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Selbstdichtendes Eckventil mehrfach einschrauben

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Gerald E:scher

unread,
Aug 25, 2021, 10:31:08 AM8/25/21
to
Kann ein selbstdichtendes Eckventil von Schell (ASAG) aus- und wieder
eingeschraubt werden und ist weiterhin dicht?
<https://www2.schell.eu/fileadmin/tx_dmmediacockpit/SCHE-9105_Faltblatt_ASAG_easy___Raendierung_2019_DT_Screen.pdf>

Ein kürzlich von mir montiertes Eckventil mit Geräteanschluss
<https://www2.schell.eu/deutschland-de/produkte/geraeteanschluss-armaturen/geraeteanschluss-armaturen/geraeteventile/035450699/>
ist einer Gerätschaft im Weg, und ich möchte es nochmals mit einem
45°-Bogen an die Wandscheibe schrauben.
Laut Abbildung auf der Schachtel des Eckventils (durchgestrichenes
Gewinde mit Hanf) ist hanfen unzulässig. Oder meinen die nur, hanfen
ist nicht nötig?

Hat jemand Erfahrung mit Schraubenkleber mittelfest (Loctite 243) als
Dichtung für 1/2" Rohrgewinde? Für Trinkwasser ist der jedenfalls
geeignet.

Jedenfalls kann man mit selbstdichtenden Eckventilen einiges flacsh
machen, ich werde sie zukünftig vermeiden:
<https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>

--
Gerald

Frank Möller

unread,
Aug 25, 2021, 1:34:05 PM8/25/21
to
Gerald E:scher:

> Kann ein selbstdichtendes Eckventil von Schell (ASAG) aus- und wieder
> eingeschraubt werden und ist weiterhin dicht?
> <https://www2.schell.eu/fileadmin/tx_dmmediacockpit/SCHE-9105_Faltblatt_ASAG_easy___Raendierung_2019_DT_Screen.pdf>

> Ein kürzlich von mir montiertes Eckventil mit Geräteanschluss
> <https://www2.schell.eu/deutschland-de/produkte/geraeteanschluss-armaturen/geraeteanschluss-armaturen/geraeteventile/035450699/>
> ist einer Gerätschaft im Weg, und ich möchte es nochmals mit einem
> 45°-Bogen an die Wandscheibe schrauben.
> Laut Abbildung auf der Schachtel des Eckventils (durchgestrichenes
> Gewinde mit Hanf) ist hanfen unzulässig. Oder meinen die nur, hanfen
> ist nicht nötig?

Es dürfte wohl wirklich verboten sein, um einen sachgerechten Sitz des
Dichtrings zu gewährleisten und den nicht zu beeinträchtigen.

Im übrigen nehme ich statt Hanf nurmehr weißes Teflon-Dichtband. Da muß man
sich etwas an die Menge des aufzubringenden Bandes herantasten und muß auch
auf jeden Fall für einen zweiten Versuch Restfasern des alten Bandes sauber
abfieseln und neues aufbringen; aber wenn man das mal raushat, ist es (für
mich) irgendwie einfacher.

> Hat jemand Erfahrung mit Schraubenkleber mittelfest (Loctite 243) als
> Dichtung für 1/2" Rohrgewinde? Für Trinkwasser ist der jedenfalls
> geeignet.

Ich würde wg. des folgenden darauf verzichten und ein neues Ventil (kein
selbstdichtendes) verbauen. Sooo teuer sind die ja nicht.

> Jedenfalls kann man mit selbstdichtenden Eckventilen einiges flacsh
> machen, ich werde sie zukünftig vermeiden:
> <https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>

Besonders das Schadensbild auf S. 3 gibt zu denken. Das sieht - bei
Mehrfachanschrauben - verdammt nach einer Art Sollbruchstelle an der Nut
des Dichtrings aus.

