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Suche Axt zum Hacken von Anmachholz

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Manuel Reimer

unread,
Nov 13, 2013, 2:09:31 PM11/13/13
to
Hallo,

vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt. Wurde mir ursprünglich
geschenkt und war wohl mal bei einem Discounter zu bekommen. Der nur mit
Epoxidharz eingegossene Kunststoffstiel hat sich gelöst und konnte
letztlich mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden.

Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
tauschen kann?

Danke im Voraus

Gruß

Manuel
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Dschen Reinecke

unread,
Nov 13, 2013, 3:13:57 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:

Moin Manuel!

> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
> oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
> tauschen kann?

Ich weiß nicht welche, aber eine Fiskars habe ich auch, die ist sehr
gut, und vom Schwerpunkt gut austariert. Allerdings nutzt sich die
Teflon-Beschichtung der Klinge ab, diese ist aber sowieso eher ein Gimmik.

Ciao Dschen

--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===

http://WWW.DSCHEN.DE mailto:use...@dschen.de

MaWin

unread,
Nov 13, 2013, 3:15:57 PM11/13/13
to
"Manuel Reimer" <Manuel.N...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:l60inn$cle$1...@news.albasani.net...

> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr.

Die klassische Axt, mit Eschestiel, hält seit Jahrhunderten,
wenn man nicht so wahnsinnig ist, eine ins Holz eingeschlagene
Axt oben drauf mit dem Vorschlaghammer zu bearbeiten.

Sollte der Stiel brechen weil er auf Holz aufschlägt weil man
mit der Axt nicht getroffen hat, dann kann man einfach einen
neuen Stiel kaufen, im Gegensatz zu Fiskars oder deiner
Epoxidharzaxt.

Wenn die Axt halbwegs scharf geschliffen ist, arbeitet sie genau
so gut wie eine gleichschwere Fiskars. Deren "Gleitbeschichtung"
ist Humbug und nach dem ersten Benutzung ab.

Richtig dicke Stämme teilt man mit 2 Spaltkeilen und dem
Vorschlaghammer, und niemals mit der Axt die dabei überlastet
werden würde.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Don Caron

unread,
Nov 13, 2013, 3:32:22 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:

>
> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel.

Gutes Teil.
Darüber liegende Spitzenqualität ist aber so was wie Ochsenkopf, hier
ist das Blatt gemeint.
Professionelle Äxte haben immer eine Holzstiel.
Preise liegen etwa doppelt so hoch wie Fiskars.

Ich habe mal auf einem Flohmarkt ein HAndbeil von Ochsenkopf ergattert
für wenige Euro - Spitzenteil!

Don


Hermann Stróbel

unread,
Nov 13, 2013, 3:30:31 PM11/13/13
to
Manuel Reimer schrieb am Wed, 13 Nov 2013 20:09:31 +0100:

> vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt. Wurde mir ursprünglich
> geschenkt und war wohl mal bei einem Discounter zu bekommen. Der nur mit
> Epoxidharz eingegossene Kunststoffstiel hat sich gelöst und konnte
> letztlich mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden.

> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel.

Abgesehen davon ist der Schaft außen um den Axtkopf herumgeführt. Wie soll
da jemals der Kopf in einen Holzspalt gleiten können? Es ist mir
schleierhaft, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, mit sowas Holz
hacken/spalten zu wollen.

Wenn das stimmt, daß Du keinen billigen Schrott mehr willst, sieh Dich
vielleicht mal hier um:

<http://www.gransforsbruk.com/de/produkte/spaltaxte/>

Du bekommst nicht nur handgeschmiedeten Schwedenstahl, sondern die Stiele
sind auch hervorragend befestigt. Zusätzlich zu dem klemmenden Holzkeil ist
noch ein metallener Dreizack eingeschlagen, der den Keil im Stiel hält.

Die große Spaltaxt und der Spalthammer sind zudem mit einem stählernen
Schaftschutz versehen. Der Spalthammer verträgt auch Schläge auf den
Nacken.

Das Nachschleifen der Gränfors-Äxte bei Bedarf ist nicht sonderlich
schwierig, man sollte nur auf maschinelles Schleifen verzichten, das
schädigt die Struktur des Stahls.

--
-
°

Olaf Schultz

unread,
Nov 13, 2013, 3:40:19 PM11/13/13
to
Hier sind zwei Fiskars (Beil und normale Axt) im Einsatz.

Die Teflonbeschichtung geht mit der Zeit ab. Na und?

Sie liegen sehr gut in der Hand (Gewichtsverteilung, Griffikeit). IMHO
besser als die alten Äxte/Beile die wir früher in der Familie hatten
(leider hatte ich die mir nicht gesichert...so was braucht man ja nie,
flöt... da hatte ich so einige Lieblingsbeile)

Die Stile sind gut und haltbar. M.E. besser als Eschenstile.

Das einzige, was mir nicht gefällt: Die Klingen kriegen relativ schnell
Scharten (im Vergleich zu den alten Äxten). Benutze die ja aber auch um
Stunken aus dem Boden zu kriegen und wir haben hier besten schwedischen
Gletschermüll bzw. Saale-Eiszeit... Aber dafür gibts die Flex mit
Fächerschleifscheibe:-)

Ich würde sie wieder kaufen.

Olaf

Thomas Krenzel

unread,
Nov 13, 2013, 3:43:34 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:

Hallo,

> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

Gränsfors Bruck oder, viel günstiger aber auch Handgeschmiedet und
Rocksolid ist Husqvarna:

http://www.husqvarna.com/de/zubehor/axte-werkzeuge/hobbyaxt/
http://www.amazon.de/gp/product/B001U6QSZY/

Allgemeine Infos zu Äxten, die mich sehr anspricht aber, na klar, sehr
subjektiv ist:

http://www.youtube.com/watch?v=GZYtTXz5m7Y
http://www.youtube.com/watch?v=Xq5vpqHug7s

Der Typ versteht was von Äxten.


Ich habe eine Gränsförs Tischlerbeil, das ist super und man kann auch
Anmachholz machen, es hat aber eine schmale gerade Klinge zum Bearbeiten
von Holz, weniger zum Spalten von kleinen Scheiten.

Evtl. ist ja auch sowas eine Idee:

http://www.mehr-als-werkzeug.de/product/708361/DICK-Spaltmesser-Standard.htm
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product/708359/Aberl-Werdenfelser-Spanmesser.htm
http://www.neemantools.com/en/products/drawknives-froes

Gruß
T+

Hermann Stróbel

unread,
Nov 13, 2013, 4:06:49 PM11/13/13
to
Thomas Krenzel schrieb am Wed, 13 Nov 2013 21:43:34 +0100:
> Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:

>> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
>> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

> Gränsfors Bruck oder, viel günstiger aber auch Handgeschmiedet und
> Rocksolid ist Husqvarna:

> http://www.husqvarna.com/de/zubehor/axte-werkzeuge/hobbyaxt/
> http://www.amazon.de/gp/product/B001U6QSZY/

Ich will das Teil nicht schlechtreden, aber im Gegensatz zu denen von
Gränfors fehlen ihm am Kopf diese seitlichen Ohrlaschen, die den Forstäxten
von Gränfors eine sehr gute Haltbarkeit bescheren, siehe auch:
<http://www.gransforsbruk.com/de/produkte/forstaxte/>

--
-
°

Don Caron

unread,
Nov 13, 2013, 4:25:13 PM11/13/13
to
Na ja, der arme wird damit überfordert sein ;)
Sone Baumarktaxt von Fiskars reicht doch allemale, ist ja schon das
hochwertigste was du dort bekommen kannst

Don

Thomas Krenzel

unread,
Nov 13, 2013, 4:26:55 PM11/13/13
to
Ja, ich habe keine eignen Langzeiterfahrungen, aber genau das auch
gehört. Es ist eben nur so, das kleine Minibeil von Gränsfors kostet
schlappe 89,- Eypo. Das handbeil 64,- Eypo. Da ist das gute (!)
Husqvarna für 29,- Eypo gar nicht mal so schlechtm zumal die auch gut
eingestielt sein sollen.

