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Eternit trennen

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Walt Gallus

unread,
Mar 5, 2015, 7:55:32 AM3/5/15
to
Guten Tag

Eternit Pflanzentrog LxBxH 800x550x600 mm, Wandstärke 14 mm:
1. Womit trennen (eine ganze Seitenwand entfernen, also 2 Senkrecht- und
ein Horizontalschnitt dem Boden entlang
2. Womit bohren, Durchmesser 5 mm, 32 Löcher

Dank und Gruss

Walt Gallus

DonCaron

unread,
Mar 5, 2015, 7:59:08 AM3/5/15
to
Am 05.03.2015 um 13:55 schrieb Walt Gallus:
> Guten Tag
>
> Eternit Pflanzentrog LxBxH 800x550x600 mm, Wandstärke 14 mm:
> 1. Womit trennen

an besten gar nicht und entsorgen. Wenn da nicht ein ganz neuer ist
haste evtl noch Asbestfasern da drin.

--
DonCaron
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Horst Scholz

unread,
Mar 5, 2015, 9:08:46 AM3/5/15
to
Am 05.03.2015 13:55, schrieb Walt Gallus:
> Guten Tag
>
> Eternit Pflanzentrog LxBxH 800x550x600 mm, Wandstärke 14 mm:
> 1. Womit trennen (eine ganze Seitenwand entfernen, also 2 Senkrecht- und
> ein Horizontalschnitt dem Boden entlang
> 2. Womit bohren, Durchmesser 5 mm, 32 Löcher


Mit einer Metalltrennscheibe und bohren mit ein Steinbohrer.
Vorher etwas nass machen, wegen den Staub.
Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden geschadet.

2

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Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2015, 10:27:39 AM3/5/15
to
DonCaron schrieb:
Wie neu muss er denn sein, damit keine Asbestfasern mehr drin sind.
I
Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2015, 10:27:39 AM3/5/15
to
Klaus Hammer schrieb:
> Horst Scholz schrieb am Thu, 05 Mar 2015 15:08:52 +0100:
>
>> Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden
>> geschadet.
>
> Und wer schon an Lungenkrebs verstorben ist, dem kann auch die
> größte Menge Asbest nicht mehr schaden.

Es müssten massenweise KFZ-Mechaniker an Lungenkrebs sterben, auch
Bauarbeiter die heute in Rente sind und noch relativ unbedarft mit dem
alten Eternit umgegangen sind.

Ist das der Fall?

Von KFZ-Mechanikern ist mir keine erhöhte Lungenkrebsrate bekannt.
Bei den Baurabeitern, die intensiv mit Asbest durch Schleiftrennen von
Eternit in Berührung gekommen sind, ist eine erhöhte Rate bekannt.
Keineswegs jeder erkrankt an Lungenkrebs, trotz Asbest.

Natürlich würde ich heute niemanden Empfehlen mit Asbesthaltigen
Material zu hantieren.
Wenn dir Tröge uralt sind, entsorgen, wenn sie neuer sind ist das
Asbestfrei.
Dann mit einer Flex und Steinscheibe trennen, eine Schutmaske ist bei
so einer Aktion sinnvoll.

Asbesthaltig, dürfte seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr gehandelt
werden.

Grüße Harald

Jürgen Exner

unread,
Mar 5, 2015, 10:33:23 AM3/5/15
to
Walt Gallus <_nonspam_w...@gmx.net> wrote:
>Eternit Pflanzentrog LxBxH 800x550x600 mm, Wandstärke 14 mm:
>1. Womit trennen (eine ganze Seitenwand entfernen, also 2 Senkrecht- und
>ein Horizontalschnitt dem Boden entlang

Winkelschleifer mit Steinblatt

>2. Womit bohren, Durchmesser 5 mm, 32 Löcher

5mm Steinbohrer?

jue

Walt Gallus

unread,
Mar 5, 2015, 10:50:55 AM3/5/15
to
Am 05.03.2015 um 13:55 schrieb Walt Gallus:

> Eternit Pflanzentrog

ohne Asbest - diese Diskussion ist überflüssig.

Walt Gallus

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 5, 2015, 11:06:16 AM3/5/15
to
On Thu, 05 Mar 2015 15:08:52 +0100, "Horst Scholz" posted:

...
>Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden geschadet.

Der Troll wie er leibt und lebt.

Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2015, 2:25:36 PM3/5/15
to
Wolfgang Kynast schrieb:
Ne die Wahrheit.
Auch die Arbeiter, die massiv mit Asbest in Kontakt gekommen sind,
sind nicht reihenweise erkrankt.

Grüße Harald

Horst Scholz

unread,
Mar 5, 2015, 3:24:17 PM3/5/15
to
Das stimmt auch, wir haben jahrelang für Eternit den Messeaufbau gemacht
und nicht nur in Deutschkand.
Da wurde gesägt und geschnitten, ohne eine Absaugvorrichtung und ich
kenne noch 80 jährige von Eternit, die dabei waren.

1

Ralph Aichinger

unread,
Mar 5, 2015, 3:37:25 PM3/5/15
to
Horst Scholz <glas...@aol.com> wrote:
> Das stimmt auch, wir haben jahrelang für Eternit den Messeaufbau gemacht
> und nicht nur in Deutschkand.
> Da wurde gesägt und geschnitten, ohne eine Absaugvorrichtung und ich
> kenne noch 80 jährige von Eternit, die dabei waren.

Es gibt aber schon statistisch nachweisbare Häufungen der
einschlägigen Krebsfälle. Beim Eternit-Werk in Vöcklabruck z.B.
soll das schon in den 30er-Jahren aufgefallen sein, man hat
halt "den Deckel drüber gehalten", Werksleitung, Politik,
sogar die Gewerkschaft.

Und das mit den 80-jährigen Eternit-Arbeitern mag sein, aber
das ist so wie mit den 80-jährigen Rauchern. Daß es solche
gibt bedeutet nicht, daß Rauchen gesund wäre.

/ralph
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Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2015, 10:35:04 PM3/5/15
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Und das mit den 80-jährigen Eternit-Arbeitern mag sein, aber
> das ist so wie mit den 80-jährigen Rauchern. Daß es solche
> gibt bedeutet nicht, daß Rauchen gesund wäre.

Das ist richtig, aber man sollte nicht übertreiben, zumal es
wahrscheinlich ist, dass der Kasten ohnehin asbestfrei ist.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2015, 10:35:05 PM3/5/15
to
Ludger Averborg schrieb:

> Von Asbest bekommt man keinen Lungenkrebs sondern
> Pleuramesotheliom (Brustfellkrebs). Das ist für Asbest sehr
> spezifisch.

Das kann richtig sein, auf jeden Fall aufgrund dessen, dass die Fasern
lungengängig sind sich dort einnistesn.

>> Es müssten massenweise KFZ-Mechaniker an Lungenkrebs sterben, auch
>> Bauarbeiter die heute in Rente sind und noch relativ unbedarft mit
>> dem alten Eternit umgegangen sind.
>> Ist das der Fall?
>>
> Massenweise müssen die nicht, aber sehr sehr viel häufiger
> als Personen, die nicht beruflich mit Asbest zu tun hatten.

Das ist richtig.
Aber vergleiche mal was ein KFZ Meschaniker früher bei
Bremsenreparaturen abbekommen hat, der täglich damit zu tun hatte,
gegenüber dem was möglich ist, oder Dachdecker, die Asbestdächer
gelegt haben mit dem einmaligen schneiden von einem asbesthaltigen
Trog.
Wobei der schon uralt sein muss, wenn er noch Asbest enthalten soll.

>> Natürlich würde ich heute niemanden Empfehlen mit Asbesthaltigen
>> Material zu hantieren.
>
> Na, dann sind wir uns doch einig.

Ich halte nur Krakehler, die gleich warnen weil sie Eternit gehört
haben, für reichlich überflüssig, ein Warnhinweis ist sicher
angebracht.
Aber gleich schreien, weil man nur Eternit gelesen hat, welches seit
vielen Jahren Asbestfrei ist, ist unangemssen.

Grüße Harald

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Jürgen Exner

unread,
Mar 6, 2015, 4:18:36 AM3/6/15
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>On Fri, 6 Mar 2015 04:13:51 +0100, "Harald Klotz"
><kl...@freenet.de> wrote:
>
>>Aber gleich schreien, weil man nur Eternit gelesen hat, welches seit
>>vielen Jahren Asbestfrei ist, ist unangemssen.
>
>Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.

