diesmal will ich es dann mal mit einer konkreten Anfrage versuchen,
vielleicht ist ja jemand bereit die mir entsprechenden Informationen zu
geben.
Also, es ist angedacht im OG des Hauses im Rahmen einer umfassenden
Renovierung und Wärmedämmung sowie Vorbereitung zum weiteren Ausbau das
Heizungssystem zu erneuern. Es soll insoweit vorbereitet werden als das
nach und nach eine Verlängerung in den nichtausgebauten Teil des OG
erfolgen kann.
Das ganze würde dann folgendermaßen aussehen:
Eine Steigleitung führt direkt vom Heizungskeller durch das Wohnzimmer
in das OG.
Das Wohnzimmer ist insgesamt 29 m2 groß und bestand ursprünglich aus
zwei Räumen, es sind also bisher zwei Heizkörper vorhanden, einer ist
ein die neue Steigleitung anzuschließen.
Im OG teilt sich die Steigleitung auf und verläuft U-förmig durch das
OG. Das Ende der Steigleitung befindet sich am unteren Ende des Us. An
die Leitung würden angeschlossen
rechter Strang:
Zimmer 10,3 m2
Zimmer 12,6 m2
Badezimmer (später) 5,5 m2 (?)
Zimmer (später) 9,4 m2 (?)
linker Strang:
Zimmer 11,3 m2
Flur (evtl.)(später) 12,0 m2 (?)
Zimmer (später) 9,6 m2 (?)
Zimmer (später) 9,0 m2 (?)
Die Angaben mit Fragezeichen sind noch unklar da sich evtl. am Grundriss
etwas ändert bzw. diese Räume noch gar nicht existieren. Später
bedeutet, das dieser Raum bisher noch nicht an die Heizung angeschlossen
ist und der Anschluss je nach Fortschritt der Arbeiten erfolgt.
Jetzt ergeben sich folgende Fragen:
Wie sind die einzelnen Leitungen zu dimensionieren?
Welche Leistung müssen die einzelnen Heizkörper haben? Ich las mal etwas
von 120kW je m2.
Ist die Planung in sich so schlüssig?
Wäre nett wenn mir da mal jemand sagen könnte wie das am Besten zu
machen ist.
Viele Grüße
Ingo
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hallo Ingo,
so kann Dir niemand was sagen. Wie gross die HZK sein müssen, ergibt
sich aus dem Wärmebedarf. 120 KW /qm wäre wohl etwas viel. Dann
fehlen noch die Leitungslängen, die max. Vorlauftemperatur und weitere
Informationen.
Schlage vor, dass Du Dich besser an einen örtlichen Heizungsbauer
wendest.
Gruß
Rudolf
>
> Jetzt ergeben sich folgende Fragen:
>
> Wie sind die einzelnen Leitungen zu dimensionieren?
Entsprechend der benötigten Leistung und die kennen wir ja nicht.
Nur mal so nebenbei, im EFH ist es ja noch übersichtlich. Es wird so
halbwegs immer auf das selbe hinauslaufen.
Es sind schon einige Faktoren die so eine Dimensionierung erfordert.
> Welche Leistung müssen die einzelnen Heizkörper haben? Ich las mal etwas
> von 120kW je m2.
Früher als Faustformel, heute absoluter Schwachfug.
Eine Heizlastberechnung sagt Dir die Leistung die jeder Raum halbwegs
exakt benötigt. Darauf aufbauend kann man mal über die Dimensionierung
nachdenken.
> Ist die Planung in sich so schlüssig?
Keine Ahnung.
>
> Wäre nett wenn mir da mal jemand sagen könnte wie das am Besten zu
> machen ist.
Sehe es mal so, die Leute die so etwas ausrechnen haben dafür eine
Schulbank gedrückt und zum gewissen Teil verdient man damit seinen
Lebensunterhalt. Und 10 min dauert so etwas nicht.
Warum also nicht berechnen lassen.