http://www.feinewerkzeuge.de/grans.htm

Gruß
T+

Peter Lederer

unread,
Nov 13, 2013, 4:28:19 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 schrieb Manuel Reimer:

> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

Wenn Du, wie im Betreff geäußert, Anmachholz mit Deiner Axt machen willst -
nimm irgendeine aus dem Baumarkt. Anmachholz macht man gemeinhin aus
bereits gespaltenen Scheiten, die hoffentlich auch schon gut trocken sind.
Da brauchst Du nur eine Axt-Attrappe drüber zu halten und danach das
Anmachholz einzusammeln. Ich habe seit Jahren eine solche Billigaxt im
Einsatz (einmal nachgeschliffen) und mache problemlos damit mein Anmachholz
(im Zweifelsfall mit einem großen Messer, oben ansetzen und dann
"abschälen"). Wenn Du damit allerdings mehr als Anmachholz machen möchtest,
sind die Tips der Vorposter durchaus ernstzunehmen.

Viele Grüße

Peter

--
wen's interessiert - Bilder aus meinem Garten
www.peterlederer.de/galerien/

Hermann Stróbel

unread,
Nov 13, 2013, 4:54:22 PM11/13/13
to
Thomas Krenzel schrieb am Wed, 13 Nov 2013 22:26:55 +0100:
> Am 13.11.2013 22:06, schrieb Hermann Stróbel:
>> Thomas Krenzel schrieb am Wed, 13 Nov 2013 21:43:34 +0100:
>>> Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:

>>>> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
>>>> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.

>>> Gränsfors Bruck oder, viel günstiger aber auch Handgeschmiedet und
>>> Rocksolid ist Husqvarna:

>>> http://www.husqvarna.com/de/zubehor/axte-werkzeuge/hobbyaxt/
>>> http://www.amazon.de/gp/product/B001U6QSZY/

>> Ich will das Teil nicht schlechtreden, aber im Gegensatz zu denen von
>> Gränfors fehlen ihm am Kopf diese seitlichen Ohrlaschen, die den Forstäxten
>> von Gränfors eine sehr gute Haltbarkeit bescheren, siehe auch:
>> <http://www.gransforsbruk.com/de/produkte/forstaxte/>

> Ja, ich habe keine eignen Langzeiterfahrungen, aber genau das auch
> gehört. Es ist eben nur so, das kleine Minibeil von Gränsfors kostet
> schlappe 89,- Eypo. Das handbeil 64,- Eypo.

Jo, billig ist was anderes. Aber billig wollte der OP ja auch ausdrücklich
nicht mehr.

> Da ist das gute (!) Husqvarna für 29,- Eypo gar nicht mal so schlechtm

Will ich in Sachen Preis/Leistung so auch nicht in Abrede stellen, halte
die Gränfors-Teile aber nicht nur wegen der Ohrlaschen für besser. Bei
deren Forstäxten ist der Kopf außerdem auch noch in einem solchen Winkel am
Stiel befestigt, daß man sich schwertut, damit so in Holz zu schlagen, daß
sich das Holz unterhalb der Ohrlaschen gegen den Schaft vorarbeitet und den
Schaft beschädigt.

Das Husquarna hat diese "Schiefstellung" des Kopfes nicht, was bei
nachlassender Kraft/Schlagsicherheit dann doch irgendwann absehbar dazu
führen dürfte, sich beim Hacken mal den Stiel zu beschädigen.

Insgesamt denke ich auch, Husquarna will nicht unbedingt mit Gränfors
konkurrieren, sondern eher mit Wetterlings. Was ich von denen so gesehen
habe - nee, lieber nicht, ist zu schlampig gearbeitet und unsauber
eingestielt. Dann schon eher Husquarna.

> zumal die auch gut eingestielt sein sollen.

> http://www.feinewerkzeuge.de/grans.htm

--
-
°

Schorsch

unread,
Nov 13, 2013, 5:32:33 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:
und was genau spricht dagegen, den Kunststoffstiel mit einem Holzstil zu
ersetzen?

Schorsch

Peter Lederer

unread,
Nov 13, 2013, 5:45:34 PM11/13/13
to
Am 13.11.2013 schrieb Hermann Stróbel:

> Jo, billig ist was anderes. Aber billig wollte der OP ja auch ausdrücklich
> nicht mehr.

Hey, der OP will eine Axt, um Anmachholz zu machen. ANMACHHOLZ - das kann
er fast mit den Zähnen runterreißen. Jeder Euro für eine teure Axt ist da
rausgeschmissenes Geld.

Hermann Stróbel

unread,
Nov 13, 2013, 5:57:26 PM11/13/13
to
Peter Lederer schrieb am Wed, 13 Nov 2013 23:45:34 +0100:
> Am 13.11.2013 schrieb Hermann Stróbel:

>> Jo, billig ist was anderes. Aber billig wollte der OP ja auch ausdrücklich
>> nicht mehr.

> Hey, der OP will eine Axt, um Anmachholz zu machen. ANMACHHOLZ - das kann
> er fast mit den Zähnen runterreißen.

Wir wissen nicht, was der OP genau unter Anmachholz versteht, und auch
nicht, was für Trümmer das Rohmaterial sind.

Und selbst dann, wenn es wirklich nur um so kleine Scheite geht, kann er
dafür trotzdem gerne z. B. das Kubben-Handbeil von Gränfors nehmen. Kommt
er dann mal auf die Idee, beim Angeln oder beim Campen ein Lagerfeuerchen
machen zu wollen, wird es ihm eine wahre Freude sein, das Gränfors
mitzunehmen.

> Jeder Euro für eine teure Axt ist da rausgeschmissenes Geld.

Finde ich auch dann nicht, wenn es stimmt, was Du vermutest. Eine gute Axt
oder ein gutes Handbeil ist eine echte Freude. Wenn ich dagegen so ein
Fiskars nur anfasse, bekomme ich schon die Grätze. Das macht einfach keinen
Spaß.

--
-
°
Message has been deleted

Hermann Stróbel

unread,
Nov 13, 2013, 6:00:34 PM11/13/13
to
Dann kuck Dir dieses Fiskars X11 mal an: Da ist der Stiel um den Axtkopf
herumgearbeitet. Die reine Grätze. Wie willst Du da einen Holzstiel
hinapplizieren?

Außerdem dürfte das preislich uninteressant sein, da kauft man doch lieber
gleich was richtiges.

--
-
°

Jürgen Exner

unread,
Nov 13, 2013, 7:14:37 PM11/13/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
>gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
>oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
>tauschen kann?

Sieh dir mal die Videos auf YouTube an: ueber den Stiel kannst du mit
einem Trecker fahren und es passiert nicht viel. Ein Holzstiel hatte
sich lange in Zahnstocher aufgeloest.

jue

Harald Klotz

unread,
Nov 13, 2013, 6:14:12 PM11/13/13
to
Manuel Reimer schrieb:

> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt
> gemacht.

Wenn das Metallteil in Ordung ist, Stiele gibt es kaufen.
Villeicht ist auch der alte Stiel weiterzuverwenden, wenn man den mit
entsprechenden Keilen festsetzt.
Früher wurde das mit Hammerkeilen gemacht.

Grüße Harald

Jürgen Exner

unread,
Nov 13, 2013, 7:20:59 PM11/13/13
to
Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> wrote:
>Peter Lederer schrieb am Wed, 13 Nov 2013 23:45:34 +0100:
>> Am 13.11.2013 schrieb Hermann Stróbel:
>> Hey, der OP will eine Axt, um Anmachholz zu machen. ANMACHHOLZ - das kann
>> er fast mit den Zähnen runterreißen.
>
>Wir wissen nicht, was der OP genau unter Anmachholz versteht, und auch
>nicht, was für Trümmer das Rohmaterial sind.

