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Quazit bohren

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Georg Wieser

unread,
Mar 4, 2013, 12:10:43 PM3/4/13
to
Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
quarzartigen Stein ein Loch für ein Lederband bohren.

Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine
ertastbare Vertiefung ergeben....

Wie kommt man da durch?

Oder mit was.

Ach ja, die Gruppe heißt Heimwerken.

Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)

Schorsch Mildenberger

unread,
Mar 4, 2013, 12:25:37 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:10, schrieb Georg Wieser:
> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
> quarzartigen Stein ein Loch fᅵr ein Lederband bohren.
>
> Sᅵmtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsᅵchlich eine
> ertastbare Vertiefung ergeben....
>
> Wie kommt man da durch?
>
> Oder mit was.
>
> Ach ja, die Gruppe heiᅵt Heimwerken.
>
> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)

Do it yourself, ja? Bissel Holz, Schnur, Spucke, und Mucke, und etwas Sand
http://www.claus-rixen-schule.lernnetz.de/steinzeit/aufgabe6/loesung6.htm#Steinbohrer

Gruᅵ
Schorsch

Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 12:27:33 PM3/4/13
to
Hallo Georg,
Mit Widia wird das nix, und mit Schlagbohren auch nicht. Fast sicher
wird der Stein zerbrechen. Was Du brauchst, ist ein Diamant-Hohlbohrer.
Ist aber ziemlich teuer, so was.
Ich habe mal experimentell (ich wollte "Steinzeitmethoden" ausprobieren)
einen größeren Granitkiesel durchbohrt, indem ich in meine Bohrmaschine
ein Kupferrohr eingespannt, und etwas Knete um die Bohrstelle gelegt
habe. Die entstandene Mulde mit Öl aufgefüllt und Schleifpulver
beigefügt. (Muss aber härter sein als Quarz, Korundpulver (Al2O3) geht gut.
Dann ordentlich lange bohren, so nach 8-12 Stunden bist Du fertig :-)
Gruß Martin



--
Wer fehl erfindet darf Siebe halten.

Jürgen Exner

unread,
Mar 4, 2013, 12:34:04 PM3/4/13
to
Georg Wieser <dumic...@arcor.de> wrote:
>Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>quarzartigen Stein ein Loch für ein Lederband bohren.

Quarzit ist eines der haertesten Mineralien...

>Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine
>ertastbare Vertiefung ergeben....

... sehr viel haerter als Widia.

>Wie kommt man da durch? Oder mit was.

Wahlweise mit Diamantbohrer (teuer) oder durch langsames Durchschleifen.
Zu letzterem ein weicheres Material fuer den Bohrer nehmen und fuer die
Bohrwirkung entsprechendes Schleifpulver. Richtige dich aber auf mehrere
Stunden Schleifen ein.

jue

Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 12:59:26 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:27 schrieb Martin Pochert:
noch ein paar Bilder meines Experimentalaufbaus:
<http://www.pochert-goldschmiede.de/Sonstiges/Steinbohren 1.jpg>
<http://www.pochert-goldschmiede.de/Sonstiges/Steinbohren 2.jpg>
<http://www.pochert-goldschmiede.de/Sonstiges/Steinbohren 3.jpg>
(Mit der Hand zu bohren dauerte mir zu lange :-)
Gruᅵ Martin

nobby

unread,
Mar 4, 2013, 1:07:24 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:10, schrieb Georg Wieser:
> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
> quarzartigen Stein ein Loch fᅵr ein Lederband bohren.
>
> Sᅵmtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsᅵchlich eine
> ertastbare Vertiefung ergeben....
>
> Wie kommt man da durch?
>
> Oder mit was.
>
> Ach ja, die Gruppe heiᅵt Heimwerken.
>
> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)


Wenn Du stolzer Besitzer eines Dremels oder einer Proxxon Minimot( oder
ᅵhnlichem) bist - dafᅵr gibt es preiswerte Mini-Diamantbohrer. Um eine
Schnur durchzufᅵdeln sollte es reichen, gᅵssere Bohrdurchmesser werden
halt teuer oder, wie andere schon schruben, es dauert.

Grᅵᅵe aus der Printenstadt Aachen

Nobby

Dieter Wiedmann

unread,
Mar 4, 2013, 1:08:20 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:34, schrieb J�rgen Exner:
> Georg Wieser<dumic...@arcor.de> wrote:
>> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>> quarzartigen Stein ein Loch f�r ein Lederband bohren.
>
> Quarzit ist eines der haertesten Mineralien...