OK das kostet Geld, ist aber bestimmt sinnvoll angelegt
Volkmar
> -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
> Hallo Ingo,
> so kann Dir niemand was sagen. Wie gross die HZK sein müssen, ergibt
> sich aus dem Wärmebedarf. 120 KW /qm wäre wohl etwas viel. Dann
> fehlen noch die Leitungslängen, die max. Vorlauftemperatur und weitere
> Informationen.
> Schlage vor, dass Du Dich besser an einen örtlichen Heizungsbauer
> wendest.
Ingo hat schon recht hier mal nachzufragen - aber erst wenn der
Heizungsbauer seines Vertrauens gerechnet hat. Leider murksen die oft
völlig rechenabstinent übern Daumen, Standardfehler:
Kessel zu groß, also ewig taktend,
Leitungsquerschnitte zu klein =
Pumpleistung zu hoch und zu laut,
Leitungen nur dünnst gedämmt,
Heizkörper einfach gleich Fensterlänge,
Ablasshähne vergessen
Wärmebedarf: Hängt total von der Wärmedämmung ab. Im Neubau sollten
80W/qm unbedingt reichen.
Ernst-Peter
> Wie sind die einzelnen Leitungen zu dimensionieren?
> Welche Leistung müssen die einzelnen Heizkörper haben? Ich las mal etwas
> von 120kW je m2.
> Ist die Planung in sich so schlüssig?
>
> Wäre nett wenn mir da mal jemand sagen könnte wie das am Besten zu
> machen ist.
Das wird so niemand machen können. Zum einen sind 120kW / m² viel zu
viel, du meinst sicherlich 120W / m². Zum anderen ist die Faustformel
gerade bei heutigen Neubauten immer noch deutlich zu hoch angesetzt,
da sollten 80W / m² schon eher passen, können aber wohl immer noch
etwas viel sein, je nach vorhandener Dämmung.
Es gibt Pi-mal-Daumen-Tabellenwerte für solche Berechnungen. Darin
wird dann aber auch berücksichtigt, ob es Alt- oder Neubau ist,
wieviele Aussenwände der Raum hat, wieviele Fenster etc etc etc. Nur
um mal aufzuzeigen, wie man so etwas berechnet, such mal mit einer
Suchmaschine deiner Wahl nach dem Stichwort Wärmebedarfsberechnung.
Das gibt dir einen Überblick über die Daten die Du "vergessen" hast
hier zu erwähnen.
Auch stellt sich bei längeren Heizkörpern z.B. die Frage, ob man die
nicht besser versetzt anschliesst, also Vorlauf rechts und Rücklauf
links bzw umgekehrt, um die Heizleistung überhaupt zu erreichen.
Wende dich an einen Heizungsbauer der dir das ausrechnet. Günstiger
wäre es vermutlich, wenn er dir an Hand von Erfahrungswerten sagt
wieviel W die Körper jeweils haben sollten, aber das sind dann halt
wirklich nur Schätzwerte die zur Sicherheit meistens etwas
überdimensioniert ausgelegt sind.
Greetz,
MK
--
Asthma ist schlimm, aber schlimmer ist, wenn einem ein kranker Chinese
in den Mund rotzt! Da kann ich drauf verzichten...
Dieter Nuhr
> Welche Leistung müssen die einzelnen Heizkörper haben? Ich las mal
> etwas von 120kW je m2.
120.000W pro m^2 :-)
Was hast du vor?
Peter
--
Man muß was Neues machen um etwas Neues zu sehen (Lichtenberg)
www.ruhrrunner.de
würde dann folgendermaßen aussehen:
>
> Eine Steigleitung führt direkt vom Heizungskeller durch das Wohnzimmer
> in das OG.
>
> rechter Strang:
>
> Zimmer 10,3 m2
> Zimmer 12,6 m2
> Badezimmer (später) 5,5 m2 (?)
> Zimmer (später) 9,4 m2 (?)
>
>
> linker Strang:
>
> Zimmer 11,3 m2
> Flur (evtl.)(später) 12,0 m2 (?)
> Zimmer (später) 9,6 m2 (?)