Das laesst sich aber recht leicht herleiten: die von ihm gewuenschte
Fiskars X11 ist nur 42cm lang ueber alles. Das ist gerade mal ein
groesseres Beil, aber keine Axt. Und damit wird er ganz bestimmt keine
1m-Kloben spalten wollen.

jue

Jürgen Exner

unread,
Nov 13, 2013, 7:22:07 PM11/13/13
to
Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
>> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
>> oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
>> tauschen kann?
>
>und was genau spricht dagegen, den Kunststoffstiel mit einem Holzstil zu
>ersetzen?

Offensichtlich hast du noch nie ein Beil/eine Axt von Fiskars gesehen.

jue
Message has been deleted

Michael S

unread,
Nov 14, 2013, 1:05:37 AM11/14/13
to
Am 13.11.2013 21:15, schrieb MaWin:
> "Manuel Reimer" <Manuel.N...@nurfuerspam.de> schrieb im
> Newsbeitrag news:l60inn$cle$1...@news.albasani.net...
>
>> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr.
>
> Die klassische Axt, mit Eschestiel, hält seit Jahrhunderten,
> wenn man nicht so wahnsinnig ist, eine ins Holz eingeschlagene
> Axt oben drauf mit dem Vorschlaghammer zu bearbeiten.
>
> Sollte der Stiel brechen weil er auf Holz aufschlägt weil man
> mit der Axt nicht getroffen hat, dann kann man einfach einen
> neuen Stiel kaufen, im Gegensatz zu Fiskars oder deiner
> Epoxidharzaxt.

Jepp, dafür habe ich mit meine Fiskars X25 schon unzähligemale mit dem
Stiel das Holz getroffen, statt mit der Klinge. Bei einer herkömmlichen
Axt hätte ich schon mehrere Siele verbraucht. Die Fiskars zeigt dagegen
noch keine Abnutzungserscheinungen.

--
Michael

Michael S

unread,
Nov 14, 2013, 1:07:36 AM11/14/13
to
Am 13.11.2013 21:30, schrieb Hermann Stróbel:
> Manuel Reimer schrieb am Wed, 13 Nov 2013 20:09:31 +0100:
>
>> vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt. Wurde mir ursprünglich
>> geschenkt und war wohl mal bei einem Discounter zu bekommen. Der nur mit
>> Epoxidharz eingegossene Kunststoffstiel hat sich gelöst und konnte
>> letztlich mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden.
>
>> Jetzt muss Ersatz her. Allerdings kein Schrott mehr. Etwas dauerhaftes
>> hätte ich gerne. Bei Werkzeug hat sich "billig" noch nie bezahlt gemacht.
>
>> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
>> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel.
>
> Abgesehen davon ist der Schaft außen um den Axtkopf herumgeführt. Wie soll
> da jemals der Kopf in einen Holzspalt gleiten können?

ganz einfach. Die Klinge verjüngt sich an dieser Stelle, so dass da
nichts verkantet oder hängenbleiben kann. Funktioniert hervorragend.

--
Michael

Schorsch

unread,
Nov 14, 2013, 2:13:01 AM11/14/13
to
Wo steht denn, dass er schon was von Fiskars hat?
Da steht nur:

"vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt. Wurde mir ursprünglich
geschenkt und war wohl mal bei einem Discounter zu bekommen. Der nur mit
Epoxidharz eingegossene Kunststoffstiel hat sich gelöst und konnte
letztlich mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden. "

Drum frage ich ja nach, was dagegen spricht.


Gruß
SChorsch

Hermann Stróbel

unread,
Nov 14, 2013, 3:20:10 AM11/14/13
to
Ah, immerhin. So genau hab ich die Teile dann nicht angeschaut. Schon ein
Anfassen des Griffs führte zu "nee, ist nix für mich".

--
-
°

Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 3:22:41 AM11/14/13
to
Warum hast du dann nicht auf diesen Text geantwortet sondern stattdessen
auf den Abschnitt, in dem er von seiner Wunschaxt Fiskars schreibt?

>Drum frage ich ja nach, was dagegen spricht.

Eine gute Frage. Leider an der falschen Stelle eingefuegt und deshalb
(nicht nur von mir) falsch verstanden.

jue

Hermann Stróbel

unread,
Nov 14, 2013, 3:39:38 AM11/14/13
to
Jürgen Exner schrieb am Wed, 13 Nov 2013 16:20:59 -0800:
> Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> wrote:
>> Peter Lederer schrieb am Wed, 13 Nov 2013 23:45:34 +0100:

>>> Hey, der OP will eine Axt, um Anmachholz zu machen. ANMACHHOLZ - das kann
>>> er fast mit den Zähnen runterreißen.

>> Wir wissen nicht, was der OP genau unter Anmachholz versteht, und auch
>> nicht, was für Trümmer das Rohmaterial sind.

> Das laesst sich aber recht leicht herleiten: die von ihm gewuenschte
> Fiskars X11 ist nur 42cm lang ueber alles. Das ist gerade mal ein
> groesseres Beil, aber keine Axt.

Wenn das so stimmt, würde ich mich an seiner Stelle zwischen Gränfors
Minibeil, Handbeil Kubben, Wildmarksbeil und Outdoor-Axt entscheiden. Dann
hat man was richtig edles für die kleinen Scheite und außerdem ist man für
Lagerfeuerchen beim Angeln, Campen usw. top gerüstet, denn alle 4 Modelle
sind rucksacktauglich.

<http://www.gransforsbruk.com/de/produkte/forstaxte/gransfors-minibeil/>

> Und damit wird er ganz bestimmt keine 1m-Kloben spalten wollen.

--
-
°

MaWin

unread,
Nov 14, 2013, 3:51:39 AM11/14/13
to
"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:6q19895i4ifhjn06o...@4ax.com...

> Warum hast du dann nicht auf diesen Text geantwortet sondern stattdessen
> auf den Abschnitt, in dem er von seiner Wunschaxt Fiskars schreibt?

Weil er deine Intelligenz herausfordern wollte.
Leider hast du verloren.

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

gUnther nanonüm

unread,
Nov 14, 2013, 9:48:47 AM11/14/13
to

"MaWin" <m...@private.net> schrieb im Newsbeitrag
news:l60mm2$kp5$1...@news.albasani.net...

> Richtig dicke Stämme teilt man mit 2 Spaltkeilen und dem
> Vorschlaghammer, und niemals mit der Axt die dabei überlastet
> werden würde.

Hi,
ich bezweifle, daß es hier um eine richtige "Axt" geht. Für Anmachholz ne
Axt? Dafür gibts das Handbeil.
Ansonsten spaltet man sehr wohl mit der Axt, genauer mit zweien. Einer haut
die Axt handbreit rein, dann der andere gleich hinterher "durch". Dafür
haben Äxte extra die "Hauseite" :-)
Aber mit nem 120cm-Stiel paßt soein Trum nur auf den Hauklotz und nicht
neben den Kamin. Nachher benutzt die Hausfrau den Stiel noch als
Feuerholz...

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Nov 14, 2013, 9:52:53 AM11/14/13
to

"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:qc58899irhudohol6...@4ax.com...
Hi,
mal abgesehen vom Anfassgefühl ist der Holzstiel auch besser wegen
Arbeitsschutz. Der kann nämlich brechen, hast Du zuviele Arme, daß Du lieber
einen abbrichst anstatt die Axt zu brechen? Außerdem wird einem der Griff
nicht so schnell müde auf Holz. Scheiß-Gummi oder Stahl, das Zeug ist nur
gut, wenn man wenige Schläge plant, aber die Hebelkraft will. Eisklettern,
Feuerwehr...

