ich suche eine Methode mit der ich mir beim Tapeten entfernen die üble
Plackerei ersparen kann, mit dem manuellen Abkratzen. Bei Malern hab
ich das mal gesehen, dass die mit einer Druckspritze die Tapeten
gewässert haben, dann ging das ablösen wesentlich schneller als beim
wässern mit der Rolle. ich hätte es aber am liebsten wenn ich die
Tapeten abziehen kann oder die von alleine runterfallen. sowas hab ich
mal bei Wasserschäden gesehen, die Tapeten waren so stark
durchfeuchtet, dass die ohne zutun runtergefallen sind.
ist es vielleicht möglich, die Druchspritzenmethode noch zu
verbessern, indem man eine wesentlich grössere Menge Wasser aufbringt.
Also z.B. mehrmals mit der Druckspritze wässern oder gleich einen
Gartenschlauch an das Spritzenrohr anschliessen sodass man sich das
Pumpen sparen kann.
Warte noch ein Weilchen, bis der nächste Christbaum - ist ja bald
fällig - trocken ist und zünde eine Kerze an.
Die Feuerwehr erledigt den Rest.
Die Frage war nicht ernst gemeint, oder?
wundert sich
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn
> ist es vielleicht möglich, die Druchspritzenmethode noch zu
> verbessern, indem man eine wesentlich grössere Menge Wasser aufbringt.
Ein Kasten Bier der örtlichen Feuerwehr spendieren: Die machen dann
gerne eine ausgiebige Löschübung in deinem Wohnzimmer.
Oder: Beim Wasserwerk ein Standrohr für die Straße mit
C-Schlauch-Anschluss mieten (ca. 1 EUR pro Tag), das erhöht den
Wasserdurchsatz beträchtlich.
SCNR
Alfred
> ich suche eine Methode mit der ich mir beim Tapeten entfernen die üble
> Plackerei ersparen kann, mit dem manuellen Abkratzen.
Soso.
> ich hätte es aber am liebsten wenn ich die
> Tapeten abziehen kann oder die von alleine runterfallen.
Ach?
Irgendwie wollen wir das doch alle.
> ist es vielleicht möglich, die Druchspritzenmethode noch zu
> verbessern, indem man eine wesentlich grössere Menge Wasser aufbringt.
Letztendlich entscheidend ist nicht die Menge Wasser, die du aufbringst,
sondern die, die in die Tapete einzieht.
Entweder über längere Zeit ständig feucht halten (Wasserschaden-Effekt)
oder das Wasser dazu bringen, besser in die Tapete einzuziehen.
Z.B. speziellen Tapetenlöser oder einfaches Spülmittel dazu tun.
(Stichwort: Oberflächenspannung)
Gruss
Martin
Da oben fehlt Dein kompletter Name.
> Hallo,
>
> ich suche eine Methode mit der ich mir beim Tapeten entfernen die üble
> Plackerei ersparen kann, mit dem manuellen Abkratzen. Bei Malern hab
> ich das mal gesehen, dass die mit einer Druckspritze die Tapeten
> gewässert haben, dann ging das ablösen wesentlich schneller als beim
> wässern mit der Rolle. ich hätte es aber am liebsten wenn ich die
> Tapeten abziehen kann oder die von alleine runterfallen.
Wollen wir das nicht alle?
Wichtig ist, dass das Wasser bis an den Kleister vordringen kann. Also
einsprühen, dann einziehen lassen und nochmal einsprühen. Mit aller
Gewalt die Tapete von außen klatschnass zu machen wird nichts bringen.
Wenn die Tapete schon aus mehrere Farbschichten besteht und das Wasser
damit schlecht einziehen kann, dann empfiehlt es sich, die Tapete vorher
mit einer Nagelrolle zu bearbeiten. Dadurch bekommt sie viele kleine
Löcher, durch die das Wasser eindringen kann.
> sowas hab ich
> mal bei Wasserschäden gesehen, die Tapeten waren so stark
> durchfeuchtet, dass die ohne zutun runtergefallen sind.
Und wie lange hat es gedauert, bis das Haus wieder bewohnbar war? ;-)
Gruß,
Jens
--
Spritkostentabelle für Gasfahrer: http://www.jens-toensing.de/sprit
Steht im Winter noch das Korn, ist es wohl vergessen wor´n ...