Ach wo, da gibts viele, die h�rter sind.


>> S�mtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tats�chlich eine
>> ertastbare Vertiefung ergeben....
>
> ... sehr viel haerter als Widia.

Umgekehrt.


>> Wie kommt man da durch? Oder mit was.
>
> Wahlweise mit Diamantbohrer (teuer) oder durch langsames Durchschleifen.

Da gibts eigentlich keinen Unterschied.


> Zu letzterem ein weicheres Material fuer den Bohrer nehmen und fuer die
> Bohrwirkung entsprechendes Schleifpulver. Richtige dich aber auf mehrere
> Stunden Schleifen ein.

Und viele verbrauchte "Bohrer", zumindest wenn man weiche nimmt.


Gru� Dieter

Georg Wieser

unread,
Mar 4, 2013, 1:28:09 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:34, schrieb J�rgen Exner:
> Georg Wieser <dumic...@arcor.de> wrote:
>> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>> quarzartigen Stein ein Loch f�r ein Lederband bohren.
>
> Quarzit ist eines der haertesten Mineralien...
>
>> S�mtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tats�chlich eine
>> ertastbare Vertiefung ergeben....
>
> ... sehr viel haerter als Widia.

Quarz liegt um die 7
Wolfrancarbid (WIDIA) umdie 9,5
Diamant bei 10

Das stimmt also so nicht ganz wie du das meinst....

Olaf Kaluza

unread,
Mar 4, 2013, 1:16:09 PM3/4/13
to
Martin Pochert <pochert...@gmx.de> wrote:

>beigef�gt. (Muss aber h�rter sein als Quarz, Korundpulver (Al2O3) geht gut.
>Dann ordentlich lange bohren, so nach 8-12 Stunden bist Du fertig :-)

Steht auf dem Typenschild deiner Bohrmaschine nicht "KB 10min"?

Olaf




Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 1:39:24 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 19:16 schrieb Olaf Kaluza:

> Steht auf dem Typenschild deiner Bohrmaschine nicht "KB 10min"?

Das war meiner Bohrmaschine egal, die gibt es heute noch :-)
Na ja, Nachts habe ich sie ausgemacht, wg. des L�rms.
Wichtig war �brigens, den �l-siff ab-und-zu zu erneuern, wenn sich zu
viel Gesteinsmehl angesammelt hat, dauert es l�nger. Wichtig war auch
langsame Drehzahl, sonst flie�t das Knetgummi weg, und wenig Vorschub.
Den Vorschub bewirkte bei meinem Aufbau ein Eisengewicht, auf die
Bohrmaschine gelegt.
Gru� Martin

Jo Warner

unread,
Mar 4, 2013, 1:40:01 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 18:10, schrieb Georg Wieser:
> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
> quarzartigen Stein ein Loch für ein Lederband bohren.
>
> Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine
> ertastbare Vertiefung ergeben....


Loch für Lederband heißt 3 mm.
10 min Schlagbohren auf einem aufgefädelt um den Hals hängbaren
Steinchen glaube ich dir einfach nicht!

Die Industrie bohrt sowas mit einem CO2-Laser. So einer stand vor Jahren
auch bei mir im Labor rum, schon faszinierend, wie schnell damit ein
maßgenaues Loch im Stein ist.

Harald Klotz

unread,
Mar 4, 2013, 1:31:18 PM3/4/13
to
Jürgen Exner schrieb

>> Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder
>> weniger erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben
>> tatsächlich eine ertastbare Vertiefung ergeben....
>
> ... sehr viel haerter als Widia.

Sehr viel härter als Widia gibt es nicht.
Widia ist 9,9 Diamant 10.
Dazwischen gibt es nichts.

Grüße Harald

Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 2:27:42 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 19:31 schrieb Harald Klotz:

> Sehr viel härter als Widia gibt es nicht.
> Widia ist 9,9 Diamant 10.
> Dazwischen gibt es nichts.

