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Was fuer ein Schweissgeraet brauche ich?

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Klaus Kamppeter

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May 13, 2001, 5:25:01 AM5/13/01
to
Tagchen allerseits

Ich habe vor einige Geländer für Balkon und Treppen aus schmiedeeisernen
Stäben (16mm) und Bändern (42x5mm) zusammenzuschweißen, und wollte bei
der Gelegenheit meine Ausrüstung verbessern, von meinem kleinen
Elektrodenschweißgerät zu einem Schutzgasgerät MIG/MAG, oder ähnliches.
Nun bin ich nicht sicher wie dieses Gerät beschaffen sein muß, um für
mein Vorhaben ausreichend zu sein. Schnelligkeit ist nich das
entscheidende Kriterium, sondern einfach daß es ohne größere Probleme
funktioniert.

Was ich so gesehen habe:

Einhell SGA 150
Zwei Stufen 55A (50%) - 80A (20%)

Apasol Elektra 165
Sechs Stufen 15-160A; 140A (20%); 80A (60%), Draht 0,6-0,8mm

Elektra Beckum 140
Vier Stufen, 140A (7%), Draht 0,6-0,8mm

Elektra Beckum 160
160A (15%)

Telmig, Jäckle ...

Was braucht man dafür? - Worauf kommt es an?

Bin für jeden Hinweis dankbar!

Beste Grüße aus dem Süden

--
Klaus Kamppeter kl...@wanadoo.es

Klaus Kamppeter

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May 14, 2001, 1:53:59 AM5/14/01
to
Hannes Birnbacher <noema...@hannes-birnbacher.de> wrote:
> Und dann müsste es doch wohl eine bessere Art geben, die Stärke
> einzustellen, als z.B. bei meinem, wo ich das Handrad vornean
> endlos drehen muss, um ihn für eine dünnere oder dickere
> Elektrodenart einzustellen. (Die sollten wenigstens ne Kurbel
> dranmachen, verdammtnochmal;-).

So ein Teil habe ich auch. Hab aber noch nicht viel drehen müssen, da
ich bisher nur 2mm Elektroden verwendet habe (Dünnblechschweißen)

> Mit Schutzgasschweißgeräten kenn ich mich nicht aus. Bist Du
> sicher, daß Du für Deine Anwendungszwecke die erhöhte Festigkeit
> brauchst? Ich kenne die nur in der Fahrzeugtechnik. Mein
> Schlosser hat hier letzte Woche ähnliche Arbeiten (Anpassung von
> Fenstergittern) mit hundsgewöhnlichen umhüllten Elektroden
> erledigt und ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass er
> Murks baut.

Um Festigkeit ging's mir dabei nicht in erster Linie, sondern ich nehme
an, daß man mit Schutzgas leichter sauberere Nähte hinbekommt, da dabei
nicht immer die Schlacke herumschwimmt, und daher weniger
Nachbearbeitung fällig ist. Bisher hatte ich immer nur Sachen
geschweißt, die weniger sichtbar als Geländer und Fenstergitter sind.

Besten Dank für die Hinweise zum Zubehör.

Ciao

--
--------------------------------
Klaus Kamppeter kl...@wanadoo.es

Siegfried Schmidt

unread,
May 14, 2001, 8:43:35 AM5/14/01
to
Hallo Klaus,

>Um Festigkeit ging's mir dabei nicht in erster Linie, sondern ich nehme
>an, daß man mit Schutzgas leichter sauberere Nähte hinbekommt, da dabei
>nicht immer die Schlacke herumschwimmt, und daher weniger
>Nachbearbeitung fällig ist. Bisher hatte ich immer nur Sachen
>geschweißt, die weniger sichtbar als Geländer und Fenstergitter sind.

Nach meinen spärlichen Erfahrungen lassen sich mit den einfachen Elektroden
bei Deiner Anwendung die besten Ergebnisse erzielen. Das volle Material und
die sauberen Oberflächen erlauben es, sich auf das Ziehen der Naht zu
konzentrieren und dann wird mit etwas Übung auch das Ergebnis optisch
sauber.