--

HC Ahlmann

unread,
Aug 25, 2021, 1:59:31 PM8/25/21
to
Gerald E:scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:

> Laut Abbildung auf der Schachtel des Eckventils (durchgestrichenes
> Gewinde mit Hanf) ist hanfen unzulässig. Oder meinen die nur, hanfen
> ist nicht nötig?

Im von Dir verlinkten PDF heißt es in Deinen Worten "unzulässig" statt
"nicht nötig":
| Riefen und Hanffasern am Gewinde weisen darauf hin, dass der Monteur
| der Dichtwirkung des Dichtungsringes wohl nicht getraut und zusätzlich
| Hanf verwendet hat. Vom Hersteller wird ausdrücklich darauf
| hingewiesen, dass bei Gewinden mit Dichtungsring kein Hanf verwendet
| werden darf.

> Jedenfalls kann man mit selbstdichtenden Eckventilen einiges flacsh
> machen, ich werde sie zukünftig vermeiden:
> <https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>

Das ist ein Grund, weshalb ich Hanf den Einweg-Methoden wie Teflonband
oder selbstdichtenden Gewinden vorziehe, denn "mach nochmal" ist normal.
--
Munterbleiben
HC

Frank Müller

unread,
Aug 25, 2021, 3:44:21 PM8/25/21
to
Frank Möller schrieb:

> Im übrigen nehme ich statt Hanf nurmehr weißes Teflon-Dichtband. Da muß
> man sich etwas an die Menge des aufzubringenden Bandes herantasten und muß
> auch auf jeden Fall für einen zweiten Versuch Restfasern des alten Bandes
> sauber abfieseln und neues aufbringen; aber wenn man das mal raushat, ist
> es (für mich) irgendwie einfacher.

Würde ich bei einen Eckventil nicht nehmen. Ich habe das mehrmals
probiert, aber so fest wie mit einen eingehanften Gewinde ist das
nie geworden. Das ist dann zwar dicht, aber wenn man das Ventil
mal etwas fester zu oder auf dreht kann es passieren daß man das
Eckventil lockert oder im Extremfall abschraubt. Deshalb nehme
ich seit einigen Jahren "Loctite 55 Gewindedichtfaden". Das
verarbeitet sich leichter als Hanf hat aber in etwa die selben
Eigenschaften.

Frank

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 6:27:19 AM8/26/21
to
HC Ahlmann schrieb am 25/8/2021 19:59:

> | Vom Hersteller wird ausdrücklich darauf
> | hingewiesen, dass bei Gewinden mit Dichtungsring kein Hanf verwendet
> | werden darf.

Diesen ausdrücklichen Hinweis des Herstellers (Schell) habe ich nicht
gefunden sondern nur das durchgestrichene Bildchen.

Zudem verstehe ich nicht, inwiefern Hanf schaden könnte. Die beiden
Schäden in
<https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>
hatten ja beide das nicht weit genug eingeschraubte Eckventil als
Ursache. Beim zweiteren hat der Profi-Pfuscher allerdings geglaubt,
statt richtig einzuschrauben, einfach das Gewinde hanfen zu können, dass
es dicht wird.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 6:38:19 AM8/26/21
to
Karl Davis schrieb am 25/8/2021 20:51:

> Gerald E:scher <Spa...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:
>> Jedenfalls kann man mit selbstdichtenden Eckventilen einiges flacsh
>> machen, ich werde sie zukünftig vermeiden:
>> <https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>
>
> Was ist denn für Dich "einiges"?

1. nicht weit genug einschrauben (nicht mind. 3 mm oder 1,5 Gewindegänge
über die Dichtung hinaus)
2. Verlängerung mit zu kurzem Gewinde zwischen Wandscheibe und
Eckventil verwenden
3. zusätzlich Hanf oder Teflonband?

