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Geräteschuppen auf Rasengittersteinen?

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Thomas Kowtsch

unread,
Jun 3, 2008, 3:02:25 PM6/3/08
to
Hallo,

das aktuellste Projekt der Kategorie "Du machst das schon" lautet: Ein
kleiner Geräteschuppen aus Holz muss in einen Garten. Es soll so ein
kleiner 1,50x1,30 für 199,- von H***ba** werden, es muss nicht viel
rein und Platz ist auch nicht viel. Nur ein paar Stühle, ein Tisch und
ein paar wenige Geräte müssen da rein.

Warum ich versprochen habe mit zu helfen weiß ich auch noch nicht
genau, vielleicht waren Steak und Hopfenkaltschale zu lecker ;-), nun
wurde mir aber die ganze Planung aufgedrückt.

Da die Hütte eine Bodenplatte aus Holz hat (untendrunter sind noch ein
paar Querlatten) ist eher suboptimal, das Teil einfach auf die Erde zu
stellen. Da der Boden aber gut steinig ist wäre das vermeiden eines
Fundaments auch ganz nicht übel... Daher die Idee, einfach
untendrunter Rasengittersteine zu packen. Die 8 cm kommt man schon
noch in den Boden, es kostet nicht die Welt, das Wasser kann bequem
ablaufen...

Nun bliebe nur die Frage, was alles dagegen spricht - ich will es
nicht unbedingt in 3 Jahren wieder neu machen (zumindest nicht wegen
des Untergrundes ;-), andererseits auch unnötigen Aufwand vermeiden.

Planlos bin ich auch noch bei der Frage, wie ich das Hüttchen
eigentlich befestige. Die Frage des "ob" stellt sich nicht unbedingt,
aber eine sinnvolle Idee hab ich leider auch noch nicht.

Wenn also jemand Ideen, Verbesserungsvorschläge, Empfehlungen,
Alternativideen oder andere Kaufempfehlungen dazu hat - immer her
damit!

vielen Dank schonmal,

Thomas

x'post de.rec.heimwerken, de.rec.garten; f'up drh
--
Die Wunsch-Website einer Werbeagentur ist DAU-kompatibel, sonst nichts.
Webdesigner haben bekanntlich zur Sicherheit im Netz und zu korrektem HTML ein
Verhältnis wie Klaus Störtebeker zum Handelsrecht.
(http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/13095/1.html)

Thomas Einzel

unread,
Jun 3, 2008, 4:04:11 PM6/3/08
to
Thomas Kowtsch schrieb am 03.06.2008 21:02:
...
> Nun bliebe nur die Frage, was alles dagegen spricht - ich will es
> nicht unbedingt in 3 Jahren wieder neu machen (zumindest nicht wegen
> des Untergrundes ;-), andererseits auch unnötigen Aufwand vermeiden.

ich habe im Geräteschuppen (gut 5m²) den Fußboden mit Gehwegplatten
ausgelegt, seit >12a keine Probleme.

> Planlos bin ich auch noch bei der Frage, wie ich das Hüttchen
> eigentlich befestige.

An einer Art Streifenfundament, im obigen Bsp. gemauert oder - das
haben wir bei einem kleinen Gewächshaus (ca.4m²) gemacht - Bordsteine
(nicht die dünnen Rasenborde, sondern die mit IIRC ca. 8 oder 10cm Dicke
haben wir mit Epoxidharz seitlich aneinander geklebt und großtenteils
eingegraben. Loch, Dübel, festschrauben. Das "Bordsteinundament" hält
seit IIRC 7 oder 8 Jahren ohne Probleme oder Risse.

> Die Frage des "ob" stellt sich nicht unbedingt,
> aber eine sinnvolle Idee hab ich leider auch noch nicht.
>
> Wenn also jemand Ideen, Verbesserungsvorschläge, Empfehlungen,
> Alternativideen oder andere Kaufempfehlungen dazu hat - immer her
> damit!

s.o. zwei praktisch erprobte Varianten

Thomas

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Günter Hackel

unread,
Jun 4, 2008, 2:27:21 AM6/4/08
to
Thomas Kowtsch schrieb:

> Da die Hütte eine Bodenplatte aus Holz hat (untendrunter sind noch ein
> paar Querlatten) ist eher suboptimal, das Teil einfach auf die Erde zu
> stellen. Da der Boden aber gut steinig ist wäre das vermeiden eines
> Fundaments auch ganz nicht übel... Daher die Idee, einfach
> untendrunter Rasengittersteine zu packen. Die 8 cm kommt man schon
> noch in den Boden, es kostet nicht die Welt, das Wasser kann bequem
> ablaufen...
>
> Nun bliebe nur die Frage, was alles dagegen spricht - ich will es
> nicht unbedingt in 3 Jahren wieder neu machen (zumindest nicht wegen
> des Untergrundes ;-), andererseits auch unnötigen Aufwand vermeiden.

