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steckdose in tragende wand verlegen?

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Frank Kuhne

unread,
May 30, 2001, 2:36:58 PM5/30/01
to
Darf man Steckdosen in tragende Wände verlegen?

Frank
--

Ciao
Frank

Otto-Franz Rainer

unread,
May 30, 2001, 3:05:16 PM5/30/01
to
warum nicht? Selbstverständlich kann man das. Sonst dürfte keine Steckdose in einer Außenmauer sein. Du durchbrichst die Wand ja nicht ganz.


Frank Kuhne schrieb in Nachricht <3dfahtsrml1ggchg4...@4ax.com>...

Frank Kuhne

unread,
May 30, 2001, 4:13:44 PM5/30/01
to
Hallo,

On Wed, 30 May 2001 21:05:16 +0200, "Otto-Franz Rainer"
<o...@netway.at> wrote:

>warum nicht? Selbstverständlich kann man das. Sonst dürfte keine Steckdose in einer Außenmauer sein. Du durchbrichst die Wand ja nicht ganz.
>

Danke erstmal für Deine Antwort.

Ich habe mir nur nachdem ich die Löcher gestemmt habe, Gedanken
gemacht ob mir die Decke auf den Kopf fällt.

Ich hatte irgendwo gelesen man darf tragende Wände nicht schwächen,
und wusste jetzt nicht ob Steckdosenlöcher bohren schon schwächen ist.

Die Wand besteht aus roten Ziegelsteinen mit Löchern von oben nach
unten. Die habe ich aber erst gesehen als ich mit der Bohrkrone auf
diese Löcher traf. Aber die Wand ist ziemlich dick..;)

Noch zwei andere Frage zu tragenden Wänden:

Darf ich da ein Loch durchbohren um ein Kabel in den anderen Raum zu
legen?

Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.

Danke schonmal.

>
>Frank Kuhne schrieb in Nachricht <3dfahtsrml1ggchg4...@4ax.com>...
>>Darf man Steckdosen in tragende Wände verlegen?


>>
>>Frank
>>--
>>
>>Ciao
>> Frank

--

Ciao
Frank

Bernd Schnuerer

unread,
May 31, 2001, 2:48:17 AM5/31/01
to
Frank Kuhne schrieb:

> Ich habe mir nur nachdem ich die Löcher gestemmt habe, Gedanken
> gemacht ob mir die Decke auf den Kopf fällt.
>
> Ich hatte irgendwo gelesen man darf tragende Wände nicht schwächen,
> und wusste jetzt nicht ob Steckdosenlöcher bohren schon schwächen ist.

Es gibt eine DIN Bau in der das anbohren z.B. von tragenden
Betonpfeilern auf 6 mm begrenzt ist. Ansonsten kann in jede tragende
Wand installiert werden.

> Die Wand besteht aus roten Ziegelsteinen mit Löchern von oben nach
> unten. Die habe ich aber erst gesehen als ich mit der Bohrkrone auf
> diese Löcher traf. Aber die Wand ist ziemlich dick..;)
>
> Noch zwei andere Frage zu tragenden Wänden:
>
> Darf ich da ein Loch durchbohren um ein Kabel in den anderen Raum zu
> legen?

Natürlich. Einschränkungen gibt es allerdings bei Kaminen. Dort darf der
Kamin keinesfalls auch nur angekratzt werden. Keine Installationsgeräte
und keine Leitungsführung an Kaminen.



> Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.

Wenn irgend möglich den Sturz umgehen. An den Auflagestellen nur mit
Vorbehalt.

Gruß, Bernd

Anselm Proschniewski

unread,
May 31, 2001, 3:04:39 AM5/31/01
to
Frank Kuhne wrote:

...

> Ich habe mir nur nachdem ich die Löcher gestemmt habe, Gedanken
> gemacht ob mir die Decke auf den Kopf fällt.

Das "Stemmen" ist das Problem. Wenn man mit dem Bohrhammer einen Schlitz
herausbricht, lockern sich die ganzen Ziegel. Fräsen ist erlaubt.

...

> Noch zwei andere Frage zu tragenden Wänden:
>
> Darf ich da ein Loch durchbohren um ein Kabel in den anderen Raum zu
> legen?

Aber sicher.

>
> Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.

