da unser Rohbau erst so gegen Januar für den Estrich so weit ist,
überlege ob ich Trockenestrich z.B. Fermacell verlege.
Zementestrich soll ja unter 5 Grad Aussentemperatur nicht mehr
machbar sein. Man kann auf dem Trockenestrich auch gleich weitermachen.
Ich hab mir den Aufbau so vorgestellt:
- auf Geschoßdecke Ausgleichsschüttung 30 mm
- 40 mm Schaumkunstoff (zusätzliche Dämmung)
- 2x 10 Fermacell + 10 mm Mineralwolle (Trittschall)
Hat jemand Erfahrung damit ?
- Ist das ganze selbstverlegt deutlich teurer als ein
Zementestrich von einer Firma verlegt ?
- Hat dieser Trockenestrich Nachteile ?
- Ist der der Aufbau so machbar ?
Gruss
Dirk
Lass Schaumkunststoff und Mineralwolle weg 80mm Schüttung 10mm
Holzweichfaserplatten sind Dämmung (Wärme/Trittschall) genug!
>
> Hat jemand Erfahrung damit ?
>
> - Ist das ganze selbstverlegt deutlich teurer als ein
> Zementestrich von einer Firma verlegt ?
Schüttung 180.-/m3
HWFP 7.-/m2
Fermacell 22.-(?)/m2
Christoph
Jep. Ich habe ca. 40mm Trockenschüttung auf Betondecke ausgebracht
und darauf Fermacell-Estrichelemente (2x10 mm) mit angeklebtem
Schaumstoff (60 mm) gelegt. Das Fermacell grundiert und dann
verfliest. Randdämmstreifen an den Seiten. Die Schüttung habe
ich über gehobelte Dachlatten abgezogen, die im Boden verblieben
sind. Mit zwei Leuten läßt sich dieses System problemlos
verlegen. Siehe auch www.fels.de
Die Hoffnung auf gute Trittschalldämmung hat sich leider nicht
erfüllt; die ganze Geschichte ist relativ laut. Ob der Boden
über die Jahre hält wird sich noch herausstellen - er ist erst ein
halbes Jahr alt.
Für ca. 22m^2 habe ich etwa 1000 DM für Schüttung und Fermacell
gezahlt, wobei ich den Fehler gemacht habe, die Estrichelemente
beim Baustoffhändler um die Ecke zu kaufen. Billiger (-20%)
geht's beim Großhändler, der mich im Auftrag des Baustoffhändlers
direkt beliefert hat...
Zementestrich kam nicht in Frage wg. der langen Trocknungszeit;
Gußasphalt war _deutlich_ teurer.
Wenn Du so etwas machst, verdichte die Schüttung durch drüberlaufen
oder Stampfen, insbesondere im Bereich der Türen!
Gruß
Matthias
Dirk Eller schrieb:
> Hallo Meister,
>
> da unser Rohbau erst so gegen Januar für den Estrich so weit ist,
> überlege ob ich Trockenestrich z.B. Fermacell verlege.
> Zementestrich soll ja unter 5 Grad Aussentemperatur nicht mehr
> machbar sein. Man kann auf dem Trockenestrich auch gleich weitermachen.
>
> Ich hab mir den Aufbau so vorgestellt:
>
> - auf Geschoßdecke Ausgleichsschüttung 30 mm
> - 40 mm Schaumkunstoff (zusätzliche Dämmung)
> - 2x 10 Fermacell + 10 mm Mineralwolle (Trittschall)
>
> Hat jemand Erfahrung damit ?
>
> - Ist das ganze selbstverlegt deutlich teurer als ein
> Zementestrich von einer Firma verlegt ?
> - Hat dieser Trockenestrich Nachteile ?
> - Ist der der Aufbau so machbar ?
>
> Gruss
> Dirk
Hallo,
habe das gleiche Problem. Ich möchte auch Keller, Küche und Bad mit
Trockenestrich ausbauen.
Wie verhält sich aber die Schüttung bei Nässe (zB. Bad oder Keller unter
Wasser)???
Gibt es eine Alternative zu Mineralwolle und Styropor (etwas ohne
Schadstoffe)?
Reicht es aus, die Estrichplatten nur zu verschrauben oder müssen sie
zusätzlich verklebt werden?
Viele Fragen, aber vielleicht weiß jemand Rat :-))
Preise habe ich für Naßestrich: ca. 30DM/m2 und Trockenestrich (Fermacell
mit Styropor) von 56DM/m2 jeweils incl. Montage (im Raum Berlin). Bei mir
sind es 8-10cm FB-Aufbau
Gruß Axel
--
Axel Mieritz
Techn. Fachhochschule Wildau, Fachbereich WVR
15745 Wildau / Brandenburg, Bahnhofstr. 1, Germany
mailto:mie...@wi-bw.tfh-wildau.de
Gruss Bernd
> Hallo Meister
Hi Bernd,
was spricht gegen Fliesen auf Verlegeplatten?
Gruß
Matthias
>da unser Rohbau erst so gegen Januar für den Estrich so weit ist,
>überlege ob ich Trockenestrich z.B. Fermacell verlege.
>Zementestrich soll ja unter 5 Grad Aussentemperatur nicht mehr
>machbar sein. Man kann auf dem Trockenestrich auch gleich weitermachen.