Hallo Harald,
das ist zwar richtig, dennoch wird man mit einem Widia-Bohrer z.B. keine
Glasscheibe durchbohren können. (Amorpher Quarz, Mohshärte ca. 6-7)
Da sind wohl auch noch andere Parameter im Spiel, die Zähigkeit z.B.
Und bevor das Glas angegriffen wird, löst sich eher das Wolframcarbid
vom Stahlträger.
Die Mohsskala ist im übrigen eine sehr ungenaue Messweise, eher geeignet
für den Geologen im Feld, um etwas grob einordnen zu können.
Die Härte des Diamants ist je nach Kristall-Achse auch sehr
unterschiedlich, sonst könnte man ihn gar nicht mit Diamantpulver
bearbeiten.
Gruß Martin

MaWin

unread,
Mar 4, 2013, 3:13:36 PM3/4/13
to
"Georg Wieser" <dumic...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5134d593$0$9523$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen quarzartigen
> Stein ein Loch für ein Lederband bohren.

Recht hartes Zeug:
http://www.natursteine-shop.de/w/material/quarzit.html

> Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine ertastbare
> Vertiefung ergeben....

Falls dir also das nächste mal ein Marketingfuzzi das Ohr volllabern
will wie toll doch seine Hartmetallwerkzeuge sind...

> Wie kommt man da durch?

Fachlich korrekt:
Löcher mit Hohlbohrer/Diamantbohrkrone + Wasserkühlung bohren

> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)

Bohrer kaufen:
http://www.krantz-online.de/de/online-shop/___product/1831/___showCat/76/___pageid/16/diamanthohlbohrer.html

Und dann die Frage nach der Wasserkühlung:
http://www.krantz-online.de/de/online-shop/___product/383/___showCat/76/___pageid/16/adapter_f-r_diamanthohlbohrer.html

Die Sache wird also teuer.

Bei nur einem Stein würde ich versuchen, unter Wasser zu bohren,
den Stein also in ein Wasserbad legen, langsam aber mit Druck.

Den Chinaramsch (auch aus der "99 Teile für Dremel"-Kiste)
http://www.ebay.de/itm/Diamantbohrer-zum-bohren-von-Edelsteinen-3-0-mm-/221193269000?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item3380256f08
http://www.ebay.de/itm/Diamantbohrer-zum-bohren-von-Edelsteinen-2-0-mm-/221193269513?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item3380257109
kannst du übrigens vergessen, die Diamanten, die so dekorativ auf
dem Bohrer drappiert sind, schrottet dir dein Stein in einer Sekunde.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
.


MaWin

unread,
Mar 4, 2013, 3:16:34 PM3/4/13
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5134f223$0$9510$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...
>
> Sehr viel h�rter als Widia gibt es nicht.
> Widia ist 9,9 Diamant 10.
> Dazwischen gibt es nichts.

Du verwechxelst das wohl mit CBN Bornitrid

http://de.wikipedia.org/wiki/Bornitrid

Widia ist Wolframcarbid = Carbide = Hartmetall

Harald Klotz

unread,
Mar 4, 2013, 6:23:40 PM3/4/13
to
Martin Pochert schrieb

> Die H�rte des Diamants ist je nach Kristall-Achse auch sehr
> unterschiedlich, sonst k�nnte man ihn gar nicht mit
> Diamantpulver bearbeiten.

Steter Tropfen h�hlt den Stein.
Mit Wasser kann man Stahl schneiden.

Es ist nicht zwingend, dass ein Schneidematerial h�rter als das
geschnittene sein muss.

Gr��e Harald

Dieter Wiedmann

unread,
Mar 4, 2013, 7:09:14 PM3/4/13
to
Am 04.03.2013 20:27, schrieb Martin Pochert:

> das ist zwar richtig, dennoch wird man mit einem Widia-Bohrer z.B. keine
> Glasscheibe durchbohren k�nnen.

So ein Mist, meine Glasbohrer sind aus Widia. Gut, dass die nicht
wissen, dass sie kein Glas bohren k�nnen.



Gru� Dieter

Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 7:35:40 PM3/4/13
to
Am 05.03.2013 01:09 schrieb Dieter Wiedmann:

> So ein Mist, meine Glasbohrer sind aus Widia. Gut, dass die nicht
> wissen, dass sie kein Glas bohren k�nnen.

