Ich habe an diesem Wochenende ein Gartenhaus von Weka aufgebaut. Mal
abgesehen von einer nahezu unleserlichen, teilweise falschen und in
jedem Fall wichtige Details verschweigenden Aufbauanleitung (das PDF
ist von den Zeichnungen her nicht besser), teilweise Material in
beklagenswertem Zustand (das man kaum reklamieren kann, weil man dann
nicht weiter kommt und das Haus ja irgendwann auch mal stehen muss)
und teilweise einfach blödsinnigen Dingen (warum werden die Fenster
fertig mit Fensterstiften vernagelt geliefert, wenn man sie zum
Hausaufbau auseinandernehmen muss? Warum wird an gefühlt zwölf Stellen
betont, wie wichtig die Grundierung der Einzelteile ist, wenn man dann
beim Aufbau Teile ablängen muss, die auch gleich im richtigen Maß
hätten geliefert werden können?), ist der Aufbau im Wesentlichen
abgeschlossen. Jetzt ist die Dacheindeckung dran.
Da ich die "Dachrinnen und Schindeln umsonst dazu"-Aktion mitgenommen
habe, habe ich jetzt also drei Rollen Dachpappe (laut Weka zur
"Ersteindeckung") und eben die Bitumenschindeln.
Weka schreibt zur Verlegung:
"Haben Sie sich entschieden, Ihr Haus mit Bitumenschindeln zu decken,
empfehlen wir die Verlegung direkt auf die Dachschalung."
Hmnaja. Auf baumarkt.de ist zu lesen:
"Schindelunterlage
Die gesamte Dachfläche mit Bitumendachbahnen bedecken (zum Beispiel
V13 besandet).
Damit eine doppelte Unterlage für die Dachfläche entsteht, schneiden
Sie einen 50 cm breiten Anfangsstreifen und verlegen Sie die folgenden
Bahnen mit 50 cm waagerechter und 30 cm Endüberlappung."
Also widersprüchlicher geht's kaum.
Später heißt es dann dort:
"Die guttatec-Bitumenschindeln haben Selbstklebepunkte, die bei
Sonneneinstrahlung und durch das Gewicht des aufliegenden
Schindelblattes selbständig verkleben. Die auf der Schindelrückseite
aufgebrachte Folie schützt vor Verklebung im Schindelpaket und wird
bei Verlegung nicht abgezogen."
Nun weiß ich nicht, ob das guttatec ist, was Weka geliefert hat, aber
Weka schreibt direkt nach dem oben zitierten Satz:
"Dabei ist die Folie auf den Bitumenstreifen vor dem Verlegen zu
entfernen!"
Ja, watt denn nu?
Oder ist das Entfernen der Folie abhängig davon, ob man direkt auf die
Dachschalung legt (abziehen) oder auf Bitumendachbahn?
Es steht also zwei Schichten (Weka) gegen vier Schichten (Baumarkt).
Was denkt ihr dazu?
Und wo wir grad dabei sind:
Ich Hirni habe den allerersten Arbeitsschritt beim Aufbau vergessen:
Folie oder Dachbahn unter die KDI-Bohlen zu legen. Ziemlich clever.
Die Bohlen liegen direkt unter einer handgeschütteten und
handgestampften bewehrten Betonplatte, die wiederum auf Procter ruht.
Ja, Overkill, aber schnell und billig.
Wasser zieht in diese Platte ein, versickert also, demnach kann auch
Wasser kapillar hoch. Andererseits werden das kaum Mengen sein, die OK
Fundament ist einige wenige cm oberhalb der OK Boden.
Mach ich jetzt noch das Kunststück mit dem schwebenden Gartenhaus oder
nicht?
Ja, das geht, ich habe testweise heute eine Ecke mit dem hydraulischen
Wagenheber angehoben, es fehlte nur der zweite, um eine Seite
anzuheben. Dann könnte ich Bitumendachbahnstreifen bequem unter die
Bohlen schieben.
Machen oder nicht?
Danke und Gruß,
John.
> "Die guttatec-Bitumenschindeln haben Selbstklebepunkte, die bei
> Sonneneinstrahlung und durch das Gewicht des aufliegenden
> Schindelblattes selbständig verkleben. Die auf der Schindelrückseite
> aufgebrachte Folie schützt vor Verklebung im Schindelpaket und wird
> bei Verlegung nicht abgezogen."