Aus http://www.eternit.de/faserzement/historie-des-faserzements:
"Bis zu Beginn der 1980er Jahre wurde Faserzement bzw. damals
Asbestzement in mehreren tausend Anwendungen und Produkten eingesetzt
[...]"

Oder auch
http://www.eternit.de/faserzement/entwicklung-des-faserzements:
"Von 1981 bis 1990 wurden alle Produkte für den Hochbau auf Faserzement
der asbestfreien Generation umgestellt"

Dies entspricht dem, was ich auch aus anderen Quellen gehoert habe.

jue

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 6, 2015, 5:16:56 AM3/6/15
to
Am Thu, 5 Mar 2015 16:08:15 +0100 schrieb Harald Klotz:

> Klaus Hammer schrieb:
>> Horst Scholz schrieb am Thu, 05 Mar 2015 15:08:52 +0100:
>>
>>> Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden
>>> geschadet.
>>
>> Und wer schon an Lungenkrebs verstorben ist, dem kann auch die
>> größte Menge Asbest nicht mehr schaden.
>
> Es müssten massenweise KFZ-Mechaniker an Lungenkrebs sterben, auch
> Bauarbeiter die heute in Rente sind und noch relativ unbedarft mit dem
> alten Eternit umgegangen sind.
>
> Ist das der Fall?

Durchaus. Bei den Bauarbeitern allerdings eher die älteren Jahrgänge, so
bis Jahrgang 1950. Das sind im Moment so die Kandidaten, bei denen aus der
Asbestose Krebs wird. Bei jüngeren kommt das eher selten vor. Und man
braucht entsprechend viele Faserjahre.

> Von KFZ-Mechanikern ist mir keine erhöhte Lungenkrebsrate bekannt.
> Bei den Baurabeitern, die intensiv mit Asbest durch Schleiftrennen von
> Eternit in Berührung gekommen sind, ist eine erhöhte Rate bekannt.
> Keineswegs jeder erkrankt an Lungenkrebs, trotz Asbest.

Richtig, man kann beim Röntgen der Lunge zwar die typischen Anzeichen von
Asbestose feststellen, das heißt aber nicht zwingend, daß daraus auch
Lungenkrebs wird. Wenn aber doch, dann sind die Überlebenschancen gering,
das geht dann ganz schnell.

> Natürlich würde ich heute niemanden Empfehlen mit Asbesthaltigen
> Material zu hantieren.

Eben, heute weiß man es besser und sollte die Finger davon lassen.

> Wenn dir Tröge uralt sind, entsorgen, wenn sie neuer sind ist das
> Asbestfrei.

Entsorgen kann in dem Fall übrigens recht teuer werden. Ich weiß aber
nicht, wie das beim OP (Schweiz) geregelt ist.

Grüße,

Frank
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Bodo Mysliwietz

unread,
Mar 6, 2015, 1:36:56 PM3/6/15
to
Am 05.03.2015 um 21:37 schrieb Ralph Aichinger:
> Horst Scholz <glas...@aol.com> wrote:
> Und das mit den 80-jährigen Eternit-Arbeitern mag sein, aber
> das ist so wie mit den 80-jährigen Rauchern. Daß es solche
> gibt bedeutet nicht, daß Rauchen gesund wäre.

Da hast Du leider recht.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Harald Klotz

unread,
Mar 6, 2015, 6:12:22 PM3/6/15
to
Ludger Averborg schrieb:

> Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
> Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.

Gefühlt, eine Ewigkeit.
Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte
ich ca. 80 gesagt.

Dass mit dem Asbest hält sich wie das Eisen im Spinat. ;-)

Grüße Harald




Harald Klotz

unread,
Mar 6, 2015, 6:12:23 PM3/6/15
to
Ludger Averborg schrieb:
> On Fri, 6 Mar 2015 11:16:38 +0100, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>> Entsorgen kann in dem Fall übrigens recht teuer werden.
>
> Je nach Menge so ca 200 ... 250 € pro m^3 Containervolumen.

Du würdest für einen Blumenkasten einen Contaiber bestellen?

Ich würde den in Hausmüll geben, die Müllverbrennung wird damit klar
kommen, alternativ beim nächsten Sperrmüll mit rausstellen.
Sonst kommen noch die Werstoffhöfe infrage, dürfte für Privatpersonen
mit Kleinmengen kostenlos sein.

Grüße Harald


Ralph Aichinger

unread,
Mar 7, 2015, 2:19:48 AM3/7/15
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
> Ludger Averborg schrieb:
>
>> Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>> Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.
>
> Gefühlt, eine Ewigkeit.
> Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte
> ich ca. 80 gesagt.

In Österreich definitiv länger, und man darf auch nicht vergessen,
daß so ein Blumentrog eventuell auch jahrelang beim Händler rumliegen
kann.

/ralph
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Georg Wieser

unread,
Mar 7, 2015, 5:58:57 AM3/7/15
to
Am 06.03.2015 um 16:00 schrieb Martin Gerdes:
> Horst Scholz <glas...@aol.com> schrieb:
>
>>>>> Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden
>>>>> geschadet.
>
>>>> Der Troll wie er leibt und lebt.
>
>>> Ne die Wahrheit.
>>> Auch die Arbeiter, die massiv mit Asbest in Kontakt gekommen sind, sind
>>> nicht reihenweise erkrankt.
>
>> Das stimmt auch, wir haben jahrelang für Eternit den Messeaufbau gemacht
>> und nicht nur in Deutschkand.
>> Da wurde gesägt und geschnitten, ohne eine Absaugvorrichtung und ich
>> kenne noch 80 jährige von Eternit, die dabei waren.
>
> Auch Rauchen beispielsweise ist natürlich nicht gesundheitsschädlich.
> Schau Dir Helmut Schmidt an, der ist 95 und raucht immer noch wie ein
> Schlot.
>

Genau! Dr Marlboro hat das schon vor 40 Jahren erforscht!

Bodo Mysliwietz

unread,
Mar 7, 2015, 6:50:44 AM3/7/15
to
Am 06.03.2015 um 23:58 schrieb Harald Klotz:
> Ludger Averborg schrieb:
>
>> Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>> Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.
>
> Gefühlt, eine Ewigkeit.
> Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte ich
> ca. 80 gesagt.

Treffer - versenkt:
http://www.eternit.de/unternehmen/ueber-eternit/historie/

> Dass mit dem Asbest hält sich wie das Eisen im Spinat. ;-)

Abba Spinat enthält doch Eisen - oder war es anders herum?
:D

Bodo Mysliwietz

unread,
Mar 7, 2015, 6:55:39 AM3/7/15
to
Am 07.03.2015 um 08:19 schrieb Ralph Aichinger:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
>> Ludger Averborg schrieb:
>>
>>> Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>>> Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.
>>
>> Gefühlt, eine Ewigkeit.
>> Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte
>> ich ca. 80 gesagt.
>
> In Österreich definitiv länger,

Das eigentliche Asbestverbot trat in Ö auch ers 1990 in Kraft - 3 jahre
früher als in D.

Spritzasbest dagegen wurde schon 1979 in D verboten.

Bachsau

unread,
Mar 7, 2015, 6:56:40 AM3/7/15
to
Am 05.03.2015 um 16:00 schrieb Harald Klotz:
> Wie neu muss er denn sein, damit keine Asbestfasern mehr drin sind.

Nach 1990 (Wikipedia)

Robert Pflüger

unread,
Mar 7, 2015, 9:19:08 AM3/7/15
to
Am 07.03.2015 um 12:50 schrieb Bodo Mysliwietz:
> Am 06.03.2015 um 23:58 schrieb Harald Klotz:
>> Ludger Averborg schrieb:
>>
>>> Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>>> Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.
>>
>> Gefühlt, eine Ewigkeit.
>> Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte ich
>> ca. 80 gesagt.
>
> Treffer - versenkt:
> http://www.eternit.de/unternehmen/ueber-eternit/historie/
>


eher:
http://www.eternit.de/kontakt-faq/faq/gesundheit-und-umwelt/

http://www.eternit.de/fileadmin/user_data/Z_DL_Dokumente/FAQs/Asbest-Tabelle.pdf


Robert

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 12:37:02 PM3/7/15
to
Ludger Averborg schrieb:

>> Dass mit dem Asbest hält sich wie das Eisen im Spinat. ;-)
>>
> Asbestzement hält ja auch weit länger als Spinat.