Das ist im Gegensatz zu dem, was normal an kleineren Schweissaufgaben
anfällt (aufgegangene Punktverbindungen bei Blechen, Rohren, Gartenmöbel;
möglichst noch mit Beschichtungen auf dem Material) eine richtige Erholung.
Dünne Sachen bekomme ich selten befriedigend hin, aber ab 2mm Wandstärke
wird es deutlich besser. Stäbe und Flacheisen eines Gitters sind die
Stärken des Verfahrens und ausgerechnet dafür würde ich kein neues Gerät
kaufen.


Siegfried
--
http://www.schmidt.mynetcologne.de

Markus Beinert

unread,
May 14, 2001, 10:31:37 AM5/14/01
to

Klaus Kamppeter wrote in message
<1etdzbi.y5oy9k1cor4r8N%kl...@wanadoo.es>...

>> Mit Schutzgasschweißgeräten kenn ich mich nicht aus. Bist Du
>> sicher, daß Du für Deine Anwendungszwecke die erhöhte Festigkeit
>> brauchst? Ich kenne die nur in der Fahrzeugtechnik. Mein
>> Schlosser hat hier letzte Woche ähnliche Arbeiten (Anpassung von
>> Fenstergittern) mit hundsgewöhnlichen umhüllten Elektroden
>> erledigt und ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass er
>> Murks baut.


Der Hauptvorteil von Schutzgasschweißen ist IMHO das man
bei Blechen nicht so schnell Löcher brennt.

Klaus Kamppeter

unread,
May 14, 2001, 10:45:34 AM5/14/01
to
Hannes Birnbacher <noema...@hannes-birnbacher.de> wrote:

> Ich glaube, da liegst Du schief. Schweissen ist eine Wissenschaft
> für sich, und es ist nicht leicht, eine saubere Naht
> hinzukriegen, und insbesondere nicht mit so besch...
> Baumarktequipment, wo man erst langsam lernt zu unterscheiden, ob
> man selber einen Fehler macht oder die Geräte ungeeignet sind.

Ich bezweifle ja nicht, daß die Qualität und Ästhethik der Schweißnaht
vor allem von den Fähigkeiten des Schweißers abhängt, aber ich könnte
mir schon vorstellen, daß es mit einem Schutzgasgerät leicher ist als
mit einem Elektrodengerät, bei vergleichbarar Qualität der Ausrüstung. -
oder nicht?

Klaus Kamppeter

unread,
May 14, 2001, 10:51:10 AM5/14/01
to
Siegfried Schmidt <s-sc...@netcologne.de> wrote:
> Stäbe und Flacheisen eines Gitters sind die
> Stärken des Verfahrens und ausgerechnet dafür würde ich kein neues Gerät
> kaufen.

Hmm. Vielleicht werde ich dann erstmal probieren, mit meinem alten
Gerät. Bisher habe ich eigentlich fast nur Dünnblech geschweißt, am
Auto, und so einigermaßen hinbekommen habe ich's schon, aber "schön"
waren diese Nähte nie (inklusive Löcher die dann wieder zugeschweißt
werden mußten).

Vielen Dank für die Tips, auch an Markus.

Grüße aus Spanien

Dirk Salva

unread,
May 14, 2001, 2:00:00 PM5/14/01
to
Tach allerseits,


[...]
> Verbindung durch ihre Form verstaerkt, und wenn man bedenkt, dass
> das Material der Schweissraupe wohl nicht die Festigkeit des
> urspruenglichen Stahls haben kann, den man schweisst, wuerd ich
> nicht die Festigkeit mindern. Und die misslungenen Naehte, mit
Das glaube ich nicht so richtig. In den paar Vorlesungen Technische
Mechanik, die ich waehrend des Studiums hatte, hiess es immer,
geschweisste Teile gehen ueberall kaputt, nur nicht an der Schweissnaht.
Und die Praxis hat das bisher nur bestaetigt...


ciao, Dirk

--
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Tilo Faul

unread,
May 15, 2001, 2:54:52 AM5/15/01
to
"Klaus Kamppeter" <kl...@wanadoo.es> schrieb im Newsbeitrag
news:1etejje.wg58is1iygiqkN%kl...@wanadoo.es...

> Ich bezweifle ja nicht, daß die Qualität und Ästhethik der Schweißnaht
> vor allem von den Fähigkeiten des Schweißers abhängt, aber ich könnte
> mir schon vorstellen, daß es mit einem Schutzgasgerät leicher ist als
> mit einem Elektrodengerät, bei vergleichbarar Qualität der
Ausrüstung. -
> oder nicht?


