt eine Gassteckdose montieren
zu lassen? Und sie danach wieder zu demontieren? So oft, bis er es
gelernt hat?

Thomas Prufer

unread,
Nov 17, 2002, 6:51:33 AM11/17/02
to
On Sun, 17 Nov 2002 12:39:21 +0100, Marc Haber
<mh+use...@zugschl.us> wrote:

>Was spricht dagegen, ihn in der Werkstatt eine Gassteckdose montieren
>zu lassen? Und sie danach wieder zu demontieren? So oft, bis er es
>gelernt hat?

Weil der Lehrling dann nie lernt, was zu tun ist, wenn die Wand total
krumm ist, die neue Gassteckdose nicht genug Platz hat, die bestehende
Rohrleitung undicht ist, der Kunde schwarz zahlen will, undsoweiter
undsofort?

Thomas Prufer

Axel Gutmann

unread,
Nov 17, 2002, 12:35:57 PM11/17/02
to
On Sun, 17 Nov 2002 12:32:22 +0100, Marc Haber
<mh+use...@zugschl.us> wrote:

Hallo,

>Der Elektriker, war alleine und hatte alles, was er brauchte dabei. [...]


>Inklusive dem Dreifachautomaten mit gemeinsamem Abschaltbügel.

...und war wohl in Karlsruhe? Könnte ich den Namen haben? :-)

Gruss,
Axel


Volker Neurath

unread,
Nov 17, 2002, 4:53:57 PM11/17/02
to
Volkmar Rau wrote:

>> Sacht mir nix, wir hatten Schlaeuche mit Aufdruck "Seppelfricke" ;-))
>>
>Großhandel Sanitär Heizung in Berlin und Brandenburg gehört zur

AXO

>GC-Gruppe.
^^

GC sacht mir jetzt nicht sonderlich viel...
bin aber - leider - auch schon einige zeit aus der Branche...

Volker Neurath

unread,
Nov 17, 2002, 4:53:58 PM11/17/02
to
Marian Aldenhövel wrote:

>Das darf ich ja sogar alleine :-).

Richtich ;-)

>Soweit ich weiß, wird so ein Gasherd allerdings ohne Schlauch geliefert, das
>heißt, dieser muss herdseitig auch noch eingedichtet werden...

Yepp.

>Und dort hätte ich meine Sorgen.

Und deswegen duerfen die das normalerweise nicht.

Volkmar Rau

unread,
Nov 17, 2002, 5:43:51 PM11/17/02
to

"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ar92v1$g8n3c$2...@ID-29596.news.dfncis.de...

> Volkmar Rau wrote:
>
> >> Sacht mir nix, wir hatten Schlaeuche mit Aufdruck "Seppelfricke"
;-))
> >>
> >Großhandel Sanitär Heizung in Berlin und Brandenburg gehört zur
>
> AXO
>
> >GC-Gruppe.
> ^^
>
> GC sacht mir jetzt nicht sonderlich viel...
> bin aber - leider - auch schon einige zeit aus der Branche...

http://www.gc-gruppe.de/

Volkmar

Volker Neurath

unread,
Nov 18, 2002, 12:17:36 PM11/18/02
to
Volkmar Rau wrote:

>http://www.gc-gruppe.de/

Danke!

Axel Gutmann

unread,
Nov 20, 2002, 6:23:53 PM11/20/02
to
On Fri, 15 Nov 2002 19:28:01 +0100, Volker Neurath <nean...@gmx.de>
wrote:

Hallo,

>Also ist davon auszugehen, dass der Schlauch _mindestens_ 22 Jahre alt

>ist... [...] Und wenn der Schlauch eine Seele aus Elastomer hat, was ich annehme:


>delastomere altern, ganz besonders, wenn sie in eoner Kuechenzeile
>hinter dem Herd liegen und einen Teil der Backofenhitze abbekommen =>
>Schlauch wird poroes.

Frage waere jetzt natuerlich, wie die Vorschriftenlage aussieht - ist
die Verwendung des alten Schlauches ein "Kunstfehler" , d.h. waere es
aussichtsreich, die kostenfreie Montage eines neuen Schlauches (der
als solcher natuerlich bezahlt wuerde - evtl. abzueglich eines
"unnoetiger Dreck- und Aerger-Zuschlag"s) zu fordern?
(Die Rechnung ist inzwischen natuerlich bezahlt)

Unabhaengig davon - ich verstehe die obige Aussage so, dass der
Austausch des Schlauches auf jeden Fall eine gute Idee waere - oder
sieht die hier versammelte fachkundige Leserschaft das anders?

