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Laminat und Klavierrollen

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Thoralf Winkler

unread,
Mar 2, 2003, 5:26:26 PM3/2/03
to
Vor einiger Zeit fragte ich hier, ob jemand Erfahrung damit hat, ob
Laminat Klavierrollen aushält.
'ne richtig ergiebige Antwort konnte keiner geben, jetzt von mir das
vorläufige amtliche Endergebnis:

Zunächst stellte ich das Klavier auf eine Art Plastik-Untersetzer, die
mir die Transportfirma freundlicherweise verkaufte. Da man damit aber
das Klavier nicht wegrollen kann, nahm ich die dann doch wieder weg, und
bisher hielt das Laminat. Es bisher keine Abplatzungen an den Fugen, was
ich anfangs befürchtet hatte. Spuren sind auch nicht zu sehen.

LAminat: Klique-Laminat (Clever-Klick) von Parador. Ich nehme mal an,
daß andere Marken das genauso verkraften.
Unterlage: (Name fällt mir jetzt nicht ein), die irgendwas um 4,5 t/qm
Last aushalten soll.
Klavierrollen: ca. 3 cm Durchmesser, Messing

Allerdings habe ich feststellen müssen, daß sich an den Schmalseiten des
LAminats leichte Fugen gebildet haben (an einigen Stellen ein bis zwei
oder drei 1/10 mm*), obwohl meiner Erinnerung nach die einzelnen Platten
eng zusammengeschlagen waren. Ich glaub aber nicht, daß das auf das
gelegentliche Bewegen des Klavierszurückzuführen ist, da auch in anderen
Bereichen sichtbar.
* hab meine Meßlupe grad nicht hier.

Viele Grüße
Thoralf

Georg Gruber

unread,
Mar 2, 2003, 5:51:12 PM3/2/03
to

"Thoralf Winkler" <thoralf...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E628512...@gmx.de...

Hi Thoralf,

wir haben den gleichen Boden wie Du. Die von Dir beschriebenen Fugen kamen
bei uns auch nach einiger Zeit in stark benützten Räumen zB. Wohnzimmer, was
nach meiner Vermutung auch damit zu tun hat daß dort oft sehr naß
aufgewaschen wird und der Boden einfach am meisten beansprucht wird. Wir
haben den Parador clever klick im ganzen Haus (außer Sanitärräume) verlegt
und diese Fugen eigentlich nur im Wohnzimmer bekommen.

Zum Klavier - habe selber keines aber schwere Möbel öfters verschoben - ist
meine Meinung daß vorallem die Gefahr besteht daß der Boden zerkratzt oder
zerfurcht wird, vor allem wenn sich die Messingrollen nicht gut drehen
und/oder am Rand der Lauffläche nicht abgerundet sind. Der Laminat Boden ist
denke ich härter als Parkett weshalb er den Druck der Räder im Vergleich
besser aushalten sollte.

Servus aus at.

Georg

André Steiner

unread,
Mar 3, 2003, 3:59:42 AM3/3/03
to
Das Problem ist, dass die Dämmung unter dem Laminat flexibel ist und dort,
wo das Klavier steht ein starker Druck auf einer relativ kleinen Fläche ist.
Das Laminat gibt dem Druck an dieser Stelle nach - verbiegt sich also ein
wenig. An der Fuge sieht man es dann.

--

Viele Grüße
AS

- bitte nur in Newsgroup antworten -


Thorwald Brandwein

unread,
Mar 3, 2003, 6:49:04 AM3/3/03
to
Thoralf Winkler <thoralf...@gmx.de> schrieb


> Da man damit aber
> das Klavier nicht wegrollen kann, nahm ich die dann doch wieder weg, und
> bisher hielt das Laminat. Es bisher keine Abplatzungen an den Fugen, was
> ich anfangs befürchtet hatte. Spuren sind auch nicht zu sehen.

Interessant.....
Das Laminat verkraftet also ein rollendes Klavier....
Jetzt meine Frage dazu:
Verkraftet es auch eine jungen, verspielten (größeren) Hund, bzw. dessen
(im Winter recht scharfe) Krallen?