> Zimmer (später) 9,0 m2 (?)
>
>
> Jetzt ergeben sich folgende Fragen:
>
> Wie sind die einzelnen Leitungen zu dimensionieren?
> Welche Leistung müssen die einzelnen Heizkörper haben? Ich las mal etwas
> von 120kW je m2.
> Ist die Planung in sich so schlüssig?
Hallo,
für die Steigleitung zu berechnen reichen die Angaben allemal, du hast
ca 75 m2, rechnet man mal mit 120W/m2 (das ist maximum würd ich sagen,
sollte besser sein) dann brauchst du da oben 9000W Leistung (maximum)
Für die Steigleitungen gilt, Sie müssen diese Leistung transportieren
und das möglichst unauffällig, d.h. ohne Fließgeräusche, dies
passiert bei zu dünner Leitung.
Also für 9000W braucht man bei 10K Differez zwischen Hin und Rück ca
680 Liter pro Stunde, bzw. 10 Liter pro Minute. Bei einer 15 Leitung
ist dies laut und störend, zuminest nachts. mit einer 28 Leitung ist
die Fließgeschwindigkeit grob auf ein viertel reduziert, wegen der
Geschwindigkeitsverteilung vom Rand zur Mitte machts kein Sinn
Durchschnittsgeshwinidgkeit zu berechnen mit einfachen Formeln. Das ist
dann schon sehr leis und nicht mehr wahrnehmbar.
Die Verteilung oben kann man dann mit der nächst kleineren Abstufung
in 22mm machen. Wenn die großen Räume zuerst kommen dann kann man
dahinter auf 18er gehen. Die jeweiligen Heizkörper kann man meist mit
15er anschließen.
Mit einer exakten Rechnung kann man vieleicht auch alles um eine Stufe
reduzieren. Die Kosten für die Rechnung kriegst du über die
Materialersparnis aber nicht rein. Ausserdem verbraucht eine dickere
Steigleitung im Gegensatz zu einem überdimensionierten Brenner keine
Energie. Sie ist halt nur noch leiser.
Gruß
Klaus
Nein.
>
> Für die Steigleitungen gilt, Sie müssen diese Leistung transportieren
> und das möglichst unauffällig, d.h. ohne Fließgeräusche, dies
> passiert bei zu dünner Leitung.
Richtig
>
> Also für 9000W braucht man bei 10K Differez zwischen Hin und Rück ca
> 680 Liter pro Stunde, bzw. 10 Liter pro Minute. Bei einer 15 Leitung
> ist dies laut und störend, zuminest nachts. mit einer 28 Leitung ist
> die Fließgeschwindigkeit grob auf ein viertel reduziert, wegen der
> Geschwindigkeitsverteilung vom Rand zur Mitte machts kein Sinn
> Durchschnittsgeshwinidgkeit zu berechnen mit einfachen Formeln. Das ist
> dann schon sehr leis und nicht mehr wahrnehmbar.
9000 W ist ebend definitiv viel zu viel. Ohne Heizlast wird hier nie
korrekt dimensioniert.
10K Differenz ist bei HK zu wenig und nicht sinnvoll.
774 l/h wäre richtiger.
28er Leitung ist für Steigestrang machbar aber zu groß.
>
> Die Verteilung oben kann man dann mit der nächst kleineren Abstufung
> in 22mm machen.Wenn die großen Räume zuerst kommen dann kann man
> dahinter auf 18er gehen. Die jeweiligen Heizkörper kann man meist mit
> 15er anschließen.
>
> Mit einer exakten Rechnung kann man vieleicht auch alles um eine Stufe
> reduzieren. Die Kosten für die Rechnung kriegst du über die
> Materialersparnis aber nicht rein. Ausserdem verbraucht eine dickere
> Steigleitung im Gegensatz zu einem überdimensionierten Brenner keine
> Energie. Sie ist halt nur noch leiser.
Der Brenner wird ohne Berechnung eh zu Groß.