Okay, i stand corrected.
Ich bezog mich allerdings auch eher auf so einen Schlagbohrer f�r die
Heimwerker-Bohrmaschine.
Hast Du schon mal probiert, einen Kieselstein damit zu bohren?
Gru� Martin

Siegfried Schmidt

unread,
Mar 4, 2013, 7:50:03 PM3/4/13
to
Martin Pochert schrieb:

> Ich bezog mich allerdings auch eher auf so einen Schlagbohrer fᅵr die
> Heimwerker-Bohrmaschine.
> Hast Du schon mal probiert, einen Kieselstein damit zu bohren?

Da Kies in ganz normalen Beton vorkommt und Schlagbohrmaschinen
ursprᅵnglich mal zum Bohren dieses Betons dimensioniert wurden, ist es
nicht unbedingt ein Hexenwerk.

Bei einem einzelnen Stein liegt das Problem eher in der Halterung.

Siegfried

Martin Pochert

unread,
Mar 4, 2013, 8:04:20 PM3/4/13
to
Am 05.03.2013 01:50 schrieb Siegfried Schmidt:

> Da Kies in ganz normalen Beton vorkommt und Schlagbohrmaschinen
> ursprünglich mal zum Bohren dieses Betons dimensioniert wurden, ist es
> nicht unbedingt ein Hexenwerk.
>
> Bei einem einzelnen Stein liegt das Problem eher in der Halterung.

Na ja,
dass man einen Kiesel in einer größeren Betonwand durchaus gezielt
zertrümmern kann, würde ich auch nicht bezweifeln. Aber einen einzelnen
Kiesel mit einem Schlagbohrer zu durchbohren, wird in der Regel doch
wohl dazu führen, den ganzen Kiesel zu zertrümmern, oder nicht?
Ich habe das jedenfalls auch schon ausprobiert wie der OP, aber es
wollte mir genauso wenig gelingen.
Gruß Martin

Harald Klotz

unread,
Mar 4, 2013, 8:40:54 PM3/4/13
to
Martin Pochert schrieb

> Am 05.03.2013 01:09 schrieb Dieter Wiedmann:
>
>> So ein Mist, meine Glasbohrer sind aus Widia. Gut, dass die
>> nicht wissen, dass sie kein Glas bohren k�nnen.
>
> Okay, i stand corrected.
> Ich bezog mich allerdings auch eher auf so einen Schlagbohrer
> f�r die Heimwerker-Bohrmaschine.

Der Bohrer ist im Prinzip der gleiche, nur der Schliff ist ein
anderer.

> Hast Du schon mal probiert, einen Kieselstein damit zu bohren?

Ich sch�tze, wenn du den geeignet umschleifst, kannst du den auch
damit bohren.
Viel Geduld wird von n�ten sein.

Gr��e Harald

Dieter Wiedmann

unread,
Mar 4, 2013, 11:56:44 PM3/4/13
to
Am 05.03.2013 02:04, schrieb Martin Pochert:

> dass man einen Kiesel in einer grᅵᅵeren Betonwand durchaus gezielt
> zertrᅵmmern kann, wᅵrde ich auch nicht bezweifeln. Aber einen einzelnen
> Kiesel mit einem Schlagbohrer zu durchbohren, wird in der Regel doch
> wohl dazu fᅵhren, den ganzen Kiesel zu zertrᅵmmern, oder nicht?
> Ich habe das jedenfalls auch schon ausprobiert wie der OP, aber es
> wollte mir genauso wenig gelingen.

Dann hast du einen falsch geschliffenen Bohrer verwendet. Mit dem
richtigen Bohrer, und ohne Schlag, geht das durchaus.


Gruᅵ Dieter

Uwe St?ckel

unread,
Mar 5, 2013, 2:04:38 AM3/5/13
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

>Mit Wasser kann man Stahl schneiden.

aber nur sehr beschr�nkt - da ist das Wasser eher Tr�ger von
Abrasivmateial.
F�r weitere Informationen schlag mal bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstrahlschneidemaschine nach.
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Jo Warner

unread,
Mar 5, 2013, 2:32:14 AM3/5/13
to
> Und dann die Frage nach der Wasserkᅵhlung:
> http://www.krantz-online.de/de/online-shop/___product/383/___showCat/76/___pageid/16/adapter_f-r_diamanthohlbohrer.html

Wenn es nur ein kleines Loch fᅵr ein Lederband sein muss, hilft
vielleicht der freundliche Zahnarzt entweder mit einem Bohrer zum
anschlieᅵenden Selbstmachen oder gleich mit seinem Gerᅵt.