Grüße
Thorwald Brandwein

--
www.biotekt.de


Thoralf Winkler

unread,
Mar 3, 2003, 7:46:23 AM3/3/03
to
Georg Gruber schrieb:

> wir haben den gleichen Boden wie Du. Die von Dir beschriebenen Fugen kamen
> bei uns auch nach einiger Zeit in stark benützten Räumen zB. Wohnzimmer, was
> nach meiner Vermutung auch damit zu tun hat daß dort oft sehr naß
> aufgewaschen wird und der Boden einfach am meisten beansprucht wird.

Weiß nicht, ob's das ist. Ist bei mir eher ein gelegentlich genutzter
Raum: Das Klavier steht drin und der Computer. Ansonsten nur
gelegentlich genutzt (für große Familienfeiern). Laminat liegt jetzt
vielleicht ein halbes Jahr drin und wegen nur gelegentlicher Nutzung
nicht oft gewischt.
Aber was sonst? Wärmeausdehnung? Kann wohl auch nicht sein.
Wahrscheinlich sind die Fugen (hab den Link nicht parat) noch im Rahmen
dessen, was sein darf. Aber ich bin mir sicher, daß ich die Platten so
gut es ging und ohne Fugen zusammengeschlagen habe.

> meine Meinung daß vorallem die Gefahr besteht daß der Boden zerkratzt oder
> zerfurcht wird, vor allem wenn sich die Messingrollen nicht gut drehen

Och ne, die drehen sich schon ganz gut. Auch meine Kinder könnten das
Klavier verschieben. Und Kratzer gab es _da_ noch nicht.

Viele Grüße
thoralf

Thoralf Winkler

unread,
Mar 3, 2003, 7:56:58 AM3/3/03
to
"André Steiner" schrieb:

> Das Problem ist, dass die Dämmung unter dem Laminat flexibel ist und dort,
> wo das Klavier steht ein starker Druck auf einer relativ kleinen Fläche ist.
> Das Laminat gibt dem Druck an dieser Stelle nach - verbiegt sich also ein
> wenig. An der Fuge sieht man es dann.

In die Richtung gingen damals auch die Antworten, als ich _vor_ Verlegen
hier nachfragte. Und so waren ja auch meine hauptsächlichen
Befürchtungen.
Aber ich hoffe, daß die angegebene Belastbarkeit der Unterlage stimmt
(ein paar überschlagsrechnungen habe ich wegen der Flächenlast
versucht). Und die Unterlage ist nicht das übliche (?) weiße
Schaumpolystyrol, sondern ein festerer Schaumstoff. Daneben sorgt das
Laminat auch für eine Druckverteilung.

Beim ersten Rollversuch lag ich dann auch auf dem Boden und schaute mir
das Überrollen einer Fuge an. Keine Reaktion der Fuge zu sehen. Und
bisher blieb das auch so. Falls sich was daran ändert (hoffentlich
nicht) schreib ich's aber.

Viele Grüße
Thoralf

Thoralf Winkler

unread,
Mar 3, 2003, 8:57:52 AM3/3/03
to
Thorwald Brandwein schrieb:

> Interessant.....
> Das Laminat verkraftet also ein rollendes Klavier....
> Jetzt meine Frage dazu:
> Verkraftet es auch eine jungen, verspielten (größeren) Hund, bzw. dessen
> (im Winter recht scharfe) Krallen?

Ohne im mindesten ein Fachmann zu sein zu wollen: Das sind doch zwei
völlig verschiedene Anforderungen. Das eine vorrangig Druckbelastung,
noch dazu punktuell (und wie André bemerkte, Problemkreis Fugen und
Unterlage), das andere ist die Kratzfestigkeit.
Nein, von mir keine genaue Antwort möglich.

Viele Grüße
Thoralf

Thorwald Brandwein

unread,
Mar 3, 2003, 11:04:37 AM3/3/03
to
Thoralf Winkler <Thoralf...@gmx.de> schrieb:

> Ohne im mindesten ein Fachmann zu sein zu wollen: Das sind doch zwei
> völlig verschiedene Anforderungen. Das eine vorrangig Druckbelastung,
> noch dazu punktuell (und wie André bemerkte, Problemkreis Fugen und
> Unterlage), das andere ist die Kratzfestigkeit.
> Nein, von mir keine genaue Antwort möglich.