>
> Nun weiß ich nicht, ob das guttatec ist, was Weka geliefert hat, aber
> Weka schreibt direkt nach dem oben zitierten Satz:
> "Dabei ist die Folie auf den Bitumenstreifen vor dem Verlegen zu
> entfernen!"
>
> Ja, watt denn nu?
Erinnere mich dunkel, dass ich vor 6 Jahren beim Verlegen von
Glasfaserschindeln an senkrechter Wand ein ähnliches oder das gleiche
Problem hatte. Ich hab mich angesichts der senkrechten Wand dann einfach
an den Rat des Baumarktsmenschen gehalten und die Pappstifte in Anschlag
gebracht. Nachteile nicht erkennbar, Gebäude steht noch und sieht aus
wie nach soeben vollendeter Tat :-)
Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
> Damit eine doppelte Unterlage für die Dachfläche entsteht, schneiden
> Sie einen 50 cm breiten Anfangsstreifen und verlegen Sie die folgenden
> Bahnen mit 50 cm waagerechter und 30 cm Endüberlappung."
> Also widersprüchlicher geht's kaum.
Wieso ? Passt doch.
Am unteren Rand erst mal eine 50cm breiten Streifen Dachpappe aufnageln
Dann die 1m Dachpappe diese 50cm überlappen lassend und 50cm weiter obeb
nur einlagig drübernageln.
Dann die nächste Bahn, nun 50cm vom unteren Rand entfernt, und damit nur
auf den nun noch einlagigen Teil des 1m Streifens drauflegen, er ragt weitere
50cm ober drüber. u.s.w.
Ist die Dachpappe mitten auf der Länge zu Ende, kommt die nächste Rolle,
dabei soll der Anfang der neuen das Ende der alten um 30cm überlappen.
Eigentlich ganz klar, nur steht natürlich nicht dabei, daß man eigentlich die
zweite Lage nicht nagelt, sondern verschweisst damit eben kein Loch drin ist.
Nun ja, bei dir kommen eh noch Schindeln drüber.
> "Dabei ist die Folie auf den Bitumenstreifen vor dem Verlegen zu entfernen!"
> Ja, watt denn nu?
Wenn du die Folie abbekommst, zieh sie ab. Klebt sie so, daß sie gar
nicht ab geht sondern nur kleine Fizzelchen am Rand, lass sie drauf.
> Es steht also zwei Schichten (Weka) gegen vier Schichten (Baumarkt).
> Was denkt ihr dazu?
Wie viel Material hast du denn ? Ich würde alles verbauen. Um so dicker,
um so länger hält die Dachhaut. Ist sie so verlegt, daß Wasser abläuft
ohne an einem Nagel vorbeizukommen, wird sie vielleicht sogar dicht.
> Dann könnte ich Bitumendachbahnstreifen bequem unter die Bohlen schieben.
> Machen oder nicht?
Es müssen keinen Bitumenstreifen unter den Bohlen liegen, aber die Bohlen
müssen so liegen, daß sie niemals im Wasser stehen. Wasser auf Bitumen wäre
also blöder als freischwebende Bohlen die nur an den Ecken auf Steinen
aufliegen, und breiter sind als die Steine und neben dem Stein im Übergang
mit einer Fase nach unten dafür sorgen, daß Wasser nicht mal an der Unterkante
waagerecht zum Stein fliessen kann.
Nun ja, das Gartenhaus klingt auch nicht danach, als ob es länger als 10 Jahre
halten wird.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
>Wieso ? Passt doch.
Nein, passt nicht. Du hast nicht verstanden, worauf ich raus wollte.
Der Widerspruch besteht darin, dass Weka sagt "Schindeln direkt auf
die Dachschalung, Folie abziehen" und Baumarkt.de sagt "zuerst
Bitumendachbahnen, dann Schindeln, von den Schindeln die Folie *nicht*
abziehen".
>Nun ja, bei dir kommen eh noch Schindeln drüber.
Oder eben nur die Schindeln.
>Wenn du die Folie abbekommst, zieh sie ab. Klebt sie so, daß sie gar
>nicht ab geht sondern nur kleine Fizzelchen am Rand, lass sie drauf.
Muss ich probieren. Aber offenbar dient die Folie der Verhinderung der
Verklebung mit dem Untergrund. Nur so würde es Sinn machen: Mit Folie
auf Bitumendachbahn (soll nicht kleben), Folie abziehen bei Verlegung
der Schindeln direkt auf die Dachschalung, damit es klebt.
>Wie viel Material hast du denn ? Ich würde alles verbauen. Um so dicker,
>um so länger hält die Dachhaut.
