ich hab noch was gefunden zum Reparieren/Sanieren von Eternit Dächern.
Hat da einer von euch Erfafhrung mit :
http://www.temme-chemie.de/shop/Anwendung/Welleternitdach.html
Moin,
Erfahrung auf Eternit nicht, aber im Bootsbau:
Die angegebenen Mengen Harz pro qm Glasgewebe kann man lieber um 50 %
erhöhen. Das Arbeiten damit ist eine ziemliche Sauerei, wenn man darin
nicht geübt ist. Allein geht es bei größeren Flächen gar nicht, du musst
nass in nass arbeiten. Und mach dich mal schlau, was das Material für 1
qm solche dilettantische Reparatur kostet. Für den Preis kriegst du
einiges mehr als 1 qm neue Dacheindeckung.
Gruß Jo
>ich hab noch was gefunden zum Reparieren/Sanieren von Eternit Dächern.
>Hat da einer von euch Erfafhrung mit :
>
>http://www.temme-chemie.de/shop/Anwendung/Welleternitdach.html
Ja, geht, sofern keine Bitumenfarbe auf dem Eternit ist. Ist aber nur was für
kleine Flächen, Risse, oder Sonderteile wie Firsthauben usw.
Thomas Prufer
N�,
aber wenn ich das folgende lese weiss ich, dass, Herr W. aus R. im Juni
2003 nicht alle Tassen im Schrank hatte....
"1. Nach l�ngerer Zeit werden Eternitd�cher schadhaft. Das Entsorgen ist
sehr teuer und aufwendig. Viel billiger ist es, die Dachfl�chen mit
einer Schicht aus glasfaserverst�rktem Polyester zu reparieren.
Gleichzeitig wird verhindert, da� die Dachfl�che Asbestfasern abgeben kann.
2. Dachfl�che mit Hochdruckstrahler von Staub, Nadeln, Bl�ttern und
losen Teilen s�ubern."
W�sser den Schrott gut damits nicht staubt, nutze pers�nliche
Schutzausr�stung und entsorg das Mistzeug, spezielle Taschen daf�r gibts
bei den zugelassenen Deponien, danach Trapezblech drauf.
GFK Polyester h�lt auch nur ein paar Jahre, wenn es dauernd der
Witterung ausgesetzt ist und dan f�ngts du wieder von vorne an.
Mfg
Axel
>
> aber wenn ich das folgende lese weiss ich, dass, Herr W. aus R. im Juni
> 2003 nicht alle Tassen im Schrank hatte....
>
> 2. Dachfläche mit Hochdruckstrahler von Staub, Nadeln, Blättern und
> losen Teilen säubern."
>
Das vorsätzliche Freisetzen von Asbestfasern ("Hochdruckstrahlen") kann
als Umweltstraftat gewertet werden.
W.
Die sind nicht nur der Witterung ausgesetzt sondern auch dem fiesen
Salzwasser, Muscheln, Algen,...
Nein, das müssen Sie nicht. Denn das Zeug hält mehr als nur ein paar
Jahre. Auch unter extremen Bedinungen.
Hans-Jürgen
> Denn das Zeug hält mehr als nur ein paar
> Jahre. Auch unter extremen Bedinungen.
Aber nicht auf Eternit.
Moin,
du scheinst dich mit Booten nicht auszukennen! Die haben nach außen/zum
Wasser hin eine dicke Schickt von sogenanntem Gelcoat, um Zutritt von
Wasser zum Laminat zu verwehren. Bei Gelcoatschäden wird der Polyester
durch Hydrolyse ziemlich schnell zerstört.
Jo
> du scheinst dich mit Booten nicht auszukennen! Die haben nach außen/zum
> Wasser hin eine dicke Schickt von sogenanntem Gelcoat, um Zutritt von
> Wasser zum Laminat zu verwehren. Bei Gelcoatschäden wird der Polyester
> durch Hydrolyse ziemlich schnell zerstört.
Die Idee mit der Gfk-Beschichtung ist doch sowieso 'ne _Schnapsidee_.