Volkmar
>klaus hinz schrieb:
>>
>> Also für 9000W braucht man bei 10K Differez zwischen Hin und Rück ca
>> 680 Liter pro Stunde, bzw. 10 Liter pro Minute. Bei einer 15 Leitung
>> ist dies laut und störend, zuminest nachts. mit einer 28 Leitung ist
>> die Fließgeschwindigkeit grob auf ein viertel reduziert, wegen der
>> Geschwindigkeitsverteilung vom Rand zur Mitte machts kein Sinn
>> Durchschnittsgeshwinidgkeit zu berechnen mit einfachen Formeln. Das ist
>> dann schon sehr leis und nicht mehr wahrnehmbar.
>
>10K Differenz ist bei HK zu wenig und nicht sinnvoll.
>774 l/h wäre richtiger.
Wieviel Differenz ist denn sinnvoll für HK?
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
15 K
>
> Ernst
>
ich schrub
> > für die Steigleitung zu berechnen reichen die Angaben allemal, du hast
> > ca 75 m2, rechnet man mal mit 120W/m2 (das ist maximum würd ich sagen,
> > sollte besser sein) dann brauchst du da oben 9000W Leistung (maximum)
darauf antwortest du
> Nein.
dann antwortest du auf
> > Also für 9000W braucht man bei 10K Differez zwischen Hin und Rück ca
> > 680 Liter pro Stunde, bzw. 10 Liter pro Minute. Bei einer 15 Leitung
> > ist dies laut und störend, zuminest nachts. mit einer 28 Leitung ist
> > die Fließgeschwindigkeit grob auf ein viertel reduziert, wegen der
> > Geschwindigkeitsverteilung vom Rand zur Mitte machts kein Sinn
> > Durchschnittsgeshwinidgkeit zu berechnen mit einfachen Formeln. Das ist
> > dann schon sehr leis und nicht mehr wahrnehmbar.
dieses hier
> 9000 W ist ebend definitiv viel zu viel. Ohne Heizlast wird hier nie
> korrekt dimensioniert.
> 10K Differenz ist bei HK zu wenig und nicht sinnvoll.
> 774 l/h wäre richtiger.
> 28er Leitung ist für Steigestrang machbar aber zu groß.
muss ich das verstehen? Ich denke wenn man schreibt maximum dann wird
der tatsächliche Wert darunter liegen, oder hat sich da seit der
Rechtshreibreform etwas geändert was mir entgangen ist?
> Der Brenner wird ohne Berechnung eh zu Groß.
ich habe nur auf die Auslegung der Steigleitung geantwortet. Ich ging
davon aus das bei dem Umbau der alte Brenner erhalten bleibt. Das geht
auch meist gut wenn man bei einem Umbau gleichzetig
Isolierungsmaßnahmen trifft und den Wohnraum erweitert. Wenn der
Brenner dann in der Kälte doch noch zu sehr taktet dann kann man das
durch einen Fachbetrieb mittels kleinerer Düse einstellen lassen.
Eine Berechnung von einem Altbau wird (das schließe ich daraus das von
einer umfassenden renovierung die Rede ist) sowieso nicht so exakt
ausfallen da man meis nicht mehr die Baumaterialen exakt bestimmen kann
und zusätzlich die Költebrücken undefinierter sind als heutzutage.
Was aber hier wichig ist ist
a) die Steigleitung soll bei der Installation kein Vermögen
verplempern, was definitiv nicht der Fall ist zwischen 22er und 28er
Rohr
b) sie soll nicht dauerhaft Energie vergeuden wegen falscher Auslegung,
ist bei entsprechender vorgeschriebener Isolierung nicht der Fall
c) Sie soll funktionieren, was eine 28er Leitung hinsichtlich
Energietransport und Geräuschentwicklung erfüllt
Die Empfehlung dies für teures Geld berechnen zu lassen ist in diesem
Fall deg#finitiv die Falsche.
> Volkmar
Gruß
Klaus
Wenn die 1.Berchnung stimmt, so sind deine 774 l/h aber falsch, der Wert müsste
geringer sein, bin zu faul um nachzusehen.