Hi Klaus,

mir fällt es mit den Schutzgasschweisgerät leichter schöne Nähte zu
schweisen.
Mein Gerät ist von Lorch, und ich bin sehr zufrieden. Allerdings sind
die
Teile auch recht teuer.

Ein Tip, beim Elektrodenschweisen wenn möglich von unten nach oben
(Steignaht)
schweisen. Dann schwimmt die Schlacke nach unten ab und die Einschlüsse
sind
deutlich geringer.

Beim Schutzgas bringen Fallnähte das schönere Ergebnis.

--
Tschau
Tilo

Dirk Salva

unread,
May 15, 2001, 1:49:00 PM5/15/01
to
noema...@hannes-birnbacher.de (Hannes Birnbacher) schrieb am 15.05.01:


> > Das glaube ich nicht so richtig. In den paar Vorlesungen
> > Technische Mechanik, die ich waehrend des Studiums hatte,
> > hiess es immer, geschweisste Teile gehen ueberall kaputt,
> > nur nicht an der Schweissnaht. Und die Praxis hat das bisher
> > nur bestaetigt...

> Hmm, meinst Du, die wuerden fuer Muster von meiner persoenlichen
> Schweissmethode etwas bezahlen? Muss dann ja ne wissenschaftliche
> Sensation sein;-)).
> (Wuerde mir auch schon reichen, wenn sie mir im Gegenzug ihre
> Methode beibringen;-).

Weiss nicht, is' schon zu lange her. Und der Prof ist ein Semester spaeter
in Rente gegangen, vielleicht ja wohlweisslich...;-)

Klaus Kamppeter

unread,
May 15, 2001, 3:18:21 PM5/15/01
to
Tilo Faul <Tilo...@de.bosch.com> wrote:
> mir fällt es mit den Schutzgasschweisgerät leichter schöne Nähte zu
> schweisen.

Diesen Vergleich hatte ich gesucht. Außerdem muß ich desöfteren auch
meinen alten Benz (25 Jahre) von Rostlöchern befreien, und dafür ist ein
Schutzgasgerät wohl auf jeden Fall besser.

> Mein Gerät ist von Lorch, und ich bin sehr zufrieden. Allerdings sind
> die
> Teile auch recht teuer.

Da werde ich wohl etwas bescheidener sein. Zur Zeit neige ich, vor allem
wegen dem Preis, zum Elektra Beckum MIG/MAG 160 (oder alternativ ein
gebrauchtes "Apasol Elektra 170" was mir hier in Murcia angeboten wird;
etwas stärker, aber nicht so besonders gut erhalten, und sogar etwas
teurer als das neue).

> Ein Tip, beim Elektrodenschweisen wenn möglich von unten nach oben
> (Steignaht)
> schweisen. Dann schwimmt die Schlacke nach unten ab und die Einschlüsse
> sind
> deutlich geringer.
>
> Beim Schutzgas bringen Fallnähte das schönere Ergebnis.

Danke für die Hinweise

Grüße aus dem Süden

Tilo Faul

unread,
May 16, 2001, 5:01:29 AM5/16/01
to
"Klaus Kamppeter" <kl...@wanadoo.es> schrieb im Newsbeitrag
news:1etgw9a.r4ppgg8xqshwN%kl...@wanadoo.es...

> Tilo Faul <Tilo...@de.bosch.com> wrote:
> > mir fällt es mit den Schutzgasschweisgerät leichter schöne Nähte zu
> > schweisen.
>
> Diesen Vergleich hatte ich gesucht. Außerdem muß ich desöfteren auch
> meinen alten Benz (25 Jahre) von Rostlöchern befreien, und dafür ist
ein
> Schutzgasgerät wohl auf jeden Fall besser.


Ja, dann "brauchst" Du ein Schutzgasschweisgerät. Mit dem
Elektrodengerät
macht das keinen Spaß. 170 A sind für den Zweck i.O, sollte sich in
mindestens
6 Stufen regeln lassen. Bei stärkeren sind dann eben mehr Stufen nötig,
um die Stromstärke auch an dünne Bleche anzupassen (meines hat 21
Stufen).

Seit ich das Schutzgasschweisgerät habe (nun doch schon über 10 Jahre)
habe ich das Elektrodenschweisgerät nur noch einmal zum Guss schweisen
gebraucht.