Hallo
das reicht als Fundament nur, wenn der Untergrund Fels ist. Ansonsten
werden die Steine einsinken, bestimmt auch unterschiedlich schnell, die
Hütte wird sich verziehen, Türen und Fenster klemmen, dann den Boden
erreichen und von dort ausgehend modern. Mach Dir besser das bisschen
mehr Mühe und mache ein richtiges Fundament. Wenn der Untergrund
wirklich fest ist reichen da Punktfundamente die etwa 60cm tief in den
Boden reichen. Ich würde sie bodeneben anlegen und dann Betonsteine oben
drauflegen. Falls die Hütte mal weg muss, stören die Betonsockel dann nicht.

> Planlos bin ich auch noch bei der Frage, wie ich das Hüttchen
> eigentlich befestige. Die Frage des "ob" stellt sich nicht unbedingt,
> aber eine sinnvolle Idee hab ich leider auch noch nicht.

Eine Gewindestange mit einbetonieren (am unteren Ende umbiegen oder
einen Anker anschweißen damit sie sich nicht verdrehen kann) und die
Hütte darauf verschrauben. Wenn die Fundamente bodeneben sind und
Betonsteine als Abstandhalter verwendet werden, bohrt man die Steine
einfach durch und steckt sie über die Gewindestangen.
gh

Markus Šiegmann

unread,
Jun 4, 2008, 3:41:02 AM6/4/08
to
"Günter Hackel" schrieb

> das reicht als Fundament nur, wenn der Untergrund Fels ist. Ansonsten
> werden die Steine einsinken, bestimmt auch unterschiedlich schnell, die
> Hütte wird sich verziehen, Türen und Fenster klemmen, dann den Boden
> erreichen und von dort ausgehend modern.

Genau so ist es, BTDT. Ich hab's vor nur zwei Jahren mit einem etwas
größeren Modell mit 16 unterlegten Gehwegplatten versucht. Hübsch in die
Waage gelegt, Untergrund etwas verdichtet und losgebaut. Heuer habe ich
genau die beschriebenen Effekte und die kürzlich erfolgte Korrektur mit dem
Wagenheber hat es nur wenig besser gemacht.

Ich kann damit leben, weil wir mittelfristig umziehen und die Bude ohnehin
temporär geplant war. Wenn sie aber an einen neuen Standort zieht, bekommt
sie ein gescheites Fundament.

Zum Thema Windschutz: Modelle mit dickeren Wandstärken haben oft vertikal
verlaufende Gewindestangen, die durch alle Bretter reichen und oben mit Dach
und Boden verschraubt werden. Das zieht die einzelnen Ebenen zusammen und
verhindert auch, dass sich Elemente bei Sturm lösen. Ein Sturm, der
Hausdächer abdeckt, lässt so ein kleines dünnwandiges Modell problemlos zum
Nachbarn umziehen, wenn es ihm ausgesetzt und ungesichert ist. Ich würde
daher von innen diagonale Bretter verschrauben sowie Winkel zur Befestigung
am Dach und am Fundament einsetzen.

Grüße
Markus


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Sabine Sauer

unread,
Jun 4, 2008, 12:53:27 PM6/4/08
to

"Günter Hackel" <G.Ha...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6amqueF...@mid.individual.net...

> Thomas Kowtsch schrieb:
>
>> Da die Hütte eine Bodenplatte aus Holz hat (untendrunter sind noch ein
>> paar Querlatten) ist eher suboptimal, das Teil einfach auf die Erde zu
>> stellen. Da der Boden aber gut steinig ist wäre das vermeiden eines
>> Fundaments auch ganz nicht übel... Daher die Idee, einfach
>> untendrunter Rasengittersteine zu packen. Die 8 cm kommt man schon
>> noch in den Boden, es kostet nicht die Welt, das Wasser kann bequem
>> ablaufen...
>>
>> Nun bliebe nur die Frage, was alles dagegen spricht - ich will es
>> nicht unbedingt in 3 Jahren wieder neu machen (zumindest nicht wegen
>> des Untergrundes ;-), andererseits auch unnötigen Aufwand vermeiden.
>
> Hallo
> das reicht als Fundament nur, wenn der Untergrund Fels ist. Ansonsten
> werden die Steine einsinken, bestimmt auch unterschiedlich schnell, die
> Hütte wird sich verziehen, Türen und Fenster klemmen, dann den Boden
> erreichen und von dort ausgehend modern.