--
mfg,
gUnther


Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 10:38:50 AM11/14/13
to
"gUnther nanonüm" <g-...@gmx.de> wrote:
>
>"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
>news:qc58899irhudohol6...@4ax.com...
>> Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>>>Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
>>>gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
>>>oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
>>>tauschen kann?
>>
>> Sieh dir mal die Videos auf YouTube an: ueber den Stiel kannst du mit
>> einem Trecker fahren und es passiert nicht viel. Ein Holzstiel hatte
>> sich lange in Zahnstocher aufgeloest.
>
>Hi,
>mal abgesehen vom Anfassgefühl ist der Holzstiel auch besser wegen
>Arbeitsschutz. Der kann nämlich brechen, hast Du zuviele Arme, daß Du lieber
>einen abbrichst anstatt die Axt zu brechen? Außerdem wird einem der Griff
>nicht so schnell müde auf Holz. Scheiß-Gummi oder Stahl,

????
Gummi? Stahl? Am Griff? Wovon redest du?
Solltest du auch einer derjenigen sein, die von Fiskars Beilen und
Aexten keine Ahnung haben, aber dieses Unwissen moeglichst heftig
breittreten?

jue

Harald Klotz

unread,
Nov 13, 2013, 10:11:48 PM11/13/13
to
Jürgen Exner schrieb:

> Sieh dir mal die Videos auf YouTube an: ueber den Stiel kannst du mit
> einem Trecker fahren und es passiert nicht viel. Ein Holzstiel hatte
> sich lange in Zahnstocher aufgeloest.

Da guckt das dumme Volk mit aufgerissenem Maul. ;-)

Der Intelligente weiss, dass ein guter Holzstiel für Arbeit mindestens
ebenso gut ist.
Ich kann mir vorstellen, dass ein Kunststoffstiel glatter ist und würde
das nicht als Vorteil sehen.
Um mit dem Trecker drüberzufahren brauche ich keine Axt.

Grüße Harald

Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 10:44:17 AM11/14/13
to
Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> wrote:
>Wenn ich dagegen so ein
>Fiskars nur anfasse, bekomme ich schon die Grätze. Das macht einfach keinen
>Spaß.

So unsinnig es auch klingt, ich halte dies fuer ein sehr gutes Argument.

Werkzeug muss passen, und da spielt der emotionalle Aspekt eine haeufig
unterschaetze Rolle. Wenn dir eine Fiskars ganz einfach nicht gefaellt,
weil sie zu zuviel Plastik hat oder einen orangen Griff hat oder warum
auch immer, dann ist sie das falsche Werkzeug fuer dich, ganz egal ob
sie ansonsten die weltbeste Axt ist oder auch nicht. Du wirst nie mit
ihr gluecklich werden und deine Arbeit wird darunter leiden.

jue

Manuel Reimer

unread,
Nov 14, 2013, 11:17:39 AM11/14/13
to
On 11/14/2013 12:14 AM, Harald Klotz wrote:
> Wenn das Metallteil in Ordung ist, Stiele gibt es kaufen.

"In Ordnung" ist Definitionssache.

Es ist halt eine Axt, die mit Stiel mal 8 EUR gekostet hat. Damit sie
halbwegs zu gebrauchen ist, habe ich das Teil, direkt wie ich es
bekommen habe, erstmal fast eine halbe Stunde geschliffen.

Klar kann man in eine Axt, die 8 EUR wert ist, einen Stiel machen, der
10 EUR kostet. Zuzüglich Keil, der ja auch gebraucht wird. So richtig
sinnvoll erscheint mir die Aktion aber nicht. Zumal ich für das
"Metallteil" bisher keinen exakt passenden Holzstiel finden konnte.

> Villeicht ist auch der alte Stiel weiterzuverwenden, wenn man den mit
> entsprechenden Keilen festsetzt.
> Früher wurde das mit Hammerkeilen gemacht.

Es ist ein Kunststoffstiel mit einer Seele aus GFK. Den könnte man nur
wieder mit Epoxy einkleben.

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Nov 14, 2013, 11:24:10 AM11/14/13
to
On 11/14/2013 06:33 AM, Martin Τrautmann wrote:
> Bei der Fiskars wüsste ich nicht, wie man den Stiel ersetzen könnte. Bei
> der ursprünglichen, mit Kunststoffstiel, kann das aber durchaus möglich
> sein.

Würde wohl gehen, wenn man einen passenden auftreibt.

Stiel und passender Keil zusammen sind aber auch nicht billig und wenn
man dagegen sieht, dass die gesamte alte Axt um die 8 EUR in der
Anschaffung gekostet hat und von mir laienhaft geschliffen werden
musste, dass sie überhaupt brauchbar war, zweifle ich die Sinnhaftigkeit
an, noch viel Geld da reinzustecken.

Gruß

Manuel
Message has been deleted

Manuel Reimer

unread,
Nov 14, 2013, 11:34:12 AM11/14/13
to
On 11/13/2013 11:57 PM, Hermann Stróbel wrote:
> Wir wissen nicht, was der OP genau unter Anmachholz versteht, und auch
> nicht, was für Trümmer das Rohmaterial sind.

Mein "Anmachholz" hat ein Endmaß von etwa 2cm auf 2cm.

Rohmaterial ist aktuell 4cm auf 8cm.

Dann und wann habe ich die alte Axt aber, obwohl dafür wohl definitiv
nicht gedacht, zum Zerteilen größerer Stücke benutzt. Also am äußersten
Ende des Stiels angefasst und ggf. auch mit dem Gewicht des zu
spaltenden Klotzes gearbeitet (mit Axt nach unten auf Hackstock). Wohl
mit ein Grund warum der Stiel des billigen Teils gelitten hat.

Irgendwie erwarte ich aber, dass ein Werkzeug, das zum Holzhacken
gedacht ist, notfalls auch mal sowas wegsteckt.

Und um meine Preisvorstellung mal etwas einzugrenzen. Ich hatte schon
geschrieben, dass mir der Preis vom Fiskars zusagt und viel höher wollte
ich auch nicht gehen. Ich lasse mir mein Holz schon "ofenfertig"
liefern. Es geht nur darum zu große Klötze noch ein/zweimal zu spalten
oder auf "Anzündholzgröße" zu bringen.

Stehen also aktuell zur Wahl das Fiskars X11 und die empfohlene
Husqvarna für 40 EUR.

Eventuell wäre auch ein neuer Stiel eine Option. Für eine billige Axt
lohnt aber kein teurer Stiel und ein billiger hält wohl nicht länger als
der Epoxydharz-Kram der drin war.

Gruß

Manuel

Olaf Schultz

unread,
Nov 14, 2013, 11:41:16 AM11/14/13
to
Denen wäre ein Kunststoffstiel aber auch anzuraten... zumindest der FF
Kirchdorf... die hatte vor Publikum beim Aufbrechen einer
Autokühlerhaube es geschafft von der Kreuzhacke den _Holz_Stiel
abzubrechen;=)

Wenn ich mir anguckem, was ich in meiner Jugend an Eschenstieln auf dem
Gewissen hatte... der Fiskars ist da robuster.

Olaf

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 14, 2013, 11:42:00 AM11/14/13
to
Manuel.N...@nurfuerspam.de (Manuel Reimer) schrieb:

> Irgendwie erwarte ich aber, dass ein Werkzeug, das zum Holzhacken
> gedacht ist, notfalls auch mal sowas wegsteckt.

Opa seelig hatte so eins:

http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE&t=50

Sorry fuer die Bildqualitaet, aber vor 30 Jahren musste man den
Weissabgleich noch zu Fuss machen und vergass das schonmal.

