nach Jahren wird jetzt langsam das eingesetzte Werzalit im Stahlrahmen
des Hoftors spröde und bricht.
Mit dem Holz-Kunstdruck hat es ohnehin nicht schön ausgesehen, dass
sich die Frage stellt, welcher Ersatz sich bietet.
Tannenholz ist wohl nicht geeignet, das das Tor dem Wetter ausgesetzt
und nicht überdacht ist.
Ich denke jetzt an kesseldruckimprägnierte Holzbohlen. Ist sowas
geeignet?
Wer hat schon gute/schlechte Erfahrungen mit solchen/anderen
Holzfüllungen gemacht?
Gibt es Alternativen? Alu? Blech? Glasfaser?
Schonmal vielen Dank für Hinweise,
Mirko
> Tannenholz ist wohl nicht geeignet, das das Tor dem Wetter ausgesetzt
> und nicht überdacht ist.
sollte trotzdem viele jahre halten, das problem idz dort wo der
stahlrahmen ist, dort faults, sonst wohl kaum
schindeln an den bauernhäusern in alpengebiert sind auch daus tanne,
haltbarkeit beim dach etwa 20 jahre, bei der fassade 40 jahre. die
schindeln sind garantiert unbehandelt (ich habs mal gesehn wie die
hergestellt wurden und glich angebracht)
>
> Ich denke jetzt an kesseldruckimprägnierte Holzbohlen. Ist sowas
> geeignet?
bringt kaum was... (mein bruder hat ne terasse aus holzbohlen die
druckkeselimprägniert sind, auch hier ist das problem an den stellen wo
die bohlen aufliegen, und nur dort. er hatt kesselimprägnierte genonne
weil er an die billig drankam und weil die fertig geriffelt waren, *nur*
deswegen (er ist schreiner) dort am grundstück ist ein zaun, auch
fichtenpfählen: durchgerottet sind die nur im bereich unmittelbar über
der erde, dort wo das gras wächst. im boden sind noch einigemaßen feste
reste, n stück über dem boden sind die pfosten noch sehr gut. die
pfosten sind älter als 20 jahre.
steffen
> Tannenholz ist wohl nicht geeignet, das das Tor dem Wetter ausgesetzt
> und nicht überdacht ist.
Unbehandeltes Holz, das der Witterung ausgesetzt ist,
bekommt eine graue Farbe. Wenn Du damit leben kannst, nimm'
Holz.
Solange du darauf achtest, dass kein Bodenkontakt
(Spritzwasser bei Regen, Erdspritzer) besteht und das Holz
nach Regen rasch abtrocknen kann und sich kein Wasser in
irgendwelche Mulden halten kann, hält das ohne jede
Behandlung Jahrzehnte, nicht nur Jahre! Und das Holz kannst
Du danach problemlos entsorgen, es ist kein Sondermüll wie
jedes kesseldruckimprägnierte Holz!
Wichtig sind nur folgende Punkte:
-Das Holz muß vollkommen ausgetrocknet sein, Holz frisch vom
Sägewerk oder auch aus dem Baumarkt ist meistens noch nicht
trocken genug. 2 Jahre trocken lagern ab Einschlag im Wald
sollten es mindestens sein
-das Holz sollte engringig gewachsen sein, keinesfalls
breite Jahrringe
-Unbedingt Kernholz (bei Lärche, Douglasie), kein Splintholz
andrehen lassen
Die Holzart ist bei Einhaltung dieser Voraussetzungen
tatsächlich fast egal, aber Lärche, Douglasie und Fichte
sind für diesen Zweck wohl am leichtesten zu bekommen.
Insbesondere das Kernholz der ersten beiden ist extrem
Witterungsfest.
Das verwendete Holz auf Berghütten ist nach diesen Kriterien
ausgewählt - allerdings sind die verwendeten Hölzer meist im
Gebirge aufgewachsen und durch den dort besonders
langsamen Wuchs noch besser haltbar als die Flachlandhölzer.
Für Deinen Zweck reichen aber ganz sicher auch hiesige Hölzer.
viel Erfolg
Michael
>Mirko Keller schrieb:
>
>Das verwendete Holz auf Berghütten ist nach diesen Kriterien
>ausgewählt - allerdings sind die verwendeten Hölzer meist im
> Gebirge aufgewachsen und durch den dort besonders
>langsamen Wuchs noch besser haltbar als die Flachlandhölzer.