--
Tschau
Tilo
Die Kamera gibt das objektiv wieder, was der Fotograf subjektiv sieht

Klaus Kamppeter

unread,
May 16, 2001, 7:29:30 AM5/16/01
to
Tilo Faul <Tilo...@de.bosch.com> wrote:
>
> Ja, dann "brauchst" Du ein Schutzgasschweisgerät. Mit dem
> Elektrodengerät
> macht das keinen Spaß.

Das hab ich auch schon festgestellt >8-(
- obwohl ich am Ende die Löcher immer wieder zubekommen habe 8-)´


> 170 A sind für den Zweck i.O, sollte sich in
> mindestens
> 6 Stufen regeln lassen.

Hmmm. Das Gerät von Elektra Beckum, daß ich in Betracht ziehe hat nur
vier Stufen, zwischen 30 und 160 Ampere. Das andere, fünf oder sechs
Stufen zwischen 15 und 170 Ampere. Ist der Bereich unter 30A überhaupt
relevant, oder ist das selbst für dünne Bleche zu wenig?

> Bei stärkeren sind dann eben mehr Stufen nötig,
> um die Stromstärke auch an dünne Bleche anzupassen (meines hat 21
> Stufen).

Tja, viel mehr wollte ich eigentlich nicht anlegen. Die besseren Geräte
in diesem Sinne kosten schon weit über 1000 DM. Das von Elektra Beckum
520 plus MWst und Porto, insgesamt 765DM. Das gebrauchte, daß ich hier
bekommen könnte, etwa das gleiche.

> Seit ich das Schutzgasschweisgerät habe (nun doch schon über 10 Jahre)
> habe ich das Elektrodenschweisgerät nur noch einmal zum Guss schweisen
> gebraucht.

Das alte werd ich auch nicht gleich verscherbeln. Ist ja zumindest
transportabler.

Besten Dank nochmal für die Tips.

Ciao

Markus Beinert

unread,
May 16, 2001, 12:09:23 PM5/16/01
to

Hannes Birnbacher wrote in message
<9du14e.3...@hannes-birnbacher.de>...

>OT ein paar Emails haben besorgt gefragt, wie ich den Bestand
>dieser so wichtigen Seiten aus einem Buch, das man m.W. gar nicht
>mehr kaufen kann, sicherstelle, selbst wenn mir das Haus abbrennt
>oder so. Wie würdet Ihr das anfangen? Also wenn Ihr auf Eurer
>Website ein Verzeichnis direkt unter dem Hauptverzeichnis /bilder
>hättet, würdet Ihr die Bilder als sicherheit48.jpg,
>sicherheit50.jpg und so hoch bis sicherheit54.jpg raufladen oder
>wäre das zu wenig deutlich?


Diese Methode heißt doch "Ausgelagerte Sicherheitskopie" oder ;)


Klaus Kamppeter

unread,
May 19, 2001, 11:47:31 AM5/19/01
to
Tilo Faul <Tilo...@de.bosch.com> wrote:
> Ja, dann "brauchst" Du ein Schutzgasschweisgerät.

Tja, die Auswahl ist nicht leicht ohne die Teile zu sehen, und ohne
Erfahrung und Beratung.

Nun, ich nehme an daß:

Einhell (SGA 190/3)
Westfalia (Wemig 185 oder 230)
Elektra Beckum (MIG/MAG 160)

eher zu den Billigmarken zählen. Aber wie sind da die Erfahrungen. Bei
welcher kann man eher hoffen daß die Geräte korrekt funktionieren und
bei einem wenig intensiven Gebrauch auch einige Zeit halten.

Bin für jeden Hinweis dankbar.

Beste Grüße

Klaus Kamppeter

unread,
Jun 22, 2001, 3:26:26 AM6/22/01
to
Hannes Birnbacher <noema...@hannes-birnbacher.de> wrote:

> Und in Angriff nehmen konnte ich die Versuche, es besser zu
> machen, überhaupt erst, nachdem ich das Schild und die Gläser,
> die beigepackt waren, weggeschmissen und mir welche besorgt
> hatte, durch die ich überhaupt mal sehen konnte, was ich
> machte:-(.


Mittlerweile habe ich das Gerät (Danke für alle Tips), und nun taucht
die Frage auf, wie ich zu einem brauchbaren Schild komme. Worauf muß man
achten? - Welche Marke empfiehlt sich?