> Wenn die 1.Berchnung stimmt, so sind deine 774 l/h aber falsch, der Wert müsste
> geringer sein, bin zu faul um nachzusehen.
Bei 10 K sind es 774 l/h
Bei 15 K sind es ca. 525 l/h.
Rechne ich auch nicht. Benutze einen Rohrleitungsrechner in Form eines
Rechenschiebers.
Volkmar
Die Angaben reichen nicht.
>
> dann antwortest du auf
>
>>> Also für 9000W braucht man bei 10K Differez zwischen Hin und Rück ca
>>> 680 Liter pro Stunde, bzw. 10 Liter pro Minute. Bei einer 15 Leitung
>>> ist dies laut und störend, zuminest nachts. mit einer 28 Leitung ist
>>> die Fließgeschwindigkeit grob auf ein viertel reduziert, wegen der
>>> Geschwindigkeitsverteilung vom Rand zur Mitte machts kein Sinn
>>> Durchschnittsgeshwinidgkeit zu berechnen mit einfachen Formeln. Das ist
>>> dann schon sehr leis und nicht mehr wahrnehmbar.
>
> dieses hier
>
>> 9000 W ist ebend definitiv viel zu viel. Ohne Heizlast wird hier nie
>> korrekt dimensioniert.
>> 10K Differenz ist bei HK zu wenig und nicht sinnvoll.
>> 774 l/h wäre richtiger.
>> 28er Leitung ist für Steigestrang machbar aber zu groß.
>
> muss ich das verstehen? Ich denke wenn man schreibt maximum dann wird
> der tatsächliche Wert darunter liegen, oder hat sich da seit der
> Rechtshreibreform etwas geändert was mir entgangen ist?
Nein dir ist nichts entgangen. Aber Pi mal Daumen ist halt schlecht.
6 kW ist eine Schätzung von mir und die kann auch weit daneben liegen.
33% Überdimensionierung der kann dich verklagen und du verlierst.
Es ist doch einfach so, wenn es konkret werden soll da muss gerechnet
werden. Wärmebedarf des Gebäudes ist schön aber hilft bei der
Dimensionierung wenig. Heizlastberechnung und dann HK Größe usw.
>
>> Der Brenner wird ohne Berechnung eh zu Groß.
>
> ich habe nur auf die Auslegung der Steigleitung geantwortet. Ich ging
> davon aus das bei dem Umbau der alte Brenner erhalten bleibt. Das geht
> auch meist gut wenn man bei einem Umbau gleichzetig
> Isolierungsmaßnahmen trifft und den Wohnraum erweitert. Wenn der
> Brenner dann in der Kälte doch noch zu sehr taktet dann kann man das
> durch einen Fachbetrieb mittels kleinerer Düse einstellen lassen.
Die Steigestränge werden wohl zu groß auch beim Maximum;-)
Gut zum Düsentausch und Brennraumgeometrie lass ich mich jetzt nicht aus.
>
> Eine Berechnung von einem Altbau wird (das schließe ich daraus das von
> einer umfassenden renovierung die Rede ist) sowieso nicht so exakt
> ausfallen da man meis nicht mehr die Baumaterialen exakt bestimmen kann
> und zusätzlich die Költebrücken undefinierter sind als heutzutage.
>
> Was aber hier wichig ist ist
> a) die Steigleitung soll bei der Installation kein Vermögen
> verplempern, was definitiv nicht der Fall ist zwischen 22er und 28er
> Rohr
> b) sie soll nicht dauerhaft Energie vergeuden wegen falscher Auslegung,
> ist bei entsprechender vorgeschriebener Isolierung nicht der Fall
> c) Sie soll funktionieren, was eine 28er Leitung hinsichtlich
> Energietransport und Geräuschentwicklung erfüllt
>
> Die Empfehlung dies für teures Geld berechnen zu lassen ist in diesem
> Fall deg#finitiv die Falsche.
Dann Frage die wo es nicht funktioniert.
Bleiben wir bei diesen Fall. 2x 9kw oder eher 2 x 6kW.