Axel
...der sich trotz eindeutiger kochtechnischer Vorlieben fragt, ob ein
Ceranfeld im Endeffekt nicht stressfreier gewesen waere...billiger
eh:-(

Volker Neurath

unread,
Nov 21, 2002, 3:49:16 PM11/21/02
to
Axel Gutmann wrote:

>Unabhaengig davon - ich verstehe die obige Aussage so, dass der
>Austausch des Schlauches auf jeden Fall eine gute Idee waere - oder
>sieht die hier versammelte fachkundige Leserschaft das anders?

Nein, das seh ich genau so. ;-)

>...der sich trotz eindeutiger kochtechnischer Vorlieben fragt, ob ein
>Ceranfeld im Endeffekt nicht stressfreier gewesen waere...billiger
>eh:-(

Glaub ich nicht. Weder was "stressfreier" noch was "billiger" betrifft
(Stress kann dir auch ein Elek-Trickser[tm] machen).

Was Ceran aber keinesfalls kan ist, dir den Komfort einer Gaskochmulde
bieten - allenfalls Kochmulden mit Induktionskochfeldern (waere dann
selbstredend auch Ceran) koennen das, aber da brauchst du komplett
neues Kochgeschirr...

Thomas Prufer

unread,
Nov 22, 2002, 10:01:06 AM11/22/02
to
On Thu, 21 Nov 2002 21:49:16 +0100, Volker Neurath <nean...@gmx.de>
wrote:

>Was Ceran aber keinesfalls kan ist, dir den Komfort einer Gaskochmulde


>bieten - allenfalls Kochmulden mit Induktionskochfeldern (waere dann
>selbstredend auch Ceran) koennen das, aber da brauchst du komplett
>neues Kochgeschirr...

Ich dachte, es muß für Induktion nur leitend sein?

Thomas Prufer

Volker Neurath

unread,
Nov 22, 2002, 4:07:53 PM11/22/02
to
Martin Trautmann wrote:

>Naja - Putzen von Ceran geht schon etwas leichter. Da sind nicht so
>viele Ecken und schwere, heisse Brennerteile.

Ceranfeld wird aber auch heiss beim Kochen. Und kuehlt nicht schneller
(eher langsamer) ab, als die Brenner eines Gasherdes.

Volker Neurath

unread,
Nov 22, 2002, 4:07:53 PM11/22/02
to
Thomas Prufer wrote:

>>Was Ceran aber keinesfalls kan ist, dir den Komfort einer Gaskochmulde
>>bieten - allenfalls Kochmulden mit Induktionskochfeldern (waere dann
>>selbstredend auch Ceran) koennen das, aber da brauchst du komplett
>>neues Kochgeschirr...
>
>Ich dachte, es muß für Induktion nur leitend sein?

Falsch gedacht, der Boden muss aus ferromagnetischem MAterial
bestehen. Klartext: mit deinem teuren Nobelkochgeschirr aus Kupfer (so
ziemlich das beste, was man kriegen kann - wenn man klassichen E-herd
oder gas hat) kommst du auf Induktionsmulden nicht weit...

Axel Gutmann

unread,
Nov 26, 2002, 4:15:07 AM11/26/02
to
Volker Neurath <nean...@gmx.de> wrote in message news:<arjglm$j92j2$4...@ID-29596.news.dfncis.de>...

> > [...] Austausch des Schlauches [...]

> Nein, das seh ich genau so. ;-)

Die Frage ist aber - soll ich das einfach als Neuauftrag - an eine
andere Firma :-) - vergeben oder den Austausch des Schlauches wegen
"Kunstfehler" vom bisherigen Installateur fordern?

Gibt es irgendwelche fixen Regeln, unter welchen Umständen alte
Bauteile wiederverwendet werden dürfen oder Normen, die die
Nutzungsdauer von Schläuchen regeln (wo doch wahrscheinlich in der EU
sogar der Krümmungsradius von Bananen genormt ist :-))

> > [...] Ceranfeld [...]