Hier in Spanien hab ich eins mit Lichtsensor gesehen, das verdunkelt
automatisch sobald sich der Lichtbogen entzündet. Hört sich ja
interessant an - aber bringt's das in der Praxis? Ist auch nicht ganz
billig: knapp 400DM

Gruesse

Otto Adam

unread,
Jun 22, 2001, 8:07:19 AM6/22/01
to
Klaus Kamppeter wrote:

>Hier in Spanien hab ich eins mit Lichtsensor gesehen, das
>verdunkelt automatisch sobald sich der Lichtbogen entzündet.
>Hört sich ja interessant an - aber bringt's das in der Praxis?
>Ist auch nicht ganz billig: knapp 400DM

Yep, das bringt's ist unheimlich komfortables und sicheres
arbeiten mit sowas.

Die augen sollten einem das wert sein.

mfg
otto

Dirk Salva

unread,
Jun 23, 2001, 4:22:00 PM6/23/01
to
noema...@hannes-birnbacher.de (Hannes Birnbacher) schrieb am 23.06.01:


> fixiert hat, sondern repariert was, was sonst weggeschmissen
> wuerde, schweisst das Antennenrohr an, weil sie einem die letzte
> geklaut haben und so weiter...), brauch ich die.

Ohauerha. Ich zieh' doch nicht in Deine Gegend. Scheint ja sau-unsicher zu
sein...;-)

Klaus Kamppeter

unread,
Jun 25, 2001, 2:01:53 AM6/25/01
to
Otto Adam <adam...@gmx.net> wrote:
> Yep, das bringt's ist unheimlich komfortables und sicheres
> arbeiten mit sowas.
>
> Die augen sollten einem das wert sein.

Tja, da werd ich wohl doch zu dieser Lösung greifen. Es muß schon
angenehm sein auch vor dem Zünden etwas zu sehen.

Besten Dank, und Grüße

Klaus Kamppeter

unread,
Jun 29, 2001, 3:58:02 PM6/29/01
to
Otto Adam <adam...@gmx.net> wrote:
> Yep, das bringt's ist unheimlich komfortables und sicheres
> arbeiten mit sowas.
>
> Die augen sollten einem das wert sein.

Mittlerweile hab ich so ein Teil, und hab damit mein erstes
Fenstergitter geschweißt. Große Klasse!!!

Mit so einem Schild macht es wirklich Spaß zu schweißen. Man sieht
permanent was los ist. Vorher, während des Schweißens, und nachher, ohne
ständig diesen Reflex im Arm: Maske weg, Maske hin, Maske weg ..
Scheiße, wieder verblitzt ...

Meine Augen bedanken sich für den Hinweis!

Ciao

Klaus Kamppeter

unread,
Jun 29, 2001, 3:58:04 PM6/29/01
to
Tilo Faul <Tilo...@de.bosch.com> wrote:
> Ja, dann "brauchst" Du ein Schutzgasschweisgerät. Mit dem
> Elektrodengerät
> macht das keinen Spaß. 170 A sind für den Zweck i.O, sollte sich in
> mindestens
> 6 Stufen regeln lassen. Bei stärkeren sind dann eben mehr Stufen nötig,
> um die Stromstärke auch an dünne Bleche anzupassen (meines hat 21
> Stufen).

Mittlerweile hab ich das erste Fenstergitter produziert, mit dem neuen
Schutzgasschweißgerät. Es ist schon sehr viel einfacher und angenehmer
mit Schutzgas zu schweißen, und die Nähte gelingen mir auch schon sehr
viel besser. Zum Teil liegt es aber auch an dem neuen Schild, daß ich
mir geleistet hab, mit automatischer Verdunklung mittels Fotozelle. Es
ist toll auch vor dem Zünden genau zu sehen wo der Draht ist.
Erleichtert die Sache ungemein. Nun, rundum zufrieden bin ich, mit
Schweißgerät und dem automatischen Schild.

Vielen Dank nochmal für alle Tipps.

Stefan Wimmer

unread,
Jul 4, 2001, 9:56:25 AM7/4/01
to
In article <1evs91j.13v3xuxw0mc74N%kl...@wanadoo.es>, kl...@wanadoo.es (Klaus Kamppeter) wrote:
>... Nun, rundum zufrieden bin ich, mit

>Schweißgerät und dem automatischen Schild.
>

Hallo Klaus,

würdest Du mir bitt Hersteler/Bezugsquelle und Preis des Schildes verraten?
Soweas suche ich auch schon lange, wagte aber die Profi-Ausrüster wegen des
voraussichtlichen Preisniveaus noch nicht anzurufen.
Sind solche Schilde vom Schutzfaktor her auch für WIG geeignet?