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

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Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 12:23:40 PM11/14/13
to
Olaf Schultz <o.sc...@enhydralutris.de> wrote:
>Denen wäre ein Kunststoffstiel aber auch anzuraten... zumindest der FF
>Kirchdorf... die hatte vor Publikum beim Aufbrechen einer
>Autokühlerhaube es geschafft von der Kreuzhacke den _Holz_Stiel
>abzubrechen;=)

Eine Kreuzhacke ist ja auch keine Brechstange, selbst wenn sie oft als
solche missbraucht wird.

jue

MaWin

unread,
Nov 14, 2013, 12:47:41 PM11/14/13
to
"Manuel Reimer" <Manuel.N...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:l62t1f$n71$1...@news.albasani.net...

> Es ist ein Kunststoffstiel mit einer Seele aus GFK. Den könnte man nur
> wieder mit Epoxy einkleben.

Halt der übliche Fehler: Statt was jahrhunderte bewährtes lieber
was exotisches kaufen (siehe Fiskars) und sich dann wundern,
wenn es nicht lange hält weil es nicht reparabel ist.

christian mock

unread,
Nov 14, 2013, 1:34:43 PM11/14/13
to
MaWin <m...@private.net> wrote:

> Sollte der Stiel brechen weil er auf Holz aufschlägt weil man
> mit der Axt nicht getroffen hat, dann kann man einfach einen
> neuen Stiel kaufen, im Gegensatz zu Fiskars oder deiner
> Epoxidharzaxt.

der punkt ist nur: die holzstiele meiner äxte schauen schon ziemlich
bedient aus, weil ich beim spalten halt immer wieder danebentreffe.
der stiel der fiskars hingegen hält.

zusätzlich ist sie durch den hohlen fiberglas-stiel relativ leicht,
liegt gut in der hand, und hat ca 10% mehr gekostet als die klasischen
äxte in derselben größe.

die teflon-beschichtung ist für'n hugo und schon angeknabbert, und für
meinen geschmack ist die klinge zu dünn, sie war dadurch zwar
anfänglich messerscharf, hat aber inzwischen ein paar kleine scharten.

> Richtig dicke Stämme teilt man mit 2 Spaltkeilen und dem
> Vorschlaghammer, und niemals mit der Axt die dabei überlastet
> werden würde.

wie würde eine axt dabei *überlastet*?

dünnere meterstücke hab ich mit der fiskars schon gespalten,
irgendwann ist der stamm für sowas aber einfach zu dick, ja, dann
nimmt man keile (die großen alu-dinger mit den holzstielen, sind zwar
nicht billig, taugen aber und die stiele sind austauschbar).

cm.

--
Actually, I found New Zealanders to be the most akin to Canadians.
They also feel the looming presense of a next door neighbour country
full of loud, excessively happy and somewhat simple people, and are a
little intimidated by it. -- Paul Tomblin

Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 2:04:55 PM11/14/13
to
christian mock <c...@tahina.priv.at> wrote:
>MaWin <m...@private.net> wrote:
>> Richtig dicke Stämme teilt man mit 2 Spaltkeilen und dem
>> Vorschlaghammer, und niemals mit der Axt die dabei überlastet
>> werden würde.
>
>wie würde eine axt dabei *überlastet*?

Da hat er sogar ausnahmsweise mal Recht: eine Axt ist nicht zum
Einschlagen von Spaltkeilen gebaut. Sie ist erstens zu leicht und
zweitens ganz einfach nicht dafuer gedacht: schlanker Kopf, ganz anderer
Stiel, ....

>dünnere meterstücke hab ich mit der fiskars schon gespalten,
>irgendwann ist der stamm für sowas aber einfach zu dick, ja, dann
>nimmt man keile (die großen alu-dinger mit den holzstielen, sind zwar
>nicht billig, taugen aber und die stiele sind austauschbar).

Aeehmmm, das sind Faellkeile. Und ja, _die_ kann man durchaus mit Beil
oder Axt vorsichtig in einen Saegeschnitt klopfen. Und sie sind aus Alu,
damit die Saegekette bei Kontakt nicht beschaedigt wird.

Spaltkeile sind einfach aus Stahl, s. z.B.
https://www.google.com/search?q=splitting+wedge&tbm=isch

Wobei ich diese neumodischen trapez- oder sternfoermigen Keile letzten
Sommer aus Neugier mal ausprobiert habe. Sehr enttaeuschend. Sie
funktionieren ok fuer kleine Kloben so bis 20-25cm Durchmesser. Aber die
kann ich leichter und schneller direkt mit der Axt spalten. Und fuer
groessere Kloben ist der Winkel des oberen Teils zu gross. Sie federn
nach dem Schlag einfach zurueck und springen aus dem Spalt heraus sobald
der schmale untere Winkel vollstaendig eingeschlagen ist.

jue
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Thomas Krenzel

unread,
Nov 14, 2013, 2:53:20 PM11/14/13
to
Am 14.11.2013 18:07, schrieb Martin Τrautmann:
> On 14 Nov 2013 17:42:00 +0100, Siegfrid Breuer wrote:
>> Opa seelig hatte so eins:
>>
>> http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE&t=50
>
> Statt der Zweihandbedienung als die Nullhandbedienung.
> Schneller geht's von Hand kaum, und nie hat jemand 'nen Finger verloren?

Brrrrrr*schüttel*
Hat Oppa schon immer so gemacht, mien jung ;)

Damit kann man sich locker eine Stunde bei youtube amüsieren, ich finde
den hier auch Krass:

WORLDS FASTEST LOGSPLITTER
<http://www.youtube.com/watch?v=2bVAAx3mMKY&list_pxtube=PLF2F0F760077880A3>


;)

T+

Sebastian Suchanek

unread,
Nov 14, 2013, 2:59:17 PM11/14/13
to
Am 14.11.2013 20:39, schrieb Martin Τrautmann:
> On Thu, 14 Nov 2013 11:04:55 -0800, Jürgen Exner wrote:
>> Spaltkeile sind einfach aus Stahl, s. z.B.
>> https://www.google.com/search?q=splitting+wedge&tbm=isch
>
> Ich dachte, Spaltkeile aus Stahl wären nicht mehr zulässig, weil deren
> Kopf gerne Granatsplitter absprengt, die den Hämoglobinwert deutlich
> negativ beeinflussen.

Zumindest werden sie noch angeboten...
http://www.ochsenkopf.com/de/products/group_articles.html?oe_opt[list_set]=174793,174549,174553

> Daher: entweder Kunststoffhammer auf Stahlkeil oder Stahlkeil mit
> Kunststoffauflage - oder Alu oder Stahlhohlkeil mit Holz

...allerdings in der Tat zusammen mit dem Sicherheitshinweis, man
möge doch bitte von der Verwendung von Stahlhämmern absehen.


Tschüs,

Sebastian

Georg Wieser

unread,
Nov 14, 2013, 3:04:38 PM11/14/13
to
Leute! Wir reden von "Anmachholz"!!!

Diese 1cm Zahnstocher, die man (fast) mit der Gummiaxt vom
Faschingskostüm des Junior machen kann.

Nicht vom Mammutbaumspalten in Kanda.

Fürs Anmachholz würde ich (nein habe ich) ein leichte billige
Baumarktaxt (Äxtlein) kaufen mit Kunststoffstiel, damit die draussen
bleiben kann. Kostet etwa 5 Euro.

Für diese Axt kann man dann mal ne halbe Stunde Zeit investieren um die
Schneide mit einer Fächerscheibe schlanker zu schleifen.
VORSICHT! Nicht zu stark erwärmen, sonst ist sie hinüber.
Dann anständig schleifen, das ist bei dieser Art von Werkzeug das
wichtigste.

Wenn der Schneidewinkel deutlich kleiner ist als bei einer Universalaxt,
dann hält er zwar viel weniger aus, das macht bei dem geplanten Einsatz
aber nichts aus. Dafür kannst Du mit extrem wenig Kraftaufwand
Anzündspeitel hacken für die Nachbran beneiden.

Bei Deinem Einsatzzweck spielt weder die Stiel, noch die
Schneidenqualität wirklich eine Rolle. Ich würde Plastik nehmen weils
draußen nicht gammelt.