So gewaltig sind die Unterschiede m.E. nicht. Die Hundekratzer im
Weichholzboden sind ja auch großteils nicht scharfkantig, sondern eher
flache Eindrückspuren von einer gewissen Breite. Der Radius einer
Hundekralle ist eher größer, als der Kantenradius der Klavierrollen und
selbst wenn "die Hund" zum Sprint startet, betrifft dies nur ein
Körpergewicht von ca. 25 kg, das ungünstigstenfalls über _eine_
(Horn)Kralle beschleunigt werden soll...
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Punktlast sehr viel höher
ist, als unter einer Klavierrolle mit 30 mm Duchmesser und etwa 15 mm
Breite. Jedenfalls hinterlässt unser Klavier auf dem Weichholzboden
ebenfalls deutlich sichtbare Eindruckspuren, die allerdings (bisher) nicht
zu Rissen oder Abplatzungen der Holzversiegelung führen (wohl weil wir das
Klavier nur äußerst selten - und dann geringfügig - bewegen). Für größere
"Spazierfahrte" (z.B. Raumwechsel wg. Renovierung) wird es getragen, weil
die Rollen unweigerlich Spuren (und dann nicht nur direkt am Standort)
hinterlassen würden. Oder reden wir hier von ganz unterschiedlichen
Klaviergewichten?
Die Spuren des Hundes sind allerdings ungeordent - kreuz und quer. An den
Ecken der Kreuzungspunkte versagt die Beschichtung (Abplatzungen) viel
auffälliger als in der Mitte einzelner Spuren, wo ich den höchsten Druck
anzunehme.

Thoralf Winkler

unread,
Mar 3, 2003, 5:16:20 PM3/3/03
to
Thorwald Brandwein schrieb:

> So gewaltig sind die Unterschiede m.E. nicht. Die Hundekratzer im
> Weichholzboden sind ja auch großteils nicht scharfkantig, sondern eher
> flache Eindrückspuren von einer gewissen Breite. Der Radius einer
> Hundekralle ist eher größer, als der Kantenradius der Klavierrollen und
> selbst wenn "die Hund" zum Sprint startet, betrifft dies nur ein
> Körpergewicht von ca. 25 kg, das ungünstigstenfalls über _eine_
> (Horn)Kralle beschleunigt werden soll...
> Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Punktlast sehr viel höher
> ist, als unter einer Klavierrolle mit 30 mm Duchmesser und etwa 15 mm
> Breite.

Nein, das denke ich auch nicht, eher umgekehrt. Aber ansonsten - würde
ich da mitreden wollen, begäbe ich mich gewaltig auf's Glatteis. Denn
was Hunde und ihren Bewegungsablauf bzw. Kraftverteilung auf die Pfoten
angeht, hab ich üüüberhaupt keine Ahnung.

> Jedenfalls hinterlässt unser Klavier auf dem Weichholzboden
> ebenfalls deutlich sichtbare Eindruckspuren, die allerdings (bisher) nicht
> zu Rissen oder Abplatzungen der Holzversiegelung führen (wohl weil wir das
> Klavier nur äußerst selten - und dann geringfügig - bewegen).

Ich hab's zum Anlaß genommen, mich eben mal mit Taschenlampe bewaffnt
auf den Bauch zu legen und den Bereich um die Rollen genau zu
betrachten. Und das war gut so, weil für mich recht aufschlußreich:

Eindrücke in Form von Dellen in Größe der Rollen (Durchm. 30 mm x Breite
25 mm) gab es keine. Bei der Materialhärte des Untergrunds auch nicht zu
erwarten. Bei Holzboden, insbesondere weicher Holzarten hatte ich in
einem anderen Raum auch schon vom Bürostuhl mit gummierten Rollen
Abdrücke.