2. hat latürnich mit 1. zu tun, aber anstatt bei 1. einfach 2
Umdrehungen mehr reinschrauben, bedeutet 2. ein neues, nicht
selbstdichtendes Eckventil oder eine längere Verlängerung besorgen, was
insbesonders am Wochenende eine ziemliche Hürde darstellen kann.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 6:48:43 AM8/26/21
to
Frank Möller schrieb am 25/8/2021 19:30:

> Gerald E:scher:
>
>> Laut Abbildung auf der Schachtel des Eckventils (durchgestrichenes
>> Gewinde mit Hanf) ist hanfen unzulässig. Oder meinen die nur, hanfen
>> ist nicht nötig?
>
> Es dürfte wohl wirklich verboten sein, um einen sachgerechten Sitz des
> Dichtrings zu gewährleisten und den nicht zu beeinträchtigen.

Wäre eine Erklärung, aber wenn eh der Hanf dichtet, ist es ja egal, ob
der Dichtring dichtet?

>> Hat jemand Erfahrung mit Schraubenkleber mittelfest (Loctite 243) als
>> Dichtung für 1/2" Rohrgewinde? Für Trinkwasser ist der jedenfalls
>> geeignet.
>
> Ich würde wg. des folgenden darauf verzichten und ein neues Ventil (kein
> selbstdichtendes) verbauen. Sooo teuer sind die ja nicht.

Eckventile mit Geräteanschluss sind nicht gar so billig, dass man
einfach ein neues kauft, und zudem ist es nicht mein Eckventil :-(

> Besonders das Schadensbild auf S. 3 gibt zu denken. Das sieht - bei
> Mehrfachanschrauben - verdammt nach einer Art Sollbruchstelle an der Nut
> des Dichtrings aus.

Wenn man nur bis zur Nut einschraubt, ist der Bruch fast
vorprogrammiert. Ich meine, auf die korrekte Einschraubtiefe sollte der
Hersteller deutlicher hinweisen als nur mit einem kleinen Bildchen auf
der Schachtel, die viele unbesehen wegwerfen.

--
Gerald

HC Ahlmann

unread,
Aug 26, 2021, 8:31:55 AM8/26/21
to
Gerald E:scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:

> HC Ahlmann schrieb am 25/8/2021 19:59:
>
> > | Vom Hersteller wird ausdrücklich darauf
> > | hingewiesen, dass bei Gewinden mit Dichtungsring kein Hanf verwendet
> > | werden darf.
>
> Diesen ausdrücklichen Hinweis des Herstellers (Schell) habe ich nicht
> gefunden sondern nur das durchgestrichene Bildchen.

Das hattest Du selbst als mögliches Verbotszeichen erwogen.

> Zudem verstehe ich nicht, inwiefern Hanf schaden könnte.

Es könnte den Dichtring beim Einschrauben verschieben, dass sich dort
ein leckender Spalt im Nutgrund auftut, was vom Hanf am Gewinde
beidseits der Nut nicht aufgefangen wird.
--
Munterbleiben
HC

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 9:34:20 AM8/26/21
to
HC Ahlmann schrieb am 26/8/2021 14:31:

> Gerald E:scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:
>
>> HC Ahlmann schrieb am 25/8/2021 19:59:
>>
>> > | Vom Hersteller wird ausdrücklich darauf
>> > | hingewiesen, dass bei Gewinden mit Dichtungsring kein Hanf verwendet
>> > | werden darf.
>>
>> Diesen ausdrücklichen Hinweis des Herstellers (Schell) habe ich nicht
>> gefunden sondern nur das durchgestrichene Bildchen.
>
> Das hattest Du selbst als mögliches Verbotszeichen erwogen.

Das Bildchen verstehe ich mehrdeutig. Ich vermisse ein eindeutiges
schriftliches Verbot.

>> Zudem verstehe ich nicht, inwiefern Hanf schaden könnte.
>
> Es könnte den Dichtring beim Einschrauben verschieben, dass sich dort
> ein leckender Spalt im Nutgrund auftut, was vom Hanf am Gewinde
> beidseits der Nut nicht aufgefangen wird.

Wäre denkbar. Oder vielleicht einfach nur, weil das Gewinde im Gegensatz
zu den nicht selbstdichtenden nicht gerändert ist und der Hanf
ohne zusätzliches Anrauen rutschen würde.
<https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>
Oder die Gewinde vor und nach dem Dichtungsring sind zu kurz für eine
zuverlässige Dichtung im Gewinde. Oder eh nichts davon...