Heizkörper zu groß? 60m 28er oder 22er? Dämmung 26x28 oder 24x22
Formstücke 28er oder 22er.
Viel Wasser in der Anlage größeres Ausdehnungsgefäß.
Alles fiktiv, aber Berechnung hättest du auf jeden Fall rein inklusive
Abgleichprotokoll etc.
Und wie sieht es aus. Du sparst dir die Kosten weil der gute
Heizungsmensch wenigstens für sich diese Berechnung macht. Nicht
ausführlich aber ne Heizlast ist das Minimum um wenigsten die richtigen
HK Größen hinzuhängen, die bei gleichgrossen Räumen durchaus
unterschiedlich ausfallen können. Den Rest hat er im Kopf also er
braucht die Rohrdurchmesser nicht mehr aufwendig berechnen.
Im EFH passt das und funktioniert auch ohne hydraulischen Abgleich.
usw. usf.
Ach so du bezahlst den Aufwand eh. Ist nur in der Installation mit
eingerechnet nur du kriegst die Ergebnisse nicht in die Hand.
Was ich immer doof finde, jeder will Leistungen der anderen nicht
bezahlen oder vergüten. Und alle sind so selbstlos dann auch anderen
gegenüber, ach mach ich dir umsonst.
Volkmar
> Volkmar Rau schrieb:
> Die Angaben reichen nicht.
Die Angaben reichen nicht für eine exakze Berechnung, die exakte
Berechnung ist für die Auslegung der Heizkörper und des Brenners
wichtig. Meine Einschaätzung bzgl. der Steigleitung ist aber das man
hier mit einer gröberen Abschätzung gut leben kann ohne messbare
Nachteile, ausser die Steigleitung ist zu klein.
> >> 9000 W ist ebend definitiv viel zu viel. Ohne Heizlast wird hier nie
als Heizlast ja, für eine Abschätzung nach der Steigleitung o.k. weil
Überdimensionierung und hier gehts letztendlich nur ob jetzt 22er oder
28er verlegt wird, o.k.. Bei einem mehrere hundert m2 großem Gebäude
wo man Rohre >100mm hat ist das wieder was anderes
> Nein dir ist nichts entgangen. Aber Pi mal Daumen ist halt schlecht.
Ja und nein, Pi mal Daumen ist schlecht wenn dadurch verhältnismäßig
hohe Kosten anfallen oder permanent höhere Betriebskosten entstehen
bzw. gravierende Nachteile in den Eigenschaften der Anlage, kann man
alle drei Punkte verneinen ist pi x Dauemen eine gute Lösung.
> Die Steigestränge werden wohl zu groß auch beim Maximum;-)
erst recht bei Maximum, das ist ja die Absicht, sie sollen eben nicht
zu klein sein
> Gut zum Düsentausch und Brennraumgeometrie lass ich mich jetzt nicht aus.
Ich beziehe das von mir gesagte nicht darauf das man ein neues Haus
baut und dann versuchsweise eine 35 kW Brenner einbaut und den dann
mittels Düsentausch auf 7 kW "drosselt". Das was ich geschrieben habe
bezieht sich auf den konkreten Praxisfall, ich habe ein älteres
Gebäude das bei einer Renovierung/Modernisierung aufgewertet wird
incl. einer Erweiterung der Wohnfläche, also mehr beheizte Fläche
aber auch bessere Isolierung. Wenn man bei der Isolierung ein hohes
Potenzial hat ist es schon möglich das trotz größerer beheizter
Fläche der Brenner anschließend zuviel Leistung hat. In diesem Fall
ist es nicht notwendig auch noch direkt die Heizung zu ersetzen, da
kann man getrost auch wieder etwas abwarten bis die Haushaltskasse das
erlaubt.
> Dann Frage die wo es nicht funktioniert.
> Bleiben wir bei diesen Fall. 2x 9kw oder eher 2 x 6kW.
wieso 2 mal?