Allerdings gibt es einige wenige kleinere Krater mit ein paar 1/10 mm
Größe. Zurückzuführen auf das Überrollen von Sandkörnchen der
entsprechenden Größe. Größtenteils auch nicht bis auf das Grundmaterial
des Laminates durch, sondern 'nur' als Beschädigung der Dekorschicht,
also weiß erscheinend.
Ich konnte nicht widerstehen zu experimentieren und legte ein paar
kleine Sandkörner den Rollen in den Weg. Die hielten dem Druck nicht
stand und wurden zerdrückt. Dabei gab es aber nicht in jedem Fall eine
Beschädigung des Laminates, allerdings hab ich so zwei neue Krater auch
bewußt verursacht. ;-(
Na ja, mir war's wert. Ist ja für mich der Hinweis gewesen, vor dem
Bewegen des Instrumentes gründlich sauber zu machen. Das sollte dann für
meine Ansprüche reichen.
Bei Flügeln hab ich auch schon gummiummantelte Rollen gesehen,
allerdings wäre deren Durchmesser für ein Klavier zu groß gewesen.
Die Rollen hatte ich neu gekauft, und auch da sind inzwischen Kratzer im
Messing von überrolltem Dreck.

> Für größere
> "Spazierfahrte" (z.B. Raumwechsel wg. Renovierung) wird es getragen, weil
> die Rollen unweigerlich Spuren (und dann nicht nur direkt am Standort)
> hinterlassen würden. Oder reden wir hier von ganz unterschiedlichen
> Klaviergewichten?

<Schulterzuck> Hab meins nicht gewogen, ist ein etwa 80 - 100 (?) Jahre
altes Instrument einer mir bisher unbekannten Marke, Rudolph Seidler,
Berlin (Klavierbuden gab's damals ja auf fast jedem größerem Hinterhof).
Schätze mal so um 200 kg, vielleicht auch 250.

> Die Spuren des Hundes sind allerdings ungeordnet - kreuz und quer. An den


> Ecken der Kreuzungspunkte versagt die Beschichtung (Abplatzungen) viel
> auffälliger als in der Mitte einzelner Spuren, wo ich den höchsten Druck
> anzunehme.

Also ich vermute ja mal, daß ein Hund auf Laminat keine Abdrücke der von
mir beobachteten Art verursachen kann. Denn die kommen eindeutig nicht
vom Klavier selbst, sondern vom Sand. Insofern scheint auch das oft in
Laminatwerbung verwendete Bild mit der Frau mit Punktförmigen Absätzen
zu stimmen - solange die kein Sand unterm Absatz hat. Dann könnte es
auch bei der Dame derartige Spuren geben. Und beim Hund vermutlich eher
'normalen' Abrieb.

Bin also durch die Diskussion selber schlauer geworden und vielleicht
hilft es auch anderen.

Ach so, auf die Fugen hab ich bei der Gelegenheit auch mal geachtet. War
ja auch eine vermutete mögliche Schadensstelle. Während des Überrollens
einer Fuge war keine Veränderung zu sehen, und auch mit den
Fingerspitzen war direkt neben der Rolle nichts an der Fuge zu merken.
Bisher bei mir also keine Besorgnis in der Richtung.

Viele Grüße
Thoralf

p.s. weitere nicht zerstörungsfreie Versuche werde ich aber unterlassen.
Verlangt also bitte keine Statistik. ;-)

Thorwald Brandwein

unread,
Mar 3, 2003, 6:36:35 PM3/3/03
to
Thoralf Winkler <thoralf...@gmx.de> schrieb:

ich danke dir für den ausführlichen Bericht. Die Klaviere dürften vom
Gewicht her vergleichbar sein, wenn ich mich recht erinnere (müsste innen
drin nachsehen) ist unser Klavier rund 1900 gebaut worden, von irgendeinem
"königlich sächsischen" Hoflieferanten...