Lieber nicht. Erstens ist der aus gutem Beton und bohrt sich nicht gut,
zweitens könnte er mit Eisen verstärkt sein ...

Anselm aus Stuttgart/Esslingen

Thomas Mager

unread,
May 31, 2001, 3:36:13 AM5/31/01
to
Frank Kuhne wrote:
>
> Darf man Steckdosen in tragende Wände verlegen?

Hallo Frank,

es gibt Vorschriften, die in Abhaengigkreit der Mauerstaerke die
maximale
Tiefe und Breite fuer hor. und vert. Schlitze definieren.
Einzlne Loecher sind i.d.R. kein Problem, wenn Du mit Bohrloecher alles
<16mm meinst.

Bohrungen durch einen Sturz sind von den Randbedingungen wie
-Position
-Bohrdurchmesser
-Material
-Anzahl
-Richtung
-Belastung des Sturzes
-Spannweite

anhaengig. Du solltest einen Fachmann zu Rate ziehen, da es von Fall zu
Fall unterschiedlich ist.


Ciao

Thomas

Detlef Neubauer

unread,
May 31, 2001, 3:21:28 AM5/31/01
to
Frank Kuhne <vei...@gmx.net> writes:

> Noch zwei andere Frage zu tragenden Wänden:
>
> Darf ich da ein Loch durchbohren um ein Kabel in den anderen Raum zu
> legen?
>
> Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.

Kommt drauf an, bei einem Durchmesser von ca. 20-30 mm würde ich mir
in beiden Fällen keine Sorgen machen.

Gruß Detlef

PS: http://learn.to/quote/
--
Linux ist wie ein Pinguin im Wasser, elegant und geschmeidig
und für manch andere Spezies durchaus gefährlich.
.oO GnuPG (PGP) Key auf http://germany.keyserver.net/ Oo.

werner reimann

unread,
May 31, 2001, 6:58:30 AM5/31/01
to
Anselm Proschniewski <prosch...@str.daimler-benz.com>
>> Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.
>
>Lieber nicht. Erstens ist der aus gutem Beton und bohrt sich
>nicht gut,
>zweitens könnte er mit Eisen verstärkt sein ...


Aus statischen Gründen gibt es jetdenfalls keine Bedenken, wenn Du in der Mitte
des Sturzes bohrst. Da ist die neutrale Zone, die eh keine Last aufnimmt. Deshalb
liegt da auch kein Eisen.


Viele Grüße
Werner
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Klaus Klabisch

unread,
May 31, 2001, 7:46:55 AM5/31/01
to
"Bernd Schnuerer" <bernd.s...@bfe.uni-karlsruhe.de> schrieb im
Newsbeitrag news:3B15E931...@bfe.uni-karlsruhe.de...

>
> > Darf ich evtl. auch ein Loch durch einen Sturz bohren?.
>
> Wenn irgend möglich den Sturz umgehen. An den Auflagestellen nur mit
> Vorbehalt.
> Gruß, Bernd


Aber Hallo,
in der sog. neutralen Zone eines Sturzes dürft Ihr doch Löcher nach
Herzenslust bohren. Diese neutrale Zone verläuft zwar in Abhängigkeit der
jeweiligen Spannweite verschieden; jedoch im Auflagerbereich ist der untere
Bereich eines Sturzes in der Regel vollkommen unproblematisch. Generell
stellt es auch kein Problem dar, Löcher mit geringem Durchmesser in
Feldmitte zu bohren; hier sollten diese in etwa halber Sturzhöhe angesetzt
werden. Ansonsten einfach einen Statiker fragen.
--
Viele Grüße aus der Pfalz von
Klaus Klabisch

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden müsste!


Bernd Schnuerer

unread,
May 31, 2001, 8:20:32 AM5/31/01
to
Klaus Klabisch schrieb:

> in der sog. neutralen Zone eines Sturzes dürft Ihr doch Löcher nach
> Herzenslust bohren. Diese neutrale Zone verläuft zwar in Abhängigkeit der
> jeweiligen Spannweite verschieden; jedoch im Auflagerbereich ist der untere
> Bereich eines Sturzes in der Regel vollkommen unproblematisch. Generell
> stellt es auch kein Problem dar, Löcher mit geringem Durchmesser in
> Feldmitte zu bohren; hier sollten diese in etwa halber Sturzhöhe angesetzt
> werden. Ansonsten einfach einen Statiker fragen.