> Heizkörper zu groß? 60m 28er oder 22er? Dämmung 26x28 oder 24x22
Uups, das die Steigleitung in 10. Obergeschoss gelegt wird habe ich
überlesen, ich ging von einem eingeschossigen Gebäude aus
> Formstücke 28er oder 22er.
ja richtig, die müssen passen sonst klappts nicht
> Viel Wasser in der Anlage größeres Ausdehnungsgefäß.
richtig, bei 5m Steigleitung sind dies 2,4 Liter mehr Wasser
> Alles fiktiv, aber Berechnung hättest du auf jeden Fall rein inklusive
> Abgleichprotokoll etc.
der Heizungsmensch kann diese Berechnung nicht exakt durchführen da
der Aufbau der Wände bei Altbauten sehr stark differeieren kann. Schon
im Prinzip ein und der gleiche Stein kann unterschiedliche
Wärmeleitwerte haben, suche mal k-Werte für Bimsstein aus den 50-60er
Jahren. Die gibt es nicht. der nächste Punkt ist Vermeidung von
Kältebrücken, damals wurde darauf nur wenig geachtet. Nächster Punkt
ist Lüftung, aufgrund der Kältebrücken kann dort schnell
Schimmelbildung entstehen, stärkere Lüftung ist dann notwenig sofern
sich diese Stellen nicht isolieren lassen. Deshalb wird bei solchen
Häusern oft die gute alte pi x Dauemen Methode angewandt weil
Beschwerden wegen zu wenig Heizleistung wenn der Kunde friert die gibts
es zu 100%, das theoretische Einsparpotenzial kleiner 5% weil alles ein
wenig größer ist merkt kaum einer und wird selten reklamiert.
> Was ich immer doof finde, jeder will Leistungen der anderen nicht
> bezahlen oder vergüten.
Da gebe ich dir zu 100% Recht, das ist doof und das mag ich auch nicht.
Wir sind hier in einem Heimwerker Newsgroup wo einer um Rat fragt,
dafür ist die Newsgroup schließlich da. Vieleicht will er die
Steigleitung schon mal selber verlegen oder das Angebot einer Firma
überprüfen weil ihm was komisch vorkommt, was auch immer. Hier Tips
auszutauschen finde ich o.k.
> Und alle sind so selbstlos dann auch anderen
> gegenüber, ach mach ich dir umsonst.
Ich habe hier auch schon Infos erhalten.
> Volkmar
Gruß
Klaus
>
> Ich habe hier auch schon Infos erhalten.
Ich gebe die auch umsonst.
9KW 22er Leitung definitiv.
>
>> Volkmar
>
> Gruß
>
> Klaus
>
[..]
> Zimmer 10,3 m2
[...]
Ich persönlich würde es nach folgendem System machen. Ich würde 100
W/m2 ansetzen, also z.B. bei dem 10,3 qm-Raum würde ich auf einen
1000W-Heizkörper gehen. Dann würde ich die Rohre folgendermaßen
dimensionieren:
15er bis 4000W
18er bis 7000W
22er bis 11000W
darüber 28er.
Also wenn Du z.B. 4 Räume à 1500W im Strang zusammenkommen läßt,
sind das 6000W. Die Räume dann je in 15er, ab da wo sie zusammenkommen
in 18er. Kommt dann z.B. im Strang noch ein 2000W-Raum hinzu, sind das
8000W, ab da also 22er.
Sicher gibt es genaue Berechnungen mit allen Bögen und Druckverlusten
usw. Aber ich denke die Werte sind gute Richtwerte.
Unsere Therme (Kombigerät mit Durchlauferhitzer) habe ich damals von
Buderus gewählt, da diese in 4 Stufen moduliert betrieben werden kann:
21; 16; 9; 5,5 kW. Sehr effizient muss ich sagen. Die Umschaltung
erfolgt automatisch. Man kann sich die Betriebsart anschauen: Unser
145-m2-Altbau wird in der Übergangszeit höchstens mit 9KW geheizt
(eher 5,5), 21 nur selten. Die Regelung (mit
Raumtemperaturaufschaltung) ist spitze!
Gruß
Dirk