TIA
> Tscha im Betreff steht es schon....
Gar nicht.
Acrylglas wird in der Witterung matt, so was edles nimmt man nicht
damit es unansehnlich wird.
Entweder Echtglas oder Doppelstegplatten.
--
Manfred Winterhoff
Ich schließe mich meinem Vorredner an: Dafür nimmt man kein Acrylglas.
Denn abgesehen von teurem oberflächenvergütetem ist Acrylglas nicht
witterungsfest, und es trägt sein Eigengewicht relativ zur Dicke nur für
sehr kleine Überbrückungsdistanzen. Auf einer Rahmenkonstruktion, die
für Glas oder Stegdoppelplatten konzipiert ist, könnte durchaus
passieren, daß jede Stärke durchhängt, die nicht für die Konstruktion zu
schwer ist.
Gruß Sevo
PMMA gilt so ziemlich als der edelste Kunststoff- witterungsbeständig,
UV stabil etc.
> Entweder Echtglas oder Doppelstegplatten.
Wenn Glas, dann muss es IMHO ESG sein- und da muss es ne Maßanfertigung
werden weil man so zeux nicht im Nachinein bearbeiten kann- ESG habbich
noch keinen Liefranten der ein online Preisverzeichnis hat.
Doppelstegplatten sind aus mehreren Gründen nicht empfehlenswert:
Erstens sind die Dinger auch acryl- von daher könnte man auch auf ein
"typisch MaWin" krähen.
Oder sie sind aus Makrolon. Letztenendes ein Polycarbonat, die ich
persönlich für nicht so sehr geeignet halte, weil sie nicht so UV stabil
sind.
b) bedingt durch die Doppelsteg konstruktion bilden sich sehr gerne
grüne Stellen
c) Sie gefallen weder mir noch der Regierung.
Ja, ich weiß katinka law und so- aber die Frage lautete- wie stark?
Ausgetauscht wird jedenfalls so ne olle fertige GFK Wellplatte. Nur
gegen was wäre noch die Frage
Nun- ich finde nur vergütetes Acryl- bzw. Acryl mit Garantie- wäre ja
schon mal was...
und es trägt sein Eigengewicht relativ zur Dicke nur für
> sehr kleine Überbrückungsdistanzen.
das wäre ein argument. grybl.
> Auf einer Rahmenkonstruktion, die
> für Glas oder Stegdoppelplatten konzipiert ist, könnte durchaus
> passieren, daß jede Stärke durchhängt, die nicht für die Konstruktion zu
> schwer ist.
hm-hmm.....
Bißchen wenig Info, da die Dicke auch von der überspannten Länge
abhängt. Ich würde meinen, dass 6mm ausreichend wären, kann mich dabei
jedoch nur auf meine Erfahrung in der Konstruktion von Ladenbauplempel
und Außendisplays berufen. Zur Unterstützung der Platten kann man unter
das Dach transparente Stege z.B. 20x4 kleben. Bei sauberer Verarbeitung
fallen die optisch kaum auf. Größere Spannweiten als 50cm kann man auch
mit 10mm Platten nicht wirklich exakt ohne Unterstützung hinbekommen
(ein Grund für Anwendung gewellter Flächen ist ja die größerer
Stabilität), ohne dass mehr ode rminder leichte Verformungen auftreten.
Wird die Platte irgendwo befestigt, sollten Anschraublöcher ziemlich
groß sein, damit die Platte arbeiten kann. Unter die Schraubenköpfe
sollte Unterlegscheiben aus elastischem und abdichtendem Material
gelegt werden.
Aus diesem Grund spannt man dann gerne solche Platten zwischen
Klemmplatten ein. Aber auch hier muß Platz sein, zum einen ausreichende
Überdeckung, zum anderen zwischen Plattenrand und Klemmschienenrand.
Der Längenausdehnungskoeffizient "a" bei Acryl beträgt beträgt
90,0*10^-6 bei 20°C.
L0= Ursprüngliche Länge
L= Länge nach Erwärmung
a= Ausdehnungskoeffizient: 90*10^-6
dT= Temperaturänderung
Berechnung:
L= L0(1+a*dT)
Beispiel einer überschlägigen Berechung:
L0= Ursprüngliche Länge = 500 mm
L= Länge nach Erwärmung
a= Ausdehnungskoeffizient: 90,0*10^-6
dT = Temperaturänderung: 15°C (von 20°C auf 35°C)
L = 500 mm * (1+ 90,0 * 15°C * 10^-6)
L = 500 mm * (1+1350*10^-6)
L = 500 mm * (1+0,00135)
L = 500 mm * 1,00135
L = 500,67 mm
Grüße
Harald