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Abstand von Regalschienen

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Magnus Warker

unread,
Feb 14, 2015, 12:49:08 AM2/14/15
to
Moin,

wieviel Abstand bei den vertikalen Schienen verträgt ein Wandregal?
Holz: 18mm Fichte, Belastung: Bücher

Ich tendiere immer zu übertriebener Stabilität, z. B. 3 Schienen bei
einem Schreibtisch mit 160 cm Breite.
Ich vermute, zwei Schienen täten es da auch...

Meinungen?

Magnus
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Jürgen Exner

unread,
Feb 14, 2015, 4:22:03 AM2/14/15
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>Was soll der Schreibtich hier?

Das frage ich mich auch gerade.

>Bei einem 160 cm breiten Regal mit Büchern wär' ich konservativ und
>würde alle 50 cm eine Schiene setzen, also sogar 4!

Mit 4 Schienen haettest du einen Abstand von 40cm: bei 20, 60, 100, und
140cm.
Ob 2 oder 3 oder sogar 4 Schienen haengt aber auch massgeblich davon ab,
ob dort Reclam-Heftchen oder die gedruckte Ausgabe der Encyclopedia
Britannica rein soll.

>Drei würden reichen, grade so - das ist Ivar-Standardmaß, zwei 80er
>Regalböden.
>
>Zwei wären selbst mit 28er Regalböden knapp - wobei das dann eher auch
>auf die Wandqualität mit ankommt. Selbst an einer Betonwand würde ich
>das aber nicht empfehlen.

Man sollte es ausrechnen koennen. Jeder Traeger hat eine Maximallast,
genauso wie jede Schiene. Und ja, ich habe sowohl wegen Ueberlast
verbogene Traeger als auch verbogene Schienen gesehen. Die 10 oder 15kg,
die fuer manche Traeger angegeben sind, sind mit Buechern der Klasse
Monsterlexikon _sehr_ schnell erreicht.

jue

Marcel Mueller

unread,
Feb 14, 2015, 4:31:52 AM2/14/15
to
Hallo!
Das hängt halt durch, wie die Sau.

Von der Stabilität her halten diese Eisenschienen viel aus. Es wirken im
wesentlichen zwei Arten von Kräften:

1. Die Traglast pro Winkel. Bei 1,6m Bücher können da schon mal 150kg
zusammenkommen, die sich dann auf die Winkel verteilen.
Für eine gleichmäßige Verteilung mit mehr als 2 Winkeln müssen die
Winkel jeweils in der Mitte eines n-tel-Brettabschnitts sitzen. Das
bedeutet, die Bretter hätten bei 3 Trägern ein 6-tel der Brettlänge
Überhang (27cm). Das sieht ziemlich sch*** aus und kann bei (leichten)
Echtholzbrettern die Bestückung von links nach rechts unspaßig machen,
weil das Brett kippt.
Die Traglast wird von den Schrauben in der Wand auf Scherung gehalten.
Um das Eisen der Schrauben muss man sich dabei üblicherweise selbst bei
Baumarktqualität 8.8 (Büchsenblech) keine Sorgen machen. Um die
Haltbarkeit in der Wand normalerweise auch nicht, weil Dübel auf
Scherung bombenfest halten, solange das Loch nicht auslutscht. Die
Schrauben sollten nur nicht zu kurz sein, sonst könnte bei instabilem
Wandmaterial (z.B. Gasbeton) die Schraube nach unten wegkippen. Das hält
dann gar nichts mehr.

2. Das Drehmoment der Winkel. Dies ist in etwa halbe Tiefe des Brettes
(= Länge des Winkels) mal Traglast pro Winkel.
Das Drehmoment überträgt sich auf die Schiene und wird von ihr zu einem
gewissen Grad auf die benachbarten Schrauben verteilt. Kurzum, die
Schiene zieht damit die oberen Schrauben aus der Wand. Die Kraft wird um
so größer, je näher das oberste Brett bei der obersten Schraube
eingehakt ist.
Dummerweise sind diese Metallschienen auch nur von endlicher Festigkeit,
weshalb man nicht ihre gesamte Läge als Hebel rechnen darf. So
mindestens 50cm wirken aber schon noch. Die Zuglast bei einem 30cm
tiefen Boden kann also im Worst-Case (ziemlich weit oben eingehakt)
durchaus in die Größenordnung der Traglast kommen. Das sollte man also
tunlichst vermeiden. Ein Regalboden, der am untersten Ende eingehakt
ist, stellt hingegen kein Problem dar.
Auf Zug wiederum halten Dübel nicht sonderlich gut, im Besonderen, wenn
sie nicht gleichzeitig auf Scherung belastet sind. Insofern können zu
viele Schrauben die Tragfähigkeit bei den obersten Schrauben sogar
reduzieren.