> Glaub ich nicht. Weder was "stressfreier" noch was "billiger" betrifft
> (Stress kann dir auch ein Elek-Trickser[tm] machen).

Naja - ein Herdanschluss ist vorhanden - genau am richtigen Platz. Was
kann denn beim Anschliessen eines Herds schiefgehen? (Das hätte ich
sogar selber machen können - ja ich weiß, dass ich es nicht darf :-)

> Was Ceran aber keinesfalls kann ist, dir den Komfort einer Gaskochmulde
> bieten -

deshalb haben wir ja die Gaskochmulde bestellt - in Kombination mit
einem Elektro-Heißluftofen m.E. das Optimum für "ernsthaftes" Kochen
:-)

> allenfalls Kochmulden mit Induktionskochfeldern (waere dann
> selbstredend auch Ceran) koennen das, aber da brauchst du komplett
> neues Kochgeschirr...

...vom Preis ganz zu schweigen. Aber tatsächlich war das unser
Hauptargument gegen Induktion - ich hänge an meinen alten Töpfen :-)

Gruss,
Axel

Volker Neurath

unread,
Nov 27, 2002, 2:05:06 PM11/27/02
to
Axel Gutmann wrote:

>Die Frage ist aber - soll ich das einfach als Neuauftrag - an eine
>andere Firma :-) - vergeben oder den Austausch des Schlauches wegen
>"Kunstfehler" vom bisherigen Installateur fordern?
>
>Gibt es irgendwelche fixen Regeln, unter welchen Umständen alte
>Bauteile wiederverwendet werden dürfen oder Normen, die die
>Nutzungsdauer von Schläuchen regeln (wo doch wahrscheinlich in der EU
>sogar der Krümmungsradius von Bananen genormt ist :-))

Da bin ich ueberfragt - ich bin hier nur der Grosshaendler unter den
SHK-Fachleuten ;-))

>Naja - ein Herdanschluss ist vorhanden - genau am richtigen Platz. Was
>kann denn beim Anschliessen eines Herds schiefgehen? (Das hätte ich
>sogar selber machen können - ja ich weiß, dass ich es nicht darf :-)

Aber stell dir doich mal vor, was unter *gleichen* vorraussetzungen
haette passieren koennen. Meinst du nicht, dass dir der Elektrikser
nicht mindestens soviel stress haette machen koennen, wie der
"Installateur fuer Gas, wasser und Schei***" ;-))?

>> Was Ceran aber keinesfalls kann ist, dir den Komfort einer Gaskochmulde
>> bieten -
>
>deshalb haben wir ja die Gaskochmulde bestellt - in Kombination mit
>einem Elektro-Heißluftofen m.E. das Optimum für "ernsthaftes" Kochen
>:-)

Yepp - wobei allerdings auch die Gas-Backoefen mittlerweile immer
besser werden; allerdings haben die meist nicht diese "sophisticated"
Ausstattung, die "hochmoderne" E-Oefen haben (ich hab noch keinen
Gas-Backofen gefunden, der eine an ein Bratenthermometer gekoppelte
Automatik mit Menuespeicher, selbstreinigende Innenwaende und
Thermo-Schutzglas in der Fronttuer haette)

>...vom Preis ganz zu schweigen. Aber tatsächlich war das unser
>Hauptargument gegen Induktion - ich hänge an meinen alten Töpfen :-)

Eben.