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 9:46:25 AM8/26/21
to
Karl Davis schrieb am 26/8/2021 14:59:

> Gerald E:scher <Spa...@fahr-zur-hoelle.org> wrote:
>> Zudem verstehe ich nicht, inwiefern Hanf schaden könnte. Die beiden
>> Schäden in
>> <https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/IFS_Merkblatt_Eckventile.pdf>
>> hatten ja beide das nicht weit genug eingeschraubte Eckventil als
>> Ursache.
>
> Genau. Mit Hanf wird das Einschrauben schwieriger und der Monteur hat
> eher das Gefühl "fest und dicht". Dadurch ergibt sich dann die
> geringere Einschraub-Tiefe und schlußendlich der Ermüdungsbruch.

Das heißt, wenn ich auf die Einschraubtiefe achte, wäre Hanf kein
Problem? Ich werde jedenfalls einen Versuch ohne Hanf machen,
vielleicht bleibt der Dichtring beim zweiten Einschrauben eh dicht.

Das ausgetauschte Eckventil war übrigens ebenfalls selbstdichtend und
wurde von irgendjemandem mit Teflonband eingeschraubt. Das andere
Eckventil fürs Warmwasser werde ich mir daher noch ganz genau ansehen.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 9:54:30 AM8/26/21
to
> Alles drei sind aber vermeidbare Fehler, wenn man die Montageanleitung
> beachtet.

Ja, nein. Ein zu kurzes Einschraubgewinde kann sich auch erst nach
Demontage eines defekten Eckventils herausstellen. Soll ältere
Wandscheiben mit zu kurzem Gewinde geben.

> Und im Zweifel nimmt man halt von vornherein nicht so
> neumodisches Zeux, sondern Bewährtes mit Teflon-Faden (nicht(!) Band).
> Loctite 55 Faden ist z.B. 45° rückdrehfähig,

Loctite 55 ist leider nicht ganz einfach zu bekommen. Von den
Baumärkten in meiner Umgebung haben es Bauhaus und Obi nicht im
Sortiment und Hornbach in der hiesigen Filiale gerade nicht lagernd.
Ist aber vorgemerkt.

--
Gerald

Frank Möller

unread,
Aug 26, 2021, 10:43:23 AM8/26/21
to
Gerald E:scher:
> Frank Möller schrieb am 25/8/2021 19:30:
>> Gerald E:scher:

>>> Laut Abbildung auf der Schachtel des Eckventils (durchgestrichenes
>>> Gewinde mit Hanf) ist hanfen unzulässig. Oder meinen die nur, hanfen
>>> ist nicht nötig?

>> Es dürfte wohl wirklich verboten sein, um einen sachgerechten Sitz des
>> Dichtrings zu gewährleisten und den nicht zu beeinträchtigen.

> Wäre eine Erklärung, aber wenn eh der Hanf dichtet, ist es ja egal, ob
> der Dichtring dichtet?

AFAIS nicht, wenn sich Hanf und Dichtring gegenseitig stören.

>>> Hat jemand Erfahrung mit Schraubenkleber mittelfest (Loctite 243) als
>>> Dichtung für 1/2" Rohrgewinde? Für Trinkwasser ist der jedenfalls
>>> geeignet.

>> Ich würde wg. des folgenden darauf verzichten und ein neues Ventil (kein
>> selbstdichtendes) verbauen. Sooo teuer sind die ja nicht.

> Eckventile mit Geräteanschluss sind nicht gar so billig,

Was denn für ein speziell teurer Geräteanschluß? Und gibt's bei all den
Millionen Adaptern in dem Bereich nicht auch einen dafür?

> dass man
> einfach ein neues kauft, und zudem ist es nicht mein Eckventil :-(

Ihr habt doch demnächst Nationalfeiertag; gönn Dir doch mal was! ;-D.