Üblicherweise reichen pro Schiene (über einem Tisch) 3 Schrauben. Die
obersten beiden und dann jedes zweite Loch leer lassen. Das gibt meist
nur noch eine.
Der begrenzende Faktor für die Winkel ist eigentlich immer das
Drehmoment, denn das gesamte Gewicht hängt per Hebelwirkung am obersten
Zapfen. Heißt längere Winkel kann man weniger belasten, als kürzere. Bei
30cm Länge würde ich nicht über 30kg pro Winkel gehen. Bei kürzeren geht
auch mehr.

Die Anzahl der Schienen wiederum ist jetzt halt davon Abhängig, was man
drauf stellen will und wie kompromissbereit man beim Aussehen und Kippen
der Bretter ist. Bei einem 1,6m Brett würde ich keinesfalls weniger als
3 Schienen nehmen. Zum einen wegen der Traglast, hauptsächlich aber
wegen des Durchhängens. Wenn man Buchenleimholzbretter hätte, wäre
letzteres kein Problem, aber bei Fichte oder noch schlimmer Spanplatte
schon.

Wir haben bei uns über dem einen Schreibtisch so ein Schienenregal mit
30cm tiefen Böden, und ca. 2m Länge, mit 19mm Pressspanplatten. Da sind
4 Schienen dran. Die Böden hängen nach 10 Jahren trotzdem etwas durch.
Pressspan halt. Es ist aber nicht sehr auffällig, wenn man davor steht.

Kleiner Tip noch. Wenn man diese Haken nicht einfach auf die Bretttiefe
auslegt, sondern eine Nummer kürzer macht und die vordere Spitze in
einem kleinen Bohrloch an der Unterseite des Brettes einhakt, sieht das
schöner aus, weil man die die Winkel kaum noch sieht, die Winkel können
nicht mehr schräg hängen, weil sie vorne fixiert sind, und billiger sind
die kürzeren auch noch. Auf die Stabilität hat diese Maßnahme keinerlei
Einfluss.

Noch ein Tip. Wenn die Wände nicht genau gerade nach unten verlaufen,
weil uneben verputzt ist, drücken sich die Metallschienen krumm und ein
Winkel zeigt dann nach oben der nächste nach unten. Entsprechend kippeln
dann die Bretter. An eine Solche Wand bekommst Du kein Schienenregal.
Vorher mal eine Stange anlegen, ob sie flach anliegt.


Marcel

Georg Wieser

unread,
Feb 14, 2015, 6:37:27 AM2/14/15
to
Hängt von den Schienen und dem Wandmaterial ab.
Mit so einlagigen Baumarktschienen und einer Rigipswand sieht die Welt
etwas anders aus als mit Doppelschienen und einer massiven Betonwand.
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H.-P. Schulz

unread,
Feb 14, 2015, 8:43:51 AM2/14/15
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> schrieb:

>Noch ein Tip. Wenn die Wände nicht genau gerade nach unten verlaufen,
>weil uneben verputzt ist, drücken sich die Metallschienen krumm und ein
>Winkel zeigt dann nach oben der nächste nach unten. Entsprechend kippeln
>dann die Bretter. An eine Solche Wand bekommst Du kein Schienenregal.
>Vorher mal eine Stange anlegen, ob sie flach anliegt.

Welche Wand ist schon topfeben - - *und* dann auch noch genau
vertikal?
Ich liebe Schienenregale u.a. deswegen generell nicht. Sind eigentlich
immer nur Notschnellbilliglösung.
Ich kompensiere nicht-Vertikalität oder Wippen infolge Unebenheit dann
mit untergelegten Karosseriescheiben*. Das sieht zwar nicht sehr edel
aus, aber wenn das Regal beladen ist, besteht die Chance, dass es
verdeckt ist.