Ich ging von einem üblichen Wohnhaus aus. Hier werden i. d. R.
Fertigstürze verwendet. Die sind relativ niedrig. Daher besser
wegbleiben. Wenn man einen anderen Leitungsweg findet braucht man sich
auch keine Gedanken zu machen. Für einen Heimwerker sicherlich die beste
weil einfachste Lösung.

Bernd

Frank Kuhne

unread,
May 31, 2001, 9:26:02 AM5/31/01
to
Hallo erstmal an alle und Danke für die Hilfestellungen und Auskünfte.

Ich habe da ein Problem, das ich mal eben schildern möchte.

Ich möchte von der Diele aus ins Kinderzimmer eine dünne Leitung in
einen Aufputz Kabelkanal verlegen. Der Kabelweg geht in der Ecke der
Diele senkrecht bis unter die Decke. Nun soll das Kabel in der Ecke
zwischen Wand und Decke bis zum Kinderzimmer verlaufen. Da will ich
dann ein Loch ins Kinderzimmer bohren und dann das KAbel
weiterverlegen. Da sich dort auch ungefähr die Kinderzimmertür
befindet, weiss ich nicht ob ich da auf einen Sturz treffe. Wenn ja,
dürfte ich in dann durchbohren? Wenn nicht, wie kriege ich das Kabel
dann ins Kinderzimmer?


Mönsch ist das kompliziert zu schreiben was ich meine..;)
--

Ciao
Frank

Martin Schoenbeck

unread,
May 31, 2001, 10:23:14 AM5/31/01
to

Frank Kuhne schrieb:

Ein Loch für ein einzelnes Kabel kannst Du überall durchbohren. Nur
nicht durch Deine Heizungsrohre ;-)

Gruß Martin

Klaus Klabisch

unread,
May 31, 2001, 1:34:11 PM5/31/01
to
"Frank Kuhne" <vei...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:k7hchtkp98r7ro0cb...@4ax.com...

>
> Ich habe da ein Problem, das ich mal eben schildern möchte.
>
> Ich möchte von der Diele aus ins Kinderzimmer eine dünne Leitung in
> einen Aufputz Kabelkanal verlegen. Der Kabelweg geht in der Ecke der
> dürfte ich in dann durchbohren? Wenn nicht, wie kriege ich das Kabel
> dann ins Kinderzimmer?
>
> Mönsch ist das kompliziert zu schreiben was ich meine..;)
> Ciao
> Frank


Hallo Frank,
ich habe fast den Eindruck, dass Du nicht nur kompliziert schreibst, sondern
vor allem auch noch komplizierter vor Ort zugange bist. :-)

Ich habe ja überhaupt keine Ahnung, was Du so letztendlich bezweckst; aber
wenn ich so lese:
"Dünne Leitung", "von der Diele in ´s Kinderzimmer" usw., da stellen sich
bei mir schon von alleine die Nackenhaare (die letzten die ich noch habe).

Also ich habe allein durch mitlesen die Erfahrung gemacht, dass hier in
dieser NG anscheinend auch einige sehr kompetente Elektriker aktiv sind.

Also, schildere doch erst einmal, was die fertige Konstruktion darstellen
soll und ich bin überzeugt, Du bekommst zusätzliche wertvolle Tipps, an die
Du u. U. überhaupt noch gar nicht gedacht hast.

Klaus Klabisch

unread,
May 31, 2001, 1:34:44 PM5/31/01
to

"Bernd Schnuerer" <bernd.s...@bfe.uni-karlsruhe.de> schrieb im
Newsbeitrag news:3B163710...@bfe.uni-karlsruhe.de...

> Ich ging von einem üblichen Wohnhaus aus. Hier werden i. d. R.
> Fertigstürze verwendet. Die sind relativ niedrig. Daher besser
> wegbleiben. Wenn man einen anderen Leitungsweg findet braucht man > sich
auch keine Gedanken zu machen. Für einen Heimwerker sicherlich > die beste
weil einfachste Lösung.
> Bernd


Vollkommen richtig erkannt; schließe mich Deiner Argumentation voll an.