>Für Deinen Zweck reichen aber ganz sicher auch hiesige Hölzer.
>
>viel Erfolg
>Michael
>
Hi,
du hast vergessen zu erwähnen, dass das Holz nur im Winter geschlagen
!wurde!. Und nur bei einer bestimmten Mondphase.
Siggi
Hab' ich nicht, da der Wintereinschlag nur den Zweck hat,
von vorneherein trockeneres Holz zu erhalten und nebenbei
das Holz bodenschondender (Boden ist meist hart gefroren
oder hat dicke Schneedecke) aus dem Wald herauszuholen. Auch
ist natürlich im Sommer das Risiko von oberflächlichem Pilz-
und Insektenbefall höher.
Kann man diese für den Endanwender relativ bedeutungslosen
Nachteile verhindern, tut's im Sommer geschlagenes Holz
auch, muß aber etwas länger getrocknet werden.
Mondphaseneinfluss ist nirgends bewiesen und muß bis dahin
nur als esoterische Behauptung gelten. Warum auch sollte ein
Gegenstand einen Einfluss auf unser Leben haben, nur weil er
aus unserer Sicht anders beleuchtet wird? Denn der Mond als
Ganzes ist bei jeder Mondphase etwa gleich weit entfernt und
somit sein Einfluss nicht verändert.
Michael
Michael Streckfuss schrieb:
> du hast vergessen zu erwähnen, dass das Holz nur im Winter geschlagen
> !wurde!. Und nur bei einer bestimmten Mondphase.
>
> Siggi
>
Hab' ich nicht, da der Wintereinschlag nur den Zweck hat,
Da war die Anzeige meines newsreaders irgendwie
durcheinander und hat meine Antwort beim falschen Beitrag
angezeigt.
> Michael
Hallo!
Dazu gleich mal ne Frage.
Ich habe für mein Garagendach Rauhspund bekommen.
90 Bretter a 5m.
Natürlich wir wegen der Lagerkosten das Zeug kurz gelagert - zum
Baustoffhandel - sofort zum Kunden.
An den Stellen mit Borke und auf manchen Oberflächen hat sich weißer
Schimmel gebildet.
Nun die Frage:
Das Zeug zurück oder die Bretter mit Holzschutz streichen.
Bei ein paar Brettern habe ich angefangen die Borke (ist ja nicht auf
allen) abzuhobeln
und die Bretter erst mit Schimmelentferner und dann mit Holzschutz
(schimmel- und pilzhemmend)
zu streichen.
Gruß
Patrick
> An den Stellen mit Borke und auf manchen Oberflächen hat sich weißer
> Schimmel gebildet.
>
> Nun die Frage:
> Das Zeug zurück oder die Bretter mit Holzschutz streichen.
frische holzbretter *nie* aufeinandergelegt lagern, sondern zwischen die
lagen querhölzer legen.
wenn die so frisch sind wie du schreibst unbedingt ein paar (9) wochen
austrocknen lassen.
rauspund mit borke zurückgeben, außer es sind winzige reste z.b. an den
kanten.
rauspund mit borke ist meiner ansicht nach ein fehler.
steffen
> frische holzbretter *nie* aufeinandergelegt lagern, sondern zwischen die
> lagen querhölzer legen.
.. liegt dazwischen!
wenn das viel ist, ist das ein Mangel.
> und auf manchen Oberflächen hat sich weißer
> Schimmel gebildet.
>
> Nun die Frage:
> Das Zeug zurück oder die Bretter mit Holzschutz
> streichen.
kein Holzschutz, der hilft nur gegen Viecher. Gegen Schimmel hilft nur
trocknen lassen, dann kannst Du es leicht abschleifen.
>
> ... erst mit Schimmelentferner und dann mit
> Holzschutz
> (schimmel- und pilzhemmend)
> zu streichen.
>
laß die Sauerei sein, das kostet nur Geld - jetzt für die Chemie, später
beim Entsorgen wg Sondermüll.
viele Grüße
Werner
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Tipp !
Lärchenholz ist für den Außenbereich hervorragend geeignet.