ich habe mir Mühe gegeben, alles wichtige in die Betreffzeile zu packen.
An 2 Stößen geht trotz aller bisherigen Versuche immer wieder ein dünner
Riss auf.
Mit welchen Mitteln kann man den kaschieren, bevor die Rauhfaser an die
Decke kommt?
Wenns geht relativ unsichtbar. Halt damit die Rauhfaser nicht an der Stelle
aufreisst.
Jemand ne Idee oder einen Vorschlag?
mfg
SS
> ich habe mir Mühe gegeben, alles wichtige in die Betreffzeile zu packen.
>
> An 2 Stößen geht trotz aller bisherigen Versuche
Du hast aber die "bisherigen Versuche" nicht näher ausgeführt. Insofern
ist das vielleicht schon geschehen:
Normalerweise spachtelt man beim Vergipsen/Verfugen der Platten ein
Armierungstape über der Fuge mit ein. Dann sollte es eigentlich keine
Risse mehr geben. Ob man das nun nachträglich noch sinnvoll angebracht
bekommt, weiß ich nicht. Ich würde es zumindest bezweifeln, weil man die
Armierung ja nicht mehr in den Gips bekommt. Wenn's nicht so viel ist,
könnte man den Gips dort wegkratzen und mit Tape neu verspachteln.
Evtl. reicht es ja auch, ein reichlich breites Tape direkt auf die Wand
zu bringen und draufzutapezieren. Vom Gefühl her glaube ich es aber nicht.
Vom Hörensagen kenne ich noch diese Vliesstreifen. Die sollen auch zur
Rißüberbrückung sein. Da kann aber vielleicht jemand anderes was über
die Wirksamkeit sagen.
Nur so ein paar Ideen...
Udo
> An 2 Stößen geht trotz aller bisherigen Versuche immer wieder ein dünner
> Riss auf.
> Mit welchen Mitteln kann man den kaschieren, bevor die Rauhfaser an die
> Decke kommt?
Ich hab' sowas gerade hinter mir.
Zwar nicht mit Rigipsplatten, sondern mit feuchtebeständigen
Verlegeplatten, aber das ist im Prinzip ja ähnlich.
Gespachtelt wurden alle Stöße mit Uniflott-Spachtelmasse, in die
zusätzlich Glasgewebeband eingebracht wurde. Zwei mal großflächig
verspachtelt, glatt geschliffen und überstrichen sieht man nix. Gar nix!
Kein Stoß, keine Welle, und vor allem kein Riss, obwohl das Zeug
arbeitet. Und das ganz dann auch noch ohne Rauhfaser, die ich eh nicht
leiden kann.
Gruss
Mike
Den Riss breiter machen (z.B. beidseitig 45 Grad je 1cm reinschneiden),
den Riss mit Uniflott (bloss nicht dem harten Rigips-Spachtel den man
nicht schleifen kann, und bloss nich Rigips Vario der so massiv
schrumpft daß man nächste Woche noch am nachspachten ist) verspachteln,
dabei einen Bewehrungsstreifen aus Gaze mit einarbeiten (bloss nicht
dem Papierstreifen, sondern enien Gewebestreifen, selbstklebend stört
aber eher) http://www.raumparadies.de/tag/do-it-yourself/
Du musst nur glatt abziehen, nicht mal schleifen wenn du sowieso
drübertapüezierst, aber ich würde mit Trennmittel grundieren, damit
du die Tapete auch wieder abbekommst und nicht den Rigips mit abreissen
musst.
Wennn du das alles so schon gemacht hast, und es trotzdem reisst, ist
deine Unterkonstruktion offenbar zu labberig. Dann alles abreissen
und stabiler noch mal bauen.
--
Manfred Winterhoff
Die Fuge so aufschneiden, dass etwas Luft zwischen den Platten ist.
Grundieren mit verdünntem Putzgrund.
Mit faserverstärkten Spachtel zuspachteln.
Wenn du dir nicht sicher bist, leg noch Gazestreifen ein.
Und wenn du ganz vorsichtig bist, klebe die ganze Decke mit Malervlies. ;-)
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.
> Die Fuge so aufschneiden, dass etwas Luft zwischen den Platten ist.
> Grundieren mit verdünntem Putzgrund.
> Mit faserverstärkten Spachtel zuspachteln.
> Wenn du dir nicht sicher bist, leg noch Gazestreifen ein.
> Und wenn du ganz vorsichtig bist, klebe die ganze Decke mit Malervlies. ;-)
>
> Gruss Siggi
>
Wenns schnell gehen muss mit die große Lücke mit Haftputzgips
verspachteln und nach ein paar Stunden wenn der angezogen hat mit
Spachtel und Gazestreifen zuspachteln.
Entgegen der Herstelleranweisung habe ich die Streifen immer nochmal
feinst übergespachtelt.
Hat bisher hervoragend gehalten, wobei bei man die Durchbiegung der
Decke unter Verkehrslast (springende Kinder) wie im Altbau üblich sehen
kann :-)
Mfg
Axel
PS: Ich habe vor Jahren eine Kolonne Trockenbauer der Firma Lindner auf
einer Baustelle, die hatten einen Spachtler, der war so gut dass man auf
das Schleifen verzichten konnte. Der Mann hat wirklich Zeit eingespart
und vor allem Staub vermieden.
Hi,
so sollte es sein. ;-)
Wobei doch immer mal wieder Streit aufkommt wenn es drum geht, was ist
streichfertig, was tapezierfertig gespachtelt.
Nicht einmal bei Schlüsselfertig-GmbH, da kennt man ja die Pappenheimer,
eher bei Privat.