##
so meinte ich das auch, der Maler mit der Druckspritze hat nur einmal
draufgespritzt. ich dachte, wenn ich oft genug draufspritze, mit pausen
dazwischen, dann ist die wand auch noch etwas durchfeuchtet, sodass der
putz der kleisterschicht nicht mehr so schnell das wasser entzieht.
bloss wie oft muss ich mit der spritze ran ? Die Ídee mit dem Schlauch
war gedacht, um das lästige aufpumpen der Druckspritze zu sparen, ein
Wasserhahn sollte auch die 3 Bar Druck bringen um mit dem Spritzrohr
einen Nebel zu erzeugen.
Entweder über längere Zeit ständig feucht halten
(Wasserschaden-Effekt)
oder das Wasser dazu bringen, besser in die Tapete einzuziehen.
Z.B. speziellen Tapetenlöser oder einfaches Spülmittel dazu tun.
(Stichwort: Oberflächenspannung)
##
Das mit dem Nageln und dem Spülmittel kenne ich schon, bringt aber
nicht den gewünschten Effekt. Bei mehreren übereinandergeklebten
Tapeten und stark haftendem Kleister bin ich pro raum mindestens 1 Tag
mit Abkratzen beschäftigt, bei manchen Tapetensorten auch schon mal 2
Tage. Es gibts da wirklich widerliches Zeugs.
Im Prinzip will ich mir das Abkratzen komplett sparen. Ich hab jetzt
schon mehrere Wasserschäden gesehen, wenn die Tapete nicht von selbst
runtergefallen ist, dann konnte man sie innerhalb weniger minuten
abziehen. Daher die Idee einen "kontrollierten" Wasserschaden
aufzubringen.
Eine andere Idee war, ein Tröpfchenbewässerungssystem an die wand zu
nageln um so kontinuierlich kleine Mengen Wasser aufzubringen. Da ich
im nächsten Jahr eine sehr große Renovierungsaktion durchführen will
brauch ich Ideen um mir die Arbeit zu erleichtern
##
Wie oft einsprühen, damit man die Tapete abziehen kann ? Ich hab da
Fälle mit 3 übereinandergeklebten Tapeten, wo jede Schicht ca. 5 mal
gestrichen wurde.
Mit aller
Gewalt die Tapete von außen klatschnass zu machen wird nichts bringen.
Wenn die Tapete schon aus mehrere Farbschichten besteht und das Wasser
damit schlecht einziehen kann, dann empfiehlt es sich, die Tapete
vorher
mit einer Nagelrolle zu bearbeiten. Dadurch bekommt sie viele kleine
Löcher, durch die das Wasser eindringen kann.
> sowas hab ich
> mal bei Wasserschäden gesehen, die Tapeten waren so stark
> durchfeuchtet, dass die ohne zutun runtergefallen sind.
Und wie lange hat es gedauert, bis das Haus wieder bewohnbar war? ;-)
###
In den Fällen wo das Wasser relativ langesam in kleineren Mengen die
Wände runtergelaufen ist war das nach 2 Tagen soweit abgetrocknet,
dass der Maler tapezieren konnte. Das liess sich dann besonders gut
tapezieren, da der Maler die Wände nicht mehr anfeuchten oder
vorkleistern musste. Die Wände hatten noch eine kleine
Restfeuchtigkeit.
Gruß
Hier fehlt immernoch Dein kompletter Name.
> Wollen wir das nicht alle?
> Wichtig ist, dass das Wasser bis an den Kleister vordringen kann. Also
> einsprühen, dann einziehen lassen und nochmal einsprühen.
>
> ##
>
> Wie oft einsprühen, damit man die Tapete abziehen kann ? Ich hab da
> Fälle mit 3 übereinandergeklebten Tapeten, wo jede Schicht ca. 5 mal
> gestrichen wurde.
Ich (bzw. meine Frau) hat in den letzten Wochen ein ganzes Haus von
Tapeten befreit. Da gab es auch teilweise 3 Schichten Tapeten.
Wie oft Du einsprühen musst, kann Dir keiner sagen. Einfach einsprühen,
und probieren, wie gut es geht.
Allerdings wird das trotzdem noch eine Heidenarbeit. Trotz kräftiger
Durchfeuchtung kann es Fitzelarbeit bleiben. Die Tapeten wirst Du in den
seltensten Fällen in großen Stücken abziehen können.