Naja, das Eisen im Spinat ist älter als die erste Eternitplatte.

> Für mich "hält" sich das mit dem Asbest also wohl noch eine
> ganze Weile. Und die subtilen Entsorgungsvorschriften weisen
> eigentlich darauf hin, dass ich da wohl nicht der Einzige
> bin.

Du hsta natürlich recht, aber wenn von Eternit die Rede ist, dann
sollte man nicht unbedingt auf Asbest schliessen und hinterfragen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 12:37:03 PM3/7/15
to
Robert Pflüger schrieb:
Blumenkästen, um die es hier geht, seit 83 nicht mehr.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 12:37:03 PM3/7/15
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

>> Dass mit dem Asbest hält sich wie das Eisen im Spinat. ;-)
>
> Abba Spinat enthält doch Eisen - oder war es anders herum?

Meist wird mit Plastiklöffeln gefüttert, manchmal auch mit
Eisenlöffeln, dann stimmt das anderes herum. ;-)

Ja, natürlich enthält Spinat Eisen, etwa gleich viel wie Karotten und
andere Gemüse.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 12:37:03 PM3/7/15
to
Ralph Aichinger schrieb:

>> Gefühlt, eine Ewigkeit.
>> Jürgen hat ja schon konkret geantwertet, aus dem Bauch heraus hätte
>> ich ca. 80 gesagt.
>
> In Österreich definitiv länger, und man darf auch nicht vergessen,
> daß so ein Blumentrog eventuell auch jahrelang beim Händler
> rumliegen kann.

Händler haben ja nichts bessere zu tun, als Ladenhüter zu pflegen.
Das ist ja der Sinn des Handelns und sehr Gewinnträchtig. ;-)

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 12:37:03 PM3/7/15
to
Georg Wieser schrieb:

> Genau! Dr Marlboro hat das schon vor 40 Jahren erforscht!

Der Marlboro Mann hatte Pech, generell führt weder Asbest noch rauchen
zu Krebs. Das Risiko ist erhöht, das ist keine Frage.

Hat jemand mal in die Statistiken geschaut, wie viel höher ist das
Risiko bei der ungeschützten Asbest Verarbeitung, wie viel höher bei
Rauchern?

Grüße Harald

MaWin

unread,
Mar 7, 2015, 12:51:27 PM3/7/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:mdfcvu$qv8$5...@news.albasani.net...
Klar ist das bekannt.
Mesotheliomfälle gehen zu 90 Prozent auf Asbest zurück,
wer also mit Asbest arbeitet hat ein 10 mal höheres Risiko für den
Lungenkrebs als jemand der Asbest nicht mal indirekt in die Nase bekommt,
Raucher sind 10 mal gefährdeter als Nichtraucher.
Passivraucher immer noch 1,7 mal gefährdeter.

Bei der Arbeit rauchende asbestverarbeitende Arbeiter
haben also ein 100 mal höheres Risiko.
Die können also gewiss sein, an Lungenkrebs zu sterben.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

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Ernst Keller

unread,
Mar 7, 2015, 8:38:18 PM3/7/15
to
Das hilft mir z.B. nicht viel, ich habe keine Tröge gekauft, alle geerbt, also
weiss ich nicht ob sie Asbest enthalten. Gibt es eine Möglichkeit Asbestfreie
Tröge zu erkennen?

Ernst

Ernst Keller

unread,
Mar 7, 2015, 8:47:27 PM3/7/15
to
Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>Entsorgen kann in dem Fall übrigens recht teuer werden. Ich weiß aber
>nicht, wie das beim OP (Schweiz) geregelt ist.
>
Ist problemlos möglich, die kann man bei Deponieabfuhr rausstellen. Soviel ich
weiss kosten auch grosse Mengen nicht speziell.

Ernst

Ernst Keller

unread,
Mar 7, 2015, 8:48:47 PM3/7/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

>Wolfgang Kynast schrieb:
>> On Thu, 05 Mar 2015 15:08:52 +0100, "Horst Scholz" posted:
>>
>> ...
>>> Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden
>>> geschadet.
>>
>> Der Troll wie er leibt und lebt.
>
>Ne die Wahrheit.
>Auch die Arbeiter, die massiv mit Asbest in Kontakt gekommen sind,
>sind nicht reihenweise erkrankt.
>
Soviel ich weiss sind aber Elektriker erkrankt.

Ernst

Ernst Keller

unread,
Mar 7, 2015, 8:51:56 PM3/7/15
to
Horst Scholz <glas...@aol.com> wrote:

>Am 05.03.2015 18:17, schrieb Harald Klotz:
>> Wolfgang Kynast schrieb:
>>> On Thu, 05 Mar 2015 15:08:52 +0100, "Horst Scholz" posted:
>>>
>>> ...
>>>> Und das bisschen Asbest was da enthalten ist, hat noch niemanden
>>>> geschadet.
>>>
>>> Der Troll wie er leibt und lebt.
>>
>> Ne die Wahrheit.
>> Auch die Arbeiter, die massiv mit Asbest in Kontakt gekommen sind, sind
>> nicht reihenweise erkrankt.
>
>
>Das stimmt auch, wir haben jahrelang für Eternit den Messeaufbau gemacht
>und nicht nur in Deutschkand.
>Da wurde gesägt und geschnitten, ohne eine Absaugvorrichtung und ich
>kenne noch 80 jährige von Eternit, die dabei waren.
>
Dann müssen die Arbeiter in den italienischen Asbestwerken besonders
empfindlich/blöd gewesen sein, da gab es sehr viele Erkrankungen.

Ernst

Harald Klotz

unread,
Mar 7, 2015, 9:27:05 PM3/7/15
to
Ernst Keller schrieb:

>> Dies entspricht dem, was ich auch aus anderen Quellen gehoert habe.
>>
> Das hilft mir z.B. nicht viel, ich habe keine Tröge gekauft, alle
> geerbt, also weiss ich nicht ob sie Asbest enthalten. Gibt es eine
> Möglichkeit Asbestfreie Tröge zu erkennen?

Ich denke keine, die du praktizieren kannst.
Sicher wird man, wenn man weiss wie Aspbestfasern aussehen, es mit
etwas Abrieb unter dem Mikroskop erkennen können.

Wenn die vermutlich entspechend alt sind, wäre entsorgen die richtige
Wahl oder weiterbenutzen wie sie sind.
Hier werden die von Privatpersonen kostenlos angenommen.

Grüße Harald

Markus Luft

unread,
Mar 8, 2015, 12:30:42 AM3/8/15
to
Klar, mit einem Rasterelektronenmikroskop.

HTH ;)

Frank Müller

unread,
Mar 8, 2015, 5:27:26 AM3/8/15
to
Jürgen Exner schrieb:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>>On Fri, 6 Mar 2015 04:13:51 +0100, "Harald Klotz"
>><kl...@freenet.de> wrote:
>>
>>>Aber gleich schreien, weil man nur Eternit gelesen hat, welches seit
>>>vielen Jahren Asbestfrei ist, ist unangemssen.
>>
>>Weißt du, seit wann Eternit keine Asbestfasern mehr enthält?
>>Ich hab dazu nichts konkretes gefunden.
>
> Aus http://www.eternit.de/faserzement/historie-des-faserzements:
> "Bis zu Beginn der 1980er Jahre wurde Faserzement bzw. damals
> Asbestzement in mehreren tausend Anwendungen und Produkten eingesetzt
> [...]"
>
> Oder auch
> http://www.eternit.de/faserzement/entwicklung-des-faserzements:
> "Von 1981 bis 1990 wurden alle Produkte für den Hochbau auf Faserzement
> der asbestfreien Generation umgestellt"
>
> Dies entspricht dem, was ich auch aus anderen Quellen gehoert habe.

In der Wikipedia steht dazu:
"Aufgrund der inzwischen eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren,
die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in vielen Staaten v
erboten, unter anderem in der ganzen Europäischen Union (EU) und
der Schweiz (seit 1990)."

Also wenn das Eternit nicht älter ist als 1990 dann dürfte da kein
Asbest mehr drin sein.