*) Bei richtig großen Lücken kann man sich evtl. auch ein Stück
Hartholz zurecht schnitzen und bohren. Das könnte dann ein bisschen
geschickter aussehen als ein mehr oder weniger unschierer
Scheiben-Stapel.

Michael Limburg

unread,
Feb 14, 2015, 9:36:08 AM2/14/15
to
Magnus Warker schrieb:

Hallo

> wieviel Abstand bei den vertikalen Schienen verträgt ein Wandregal?
> Holz: 18mm Fichte, Belastung: Bücher

Hier tut ein Abstand von 60cm, belastet mit gebundenen Büchern,
seit etwa 10 Jahren ohne sichtbare Durchbiegung.

> Ich tendiere immer zu übertriebener Stabilität, z. B. 3 Schienen bei
> einem Schreibtisch mit 160 cm Breite.
> Ich vermute, zwei Schienen täten es da auch...

Nö.

> Meinungen?

Irgendwo im Netz hatte ich mal ne Tabelle mit Berechnungen für
Regalböden verschieden Materials gesehen. Leider finde ich den
Link nicht mehr.

MfG

Arno

unread,
Feb 14, 2015, 10:53:20 AM2/14/15
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> Bei Ikea gab's ne recht praktische Serie

Name oder Bezeichnung / Link?

--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..
Message has been deleted

Thomas Heier

unread,
Feb 14, 2015, 2:57:12 PM2/14/15
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> Hilft das was, wenn ich schrieb es gab sie?

"Gab sie" kann heissen: Jemand hat sie vor Zeit x gekauft. Oder auch: Es
gibt sie nicht mehr.

--
Kennst du groops.de, die Freizeitgemeinschaft im deutschsprachigem
Raum? Reinschauen kostet nichts...
Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/user/thshDE?feature=mhum#g/u

Marcel Mueller

unread,
Feb 14, 2015, 5:10:19 PM2/14/15
to
On 14.02.15 14.43, H.-P. Schulz wrote:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> schrieb:
>
>> Noch ein Tip. Wenn die Wände nicht genau gerade nach unten verlaufen,
>> weil uneben verputzt ist, drücken sich die Metallschienen krumm und ein
>> Winkel zeigt dann nach oben der nächste nach unten. Entsprechend kippeln
>> dann die Bretter. An eine Solche Wand bekommst Du kein Schienenregal.
>> Vorher mal eine Stange anlegen, ob sie flach anliegt.
>
> Welche Wand ist schon topfeben - - *und* dann auch noch genau
> vertikal?

Letzteres ist egal.

> Ich liebe Schienenregale u.a. deswegen generell nicht. Sind eigentlich
> immer nur Notschnellbilliglösung.

Über einem Schreibtisch braucht man halt was zum an die Wand hängen.

> Ich kompensiere nicht-Vertikalität oder Wippen infolge Unebenheit dann
> mit untergelegten Karosseriescheiben*. Das sieht zwar nicht sehr edel
> aus, aber wenn das Regal beladen ist, besteht die Chance, dass es
> verdeckt ist.

Wenn Du die Scheiben unter die Schienen legst statt unter die Haken
sieht man das nicht, und Du brauchst auch wesentlich weniger davon. Oder
war das so gemeint?


Marcel
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Jürgen Exner

unread,
Feb 14, 2015, 6:07:06 PM2/14/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Das wäre eine Fachbreite von 80 cm. (Standardkonstruktion vorausgesetzt,
>also Schiene am Ende)

Wenn man die freie Tragweite und damit die Belastung und das
Durchhaengen des Brettes maximieren will, ja, dann ist Lagerung am Ende
die richtige Konstruktion.

jue

H.-P. Schulz

unread,
Feb 15, 2015, 4:20:57 AM2/15/15
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> schrieb:

>On 14.02.15 14.43, H.-P. Schulz wrote:
>> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> schrieb:
>>
>>> Noch ein Tip. Wenn die Wände nicht genau gerade nach unten verlaufen,
>>> weil uneben verputzt ist, drücken sich die Metallschienen krumm und ein
>>> Winkel zeigt dann nach oben der nächste nach unten. Entsprechend kippeln
>>> dann die Bretter. An eine Solche Wand bekommst Du kein Schienenregal.
>>> Vorher mal eine Stange anlegen, ob sie flach anliegt.
>>
>> Welche Wand ist schon topfeben - - *und* dann auch noch genau
>> vertikal?
>
>Letzteres ist egal.