Mein Frau hat mit 2 Helferinnen einige Tage gebraucht. Teilw. hat Sie
für einen Raum einen Tag gebraucht, trotz Helfer.
Gruß,
Jens
--
Spritkostentabelle für Gasfahrer: http://www.jens-toensing.de/sprit
Rutscht der Magd im Stall das Mieder, legt der Knecht die Forke nieder.
> Wollen wir das nicht alle?
> Wichtig ist, dass das Wasser bis an den Kleister vordringen kann. Also
> einsprühen, dann einziehen lassen und nochmal einsprühen.
>
> ##
>
> Wie oft einsprühen, damit man die Tapete abziehen kann ? Ich hab da
> Fälle mit 3 übereinandergeklebten Tapeten, wo jede Schicht ca. 5 mal
> gestrichen wurde.
Liesmal http://learn.to/quote
Dein Zitierstil ist echt furchtbar und absolut leseunfreundlich.
Weiterhin solltest Du mal einen Realnamen angeben, weil Dir sonst u.U.
nicht viele Leute antworten.
Ciao CHRiSTiAN.
--
..// LiFE iS CRUeL WiTHoUT SoUND
..// EOT
Du solltest nicht zuviel Wasser aufsprühen, da Du Dir sonst Deinen Putz mit
Wasser tränkst und so die Gefahr von Schimmel besteht. Weiterhin hält die
neue Tapete auf nassem Putz nicht wirklich gut. Der Putz könnte Dir
ausserdem von der Wand bröckeln.
Die Maler nehmen eine Mischung von Wasser mit Spüli und sprühen die mit
diesen Gartengiftspritzen auf. Dabei nimmst Du gerade soviel, dass die
Tapete sichtbar feucht geworden ist. Das Spüli löst den Kleister an und im
Normalfall kannst Du dann die Tapete in einer Bahn abziehen.
Problematischer wird es, wenn zig Tapeten übereinander geklebt wurden oder
die Tapete einen Latex o.ä. Überzug aufweist, durch den das Wasser nicht
wirklich eindringen kann. Dann ist wieder Handarbeit gefragt.
> Wenn die Tapete schon aus mehrere Farbschichten besteht und das Wasser
> damit schlecht einziehen kann, dann empfiehlt es sich, die Tapete vorher
> mit einer Nagelrolle zu bearbeiten. Dadurch bekommt sie viele kleine
> Löcher, durch die das Wasser eindringen kann.
Das mit der Nagelrolle ist ne coole Idee. Darauf bin ich bisher noch nicht
gekommen. Zusammen mit der Wasser/Spüli Mischung sollte das Abziehen ein
Kinderspiel sein.
>Am 7 Dec 2005 00:43:29 -0800 schrieb thomas:
>
>> Hallo,
>>
>> ich suche eine Methode mit der ich mir beim Tapeten entfernen die üble
>> Plackerei ersparen kann, mit dem manuellen Abkratzen. ...
>
>Die Maler nehmen eine Mischung von Wasser mit Spüli und sprühen die mit
>diesen Gartengiftspritzen auf. Dabei nimmst Du gerade soviel, dass die
>Tapete sichtbar feucht geworden ist. Das Spüli löst den Kleister an...
Nein, das Wasser. Das Spüli dient nur dazu, die Oberflächenspannung
des Wassers zu vermindern, damit es besser einzieht.
Deswegen empfehle ich für sowas immer Klarspüler (für Spülmaschinen),
da hier der Effekt der gleiche oder noch stärker ist und umgekehrt
keine rückfettenden o.ä. Inhaltsstoffe drin sind, die in der Wand
bleiben und die Haftung verschlechtern können,
meint
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn
Nein, leider nicht. Wenn man etwas Kleister in die Mischung gibt, ist
die Wirkung noch besser aber trotzdem muss man das oft mühsam
runterkratzen
Für Bodenbeläge gibts ja solche Maschinen zum Abschaben, die Knabbern
den Teppich ab. Vielleicht gibts das ja auch für Tapeten.
Diese Dampfdinger sieht man ja öfter mal in Baumärkten, bisher habe
ich aber nichts gutes darüber gehört. Vielleicht hat dein Maler ja
ein besseres Gerät gehabt als das aus dem Baumarkt
Hi,
wir hatten uns mal eins von "Wagner" (z. B.