Frank

Hans Wein

unread,
Mar 8, 2015, 5:40:58 AM3/8/15
to
"Ernst Keller" <ernst....@gmail.com> schrieb:

> Soviel ich weiss sind aber Elektriker erkrankt.

Korrekt, ich hatte selbst einen ehemaligen Kollegen, den dieses Schicksal
traf. Er war bei der Errichtung einer Anlage über einige Jahre oft an Orten
beschäftigt, wo mittels Spritzasbest Kabeldurchbrüche feuerfest verschlossen
wurden. Er ist aber AFAIK in diesem Umfeld das einzige Opfer gewesen.

Hans

Horst Scholz

unread,
Mar 8, 2015, 7:07:41 AM3/8/15
to
Elektriker erkranken niemals an Asbest, ich kenne nicht einen einzigen.

1

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 8, 2015, 7:24:06 AM3/8/15
to
On Sun, 08 Mar 2015 12:07:40 +0100, "Horst Scholz" posted:
OMG. Oder auf schwäbisch: Herr, schmeiß Hirn ra!
Message has been deleted

Sebastian Suchanek

unread,
Mar 8, 2015, 9:21:35 AM3/8/15
to
Thus spoke Wolfgang Kynast:

> ["Glanzleistungen" à la H.S.]
> OMG. Oder auf schwäbisch: Herr, schmeiß Hirn ra!

Hirn oder Pflastersteine - Hauptsache, er trifft. ;-)


SCNR,

Sebastian

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 8, 2015, 11:25:14 AM3/8/15
to
On Sun, 08 Mar 2015 12:28:03 +0100, "Sebastian Suchanek" posted:
:-)

Wir hätten anno 1997 den AOL-UDP doch bis zum Ende durchziehen sollen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eternal_September

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 8, 2015, 11:43:25 AM3/8/15
to
Ingrid korrogiert:

>Wir hätten anno 1997

^W1999

Harald Klotz

unread,
Mar 8, 2015, 11:49:16 AM3/8/15
to
Hans Wein schrieb:
Und es konnte eindeutig aufs Asbest zurückgeführt werden?

Spritzasbest düfte nach meine Einschätzung keine Fasern bei der
Verarbeitung frei werden lassen.
Problematisch dürfte es erst werden, wenn das ausgegärtete Material
später gebohrt oder geschliffen wird. Aber das ist erst wenn der
Elektriker weg ist der Fall.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 8, 2015, 11:49:16 AM3/8/15
to
Wolfgang Kynast schrieb:

> OMG. Oder auf schwäbisch: Herr, schmeiß Hirn ra!

Zu dir!
Aber es braucht recht viel.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 8, 2015, 11:49:16 AM3/8/15
to
Ludger Averborg schrieb:

> Die Wahrscheinlichkeit, dass Elektriker an Asbest-Krebs
> erkranken ist 50 %: entweder sie erkranken oder sie
> erkranken nicht.

In Prozentrechnung hast du also auch geschlafen.
Wo eigentlich nicht?

Grüße Harald

Horst Scholz

unread,
Mar 8, 2015, 12:58:49 PM3/8/15
to
Warum das?

1

Horst Scholz

unread,
Mar 8, 2015, 12:59:38 PM3/8/15
to
Am 08.03.2015 16:43, schrieb Wolfgang Kynast:
> Ingrid korrogiert:
>
>> Wir hätten anno 1997
>
> ^W1999
>
>> den AOL-UDP doch bis zum Ende durchziehen sollen:
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Eternal_September
>


Warum gleich 2x?

1

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 8, 2015, 1:20:25 PM3/8/15
to
On Sun, 08 Mar 2015 17:59:38 +0100, "Horst Scholz" posted:
q.e.d.

Ernst Keller

unread,
Mar 8, 2015, 2:04:58 PM3/8/15
to
Was für eine verquere Logik! Ich kenne auch niemanden der an Asbest erkrankt
ist, trotzdem sind viele erkrankt.
Bei den Elektriker betraf es vorallem solche die im Schalttafelbau beschäftigt
waren, aber auch solche die viele FL-Armaturen installierten da dort vielfach
Weichasbestplatten als Brandschutz angebracht werden mussten.

Ernst

Ernst Keller

unread,
Mar 8, 2015, 2:10:29 PM3/8/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

>Hans Wein schrieb:
>> "Ernst Keller" <ernst....@gmail.com> schrieb:
>>
>>> Soviel ich weiss sind aber Elektriker erkrankt.
>>
>> Korrekt, ich hatte selbst einen ehemaligen Kollegen, den dieses
>> Schicksal traf. Er war bei der Errichtung einer Anlage über einige
>> Jahre oft an Orten beschäftigt, wo mittels Spritzasbest
>> Kabeldurchbrüche feuerfest verschlossen wurden. Er ist aber AFAIK
>> in diesem Umfeld das einzige Opfer gewesen.
>
>Und es konnte eindeutig aufs Asbest zurückgeführt werden?
>
Elektriker bearbeiteten früher Schalttafeln aus Asbestzement und verwendeten
Weichasbestplatten als Brandschutz.

Ernst

Hans Wein

unread,
Mar 8, 2015, 5:00:35 PM3/8/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag:

> Und es konnte eindeutig aufs Asbest zurückgeführt werden?

Definitiv. Es gab keinen Zweifel.

> Problematisch dürfte es erst werden, wenn das ausgegärtete Material später
> gebohrt oder geschliffen wird. Aber das ist erst wenn der Elektriker weg
> ist der Fall.

Es handelte sich um ein Projekt von der Sorte, bei dem über Jahre geändert
und umgebaut wurde. Da hat ein Kollege an einem Schaltschrank
Inbetriebsetzung gemacht, und ein paar Meter daneben öffneten andere schon
wieder fertig verschlossene Kabeldurchbrüche, um Kabel nachzuziehen. Dazu
liefen bereits die Lüftungsanlagen, so dass der anfallende Staub überall
verteilt wurde. Bedenke, das alles geschah in den 70er Jahren, da ging man
noch völlig sorglos mit dem Zeugs um.

Hans

Harald Klotz

unread,
Mar 8, 2015, 8:27:28 PM3/8/15
to
Hans Wein schrieb:

> Es handelte sich um ein Projekt von der Sorte, bei dem über Jahre
> geändert und umgebaut wurde. Da hat ein Kollege an einem
> Schaltschrank Inbetriebsetzung gemacht, und ein paar Meter daneben
> öffneten andere schon wieder fertig verschlossene Kabeldurchbrüche,
> um Kabel nachzuziehen. Dazu liefen bereits die Lüftungsanlagen, so
> dass der anfallende Staub überall verteilt wurde. Bedenke, das
> alles geschah in den 70er Jahren, da ging man noch völlig sorglos
> mit dem Zeugs um.

Naja, Dachdecker haben über Jahre deutlich mehr mit Asbestzement
hantiert als Elekriker, Automechaniker ebenfalls.
Kommt dieses Art Krebs ausschliesslich durch Asbestfasern vor?

Ich glaube nicht, dass man daraufhin untersucht hat, ob man
Asbestfasern im Gewebe gefunden hat, bzw. eine überdurchschnittliche
Menge.
Asbest dürften wir alle in der Lunge haben, allein durch den
Straßenverkehr.
Ich weiss nicht, seit wann Bremsbeläge asbestfrei sind. Bis dahin war
Asbest im normalen Staub, vorallem in den Städten immer vorhanden.

Grüße Harald

Ralph Aichinger

unread,
Mar 9, 2015, 3:11:38 AM3/9/15
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
> Ich glaube nicht, dass man daraufhin untersucht hat, ob man
> Asbestfasern im Gewebe gefunden hat, bzw. eine überdurchschnittliche
> Menge.

An Asbest-Prozessen hat eine ganze Generation (oder drei) von
amerikanischen Schadensersatz-Anwälten gut verdient. Das hat man
mit Sicherheit untersucht, und sicher genauer als so ziemlich
jede andere Berufskrankheit.

http://en.wikipedia.org/wiki/Asbestos_and_the_law

> Asbest dürften wir alle in der Lunge haben, allein durch den
> Straßenverkehr.
> Ich weiss nicht, seit wann Bremsbeläge asbestfrei sind. Bis dahin war
> Asbest im normalen Staub, vorallem in den Städten immer vorhanden.

