Deshalb meine Frage ist das so ok?
Laut Bautraeger kommt da nie mehr Wasser runter und wenn dann muss sowieso
saniert werden.
Mein Elektriker meint wenn das nicht richtig gemacht wird, hab ich in 10
Jahren keine "Erde" mehr, weil der Flachstahl dann durch ist. Laut Ihm
muesste eine ummantelte Edelstahlerdung angeklemmt werden, die durch dem
Estrich an der Mauer herausfuehrt.
Wie ist die Ausfuehrung jetzt richtig??? Ich wollte eigendlich laenger als
10 Jahre drinn wohnen und die Gewaehrleisung ist ja dann auch schon lange
rum.
Gibt es Richtlienien oder Vorschriften im Netz die auch ein Laie versteht?
Vielen Dank
Thomas Metzner
>...
>Laut Bautraeger kommt da nie mehr Wasser runter und wenn dann muss sowieso
>saniert werden.
ja ja, hält immer, kann gar nicht, wollen Sie ewig leben und so.
>Mein Elektriker meint wenn das nicht richtig gemacht wird, hab ich in 10
>Jahren keine "Erde" mehr, weil der Flachstahl dann durch ist. Laut Ihm
>muesste eine ummantelte Edelstahlerdung angeklemmt werden, die durch dem
>Estrich an der Mauer herausfuehrt.
Edelstahl nun nicht unbedingt, aber ummantelt ist "state of the art".
>Wie ist die Ausfuehrung jetzt richtig???
In der Betonsohle: Verzinkter Bandstahl 30 x 3,5 mm oder verzinkter
Rundstahl 10mm, geschlossenen Ring bilden, kein Punkt der Kellersohle
sollte >10m von dem Ring entfernt liegen, sonst Querverbindung im Ring
ziehen. Überdeckung mit Beton >= 10 cm. Daran werden in der Betonsohle
die ummantelten Austrittsabzweige zum Blitzschutz und zur
Potentialausgleichsschiene fachgerecht (Keilverbinder, Schrauben,
Schweissen o.ä.) angeschlossen. D.h. die werden ummantelt aus der Sohle
herausgeführt, direkte Erdverbindung des Erderstahls gibt es nicht.
Wenn das richtig gemacht wurde sollte der Erdungswiderstand < 15 OHm
sein.
Gruss
Theo
--
The Vast Mud: abpfeifen, trockenlegen, zuschütten.
> Hallo NG,
> wie wird eine Hauserdung "richtig" ausgefuehrt?
> Ich baue z.Z. ein Doppelhaus mit einer weissenWanne, in dieser wurde beim
> betonieren der Bodenplatte ein verzinkter Flachstahl eingelegt. Dieser ist
> jetzt (laut Bautraeger oberflaechlich) angerostet, ist gebogen und stand
> einige Wochen im Wasser (bis das Dach zu und der Keller ausgepumpt war). :-(
> Weiter soll jetzt der Flachstahl 1-2 cm freigelegt, entrostet und mit
> Zinkfarbe gestrichen werden. Dann soll mit einer Schelle ein Erdungsband
> angeklemmt und an die Mauer hochgezogen werden.
> Darauf soll dann eine Bitumenschweisbahn und ein schwimmender Estrich
> verlegt werden.
>
> Deshalb meine Frage ist das so ok?
Nein. Dort wo das Bandeisen die Bodenplatte verlässt hätte isoliert
werden müssen und zwar bis über den späteren Estrich. Dafür gibt es
ein in Bitumen getränktes Band.
> Mein Elektriker meint wenn das nicht richtig gemacht wird, hab ich in 10
> Jahren keine "Erde" mehr, weil der Flachstahl dann durch ist. Laut Ihm
> muesste eine ummantelte Edelstahlerdung angeklemmt werden, die durch dem
> Estrich an der Mauer herausfuehrt.
>
> Wie ist die Ausfuehrung jetzt richtig?
Dein Elektrofachmann hat recht. Aber hier auch die Verbindungsstelle
isolieren. Infos gibt es bei deinem Energieversorger oder unter
www.hea,de bzw. www.online-de.de.
Lutz
> Am Wed, 13 Feb 2002 07:28:59 +0100, Thomas Metzner schrob:
>> Wie ist die Ausfuehrung jetzt richtig???
[Schipp richtige Ausführung]
Davon verstehen Maurer/Hochbauer wenig bis garnichts und viele
Elektrofachleute etwas. Ich habe in der Nähe eine Blitz-
ableiteranschluss gesehen da standen mit die Haare zu Berge.
Rundstahl aus Betonmauer nicht isoliert verbunden mit Kupferleitung
H07 V-U 16/25 mm² an Rohaussenwand über Flachdach zu Penthousedach.
Verbindung Stahl - Kupfer sah nicht wie Messing aus und nicht
isoliert.
Lutz