Bei grᅵᅵerem Loch und Hohlbohrereinsatz dᅵrfte angesichts eines
Natursteins das sichere Einspannen des Steinchens nicht ganz
unproblematisch sein.

MaWin

unread,
Mar 5, 2013, 3:13:33 AM3/5/13
to
"Jo Warner" <kiw...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kh471q$5do$1...@online.de...
>
> Bei grᅵᅵerem Loch und Hohlbohrereinsatz dᅵrfte angesichts eines Natursteins
> das sichere Einspannen des Steinchens nicht ganz unproblematisch sein.


Mit Heisskleber auf was einspannbares draufkleben,
aber nicht vergessen: Erst von hinten bohren,
dann mit diesem Loch auf einen Stift stecken der EXAKT
in fluchtender Achse zum Bohrer steht, dann von der
Vorderseite durchbohren, sonst platzt auf der Rᅵckseite
der Rand aus.

http://www.youtube.com/watch?v=wW-WidUYngU

G Wolmershäuser

unread,
Mar 5, 2013, 3:16:48 AM3/5/13
to
Am 04.03.2013 18:34, schrieb Jürgen Exner:
>
> ... sehr viel haerter als Widia.

Echt? Mohs-Härte von Quarz: 7
Mohs-Härte von WC: 9,5
Ok. Wolframcarbid ist nicht gleich Widia aber immerhin dessen
Hauptbestandteil. Für den angestrebten Zweck in der Tat aber ungeeignet
>
> Wahlweise mit Diamantbohrer (teuer)

? 6 mm bei ebay < 5€. Deren Standzeit ist nach meiner Erfahrung bei
ordentlichem Umgang gar nicht so schlecht.

Beste Grüße
G.W.

--
http://www.wolmershaeuser.de

Georg Wieser

unread,
Mar 5, 2013, 4:15:31 AM3/5/13
to
Am 05.03.2013 01:35, schrieb Martin Pochert:
> Am 05.03.2013 01:09 schrieb Dieter Wiedmann:
>
>> So ein Mist, meine Glasbohrer sind aus Widia. Gut, dass die nicht
>> wissen, dass sie kein Glas bohren k�nnen.
>
> Okay, i stand corrected.
> Ich bezog mich allerdings auch eher auf so einen Schlagbohrer f�r die
> Heimwerker-Bohrmaschine.
> Hast Du schon mal probiert, einen Kieselstein damit zu bohren?
> Gru� Martin
>
Null-Problemo.

Kiesel ist nix im Vergleich zu Quarzen.

Georg Wieser

unread,
Mar 5, 2013, 4:28:58 AM3/5/13
to
Mit Isar Fluᅵkieseln und nem ordinᅵren 6er Stein-Bohrer und Schlag, ohne
Druck abslolut problemlos.

Peter Heitzer

unread,
Mar 5, 2013, 6:52:42 AM3/5/13
to
Georg Wieser <dumic...@arcor.de> wrote:
>Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>quarzartigen Stein ein Loch f�r ein Lederband bohren.

>S�mtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tats�chlich eine
>ertastbare Vertiefung ergeben....

>Wie kommt man da durch?

>Oder mit was.

>Ach ja, die Gruppe hei�t Heimwerken.

>Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)
Wenn es nur darum geht, da� sich deine Tochter den Stein umh�ngen kann,
k�nntest du auch den Stein in eine Fassung mit �se wie etwa bei einem
Perlenohrring kleben.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Sebastian Suchanek

unread,
Mar 5, 2013, 8:11:40 AM3/5/13
to
Thus spoke Siegfried Schmidt:
...und wahrscheinlich darin, daᅵ er beim Schlagbohren nicht
einfach zerplatzt.


Tschᅵs,

Sebastian

nobby

unread,
Mar 5, 2013, 9:06:12 AM3/5/13
to
Am 04.03.2013 19:07, schrieb nobby:
> Am 04.03.2013 18:10, schrieb Georg Wieser:
>> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>> quarzartigen Stein ein Loch fᅵr ein Lederband bohren.
>>
>> Sᅵmtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsᅵchlich eine
>> ertastbare Vertiefung ergeben....
>>
>> Wie kommt man da durch?
>>
>> Oder mit was.
>>
>> Ach ja, die Gruppe heiᅵt Heimwerken.
>>
>> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)
>
>
> Wenn Du stolzer Besitzer eines Dremels oder einer Proxxon Minimot( oder
> ᅵhnlichem) bist - dafᅵr gibt es preiswerte Mini-Diamantbohrer.