Für die Untersuchung solcher Zusammenhänge gibt es Statistiker.
Genauso wie der Raucher oder Kellner im Raucherlokal öfter
an Lungenkrebs erkrankt als der der gelegentlich mal Passivrauch
abkriegt, so erkrankt der Bauarbeiter oder die Fabrikarbeiterin
die solche Blumenkisten hergestellt hat öfter an den entsprechenden
Asbest-bedingten Krankheiten.

Ob die dann ihre Rechte durchsetzen können oder ob es noch einen
Unterschied macht, wenn sie daran sterben, das sei dahingestellt.

/ralph

Schorsch

unread,
Mar 9, 2015, 3:26:45 AM3/9/15
to
Spritzbeton mit Asbestfasern war lange Standard im Stahlbau und ist der
Grund dafür, warum z.B. die Universitätsbibliotheken Tübingen und
Konstanz lagen geschlossen sind/waren. Und ich meine, auch der Palast
der Republik war damit ausgerüstet und das musste als Grund für den
Abriß herhalten.
Diese Form von Asbest gilt als besonders gefährlich, da die Fasern nicht
so fest gebunden sind wie etwa in dem viel verbauten Welleternit (da
habe ich auch etliche qm auf einem Dach), bei dem gilt, was Du anführst.
Solange man es in Ruhe lässt passiert nix. Beim Abriß gilt, nicht
schneiden, brechen oder bohren, vorher gut nass machen, dann ist es wohl
gut zu handhaben. Für den Transport muss es wieder eingepackt werden.

Gruß
Schorsch

Uwe St?ckel

unread,
Mar 9, 2015, 7:34:21 AM3/9/15
to
Am 05.03.2015 um 16:33 schrieb jurg...@hotmail.com:
> Walt Gallus<_nonspam_w...@gmx.net> wrote:
>> >Eternit Pflanzentrog LxBxH 800x550x600 mm, Wandstärke 14 mm:
>> >1. Womit trennen (eine ganze Seitenwand entfernen, also 2 Senkrecht- und
>> >ein Horizontalschnitt dem Boden entlang
> Winkelschleifer mit Steinblatt

Stichsäge mit HM-Blatt geht auch und staubt weniger.


--
keine Sig...

Hans Wein

unread,
Mar 9, 2015, 11:10:35 AM3/9/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb:

> Naja, Dachdecker haben über Jahre deutlich mehr mit Asbestzement hantiert
> als Elekriker, Automechaniker ebenfalls.

Dachdecker waren wegen der Tätigkeit an der frischen Luft vermutlich weniger
gefährdet. Zu den Kfzlern sind mir keine Angaben bekannt.

> Kommt dieses Art Krebs ausschliesslich durch Asbestfasern vor?

"Mein" Elektriker starb am Pleuramesotheliom, also einem Krebs des
Brustfells. Laut Wiki ist in der Hälfte der Fälle Asbest als Ursache
anzunehmen. M.W. kann aber auch die typische Silikose durch Asbest ausgelöst
werden.

> Ich weiss nicht, seit wann Bremsbeläge asbestfrei sind. Bis dahin war
> Asbest im normalen Staub, vorallem in den Städten immer vorhanden.

Ack, wenn ich an U-Bahn-Haltestellen so zurückdenke - dort hatte sich der
Bremsstaub von Jahrzehnten überall abgelagert.

Hans

Siegfried Schmidt

unread,
Mar 9, 2015, 12:48:38 PM3/9/15
to
Hans Wein schrieb:

> Ack, wenn ich an U-Bahn-Haltestellen so zurückdenke - dort hatte sich
> der Bremsstaub von Jahrzehnten überall abgelagert.

In so einer Haltestelle gibt es keinen andere Staubquellen als die Bremsen?

Siegfried


--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Hans Wein

unread,
Mar 9, 2015, 1:55:06 PM3/9/15
to
"Siegfried Schmidt" <usen...@shivasoft.de> schrieb:

> In so einer Haltestelle gibt es keinen andere Staubquellen als die
> Bremsen?

Heute schon, denn elektrische Bremsen machen keinen Staub. Aber in der
Asbestzeit wurde z.B. in Hamburg auf der U-Bahn noch mit Uralttechnik
gebremst, also mit druckluftbetätigten Klotzbremsen. Der braunen Farbe des
Staubes nach zu urteilen, waren die Klötze eher nicht der eisenbahnübliche
Grauguss, sondern ein anderes Material.

Hans

Harald Klotz

unread,
Mar 9, 2015, 6:21:28 PM3/9/15
to
Hans Wein schrieb:

>> Naja, Dachdecker haben über Jahre deutlich mehr mit Asbestzement
>> hantiert als Elekriker, Automechaniker ebenfalls.
>
> Dachdecker waren wegen der Tätigkeit an der frischen Luft
> vermutlich weniger gefährdet. Zu den Kfzlern sind mir keine Angaben
> bekannt.

Dafür sind die Mengen völlig andere als bei Elketrikern entstehen.

>> Kommt dieses Art Krebs ausschliesslich durch Asbestfasern vor?
>
> "Mein" Elektriker starb am Pleuramesotheliom, also einem Krebs des
> Brustfells. Laut Wiki ist in der Hälfte der Fälle Asbest als Ursache
> anzunehmen.

ANZUNEHMEN!

> M.W. kann aber auch die typische Silikose durch Asbest
> ausgelöst werden.

KANN!

Ich kenne einen Fall, da ist jemand mit den Auto tödlich verunglückt.

Daraus schliesse ich, alle Autofahrer verunglücken tödlich. ;-)

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 9, 2015, 6:21:28 PM3/9/15
to
Siegfried Schmidt schrieb:

> Hans Wein schrieb:
>
>> Ack, wenn ich an U-Bahn-Haltestellen so zurückdenke - dort hatte
>> sich der Bremsstaub von Jahrzehnten überall abgelagert.
>
> In so einer Haltestelle gibt es keinen andere Staubquellen als die
> Bremsen?

Natürlich nicht. ;-)

Alle U-Bahn Fahrer sterben durch Asbest.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 9, 2015, 6:21:28 PM3/9/15
to
Hans Wein schrieb:

> "Siegfried Schmidt" <usen...@shivasoft.de> schrieb:
>
>> In so einer Haltestelle gibt es keinen andere Staubquellen als die
>> Bremsen?
>
> Heute schon, denn elektrische Bremsen machen keinen Staub.

ROTFL.

Du weisst, dass U-Bahnen seit es sie gibt elektrisch gebremst werden?
Für Elektrofahrzeuge wie Straßenbahnen war das schon vor 100 Jahren
Stand der Technik.

> Aber in der Asbestzeit wurde z.B. in Hamburg auf der U-Bahn noch mit
> Uralttechnik gebremst, also mit druckluftbetätigten Klotzbremsen.

Ja, wenn die Bahn stand, dann wurden die Bremsen angezogen um sie am
Stehen zu halten. Das sit auch heute noch so.

> Der braunen Farbe des Staubes nach zu urteilen, waren die Klötze
> eher nicht der eisenbahnübliche Grauguss, sondern ein anderes
> Material.

Braun lässt aber Rost vermuten.
Welche Farbe hat Rost bei dir?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 9, 2015, 6:21:29 PM3/9/15
to
Schorsch schrieb:

>>> Korrekt, ich hatte selbst einen ehemaligen Kollegen, den dieses
>>> Schicksal traf. Er war bei der Errichtung einer Anlage über einige
>>> Jahre oft an Orten beschäftigt, wo mittels Spritzasbest
>>> Kabeldurchbrüche feuerfest verschlossen wurden. Er ist aber AFAIK
>>> in diesem Umfeld das einzige Opfer gewesen.
>>
>> Und es konnte eindeutig aufs Asbest zurückgeführt werden?
>>
>> Spritzasbest düfte nach meine Einschätzung keine Fasern bei der
>> Verarbeitung frei werden lassen.
>> Problematisch dürfte es erst werden, wenn das ausgegärtete Material
>> später gebohrt oder geschliffen wird. Aber das ist erst wenn der
>> Elektriker weg ist der Fall.
>
> Spritzbeton mit Asbestfasern war lange Standard im Stahlbau und ist
> der Grund dafür, warum z.B. die Universitätsbibliotheken Tübingen
> und Konstanz lagen geschlossen sind/waren.

Das kann kaum sein.
Solange die Fasern gebunden sind geht keine Gefahr aus.

