Thorsten Böttcher schrieb:
> Rupert Haselbeck:
>> Gegen eindringendes Regenwasser sollte eine Klärgrube ja abgedichtet sein
>
> Auch nachdem sie still gelegt wurde?
> Der OP schrieb "von oben zugänglich und mit Erde verfüllt".
> Für mich klingt das einfach nach zuschütten und Gras drauf Pflanzen.
>
> Vielleicht stelle ich mir unter eine Klärgrube auch was falsches vor.
Stimmt natürlich, wir können freilich nur rätseln, was der OP meint.
Was ich hier habe, war so ein Fertigteil, welches ich mir
ärgerlicherweise einbauen lassen musste, weil der Schmutzwasserkanal
noch nicht fertig war, als das Haus stand und wir einziehen
wollten/mussten, weil die Mietwohnung bereits gekündigt war. Das war/ist
ein runder Schacht aus Beton mit etwa 3,5 Metern Durchmesser und etwa 4
Metern (oder etwas mehr, geht jedenfalls deutlich unter die
Kellersohle), welcher durch zwei Wände in drei Kammern unterteilt war.
Die Zwischenwände waren, nach gründlicher Reinigung, herausnehmbar. Oben
verjüngt sich das Teil hin zu einem Loch mit noch etwa ein Meter
Durchmesser. Deckel drauf und es ist/war wasser- und geruchsdicht.
Aber vielleicht redet der OP ja von einer Grube, wie man sie in früheren
Zeiten baute, eine Wanne aus Beton oder Mauerwerk, welche oben mit einer
Lage an Rundhölzern abgedeckt wurde, welche alle 10 Jahre oder so
erneuert werden mussten. Warum sollte man sie ansonsten auch verfüllen,
nachdem man die Grube nicht mehr nutzte?
MfG
Rupert