Das ist eben die Frage. Warum liefert Weka Dachbahnen mit, verkauft
(in meinem Fall: Verschenkt) Dachschindeln und sagt dann, bei
Schindeln brauche man die Dachbahnen nicht?
>Ist sie so verlegt, daß Wasser abläuft
>ohne an einem Nagel vorbeizukommen, wird sie vielleicht sogar dicht.
Eh klar. Bei Schindeln und Dachbahn gibt es halt entsprechend mehr
Nagellöcher, aber auch mehr Schichten. Was ich halt nicht will, ist,
dass dauernde Feuchtigkeit zwischen den Deckschichten mehr Schaden
anrichtet als Feuchtigkeit zwischen Schindeln und Dachschalung, die
wohl eher abtrocknen könnte.
[Schwebendes Gartenhaus]
>> Dann könnte ich Bitumendachbahnstreifen bequem unter die Bohlen schieben.
>> Machen oder nicht?
>
>Es müssen keinen Bitumenstreifen unter den Bohlen liegen, aber die Bohlen
>müssen so liegen, daß sie niemals im Wasser stehen. Wasser auf Bitumen wäre
>also blöder als freischwebende Bohlen die nur an den Ecken auf Steinen
>aufliegen, und breiter sind als die Steine und neben dem Stein im Übergang
>mit einer Fase nach unten dafür sorgen, daß Wasser nicht mal an der Unterkante
>waagerecht zum Stein fliessen kann.
Das ist mir alles bekannt. Die Frage ist doch, ob ausreichend
Feuchtigkeit von unten durch den Beton in das Holz dringen kann oder
ob man da besser eine Folie oder Dachbahn legt, so wie der Hersteller
das empfiehlt. Die Bodenplatte hat exakt das Sockelmaß der Hütte,
hinfließen zu den Bohlen tut also nichts. Durch den Beton dringt nur
Erdfeuchte nach oben.
Auf Steine stellen kommt nicht in Betracht. Wozu auch? Dazu hat's die
Bodenplatte.
>Nun ja, das Gartenhaus klingt auch nicht danach, als ob es länger als 10 Jahre
>halten wird.
Woher Du diese Erkenntnis nimmst, weiß ich nicht. Es gibt kaum eine
Möglichkeit, eine Gartenhütte innerhalb von 10 Jahren hinzurichten,
wenn man sie nicht als Bootshaus nutzt.
Mit Grundieröl grundiert kommen jetzt noch wenigstens 3 Schichten
Holzschutz in Form von Leinölfarbe (50, 20, 10% mit Terpentin
verdünnt) drauf und dann soll die *Farbe* mindestens 10 Jahre halten.
Gruß, John.
>Erinnere mich dunkel, dass ich vor 6 Jahren beim Verlegen von
>Glasfaserschindeln an senkrechter Wand ein ähnliches oder das gleiche
>Problem hatte. Ich hab mich angesichts der senkrechten Wand dann einfach
>an den Rat des Baumarktsmenschen gehalten und die Pappstifte in Anschlag
>gebracht. Nachteile nicht erkennbar, Gebäude steht noch und sieht aus
>wie nach soeben vollendeter Tat :-)
Das freut mich, hilft aber nicht weiter, weil senkrechte Wand etwas so
ganz anderes ist. Die Verlegeanleitung unterscheidet bereits
Dachneigungen 15-20° (für mich relevant) und 21-85°. Du hattest 90.
Gruß, John.
> Dachneigungen 15-20° (für mich relevant) und 21-85°. Du hattest 90.
Da wär ich jetzt nicht drauf gekommen. Aber bestimmt ist die Verwendung
von Nägeln ja bei dir auch total abartig.
>> Nun ja, bei dir kommen eh noch Schindeln drüber.
>
> Oder eben nur die Schindeln.
Wenn du mir jetzt nicht so blöd gekommen wärst, würde mir dazu was
einfallen. Aber so...
>> Nun ja, das Gartenhaus klingt auch nicht danach, als ob es länger als 10 Jahre
>> halten wird.
>
> Woher Du diese Erkenntnis nimmst, weiß ich nicht. Es gibt kaum eine
> Möglichkeit, eine Gartenhütte innerhalb von 10 Jahren hinzurichten,
> wenn man sie nicht als Bootshaus nutzt.