Allerdings solltest Du mit dem Werkzeug dann nicht mehr überall
reinprügeln, das hält eine so geschliffene Schneide nicht gut aus.

MaWin

unread,
Nov 14, 2013, 3:17:04 PM11/14/13
to
"christian mock" <c...@tahina.priv.at> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnl8a5...@erl.tahina.priv.at...
>
> der punkt ist nur: die holzstiele meiner äxte schauen schon ziemlich
> bedient aus, weil ich beim spalten halt immer wieder danebentreffe.
> der stiel der fiskars hingegen hält.

Vorsicht: Glasfaserstiele gelten als nicht mehr sicher, wenn
sie nur ein mal einen Treffer abbekommen haben (d.h. der Stiel
und nicht das Eisen trifft den Stamm), weil sie unsichtbar
innerlich strukturgeschädigt sien können und danach
unvermittelt reissen können.

Holzstiele zeigen ihre Beschädigung und geben dann eher
langsam nach, man ist vorgewarnt und sehen ob man sie
noch nutzen kann.

> wie würde eine axt dabei *überlastet*?

Wenn du sie in den Stamm haust, und sie bleibt stecken,
kannst du noch mal umkehrt (Axt nach unten, Stamm nach oben)
auf deinen Hackklotz hauen, aber mehr sollte eine Axt nicht
zugemutet werden:
Nicht mit dem Vorschlagkammer oben drauf hauen damit sie
doch noch das Holz spaltet, nicht am Stiel nach links und
rechts biegen um den Stamm doch noch zu spalten.
Dann gleich den Spaltkeil mit dem Vorschlaghammer nehmen.


> nimmt man keile (die großen alu-dinger mit den holzstielen,
> sind zwar nicht billig, taugen aber und die stiele sind
> austauschbar).

Ähn, Keile haben keine Stiele und sind meist aus Eisen.

Und jetzt werd ich die anderen 5 rm klein machen,
2 rm haben das schon hinter sich, mit Werkzeug, das
teilweise 100 Jahre alt ist (und aktuelle Stiele
passen immer noch).

gUnther nanonüm

unread,
Nov 14, 2013, 3:17:20 PM11/14/13
to

"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:tfr9899leogmuooga...@4ax.com...

> Gummi? Stahl? Am Griff? Wovon redest du?
> Solltest du auch einer derjenigen sein, die von Fiskars Beilen und
> Aexten keine Ahnung haben, aber dieses Unwissen moeglichst heftig
> breittreten?

Hi,
mir wurscht, ich habe beim baumfällen und richten geholfen, Obstbäume, und
dabei den Unterschied in den Handflächen gespürt. Für nen halben Kaminvoll
merkt man nix, weshalb hier die Modediskussion tobt. Wer mal in Festmetern
axte, wird Hickory lieben lernen. Insbesondere wenn die eigene Axt vom
Schlagpartner weitergetrieben wird...ja, auf richtige Äxte kann man hinten
draufschlagen. Muß man auch können. Dafür gibts schmale Hämmer und eben
andere Äxte. Wir hatten einen ganzen Schrank voller "breitgekloppter" Äxte.
Genau wie breitgekloppte Hämmer. Soein Handwerker schmeißt ja nix weg.

--
mfg,
gUnther


Jürgen Exner

unread,
Nov 14, 2013, 5:08:18 PM11/14/13
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>On Thu, 14 Nov 2013 11:04:55 -0800, Jürgen Exner wrote:
>> Spaltkeile sind einfach aus Stahl, s. z.B.
>> https://www.google.com/search?q=splitting+wedge&tbm=isch
>
>Ich dachte, Spaltkeile aus Stahl wären nicht mehr zulässig,

Das meinst du doch wohl nicht ernst? Bitte, bitte, sag mir dass das ein
schlechter Witz war. Ich habe ja schon die Bemerkung ueber
wegschlossenen Bauschaum vor ein paar Tagen nicht glauben koennen. Und
jetzt keine brauchbaren Spaltkeile mehr?
Muss man jetzt den OP warnen, sich moeglichst schnell noch seine Axt zu
besorgen, bevor Aexte und Messer nur noch mit Weichgummischneiden und
abgerundeten Spitzen erlaubt sind?

Man, man, man. Wie eingeschuechtert (oder obrigkeitshoerig?) ist der
deutsche Michell eigentlich, dass er sich so einen Bloedsinn gefallen
laesst?

>weil deren
>Kopf gerne Granatsplitter absprengt, die den Hämoglobinwert deutlich
>negativ beeinflussen.

Und wieviele solcher Unfaelle in sagen wir mal den letzten 20 Jahren
sind ueberliefert?

>Daher: entweder Kunststoffhammer auf Stahlkeil oder Stahlkeil mit
>Kunststoffauflage - oder Alu oder Stahlhohlkeil mit Holz

Allso erlaubt sind nur noch entmannte Kombinationen. Faellen Spaltkeile
jetzt unter das Waffengesetz oder darf man sich wenigstens noch welche
aus einem Stueck Stahl selber schleifen?
Koennte ein interessanter Schwarzmarkt werden: "Pssst, willste einen
Spaltkeil? Noch echte Vor-Regulierungswahn-Ware!"

jue

Schorsch

unread,
Nov 14, 2013, 6:20:09 PM11/14/13
to
Am 14.11.2013 09:22, schrieb Jürgen Exner:
> Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>> Am 14.11.2013 01:22, schrieb Jürgen Exner:
>>> Schorsch <schors...@online.de> wrote:
>>>>> Preislich und auch von der Größe her gefällt mir die Fiskars X11 sehr
>>>>> gut. Ich bin mir aber unsicher wegen dem Kunststoffstiel. Hält sowas
>>>>> oder sollte man lieber etwas kaufen, bei dem man den (Holz-)Stiel
>>>>> tauschen kann?
>>
>>>>
>>>> und was genau spricht dagegen, den Kunststoffstiel mit einem Holzstil zu
>>>> ersetzen?
>>>
>>> Offensichtlich hast du noch nie ein Beil/eine Axt von Fiskars gesehen.
>>
>> Wo steht denn, dass er schon was von Fiskars hat?
>> Da steht nur:
>>
>> "vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt. Wurde mir ursprünglich
>> geschenkt und war wohl mal bei einem Discounter zu bekommen. Der nur mit
>> Epoxidharz eingegossene Kunststoffstiel hat sich gelöst und konnte
>> letztlich mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden. "
>
> Warum hast du dann nicht auf diesen Text geantwortet sondern stattdessen
> auf den Abschnitt, in dem er von seiner Wunschaxt Fiskars schreibt?
>

Ich hab nicht auf den Abschnitt geantwortet, sondern auf den ganzen Text.
So wie Du zitiert hast, bleibt halt genau der Teil stehen, auf den ich
eigentlich nicht geantwortet habe.


>> Drum frage ich ja nach, was dagegen spricht.
>
> Eine gute Frage. Leider an der falschen Stelle eingefuegt und deshalb
> (nicht nur von mir) falsch verstanden.

und ist das nun so schlimm. Egodefekt erlitten? Das tut mir dann aber
sehr leid.

Gruß
Schorsch

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 14, 2013, 8:00:00 PM11/14/13
to
t-us...@gmx.net (Martin ?rautmann) schrieb:

>> http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE&t=50
>
> Statt der Zweihandbedienung als die Nullhandbedienung.
> Schneller geht's von Hand kaum, und nie hat jemand 'nen Finger
> verloren?

Nix von bekannt.

> Selbst die Lautstärke klingt einigermaßen zivil.

Am lautesten war das ausgeschlagene Pleuellager.