Frank Kuhne

unread,
Jun 1, 2001, 12:59:02 AM6/1/01
to
Hallo Klaus,

>> Ich möchte von der Diele aus ins Kinderzimmer eine dünne Leitung in
>> einen Aufputz Kabelkanal verlegen. Der Kabelweg geht in der Ecke der
>> dürfte ich in dann durchbohren? Wenn nicht, wie kriege ich das Kabel
>> dann ins Kinderzimmer?

>ich habe fast den Eindruck, dass Du nicht nur kompliziert schreibst, sondern


>vor allem auch noch komplizierter vor Ort zugange bist. :-)

Das befürchte ich auch fast..;)

>Ich habe ja überhaupt keine Ahnung, was Du so letztendlich bezweckst; aber
>wenn ich so lese:
>"Dünne Leitung", "von der Diele in ´s Kinderzimmer" usw., da stellen sich
>bei mir schon von alleine die Nackenhaare (die letzten die ich noch habe).

Es handelt sich nicht um eine Elektroleitung, sondern um die Leitung
unserer Telefonanlage.

>Also, schildere doch erst einmal, was die fertige Konstruktion darstellen
>soll und ich bin überzeugt, Du bekommst zusätzliche wertvolle Tipps, an die
>Du u. U. überhaupt noch gar nicht gedacht hast.

Die Anschlußdose der Telekom ist in der Diele, meine Frau bekommt ihr
Büro aber im Kinderimmer. Deswegen soll das Kabel von der Diele ins
Kinderzimmer.

Aha...;)

Viele Grüße
Frank

Bernd Schnuerer

unread,
Jun 1, 2001, 2:26:25 AM6/1/01
to
Klaus Klabisch schrieb:

schnipp

> Im übrigen bin ich der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden müsste!

Mit was denn? ;-)

Gruß, Bernd

Klaus Klabisch

unread,
Jun 1, 2001, 1:29:06 PM6/1/01
to
"Frank Kuhne" <vei...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:928eht0slbjdgcq1p...@4ax.com...

>
> Es handelt sich nicht um eine Elektroleitung, sondern um die Leitung
> unserer Telefonanlage.
> Viele Grüße
> Frank
>

Hallo Frank,
ich weiß ja nicht wie weit Du inzwischen mit Deiner Leitungsverlegung
gekommen bist; aber hast Du auch schon einmal daran gedacht, dass man
heutzutage sowohl alle Telefone, als auch Faxgerät und Computer über Funk
auf eine zentrale Anlage aufschalten kann.

Also ich habe bei mir im EG die Gigaset-Telefonzentrale von der Fa. Siemens
installiert. Von meinem Büro im OG und einer sep. Einlieger-Wohnung im UG.
werden Funk-Telefone der gleichen Firma betrieben. Lediglich das ISDN-Modem
meines Computers hängt noch an Kabeln; aber auch dafür gibt es inzwischen
Funk-Übertragungen.

Denk doch einmal über eine solche Lösungsvariante nach; aber wahrscheinlich
dürftest Du inzwischen schon alle Schlitze quer durch ´s Haus gestemmt haben
;-)

Andreas Hein

unread,
Jun 21, 2001, 8:48:32 AM6/21/01
to
k_kla...@hotmail.com says...

> in der sog. neutralen Zone eines Sturzes dürft Ihr doch Löcher nach
> Herzenslust bohren.

soweit OK

> Diese neutrale Zone verläuft zwar in Abhängigkeit der
> jeweiligen Spannweite verschieden; jedoch im Auflagerbereich ist der untere
> Bereich eines Sturzes in der Regel vollkommen unproblematisch.

Das verstehe ich nicht.

Last ||||||||||||||||
Sturz ================
Auflager ^^ ^^


Auf der gesamten Länge des Sturz ist die Last gleichförmig von oben.
An den beiden Auflagern wird die Last von unten getragen, d.h. die
Lastverhältnisse kehren sich um. Bohre ich nun unten in der Nähen des
Auflagers herum, entferne ich tragende Teile.

Reduziere ich den Sturz bei den Auflagern im oberen Bereich, würden die
direkt darüber liegenden Gebäudeteile nicht gestützt. D.h. es würde sich
sofort ein Gewölbe ausbilden, das die Last seitlich ableiten würde.

Wenn Metall im Sturz ist, dann im unteren Bereich. D.h., bohren im
unteren Bereich an den Auflagern ist sowieso nicht gut.

Liege ich da falsch?

Andreas

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