> Und ich meine, auch der
> Palast der Republik war damit ausgerüstet und das musste als Grund
> für den Abriß herhalten.

Naja, Gründe werden gern mal vorgeschoben, wenn Gegner gibt. ;-)
In der Politik ist das eher das übliche.

> Diese Form von Asbest gilt als besonders gefährlich, da die Fasern
> nicht so fest gebunden sind wie etwa in dem viel verbauten
> Welleternit (da habe ich auch etliche qm auf einem Dach), bei dem
> gilt, was Du anführst.

Es gibt keinen Anstrich?

> Solange man es in Ruhe lässt passiert nix.

Stimmt auch nicht.
Durch Verwitterung lösen sich Fasern, aber eben sehr wenig.

> Beim Abriß gilt, nicht schneiden, brechen oder bohren, vorher gut
> nass machen, dann ist es wohl gut zu handhaben. Für den Transport
> muss es wieder eingepackt werden.

Ich weiss, man ist inzwischen übervorsichtig.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 9, 2015, 6:21:27 PM3/9/15
to
Ralph Aichinger schrieb:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
>> Ich glaube nicht, dass man daraufhin untersucht hat, ob man
>> Asbestfasern im Gewebe gefunden hat, bzw. eine
>> überdurchschnittliche Menge.
>
> An Asbest-Prozessen hat eine ganze Generation (oder drei) von
> amerikanischen Schadensersatz-Anwälten gut verdient. Das hat man
> mit Sicherheit untersucht, und sicher genauer als so ziemlich
> jede andere Berufskrankheit.

Diese Einzelperson wurd auch eingehend untersucht?

Mir scheint, deine Antwort hat keinen Bezug auf meine Aussage.

> http://en.wikipedia.org/wiki/Asbestos_and_the_law

Und?
Was hat es mit dem genannten Einzelfall zu tun?

>> Asbest dürften wir alle in der Lunge haben, allein durch den
>> Straßenverkehr.
>> Ich weiss nicht, seit wann Bremsbeläge asbestfrei sind. Bis dahin
>> war Asbest im normalen Staub, vorallem in den Städten immer
>> vorhanden.
>
> Für die Untersuchung solcher Zusammenhänge gibt es Statistiker.

Ah, interessant, Statistiker untersuchen die Kranken.

> Genauso wie der Raucher oder Kellner im Raucherlokal öfter
> an Lungenkrebs erkrankt als der der gelegentlich mal Passivrauch
> abkriegt,

Ich meine, das mit dem Passivrauchen ist nicht ernsthaft untersucht
worden.

> so erkrankt der Bauarbeiter oder die Fabrikarbeiterin
> die solche Blumenkisten hergestellt hat öfter an den entsprechenden
> Asbest-bedingten Krankheiten.

Alle?

> Ob die dann ihre Rechte durchsetzen können oder ob es noch einen
> Unterschied macht, wenn sie daran sterben, das sei dahingestellt.

Ich bezog mich auf den Einzelfall.

Du wirst keinen Einzelfall wirklich auf eine Belatung zurückführen
können.

Grüße Harald

Ralph Aichinger

unread,
Mar 10, 2015, 2:55:50 AM3/10/15
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

>> Für die Untersuchung solcher Zusammenhänge gibt es Statistiker.
>
> Ah, interessant, Statistiker untersuchen die Kranken.

>> die solche Blumenkisten hergestellt hat öfter an den entsprechenden
>> Asbest-bedingten Krankheiten.
>
> Alle?

Mit Leuten die nicht verstanden haben wie statistische Zusammenhänge
funktionieren, oder nicht bereit sind solche zu akzeptieren braucht
man über derartiges nicht diskutieren.

> Du wirst keinen Einzelfall wirklich auf eine Belatung zurückführen
> können.

Wie bei allen statistischen Zusammenhängen.

/ralph

Schorsch

unread,
Mar 10, 2015, 3:00:32 AM3/10/15
to
Am 09.03.2015 um 23:12 schrieb Harald Klotz:
> Schorsch schrieb:
>
>>>> Korrekt, ich hatte selbst einen ehemaligen Kollegen, den dieses
>>>> Schicksal traf. Er war bei der Errichtung einer Anlage über einige
>>>> Jahre oft an Orten beschäftigt, wo mittels Spritzasbest
>>>> Kabeldurchbrüche feuerfest verschlossen wurden. Er ist aber AFAIK
>>>> in diesem Umfeld das einzige Opfer gewesen.
>>>
>>> Und es konnte eindeutig aufs Asbest zurückgeführt werden?
>>>
>>> Spritzasbest düfte nach meine Einschätzung keine Fasern bei der
>>> Verarbeitung frei werden lassen.
>>> Problematisch dürfte es erst werden, wenn das ausgegärtete Material
>>> später gebohrt oder geschliffen wird. Aber das ist erst wenn der
>>> Elektriker weg ist der Fall.
>>
>> Spritzbeton mit Asbestfasern war lange Standard im Stahlbau und ist
>> der Grund dafür, warum z.B. die Universitätsbibliotheken Tübingen
>> und Konstanz lagen geschlossen sind/waren.
>
> Das kann kaum sein.
> Solange die Fasern gebunden sind geht keine Gefahr aus.

Tscha, die allgemeine Meinung unterscheidet zwischen fest und schwach
gebundenen Asbestfasern. Spritzbeton (wie etwa Dichtungsschnüre) zählt
zu den schwach gebundenen. Die können leichter sich ablösen.

>
>> Und ich meine, auch der
>> Palast der Republik war damit ausgerüstet und das musste als Grund
>> für den Abriß herhalten.
>
> Naja, Gründe werden gern mal vorgeschoben, wenn Gegner gibt. ;-)
> In der Politik ist das eher das übliche.
>
>> Diese Form von Asbest gilt als besonders gefährlich, da die Fasern
>> nicht so fest gebunden sind wie etwa in dem viel verbauten
>> Welleternit (da habe ich auch etliche qm auf einem Dach), bei dem
>> gilt, was Du anführst.

s.o.

>
> Es gibt keinen Anstrich?
>
>> Solange man es in Ruhe lässt passiert nix.
>
> Stimmt auch nicht.
> Durch Verwitterung lösen sich Fasern, aber eben sehr wenig.

Eben, es passiert nix.

Hier gibt es einen schönen Überblick über die Vielfalt der Produkte.

http://www.bsafb.de/fileadmin/downloads/baet3/siegmann_gefaehrdungen_beim_rueckbau.pdf

Gruß
Schorsch

Marc Haber

unread,
Mar 10, 2015, 4:26:09 AM3/10/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Hans Wein schrieb:
>> "Siegfried Schmidt" <usen...@shivasoft.de> schrieb:
>>> In so einer Haltestelle gibt es keinen andere Staubquellen als die
>>> Bremsen?
>>
>> Heute schon, denn elektrische Bremsen machen keinen Staub.
>
>ROTFL.
>
>Du weisst, dass U-Bahnen seit es sie gibt elektrisch gebremst werden?
>Für Elektrofahrzeuge wie Straßenbahnen war das schon vor 100 Jahren
>Stand der Technik.

Zumindest wenn sie mit Gleichstrom betrieben werden. In
Wechselstromfahrleitung zurückspeisen können wir erst seit ein paar
Jahrzehnten. Ok, Bremswiderstände.

>> Aber in der Asbestzeit wurde z.B. in Hamburg auf der U-Bahn noch mit
>> Uralttechnik gebremst, also mit druckluftbetätigten Klotzbremsen.
>
>Ja, wenn die Bahn stand, dann wurden die Bremsen angezogen um sie am
>Stehen zu halten. Das sit auch heute noch so.

Und bei Ausfall der E-Bremse. Seit etwa zwanzig Jahren ist es üblich,
komplett auf die Bremswiderstände zu verzichten. Wenn man dann aus
Gründen nicht zurückspeisen kann, muss man das Fahrzeug mit der
mechanischen Bremse zum Stehen bringen. Das geht wegen der sparsameren
Dimensionierung dieser Bremse (man hat ja die E-Bremse) meist nur ein-
oder zweimal gut und braucht dann eine Pause.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Hans Wein

unread,
Mar 10, 2015, 5:26:55 AM3/10/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb:

> ROTFL.
>
> Du weisst, dass U-Bahnen seit es sie gibt elektrisch gebremst werden?
> Für Elektrofahrzeuge wie Straßenbahnen war das schon vor 100 Jahren
> Stand der Technik.