Siegfrid Breuer

unread,
Nov 14, 2013, 8:03:00 PM11/14/13
to
thurga...@gmx.de (Thomas Krenzel) schrieb:

>>> http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE&t=50
>>
> Brrrrrr*schüttel*
> Hat Oppa schon immer so gemacht, mien jung ;)

Opa hatte in den 50ern fuenf solcher Dinger, an denen Frauen
Anmachholz spalteten, mit dem er halb Koeln belieferte.
Die eine Maschine hatte er als Andenken im Garten.

christian mock

unread,
Nov 15, 2013, 2:45:11 AM11/15/13
to
Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:
> christian mock <c...@tahina.priv.at> wrote:
>>MaWin <m...@private.net> wrote:
>>> Richtig dicke Stämme teilt man mit 2 Spaltkeilen und dem
>>> Vorschlaghammer, und niemals mit der Axt die dabei überlastet
>>> werden würde.
>>
>>wie würde eine axt dabei *überlastet*?
>
> Da hat er sogar ausnahmsweise mal Recht: eine Axt ist nicht zum
> Einschlagen von Spaltkeilen gebaut. Sie ist erstens zu leicht und
> zweitens ganz einfach nicht dafuer gedacht: schlanker Kopf, ganz anderer
> Stiel, ....

ja klar, aber ich hatte das jetzt als warnung beim direkten spalten
mit der axt verstanden.

außerdem gibt's ja auch solidere äxte, die hammerkopf-seite von der
hier zb
http://www.interforst.at/products/29220-spalthammer-novagrip.aspx
unterscheidet sich nicht wirklich von meinem vorschlaghammer.

die profis schleppen ja auch nicht axt und hammer mit:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=tFFCPI6DfY8#t=120

>>nimmt man keile (die großen alu-dinger mit den holzstielen, sind zwar
>>nicht billig, taugen aber und die stiele sind austauschbar).
>
> Aeehmmm, das sind Faellkeile. Und ja, _die_ kann man durchaus mit Beil
> oder Axt vorsichtig in einen Saegeschnitt klopfen. Und sie sind aus Alu,
> damit die Saegekette bei Kontakt nicht beschaedigt wird.

nein, das sind spaltkeile:
http://www.interforst.at/products/13797-alu-scheiterkeil-dural.aspx

fällkeile sind üblicherweise aus kunststoff und quer zur
einschlagrichtung geriffelt, damit sie nicht rausrutschen:
http://www.interforst.at/products/13799-fallkeil-muller.aspx

> Spaltkeile sind einfach aus Stahl, s. z.B.
> https://www.google.com/search?q=splitting+wedge&tbm=isch

solche gibt's auch, der einzige vorteil ist, daß sie billig sind.
nachteile: sie sind schwer, zu klein, und es besteht die gefahr von
fliegenden splittern beim draufhämmern, weswegen sie m.w. für den
professionellen einsatz nicht zugelassen sind.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
** http://www.vibe.at/ ** http://quintessenz.org/ ** s...@foo.woas.net
I saw her standin' on her front lawn just twirlin' her baton
Me and her went for a ride sir and ten innocent people died

christian mock

unread,
Nov 15, 2013, 3:05:58 AM11/15/13
to
MaWin <m...@private.net> wrote:

>> wie würde eine axt dabei *überlastet*?
>
> Wenn du sie in den Stamm haust, und sie bleibt stecken,
> kannst du noch mal umkehrt (Axt nach unten, Stamm nach oben)
> auf deinen Hackklotz hauen, aber mehr sollte eine Axt nicht
> zugemutet werden:

wie jetzt, reden wir vom stämme spalten (also mindestens meterstücke)
oder vom kleinzeug-spalten? weil im geschnittenen, vorgespaltenen ist
mir noch keine axt so steckengeblieben, daß ich sie mit keilen hätt
befreien müssen. astige, verdrehte fichten-meterstücke sind da etwas
mühsamer.

> Nicht mit dem Vorschlagkammer oben drauf hauen damit sie
> doch noch das Holz spaltet, nicht am Stiel nach links und
> rechts biegen um den Stamm doch noch zu spalten.
> Dann gleich den Spaltkeil mit dem Vorschlaghammer nehmen.

das sagt eh der hausverstand, klar.

>> nimmt man keile (die großen alu-dinger mit den holzstielen,
>> sind zwar nicht billig, taugen aber und die stiele sind
>> austauschbar).
>
> Ähn, Keile haben keine Stiele und sind meist aus Eisen.

du scheinst eine wirkliche segnung der modernen forsttechnik verpasst
zu haben:

http://www.interforst.at/products/13797-alu-scheiterkeil-dural.aspx

die dinger funktionieren um welten besser als die stahlkeile.

sie sind schön groß (geschätzt 8 cm breit an der klinge und damit
geschätzt 5 cm spaltdicke), damit geht der spalt im holz auch soweit
auf, daß es wirklich reißen kann. und wegen dem holzschaft kannst
unbesorgt mit dem vorschlaghammer draufknallen, wenn's notwendig ist,
ohne rückschlag und splitter.

seit ich die alukeile habe, verwend ich die stahldinger nur mehr,
um die alus zu befreien, falls die mal feststecken.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
** http://www.vibe.at/ ** http://quintessenz.org/ ** s...@foo.woas.net
Besides, vi uses Nethack-style keybindings, and emacs doesn't.
-- Adam Thornton

frank paulsen

unread,
Nov 15, 2013, 4:53:04 AM11/15/13
to
Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> writes:

> Wenn das so stimmt, würde ich mich an seiner Stelle zwischen Gränfors
> Minibeil, Handbeil Kubben, Wildmarksbeil und Outdoor-Axt entscheiden. Dann
> hat man was richtig edles für die kleinen Scheite und außerdem ist man für
> Lagerfeuerchen beim Angeln, Campen usw. top gerüstet, denn alle 4 Modelle
> sind rucksacktauglich.
>
> <http://www.gransforsbruk.com/de/produkte/forstaxte/gransfors-minibeil/>

ich bin stolzer besitzer eines Wildmarksbeiles. das teil sieht sehr
schick aus, das kommt auf dem foto eher schlecht rueber.

_aber_ ganz ehrlich: in meinem rucksack ist immer noch ein beil, das ich
vor vieleicht dreissig jahren bei einem holzschuhmacher in Gahlen
kaufte, fuer damals happige 25 DM. 550g incl. lederscheide, stiel etwas
laenger als beim Wildmarksbeil.

habe damit halbe birkenwaelder in lappland abgeholzt, anmachholz fuer
den kohleofen, fuers grillen und pipapo. moechte ich nicht mehr missen,
auch wenn es nicht ganz so schoen ist.

am allerwichtigsten finde ich, dass so ein handbeil gut in der hand
liegt, und genau das fehlt mir beim Wildmarksbeil, und noch viel mehr
beim Handbeil.

andererseits habe ich neulich einen holzbildhauer gesehen, der mit
Handbeil und Forstbeil ganz unglaubliche sachen anstellen konnte.

--
frobnicate foo

Jo Warner

unread,
Nov 15, 2013, 8:35:01 AM11/15/13
to
Am 13.11.2013 20:09, schrieb Manuel Reimer:
> Hallo,
>
> vor einigen Tagen hat sich meine Axt zerlegt.

Hier kommen lauter Tipps f�r Brennholz-Spalt�xte gro�en Kalibers und
niemand sieht die �berschrift.

Anmachholz l�sst sich aus Werkstattresten oder alten Einwegpaletten
machen, daf�r braucht man keine teure Axt, sondern eine S�ge wegen
Abl�ngen und das billigste kleinste Beil.

Manuel Reimer

unread,
Nov 15, 2013, 9:20:19 AM11/15/13
to
On 11/15/2013 02:35 PM, Jo Warner wrote:
> Anmachholz l�sst sich aus Werkstattresten oder alten Einwegpaletten
> machen, daf�r braucht man keine teure Axt, sondern eine S�ge wegen
> Abl�ngen und das billigste kleinste Beil.

Ja, da ist was dran.