--
Stefan Wimmer ADVA AG Optical Networking
Email SWi...@advaoptical.de Justus-von-Liebig-Str. 7
WWW http://www.advaoptical.com/ 12489 Berlin, Germany

Visit my private Homepage: Love, Electronics, Rockets, Fireworks!
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/6368/

Otto Adam

unread,
Jul 4, 2001, 12:47:21 PM7/4/01
to
Stefan Wimmer wrote:

>würdest Du mir bitt Hersteler/Bezugsquelle und Preis des Schildes
>verraten? Soweas suche ich auch schon lange, wagte aber die
>Profi-Ausrüster wegen des voraussichtlichen Preisniveaus noch
>nicht anzurufen. Sind solche Schilde vom Schutzfaktor her auch für
>WIG geeignet?

Versuch es ruhig mal bei einem fachhaendler - zumindestens wir hier
muessen uns mit _allen_ konkurrenzpreisen auseinandersetzen, wobei
die preise von baumaerkten und aehnlichem zumeist (wenn die nciht
gerade eine besondere aktion fahren) kein problem darstellen.

Scheu nicht davor zurueck zu feilschen - ein bisschen was geht fast
immer (und 5% von DEM 400,- ist auch schon was).

mfg
otto

Klaus Kamppeter

unread,
Jul 5, 2001, 3:26:27 AM7/5/01
to
Stefan Wimmer <SWi...@ADVAoptical.de> wrote:
> würdest Du mir bitt Hersteler/Bezugsquelle und Preis des Schildes verraten?

Das Teil heißt Climax Protane Electronic Modelo 405

(Ich nehme an, Climax ist der spanische Hersteller des Schildes, und
Protane der französische Hersteller des elektronischen Filters)

Schutzfaktor UV 15 / IR 14. Der UV-Schutz funktioniert auch wenn es
nicht ausgelöst hat. In diesem Zustand ist der Filter grünlich, etwa so
dunkel wie eine mittlere Sonnenbrille. Ausgelöst könnte sie für meine
Bedürfnisse ein wenig heller sein, ich komm aber gut damit zurecht. Die
Auslösung funktioniert perfekt (nur wenn man in der Sonne arbeitet, kann
es zu Fehlauslösungen kommen, wegen Reflexen oder direkter
Sonneneinstrahlung). Hell wird der Filter wieder mit einer Verzögerung
von 0,4 Sekunden, die nicht besonders lästig ist.

Hat hier in Murcia in einer "Ferretería" (Eisenwarenhandlung) 400 DM
gekostet.

Es gibt auch ein variables Modell, bei dem Schutzfaktor und Sensibilität
eingestellt werden können (Modelo 405 Variomatic). Preis weiß ich nicht.


> Soweas suche ich auch schon lange, wagte aber die Profi-Ausrüster wegen des
> voraussichtlichen Preisniveaus noch nicht anzurufen.
> Sind solche Schilde vom Schutzfaktor her auch für WIG geeignet?

laut Hersteller ist es für TIG (auf deutsch WIG) geeignet.

Auf der Schachtel steht auch deutscher Text, es dürfte daher auch in
Deutschland zu bekommen sein. Sicher gibt es aber auch ähnliches von
anderen Herstellern.

Ciao

Thomas Prufer

unread,
Jul 5, 2001, 5:34:22 AM7/5/01
to
On 5 Jul 2001 06:44:11 GMT, noema...@hannes-birnbacher.de (Hannes
Birnbacher) wrote:

>Aber Taschenrechner haben ja auch zuerst einen halben Tausender
>gekostet. So ein Schild muss ich einfach haben:-). Die werden
>bestimmt noch billiger.

Aber die Schilde sind nicht mehr neu, und sind wohl schon billiger
geworden...

Eine Katalogwühlung hat bei mir nix gebracht, aber ich hab so um die
400 DM zzgl. im Kopf -- im Berner-Katalog gesehen, glaub' ich.
Hunderter extra für "einstellbar".

Thomasd Prufer

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