>> Besonders das Schadensbild auf S. 3 gibt zu denken. Das sieht - bei
>> Mehrfachanschrauben - verdammt nach einer Art Sollbruchstelle an der Nut
>> des Dichtrings aus.

> Wenn man nur bis zur Nut einschraubt, ist der Bruch fast
> vorprogrammiert. Ich meine, auf die korrekte Einschraubtiefe sollte der
> Hersteller deutlicher hinweisen als nur mit einem kleinen Bildchen auf
> der Schachtel, die viele unbesehen wegwerfen.

Es bleibt dennoch die Frage, wie diese Mechnik mit dieser Nut auf
mehrfaches Fest- und Aufschrauben reagiert. Mir wäre das nicht geheuer.

--

Gerald E:scher

unread,
Aug 26, 2021, 4:16:18 PM8/26/21
to
Frank Möller schrieb am 26/8/2021 16:40:

> Gerald E:scher:
>
>> Eckventile mit Geräteanschluss sind nicht gar so billig,
>
> Was denn für ein speziell teurer Geräteanschluß?

Für einen Geschirrspüler, vorschriftsmäßig mit Rückflussverhinderer.

> Und gibt's bei all den
> Millionen Adaptern in dem Bereich nicht auch einen dafür?

Es gibt Geräteanschlüsse, die zwischen Eckventil und Anschluss
der Armatur montiert werden, aber dann drosselt das Eckventil nicht nur
den Wasserzufluss zur Armatur sondern auch zum Geschirrspüler.

>> dass man
>> einfach ein neues kauft, und zudem ist es nicht mein Eckventil :-(
>
> Ihr habt doch demnächst Nationalfeiertag; gönn Dir doch mal was! ;-D.

Mir doch nicht und ihr gönn ich gar nix ;o)

>>> Besonders das Schadensbild auf S. 3 gibt zu denken. Das sieht - bei
>>> Mehrfachanschrauben - verdammt nach einer Art Sollbruchstelle an der Nut
>>> des Dichtrings aus.
>
>> Wenn man nur bis zur Nut einschraubt, ist der Bruch fast
>> vorprogrammiert. Ich meine, auf die korrekte Einschraubtiefe sollte der
>> Hersteller deutlicher hinweisen als nur mit einem kleinen Bildchen auf
>> der Schachtel, die viele unbesehen wegwerfen.
>
> Es bleibt dennoch die Frage, wie diese Mechnik mit dieser Nut auf
> mehrfaches Fest- und Aufschrauben reagiert. Mir wäre das nicht geheuer.

Um die Nut mache ich mir weniger Sorgen, mehr um den Dichtring. Aber nun
weiß ich es. Beim Einschrauben des Eckventils in den 45°-Bogen kam zwar
etwas vom Dichtring heraus, aber er ist dennoch dicht.
War vielleicht nur Glück, aber Problem gelöst :-)

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Aug 29, 2021, 3:17:55 PM8/29/21
to
Gerald 'Ingrid' E:scher schrieb am 26/8/2021 15:54:

> Karl Davis schrieb am 26/8/2021 15:03:
>
>> Und im Zweifel nimmt man halt von vornherein nicht so
>> neumodisches Zeux, sondern Bewährtes mit Teflon-Faden (nicht(!) Band).
>> Loctite 55 Faden ist z.B. 45° rückdrehfähig,
>
> Loctite 55 ist leider nicht ganz einfach zu bekommen.

Als Tangit Uni-Lock ist das Zeug eh überall zu kriegen :-)
https://www.tangit.de/produkte/gewindeabdichtung/eb

Ansonsten gäbe es für selbstdichtende Eckventile mit kaputter Dichtung
flüssige Gewindedichtung, vermutlich eh nichts anderes als
Schraubenkleber mit ausdrücklicher Eignung für Trinkwasser, z.B.
https://www.amazon.de/Petec-97216-Gewindedichtung-15-g/dp/B002VK4DQY/

--
Gerald
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