ich habe folgendes Problem mit einem Carport: Die Neigung des Flachdaches
ist sehr gering. Das Dach ist aus Profilblech welches auf der Unterseite
mit einer "Anti-Tropf-Beschichtung" versehen ist.
Bei hinreichend starkem Regen läuft das Wasser sauber in die Dachrinne.
Bei schwachem Regen (Sprüh- oder Nieselregen) läuft das Wasser aber am
Dachrand um das Ende des Bleches herum auf die Unterseite. Von dort
gelangt es dann an die Holzkonstruktion und schädigt diese.
Als Unbedarfter stelle ich mir jetzt die Frage was man dagegen tun kann.
Ich dachte da an zwei grundsätzliche Möglichkeiten:
1. Das Blech auf der gesamten Länge überhalb der Dachrinne nach unten
biegen (so wie der Ausguss an einem Gefäß). Wie groß muss der Winkel sein?
Das sieht wohl eher seltsam aus und wird wegen des Profils wohl auch
nicht trivial und sauber zu bewerkstelligen sein.
2. Ein Tropf- oder Traufblech auf die Unterseite des Profilbleches
montieren. Hier stellt sich mir die Frage wie man das dann dicht bekommt.
Zum einen wegen des Profils (Das Tropfblech muss von unten genau ins
Profil hineinpassen.) und zum anderen wegen der Beschichtung auf der
Unterseite.
Ich habe von Dachkonstruktionen keine Ahnung ich hätte gerne mal einen
Tipp was man da so machen (lassen) kann.
Ich habe zur Verdeutlichung zwei Bilder gemacht:
http://www.sweetapple.de/innen.jpg (195 kB)
http://www.sweetapple.de/aussen.jpg (133 kB)
Danke für hilfreiche Hinweise!
Lars
--
[X] Nail here for new Monitor!
>Bei hinreichend starkem Regen läuft das Wasser sauber in die Dachrinne.
>Bei schwachem Regen (Sprüh- oder Nieselregen) läuft das Wasser aber am
>Dachrand um das Ende des Bleches herum auf die Unterseite. Von dort
>gelangt es dann an die Holzkonstruktion und schädigt diese.
>
Kein Wunder.
>1. Das Blech auf der gesamten Länge überhalb der Dachrinne nach unten
>biegen (so wie der Ausguss an einem Gefäß). Wie groß muss der Winkel sein?
>Das sieht wohl eher seltsam aus und wird wegen des Profils wohl auch
>nicht trivial und sauber zu bewerkstelligen sein.
>
Das ist wohl richtig. Also streich es aus deinem Repertoir.
>2. Ein Tropf- oder Traufblech auf die Unterseite des Profilbleches
>montieren. Hier stellt sich mir die Frage wie man das dann dicht bekommt.
>Zum einen wegen des Profils (Das Tropfblech muss von unten genau ins
>Profil hineinpassen.) und zum anderen wegen der Beschichtung auf der
>Unterseite.
>
Es wird nicht viel Mühe kosten, das mal auszuprobieren. Schraub, klemm
oder kleb mal eine Holzleiste unter das Trapez-Blech im Sinne der
erwähnten Nase an der Ausguss-Tülle einer Kaffekanne. Das Wasser hat
auf der Dachfläche ausreichend Gelegenheit, in die Vertiefungen des
Profils zu laufen. Und nur an dieser untereren Kante wird das Wasser
aufwärts kriechen, und nur dort also muss ein leichter Weg nach unten
zum Abtropfen vorbereitet sein.
--
Rolf
Du brauchst eine Tropfnase/-kante.
Das Blech entsprechend abknicken ist sicherlich effektiv, aber nicht
einfach.
Warum nicht einfach eine Wulst aus PU-Dichtmasse (oder meinetwegen auch
Silikon) auf der Unterseite aufspritzen, so dass das Wasser von dieser
Wulst abtropft?
jue
Bei meinem Carport sieht das genau so aus - also Trapezblech
und kein besonderes Gefälle.
Der Handwerkker hat das Blech recht simple mit Zange gebogen
und es läuft nichts an der Unterseite zurück. Wenn man sich das gebogene
Blech aus der Nähe anschaut, sieht das nicht professionel aus aber es hilft
und wer steht schon auf dem Dach und schaut auf die gebogene Kante!!
HTH
TOM
Man braucht ja auch nicht so viel davon umzubiegen. Bei uns an den
Abweisschienen sind es nur einige Millimeter, reicht. Am Metalldach hat
der Dachdecker 2cm umgebogen, aber nur damit das zum Rest der
Metallpfannen optisch passt und damit es nicht bei Windboen und
Treibregen drunterregnet.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Soviel wurde bei mir gar nicht gebogen - ich schätze mal 5mm.
Das reicht auch, es hatte bei uns nur dekorative Gruende. Das Dach
sollte hinterher aussehen wie das Holzschindeldach was vorher drauf war.
So ganz schwach kann man das neue Dach hier sehen:
http://www.analogconsultants.com/ng/images/splitter.JPG
Hoffentlich guckt jetzt niemand vom TUEV den Holzspalter Marke Eigenbau
an :-)
> Hoffentlich guckt jetzt niemand vom TUEV den Holzspalter Marke Eigenbau
> an :-)
Der Holzspalter ist schon OK.
Aber die Reifen!
;)
Peter
Tja, da gibt's nicht so die Auswahl. Das ganze ist auf einer Vorderachse
eines DeSoto aus den 30ern oder so aehnlich aufgebaut, mit
festgeschweissten Achsschenkeln. Reifen und andere Teile fuer so alte
Autos kann man hier immer noch kaufen, aber das kostet. Allerdings ist
das Dingen eh nicht gebremst. Ruecklichter, Nummernschild, aehm ... <floet>
Lars
Holz vergammelt aber mit der Zeit und Silikon wird von der Sonne ueber
die Jahre broeselig und rissig.