Am Mon, 14 May 2018 15:29:09 +0200 schrieb Jürgen Kanuff:
> bei fast allen Eckventilen ist der graue Drehknopf marode und bricht
> innen aus wenn man versucht das sowieso schwergängige weil
> wahrscheinlich verkalkte Eckventil zu drehen.
>
> Man kann zwar versuchen den hervorstehenden 4,5mm breiten
> Messingvierkant mit einer Zange zu drehen,
> dabei geht dieser aber immer weiter kaput und der Vierkant wird immer
> runder und ist nach mehreren Benutzungen nicht mehr zu gebrauchen.
>
> Bei Geberit gibt es keinen passenden Schlüssel um das Eckventil ohne den
> Kunststoffknopf zu bedienen, man könnte höchstens einen neuen Einsatz
> kaufen.
>
> Um ihn zu tauschen müsste ich aber im ganzen Haus das Wasser abstellen
> und danach alles wieder auffüllen.
>
> Bei ebay habe ich bisher auch nichts Passendes gefunden was sich als
> Innenvierkant dafür verwenden ließe.
Der Drehknopf ist weniger marode als das Innenleben des Eckventils. Wenn
man nicht mit einer Grip-Zange drehen kann, dann ist innen alles fest.
Und selbst wenn du es drehen kannst, wird es mit großer Sicherheit nicht
dicht werden.
Also:
Wasser abstellen,
Köpfe bei de Fische machen:
Wasserversorgung im Haus in einzelne Unterabschnitte teile, die einzeln
abgesperrt und entleert werden können.
Neue Eckventile, nach Möglichkeit welche mit Keramikeinsätzen
Haupthahn aufdrehen. Die Leitungen zu den Wasserentnahmestellen füllen
sich von selbst. Geräte muss man eventuell händisch füllen.
Und dann:
Eintrag alle 1-2 Monate im Kalender:
"Eckventile, Absperrventile schließen und wieder öffnen"
Dann haben deine Kinder und Kindeskinder noch Freude daran.