daryo...@gmail.com

unread,
Apr 13, 2016, 5:19:54 AM4/13/16
to
Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
> Hallo,
>
> natuerlich habe ich nie daran gedacht, unseren neuen Gasherd selbst
> anzuschliessen :-)
>
> Nun ist es also professionell erledigt worden, aber ganz gluecklich
> bin ich nicht damit und haette, bevor ich die nicht unerhebliche
> Rechnung(1) bezahle, doch noch einige Fragen:
>
> 1. der Gasanschluss war ca. 1.40 m vom Herd entfernt. Nach Auskunft
> des Monteurs gibt es keinen Panzerschlauch in dieser Laenge, so dass
> eine neue Leitung verlegt werden muss...wieso sind diese Schlaeuche
> eigentlich so kurz, bzw. stimmt diese Behauptung ueberhaupt?
>
> 2. die neue Leitung (inkl. neuer Gassteckdose, da die alte angeblich
> den aktuellen Normen nicht entspricht - wegen
> Flammenrueckschlagssicherung) wird also verlegt und ist 2 m lang -
> dazu nimmt der Fachmann zwei Rohrstücke von 1 m Laenge und und fuegt
> diese mit einer Muffe zusammen...
> Ich haette (aber ich bin ja nur Ingenieur :-) wann immer moeglich
> versucht, die Zahl der Dichtstellen und damit der moeglichen
> Leckstellen zu minimieren und hier ein einziges Rohr ausreichender
> Laenge verwendet (*das* wird's ja wohl geben :-).
> Entspricht ein derartiges "Flickwerk" tatsächlich den Regeln?
>
> 3. Die alte Gassteckdose hatte einen Absperrhahn, die neue sperrt
> automatisch, wenn der Schlauch abgezogen wird, aber auch nur dann...in
> der Gebrauchsanweisung des Herdes steht aber, man solle nach jedem
> Gebrauch den Gashahn schliessen - aber wie sollte ich das jetzt tun?
> Sollte da nicht noch zusaetzlich ein Absperrhahn an das neu verlegte
> Rohr? (Zumindest bei laengerer Abwesenheit wuerde ich gern den
> Herdanschluss absperren koennen, ohne gleichzeitig die Heizung
> stillzulegen :-)
>
> Irgendwelche Meinungen - vielleicht gar mit Links zu Regelwerken und
> Normen?
>
> Gruss,
> Axel
>
> ...der ganz nebenbei evtl. anwesende Handwerker auch noch was anderes
> fragen moechte:
>
> (1) wieso bringen Handwerker eigentlich *immer* einen
> [Gesellen| Lehrling] mit - und wieso soll ich den fuers Zuschauen
> bezahlen, wenn die Arbeit auch von einem allein erledigt werden kann -
> und das bei Auftragserteilung bekannt war?
>
> (1b) wieso fahren Handwerker *immer* nochmal weg, um Material zu
> holen, auch wenn dem Auftrag eine Skizze der lokalen Gegebenheiten und
> eine genaue Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten beiliegt?
>
> (1c) wieso zahlt eigentlich jeder Kunde eine ganze Dose Leckspray -
> wirft der Monteur die angefangene Dose vor dem Besuch beim naechsten
> Kunden weg? :-)

Abzockerei

Jo Warner

unread,
Apr 13, 2016, 5:31:01 AM4/13/16
to
Am 13.04.2016 um 11:19 schrieb daryo...@gmail.com:
> Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:

Können die Googler alle kein Datum lesen?

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 13, 2016, 5:50:21 AM4/13/16
to
Jo Warner schrieb:
> Am 13.04.2016 um 11:19 schrieb daryo...@gmail.com:
>> Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
>
> Können die Googler alle kein Datum lesen?
>
Die Fähigkeit erlangt man erst zusammen mit einem realnamen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Jürgen Exner

unread,
Apr 13, 2016, 11:56:45 AM4/13/16
to
daryo...@gmail.com wrote:
>Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
[...]

Und mal wieder hat ein Googliot die ueblichen Vorurteile bestaetigt.
Nicht nur 13 1/2 Jahre spaeter auf einen toten Thread antworten, sondern
auch noch vollquotteln und das fuer genau ein Wort als Reply:

>Abzockerei

Danke fuer deinen erkenntisreichen Beitrag. Ohne dich waere niemand
darauf gekommen.

jue

Ralf S. Hellersen

unread,
Apr 22, 2016, 1:31:41 PM4/22/16
to
Am Wed, 13 Apr 2016 08:56:44 -0700 schrieb Jürgen Exner:

> daryo...@gmail.com wrote:
>>Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
> [...]
>
> Und mal wieder hat ein Googliot die ueblichen Vorurteile bestaetigt.
> Nicht nur 13 1/2 Jahre spaeter auf einen toten Thread antworten, sondern
> auch noch vollquotteln und das fuer genau ein Wort als Reply:
> Danke fuer deinen erkenntisreichen Beitrag. Ohne dich waere niemand
> darauf gekommen.
>
Kann mir jemand erklären, wo so eine alte Scheiße eigentlich her
kommt ? Wer speichert so einem Müll ? Das ist Newsnet hier, dass
alle paar Jahre Altes löscht.