Uups, das heisst gar nicht Diamantbohrer sonder Diamant*frᅵser* , wenn
ich nicht irre "Kugelfrᅵser, der Kopf ist halt kugelfᅵrmig. Damit gehts
aber prima.

gUnther nanonüm

unread,
Mar 5, 2013, 10:14:52 AM3/5/13
to

"Uwe St?ckel" <my_...@gmx.com> schrieb im Newsbeitrag
news:666bj8hs6l5c94e19...@4ax.com...

>>Mit Wasser kann man Stahl schneiden.
>
> aber nur sehr beschränkt - da ist das Wasser eher Träger von
> Abrasivmateial.

Hi,
aber hilfreich, geh mit dem Stein zum Grabsteinmetz und bitte um einen
Schuß...

--
mfg,
gUnther


Harald Klotz

unread,
Mar 5, 2013, 10:55:58 AM3/5/13
to
Uwe St?ckel schrieb

> "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>
>> Mit Wasser kann man Stahl schneiden.
>
> aber nur sehr beschr�nkt - da ist das Wasser eher Tr�ger von
> Abrasivmateial.
> F�r weitere Informationen schlag mal bei
> http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstrahlschneidemaschine nach.

Dort bekommst du die Best�tigung, dass es mit reinem Wasser
funktioniert.
Es ist keinesfalls zwingend, dass das schneidende Material h�rter
als das geschnittene sein muss, auch wenn es in der Regel
hilfreich ist.

Gr��e Harald

Olaf Kaluza

unread,
Mar 5, 2013, 12:35:15 PM3/5/13
to
MaWin <m...@private.net> wrote:

>Den Chinaramsch (auch aus der "99 Teile für Dremel"-Kiste)

Mit einem Diamantfraeser von Proxon kann ich problemlos Loecher in
68000er aus Keramik (Schluesselanhaenger und Flaschenoeffner) und
568er aus Keramik bohren.

Allerdings weiss ich jetzt nicht wie Hart die Keramik so ist aus denen
die ICs gemacht wurden.

Oh..und mein Vater hat Loecher in Glas mit einem Steinbohrer und
Petrolium gebohrt. Geht das heute nicht mehr?

Olaf

Georg Wieser

unread,
Mar 5, 2013, 1:11:06 PM3/5/13
to
Am 05.03.2013 12:52, schrieb Peter Heitzer:
> Georg Wieser <dumic...@arcor.de> wrote:
>> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>> quarzartigen Stein ein Loch für ein Lederband bohren.
>
>> Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine
>> ertastbare Vertiefung ergeben....
>
>> Wie kommt man da durch?
>
>> Oder mit was.
>
>> Ach ja, die Gruppe heißt Heimwerken.
>
>> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)
> Wenn es nur darum geht, daß sich deine Tochter den Stein umhängen kann,
> könntest du auch den Stein in eine Fassung mit Öse wie etwa bei einem
> Perlenohrring kleben.
>
>
DAS! ist mal ein Workaround! Hätt ich auch selber drauf kommen können.
Bastelladen 2 Euro 3 Stück oder so... Kenn ich von früher, hab ich total
verdrängt! Danke.

Uwe St?ckel

unread,
Mar 5, 2013, 5:35:01 PM3/5/13
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

>Uwe St?ckel schrieb
>
>> "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>>
>>> Mit Wasser kann man Stahl schneiden.
>>
>> aber nur sehr beschränkt - da ist das Wasser eher Träger von
>> Abrasivmateial.
>> Für weitere Informationen schlag mal bei
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstrahlschneidemaschine nach.
>
>Dort bekommst du die Bestätigung, dass es mit reinem Wasser
>funktioniert.
>Es ist keinesfalls zwingend, dass das schneidende Material härter
>als das geschnittene sein muss, auch wenn es in der Regel
>hilfreich ist.

klar - der stete Tropfen trennt auch Stahl...
Aber wenn man nicht arbeiten, sondern fertig werden möchte?

nobby

unread,
Mar 6, 2013, 2:55:37 AM3/6/13
to
Am 05.03.2013 18:35, schrieb Olaf Kaluza:

>
> Oh..und mein Vater hat Loecher in Glas mit einem Steinbohrer und
> Petrolium gebohrt. Geht das heute nicht mehr?
>
> Olaf

Sicher geht das, aber nicht mit dem Zeugs aus der Grabbelkiste. Ein
guter, schneidender Steinbohrer kann ohne Schlag und bei niedriger
Drehzahl auch Glas bohren, Petroleum dient zur K�hlung und Schmierung.

