ich möchte hier einige Fliesensockel (8 x 30 cm) vom Rigips und vom
Fliesenkleber trennen und wiederverwenden. Ich habe es bisher mit
Hammer, Flachmeißel und Spachtel probiert, aber dabei produziere ich nur
Ausschuss.
Gibt es dafür eine idiotensichere Methode?
Könnte das mit Elektroschabern oder Multischleifern funktionieren?
Diese Teile von Bosch (GSE 180, bzw. PMF 180) werden mitunter damit
beworben, dass man damit auch Fliesenkleber beseitigen kann.
Hat das schon mal jemand gemacht?
--
Mark
Moin,
bei einzelnen Platten würde ich es mit einem Bandschleifer, der mit dem
besten und gröbsten Band bestückt ist, machen. Ist Sauarbeit, staubt wie
Hulle, aber lässt die Fliesen heil.
Jo
>> Hat das schon mal jemand gemacht?
>
> Ja, bei zwei nicht mehr nachkaufbaren Fliesen mit dem MultiMaster und
> der HM-Raspel als Einsatz. Geht, ist aber eine sehr mühsame Arbeit. Ich
> möchte das nicht noch mal machen.
Schade. Ich hatte Videos gesehen, in denen Fliesenfugen mit einem PMF180
entfernt worden sind. Das sah recht einfach aus.
http://www.youtube.com/watch?v=JG6XtggsPNg
Ich hatte die Hoffnung, dass man mit so einem Gerät in ähnlicher
Geschwindigkeit den Kleber von der Rückseite Schaben könnte.
Vielleicht haben die in den Videos auch nur Gips in den Fugen gehabt.
Ich habe mit Fliesen bisher leider kein Erfahrung.
--
Mark
>> ich möchte hier einige Fliesensockel (8 x 30 cm) vom Rigips und vom
>> Fliesenkleber trennen und wiederverwenden. Ich habe es bisher mit
>> Hammer, Flachmeißel und Spachtel probiert, aber dabei produziere ich nur
>> Ausschuss.
>>
>> Gibt es dafür eine idiotensichere Methode?
> bei einzelnen Platten würde ich es mit einem Bandschleifer, der mit dem
> besten und gröbsten Band bestückt ist, machen. Ist Sauarbeit, staubt wie
> Hulle, aber lässt die Fliesen heil.
Das könnte ich probieren.
Im Betrieb haben wir so ein ähnliches Teil stehen:
http://www.sax-online.de/shop/bild/grimax_75.jpg
Das Ding zieht was weg und ich kann den Sockel mit beiden Händen halten.
--
Mark
> Das könnte ich probieren.
> Im Betrieb haben wir so ein ähnliches Teil stehen:
> http://www.sax-online.de/shop/bild/grimax_75.jpg
>
> Das Ding zieht was weg und ich kann den Sockel mit beiden Händen halten.
Sieht erfolgversprechend aus! Versuch es!
Rigips kann man ja beinahe wegpusten. Runterreissen ging bei mir von
Hand. Etwas mit dem Brecheisen dahinter gestossen, angelupft,
hintergepackt ... knirsch ... runtergerissen.
Falls Du mit Fliesenkleber den neumodischen hellen Moertel meinst, das
habe ich mit dem Bosch Winkelschleifer abgemacht. Scheibe fuer Mauerwerk
rein, auf kleiner Drehzahl laufen gelassen und "runtergeflext". Gibt
aber einen hoellischen Staub den man sicher nicht einatmen sollte. Und
natuerlich auf die Finger aufpassen. Die Fliese sollte flaechig und
nicht vibrierend aufliegen. Bei mir ein flaches dicke Stueck Spanplatte
mit Neopren drauf. Falls der Verdacht besteht dass irgendwo Asbest drin
sein koennte darf man das natuerlich auf gar keinen Fall so machen.
Wenn es dieser weiche Fertigkleber ist kann man das natuerlich vergessen.
--
Gruesse, Joerg
Fugenmoertel ist aber etwas sehr anderes als Fliesenkleber.
jue
Flex, Diamantscheibe, Schutzbrille, Atemschutz, Handschuhe. Macht enorm
Dreck.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Ich habe inzwischen erfahren, dass die Schleifmaschine nicht mehr bei
uns im Betrieb steht. :(
Aber ich hätte so einen Schleifstein in groß in der Garage:
http://www.elektroradar.de/WebRoot/Store/Shops/ElektroRadar/Products/Images/45/1707845/606860_1707845.jpg
Die Steine sind vermutlich zu hart, aber die Fächerscheiben könnten
funktionieren. Das werde ich morgen mal ausprobieren.
--
Mark
Das haelt der vermutlich nicht aus und die Garage wird hinterher so
aussehen dass Deine Frau voll die Krise kriegt :-)
>> ich mᅵchte hier einige Fliesensockel (8 x 30 cm) vom Rigips und vom
>> Fliesenkleber trennen und wiederverwenden. Ich habe es bisher mit
>> Hammer, Flachmeiᅵel und Spachtel probiert, aber dabei produziere ich nur
>> Ausschuss.