Ich frage mich auch, warum dieses "Re:" in den Beiträgen erscheint.

Hat hier jemand eine Erklärung für mich ?

Gruß
Ralf

Frank Müller

unread,
Apr 22, 2016, 2:07:05 PM4/22/16
to
Ralf S. Hellersen schrieb:
> Kann mir jemand erklären, wo so eine alte Scheiße eigentlich her
> kommt ? Wer speichert so einem Müll ? Das ist Newsnet hier, dass
> alle paar Jahre Altes löscht.

http://groups.google.de/

Jürgen Exner

unread,
Apr 22, 2016, 2:16:33 PM4/22/16
to
"Ralf S. Hellersen" <schne...@arcor.de> wrote:
>Am Wed, 13 Apr 2016 08:56:44 -0700 schrieb Jürgen Exner:
>
>> daryo...@gmail.com wrote:
>>>Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
>> [...]
>>
>> Und mal wieder hat ein Googliot die ueblichen Vorurteile bestaetigt.
>> Nicht nur 13 1/2 Jahre spaeter auf einen toten Thread antworten, sondern
>> auch noch vollquotteln und das fuer genau ein Wort als Reply:
>> Danke fuer deinen erkenntisreichen Beitrag. Ohne dich waere niemand
>> darauf gekommen.
>>
>Kann mir jemand erklären, wo so eine alte Scheiße eigentlich her
>kommt ?

In 99.9% aller Faelle von Googlioten.
BTW: du plenkst.

>Wer speichert so einem Müll ? Das ist Newsnet hier, dass
>alle paar Jahre Altes löscht.

Aeeehm, nein. "Dies hier" ist Usenet.
Und nein, da wird nicht alle Jahre Altes geloescht.
Die Retention Policy bestimmt der Administrator eines jeden
Usenet-Servers fuer seinen Server selber.

>Ich frage mich auch, warum dieses "Re:" in den Beiträgen erscheint.

Weil "Bzgl" ausserhalb des deutschen Sprachraums unverstaendlich waere.

>Hat hier jemand eine Erklärung für mich ?

HTH

jue

Ralf S. Hellersen

unread,
Apr 24, 2016, 5:59:32 AM4/24/16
to
Am Fri, 22 Apr 2016 11:16:32 -0700 schrieb Jürgen Exner:

> "Ralf S. Hellersen" <schne...@arcor.de> wrote:
>>Am Wed, 13 Apr 2016 08:56:44 -0700 schrieb Jürgen Exner:
>>
>>> daryo...@gmail.com wrote:
>>>>Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
>>> [...]
>>>
>>> Und mal wieder hat ein Googliot die ueblichen Vorurteile bestaetigt.
>>> Nicht nur 13 1/2 Jahre spaeter auf einen toten Thread antworten,
>>> sondern auch noch vollquotteln und das fuer genau ein Wort als Reply:
>>> Danke fuer deinen erkenntisreichen Beitrag. Ohne dich waere niemand
>>> darauf gekommen.
>>>
>>Kann mir jemand erklären, wo so eine alte Scheiße eigentlich her kommt ?
>
> In 99.9% aller Faelle von Googlioten.
> BTW: du plenkst.
Das liest sich besser, mit etwas mehr Luft.

>>Wer speichert so einem Müll ? Das ist Newsnet hier, dass alle paar Jahre
>>Altes löscht.
>
> Aeeehm, nein. "Dies hier" ist Usenet.
Hatte ich verwechselt. Danke.

>>Ich frage mich auch, warum dieses "Re:" in den Beiträgen erscheint.
>
> Weil "Bzgl" ausserhalb des deutschen Sprachraums unverstaendlich waere.
Das meine ich nicht. Antworten auf Usenet-Anfragen haben
kein "Re:", wenn ich mir die so ansehe.

