ich stehe vor der Aufgabe eine kleine Mauer mit Porenbetonsteinen auf einem
Betonfundament zu erstellen. Nun sollte ja eigentlich eine Trennschicht
(Bitumenfolie) zwischen dem Fundament und der untersten Steinreihe der Mauer
sein, damit keine Feuchtigkeit in der Mauer aufsteigen kann.
Nur die erste Lage auf der Trennfolie hat ja keine feste Verbindung mit der
Mauer.
Wie befestige ich die Mauer nun vernünftig mit dem Untergrund?
Oder ist eine Trennfolie nicht unbedingt notwendig?
Bis bald
Jens
das ist üblich, das ist bei allen mauern so! wenn du wisst hat kein HAus
eine auf zug zu belastende verbindung zum fundament.
> Wie befestige ich die Mauer nun vernünftig mit dem Untergrund?
gar nicht!
einfach draufmauern! mauern werden auf druck beansprucht.
warum gasbeton? bin ich von abgekommen: nimm poroton! also ziegel!
sind bei gleichem wärmedurchgangswert etwas preiswerter, benau so gut zu
kleben, dafür sind die absolut trocken, porenbeton hat eine nicht
unerhebliche restfeuchte.
(ich mache im moment ähnliches, war gerade beim Baustoffhändler deswegen)
> Oder ist eine Trennfolie nicht unbedingt notwendig?
und ob!
Grüße aus der Eifel
Steffen
>> Nur die erste Lage auf der Trennfolie hat ja keine feste Verbindung mit
>> der Mauer.
>
> das ist üblich, das ist bei allen mauern so! wenn du wisst hat kein HAus
> eine auf zug zu belastende verbindung zum fundament.
Genauer handelt es sich um eine Ausfachung (d.h. Mauer muss nichts tragen)
von ca. 1,8m x 0,7m
und einer Dicke von ca. 24cm.
Ich werden die Mauer dann noch an beiden Seiten verankern. Dann sollte es
wohl eigentlich halten.
Vielen Dank für die Antwort.
> einfach draufmauern! mauern werden auf druck beansprucht.
> warum gasbeton? bin ich von abgekommen: nimm poroton! also ziegel!
> sind bei gleichem wärmedurchgangswert etwas preiswerter, benau so gut zu
> kleben, dafür sind die absolut trocken, porenbeton hat eine nicht
> unerhebliche restfeuchte.
Steine sind schon gekauft. Aber da es nur ca. 1qm Fläche sind, dürfte es mit
der Restfauchte wohl nicht so ein riesiges Problem sein.
Bis bald
Jens
ausfachung = fachwerk?
ich geh mal davon aus: eigentlich sollte zuunterst auf dem sockel auch
ein balken liegen. dann wäre ein sperrschicht unnötig.
aber besser zu erzälst di situation mal genauer.
Jens Groth schrieb:
> ...
> ich stehe vor der Aufgabe eine kleine Mauer mit Porenbetonsteinen auf einem
> Betonfundament zu erstellen.
Zweck der Mauer?
wenn es eine Einfriedungsmauer (Gartenzaun) ist, dann nimm besser
Beton-Hohlblocksteine.
--
mit freundlichem Gruß
Robert
im OP schrieb er "Betonfundament"
und? was ändert das? ok, in unserem haus ist der sockel das fundament
> Betonfundament zu erstellen. Nun sollte ja eigentlich eine Trennschicht
> (Bitumenfolie) zwischen dem Fundament und der untersten Steinreihe der
> Mauer
ich kenne das nur mit 2 Bitumenbahnen. Eine unter die erste Reihe und die
zweite auf die erste Reihe.
Unebenheiten (Poroton) kann man mit Mörtel ausgleichen Die Pressung des
Wandkörpers sorgt für die notwendige Stabilität dieser Fugen.
Aber ich würde wie andere Poster kein Porenbeton verwenden. (Höchstens mal
um eine Badewanne abzumauern)
Mirko
in meinem Fall handelt es sich um ein Betonfundament (ca. 3m x 6m), auf
welchem
jetzt ein Wintergarten steht. An einer Seite, die aus 3 Elementen je 1m
besteht, ist
eine Öffnung von ca. 1,8m x 0,7m vorhanden.
Hier soll die beschriebene kleine Mauer rein. Auf der Mauer befindet sich
Innen eine
Fensterbank für Blumen und Aussen eine Fensterbank (Fenstersims).
Diese Öffnung plane ich nun auszumauern und zusätzlich noch mit einer
Öffnung für
eine Katzenklappe zu versehen.
Wenn es die Witterung wieder zuläßt werden ich wohl mit der Trennfolie und
der ersten
Steinlage anfangen.
Bis bald
Jens
wie sehen die seiten des lochs aus? auf jedenfall musst du ja ne
verbindung zud en seitenteilen schaffen, dort verankern!
> wie sehen die seiten des lochs aus? auf jedenfall musst du ja ne
> verbindung zud en seitenteilen schaffen, dort verankern!
an den Seiten ist jeweils Holz.
Dort wollte ich lange Nägel oder lange Schrauben einlassen.
Die Steine würde ich dann an der Stelle mit einer Nut versehen, die
anschliessend mit
Kleber aufgefüllt wird.
Zu den Seiten würde ich ca. 1cm Abstand lassen. Diesen Spalt würde ich
später
ausschäumen.
Bis bald
Jens
gut!
übrigens: es gibt das professionelle lösungen, sind aber im prinzip das
gleiche, die teile die in die mauer kommen sind halt flacher, so das die
in die fuge passen
> Die Steine würde ich dann an der Stelle mit einer Nut versehen, die
> anschliessend mit
> Kleber aufgefüllt wird.
ist das nötig? gasbeton ist do sehr weich, ich vermute reindrücken -
oder ein leichter schlag mit dem hammer - reicht
> Zu den Seiten würde ich ca. 1cm Abstand lassen. Diesen Spalt würde ich
> später
> ausschäumen.
ne. nicht gut!
versehe die holzbalken mit einer schmalen latte die steine müssen dafür
gekerbt werden (also wie nut und feder). setz die steine direkt an das
holz. (so wirds beim Fachwerkbau gemacht?
jetzt geht es gleich los. Das Wetter ist endlich einmal trocken!
> versehe die holzbalken mit einer schmalen latte die steine müssen dafür
> gekerbt werden (also wie nut und feder). setz die steine direkt an das
> holz. (so wirds beim Fachwerkbau gemacht?
Das hört sich vernünftig an! Ich werde mir dann gleich erst einmal passende
Leisten
zuschneiden und an den Seiten montieren und die erste Reihe Steine setzen.
Bis bald
Jens
viel spaß dabei...