> Rigips kann man ja beinahe wegpusten. Runterreissen ging bei mir von
> Hand. Etwas mit dem Brecheisen dahinter gestossen, angelupft,
> hintergepackt ... knirsch ... runtergerissen.
Hier haben die den Rigips vorher vermutlich nicht mit Tiefengrund
vorbehandelt. Ich habe an einigen Stellen versucht ein paar Fliesen und
Sockel vom Rigips an der Wand zu lᅵsen, aber da war absolut nix zu
machen. Der Rigips hatte danach riesige Krater.
Den Fliesenspiegel in der Kᅵche habe ich dann samt Rigips angenommen.
Mit dem Cutter habe ich den Rigips eingeschnitten und nachdem ich einmal
einen Ansatz hatte, konnte ich den in groᅵen Scheiben abnehmen.
> Falls Du mit Fliesenkleber den neumodischen hellen Moertel meinst, das
> habe ich mit dem Bosch Winkelschleifer abgemacht. Scheibe fuer Mauerwerk
Der Kleber sieht zementgrau aus und hat auch so eine leicht kᅵrnige
Struktur.
> rein, auf kleiner Drehzahl laufen gelassen und "runtergeflext". Gibt
> aber einen hoellischen Staub den man sicher nicht einatmen sollte. Und
> natuerlich auf die Finger aufpassen. Die Fliese sollte flaechig und
> nicht vibrierend aufliegen. Bei mir ein flaches dicke Stueck Spanplatte
> mit Neopren drauf. Falls der Verdacht besteht dass irgendwo Asbest drin
> sein koennte darf man das natuerlich auf gar keinen Fall so machen.
Asbest wᅵre ᅵbel. Die Sachen sind im Jahr 2000 verbaut worden. Ich
vermute, dass es zu der Zeit keine asbesthaltigen Sachen mehr im Hausbau
gegeben hat. Es besteht dann nur die Gefahr, dass die vielleicht
NVA-Restbestᅵnde aufgebraucht haben :-)
--
Mark
Oh, da hatte ich ja echt Glueck. Hier gingen die Sockelfliesen relativ
schadlos fuer den Rigips runter. Die hatten aber auch nur eine
homoeopatische Dosis Zement gesehen.
> Den Fliesenspiegel in der Küche habe ich dann samt Rigips angenommen.
> Mit dem Cutter habe ich den Rigips eingeschnitten und nachdem ich einmal
> einen Ansatz hatte, konnte ich den in großen Scheiben abnehmen.
>
>> Falls Du mit Fliesenkleber den neumodischen hellen Moertel meinst, das
>> habe ich mit dem Bosch Winkelschleifer abgemacht. Scheibe fuer Mauerwerk
>
> Der Kleber sieht zementgrau aus und hat auch so eine leicht körnige
> Struktur.
>
Dann muesste es an sich recht einfach gehen. Manchmal habe ich so
Fliesen die ich retten wollte (schoene bunte mexikanische von unserem
Bad) kopfueber auf Spanplatte gelegt, dazwischen Neopren als Daempfer,
das ganze gegen eine stabile Wand geschoben und dann ganz sachte mit
geringer Hammerfrequenz und wenig Druck mit den Bosch Bulldog den
Moertel runtergerattert. Fluppte sauber und gab wenig staub.
>> rein, auf kleiner Drehzahl laufen gelassen und "runtergeflext". Gibt
>> aber einen hoellischen Staub den man sicher nicht einatmen sollte. Und
>> natuerlich auf die Finger aufpassen. Die Fliese sollte flaechig und
>> nicht vibrierend aufliegen. Bei mir ein flaches dicke Stueck Spanplatte
>> mit Neopren drauf. Falls der Verdacht besteht dass irgendwo Asbest drin
>> sein koennte darf man das natuerlich auf gar keinen Fall so machen.
>
> Asbest wäre übel. Die Sachen sind im Jahr 2000 verbaut worden. Ich
> vermute, dass es zu der Zeit keine asbesthaltigen Sachen mehr im Hausbau
> gegeben hat. Es besteht dann nur die Gefahr, dass die vielleicht
> NVA-Restbestände aufgebraucht haben :-)
>
Dann geht es. Es sei denn die haben Restposten von "Briederchen" weit
aus dem Osten gefunden und verbaut, da weiss man dann nie :-)
Aha! Und im Gegenteil!
Der Untergrund wurde fachgercht vorbereitet!
Du verwechselst Tiefengrund mit Tapeten-Wechselgrund. ;-)
Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit
Heißt das, dass Fliesenkleber stärker haftet, wenn man den Rigips vorher
mit Tiefengrund behandelt?
--
Mark