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Gibt´s für Rollputz einen speziellen Trick?

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Harald Horn

unread,
May 11, 2010, 7:46:41 AM5/11/10
to
Hallo,

am WE hab ich meine Rigipsdecken mit Rollputz versehen. Wie bef�rchtet,
reicht eine Schicht
nicht. Nachdem Versuche mit einer kurzflorigen Rolle katastrophal endeten
(Sach aus wie Rauhputz
und der Kram lie� sich beim besten Willen nicht wirklich verteilen, obwohl
er schon etwas nachverd�nnt war),
machte ich mit ganz gutem Erfolg mit der Fassadenb�rste weiter. Das
erscheint mir allerdings sehr m�hsam.
Gibt es beim Rollen noch irgendwas zu beachten? Putz st�rker verd�nnen? Oder
ist es mit der Rolle einfach noch
m�hseeliger als mit der B�rste? Mu� ich mich ganz einfach in mein Los f�gen,
da� mir heute Abend der rechte
Arm abfallen wird?

Gru�,
Harald


S.Jedath

unread,
May 11, 2010, 10:35:45 AM5/11/10
to
Am 11.05.2010 13:46, schrieb Harald Horn:
> Hallo,
>
> am WE hab ich meine Rigipsdecken mit Rollputz versehen. Wie befᅵrchtet,

> reicht eine Schicht
> nicht. Nachdem Versuche mit einer kurzflorigen Rolle katastrophal endeten
> (Sach aus wie Rauhputz
> und der Kram lieᅵ sich beim besten Willen nicht wirklich verteilen, obwohl
> er schon etwas nachverdᅵnnt war),
> machte ich mit ganz gutem Erfolg mit der Fassadenbᅵrste weiter. Das
> erscheint mir allerdings sehr mᅵhsam.
> Gibt es beim Rollen noch irgendwas zu beachten? Putz stᅵrker verdᅵnnen? Oder

> ist es mit der Rolle einfach noch
> mᅵhseeliger als mit der Bᅵrste?

Hi,
hast du den Rigips grundiert?

!Je nach Material! 1-1,5 Tassen Wasser pro Eimer. (Normaltassen)
Auftragen mit der ganz normalen Walze.
Abrollen mit der passenden Strukturwalze.

>> Muᅵ ich mich ganz einfach in mein Los fᅵgen,
>> daᅵ mir heute Abend der rechte
>> Arm abfallen wird?

Wer hat gesagt das Anstreichen was fᅵr Weicheier ist?

Gruss Siggi


--
Der Maler. Garant fᅵr Schutz und Schᅵnheit.

Harald Horn

unread,
May 14, 2010, 5:48:45 PM5/14/10
to
Hallo,

> Hi,
> hast du den Rigips grundiert?

ja, die Rigips-Platten hatte ich grundiert. Allerdings wäre es
wohl schlau gewesen, eine in irgendeiner Form pigmentierte Grundierung
zu verwenden. Es ist unglaublich, wie stark das Grau der Platten
durchscheint.

> !Je nach Material! 1-1,5 Tassen Wasser pro Eimer. (Normaltassen)

Jo, hatte ich gemacht.

> Auftragen mit der ganz normalen Walze.
> Abrollen mit der passenden Strukturwalze.

Also, mit der Rolle hab´ich das nicht hinbekommen. Meine Methode
ging jetzt wie folgt:
Mit einer Fassadenbürste immer nur eine Pinselbreite auftragen, und
das soweit innerhalb der Pinselbreite verstreichen, bis es gleichmäßig
aussieht. Eine ordentliche Lichtquelle (120er Leuchtstoff am Boden, die
bei der Arbeit immer mit mir mitgewandert ist) hilft sehr viel beim
zweiten durchstreichen, weil man damit genau feststellen kann, wo es mit
dem Streichen weitergeht und wo es schon deckt. Das ganze über Nacht
trocknen lassen. Am nächsten Tag die Decke mit Quast in der einen Hand
und Leuchtstoffleuchte in der anderen abgehen, Fehlstellen nochmals in
Strichrichtung korrigieren. Mit dem Ergebnis bin ich fast zufrieden, es
ist eine recht einheitliche, samtmatte Oberfläche geworden.
Als Anmerkung für die Akten: Bei Streichputz fürchterlich aufpassen, daß
sich nirgends Füllsubstrat häufelt, das gibt Schlagschatten, die man
noch vom Nachbarwohnzimmer aus sieht.

>>> Muß ich mich ganz einfach in mein Los fügen,
>>> daß mir heute Abend der rechte
>>> Arm abfallen wird?
>
> Wer hat gesagt das Anstreichen was für Weicheier ist?

Tja, der Arm ist noch dran. Aber nur noch gerade so ;-)

Gruß,
Harald


S.Jedath

unread,
May 15, 2010, 6:29:23 PM5/15/10
to
Am 14.05.2010 23:48, schrieb Harald Horn:
> Hallo,
>
>> Hi,
>> hast du den Rigips grundiert?
>
> ja, die Rigips-Platten hatte ich grundiert. Allerdings wäre es
> wohl schlau gewesen, eine in irgendeiner Form pigmentierte Grundierung
> zu verwenden. Es ist unglaublich, wie stark das Grau der Platten
> durchscheint.
>

Hi,
ist der Nachteil, wenn man so aus der Ferne Tipps gibt:
Man steckt nich drin.
Aber, das man Grundierungen auch Farbe zugeben kann, ist doch so
unlogisch nicht?
Nur nicht zu viel, dann bildet sich durch die Farbe eine Haut, die die
Grundierung an der Oberfläche hält. Mal salopp gesagt.

>
> Also, mit der Rolle hab´ich das nicht hinbekommen. Meine Methode
> ging jetzt wie folgt:
> Mit einer Fassadenbürste immer nur eine Pinselbreite auftragen, und
> das soweit innerhalb der Pinselbreite verstreichen, bis es gleichmäßig
> aussieht. Eine ordentliche Lichtquelle (120er Leuchtstoff am Boden, die
> bei der Arbeit immer mit mir mitgewandert ist) hilft sehr viel beim
> zweiten durchstreichen, weil man damit genau feststellen kann, wo es mit
> dem Streichen weitergeht und wo es schon deckt. Das ganze über Nacht
> trocknen lassen. Am nächsten Tag die Decke mit Quast in der einen Hand
> und Leuchtstoffleuchte in der anderen abgehen, Fehlstellen nochmals in
> Strichrichtung korrigieren. Mit dem Ergebnis bin ich fast zufrieden, es
> ist eine recht einheitliche, samtmatte Oberfläche geworden.
> Als Anmerkung für die Akten: Bei Streichputz fürchterlich aufpassen, daß
> sich nirgends Füllsubstrat häufelt, das gibt Schlagschatten, die man
> noch vom Nachbarwohnzimmer aus sieht.
>

Ehrlich?
Ich hab mich gewundert, dass du 1. Streich/ Rollputz auf die Decke machst.
2. Und das ohne Vorbereitung, das mal einigermassen einfach entfernen zu
können.

So wie du das jetzt gemacht hast, wirst du das später mal alles
überspachteln müssen. Man wird älter, Harald ...., sag ich dir. ;-)

Gruss Siggi


--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.

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