Gruß
Ralf


Wolfgang Kynast

unread,
Apr 24, 2016, 6:11:05 AM4/24/16
to
On Sun, 24 Apr 2016 09:59:31 +0000 (UTC), "Ralf S. Hellersen" posted:

>Am Fri, 22 Apr 2016 11:16:32 -0700 schrieb Jürgen Exner:
>
>> "Ralf S. Hellersen" <schne...@arcor.de> wrote:
>>>Am Wed, 13 Apr 2016 08:56:44 -0700 schrieb Jürgen Exner:
>>>
>>>> daryo...@gmail.com wrote:
>>>>>Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
>>>> [...]
>>>>
>>>> Und mal wieder hat ein Googliot die ueblichen Vorurteile bestaetigt.
>>>> Nicht nur 13 1/2 Jahre spaeter auf einen toten Thread antworten,
>>>> sondern auch noch vollquotteln und das fuer genau ein Wort als Reply:
>>>> Danke fuer deinen erkenntisreichen Beitrag. Ohne dich waere niemand
>>>> darauf gekommen.
>>>>
>>>Kann mir jemand erklären, wo so eine alte Scheiße eigentlich her kommt ?
>>
>> In 99.9% aller Faelle von Googlioten.
>> BTW: du plenkst.
>Das liest sich besser, mit etwas mehr Luft.

Schmarrn.

>>>Wer speichert so einem Müll ? Das ist Newsnet hier, dass alle paar Jahre
>>>Altes löscht.
>>
>> Aeeehm, nein. "Dies hier" ist Usenet.
>Hatte ich verwechselt. Danke.

Ohje.

>>>Ich frage mich auch, warum dieses "Re:" in den Beiträgen erscheint.
>>
>> Weil "Bzgl" ausserhalb des deutschen Sprachraums unverstaendlich waere.
>Das meine ich nicht. Antworten auf Usenet-Anfragen haben
>kein "Re:", wenn ich mir die so ansehe.

Schmarrn.

Jürgen Exner

unread,
Apr 24, 2016, 6:29:40 AM4/24/16
to
"Ralf S. Hellersen" <schne...@arcor.de> wrote:
>Am Fri, 22 Apr 2016 11:16:32 -0700 schrieb Jürgen Exner:
>> "Ralf S. Hellersen" <schne...@arcor.de> wrote:
>> BTW: du plenkst.
>Das liest sich besser, mit etwas mehr Luft.

Bloedsinn

>>>Ich frage mich auch, warum dieses "Re:" in den Beiträgen erscheint.
>>
>> Weil "Bzgl" ausserhalb des deutschen Sprachraums unverstaendlich waere.
>Das meine ich nicht. Antworten auf Usenet-Anfragen haben
>kein "Re:", wenn ich mir die so ansehe.

Ok, dann reden wir beide offensichtlich von unterschiedlichen"Re:"s.

jue

Dirk Wagner

unread,
Apr 24, 2016, 6:56:35 AM4/24/16
to
Ralf S. Hellersen <schne...@arcor.de> wrote:

> Das meine ich nicht. Antworten auf Usenet-Anfragen haben
> kein "Re:", wenn ich mir die so ansehe.

(X) Du hast ein anderes Usenet als ich...

ciao

dirk

Jo Warner

unread,
Apr 24, 2016, 7:57:50 AM4/24/16
to
Am 13.04.2016 um 11:45 schrieb Andreas Bockelmann:
> Jo Warner schrieb:
>> Am 13.04.2016 um 11:19 schrieb daryo...@gmail.com:
>>> Am Dienstag, 12. November 2002 09:32:58 UTC+1 schrieb Axel Gutmann:
>>
>> Können die Googler alle kein Datum lesen?
>>
> Die Fähigkeit erlangt man erst zusammen mit einem realnamen.

... und eventuell mit Benutzung eines vernünftigen Monitors statt wie
bei der Jugend üblich paar cm aufm Smartphone.


Ralf S. Hellersen

unread,
Apr 24, 2016, 12:16:18 PM4/24/16
to
In der Betreffzeile meine ich. Da steht nur der Betreff. Das
Re steht bei den Antworten.

Dirk Wagner

unread,
Apr 24, 2016, 12:20:01 PM4/24/16
to
Ralf S. Hellersen <schne...@arcor.de> wrote:

> In der Betreffzeile meine ich. Da steht nur der Betreff.

Aber nur beim ersten Beitrag eines Threads.

> Das Re steht bei den Antworten.

Und steht dann vor dem ursprünglichen Betreff in der Betreffzeile dieser
Antworten...

Wenn nun Dein Newsserver die ursprüngliche Nachricht nicht mehr vorhält,
so siehst Du als ersten Beitrag die Antwort - aber die hat als Antwort
selbstverständlich das "RE:" in der Betreffzeile...

Ciao

dirk
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