Ein Hobby_bastler_, der garantiert noch nie solchen Werkstoffen
gearbeitet hat (außer vielleicht Reparaturspachtel in die Rostlöcher am
Auto zu matschen)- und dann- ich erinnere- auf ein _Well_dach, keine
glatte Fläche- eine auch nur einigermaßen zusammenhängende
Gfk-Beschichtung... No Way. Ich hab ja schon vieles in Gfk gebaut. Von
der Motorradverkleidung (in 'Not'-Negativform für dem Einmalgebrauch)
über Gfk-Negativformen für Modellflugzeugrümpfe, bis zur
'Kleinserienfertigung' dieser in vorgenannten Formen. Auf die Idee, mir
den Sch... bei dem Schrottdach anzutun, würd ich trotzdem- oder evtl.
genau deshalb nicht kommen.
Micha
Schwachsinn. Die Platten sind geschraubt und leicht staubfrei zu
entfernen, die Entsorgung kostet vielleicht ein paar Euro (habe Preise
zwischen 150 und 250 Euro pro Tonne für Asbestzement gehört, je nach
Region) und neue Platten sind bequem verfügbar. Dann ist das Dach für
die nächsten 40 Jahre wieder dicht.
sg Ragnar
Mit Expoxy hab ich schon viel laminiert, bloss noch nicht mit
Polyesterharz. Gibts da nicht auch "langsame" Harze? Da könnte man
dann auch problemlos Nass-in-Nass arbeiten
Auf Eternit habe ich es noch nicht probiert. Wohl aber auf Beton/Holz.
Die heutigen Eternitplatten sind aber auch nichts anderes als
Zementfaserplatten. Wichtig ist nur mit einem guten Haftgrund zu
arbeiten. Ohne klappt das sicher nicht. Dabei darf der Haftgrund
normalerweise *nicht* trocknen...
Hans-Jürgen
> Auf Eternit habe ich es noch nicht probiert. Wohl aber auf Beton/Holz.
Eternit ist recht glatt. Und ein Dach heizt sich im Sommer ziemlich
stark auf und der nächste Winter (wenn es einer wird wo es auch mal kalt
ist) dürfte der Anfang vom Ende sein.
> Ich frage mich wirklich wo Du wohnst. Der letzte Winter war hier im
> Sauerland so dermaßen kalt, dass mit vorm Haus die rund 30 Jahre alte
> Hecke kaputtgefroren ist. Von "globaler Erwärmung" keine Spur.
Eine Folge der globalen Erwärmung ist es, das es in Europa kälter wird.
> Eine Folge der globalen Erwärmung ist es, das es in Europa kälter wird.
Das MPI hat dazu eine ganz andere Meinung:
http://www.mpimet.mpg.de/aktuelles/presse/faq/wie-wird-das-klima-in-europa-
in-der-mitte-des-21-jahrhunderts-aussehen.html
"Im Mittel über das Berechnungsgebiet unterscheiden sich die regionalen
Modellergebnisse nur unwesentlich von denen des Globalmodells."
Siegfried
> Das MPI hat dazu eine ganz andere Meinung:
Und?
> "Im Mittel über das Berechnungsgebiet unterscheiden sich die regionalen
> Modellergebnisse nur unwesentlich von denen des Globalmodells."
Infolge der globalen Erwärmung wird der Golfstrom immer schwächer, bis
er irgendwann ganz versiegt. Was die nun nicht mehr transportierte
Wärmemenge für Europa bedeutet darfst du dir selbst ausmalen.
wenn man mit dem Suchwort "kleine Eiszeit" beginnt, dann erfährt man was
einer Veränderung der mittleren Temperatur um 0,8°C für Folgen hatte.
Bei den Kälteperioden der letzten 1.000 Jahre sind sowohl eine
Abschwächung des Golfstromes als auch Vulkanausbrüche als Ursachen
genannt aber auch die Sonnenaktivität ... die wohl aktuell ungewöhnlich
niedrig ist.
--
mit freundlichem Gruß
Robert
>> Das MPI hat dazu eine ganz andere Meinung:
> Und?
Es ist die Meinung eines Wissenschaftsbetriebs, der sich unmittelbar mit
diesem Thema beschäftigt und als Einrichtung keinen schlechten Ruf hat.
> Infolge der globalen Erwärmung wird der Golfstrom immer schwächer, bis
> er irgendwann ganz versiegt. Was die nun nicht mehr transportierte
> Wärmemenge für Europa bedeutet darfst du dir selbst ausmalen.
Auch dazu gibt es auf der gleichen Seite eine weit differenziertere
Aussage, der ich mehr traue als das was ich mir ausmalen soll.
Siefri3ed