Gr��e Nobby

Flori

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Mar 7, 2013, 7:40:59 AM3/7/13
to
On 4 Mrz., 19:40, Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:

> Loch für Lederband heißt 3 mm.
> 10 min Schlagbohren auf einem aufgefädelt um den Hals hängbaren
> Steinchen glaube ich dir einfach nicht!
>
> Die Industrie bohrt sowas mit einem CO2-Laser. So einer stand vor Jahren
> auch bei mir im Labor rum, schon faszinierend, wie schnell damit ein
> maßgenaues Loch im Stein ist.

Ich habe in Italien eine Fabrik für Intarsienparkett besichtigt und
war erstaunt, daß dort die Holzteile mit einem computergesteuerten
Laser zugeschnitten werden - FR

Stefan Koschke

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Mar 7, 2013, 8:54:58 AM3/7/13
to
vor nunmehr fast 25 Jahren wurden in dem Verpackungsmittelwerk wo ich
arbeitete 16mm Sperrholzplatten mit Laser geschnitten um dort die
Stanzmesser für Kartonagen einzulegen, Laserschneiden ist also absolut
nichts neues :-)

Ciao
Stefan

Georg Wieser

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Mar 8, 2013, 10:47:58 AM3/8/13
to
Am 05.03.2013 15:06, schrieb nobby:
> Am 04.03.2013 19:07, schrieb nobby:
>> Am 04.03.2013 18:10, schrieb Georg Wieser:
>>> Die Tochter wollte gestern in einen auf dem Acker gefundenen
>>> quarzartigen Stein ein Loch für ein Lederband bohren.
>>>
>>> Sämtliche Versuche mit einem Widia-Steinbohrer sind mehr oder weniger
>>> erfolgfrei verlaufen. 10min Schlagbohren haben tatsächlich eine
>>> ertastbare Vertiefung ergeben....
>>>
>>> Wie kommt man da durch?
>>>
>>> Oder mit was.
>>>
>>> Ach ja, die Gruppe heißt Heimwerken.
>>>
>>> Ich besiztze leider keinen Ionen Plasmastrahlschneider oder sowas ;-)
>>
>>
>> Wenn Du stolzer Besitzer eines Dremels oder einer Proxxon Minimot( oder
>> ähnlichem) bist - dafür gibt es preiswerte Mini-Diamantbohrer.
>
> Uups, das heisst gar nicht Diamantbohrer sonder Diamant*fräser* , wenn
> ich nicht irre "Kugelfräser, der Kopf ist halt kugelförmig. Damit gehts
> aber prima.
>
> Um eine
>> Schnur durchzufädeln sollte es reichen, gössere Bohrdurchmesser werden
>> halt teuer oder, wie andere schon schruben, es dauert.
>>
>> Grüße aus der Printenstadt Aachen
>>
>> Nobby
>


Der eine sagt... in Sekunden ist der Fräser hin, der andere sagt es geht
Prima....

na binn mal gespannt, denn so ein Teichen besitze ich muß ich der
Tochter mal mitbringen

Flori

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Mar 8, 2013, 1:53:35 PM3/8/13
to
On 7 Mrz., 14:54, Stefan Koschke <stefan.kosc...@t-online.de> wrote:

> > Ich habe in Italien eine Fabrik für Intarsienparkett besichtigt und
> > war erstaunt, daß dort die Holzteile mit einem computergesteuerten
> > Laser zugeschnitten werden.
>
> vor nunmehr fast 25 Jahren wurden in dem Verpackungsmittelwerk wo ich
> arbeitete 16mm Sperrholzplatten mit Laser geschnitten um dort die
> Stanzmesser für Kartonagen einzulegen, Laserschneiden ist also absolut
> nichts neues :-)

Ich kannte es nur aus der Metallind.
Bei Holz-Intarsien hatte ich gedacht, die verkohlten Schnittkanten
täten Probleme bereiten, dem ist aber nicht so - FR
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