Das kann bei einem 150er Scheisshäusschen mit 12er Brettchen auch Panikmache
sein.
Solltest Du halbwegs gewachsenen Untergrund vorfnden reicht Deine Idee alle
mal.
Nur wenn der Untergrund erst kürzlich aufgefüllt wurde, dann mach ein
teiferes "Fundament".
Auch das kann man mit Steinen aller möglichen Art machen. I.d.R. wirds
länger halten als das Billighüttchen.

Beton muss nicht unbedingt sein. Der kommt, wenn die 4x4 Hütte mit 60er
Blockbohlen ansteht :-)

Unsers jetzt 15 Jahre. Jetzt verfault langsam aber sicher alles.

mfg

SS

Thomas Kowtsch

unread,
Jun 4, 2008, 3:05:51 PM6/4/08
to
Sabine Sauer erklärte:

>Das kann bei einem 150er Scheisshäusschen mit 12er Brettchen auch Panikmache
>sein. Solltest Du halbwegs gewachsenen Untergrund vorfnden reicht Deine Idee alle
>mal.
>Nur wenn der Untergrund erst kürzlich aufgefüllt wurde, dann mach ein
>teiferes "Fundament".

Nun, in dem Garten wurde ein 2x3m-Beet umgegraben, ansonsten ist der
sehr "biologisch" behandelt worden - nämlich gar nicht. Solange sich
jemand zurückerinnern kann war an der betreffenden Stelle "schon
immer" Rasen, so neumodisches Zeug wie vertikutieren hat da mit
Sicherheit bisher keiner versucht. Oder kurz: Ja, der Boden ist sehr
gut verfestigt.
Deswegen - und wegen der Steine - will ich ja auch nicht unbedingt ein
ganzes Fundament buddeln müssen..

>Auch das kann man mit Steinen aller möglichen Art machen. I.d.R. wirds
>länger halten als das Billighüttchen.

Das Argument bzgl. durchwachsenden Rasens ist schon nicht ganz
unbegründet, da hätte man auch selber drauf kommen können.
Und was die Haltbarkeit angeht: Es schon ok, wenn ich die Konstruktion
überlebe, es erhebt nicht den Anspruch für die Ewigkeit zu sein. Aber
an einer Lebensdauer, die der der Hütte entspricht wäre mir halt doch
gelegen ;-)

>Beton muss nicht unbedingt sein. Der kommt, wenn die 4x4 Hütte mit 60er
>Blockbohlen ansteht :-)

Also nie. Der fragliche Garten ist dafür einfach zu klein... :-)

Vielen Dank & Gruß,

Thomas

Thomas Kowtsch

unread,
Jun 4, 2008, 3:14:28 PM6/4/08
to
Markus Ðiegmann meinte:

>Zum Thema Windschutz: Modelle mit dickeren Wandstärken haben oft vertikal
>verlaufende Gewindestangen, die durch alle Bretter reichen und oben mit Dach
>und Boden verschraubt werden. Das zieht die einzelnen Ebenen zusammen und
>verhindert auch, dass sich Elemente bei Sturm lösen.

Naja, was auch immer "dickere Wandstärken" sein mögen, alle
Geräteschuppen aus Holz die ich bisher gefunden habe waren von der Art
her aus dickeren Holzpaneelen gefertigt. Da wird's sowas kaum geben...

>Ein Sturm, der Hausdächer abdeckt, lässt so ein kleines dünnwandiges Modell problemlos zum
>Nachbarn umziehen, wenn es ihm ausgesetzt und ungesichert ist. Ich würde
>daher von innen diagonale Bretter verschrauben sowie Winkel zur Befestigung
>am Dach und am Fundament einsetzen.

Hm, zusätzliche Verstärkung wäre sicher nicht schlecht, stimmt. Leider
ist die Frage "Fundament" noch nicht so umfassend geklärt, womit auch
die Frage nach der Befestigung an welchselbigen noch mit vielen
Fragezeichen versehen ist.

Eine Idee wäre es, neben dem Fundament(-ersatz) hinten zwei
Einschlaghülsen in den Boden zu hauen, dort einen kurzen Pfosten rein
und dann die Hütte hinten bis an die Pfosten zu stellen und dann zu
verschrauben.
Oder wenn man Gehwegplatten unterlegt dann halt da reinbohren und dann
verankern...

Was meint ihr dazu?