So? Es hat schon Schlösser gegeben, bei denen der Architekt nach 10
Jahren nur noch den Abriß empfehlen konnte. Und das waren keine
Wasserschlösser.
sg Ragnar
sg Ragnar
>Am 05.09.2011 07:41, schrieb John Reimers:
>
>> Dachneigungen 15-20° (für mich relevant) und 21-85°. Du hattest 90.
>
>Da wär ich jetzt nicht drauf gekommen. Aber bestimmt ist die Verwendung
>von Nägeln ja bei dir auch total abartig.
Ina, Du hast mich mißverstanden. Was ich meinte, ist, dass bei
unterschiedlich geneigten Unterlagen bereits die Verlegeanweisungen
signifikant abweichen. Insofern hilft mir die Aussage "bei 90° ging
es" nicht wirklich weiter.
Und es war auch nicht "blöd gekommen", als ich schrieb, dass mich das
freue, sondern so gemeint: Ich will, dass es bei mir auch lange hält.
Gruß, John.
>Wenn du mir jetzt nicht so blöd gekommen wärst, würde mir dazu was
>einfallen. Aber so...
Vielleicht kannst Du Dich ja doch noch dazu durchringe, was dazu zuu
schreiben, wenn Du meine Antwort auf Dein anderes Posting gelesen
hast. Danke.
[John]
>> Es gibt kaum eine
>> Möglichkeit, eine Gartenhütte innerhalb von 10 Jahren hinzurichten,
>> wenn man sie nicht als Bootshaus nutzt.
>So? Es hat schon Schlösser gegeben, bei denen der Architekt nach 10
>Jahren nur noch den Abriß empfehlen konnte. Und das waren keine
>Wasserschlösser.
Kein Zweifel. Es ist mir nur vollständig neu, dass ein Weka-Gartenhaus
nur 10 Jahre halten soll. Ich halte das für Unsinn. Wenn man es
vernünftig aufbaut. Und genau darauf zielten meine Fragen.
Gruß, John.
> Es ist mir nur vollständig neu, dass ein Weka-Gartenhaus nur 10 Jahre halten
> soll.
Wir wissen nicht, welches du hast
http://www.weka-holzbau.com/Produkte/Gartenhaeuser/
aber sie sind wohl alle aus einfachem Holz, Fichte/Tanne,
und vermutlich oberflächlich imprägniert denn du schreibst:
> Warum wird an gefühlt zwölf Stellen
> betont, wie wichtig die Grundierung der Einzelteile ist, wenn man dann
> beim Aufbau Teile ablängen muss, die auch gleich im richtigen Maß
> hätten geliefert werden können?
und da ist halt die Haltbarkeint eine Frage des Dachüberstandes
(bei den meisten Modellen mit 2cm praktisch nicht vorhanden)
und der Materialdicke.
Die steht nicht dabei, wird aber so 20-28mm betragen und DAHER
kommt meine Abschätzung der 10 Jahre Haltbarkeit, zumal wenn
das Ding den Boden berührt, also schon konstruktiv nicht solide ist.
48mm würde länger halten, aber nur 98mm hält ein Leben lang,
wenn man nicht auf Robinie/Tropenhölzer geht.
Bei mir waren die 100mm Eichen-Kanthölzer nach 15 Jahren durch Erdkontakt
weg gegammelt.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
>"John Reimers" schrieb
>> Es ist mir nur vollständig neu, dass ein Weka-Gartenhaus nur 10 Jahre halten
>> soll.
>
>Wir wissen nicht, welches du hast
>http://www.weka-holzbau.com/Produkte/Gartenhaeuser/
>aber sie sind wohl alle aus einfachem Holz, Fichte/Tanne,
Ja, sind sie (wir haben das Avantgarde 1)
>und vermutlich oberflächlich imprägniert denn du schreibst:
Sie sind gar nicht imprägniert, aber ich habe wie empfohlen und
geschrieben alle Einzelteile mit Leinölfirnis mit Bläueschutz
behandelt.
KDI sind nur die auf dem Boden liegenden Bohlen (sechs an der Zahl in
60 cm Abstand), auf denen das Haus steht und auf deren Unterlage meine
Frage zielte.
>> Warum wird an gefühlt zwölf Stellen
>> betont, wie wichtig die Grundierung der Einzelteile ist, wenn man dann
>> beim Aufbau Teile ablängen muss, die auch gleich im richtigen Maß
>> hätten geliefert werden können?
>
>und da ist halt die Haltbarkeint eine Frage des Dachüberstandes
>(bei den meisten Modellen mit 2cm praktisch nicht vorhanden)
>und der Materialdicke.