Herr, lass Hirn regnen, du bist soeben von dem schmalen Brett
heruntergefallen.

Die Hamburger U-Bahn bremste seit ihrer Indienststellung 1912 bis Anfang
1958 nur mit Druckluft. Erst mit der damals gelieferten neuen
Fahrzeuggeneration wurde auf elektrische Bremse umgestellt. Warum man
seinerzeit nicht auf Widerstandsbremsen setzte, ist mir nicht bekannt,
womöglich sahen die Erbauer in der Wärmeabfuhr im Tunnel ein Problem.

> Braun lässt aber Rost vermuten.

Schon richtig, aber Grauguss lässt die Farbe des Abriebs wegen dem
Kohlenstoff eher in Richtung schwarz gehen.

Hans

Hans Wein

unread,
Mar 10, 2015, 6:40:09 AM3/10/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb:

>> Für die Untersuchung solcher Zusammenhänge gibt es Statistiker.
>
> Ah, interessant, Statistiker untersuchen die Kranken.

Möchtest du hier noch ernst genommen werden?

Ha-kopfschüttelnd-ns

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 10, 2015, 8:28:39 AM3/10/15
to
On Tue, 10 Mar 2015 11:39:19 +0100, "Hans Wein" posted:
Das sollte doch bekannt sein, dass man den Typ nicht ernst nehmen
kann.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Jürgen Exner

unread,
Mar 10, 2015, 10:52:17 AM3/10/15
to
Das wird er von regelmaessigen Lesern dieser NG schon seit Jahren nicht
mehr.

jue

Harald Klotz

unread,
Mar 10, 2015, 12:05:17 PM3/10/15
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
>
>>> Für die Untersuchung solcher Zusammenhänge gibt es Statistiker.
>>
>> Ah, interessant, Statistiker untersuchen die Kranken.
>
>>> die solche Blumenkisten hergestellt hat öfter an den
>>> entsprechenden Asbest-bedingten Krankheiten.
>>
>> Alle?
>
> Mit Leuten die nicht verstanden haben wie statistische Zusammenhänge
> funktionieren, oder nicht bereit sind solche zu akzeptieren braucht
> man über derartiges nicht diskutieren.
>
>> Du wirst keinen Einzelfall wirklich auf eine Belastung zurückführen
>> können.
>
> Wie bei allen statistischen Zusammenhängen.

Dieser eine Fall ist statistisch sicher auf Asbest zurückzuführen?

Du solltest dich mal mit Satatik beschäftigen, aber ich glaube nicht,
dass du es verstehst.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 10, 2015, 12:05:17 PM3/10/15
to
Hans Wein schrieb:
Noch einer der noicht sinnentnehmend lesen kann.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 10, 2015, 12:05:17 PM3/10/15
to
Marc Haber schrieb:

>> ROTFL.
>>
>> Du weisst, dass U-Bahnen seit es sie gibt elektrisch gebremst
>> werden? Für Elektrofahrzeuge wie Straßenbahnen war das schon vor
>> 100 Jahren Stand der Technik.
>
> Zumindest wenn sie mit Gleichstrom betrieben werden. In
> Wechselstromfahrleitung zurückspeisen können wir erst seit ein paar
> Jahrzehnten. Ok, Bremswiderstände.

Von Rückspeisen hat niemand geredet.

>>> Aber in der Asbestzeit wurde z.B. in Hamburg auf der U-Bahn noch
>>> mit Uralttechnik gebremst, also mit druckluftbetätigten
>>> Klotzbremsen.
>>
>> Ja, wenn die Bahn stand, dann wurden die Bremsen angezogen um sie
>> am Stehen zu halten. Das sit auch heute noch so.
>
> Und bei Ausfall der E-Bremse. Seit etwa zwanzig Jahren ist es
> üblich, komplett auf die Bremswiderstände zu verzichten. Wenn man
> dann aus Gründen nicht zurückspeisen kann, muss man das Fahrzeug
> mit der mechanischen Bremse zum Stehen bringen.

Und was sind das dür Gründe?
Kommt es regelmässig vor?

> Das geht wegen der
> sparsameren Dimensionierung dieser Bremse (man hat ja die E-Bremse)
> meist nur ein- oder zweimal gut und braucht dann eine Pause.

Es ist nur eine Notbremse.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 10, 2015, 12:05:18 PM3/10/15
to
Hans Wein schrieb:

> Schon richtig, aber Grauguss lässt die Farbe des Abriebs wegen dem
> Kohlenstoff eher in Richtung schwarz gehen.

Wie viel Asbest enthält Grauguss denn so?

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Mar 10, 2015, 1:07:14 PM3/10/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>> Und bei Ausfall der E-Bremse. Seit etwa zwanzig Jahren ist es
>> üblich, komplett auf die Bremswiderstände zu verzichten. Wenn man
>> dann aus Gründen nicht zurückspeisen kann, muss man das Fahrzeug
>> mit der mechanischen Bremse zum Stehen bringen.
>
>Und was sind das dür Gründe?

Zum Beispiel Ausfall der Fahrleitung aus elektrischen oder
mechanischen Gründen. Oder ein Schluckauf im Traktionsumrichter, meist
durch Softwarefehler bedingt.

>Kommt es regelmässig vor?

Ich pendle regelmäßig mit solchen Fahrzeugen und kann mich an zwei,
drei dieser Ereignisse in den letzten fünf Jahren erinnern.

>> Das geht wegen der
>> sparsameren Dimensionierung dieser Bremse (man hat ja die E-Bremse)
>> meist nur ein- oder zweimal gut und braucht dann eine Pause.
>
>Es ist nur eine Notbremse.

Nein, die Druckluftbremse ist für den Abbau der letzten 5-10 km/h und
zum Halten des Fahrzeuges im Stillstand verantwortlich. Straßenbahnen
haben hier auch gerne eine mechanisch bediente, eine Federspeicher-
oder eine Solenoidbremse. Manche Fahrzeuge nehmen diese Bremse auch
zur Unterstützung der E-Bremse bei stärkeren Betriebsbremsungen oder
bei Zwangs- und Notbremsungen hinzu.

Harald Klotz

unread,
Mar 10, 2015, 6:46:25 PM3/10/15
to
Marc Haber schrieb:

>> Und was sind das für Gründe?
>
> Zum Beispiel Ausfall der Fahrleitung aus elektrischen oder
> mechanischen Gründen. Oder ein Schluckauf im Traktionsumrichter,
> meist durch Softwarefehler bedingt.

Ah ja, die regelmässigen Ausfälle die täglich vorkommen. ;-)

>> Kommt es regelmässig vor?
>
> Ich pendle regelmäßig mit solchen Fahrzeugen und kann mich an zwei,
> drei dieser Ereignisse in den letzten fünf Jahren erinnern.

Da müssen ja Unmengen an Asbestfasern freigesetzt werden, insbesonder
bei Klotzbremsen mit Stahlgussklötzen. ;-)

>>> Das geht wegen der
>>> sparsameren Dimensionierung dieser Bremse (man hat ja die
>>> E-Bremse) meist nur ein- oder zweimal gut und braucht dann eine
>>> Pause.
>>
>> Es ist nur eine Notbremse.
>
> Nein, die Druckluftbremse ist für den Abbau der letzten 5-10 km/h
> und zum Halten des Fahrzeuges im Stillstand verantwortlich.

Besonders im Stillstand ist die Reibung ja sehr hoch. ;-)

> Straßenbahnen haben hier auch gerne eine mechanisch bediente, eine
> Federspeicher- oder eine Solenoidbremse. Manche Fahrzeuge nehmen
> diese Bremse auch zur Unterstützung der E-Bremse bei stärkeren
> Betriebsbremsungen oder bei Zwangs- und Notbremsungen hinzu.

Zwangs und Notbremsungen, das hat man ja mindestens alle 10 Minuten.
;-)

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Mar 11, 2015, 2:21:10 AM3/11/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>> Ich pendle regelmäßig mit solchen Fahrzeugen und kann mich an zwei,
>> drei dieser Ereignisse in den letzten fünf Jahren erinnern.
>
>Da müssen ja Unmengen an Asbestfasern freigesetzt werden,

Das habe ich nich behauptet.