<http://www.wagner-group.de/portal/color_w_14_de_wag,,360.html>) bei
einem Bekannten ausgeliehen, und damit ging das Tapetenablösen sehr gut.
Allerdings waren es auch nur "normale" Tapeten, also nicht -zig
Schichten übereinander.
Vom Gefühl her - ich mache sowas ja nicht jeden Monat - ging es mit dem
Dampflöser viel angenehmer und schneller als mit der Sprühmethode.
Tschues, Juergen
--
Sport und Spass: ---> http://www.die-anderen-nauheim.de
Ärger mit AOL-CDs? -> http://www.nomoreaolcds.org
Jo,
Faulheit soll ja erfinderisch machen.......( ? )
Hast du schon mal überlegt, dass das Wasser so schnell gar nicht von
Tapete und Wand aufgenommen werden kann?
Es läuft dann also die Wand runter, bestenfalls unter den
Fussbodenbelag. Da hast du dann einen potentiellen Herd für Schimmel
und andere Bakterien.
Schlimmstenfalls läuft es in die darunter liegenden Zimmer.....
Das sind dann Kosten :>
Gruss Siggi
>Am 7 Dec 2005 00:43:29 -0800 schrieb thomas:
>
>> Hallo,
>>
>> ich suche eine Methode mit der ich mir beim Tapeten entfernen die üble
>> Plackerei ersparen kann, mit dem manuellen Abkratzen. Bei Malern hab
>> ich das mal gesehen, dass die mit einer Druckspritze die Tapeten
>> gewässert haben, dann ging das ablösen wesentlich schneller als beim
>> wässern mit der Rolle. ich hätte es aber am liebsten wenn ich die
>> Tapeten abziehen kann oder die von alleine runterfallen. sowas hab ich
>> mal bei Wasserschäden gesehen, die Tapeten waren so stark
>> durchfeuchtet, dass die ohne zutun runtergefallen sind.
>> ist es vielleicht möglich, die Druchspritzenmethode noch zu
>> verbessern, indem man eine wesentlich grössere Menge Wasser aufbringt.
>> Also z.B. mehrmals mit der Druckspritze wässern oder gleich einen
>> Gartenschlauch an das Spritzenrohr anschliessen sodass man sich das
>> Pumpen sparen kann.
>
>Du solltest nicht zuviel Wasser aufsprühen, da Du Dir sonst Deinen Putz mit
>Wasser tränkst und so die Gefahr von Schimmel besteht. Weiterhin hält die
>neue Tapete auf nassem Putz nicht wirklich gut. Der Putz könnte Dir
>ausserdem von der Wand bröckeln.
>
>Die Maler nehmen eine Mischung von Wasser mit Spüli und sprühen die mit
>diesen Gartengiftspritzen auf. Dabei nimmst Du gerade soviel, dass die
>Tapete sichtbar feucht geworden ist. Das Spüli löst den Kleister an und im
>Normalfall kannst Du dann die Tapete in einer Bahn abziehen.
>
Hi,
jo, in leeren Wohnungen, Wohnungen ohne Teppichboden, ohne Parkett, in
Wohnungen wo nicht gerade die teuersten Fliesen, Terazzo oder Marmor
liegt, da kann man die Gartenspritze verwenden....
Eigentlich mache ICH das in Privathäusern auf die gute alte Art:
Nagelrolle (Keine aus'm Baumarkt), Eimer Wasser, Deckenbürste.
>Problematischer wird es, wenn zig Tapeten übereinander geklebt wurden oder
>die Tapete einen Latex o.ä. Überzug aufweist, durch den das Wasser nicht
>wirklich eindringen kann. Dann ist wieder Handarbeit gefragt.
Da ist dann eine gute Nagelrolle angesagt. Wie angesprochen, nicht
unbedingt die aus dem Baumarkt. Es gibt solche, wo die Rollen leicht
schräg ( 20 Grad ? ) zum Stiel angebracht sind. Das bewirkt, das obere
Schichten echt zerfetzt werden. Also bitte nicht auf Rigips oder
Fermacell verwenden. Die Spitzen von meiner ( 3 Mon. alt, gut in
Gebrauch) sind echt so spitz, man sollte da nicht reinfassen......