Viele Grüße,

Thomas

Thomas Kowtsch

unread,
Jun 4, 2008, 3:21:31 PM6/4/08
to
Kathinka Wenz kloppte in die Tasten:

>Thomas Kowtsch <usen...@thomas-web.de> wrote:
>> [Rasengittersteine]
>Ich hätte Sorgen, dass die Löcher sich mit Erde füllen und damit die
>Erde doch bis an die Balken ranreicht.

Klingt irgendwie logisch.

>Unsere Hütte steht einfach auf
>einer gepflasterten Fläche. Uns wurde empfohlen, die gesamte Fläche zu
>pflastern und nicht nur Streifen, um darunter bequemer saubermachen zu
>können.

?!? Die vier Querlatten, die unter dem Boden befestigt sind sind max.
2 cm dick. Was genau kann oder soll man da saubermachen?

>> Planlos bin ich auch noch bei der Frage, wie ich das Hüttchen
>> eigentlich befestige. Die Frage des "ob" stellt sich nicht unbedingt,
>> aber eine sinnvolle Idee hab ich leider auch noch nicht.

>Wieso stellt sich die Frage nicht?

Weil mir das Eigengewicht als zu wenig windresistent erscheint; zumal
dort nocht grade eine Palette Ziegelsteine drin gelagtert werden soll,
sondern eher ein paar Stühle, Spaten, Rechen, Schaufel und ein bissel
Dünger.

>Wenn die Hütte nicht gerade oben auf einem Berg in einer Windschneise
>steht, ist IMHO eine Befestigung nicht notwendig. Bei meinen Eltern an
>der Ostsee steht so eine Hütte seit 20 Jahren unbefestigt rum und hat
>sich nie bewegt. Geschützt wird sie durch eine 2m hohe Buchenhecke.
>Unsere steht im Hinterhof, da mache ich mir noch viel weniger Sorgen.

Besagtes Objekt ist im Innenhof, der einen merklichen Windkanal-Effekt
provoziert: Ein Rechteck, an allen vier Seiten stehen Häuser und die
Ecken sind frei (große Gärten und Zugang zu den Häusern). Damit pfeift
im Zweifelsfall der Wind parallel zu den Häusern wesentlich kräftiger
als außerhalb.
Mag sein, dass ich da zu vorsichtig bin, aber ich traue einer
selbsthaltenden Lösung bislang nicht...

Viele Grüße & Danke!

Thomas

Markus Šiegmann

unread,
Jun 4, 2008, 4:59:25 PM6/4/08
to
"Thomas Kowtsch" schrieb

> Naja, was auch immer "dickere Wandstärken" sein mögen,
> alle Geräteschuppen aus Holz die ich bisher gefunden habe
> waren von der Art her aus dickeren Holzpaneelen gefertigt.

> Da wird's [Gewindestangensicherung] kaum geben...

Doch, sicher. Aber du hast Recht, "dicker" hätte ich definieren sollen - ich
meinte 25mm aufwärts. Als ich meine Hütte kaufte, gab es in jeder
Größenordnung zwei Modelle, eines mit Wandstärken zwischen 15 und 18mm
(letztlich nichts anderes als Nut- und Federbretter im Fertigzuschnitt) und
eines mit Wandstärken um die 30mm. Da man Letzteres nicht für 199,- bekommt,
hast du vermutlich Ersteres. Da wird aber oft kein vertikales Loch durch die
Höhe der Latten gebohrt, weil kaum noch Material stehen bliebe und es ja
insgesamt um den möglichst kleinen Preis geht. Also trifft diese Form der
Sicherung wohl eher nicht zu - und es braucht eine andere.

> Eine Idee wäre es, neben dem Fundament(-ersatz) hinten zwei
> Einschlaghülsen in den Boden zu hauen, dort einen kurzen Pfosten rein
> und dann die Hütte hinten bis an die Pfosten zu stellen und dann zu
> verschrauben. Oder wenn man Gehwegplatten unterlegt dann halt
> da reinbohren und dann verankern...
> Was meint ihr dazu?

Wenn der Wind in die Hütte greift und sie anhebt, dann hindern ihn auch ein
paar Platten nicht daran. Da gab's doch mal diese Bilder aus Berlin, wo vor
ein paar Jahren im Sommersturm Sonnenschirme mit 1qm Betonsockel munter über
den Platz gesurft sind, oder? Bei der Hütte kommt es mehr darauf an, dass
sich einzelne Elemente wie das Dach nicht lösen können. Es mag an der
obersten Bretterschicht befestigt sein - aber wenn die eben nur aufliegt,
hilft das nicht viel.

Grüße
Markus


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