Hallo,
eine Alternative, die wir gemacht haben: auf im jeweiligen Unterboden
verschraubten/verdübelten Kanthölzern (Abstand 50 cm) werden
Knauff-Estrichelement verlegt (25 mm dick). Diese werden gegenseitig
verklebt und liegen dann schwimmend auf dem Holzuntergestell. Zwischen
Holzlager und Gipsplatten wurden Trittschalldämmungen
(Spezial-Klebe-Schaumstoffband) eingebracht. Zwischen den Holzlagern
haben wir Rockwool eingelegt.
Haben wir alles selbergemacht, im ganzen Haus -- ist 'ne
Schweinarbeit, hat aber den unbestreitbaren Vorteil, daß man einen
Raum nach dem anderen in Ruhe ausbauen kann. Selbst wenn man, wie wir,
bereits im Haus wohnt, :-))
Auf den Knauff-Estrichelementen kann dann nach entsprechender
Grundierung alles geklebt, verlegt oder sonstwie befestigt werden.
Selbst Schrauben funktioniert, man muß nur die speziellen
Montage-Schnellbauschrauben (phosphatiert) nehmen.
Mit der Trittschalldämmung ist das nicht die Welt! Im EFH kein
Problem, aber bei Mehrfamilienhaus würde ich etwas massiveres
vorziehen. Vom Dämmwert her aber 1a.
Gehört habe ich auch schon Leuten, die Betonplatten (diese
Waschbetonplatten) verlegt haben, darüber Schüttung oder dazwischen
Holzlager und dann eine Deckschicht aus Estrichelementen. Bringt
natürlich Masse und damit Trittschalldämmung (bei entsprechender
Verlegung). Mir waren die Estrichelemente schon schwer genug -- aber
auch noch Hunderte von Betonplatten zu verlegen, erscheint mir eher
abschreckend.
Ciao, Georg
5° Außentemperatur ist quatsch!
Zementestriche stellen ab 5° Ihren Abbindeprozeß ein.
Damit ist aber nicht die Außentemperatur maßgeblich, sondern die Temperatur am
Einbauort!
Da die Zuschlagstoffe jedoch meistens außen lagern, ist
bei 0° schluß. Dann gefriert der Kies und taut erst nach dem Einbau wieder auf.
Die Folge sind Frostbeulen im Estrich.
>>Man kann auf dem Trockenestrich auch gleich weitermachen.
>>
>> Ich hab mir den Aufbau so vorgestellt:
>>
>> - auf Geschoßdecke Ausgleichsschüttung 30 mm
>> - 40 mm Schaumkunstoff (zusätzliche Dämmung)
>> - 2x 10 Fermacell + 10 mm Mineralwolle (Trittschall)
Der Aufbau ist OK, aber die Schaumkunststoffdämmung muß eine PS 20 SE sein, da
der Trockenestrich sonst zu sehr schwingt!
Also: reine Wärmedämmung. Als Trittschalldämmung ist nur die 10er Mineralfaser zu
rechnen. Achtung! Die Mineralfaser muß für Trockenestriche geeignet sein. Z.B.TD
2 von G + H.
>> Hat jemand Erfahrung damit ?
>>
>> - Ist das ganze selbstverlegt deutlich teurer als ein
>> Zementestrich von einer Firma verlegt ?
Durch die hohen Materialpreise beim Trockenestrich, wird es wohl kaum einen
(finanziellen) Unterschied zwischen selbstverlegten Trockenestrich und
eingebauten Zementestrich geben.
>> - Hat dieser Trockenestrich Nachteile ?
Nachteil ist die hohe Anfälligkeit gegen Nässe. Vorteil die Schnelle Begeh- und
Belegbarkeit.
>> - Ist der der Aufbau so machbar ?
Ja, aber bei einer Schichtdicke der Ausgleichsschüttung ab 30 mm muß diese
verdichtet werden!
>>
>> Gruss
>> Dirk
Gruß Matthias
Bohn Fußbodentechnik GmbH
http://pages.vossnet.de/bohn
>Hallo,
>habe das gleiche Problem. Ich möchte auch Keller, Küche und Bad mit
>Trockenestrich ausbauen.
>Wie verhält sich aber die Schüttung bei Nässe (zB. Bad oder Keller unter
>Wasser)???
Nicht anders als eine herkömmliche Trittschalldämmung. Wenn du einen massiven
Wasserschaden hast, solltest du einen Trockenestrich genauso wie einen
Zementestrich wieder rausreißen!
>Gibt es eine Alternative zu Mineralwolle und Styropor (etwas ohne
>Schadstoffe)?
Schadstoffe bei Mineralwolle und Polystyrol?
>Reicht es aus, die Estrichplatten nur zu verschrauben oder müssen sie
>zusätzlich verklebt werden?
Ohne Verklebung geht es nicht! Ausnahme: Spanplatten auf Holzbalken verschraubt.
>Viele Fragen, aber vielleicht weiß jemand Rat :-))
>
>Preise habe ich für Naßestrich: ca. 30DM/m2 und Trockenestrich (Fermacell
>mit Styropor) von 56DM/m2 jeweils incl. Montage (im Raum Berlin). Bei mir
>sind es 8-10cm FB-Aufbau
>
>Gruß Axel
>
>--
>Axel Mieritz
>Techn. Fachhochschule Wildau, Fachbereich WVR
>15745 Wildau / Brandenburg, Bahnhofstr. 1, Germany
>
>mailto:mie...@wi-bw.tfh-wildau.de
>
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