Zusammenfassend könnte man also davon ausgehen, dass ein besseres Laminat
auf jeden Fall druckfester ist, als ein Holzboden aus Brettern oder Riegeln
mit Fasern in Längsrichtung (auch härterer). Es könnte also einen Hund
besser verkraften, als vorstehende Parkettlösungen. Aber es ist und bleibt
"plastikbeschichtetes Spanzeugs", dem ein "würdevolles" Altern m.E. versagt
ist. Aus diesem Grund möcht ich es eigentlich in den hauptsächlich
genutzten Räumen nicht - oder bestenfalls vorübergehend - haben. Fliesen
kommen ebenfalls nicht in Betracht, da eine Umrüstung auf Fußbodenheizung
(zumindest bis auf weiteres) nicht geplant ist.
Laminat ist aber doch wohl eine der praktikablen Möglichkeiten für ein
Provisorium ...
Eine weitere wäre, vorübergehend Teppichboden zu legen.... (Das stört nun
meine Frau wieder mehr als mich, denn sie meint, man müsse Böden putzen
können...) Prinzipiell mach ich mir aber nicht gerne Arbeit und deshalb am
liebsten "Entweder ganz oder garnicht" (Wobei letzteres hierbei ausfällt
;-() Aber erneut 50 Jahre Standzeit hätte aus meiner Sicht einiges für sich
;-)

Also noch mal zu den (hoffentlich) längerfristig tauglichen Alternativen
(möglichst > 25 Jahre):
1. Hier wäre es vielleicht mal interessant, Erfahrungsberichte zu
Bambusparkett (angeblich 27% härter als Eiche) zu hören/lesen.
2. Holzpflaster (Nachteil: gesamter Fußbodenaufbau muss raus :-()
3. optisch ähnlich 2., aber dünner - Stirnholzparkett (auch
Hirnholzparkett genannt). Aufbauhöhe (18 mm?) wäre vielleicht gerade noch
erträglich. Kennt jemand dünnere Produkte?

Bei zwei und drei spielen ein paar Kratzer wohl keine sonderlich auffällige
Rolle.....

> p.s. weitere nicht zerstörungsfreie Versuche werde ich aber unterlassen.
> Verlangt also bitte keine Statistik. ;-)

Ne danke - du hast schon genug "geforscht" :-)

Horst Kalevar

unread,
Mar 5, 2003, 2:04:11 AM3/5/03
to

Thoralf Winkler <thoralf...@gmx.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 3E63D434...@gmx.de...

[Klavier auf Laminat]


> Ach so, auf die Fugen hab ich bei der Gelegenheit auch mal
geachtet. War
> ja auch eine vermutete mögliche Schadensstelle. Während des
Überrollens
> einer Fuge war keine Veränderung zu sehen, und auch mit den
> Fingerspitzen war direkt neben der Rolle nichts an der Fuge zu
merken.

Ist kar, denn wenn Du due Fuge belastest , schließt sich die Fuge
an der Dekorseite. Du müßtest mal die Fuge zum nächsten Brett
beobachten, da wird das Laminat nach oben gedrückt -> die Fuge
ist offen.

Horst


Thoralf Winkler

unread,
Mar 6, 2003, 2:15:55 AM3/6/03
to
Horst Kalevar schrieb:

> > ja auch eine vermutete mögliche Schadensstelle. Während des
> Überrollens
> > einer Fuge war keine Veränderung zu sehen, und auch mit den
> > Fingerspitzen war direkt neben der Rolle nichts an der Fuge zu
> merken.
>
> Ist kar, denn wenn Du due Fuge belastest , schließt sich die Fuge
> an der Dekorseite. Du müßtest mal die Fuge zum nächsten Brett
> beobachten, da wird das Laminat nach oben gedrückt -> die Fuge
> ist offen.

Gestern nochmal probiert und nicht nur die überrollte Fuge beobachtet,
sondern auch die danebenliegende. Keine Veränderung sichtbar/fühlbar
(wobei die Fingerspitzen da sicher empfindlicher sind als die Augen).

Ist übrigens nicht so einfach, auf dem Boden kniend mit einer Hand das
Klavier zu bewegen, noch dazu in die richtige Richtung, und mit der
anderen auf dem Boden herumzutasten, immer wachsamen Auges, daß nicht
doch das Klavier aus der Spur läuft und über den Finger - Autsch -

Viele Grüße
Thoralf

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