Aber wenigstens möchte man die Schienen zu einander *parallel* haben.
>
>> Ich liebe Schienenregale u.a. deswegen generell nicht. Sind eigentlich
>> immer nur Notschnellbilliglösung.
>
>Über einem Schreibtisch braucht man halt was zum an die Wand hängen.

Na, wenn man es denn braucht ...
Immer auch mal überlegen, ob es auch anders geht! Nicht sich
festfressen an einem einmal gefassten Entschluss.
Regal überm Schreibtisch hat auch Nachteile, etwa das Rankommen - -
was natürlich auch von der Tiefe des Schreibtischs abhängt. (Meiner
hier ist 90cm tief, da wäre kaum ein Rankommen.)

Ich habe ja konservativer Weise auch meinen Computermonitor an der
Wand überm Schreibtisch. Aber die meisten Leute haben ja heute ein
Notebook - und verkneisten sich den Visus auf Nahdistanz ...
>
>> Ich kompensiere nicht-Vertikalität oder Wippen infolge Unebenheit dann
>> mit untergelegten Karosseriescheiben*. Das sieht zwar nicht sehr edel
>> aus, aber wenn das Regal beladen ist, besteht die Chance, dass es
>> verdeckt ist.
>
>Wenn Du die Scheiben unter die Schienen legst statt unter die Haken
>sieht man das nicht, und Du brauchst auch wesentlich weniger davon. Oder
>war das so gemeint?

Das war so gemeint. Unter die Schienen, wo geschraubt wird.
Zwischen Konsolenträger und Konsolenbrett darf nichts stecken, das
hält nicht und sieht nicht aus.
Message has been deleted

Magnus Warker

unread,
Feb 15, 2015, 8:09:36 AM2/15/15
to
On 02/14/2015 02:43 PM, H.-P. Schulz wrote:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> schrieb:

> Ich liebe Schienenregale u.a. deswegen generell nicht. Sind eigentlich
> immer nur Notschnellbilliglösung.

Welche Alternative siehst Du denn für einen Schreibtisch?

Magnus

H.-P. Schulz

unread,
Feb 15, 2015, 8:21:28 AM2/15/15
to
Magnus Warker <mag...@mailinator.com> schrieb:
Ich schrieb ja schon, dass ich mit Regal über Schreibtisch sowieso
skeptisch bin.
Ich würde da ehestens noch ein Leiterregal gestatten. Hat immer was
Leichtes, Jugendzimmerliches. Da müssen ja nicht nicht die Dickbrocken
drauf.

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 15, 2015, 10:50:14 AM2/15/15
to
On Sun, 15 Feb 2015 14:09:35 +0100, "Magnus Warker" posted:
Wenn die Wand halbwegs brauchbar ist, mach die Schienen. Wenn die
Bretter sowieso vollgestellt sind, ist das sowas von wurscht.

Zum Abstand: ich hab fertige Kieferbretter 19mm aus dem Baumarkt und
Abstand 15-80-80-25. Allerdings schwerere Sachen (Zeitschriftenstapel)
nur in Leiternähe. Für durchgehend schwere Bücher würde ich auf 60 cm
gehen. Zur Befestigung der Schienen nehme ich, seit mir so ein Regal
mal Nachts runtergekommen ist und beinahe meinen Kopf getroffen hat,
längere Dübel, so von 100 mm aufwärts. Hängt aber von der Wandqualität
ab. In dem Fall waren es Hohlblocksteine von ~1935-40 :-(

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Uwe St?ckel

unread,
Feb 16, 2015, 3:09:03 AM2/16/15
to
Am 14.02.2015 um 14:29 schrieb Martin Τrautmann:
> Seitlicher Über-Überstand sieht IMHO haesslich aus.

Nun ja, ein normales Systemregal ist nix für das Auge, nur für
praktisch. Und wenn praktisch, dann soll die Statik auch so gut
ausgenutzt werden wie möglich. Also gleiche Abstände zwischen den
Trägern und der halbe Abstand seitlich davon. Damit habe ich die
Biegemomente in den Böden minimiert. Die Lasten in den Schienen bleiben
dazu besser verteilt.