Die Baumarktdinger, na ja.
Was den Tapetenlöser betrifft: ganz billiger ist mit Spüli gleich zu
setzen. Guter enthält Stoffe, die nicht nur die Oberflächenspannung
aufhebt, sondern auch den Kleister zersetzt. Ist teurer, aber man kann
ihn ja dosieren.
Mein Geheimtipp: verrate ich nicht.
Der grösste Fehler der Heimwerker ist die Ungeduld.
Gruss Siggi
Es gibt Menschen, die hier gerne eine vollständigen Namen lesen.
[ganz viel kaputtes Quoting]
Deine Artikel sind kaum lesbar. Würdest du dir bitte eine Seite wie
<http://learn.to/quote> anschauen? Vielen Dank!
--
P@rick
Es stimmt nicht, dass Kühe Milch geben - sie wird ihnen von den Melkern
weggenommen
[Kroppach, D.; Ich will lernen wie man Kinder pflegt und kocht; Eichborn]
Wie Du das Wasser auf die Wand bringst ist eigentlich
völlig egal. Und Du kannst auch keine unbegrenzte Menge
Wasser aufbringen. Du mußt nur soviel Wasser aufbringen,
daß das Wasser die Farb- und Tapetenschichten bis zum
Kleister durchdringen kann und den dann anlöst.
Die meisten (alle?) "Heimwerker" machen den großen Fehler,
daß sie bei solchen Aktionen alles ein bischen feucht
machen und sobald die Tapeten sich etwas verfärben, wollen
sie anfangen zu Kratzen. Und weil die Luft so unangenehm
feucht wird, machen sie dann noch Türen und Fenster zum
Lüften auf. Das hat zur Folge, daß das Wasser schon längst
wieder am wegtrocknen ist und der Kleister gar nicht genug
Wasser bekam zum weich werden.
Fenster und Türen zu, und dann so lange Wässern (mit Spüli
im Wasser geht's schneller), bis die Luft so feucht ist daß
man denkt man sei in einer kalten Sauna. Und erst wieder
lüften, wenn die Tapeten runter sind. Der Putz trocknet dann
schnell wieder und der ganze Vorgang geht verhältnismäßig
leicht. Und das Wasser soll auf die Wand. Wenn die Wand
(Tapete) kein Wasser mehr aufnimmt, braucht man in dem
Bereich auch nicht weiter machen, der Fußboden soll ja nicht
abgeweicht werden.
Natürlich ist man selbst durch die hohe Luftfeuchtigkeit
dann auch durchnäßt, da man dann schon durch leichteste
Anstrengung ins Schwitzen kommt. Das ist natürlich unangenehm,
deshalb reißen die meisten Hobbyrenovierer dann Türen und
Fenster auf und pulen die Tapete in briefmarkengroßen
Stücken runter. Selbst Schuld. 'ne halbe Stunde Leiden und
danach ist alles runter, bringt mehr. <gg>
Problematisch wird das ganze nur, wenn die Tapete irgendwann
mal mit einer wasserundurchlässigen Farbe (z.B. Latex)
gestrichen wurde. Dann muß man alles mit einer Nagelwalze
vorbehandeln, das geht auf die Arme.
Und auch wenn Spezialkleister verwendet wurde, kommt man mit
Wasser nicht weiter.
Falls man Zugluft beim Tapetenabweichen nicht verhindern kann,
kann man über die gut genäßten Bereiche auch Plastikfolie
hängen, damit das Wasser die Tapeten abweichen kann und nicht
in den Raum verdunstet.
Viel Spaß. Wenn man die Physik im Auge behält, ist
Tapetenabweichen gar nicht so schlimm.
Gruß Paddy
--
Mailreplys an pgr...@gmx.de
ist wegen Wurmmails, sorry
Wie geht man mit so einem Apparat vor ? drüberbügeln und gleichzeitig
abziehen ? Oder eher wie beim Briefmarkenlösen ? Wie schnell verbrennt
man sich die Finger ?
Die besten Erfinder/Ingenieure waren immer die Faulsten.
>
> Hast du schon mal überlegt, dass das Wasser so schnell gar nicht von
> Tapete und Wand aufgenommen werden kann?