An den Seiten sind es etwa 25 cm, nach vorn und hinten etwa 30.
>Die steht nicht dabei, wird aber so 20-28mm betragen und DAHER
>kommt meine Abschätzung der 10 Jahre Haltbarkeit, zumal wenn
>das Ding den Boden berührt, also schon konstruktiv nicht solide ist.
Ja, 28 mm haben die Wände. Dachschalung und Bodenbretter 19.
Die Bodenberührung ist ja auch mein Hauptproblem. Das Spielhaus der
Kinder (vollständig kdi, ansonsten nix dran gemacht) steht da wie am
ersten Tag, die vier Ständer schweben aber, weil sie in einbetonierten
Stahlschuhen stehen. Da gammelt genau nix - die kdi Rundhölzer, die
als Sandkistenumrandung teilweise eingegraben sind, gammeln in der
Erde weg (was aber so geplant war, denn Sandkisten sind eher
temporärer Natur).
>48mm würde länger halten, aber nur 98mm hält ein Leben lang,
>wenn man nicht auf Robinie/Tropenhölzer geht.
Zustimmung, wenn es unbehandeltes Holz ist. Der Holzschuppen meiner
Nachbarn steht seit 20 Jahren und wurde insgesamt dreimal gestrichen,
zuletzt vor einigen Wochen, also genau alle zehn Jahre einmal. Der hat
dünnere Bretter und ist nicht mal in Blockbohlenbauweise errichtet.
Sieht aus wie am ersten Tag. Das lässt mich hoffen, dass mir die Hütte
nicht nach 10 Jahren zusammenbricht.
Gruß, John.
> Ja, sind sie (wir haben das Avantgarde 1)
Die weiss lackierten Seitenbretter am Dach werden wohl als erstes kaputt
gehen,
falls das kein Plastik ist oder jährlich saniert wird. Lieber jetzt schon die
Dachpappe überstehen lassen und mit Wärme 5cm nach unten biegen
und mit einem Aluprofil oder Titanzinkblech vor UV Licht schützen.
Danach brechen die Ecken aus, was man mit einem Kantholz innen natürlich
reparieren kann.
Es sollte so stehen wie auf dem ersten Bild, quasi freischwebend über dem
Grund,
keine Berührung mit Grün.
Konstruktiver Murks sind die Fenster oben, die werden quasi immer mit Regen
bespritzt, sind irgendwann kaputt.
In 10 Jahren will ich hören ob die Vermutung hinkam :-)
>Die weiss lackierten Seitenbretter am Dach werden wohl als erstes kaputt
>gehen, falls das kein Plastik ist oder j�hrlich saniert wird.
Diese sogenannte "Windfeder" (wei� der Geier, was das hei�en soll) ist
ebenfalls aus Holz. Mal sehen, wie lange das h�lt.
>Lieber jetzt schon die
>Dachpappe �berstehen lassen und mit W�rme 5cm nach unten biegen
>und mit einem Aluprofil oder Titanzinkblech vor UV Licht sch�tzen.
Gespeichert f�r die Zukunft.
>Danach brechen die Ecken aus, was man mit einem Kantholz innen nat�rlich
>reparieren kann.
Das leuchtet mkir nicht ein. Warum sollten die ausbrechen?
Schaunmermal.
>Es sollte so stehen wie auf dem ersten Bild, quasi freischwebend �ber dem
>Grund, keine Ber�hrung mit Gr�n.
Das ist im Rahmen der Newton'schen Gesetze so vorgesehen: Freie
Unterl�ftungsm�glichkeit. Ich werde keine Pappe mehr unterlegen, das
bisschen aufsteigende Feuchtigkeit scheint mir weniger gef�hrlich als
dann doch runterlaufender Regen, der die Bodenbalken nass h�lt.
>Konstruktiver Murks sind die Fenster oben, die werden quasi immer mit Regen
>bespritzt, sind irgendwann kaputt.
Hm. M�glich. Kommt halt auf das "irgendwann" an. Da ist der
Dach�berstand so bei 25 cm plus das, was noch davor kommt.
>In 10 Jahren will ich h�ren ob die Vermutung hinkam :-)
Jo, ist abgespeichert. Wenn es das Usenet dann nicht mehr geben
sollte, geht es ins web 12.5: Holografische Ansicht eines vermodernden
Schuppens oder eines noch immer bildsch�nen Gartenhauses oder
irgendwas dazwischen. Da kannste dann wahrscheinlich die
Oberfl�chenstruktur f�hlen. :-)
Gru�, John