>insbesonder
>bei Klotzbremsen mit Stahlgussklötzen. ;-)

Den Smiley habe ich wohl gesehen, aber solche Fahrzeuge haben sowieso
Scheibenbremsen.

>> Nein, die Druckluftbremse ist für den Abbau der letzten 5-10 km/h
>> und zum Halten des Fahrzeuges im Stillstand verantwortlich.
>
>Besonders im Stillstand ist die Reibung ja sehr hoch. ;-)

Genau.

>> Straßenbahnen haben hier auch gerne eine mechanisch bediente, eine
>> Federspeicher- oder eine Solenoidbremse. Manche Fahrzeuge nehmen
>> diese Bremse auch zur Unterstützung der E-Bremse bei stärkeren
>> Betriebsbremsungen oder bei Zwangs- und Notbremsungen hinzu.
>
>Zwangs und Notbremsungen, das hat man ja mindestens alle 10 Minuten.
>;-)

Den Smiley habe ich wohl gesehen, aber Fahrzeuge mit defekten
Türkontakten, defekter Indusi/Sifa oder einfach nur Dilettanten im
Führerstand hatte ich schon genug.
Message has been deleted

Marc Haber

unread,
Mar 11, 2015, 11:04:06 AM3/11/15
to
Hans Altmeyer <zoo...@web.de> wrote:
>Am 09.03.15 um 12:34 schrieb Uwe St?ckel:
>Eine Oszillationssäge (MultiMaster und Konsorten) staubt noch weniger.

Ist dafür aber viel langsamer.

Harald Klotz

unread,
Mar 11, 2015, 5:06:27 PM3/11/15
to
Marc Haber schrieb:

>> Da müssen ja Unmengen an Asbestfasern freigesetzt werden,
>
> Das habe ich nich behauptet.

Doch du hast, denn in diesem Thread geht es genau um Asbestfasern an
U-BahnStationen!

Warum liest du eigentlich nie, worum es geht, bevor du antwortest?

>> insbesonder
>> bei Klotzbremsen mit Stahlgussklötzen. ;-)
>
> Den Smiley habe ich wohl gesehen, aber solche Fahrzeuge haben
> sowieso Scheibenbremsen.

Scheibenbremsen?
Seit wann?
Moderne sicherlich, da habe ich keine Zweifel.

>>> Nein, die Druckluftbremse ist für den Abbau der letzten 5-10 km/h
>>> und zum Halten des Fahrzeuges im Stillstand verantwortlich.
>>
>> Besonders im Stillstand ist die Reibung ja sehr hoch. ;-)
>
> Genau.

Und der darus resultierende Abrieb. ;-)

>>> Straßenbahnen haben hier auch gerne eine mechanisch bediente, eine
>>> Federspeicher- oder eine Solenoidbremse. Manche Fahrzeuge nehmen
>>> diese Bremse auch zur Unterstützung der E-Bremse bei stärkeren
>>> Betriebsbremsungen oder bei Zwangs- und Notbremsungen hinzu.
>>
>> Zwangs und Notbremsungen, das hat man ja mindestens alle 10
>> Minuten. ;-)
>
> Den Smiley habe ich wohl gesehen, aber Fahrzeuge mit defekten
> Türkontakten, defekter Indusi/Sifa oder einfach nur Dilettanten im
> Führerstand hatte ich schon genug.

Klar, mindestens an jeder 2. Haltestelle.

Warum müssen nurr immer Ausnahmen dazu herhalten um eine Regel zu
behaupten?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Mar 11, 2015, 5:06:27 PM3/11/15
to
Marc Haber schrieb:

>> Eine Oszillationssäge (MultiMaster und Konsorten) staubt noch
>> weniger.
>
> Ist dafür aber viel langsamer.

Und spielt das in dem Fall eine Rolle?

Grüße Harald

Message has been deleted

Marc Haber

unread,
Mar 12, 2015, 2:32:32 PM3/12/15
to
Hans Altmeyer <zoo...@web.de> wrote:
>Am 11.03.15 um 16:04 schrieb Marc Haber:
>> Hans Altmeyer <zoo...@web.de> wrote:
>>>
>>> Eine Oszillationssäge (MultiMaster und Konsorten) staubt noch weniger.
>>
>> Ist dafür aber viel langsamer.
>
>Ja, da hast Du wohl Recht. Es ist jeweils die Anwendungssituation, die
>die Prioritäten definiert. Wenn man bei Ausschnitten o.ä. genau arbeiten
>muss, ist ein Oszillationswerkzeug zielich schick.

Jupp, aber es ist nicht die Erleuchtung die ich erwartet hatte.

Grüße
Marc, dem es schon davor graust, mit dem Multimaster nach Ostern ein
40x40 Loch in eine Trockenbauwand schneiden zu müssen

Uwe St?ckel

unread,
Mar 12, 2015, 3:53:40 PM3/12/15
to
Am 12.03.2015 um 19:32 schrieb Marc Haber:
> Marc, dem es schon davor graust, mit dem Multimaster nach Ostern ein
> 40x40 Loch in eine Trockenbauwand schneiden zu müssen

mm oder cm?
Doppelt Rigips oder OSB + Rigips?
mit Ständer im Weg?

Fragen über Fragen...

--
keine Sig...

Marc Haber

unread,
Mar 12, 2015, 5:42:07 PM3/12/15
to
Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>Am 12.03.2015 um 19:32 schrieb Marc Haber:
>> Marc, dem es schon davor graust, mit dem Multimaster nach Ostern ein
>> 40x40 Loch in eine Trockenbauwand schneiden zu müssen
>
>mm oder cm?
>Doppelt Rigips oder OSB + Rigips?

cm, OSB+Rigips. Ist nervig, hab ich an anderer Stelle schon mehrfach
gemacht.

>mit Ständer im Weg?

Nein, da ist eine Wartungsöffnung vorgesehen, die jetzt halt schon
nach sieben Monaten wirklich benötigt wird.

Da die Wand aber auf muss, um einen Fehler des Elektrikers zu beheben
(KNX-Leitung auf der gesamten Gebäudeseite tot) lege ich auch meine
Hand nicht dafür ins Feuer ob da nicht vielleicht eine Leitung hinter
dem OSB verläuft. Stichsäge oder E-Fuchsschwanz scheidet also aus.

Grüße
Marc

Robert Pflüger

unread,
Mar 12, 2015, 6:58:00 PM3/12/15
to
Am 12.03.2015 um 22:42 schrieb Marc Haber:
> Uwe St?ckel <ne...@zollstocks.de> wrote:
>> Am 12.03.2015 um 19:32 schrieb Marc Haber:
>>> Marc, dem es schon davor graust, mit dem Multimaster nach Ostern ein
>>> 40x40 Loch in eine Trockenbauwand schneiden zu müssen
>>
>> mm oder cm?
>> Doppelt Rigips oder OSB + Rigips?
>
> cm, OSB+Rigips. Ist nervig, hab ich an anderer Stelle schon mehrfach
> gemacht.
>
>> mit Ständer im Weg?
>
> Nein, da ist eine Wartungsöffnung vorgesehen, die jetzt halt schon
> nach sieben Monaten wirklich benötigt wird.
>
> Da die Wand aber auf muss, um einen Fehler des Elektrikers zu beheben
> (KNX-Leitung auf der gesamten Gebäudeseite tot) lege ich auch meine
> Hand nicht dafür ins Feuer ob da nicht vielleicht eine Leitung hinter
> dem OSB verläuft. Stichsäge oder E-Fuchsschwanz scheidet also aus.
>
> Grüße
> Marc
>

Das ist eine super Begründung warum man unbedingt eine neue
Akku-Stichsäge braucht. alles Aussichern und dann beherzt den Ausschnitt
hergestellt.

Robert

Robert Pflüger

unread,
Mar 12, 2015, 7:00:12 PM3/12/15
to
Am 12.03.2015 um 23:57 schrieb Robert Pflüger:
> ...
>
> Das ist eine super Begründung warum man unbedingt eine neue
> Akku-Stichsäge braucht. alles Aussichern und dann beherzt den Ausschnitt
> hergestellt.
>

wie, ist nicht drinn? ....

ok, dann halt eben mit dem Hammer.

Robert

Bernd Nebendahl

unread,
Mar 13, 2015, 9:24:40 AM3/13/15
to
Alternativ, FI prüfen, beherzt los ....

Bernd

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