Das soll ja nicht auf einmal drauf, einmal einsprühen, nächste Wand
einsprühen, nächste Wand einsprühen und reihum. Nach einer
Viertelstunde ist die ganze Wohnung durch und die erste Wand wieder
dran. Nach 2 Stunden sprühen sollten alle Wände nass sein.
> Es läuft dann also die Wand runter, bestenfalls unter den
> Fussbodenbelag. Da hast du dann einen potentiellen Herd für Schimmel
> und andere Bakterien.
Bei ner Totalrenovierung ist kein Bodenbelag mehr da und es soll
zusätzlich ne Folie mit Filz ausgelegt werden, allein schon wegen dem
Streichen, Ablaugen und den ganzen Sauereien die da so anfallen. Schon
um die Bodenleisten abzulaugen muss ich die Folie wasserdicht zum Boden
abkleben.
Wenn dann wirklich noch zuviel Feuchtigkeit im Raum ist, stelle ich
auch noch nen Bautrockner rein, aber auf 2 Wochen Tapetenabkratzen hab
ich wirklich keine Lust. Dass Tapeten auch von selbst abfallen können
oder zumindest komplett abziehbar sind hat mich nachdenklich gemacht.
Ist es nicht auch so, dass der Putz eineiges an Wasser wegsaugt und der
Kleister dann nicht genug Wasser hat ? Beim Tapezieren wässern ja
einige Leute gerne den Putz damit die Tapete nicht so schnell trocknet.
Klar zieht das Wasser irgendwann auch in den Putz ein. Aber bevor es
im Putz verschwindet, muß es ja erstmal durch den Kleister durch,
der dabei aufweicht. Die meisten Leute versuchen aber schon zu kratzen,
bevor das Wasser überhaupt richtig am Kleister angekommen ist, bzw.
wenn er grad erst etwas feucht ist.
Man merkt den richtigen Zeitpunkt/Wassergehalt der Tapeten daran,
daß die Tapeten recht leicht runtergehen (abhängig vom Untergrund
und diversen anderen Gegebenheiten; wenn z.B. 'ne Vinyltapete
mit dabei ist, kannst Du wässern bis Du schwarz wirst; da muß man
dann mit 'ner Nagelwalze arbeiten und das Einweichen dauert viel
länger, da die wasserdurchlässigen Öffnungen im Vinyl sehr klein
sind; da muß man dann mehrfach nachwässern).
Und dann fängst Du an zu kratzen. Zu Zweit ist es einfacher, da
kann einer Abkratzen während der andere schon den nächsten Raum
einweicht und hin und wieder mal ein paar Stellen im vorigen Raum
(wo der erste die Tapeten runterholt) nachweicht, die zu trocken
geworden sind (gibt immer ein paar Stellen, die etwas mehr Zeit
kosten).
Wie weit der andere genau vorwegweichen kann, ist abhängig von den
jeweiligen Gegebenheiten vor Ort (Raumgröße, Anzahl der Tapeten-
schichten, Art der Farben, Art der Tapeten, etc.).
ich hab die Tapete mal sehr exotische weise gelöst... vielleicht zu
viel gebechert.
Einplattenherd
Topf ( 5l) mit Wasser
1h Zeit .... und dann ein AHA Prima Erlebnis...
BTW: z.Z. mache ich es mit Spritzen ( gegen Unkraut und Insekten)
Christian
--
Aufgrund meiner geringen Bandbreite verzichte ich auf die Grußformel.
Performance ist halt ALLES :-)
http://bennybites.blogspot.com/
> Wie geht man mit so einem Apparat vor ? drüberbügeln und gleichzeitig
> abziehen ? Oder eher wie beim Briefmarkenlösen ? Wie schnell verbrennt
> man sich die Finger ?
Wir haben normalerweise die Tapete großflächig damit eingeweicht und
anschließend abgezogen. An schwierigen Stellen haben wir das Teil
mehrmals draufgehalten.
> Einplattenherd
> Topf ( 5l) mit Wasser
> 1h Zeit .... und dann ein AHA Prima Erlebnis...
Hört sich gut an.
> BTW: z.Z. mache ich es mit Spritzen ( gegen Unkraut und Insekten)
Warum nicht mehr mit der kondensierenden Feuchtigkeit?
--
Gruß Werner
Pro Kirchhof: 25 %
Streichung ALLER Ausnahmen
8000 € Freibetrag für JEDES Familienmitglied