Mit der Ausnahme, dass ich mir nicht extra Paletten anschaffen werde um
Anmachholz zu machen. Ich habe hier fertige Scheite (ofenfertig) und
m�chte damit, ohne noch eine S�ge zu bem�hen, passende kleine St�ckchen
hacken.

Und wenn das Scheit mal ein bisschen gr��er ist, dann hole ich f�r das
eine auch nicht extra ein anderes Werkzeug sondern dann wird das "Beil"
halt zweckentfremdet am �u�ersten Ende am Stiel gehalten und die Wucht
des Klotzes mitgenutzt um ihn doch zu teilen. Diese �berlastung hat mein
Billigbeil eben nicht besonders lange mitgemacht. Das n�chste muss das
abk�nnen!

Ich habe nun mal die Einzelteile meines alten Beils reingeholt und eine
Stiell�nge von 37cm gemessen.

Damit liege ich eher im Bereich vom Fiskars X7 welches dann auch nur um
die 28 EUR kosten w�rde. Ein X11 w�re f�r meine Zwecke wohl
�berdimensioniert.

Gru�

Manuel

Jo Warner

unread,
Nov 15, 2013, 9:47:46 AM11/15/13
to
Am 15.11.2013 15:20, schrieb Manuel Reimer:

> Mit der Ausnahme, dass ich mir nicht extra Paletten anschaffen werde um
> Anmachholz zu machen. Ich habe hier fertige Scheite (ofenfertig) und
> m�chte damit, ohne noch eine S�ge zu bem�hen, passende kleine St�ckchen
> hacken.

Alte Einwegpaletten kriegst du auf jeder Baustelle und bei jedem
Baustoffhandel geschenkt. Nadelholz brennt sowieso schneller an.

Manuel Reimer

unread,
Nov 15, 2013, 10:34:02 AM11/15/13
to
On 11/15/2013 03:47 PM, Jo Warner wrote:
> Alte Einwegpaletten kriegst du auf jeder Baustelle und bei jedem
> Baustoffhandel geschenkt. Nadelholz brennt sowieso schneller an.

Müsste ich aber abholen und, wie du ja schon angemerkt hattest, erst
noch sägen.

Wenn ich mir mehr Arbeit machen wollte als irgend nötig, dann würde ich
mir das Holz nicht ofenfertig liefern lassen ;)

Als Übergangslösung habe ich mir mittlerweile das alte Beil erstmal
wieder "ganzgefrickelt". Das spröde Epoxy rausgeklopft, dann das
Eisenteil auf den Ofen gelegt, dass es anständig warm wird. Stiel wieder
rein und mit einer langen Düse auf der Klebepistole den Zwischenraum
zwischen Stiel und Eisen komplett mit Heißkleber ausgegossen. Sicher
keine Dauerlösung aber bis ich mein neues Beil habe wird es wohl halten.

Gruß

Manuel

Jo Warner

unread,
Nov 15, 2013, 11:22:45 AM11/15/13
to
Am 15.11.2013 16:34, schrieb Manuel Reimer:

> Wenn ich mir mehr Arbeit machen wollte als irgend nötig, dann würde ich
> mir das Holz nicht ofenfertig liefern lassen ;)

Das passt wiederum gar nicht zu de.rec.heimwerken. Man kann übrigens
auch Anmachholz fertig kaufen und braucht kein Beil.

Jürgen Exner

unread,
Nov 15, 2013, 11:48:17 AM11/15/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>On 11/14/2013 06:33 AM, Martin ?rautmann wrote:
>> Bei der Fiskars wüsste ich nicht, wie man den Stiel ersetzen könnte. Bei
>> der ursprünglichen, mit Kunststoffstiel, kann das aber durchaus möglich
>> sein.
>
>Würde wohl gehen, wenn man einen passenden auftreibt.
>
>Stiel und passender Keil zusammen sind aber auch nicht billig und wenn
>man dagegen sieht, dass die gesamte alte Axt um die 8 EUR in der
>Anschaffung gekostet hat und von mir laienhaft geschliffen werden
>musste, dass sie überhaupt brauchbar war, zweifle ich die Sinnhaftigkeit
>an, noch viel Geld da reinzustecken.

Einen Stiel fuer ein Beil findet man in jedem dickeren Ast. Man muss nur
das ueberfluessigen Material rundrum wegschneiden :-) Und Keile fallen
dabei sogar noch als Beiprodukt mit an. Und schliesslich sind wir hier
ja in dr.heimwerken.

Ob sich das allerdings fuer einen Beilkopf fuer 8 Euro lohnt ist
wirklich die Frage. Aus schnell in China zusammengeschmolzenen
Konservendosen wird nun mal kein guter Werkzeugstahl.
Andererseits, wenn du bisher mit dem Kopf zufrieden warst, dann warum
nicht reparieren?

jue

Manuel Reimer

unread,
Nov 16, 2013, 10:52:21 AM11/16/13
to
On 11/15/2013 05:22 PM, Jo Warner wrote:
> Das passt wiederum gar nicht zu de.rec.heimwerken. Man kann übrigens
> auch Anmachholz fertig kaufen und braucht kein Beil.

Fertiges Anmachholz ist aber doch eher teuer. Ausreichend teuer um die
Investition in ein kleines Beil in kürzester Zeit wieder "drin" zu haben.

Da meine Notlösung mit Heißkleber definitiv auch nur eine Notlösung ist
(wackelt schon wieder) habe ich mir jetzt das Fiskars X7 bestellt. Mal
sehen wie gut ich damit zurechtkomme.

Gruß

Manuel

Lutz Schulze

unread,
Nov 16, 2013, 11:06:12 AM11/16/13
to
Am Sat, 16 Nov 2013 16:52:21 +0100 schrieb Manuel Reimer:

> Da meine Notlösung mit Heißkleber definitiv auch nur eine Notlösung ist
> (wackelt schon wieder) habe ich mir jetzt das Fiskars X7 bestellt. Mal
> sehen wie gut ich damit zurechtkomme.

Ein Beil mit Heißkleber reparieren zu wollen würde ich schlicht für verrückt
halten. Hoffentlich ist niemand in der Nähe wenn du es verwendest.

Lutz

--
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gUnther nanonüm

unread,
Nov 16, 2013, 2:25:09 PM11/16/13
to

"Lutz Schulze" <lsch...@netzwerkseite.de> schrieb im Newsbeitrag
news:160a4fb45qh10.9678ye3xcl43$.dlg@40tude.net...
> Am Sat, 16 Nov 2013 16:52:21 +0100 schrieb Manuel Reimer:
>
>> Da meine Notlösung mit Heißkleber definitiv auch nur eine Notlösung ist
>> (wackelt schon wieder) habe ich mir jetzt das Fiskars X7 bestellt. Mal
>> sehen wie gut ich damit zurechtkomme.
>
> Ein Beil mit Heißkleber reparieren zu wollen würde ich schlicht für
> verrückt
> halten. Hoffentlich ist niemand in der Nähe wenn du es verwendest.
>
> Lutz

Hi,
bah bist Du fies...genau andersrum wird kein Holzfuß draus, hoffentlich hört
ihn jemand schreien, wenn...

Und ja, es gibt Heißkleber auch für soein Problem. Allerdings bezweifle ich,
daß "er" solchen hat. Meistverbreitet ist der trübtransparente mit der
geringsten Festigkeit und niedriger Schmelztemp. Für sowas würde ich "Rot"
verwenden...und das Beil anwärmen vor der Klebung. Lohnen tut das aber wohl
auch nicht, der Stiel ist vermutlich inzwischen "ausgeleiert" und sollte
komplett ersetzt werden. Im professionellen Bauhandwerk gibts Ersatz-Stiele.
Natürlich nicht bei Obi...

--
mfg,
gUnther


Jan Heitkötter

unread,
Nov 18, 2013, 3:34:04 PM11/18/13
to
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