--
keine Sig...
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Martin Schoenbeck

unread,
Feb 17, 2015, 9:05:23 AM2/17/15
to
Hallo Martin,

Martin Gerdes schrieb:

> Wenn man obere Bretter schwer belädt, mag ein gewisses Zugmoment auf die
> Schrauben wirken. Der Großteil der Kraft dürfte nach unten wirken, und
> das halten Dübel ziemlich gut.

Das Problem ist, wenn die Kraft nach unten durch Befestigungen weiter unten
schon weitgehend abgefangen wird. Wir hatten (ebenfalls Jugendzimmer)
Regale mit seitlichen Gittern für drei Fächer. Die waren unten und oben zu
befestigen. Erst nachdem wir sie nur noch oben befestigt haben, sind sie
bei voller Bücherbeladung nicht mehr runtergekommen.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 17, 2015, 12:22:08 PM2/17/15
to
On Tue, 17 Feb 2015 15:00:07 +0100, "Martin Gerdes" posted:

...
>>Zur Befestigung der Schienen nehme ich, seit mir so ein Regal mal
>>Nachts runtergekommen ist
>
>... nachts?

Draußen war es dunkel und der Mond schien - ob Du das jetzt groß oder
klein schreibst, ist mir sowas von egal :-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Peter H. Beier

unread,
Feb 18, 2015, 9:56:20 AM2/18/15
to
Ohne den Mond hättest du ja nix sehen können - nur hören. Ich
hoffe, es war Vollmond, egal ob groß oder klein. ;-)

--
Mit freundlichem Gruß
P. Beier
Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's.

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 18, 2015, 10:31:46 AM2/18/15
to
On Wed, 18 Feb 2015 15:56:12 +0100, "Peter H. Beier" posted:

>Am 17.02.2015 um 18:22 schrieb Wolfgang Kynast:
>> On Tue, 17 Feb 2015 15:00:07 +0100, "Martin Gerdes" posted:
>>
>> ...
>>>> Zur Befestigung der Schienen nehme ich, seit mir so ein Regal mal
>>>> Nachts runtergekommen ist
>>>
>>> ... nachts?
>>
>> Draußen war es dunkel und der Mond schien - ob Du das jetzt groß oder
>> klein schreibst, ist mir sowas von egal :-)
>
>Ohne den Mond hättest du ja nix sehen können - nur hören. Ich
>hoffe, es war Vollmond, egal ob groß oder klein. ;-)

Zuerst hab ich auch gedacht, da ist was auf's Dach gefallen und die
Decke stürzt ein. Oder so :-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

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Martin Schoenbeck

unread,
Feb 18, 2015, 3:17:46 PM2/18/15
to
Hallo Martin,

Martin Gerdes schrieb:

> Martin Schoenbeck <ms.usene...@schoenbeck.de> schrieb:
>
>
>>> Wenn man obere Bretter schwer belädt, mag ein gewisses Zugmoment auf die
>>> Schrauben wirken.
>
> (also: Aus der Wand heraus)
>
>>> Der Großteil der Kraft dürfte nach unten wirken, und
>>> das halten Dübel ziemlich gut.
>
>>Das Problem ist, wenn die Kraft nach unten durch Befestigungen weiter unten
>>schon weitgehend abgefangen wird.
>
> Wieso ist das ein Problem?

Ok, um präzise zu sein, war es ein Problem in unserer Installation.

>>Wir hatten (ebenfalls Jugendzimmer) Regale mit seitlichen Gittern für drei Fächer.
>>Die waren unten und oben zu befestigen. Erst nachdem wir sie nur noch oben
>>befestigt haben, sind sie bei voller Bücherbeladung nicht mehr runtergekommen.
>
> Bei uns im Haus gab es etliche Regalschienenregale, die alle auf die
> gleiche Weise befestigt wurden und von denen sich keins von der Wand
> gelöst hat.

Da sind die Befestigungspunkte zum einen keine 80 cm auseinander, zum
anderen verteilt sich die Last bei den recht stabilen Schienen vielleicht
besser und schließlich hattet ihr vielleicht keine Ytong-Wände, in denen
die für uns damals verfügbaren Dübel jedenfalls auf Zug nicht hielten.
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